Die Flagge der „Mayors for Peace“ wurde heute 8. Juli vor dem Rathaus gehisst. Foto: Jennifer Bohse / Stadt Mayen
Mayen – Am heutigen Donnerstag, 8. Juli wurde die Flagge des weltweiten Bündnisses Mayors for Peace von Oberbürgermeister Dirk Meid vor dem Rathaus gehisst. Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen.
Die Organisation wurde 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Aus der grundsätzlichen Überlegung heraus, dass BürgermeisterInnen für die Sicherheit und das Leben ihrer BürgerInnen verantwortlich sind, versuchen die Mayors for Peace Einfluss auf die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu nehmen und diese zu verhindern.
Die Mayors of Peace fordern die Atommächte eindringlich dazu auf, ernsthafte Verhandlungen zur Abschaffung der Nuklearwaffen zu führen und dem 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag endlich beizutreten. Mittlerweile beteiligen sich deutschlandweit immer mehr Städte an der Aktion, rund 400 BürgermeisterInnen zeigen am 8. Juli Flagge gegen Atomwaffen.
In diesem Jahr steht der im Januar in Kraft getretene Atomwaffenverbotsvertrag im Fokus des Flaggentages. Die Atommächte haben den Vertrag nicht unterzeichnet, und auch Deutschland ist dem Verbotsvertrag bislang nicht beigetreten. Weltweit appellieren die Mayors for Peace daher an ihre jeweiligen Staaten, den Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen, so auch in Deutschland an diesem Flaggentag.
„Wir wollen heute ein sichtbares Zeichen gegen nukleare Massenvernichtungswaffen setzen. Noch immer verfügen die Atommächte über schätzungsweise 13.080 Atomwaffen. Nuklearwaffenarsenale werden modernisiert, mehr Waffen als bisher werden einsatzbereit gehalten. Diese Bedrohung muss ein Ende finden. Deshalb setzen wir uns am Flaggentag für die Abschaffung der Atomwaffen ein. Wir wollen, dass auch Deutschland dem Atomwaffenverbotsvertrag beitritt. Auf dem Weg dorthin sollte Deutschland als Beobachter an der ersten Vertragsstaatenkonferenz zum Atomwaffenverbotsvertrag Anfang 2022 teilnehmen“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.
NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (r.) und NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober. Foto: NVR GmbH/Smilla Dankert
Region/Rheinbach/Köln – NVR gründet mit Partnern das Bündnis Voreifelbahn und stellt Planungen bei Online-Konferenz mit Hendrik Wüst, Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, vor +++ 100 Millionen Euro wurden bereits investiert. Der Nahverkehr Rheinland (NVR) und die Deutsche Bahn (DB) planen den Ausbau und die vollständige Elektrifizierung der Strecke von Bonn über Euskirchen bis nach Bad Münstereifel.
Die sogenannte Voreifelbahn hat große Bedeutung für die Anbindung der Kreise Rhein-Sieg und Euskirchen an das Ballungszentrum Bonn. Am Mittwoch, 07. Juli 2021, hat Verkehrsminister Hendrik Wüst MdL an einer interkommunalen Voreifelbahn-Konferenz mit allen Projektbeteiligten teilgenommen. Zum Abschluss der Konferenz wurde zudem eine Urkunde zur Gründung des „Bündnisses Voreifelbahn“ unterzeichnet: Damit soll der Ausbau des wichtigen Infrastrukturprojektes noch stärker vorangetrieben werden.
Teilnehmende der Onlinekonferenz und Vertreter*innen der Bündnispartner. Foto: NVR GmbH/Smilla Dankert
„Eine moderne Verkehrspolitik ist der beste Klimaschutz. Deshalb muss Deutschland wieder Bahnland werden. Dafür brauchen wir eine bessere Schieneninfrastruktur, gerade im ländlichen und suburbanen Raum. Der Ausbau der Voreifelbahn wird künftig den Rhein-Sieg-Kreis und den Kreis Euskirchen noch besser an das Ballungszentrum Bonn anbinden und wird für Pendler eine echte Alternative zum Auto. So wird Mobilität in Nordrhein-Westfalen besser, sicherer und sauberer“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst MdL.
