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Dirk Wingenter ist neuer Präsident des Rotary Club Daun-Eifel

Daun – Mit einer feierlichen Ämterübergabe starteten die Mitglieder des Rotary Club Daun-Eifel im Landgasthof Michels in Schalkenmehren in das neue Club-Jahr. Neuer Präsident ist Dirk Wingenter. Sein Motto: „Zurück in die Zukunft“. Corona-bedingt erfolgte die Übergabe der Vorstandsämter in einem sogenannten Hybrid-Meeting, an welchem die Club-Mitglieder sowohl vor Ort im Schalkenmehrener Club-Lokal als auch von zuhause via Videoschalte online teilnehmen konnten. Markus Knie, der scheidende Präsident des Rotary Club Daun-Eifel, ließ in seiner Abschiedsrede das durch die Corona-Pandemie äußerst herausfordernde rotarische Jahr 2020/2021 noch einmal Revue passieren und sprach den anwesenden rotarischen Freunden einen großen Dank dafür aus, dass diese im abgelaufenen Corona-dominierten Jahr bewiesen haben, dass Rotary auf einer tiefgehenden Freundschaft gebaut ist und der Club trotz aller Pandemie-bedingten Unwegsamkeiten weiterhin kraftvoll seinen Verpflichtungen nachkommen konnte.

So wurde zum Beispiel die traditionelle Berufsinfobörse im abgelaufenen Jahr erstmals vollständig digital durchgeführt. Markus Knie hob hervor, dass der Club in dieser Zeit sogar an Stärke gewinnen konnte und kreative, digitale Meeting-Formate entwickelt wurden, die die Zusammenkünfte bereichern konnten. Seinem Nachfolger im Amt des Präsidenten wünschte er mit einem Augenzwinkern „zu jeder Zeit genügend Impfstoff und ein damit verbundenes schnelles Ende der Pandemie“ und zeigte sich überzeugt, dass mit dem Engagement, welches Dirk Wingenter nun schon seit vielen Jahren für die rotarische Familie an den Tag legt, das kommende Jahr ein großer Erfolg werden wird.

Dirk Wingenter unterstrich in seiner Antrittsrede, wie dankbar er seinem Amtsvorgänger sei, dass er den Club in dieser schwierigen Zeit so hervorragend geführt und weiterentwickelt hat. Mit seinem Leitspruch „Zurück in die Zukunft“ hofft der neue Präsident auf eine verantwortungsvolle Rückkehr zur Normalität. Neben dem Präsidentenamt wurden viele weitere Ämter neu besetzt. Der Vorstand für das rotarische Jahr 2021/2022 setzt sich demnach wie folgt zusammen: Dirk Wingenter (Präsident und internationaler Dienst), Dr. Alexander Stölben (Präsident elect und Rotary Foundation), Markus Knie (Past-Präsident), Sven Nieder (Sekretär), Dr. Rafael Hoffmann (Clubmeister), Ulrich Leske (Clubdienst), Christian Kaiser (Berufsdienst), Stefan Meffert (Jugenddienst), Jochen Kracht (Rotaract/Inner Wheel), Friedhelm Knie (Gemeindienst), Schatzmeister (Dietmar Pitzen), Arne Petersen (Vortragswart), Tyrone Winbush (Öffentlichkeitsarbeit).Weiter Informationen zum Rotary Club Daun-Eifel finden Sie unter www.daun-eifel.rotary.de

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Fünf frisch gebackene Bankkaufleute verstärken das Team der KSK Mayen

Mayen/Region – „Fünf ,ehemalige Auszubildende´ haben kürzlich erfolgreich die Ausbildung zum Bankkaufmann abgelegt. In den zurückliegenden 3 Jahren und in Verbindung mit ihrer Abschlussprüfung haben Daniel Fröhlich, Nikolas Klees, Emilia Görges, Michelle Berresem und Lucas Kathke unter Beweis gestellt, dass Sie fit für die Berufspraxis sind“, freut sich Ausbildungsleiterin Sabine Weitzel. Im Rahmen eines kleinen Sektempfangs gratulierten Ausbildungsleiterin Sabine Weitzel und Personalchef Karl-Heinz Nigbur den frisch gebackenen Bankkaufleuten zu ihrer bestandenen Abschlussprüfung.

