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Stolberger Feuerwehr-Gerätehäuser stehen für stadtweite Grundversorgung bereit

Stolberg – In vielen Bereichen der Stadt ist nach wie vor der Strom ausgefallen. Sollten Bürger*innen im Ernstfall keine Möglichkeit haben, einen Notruf abzusetzen, weisen wir darauf hin: Die örtlichen Gerätehäuser der Feuerwehr sind besetzt. Dort sind Kräfte, die im Ernstfall helfen können, vor Ort und stellen eine Grundversorgung der Stadtteile sicher.

Nach wie vor gilt der Appell des Krisenstabes: Bitte bleiben Sie im Überschwemmungsgebiet in ihren Häusern!

Für dringende Fragen steht das Bürgertelefon unter 02402 127 511 83 bzw. in dringenden Notfällen die Notrufnummer 112 zur Verfügung.

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Starkregen und Überflutungen in der Region – Die Kreissparkasse Mayen hilft mit 50.000 Euro

Mayen/Region – Sintflutartige Regenfälle, steigende Pegel an Flüssen und Bächen, überflutete Straßen und Wassermassen in den Häusern. „Wir haben die schlimmen Bilder von gestern Abend und der Nacht noch vor Augen und sind in Gedanken bei den vielen Familien, die direkt betroffen sind“, so der Vorstandsvorsitzende Karl-Josef Esch. „Als Kreissparkasse wollen wir hier unbürokratisch helfen und stellen über die Kommunen einen Spendenfonds von 50.000 Euro zur Verfügung. Wir wollen dazu beitragen, dass zumindest eine durch die Schäden entstandene akute Notlage etwas gelindert wird“, erklärt Karl-Josef Esch.

„Ausdrücklich bedanken wir uns bei den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren, beim THW und dem Deutschen Roten Kreuz und bei den kommunalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die engagiert angepackt haben und die ganze Nacht im Einsatz waren. Deren unermüdlichen Einsatz werden wir besonders würdigen. Es war auch erfreulich zu sehen, wie viele freiwillige Helfer mit vor Ort waren. Für die Beseitigung der Schäden und für Renovierungen an den betroffenen Häusern und Wohnungen stellen wir kurzfristig ein zinsgünstiges Sonderkreditprogramm zur Verfügung“, betont Karl-Josef Esch.

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Lage im Eifelkreis Bitburg-Prüm ++ Update 11.30 Uhr ++

Bitburg – In einer heute stattgefundenen Abstimmung zwischen dem Kreisbeigeordneten Rudolf Rinnen, dem BKI Jürgen Larisch und der Verwaltung wurden erste Erkenntnisse zur Lage zusammengetragen. Es gilt weiterhin der Katastrophenfall mit höchster Warnstufe 5 für den Eifelkreis Bitburg-Prüm.

Bei der Vielzahl an Gefährdungs- und Schadensereignsissen hat die Rettung von Menschenleben sowie die Sicherung von Hab und Gut absolute Priorität.

In der zurückliegenden Nacht konnten in der Ortsgemeinde Messerich drei Helfer (2 Mitarbeiter des THW, 1 Mitarbeiter der Feuerwehr) nach fünfstündigem Kampf mittels einer Baggerschaufel gerettet werden. Zuvor haben sie selbst eine sechsköpfige Familie gerettet und sich dabei selbst in akute Lebensgefahr begeben.

In der Ortsgemeinde Brecht ist ein Wohngebäude eingebrochen; zwei Bewohner konnten sich auf den Resten eines Daches in Sicherheit bringen. Drei Personen befinden sich noch in der Ortsgemeinde Waxweiler in einer Notlage. In einem Wohngebäude in der Ortsgemeinde Echtershausen ist es zu einer Gasexplosion gekommen; das Haus ist einsturzgefährdet.

Im Kreisgebiet sind mindestens drei Brücken zerstört, so im Bereich Speicher/Speicherer Bahnhof sowie in Bettingen. Zahlreiche weitere Brücken befinden sich in einem kritischen Zustand und werden vom LBM überprüft (u.a. Wißmannsdorf, Holsthum, Prümzurlay oder Auw a.d. Kyll). Vielerorts muss angesammeltes Treibgut beseitigt oder gar gesprengt werden, um ein zügiges Abfließen des Wassers zu ermöglichen. Insbesondere die Erreichbarkeit der Stadt Speicher stellt sich derzeit als sehr problematisch dar.