v.l. während der Talkrunde zu sehen: Christian Golenia (DB Netz AG), Landrat Sebastian Schuster, Moderatorin Brigitte Mackscheidt, NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober und Landrat Markus Ramers. Foto: NVR GmbH/Smilla Dankert
NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober: „Wir wollen noch besser werden und Angebotsqualität und Zuverlässigkeit deutlich erhöhen. Die Streckenabschnitte zwischen Alfter-Witterschlick und Meckenheim-Kottenforst sowie zwischen Rheinbach und Swisttal-Odendorf sollen auf einer Gesamtlänge von rund 12 Kilometern zweigleisig ausgebaut werden. Hierdurch erhöht sich die Betriebsqualität, da sich entgegenkommende Züge störungsfrei begegnen können.“
„In Summe sorgen die Maßnahmen für eine deutliche Attraktivitätssteigerung für die Voreifelbahn. Durch die geplanten Ausbaumaßnahmen wird die Streckenkapazität spürbar erhöht, wodurch die Taktverdichtung erst ermöglicht wird. Die Züge der Voreifelbahn werden dann zudem leiser und umweltfreundlicher unterwegs sein“, erläutert Christian Golenia, Leiter Betrieb, Fahrplan, Vertrieb und Kapazitätsmanagement Region West bei der DB Netz AG. Eine im Auftrag des NVR erstellte Machbarkeitsstudie bescheinigt dem Ausbau der Voreifelbahn ein herausragend gutes Nutzen-Kosten-Verhältnis.
Bonns Oberbürgermeisterin Katja Dörner ist überzeugt: „Der Einstieg in das Projekt der S 23 konkretisiert die für die Bundestadt Bonn bedeutsamen S-Bahn-Planungen für eine gute Anbindung Bonns und ihre noch engere Verknüpfung mit dem Umland. Der Ausbau und die Elektrifizierung der Voreifelbahn werden einen nachhaltigen positiven Impuls für die Region bringen.“
Für den Rhein-Sieg-Kreis sagte Landrat Sebastian Schuster: „Die Voreifelbahn ist bekanntermaßen ein wichtiger Baustein für die schnelle Anbindung eines Teils des linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreises an das Oberzentrum Bonn. Mit dem »Bündnis Voreifelbahn« geben alle Beteiligten noch einmal ein deutliches Signal für den erforderlichen Ausbau. Ich verspreche mir von diesem Streckenausbau neben der Beschleunigung auch eine Verbesserung bei der Zuverlässigkeit.“
Der Euskirchener Landrat Markus Ramers sagte: „Die Verkehrswende in der Region kann uns nur gelingen, wenn wir gemeinsam intensiv den Ausbau der klimafreundlicheren Schiene vorantreiben. Und das auch bis in die Fläche. Durch den Ausbau erlangt die Voreifelbahn mehr Attraktivität und Qualität. Somit steigert er auch die Attraktivität des Kreises Euskirchen als Wohn- und Wirtschaftsstandort.“
Infrastrukturausbau bringt neue Impulse für die Region
Geplant ist, dass an der gesamten Strecke Oberleitungen installiert werden und in Euskirchen ein sogenanntes Umrichterwerk errichtet wird, um die Voreifelbahn mit Strom zu versorgen. Nach dem Ausbau soll der Takt der Voreifelbahn, in deren Verbesserung bereits mehr als 100 Millionen Euro investiert wurden, verdichtet werden: Auf dem Streckenabschnitt Bonn – Euskirchen soll sie künftig im 20-Minuten-Takt (statt alle 30 Minuten) fahren. Zwischen Bonn und Rheinbach soll der in der Hauptverkehrszeit bestehende 15-Minuten-Takt zu einem 10-Minuten-Takt verdichtet werden. Bad Münstereifel soll weiterhin im Stundentakt bedient werden. Für den skizzierten Leistungsausbau sollen spurtstarke Elektrotriebfahrzeuge sorgen, deren Einsatz die Fahrtzeit zwischen Bonn und Euskirchen verkürzen wird.
Hintergrund Bündnis Voreifelbahn
Das Bündnis Voreifelbahn will den Ausbau der Voreifelbahn über die Grenzen von Gebietskörperschaften und Parteien hinweg vorantreiben. Ihm gehören neben dem NVR und der DB der Rhein-Sieg-Kreis, der Kreis Euskirchen, die Städte Bonn, Meckenheim, Rheinbach, Euskirchen und Bad Münstereifel sowie die Gemeinden Alfter und Swisttal an.
Julia Gieseking, Landrätin des Kreises Vulkaneifel. Foto: Privat
Region/Trier/Daun – Initiative Region Trier e.V. mit neuer Kapitänin. Julia Gieseking ist neue Vorsitzende der Initiative Region Trier e.V. (IRT). In der – coronabedingt virtuell abgehaltenen – Mitgliederversammlung am Dienstag, 6. Juli, wurde die gebürtige Daunerin und seit 1. April dieses Jahres Landrätin des Kreises Vulkaneifel einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Diplom-Ingenieurin Gieseking folgt auf Dr. Joachim Streit, der nach der Landtagswahl am 14. März für die Freien Wähler in den Landtag eingezogen ist. Streit stand der IRT seit Oktober 2016 vor. Da die Wahl innerhalb der fünf Jahre laufenden Amtsperiode liegt, ist Julia Gieseking zunächst bis 2023 gewählt.