„Wir freuen uns, dass wir alle Auszubildenden mit Bestehen ihrer Abschlussprüfung ins Angestelltenver-hältnis übernehmen können, um so auch unser KSK-Team an motivierten Kolleginnen und Kollegen nachhaltig  zu verstärken. Den fünf „neuen“ Kolleginnen und Kollegen stehen auf ihrem weiteren Wege bei der Kreissparkasse Mayen vielfältige Möglichkeiten offen, sich im Berufsfeld Bankkaufmann/frau weiter zu bilden und sich auf verschiedene Fachbereiche des Bankwesens zu spezialisieren“, freut sich Personalchef Karl-Heinz Nigbur.

Die erzielten guten Ergebnisse sind eine Bestätigung für ein umfassendes Ausbildungskonzept mit Zukunft: Die praktische Ausbildung für Bankkaufleute erfolgt in den Beratungscentern im gesamten Geschäftsgebiet der Kreissparkasse Mayen. Zusätzlich durchlaufen die Auszubildenden die Kompetenzcenter der Vermögens-, Firmenkunden- und Immobilienberatung, erhalten Einblicke in den Medialen Vertrieb und unterstützen im Kundenservicecenter. Theoretisches Wissen wird im Berufsschulunterricht, in innerbetrieblichen Seminaren und durch Fachvorträge von erfahrenen Sparkassenmitarbeitern vermittelt. Zusätzlich wird die Ausbildung abgerundet durch verschiedene Seminare der Verbundpartner (LBS, Deka und Provinzial) sowie zahlreiche Verkaufsschulungen durch die hauseigene Trainerin und Ausbildungsleiterin Sabine Weitzel. „Hieraus ergibt sich eine gute Mischung aus Theorie und Praxis, welche die jungen Leute von Beginn der Ausbildung bis zum Abschluss optimal auf den Berufsalltag vorbereitet“ erklärt Ausbilderin Sabine Weitzel.

Gemeinschaftliche Aktivitäten der Auszubildenden, verschiedene Projekte, wie zum Beispiel die Hausmessen für alle Schulen im Geschäftsgebiet sorgen für eine abwechslungsreiche und spannende Ausbildung bei der Kreissparkasse Mayen.

Interessenten an einer Ausbildung zum Bankkaufmann / Bankkauffrau sowie am Dualen Studium zum Bachelor of Arts können sich unter  www.kskmayen.de/stellen bewerben.

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RLP Innenminister Lewentz: Kriminellen Rocker-Strukturen stemmen wir uns entgegen

Region/Mainz – Weniger als zwei Wochen hat es gedauert, bis die auch in Rheinland-Pfalz durchgeführten vereinsrechtlichen Ermittlungsmaßnahmen gegen die Rockergruppierung „Bandidos MC Federation West Central“ in ein Verbot mündeten. Die bisherigen Erkenntnisse belegen, dass der Verein trotz seiner erklärten Selbstauflösung weiterhin existiert. Das Bundesinnenministerium hat die Rockergruppierung daher mit sofortiger Wirkung verboten.

„Wer Parallelgesellschaften und rechtsfreie Räume schaffen will, muss mit der ganzen Härte des Rechtsstaates rechnen. Den kriminellen Strukturen der Rocker stemmen wir uns deutlich entgegen“, so Innenminister Lewentz. Bund und Länder arbeiteten im Sinne einer Null-Toleranz-Strategie seit Jahren eng zusammen.

Die vereinsrechtlichen Ermittlungsmaßnahmen hatten am 1. Juli auch in den Landkreisen Bad Kreuznach, Mainz-Bingen, Mayen-Koblenz und Neuwied und unter Beteiligung von 180 Kräften der rheinland-pfälzischen Polizei stattgefunden. Es waren unter anderem IT-Geräte, Speichermedien, Bargeld und Gegenstände beschlagnahmt worden, die die Vereinszugehörigkeit dokumentierten. Die Durchsuchungsmaßnahmen in Rheinland-Pfalz umfassten sechs Objekte und fünf Betroffene. Auch in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Thüringen hatten Ermittlungsmaßnahmen stattgefunden.