Insgesamt waren rund 1.000 Kräfte aus dem Eifelkreis im Einsatz. Nachgeordert wurden unter anderem Kräfte aus Gelnhausen, der Pfalz, Kaiserslautern, St. Ingbert, Saarwellingen sowie der Air Base Spangdahlem. Inzwischen wurde ein drei-Schicht-Betrieb im Katastrophenschutz eingerichtet.

Zum derzeitigen Stand liegen keine Informationen zu verletzten oder vermissten Personen vor.

Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass im weiteren Verlauf des Tages weitere starke Regenmengen von 50 bis 60 l/m2 erwartet werden. Zudem besteht insbesondere in den südlichen Kreisgebieten die Gefahr, dass außerhalb der Flußbette angestautes Wasser auszudringen droht; dies kann zu weiteren Überflutungen führen.

Der Scheitelpunkt der Fließgewässer wurde im nördlichen Kreisgebiet noch in der Nacht erreicht. Weiter südlich werden die Höchststände am Vormittag bzw. gegen Mittag erwartet.

Experten sind um die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung bemüht. Die Bürger werden dazu aufgerufen, Wasser vorübergehend nicht unnötig zu verbrauchen (Waschmaschine etc.), auch um die Abwassersituation nicht zusätzlich zu belasten.

Wegen der hochgefährlichen Verkehrssituation – u.a. drohen Straßenzüge abzurutschen – wurde festgelegt, dass ebenfalls am morgigen Freitag alle Schulen und KiTas im Eifelkreis geschlossen bleiben. Bus- und Bahnverkehr können nur sehr eingeschränkt erfolgen.

Mindestens 75 Straßen sind derzeit nicht befahrbar. Eine vorläufige Übersicht wurde unter www.bitburg-pruem.de veröffentlicht. Die Übersicht ist unvollständig, da die Straßenmeistereien zum Teil nicht erreichbar sind.

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Folgenreiches Regenwetter in Kreuzau führt zu besonderen Einsatzlagen

Kreuzau – Die den ganzen gestrigen Tag anhaltenden Starkregen haben zu zahlreichen Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr im gesamten Kreuzauer Gemeindegebiet geführt. Schwerpunkteinsätze waren in den Ortsteilen Drove, Thum, Kreuzau und Stockheim zu verzeichnen.

Bei der Leitstelle gingen in der Zeit zwischen 18.30 Uhr und 23.00 Uhr eine Vielzahl Anrufe ein. Die Einsatzstatistik verzeichnet über 600 Gesamteinsätze. Die meisten Notrufe betrafen vollgelaufene Keller, überlastete Kanäle sowie Straßen unter Wasser. Die Abarbeitung aller Einsatzmeldungen wird sich bis in den Vormittag hineinziehen.

In Boich kam es an der K46 zu einem Hangrutsch infolge dessen 6 Personen vorübergehend evakuiert werden mussten. Zwei gemeldete Brände sowie aufgeschwemmte Öltanks erschwerten die Einsatzlage in Drove. Durch übertretendes Wasser oder umgestürzte Bäume mussten Straßen zwischen Thum und Drove (L249), zwischen Drove und Soller (K28), zwischen Drove und Kreuzau (L249) und in der Andreasstraße in Stockheim zeitweise gesperrt werden.

Die Hochwasserrückhaltebecken Boich und Drove erreichten gegen 21.30 Uhr ihre Höchststände und traten über die Ufer. Hier konnte nur noch durch Einsatz von durch den Bauhof bereitgestellten Sandsäcken schlimmerer Schaden in Ortslagen vermieden werden. Der Wasserverband meldete im Laufe des Abends, dass am Stausee Obermaubach die Wasserablassmenge gesteigert werden mussten. In der Folge trat die Rur in einzelnen Ortslagen über die Ufer und führte zu weiteren Überschwemmungsschäden in Böschungsbereichen und Straßen. Auf dem Campingplatz in Untermaubach-Schlagstein mussten in der Nacht ca. 50 Personen evakuiert werden.

Alle 8 Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Kreuzau wurden alarmiert, insgesamt kämpften ca. 115 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden bis zur Stunde mit den Folgen des Sturmtiefs. Unterstützt wurden sie durch externe Kräfte aus Titz, Aldenhoven, Merzenich, Linnich und Jülich. Die Einsatzlage wird sich noch über den ganzen Tag hinweg ziehen.

Erst danach können Aufräumarbeiten und konkrete Schadensfeststellungen getroffen werden.