So reibungslos wie die Wahl des neuen Vorsitzes gingen auch die übrigen Tagesordnungspunkte in der von IRT-Geschäftsführer Kevin Gläser und stellvertretendem IRT-Vorsitzenden und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jan Glockauer geleiteten Sitzung durch. Einstimmig fiel das Votum der zugeschalteten Mitglieder zur Wahl des Rechnungsprüfers für das Geschäftsjahr 2021 und zum Beschluss über die Beiträge 2022 aus. Den Jahresabschluss 2020 und den Wirtschafts- und Finanzplan 2021 nahm das Gremium ohne jegliche Einwände zur Kenntnis. Vorstand und Geschäftsführung wurden ebenfalls einstimmig entlastet.
Im Rückblick auf das Geschäftsjahr 2020 lenkte der IRT-Geschäftsführer den Blick auf die Themen, denen sich der Vorstand intensiv angenommen hat. Dies sind etwa die Aktivitäten der IRT im Aufgabenspektrum Wirtschaft mit den Themen Fachkräfte- und Auszubildendengewinnung sowie digitale Perspektiven für die Region Trier. Gläser erläuterte den 2019 gemeinsam mit IHK und Handwerksammer (HWK) Trier ins Leben gerufenen und 2020 optimierten digitalen Ausbildungsatlas für die Region Trier und das Corona-Gemeinschaftsprojekt „Ausbildung kennt keine Auszeit – Ausbildung JETZT“ von IRT, IHK, HWK und Arbeitsamt Trier im vergangenen Sommer. Mit Hilfe des digitalen Ausbildungsatlas‘ können Schüler auf einer digitalen Karte Ausbildungsbetriebe und -berufe in ihrer Umgebung einsehen. Ziel der erfolgreich in drei Phasen umgesetzten Kampagne „Ausbildung JETZT“ war, trotz coronabedingter Einschränkungen und Erschwernisse möglichst wenige Ausbildungsplätze in der Region unbesetzt zu lassen.
Darüber hinaus führte Gläser die inzwischen abgeschlossene Studie zur regionalen Innovationskraft mit der Identifikation der diesbezüglichen Hemmnisse und Herausforderungen auf. Die Studie folgte als Ergänzung zur 2019 von IRT, IHK, HWK und dem Forschungszentrum Mittelstand der Universität Trier umgesetzten Erhebung zur Identifikation der innovativen Unternehmen in der Region Trier. 20 ausgewählte Unternehmen waren für die Studie in Interviews befragt worden. Die Ergebnisse und erarbeiteten Lösungsstrategien sollen in die Diskussion aller beteiligten Akteure einfließen. Ausfluss dieser Initiative ist auch der in der Planung befindliche „Club der Innovatoren“ – eine Plattform für innovative Unternehmen und Stakeholder.
In diesem Zusammenhang hatte Gläser eine weitere positive Nachricht im Gepäck. So ist die Region Trier mit dem Status „Übergangsregion“ in die EFRE-Förderperiode 2021-2027 aufgenommen. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung konzentriert seine Investitionen auf Schwerpunktbereiche wie Forschung und Innovation, Digitalisierung, Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen, Energie- und Ressourcenschutz bei öffentlichen Gebäuden sowie nachhaltige Mobilitätskonzepte in Städten und Kommunen. Damit die bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz zu beantragenden Mittel ziel- und passgenau in die Region fließen, soll beim Forschungszentrum Mittelstand eine EFRE-Koordinierungsstelle eingerichtet werden.
Im Rahmen des Arbeitskreises Wirtschaftsförderung habe man sich auch 2020 für den Ausbau der Infrastruktur eingesetzt – hier vor allem für den Ausbau der Breitbandinfrastruktur und des Mobilfunks sowie in punkto Verkehrsanbindung für den A1-Lückenschluss.
Zuversichtlich zeigte sich Gläser bezüglich der 2020 coronabedingt ausgefallenen Zusammenkünfte des Forums Wirtschaft und Kultur. Die sollen in diesem Jahr fortgeführt werden. Auch hinsichtlich der nächsten IRT-Mitgliederversammlung setzen Gläser und Glockauer auf das Prinzip Hoffnung: Statt Austausch via Bildschirm solle der dann wieder ganz real im Tagungszentrum der IHK möglich sein.