Der Gesamtverein sowie die 38 „Chapter“ als Teilorganisationen der Rockergruppierung sind ab sofort verboten und werden aufgelöst. Das Vereinsvermögen wird beschlagnahmt und unterliegt der Einziehung. Von diesem Verbot sind nach Schätzungen des Bundeskriminalamts ungefähr 650 Rocker in Deutschland betroffen.

Die Verbotsverfügung des Bundesinnenministeriums stellt fest, dass Zweck und Tätigkeit des Vereins einschließlich seiner Teilorganisationen im Inland den Strafgesetzen zuwiderlaufen. Von dem Verein geht eine schwerwiegende Gefährdung für individuelle Rechtsgüter und die Allgemeinheit aus. Wesensprägend für den Verein ist insbesondere dessen strafrechtswidrige Selbstbehauptung gegenüber konkurrierenden Rockergruppierungen und anderen Organisationen. In der Vergangenheit kam es wiederholt zu schweren Körperverletzungs- und (versuchten) Tötungsdelikten.

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Landrat Wolfgang Spelthahn: „Ich freue mich auf unsere Wasserstoff-Busse“

Düren – Zur Jahreswende ist es soweit: Dann werden die ersten Wasserstoffbusse durch den Kreis Düren rollen. „Damit kommen wir unserem Ziel, bis 2035 klimaneutral zu sein, wieder ein Stück näher“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn vergangenen Freitag vor dem Aufsichtsrat (AR) der Rurtalbus GmbH.

Derzeit steht dem Kreis Düren ein Wasserstoffbus zu Testzwecken zur Verfügung. Die AR-Vertreter konnten das Fahrzeug des portugiesischen Herstellers Caetano besichtigen und machten eine Probefahrt durch die Dürener Innenstadt. „Ich freue mich sehr, dass wir bis Januar die ersten H2-Busse auf die Straßen des Kreises Düren bringen“, sagte der Landrat.

Die Anschaffung der Busse nach einer europaweiten Ausschreibung fügt sich ins Wasserstoff-Konzept des Kreises Düren. Mittelfristig wird der gesamte Busverkehr auf Wasserstoff-Antrieb umgestellt. Jedes Jahr kommen nun fünf H2-Busse hinzu, sagte der Geschäftsführer der Rurtalbus GmbH, Jan-Oliver Mau. Sein Geschäftsführungskollege Nick Asbach hob den hohen und modernen Standard der Busse hervor.

Zum H2-Konzept des Kreises gehört außerdem die Produktion von umweltfreundlichem grünen Wasserstoff am Brainergypark in Jülich und der Bau von Wasserstofftankstellen im gesamten Kreisgebiet. „Wir machen mit diesen Projekten sichtbar, wie und wo sich Wasserstoff ganz konkret vor Ort einsetzen lässt“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. „Wir haben eine Vision und verwirklichen sie nach und nach.“

Der Caetano-Bus hat eine Reichweite von mehr als 400 Kilometern und wird die nächsten drei Wochen von der Kreis eigenen Rurtalbus GmbH eingesetzt und getestet. Das Fahrzeug kann in neun Minuten geladen werden und fasst bis zu 87 Personen. Die fünf Busse, die im Dezember und Januar in den Kreis Düren geliefert werden, kosten knapp drei Millionen Euro, wovon rund die Hälfte aus Fördermitteln des Landes finanziert wird. „Das ist heute ein besonderer Tag“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. „Wir setzen unsere Elektromobilitäts-Strategie kontinuierlich um.“

Im vergangenen hatte die Rurtalbus bereits die ersten fünf Elektrobusse mit Batteriebetrieb für kürzere Strecken in den Verkehr gebracht hat, nun folgen mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge für längere Wege.