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Mayen ++ Update 11.20 Uhr ++ Hochwasserlage: Abpumpen noch nicht möglich

Mayen – Der Wasserstand geht zurück, aber es sind noch weite Teile der Straßenzüge an der Nette überflutet. Es können noch keine Pumparbeiten durch die Feuerwehr durchgeführt werden, da die Nette dafür noch zu hoch steht. Abpumpen macht erst dann Sinn, wenn die Nette wieder in ihrem natürlichen Bachlauf ist.

Die Feuerwehr wird Einheiten in die betroffenen Abschnitte entsenden, sobald dies möglich ist.

Weitere Informationen gibt es unter www.mayen.de/hochwasser sowie bei Facebook www.facebook.com/StadtMayen. Das Bürgertelefon ist unter 02651 – 88 6000 erreichbar. Das Bürgertelefon ist nicht für Notrufe gedacht, nutzen Sie hier die 112. Diese Nummer ist auch zu wählen, wenn Sie Hilfe durch die Feuerwehr brauchen.

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Aachen ++ Update 11.00 Uhr ++ Lage in Aachen stabilisiert sich, Großeinsatz der Feuerwehr und Hilfskräfte dauert an

Aachen – Der Fokus liegt weiterhin in Kornelimünster. Dort ist die Inde am gestrigen Mittwoch (14. Juli) über die Ufer getreten und hat den historischen Ortskern geflutet. 35 Menschen mussten evakuiert werden und sind von der Stadt vorerst in drei Hotels untergebracht worden. Anlaufstelle ist ab sofort das Bezirksamt Kornelimünster, Schulberg 20.

Update 11 Uhr

Ab sofort ist das Bezirksamt Kornelimünster, Schulberg 20, Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort, die Fragen haben oder in einer Notsituation sind. Die Hilfsorganisationen werden das Inda-Gymnasium verlassen.

Telefonisch ist die Anlaufstelle unter den Rufnummern 0241/432-8422 und -8424 erreichbar.

Update 10.15 Uhr

Nach den dramatischen Regenfällen der vergangenen Tage ist der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt Aachen am Donnerstagmorgen (15. Juli) erneut zusammengekommen, um die aktuelle Lage zu bewerten und das weitere Vorgehen zu beschließen. Leichte Entwarnung konnte Feuerwehr-Chef Jürgen Wolff geben: „Die Lage hat sich etwas stabilisiert.“ Dennoch herrscht weiterhin ein enormes Einsatzaufkommen im gesamten Stadtgebiet.

Der Fokus liegt weiterhin in Kornelimünster. Dort ist die Inde am gestrigen Mittwoch (14. Juli) über die Ufer getreten und hat den historischen Ortskern geflutet. Zahlreiche Keller sind vollgelaufen. Am Nachmittag fiel daher die Entscheidung, Teile des Ortskerns zu evakuieren. Zwischenzeitlich wurde das Inda-Gymnasium als Notunterkunft hergerichtet. Nach dortiger Erstversorgung hat die Stadt Aachen insgesamt 35 Menschen vorerst in drei Hotels untergebracht.

Derweil hat die Inde in Kornelimünster in der Nacht ihren Höchststand erreicht. Dabei wurden die messbaren Pegelstände überschritten, sodass der Wasserpegel über drei Meter gelegen hat. Mittlerweile sinken die Pegel. Allerdings gehen Experten derzeit davon aus, dass es aufgrund des unveränderten Wasserzulaufs noch Tage dauern wird, bis die Pegelstände der Inde wieder ein Normalmaß erreichen werden. Die besondere Hochwasser-Lage bleibt daher weiterhin akut. Einsatzkräfte sind vor Ort.

Der Bundesstraßen-Abschnitt in Kornelimünster (Napoleonsweg) wurde gestern Abend ebenfalls überschwemmt. Die Straße ist daher weiterhin für den Verkehr gesperrt. Die Stadt bittet darum, den Bereich möglichst weiträumig zu umfahren.

Auch im restlichen Stadtgebiet mit Schwerpunkten in Haaren und im Frankenberger Viertel verzeichnet die gemeinsame Leitstelle von Stadt und StädteRegion zahlreiche Einsatzstellen. Besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte: Eine Einsatzstelle umfasst teilweise einen ganzen Straßenzug. „Wir arbeiten alle Anrufe ab, bitten aber um Verständnis, dass es aufgrund des sehr starken Einsatzaufkommens etwas dauern, bis die Feuerwehr vor Ort sein kann“, sagt Feuerwehr-Chef Wolff.

Bürgerinnen und Bürger können sich abseits von akuten Notrufen wegen der Hochwasserlage auch an die Corona-Hotline wenden: 0241-510051. Die Hotline ist bis 22 Uhr besetzt.