Irene Gombert (2. v. r.) geht jetzt in den Ruhestand. Ellen Wirtz (Leiterin Zentrale Dienste), Dezernentin Birgit Nolte und Gabriele Grünewald (Leiterin Ausländeramt) (v. l. n. r.) haben sie verabschiedet und wünschen ihr von Herzen alles Gute. Foto: Barbara van Rey, StädteRegion Aachen
StädteRegion Aachen – Jetzt freut Irene Gombert sich auf ihren Ruhestand. Bei ihrer offiziellen Verabschiedung bekommt Irene Gombert von ihrer Dezernentin Birgit Nolte einen herzlichen Dank für treue Dienste, ein Geschenk und ein Kompliment: „Ihr Lebenslauf liest sich wie eine Beamten-Karriere aus dem Bilderbuch – perfekt!“ Gombert ist eher von der ruhigen Sorte, lässt lieber andere Menschen sprechen. Ihr Lächeln ist still, aber herzlich. Mit Können, Fleiß und Eifler Charme hat Gombert es weit gebracht. 1974 hat die heute 63-Jährige aus Monschau-Kalterherberg ihre Ausbildung bei der Stadt Aachen begonnen und wurde 1976 in das Beamtenverhältnis auf Probe berufen. „Die Bedingungen bei der Ausbildung waren ganz anders als heute“, erinnert sie sich. Allein schon der Arbeitsplatz: Ein Holztisch, ein Stuhl, Stifte, Papier, das war’s. Kein Telefon, kein Computer. Im Steueramt, wo sie ab 1976 im Bereich Grundbesitzabgaben arbeitet, hält die Technik allerdings eher früh Einzug: Dort arbeitet Gombert mit Mikrofilmen und dem passenden Lesegerät dazu. „Der große Kasten stand auf meinem Schreibtisch.“ Und ein Computer zum selber Schreiben? „Die kamen erst viel später, in den 90er-Jahren.“ Zu den Stationen von Gomberts Laufbahn gehörten außerdem Personalamt, Sozialamt, Standesamt und schließlich die Führungsposition als Teamleiterin im Ausländeramt. Am liebsten war sie dort, wo sie mit vielen Menschen zu tun hatte und ihnen weiterhelfen konnte.
Nach 46 Jahren im Dienst der StädteRegion Aachen freut Irene Gombert sich auf das, was kommt. „Ich bin immer gerne arbeiten gegangen. Aber jetzt bin ich auch gerne zu Hause!“, berichtet sie. Mit Resturlaub und Überstundenabbau hat sie in den letzten Wochen den Ruhestand schonmal geübt. „Langeweile habe ich noch nie in meinem Leben gehabt – und das ist auch jetzt nicht der Fall.“ Gombert hat einen Garten mit Hochbeeten, arbeitet ehrenamtlich bei der Monschauer Tafel, im Aufsichtsrat und im Personalausschuss eines Kita-Trägers. Auch im Kirchenvorstand ist sie aktiv. So richtig strahlt sie aber, als sie erzählt, was im August auf sie zukommt: „Ich bekomme endlich wieder einen Hund!“ Sieben Monate alt wird er sein, wenn der kleine Mischling aus dem Tierschutz bei ihr ankommt. „Dann habe ich zu Hause etwas Gesellschaft und gehe wirklich bei jedem Wetter raus!“
Präsentation des neuen Institutes für Cyber-Sicherheit und digitale Innovation: Landrat Wolfgang Spelthahn (4. v. r.) mit Verantwortlichen der Fachhochschule des Mittelstandes sowie aus Politik und Verwaltung. Foto: Kreis Düren.
Düren – „Heute geht für uns ein Traum in Erfüllung“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn am Montag, 5 Juli bei der Vorstellung des neuen Institutes für Cybersicherheit und digitale Innovation. Dahinter verbirgt sich die Möglichkeit, neue akademische Abschlüsse im Kreis Düren zu machen. Studienort ist das Berufskolleg für Technik an der Nideggener Straße in Düren.
„Wir freuen uns sehr, dass wir für unser Angebot die passenden Partner gefunden haben“, sagte der Landrat. So bietet die Fachhochschule des Mittelstandes (FHM) den Bachelor Digital Business Management an, die University of Gloucestershire (UoG) das Bachelor-Programm Cyber and Computing Security. „Vor allem ist es ein wichtiges Zeichen, dass der Kreistag einen einstimmigen Beschluss gefasst hat, diese neuen akademische Angebot zu unterstützen“, betonte der Landrat. In den wichtigen Fragen und bei den entscheidenden Projekten stehe die Politik im Kreis Düren zusammen.