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Spendenübergabe der Stiftungen der Kreissparkasse Bitburg-Prüm

Bitburg-Prüm – Die Spendenübergabe fand auch in diesem Jahr im Freien statt. So hatte die Sparkasse nicht wie gewohnt in ihr Kundenzentrum eingeladen, sondern auf die Freitreppe des St. Willibrord Gymnasiums in Bitburg.

Soziale und kulturelle Aspekte tragen wesentlich zur Lebens- und Standortqualität unserer Region bei. Es ist beeindruckend, wie viele Bürgerinnen und Bürger sich aktiv für ihre Mitmenschen einsetzen und ehrenamtliches Engagement zeigen. Dieses Engagement unterstützt die Kreissparkasse Bitburg-Prüm auch mit den von ihr ins Leben gerufenen drei Stiftungen, die mit einem Kapital in Höhe von 7,7 Mio Euro ausgestattet sind. Als regional verankertes und gemeinwohlorientiertes Unternehmen übernimmt die Sparkasse seit mehr als 160 Jahren Verantwortung im Eifelkreis Bitburg-Prüm.

So hat sie mit der Ausschüttung der Erträge der drei Stiftungen: der Sparkassenstiftung, der Kulturstiftung und der jüngsten – der Naturschutzstiftung – erneut Kindergärten, Schulen und Vereine sowie zahlreiche Kunst- und Kulturprojekte, Maßnahmen zur Denkmalpflege, karitative Einrichtungen und den Naturschutz mit einem Betrag von 190.000 Euro unterstützt. Die Gelder kamen 146 verschiedenen Projekten zu Gute.

„Mit ihren Stiftungen hat die Sparkasse ein klares Ziel vor Augen“, so der Kreisbeigeordnete Helmut Fink, „sie engagiert sich dort, wo ihre Kunden und Mitarbeiter zu Hause sind – hier im Eifelkreis Bitburg-Prüm.“

Von diesem Gedanken inspiriert hat die Kreissparkasse Bitburg-Prüm ihre drei Stiftungen mit den Schwerpunkten Jugend und Soziales, Kultur- und Denkmalpflege sowie Naturschutz gegründet.

Die Erträge der drei Stiftungen kommen ausschließlich förderungswürdigen Initiativen im Eifelkreis Bitburg-Prüm zugute. Diese regionale Begrenzung ist im Stiftungszweck fest verankert und damit auch für die Zukunft festgeschrieben. „Die Zuwendungen unserer Stiftungen sind oftmals ein wichtiger Baustein für die Finanzierung vieler gesellschaftlich bedeutsamer Vorhaben“, betonte Ingolf Bermes, Vorsitzender des Vorstandes, im Rahmen der feierlichen Übergabe der Spendenzusagen am Juli 2021.

Insgesamt konnte die Sparkasse seit Bestehen ihrer Stiftungen rund 7,4 Mio. Euro für über 4.000 verschiedene Initiativen ausschütten.

Die Bandbreite der Förderung ist dabei so vielfältig wie das soziale und kulturelle Engagement in der Region. Damit partizipieren überall im Geschäftsgebiet der Kreissparkasse Bitburg-Prüm Menschen jeder Generation und Bevölkerungsgruppe am Erfolg der Sparkasse.

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Geistlicher Begleiter im Ruhestand

Mechernich-Kallmuth/Eiserfey – Corona-bedingt erst einige Monate nach ihrem tatsächlichen Ausscheiden zum Jahreswechsel wurde jetzt die frühere langjährige Kallmuther Pfarrsekretärin Isolde Frings (71) offiziell in den verdienten Ruhestand verabschiedet.

Pfarreiratsvorsitzender Gerhard Mayr-Reineke bedankte sich bei der „guten Seele“ des früheren Pfarrverbundes Kallmuth/Weyer/Eiserfey, dem neben diesen Pfarreien auch die Filialgemeinde Heilige Familie Kalenberg sowie die Kapellengemeinden Lorbach und Bergheim sowie die Dörfer Vollem, Dreimühlen und Urfey angehören.