Prof. Dr. Dr. h.c. Anne Dreier, Rektorin und Geschäftsführerin der FHM, sagte heute im Berufskolleg für Technik, dass die Vorstellung des Instituts auch für sie ein ganz besonderer Tag sei. Die FHM betreibe in Deutschland bereits acht Standorte, nun käme noch Düren hinzu.
Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Wittberg, Prorektor der FHM für Forschung & Entwicklung und Leiter des Institut für Cybersicherheit und digitale Innovationen, sprach mit Blick auf die Zusammenarbeit der FHM und der britischen Universität vom „Multi-University Campus Düren“. Dieser Ansatz sei landesweit einzigartig. „Zusammen sind wir ein äußerst schlagkräftiges Team“, hob der Prorektor hervor.
Prof. Dr. habil. Dr. h. c. Richard Merk, Gründer der FHM und Leiter der School of Start-up & Succession, betonte im Technik-Kolleg mit Blick auf die Internationalisierung, dass die FHM Kontakte zum Beispiel nach China und Indien unterhalte und grundsätzlich Studenten überall auf der Welt anspreche.
Am Standort in Düren starten die Programme mit dem kommenden Wintersemester im Oktober. Neben den akademischen Abschlüssen werden Fort- und Weiterbildungen angeboten. „Bildung ist der entscheidende Rohstoff“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn heute bei der Vorstellung der Studiengänge im Beisein zahlreicher Kreistagspolitikerinnen und –politiker. Deshalb verfolge der Kreis Düren nicht nur diese akademischen Angebote, sondern investiere auch mehr als 100 Millionen Euro in seine vier Berufskollegs. „Bildung ist ein entscheidender Baustein für unsere Wachstumsoffensive“, sagte der Landrat. Je besser die Angebote seien, desto mehr Menschen und Unternehmen kämen in den Kreis. Die neuen Studiengänge seien hoch innovativ. „Digitalisierung und Cyber-Sicherheit sind Themen, die heutzutage für immer mehr Unternehmen eine sehr hohe Relevanz haben. Deshalb freue ich mich, dass wir im Kreis Düren auf diesen wichtigen Feldern endlich akademische Abschlüsse anbieten können.“
Prof. Dr. Atesch Ateschrang ist Chefarzt für Orthopädie und
Unfallchirurgie im Ev. Stift St. Martin Koblenz. Foto: GK-Mittelrhein
Region/Mayen-Koblenz – Sie gehören zu den Top-Medizinern 2021 in Deutschland: Prof. Dr. Atesch Ateschrang und Dr. Ansgar Rieke. In der aktuellen Focus-Ärzteliste sind die beiden Mediziner aus dem Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein für ihre hohe medizinische Kompetenz mit dem hochwertigen Focus-Siegel ausgezeichnet worden.
Prof Dr. Atesch Ateschrang ist Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im Ev. Stift St. Martin. Überregional bekannt ist er vor allem für seine Expertise im Bereich des Knies, speziell Kreuzband/Meniskus. Prof. Ateschrang hat federführend die ersten Studien und Publikationen zur Behandlung als auch zu innovativen Techniken mit Erhalt des vorderen Kreuz- und Seitenbandes durchgeführt.
Die Behandlung komplexer Knieinnenverletzungen wurde im Ev. Stift St. Martin durch die Impulse von Prof. Ateschrang etabliert und weiterentwickelt. Auch insgesamt stärkt der Chefarzt die Versorgung auf dem Gebiet der Sporttraumatologie in der Region. Die Sporttraumatologie ist ein Teilbereich der Sportorthopädie, der sich auf die Diagnose und Therapie von Verletzungen und degenerativen Erkrankungen infolge von sportlichen Aktivitäten spezialisiert hat. Er beinhaltet Diagnostik von Erkrankungen des Bewegungsapparates, sowie die konservative und operative Behandlung und richtet sich an Profi- und Hobbysportler. Ziel ist es dem Patienten die sportliche Ausübung wieder zu ermöglichen.
Dr. Ansgar Rieke, Chefarzt der Inneren Medizin – Nephrologie, Infektiologie am Standort Kemperhof. Foto: GK-Mittelrhein
Dr. Ansgar Rieke gehört im Fachbereich Infektiologie zu den führenden Spezialisten. Er ist Chefarzt der Inneren Medizin –
Nephrologie, Infektiologie am Standort Kemperhof. Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung in der infektiologischen Behandlung schwer immunkompromittierter Patienten hat er sich besonders durch den Aufbau der Immunologische Ambulanz am Kemperhof in den 1990er Jahren verdient gemacht. Dadurch ist ein ambulant und stationäres Behandlungskonzept möglich, von dem besonders Patienten mit HIV, AIDS, Tuberkulose und viraler Hepatitis profitieren. Bundesweit bekannt ist er auch für das jährlich stattfindende Aids- und Hepatitisforum, welches immer im September stattfindet. 2020 konnte der Top Mediziner den Präsidenten des Robert-Koch-Instituts Prof. Dr. Lothar Wieler als Referenten gewinnen. Rieke selbst ist zudem gefragter Referent auf seinem Gebiet.