Gruppenbild mit Heiligem Aloysius, der von der Friedhofsseite der Kallmuther Pfarrkirche, wo er früher seinen Platz hatte, auf den Speicher des Pfarrhauses und nach dessen Verkauf ins Pfarrbüro umzog, erhält jetzt bei Isolde Frings in Eiserfey eine neue Heimat. Gerhard Mayr-Reineke (v.l.), Dr. Hermann-Josef Schnorrenberg, Dietmar Evertz, Hubert Hufschmied und Helmut Evertz gratulierten der scheidenden Pfarrsekretärin für die Pfarrgemeinden. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mit Mayr-Reineke waren auch die Kirchenvorstände Hubert Hufschmied, Dr. Hermann-Josef Schnorrenberg, Dieter und Helmut Evertz sowie Diakon Manni Lang zu einer kleinen Feierstunde in die Pfarreiräumlichkeiten der alten Schule (Dorfgemeinschaftshaus Kallmuth) gekommen, um Isolde Frings zu verabschieden. Urlaubsbedingt fehlte der Eiserfeyer Kirchenvorstand Willi Molitor.

Als ganz besonderes Abschiedsgeschenk erhielt Isolde Frings jene Gipsfigur des Heiligen Aloysius, die über zehn Jahre den Platz in den überschaubaren Pfarreiräumlichkeiten mit ihr geteilt hatte. „Damit Du im Ruhestand einen geistlichen Beistand hast“, scherzte Gerhard Mayr-Reineke.

Frühere Rennfahrerin

Die kirchlichen Gremien beteiligten sich außerdem mit einem Betrag an der Anschaffung eines Strandkorbes, den sich Isolde Frings für den heimischen Garten in Eiserfey gewünscht hatte. Die frühere Formel-3-Rennfahrerin zählt heute Lesen und Yoga zu ihren Hobbys.

In seiner kleinen Ansprache erinnerte der Pfarreiratsvorsitzende auch an Isolde Frings‘ ehrenamtliches kirchliches Engagement, das bereits Jahrzehnte vor der Anstellung begann und nun auch über ihren hauptamtlichen Ruhestand hinausgeht. Unter anderem war und ist die Eiserfeyerin Lektorin, organisierte Seniorenfahrten und Nachmittage und gehörte dem Pfarrei- und GdG-Rat sowie dem Jugendausschuss an.

Ihre Stelle im Pfarrbüro habe die 71jährige, die in der Nähe von Koblenz geboren wurde, „mit Kompetenz und mit viel Herz ausgefüllt“, so Mayr-Reineke: „Wir waren stets hochzufrieden mit Dir!“ Manchmal war sie auch die Seelentrösterin für die Trauernden, die bei ihr die „Messen bestellten“.

Isolde Frings hatte ihre Tätigkeit im Pfarrbüro noch unter Pfarrer Kurt Hoberg aufgenommen und später unter Pfarrer Lothar Tillmann und Gemeindereferentin Elke Jodocy fortgesetzt, die der auch für Kallmuth zuständige Mechernicher Pfarrer und GdG-Leiter Erik Pühringer  zeitweise eingesetzt hatte.

Ehrenamtliches Team

Die letzten Jahre unterstützte ein Team aus Laien die Eiserfeyerin im Pfarrbüro zum Beispiel bei besonders aufwändigen Organisationen wie Mairitt, Schmerzensfreitag und Jubelkommunionen. Seit Isolde Frings‘ Ausscheiden wird das Pfarrbüro ehrenamtlich nach den Messen fortgeführt. In der Hauptsache sollen sich die Gläubigen wegen Messintentionen und anderen Formalitäten an das zentrale Pfarrbüro in Mechernich, Weierstraße 80, (0 24 43) 86 40, wenden.

Isolde Frings sagte bei ihrer Verabschiedung, man habe sich im Team gegenseitig sehr gut ergänzt. Unter anderem war sie für die Pfarramtskasse, Buchführung, Taufen- und Beerdigungsdokumentation (Kirchenbücher) und Messintentionen zuständig. Gerhard Mayr-Reineke bedankte sich ausdrücklich, dass Isolde Frings „immer ein offenes Ohr für uns Ehrenamtliche gehabt hat.“

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Tina Blatt feiert 25-jähriges Dienstjubiläum

Kaisersesch – Im Rahmen einer coronakonformen Feierstunde wurde Tina Blatt für ihre 25-jährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst geehrt. Als Zeichen der Anerkennung für die bisherige geleistete Arbeit überreichte ihr Bürgermeister Albert Jung eine Dankurkunde und einen Blumenstrauß.