Wie kommt man zu solch einer Auszeichnung? Focus kombiniert die Recherche in öffentlichen Datenquellen mit Kollegenbefragungen und einer umfangreichen Selbstauskunft. Dabei wird die Auswahl der Mediziner in einem mehrstufigen Recherche-Prozess immer weiter verfeinert. Am Schluss erhält jeder Mediziner einen Score-Wert, der die Behandlungsleistung, die Reputation, den Einsatz in der Wissenschaft, Patientenservices sowie die fachliche Qualifikation berücksichtigt.
Die Stiftung "Menschen in Not" fördert das Modellprojekt der „Caritas-Familienbüros“ für eine Laufzeit von zwei Jahren mit 200.000 Euro. Weitere Informationen hier zu gibt es aufhttps://www.stiftung-menschen-in-not.de/projekt-caritas-familienbueros/ Grafik: Caritas/Bistum Trier
Region/Trier/Koblenz – Um Leistungen wie Kinderzuschlag (KiZ), Wohngeld, Bildungs- und Teilhabe-Paket zu erhalten, müssen diese beantragt werden. Die allermeisten Bürgerinnen und Bürger, die eigentlich einen Anspruch darauf haben, nutzen aber ihre Chance auf „etwas mehr Geld in der Familienkasse“ noch nicht.
Die Veranstaltung „KiZ, Wohngeld & Co – Was Ihnen zusteht“, die am Freitag, 9. Juli von 14 bis 15 Uhr, online stattfindet, möchte hier konkrete Unterstützung geben. Die Leistungen werden vorgestellt und ein persönlicher Kontakt mit den Mitarbeiterinnen der Caritas-Familienbüros angeboten. „Damit Hilfe ankommt“, lautet das Motto des Nachmittags und der Familienbüros.
Über den folgenden YouTube-Link können Interessierte ohne vorherige Anmeldung und kostenfrei über ihr Smartphone, Tablet oder PC dabei sein: www.t1p.de/familienbuero. Zuschauerfragen werden live beantwortet.
Die Veranstaltung wird gemeinsam durchgeführt von den Caritas-Familienbüros der Caritasverbände in Mayen, Andernach und im Rhein-Hunsrück-Kreis sowie der Katholischen Erwachsenenbildung Koblenz und Rhein-Hunsrück-Nahe in Kooperation mit der Familienkasse Rheinland-Pfalz/Saarland.
Das Angebot wird am Freitag, 10. September von 14 bis 15 Uhr, wiederholt.
Landrat Dr. Jürgen Pföhler gibt gemeinsam mit den Projektleitern Mario Stratmann (links) und Michaela Wolff (rechts) per Videokonferenz den Startschuss für die Ehrenamt-Senior-Expertinnen und -Experten der Ehrenamtsschule im Kreis Ahrweiler. Foto: Kreisverwaltung Ahrweiler / Bernhard Risse
Ahrweiler – Das Projekt „Weitermachen Kreis Ahrweiler“ baut das Angebot für Vereine und Initiativen im Kreis Ahrweiler weiter aus: Ab sofort stehen Vereinsvorständen im Kreis Ahrweiler ehrenamtliche Senior-Expertinnen und Experten beratend und unterstützend zur Seite.
Landrat Dr. Jürgen Pföhler dankte den neu ernannten Ehrenamt-Senior-Experten für ihre Bereitschaft, ihre Erfahrungen und ihr Wissen an aktive Vorstandsmitglieder weiterzugeben. In seiner Begrüßung hob er die Bedeutung ihres ehrenamtlichen Engagements hervor und betonte: „Als ehemalige Vereinsvorstände aus verschiedenen Kommunen, Sparten und Aufgabengebieten leisten Sie mit ihren Tipps wertvolle Arbeit zur nachhaltigen Stärkung des Ehrenamtes. Sie stellen Ihre Zeit, Ihren Erfahrungsschatz und Ihr erworbenes Wissen zur Verfügung, um neue Impulse für die Zukunft unserer Vereine im Kreis Ahrweiler zu setzen.“
Die neun Teammitglieder sind Cornelia Adams, Gisela Dieringer, Ulrike Kaiser, Steffi Lingscheid, Walter Merten, Marius Reichert, Hans-Josef Schneider, Marita Stegemann-Nelles und Peter Zetzsche. Sie beraten künftig Vorstandsmitglieder, die bei einer Vereinsgründung oder nach einem Vorstandswechsel Aufgaben übernommen haben, bei speziellen Fragestellungen und besonderen Herausforderungen. Dabei bilden Steffi Lingscheid vom SWR Radio und Marius Reichert vom WDR Fernsehen das Spezialteam „Neue Medien“, das die Arbeit entsprechend ergänzt.