Als Verbandsgemeindeinspektorenanwärterin begann Tina Blatt am 01.07.1996 ihre Ausbildung in der Verbandsgemeindeverwaltung Treis-Karden. Mit dem erfolgreichen Abschluss zum Diplom-Verwaltungswirt durchlief sie bis 2004 verschiedene Abteilungen. Mitte 2004 wurde sie zur Verbandsgemeindeinspektorin ernannt und trat Ende des Jahres die Abordnung nach Cochem zur ARGE „Hartz IV“ an. 2007 kam die Beförderung zur Verbandsgemeindeoberinspektorin. Nach Mutterschutz und Erziehungsurlaub war sie ab Juli 2013 bis zur Fusion der Verbandsgemeinde Treis-Karden mit der Verbandsgemeinde Kaisersesch im Bereich der Organisation und Bürgerdienste beschäftigt. Ab dem 01.07.2014 wurde Tina Blatt zunächst im Fachbereich 1/Zentrale Dienste und seit 2017 im Fachbereich 2/Bürgerdienste eingesetzt. Am 05.03.2018 wurde sie zur Standesbeamtin befördert.

Bürgermeister Jung bedankte sich bei Tina Blatt für die gute Zusammenarbeit und wünschte ihr alles Gute sowie Gesundheit für die Zukunft. Dem Dank und den Wünschen schlossen sich Büroleiter Mark Klasen, Fachbereichsleiter Norbert Fuhrmann und Personalratsvorsitzende Petra Gotto an. Gleichfalls gratulierten alle Kolleg*innen.

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Der Wittlicher Eventsommer geht in die nächste Runde

Wittlich – Die neue Veranstaltungswoche startet am Donnerstag, dem 15. Juli mit dem „Open-Stage-Konzert“ und der regionalen Band „Stagefire“ um 18:00 Uhr. Am Freitag, dem 16. Juli, begrüßen wir um 20:00 Uhr den Bestsellerautor Tom Hillenbrand. Hillenbrand liest aus seinem neusten Thriller „MON-TECRYPTO“ welcher im März dieses Jahres erschienen ist.

Samstag, der 17.07.2021 hält gleich zwei Veranstaltungen parat. Um 10:30 Uhr findet ein Familienkonzert in Kooperation mit dem Moselmusikfestival statt. Das Querflötenquartett VerQuer wird uns musikalisch durch den Samstagmorgen begleiten. Um 20:00 Uhr geht es dann mit einem Jazz-Soul Konzert und Christoph Adams weiter. Unter dem Namen Sandony & Friends wird es ein unvergesslicher Abend werden.

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Heimat-Ministerin Scharrenbach: „Gemeinde Kall ist uns lieb und teuer“

Kall-Keldenich – NRW-Ministerin überreichte drei Förderbescheide in Höhe von knapp 2,3 Millionen Euro für Bauprojekte in Kall – Bürgermeister Hermann-Josef Esser: „Mit diesen Fördergeldern können wir die Lebensqualität und das Miteinander in der ländlichen Region deutlich verbessern“.

Bei ihrem Besuch in Keldenich bat Bürgermeister Hermann-Josef Esser die Heimat-Ministerin Ina Scharrenbach um einen Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Kall. Foto: Michael Thalken / Eifeler Presse Agentur/epa

Für Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, war es fast schon ein Heimspiel. Mit den Worten: „Da bin ich wieder“, begrüßte sie am Freitagnachmittag die Anwesenden im Saal der der ehemaligen Gaststätte „Bei Kathi“, um gleich drei Förderbescheide für bauliche Vorhaben in der Gemeinde Kall mit einer Gesamtsumme von knapp 2,3 Millionen Euro zu überbringen. Die Ministerin war erst ein Jahr zuvor in Keldenich gewesen, damals überbrachte sie Förderbescheide für die Bürgerhäuser Sistig und Sötenich. „Wir haben Sie in den vergangenen Jahren mit rund fünf Millionen Euro unterstützt, so dass ich sagen kann: Die Gemeinde Kall ist uns lieb und teuer“, so die Heimat-Ministerin augenzwinkernd.