Das Angebot der Ehrenamt-Senior-Experten richtet sich an junge beziehungsweise neue Vereinsverantwortliche, um sie bei der Übernahme des Vorstandsamts zu unterstützen. Diese bieten Beratung, Mentoring und Hilfestellung im Rahmen ihres Erfahrungsschatzes und werden durch das Projekt „Weitermachen! Kreis Ahrweiler“ auf Anfrage gerne vermittelt. Dies schafft mehr Sicherheit bei der Ausübung des Vorstandsamtes.
Mit den Ehrenamt-Senior-Expertinnen und -Experten wird ein erfolgreiches Modell aus der Wirtschaft in den Ehrenamtsbereich übertragen. Die Kreiswirtschaftsförderung vermittelt bereits seit Längerem erfolgreich Senior-Experten im Unternehmensbereich zur Unterstützung von jungen Gründern und Firmeninhabern und wurde hier bereits im Rahmen des Zukunftspreis Heimat ausgezeichnet.
Die digitale Auftaktveranstaltung diente den Ehrenamt-Senior-Expertinnen und -Experten zum gegenseitigen Kennenlernen und als Einstieg in die neuen Aufgaben. Unter der Leitung von Michaela Wolff und Mario Stratmann vom Team „Weitermachen! Kreis Ahrweiler“ tauschten sich die ehemaligen Vereinsvorstände aus und stimmten die weitere Vorgehensweise ab.
Vereine, die Interesse am Beratungsangebot des Ehrenamt-Senior-Experten-Teams haben, wenden sich an das Projektteam „Weitermachen! Kreis Ahrweiler“, Abteilung Förderprogramme/Landwirtschaft, Projektleiter Mario Stratmann, Telefon 02641/975-598, E-Mail weitermachen@kreis-ahrweiler.de.
Hoffen auf viele Unterstützer: Dr. Thomas Ervens (v.l.), Angela Mispagel, Heike Ortmanns und Nina Bursche. Foto: Bistum Aachen / Anja Klingbeil
Aachen – Der Dom-Shop unterstützt die Schulstiftungen im Bistum Aachen. Drei Prozent des Netto-Verkaufspreises kommt den Stiftungen zu Gute. Welche Stiftung unterstützt wird, entscheiden die Kunden. Einkaufen und Gutes tun – das geht ab sofort im Dom-Shop des Einhard-Verlags. Bei jedem Kauf spendet der kleine Laden im Schatten des Aachener Doms unter dem Motto „Dom-Shop plus“ drei Prozent vom Netto-Verkaufspreis.
Unterstützt wird damit eine der Schulstiftungen im Bistum Aachen. Unter dem Dach der „Bischof Johannes Pohlschneider-Stiftung – Schulstiftung im Bistum Aachen“ werden die unterschiedlichen Schulstiftungen treuhänderisch verwaltet. „Mit Hilfe engagierter Spenderinnen und Spender ist es möglich, das katholische Profil einzelner Schulen und bestimmter Projekte zu unterstützen und zu ermöglichen. Auf diese Weise helfen die Stiftungen mit, in Gesellschaft und Schulen christliche Werte einzubringen“, sagt Dr. Thomas Ervens, Mitglied des Vorstands der „Bischof Johannes Pohlschneider-Stiftung – Schulstiftung im Bistum Aachen“.
Die Stiftungen fördern jeweils ganz konkrete Projekte, etwa die Anschaffung von iPads, um die Digitalisierung an den Schulen voranzutreiben. Andere Schulstiftungen unterstützen unter anderem nachhaltige Anschaffungen wie etwa den Bau von Fahrradständern oder auch die Gestaltung des Schulhofes, um in den Lernpausen mehr Aufenthaltsqualität zu schaffen. „Als kleine Fachbuchhandlung ist es so beschwerlich, sich gegen die Riesen in der Branche und ihre Marktdurchdringung gerade beim Online-Kauf zu behaupten. Die Förderung der Stiftungen geben uns die Gelegenheit, die Stiftungsarbeit zu unterstützen“, freut sich Heike Ortmanns, Vertriebsleiterin, Einhard-Verlag.