Begrüßt wurde die Überbringerin guter Botschaften in Keldenich von Bürgermeister Hermann-Josef Esser, den beiden Landtagsmitgliedern Dr. Ralf Nolten und Klaus Voussem, Vertretern der Ratsfraktionen sowie nicht zuletzt dem Vorsitzenden der Keldenicher Dorfgemeinschaft, Dr. Arno Lehmkühler, und dem Wallenthaler Ortsvorsteher Hans Reiff. Auch Altbürgermeister Hans Kaiser hatte sich zur Übergabe eingefunden.

Die Ministerin berichtete, dass das, was in Keldenich geschehe, derzeit symptomatisch für den ländlichen Raum sei: „Die letzten Kneipen schließen, es gibt keine Nachfolger mehr und damit verschwinden auch die Räume zum Sammeln und Versammeln.“ Diese Räume seien jedoch enorm wichtig, da viele gute Ideen, die eine Dorfgemeinschaft nach vorne brächten, an der Theke entstünden.

Nach vorn gebracht wird die Gemeinde Kall aber auch durch die Förderbescheide, die die Ministerin im Gepäck hatte. Dabei handelte es sich zunächst um zwei Bescheide aus dem NRW-Landesprogramm „Dorferneuerung 2021“, für Keldenich in einer Kombination mit Fördergeldern aus dem Heimat-Fonds. Denn für die Gaststätte „Bei Kathi“ gab es noch eine Finanzierungslücke in Sachen Erwerb der Immobilie. Somit stehen für das neue Dorfgemeinschaftshaus in Keldenich jetzt gut 100.000 Euro und für die Sanierung des Dorfsaals Wallenthal weitere 56.000 Euro zur Verfügung. Darüber hinaus durfte sich Bürgermeister Hermann-Josef Esser über 2,12 Millionen Euro aus dem Städtebauprojekt (Maßnahme „Lebendige Zentren“) für den geplanten Urftauenpark freuen.

Esser bedankte sich mit einem großen Blumenstrauß bei Ina Scharrenbach. „Mit diesen Fördergeldern trägt das Land dazu bei, dass wir die Lebensqualität und das Miteinander in der ländlichen Region deutlich verbessern können“, so der Bürgermeister, der sich begeistert zeigte über die „enorme Präsenz“ der Ministerin in Städten und Gemeinden. Er lobte ihr stets offenes Ohr für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Das Dorfgemeinschaftshaus Keldenich soll zu einem multikulturellen Versammlungs- und Veranstaltungsort werden. Hierzu sind eine Grundsanierung des Saales sowie die Umsetzung von Brand- und Schallschutzmaßnahmen nötig. Nicht zuletzt muss die elektrische Installation erneuert und auf LED-Technik umgerüstet werden. Auch die Ausstattung soll ein „Update“ erhalten.

Dank zollte der Bürgermeister auch dem Engagement des Dorfgemeinschaftsvorsitzenden Dr. Arno Lehmkühler und seinen Mitstreiter/innen sowie des Wallenthaler Ortsvorstehers Hans Reiff. Letzterer habe sowohl den Gemeinderat als auch das Land davon überzeugt, dass eine Teilsanierung des Dorfsaals in Wallenthal sowie ein Anbau als Projekt „Vereine-Raum“ förderungswürdig sei. Da der „Eifeler Alpenhof“ in Zukunft nicht mehr für das Vereinsleben zur Verfügung stehe, solle der Anbau dazu dienen, dass man sich auch in kleinerer Runde treffen könne, ohne, dass der ganze Dorfsaal aufgeheizt werden müsse. Eine Wirtschaft, die einmal in der Woche geöffnet hat, ein Café sowie Senioren- und Kindernachmittage stehen mit auf der Wunschliste der Dorfbevölkerung. Des Weiteren will man die maroden Toilettenanlagen in der Dorfhalle sanieren. Die Dorfhalle wurde in den 1950er Jahren ohne staatliche Zuschüsse nur durch Eigenmittel errichtet. Die Förderquote beider Projekte in Keldenich und Wallenthal liegt bei jeweils 65 Prozent.

Die größte vom Land zur Verfügung gestellte Summe von 2,1 Millionen Euro fließt im Wesentlichen in die Realisierung des Urftauenparks. Damit übernimmt das Land 60 Prozent der geplanten Investitionskosten von insgesamt 3,5 Millionen Euro. Im Rahmen dieser Maßnahme sollen, wie bereits der Öffentlichkeit vorgestellt, in einem ersten Bauabschnitt unter anderem hinter dem Hallenbad im Kernort ein Spielplatz und ein Fitness-Platz entstehen, sowie später weitere Freizeiteinrichtungen und ein Wasserspielplatz am Ufer der Urft. Während der Urftauenpark noch ein wenig Zeit benötigt, plant man in den Dorfgemeinschaften die Baumaßnahmen bis Ende nächsten Jahres umgesetzt zu haben.

Dr. Arno Lehmkühler bedankte sich abschließend noch einmal besonders bei der Ministerin und nannte sie einen Menschen, der gut zuhören könne. Ein weiterer Dank ging an Dr. Ralf Nolten (MdL), von dem man in Keldenich eine außergewöhnlich große Unterstützung in Rat und Tat erfahren habe.

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Wer hätte das gedacht ……Tauchanzüge nach Maß aus der Vulkaneifel

Neroth – Die kleine Eifelgemeinde Neroth im Landkreis Vulkaneifel ist bekannt geworden durch die Herstellung von Mausefallen. Dass in Neroth auch passgenaue Tauchanzüge hergestellt werden, dürfte den wenigsten Leserinnen und Lesern bekannt sein. Ein Tauchanzug nach Maß gefertigt, wärmt nicht nur wesentlich besser als ein Produkt von der Stange, bei Marion Thesen aus Neroth in der Vulkaneifel gibt es auch keine Tricks mit untervulkanisiertem Neopren, das besonders weich aber auch besonders empfindlich ist.

Nur abgelagertes Material, wie bei einem guten Wein oder Whiskey, kommt unter die Nadel der Blindstich – Nähmaschine im Vulkaneifelort Neroth. Ja, wer hätte das gedacht, dass mit die besten Trockentauchanzüge in der Vulkaneifel hergestellt werden. Marion Thesen gehört zweifellos zu den Hidden Champions. Um sich einen „Marion-Tauchanzug“ auf den Leib schneidern zu lassen, muss man etwas Zeit einplanen, denn die handgefertigten und vollkommen auf die Kundin, den Kunden zugeschnittenen Modelle sind in Insiderkreisen sehr begehrt und die Fertigungskapazitäten haben nun mal ihre Grenzen.

Ab ca. 1.900,- Euro kann man einen Trockentauchanzug von Marion Thesen auf den Leib geschneidert bekommen. Mit angesetzten Handschuhen nach Maß und weiteren Extras kann so ein maßgefertigter Trockentauchanzug auch mal 2.500,- Euro und mehr kosten. Fazit: Angesichts der Passform, der hohen Material- und Verarbeitungsqualität sowie der individuellen Ausführung, last but not least auch der langen Haltbarkeit eines Marion-Tauchanzugs relativieren sich die im Vergleich zum Produkt von der Stange höheren Anschaffungspreise wesentlich.

Der Tragekomfort ist unübertrefflich. Allerdings muss man Wartezeiten bis zu neun Monaten einplanen, bis das gute Stück aus dem Betrieb in Neroth persönlich mit nach Hause genommen werden kann. Viele kennen diese Lieferzeit. Auch auf ein hochwertiges Auto muss man zum Teil monatelang warten, bis man es in Bremen, Ingolstadt, München oder Stuttgart abholen kann. www.marion-tauchanzuege.de – Lörenstr. 8 · 54570 NerothTel.: 06591-980000