An welche regionale Stiftung das Geld geht, entscheiden die Kunden selbst. Nachfolgende Schulstiftungen können unterstützt werden: Stiftung Bischöfliches Gymnasium Liebfrauenschule Eschweiler, Stiftung Bischöfliches Gymnasium St. Ursula Geilenkirchen, Stiftung Bischöfliches Gymnasium Marienschule Mönchengladbach, Stiftung Bischöfliches Albertus-Magnus-Gymnasium Viersen, Stiftung Bischöfliches Pius-Gymnasium Aachen sowie die Stiftung Bischöfliche St. Angela-Schule Düren.
Wer mit seinem Einkauf gerne Gutes tun möchte, der kann dies übrigens auch ganz bequem online erledigen: www.domshop-aachen.de. Dort lässt sich rund um die Uhr nach Büchern, Geschenken, Karten, Musik und Kunstartikeln stöbern. „Damit bereitet das Schenken doch gleich doppelte Freude: Nicht nur die Beschenkten, sondern auch die Schulstiftungen sind glücklich!“, betont Angela Mispagel, Geschäftsführerin der „Bischof Johannes Pohlschneider-Stiftung – Schulstiftung im Bistum Aachen“.
„Bildung ermöglichen. Schule gemeinsam gestalten“: die bischöflichen Schulen
Die bischöflichen Schulen im Bistum Aachen begleiten junge Menschen auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden. Insgesamt mehr als 9.500 Schülerinnen und Schüler besuchen derzeit die zwölf bischöflichen Schulen des Bistums Aachen. Etwa 700 Lehrerinnen und Lehrer sind hier tätig. Die Schulen haben unter Koordination der Abteilung Erziehung und Schule ein gemeinsames Leitbild unter dem Motto „Bildung ermöglichen. Schule gemeinsam gestalten“ erarbeitet, das von Bischof Dr. Dieser in Kraft gesetzt wurde. Dieses geht vom Bildungsbegriff aus christlicher Sicht aus: Der eigenverantwortliche Mensch nutzt in seiner Gottebenbildlichkeit seine Freiheit im Sinne der christlichen Gebote zur Gestaltung seines Lebens und der Welt als Gesellschaft, in der er lebt und wirkt.
Anfang 2009 gründete das Bistum Aachen die „Bischof Johannes Pohlschneider-Stiftung – Schulstiftung im Bistum Aachen“, um dieses Anliegen dauerhaft zu fördern. In den folgenden Jahren wurden die verschiedenen Schulstiftungen errichtet.
Das Organisationsteam Wolfram Strehle und Thomas Mombaur, Markus Müller, Vorstandsmitglied der Volksbank RheinAhrEifel eG, Pfarrerin Metje Steinau und Hans-Jörg Gelhard, Vorsitzender des Talentforum Mendig e.V. (v.l.n.r.) planen die Beethoven-Konzerte 2022 nachzuholen. Foto: Volksbank RheinAhrEifel (Das Foto wurde den Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie aufgenommen.)
Mayen/Mendig/Kottenheim – Die Volksbank RheinAhrEifel eG verschiebt ihre Beethoven-Konzertreihe ein weiteres Mal. Ursprünglich sollten die Konzerte zu Ehren des 250. Geburtstages von Ludwig van Beethoven bereits im Frühjahr 2020 stattfinden, mussten aber aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. „Wir planen aktuell Nachholtermine für das Frühjahr 2022. Ein genaues Datum werden wir – sobald wir mehr Klarheit über die Rahmenbedingungen haben – über die Kanäle unserer Bank und die Presse kommunizieren“, erklärt Markus Müller, Vorstandsmitglied der Volksbank RheinAhrEifel.
Die Konzertreihe findet in Kooperation mit dem Talentforum Mendig und der Evangelischen Kirchengemeinde Mayen unter der künstlerischen Leitung von Thomas Mombaur statt. Geplant sind vier Konzerte: in der Laacher-See-Halle in Mendig, im Verwaltungssitz der Volksbank in Mayen, in der Evangelischen Kirche in Mayen sowie im Bürgerhaus in Kottenheim.
Für bereits gekaufte Eintrittskarten gilt: Sie behalten ihre Gültigkeit, können aber auf Wunsch in den Filialen der Bank umgetauscht beziehungsweise zurückgegeben werden. Das Geld erstattet die Bank dann zurück. Die Ersatztermine für die vier Konzerte gibt die Volksbank RheinAhrEifel so schnell wie möglich bekannt.
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