Des Weiteren bittet die Stadt alle Bürgerinnen und Bürger weiterhin darum: Wer nicht unbedingt muss, sollte möglichst auf Fahrten verzichten. Es kann punktuell immer noch zu Einschränkungen im Verkehr und bei der sicheren Benutzung von Straßen kommen.

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Hotline 0800 001 0218 zur psychosozialen Unterstützung für Betroffene des Unwetters in Rheinland-Pfalz

Region/Mainz – Die Unwetterkatastrophe in der Eifel zeigt schreckliche Bilder des Leids und der Zerstörung. Viele Menschen müssen miterleben, wie ihnen der Boden unter den Füßen weggerissen wird.

Für Betroffene bietet der Opferbeauftragte der Landesregierung Rheinland-Pfalz eine kostenlose Hotline zur psychosozialen Unterstützung an. Darüber hinaus wird der Opferbeauftragte ein Angebot der Nachsorge machen.

Die Hotline bietet Ersthelfern und Betroffenen psychosoziale Unterstützung. „Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen. Viele Menschen machen sich Sorgen um ihre Angehörigen oder Freunde; ihnen bietet die Hotline Unterstützung und Hilfe“, sagten der Opferbeauftragte des Landes Detlef Placzek und Sozialminister Alexander Schweitzer.

Die Hotline für psychosoziale Unterstützung ist unter der Nummer 0800 001 0218 ab sofort freigeschaltet und zwischen 9 Uhr und 17 Uhr erreichbar.

Zudem bietet das Polizeipräsidium Koblenz eine Personenauskunftsstelle, an die sich besorgte Angehörige melden können, die jemanden vermissen. Diese ist erreichbar unter der Telefon­nummer 0800 6565651.

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Stark- und Dauerregen im Kreis Düren: Feuerwehr- und Rettungskräfte im Dauereinsatz

Düren – Seit Beginn des Dauer- und Starkregens gab es im Kreis Düren bis zum Morgen mindestens 1082 Einsätze. Wasser im Keller, überschwemmte Straßen, unterspülte Bahngleise und umgestürzte Bäume machten den Großteil der Einsätze im Kreisgebiet Düren aus.

Zudem waren die Feuerwehr- und Rettungskräfte bei Kellerbränden, Evakuierungen von Menschen, beim Schutz von Hochwasserrückhaltebecken und aufgeschwemmten Öl- und Gasbehältern im Einsatz. In der vergangenen Nacht gab es die meisten Einsätze in Kreuzau (rund 370) und Düren (rund 130). Aufgrund der vielen Hilfeanrufe gingen am gestrigen Mittwochabend, 14. Juli, zudem Notrufe aus dem Bereich der Stadt Köln und dem Rhein-Erft-Kreis in der Leitstelle des Kreises Düren ein. Aus diesem Grund versah die einheitliche Leitstelle den Dienst mit voller Dienstbesetzung und zusätzlichem Leitstellen- und Leitungspersonal bis in die Morgenstunden, um die Lage zu bewältigen.

Aufgrund der Vielzahl der eingegangenen Anrufe in der Leitstelle, werden die erfassten Einsatzstellen nach der Reihe abgearbeitet. Nachfragen hierzu sollen bitte nicht über die Notrufnummer 112 erfolgen! Selbstverständlich haben zeitkritische Einsätze beispielsweise mit Gefahren für Menschenleben oder Brände weiterhin höchste Priorität.

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Starkregen in Jülich

Jülich – Alle verfügbaren Hilfs- und Rettungskräfte befinden sich aktuell im Stadtgebiet Jülich im Einsatz. Deshalb wird darum gebeten nur in äußerst dringenden Fällen die Leitstelle 1-1-0 anzurufen.

Die aktuell eingehenden Hilfeersuchen können nur noch nach Prioritäten abgearbeitet werden. In Jülich mussten die Rurbrücke sowie die Brücke an der Hasenfelder Straße gesperrt werden. Eine Umfahrung ist über die B56 und die Autobahn möglich.

Um Verständnis wird gebeten.

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Hochwasser: Gasversorgung in Teilen des Kreises Ahrweiler gestört

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Im Kreis Ahrweiler sind einige Leitungen drucklos – Gasstation steht unter Wasser. Das Unwetter der vergangenen Tage mit extremen Regenfällen hat auch Auswirkungen auf die Gasversorgung im Kreis Ahrweiler. Wie die Netzgesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein (evm) mitteilt, steht eine Gasregelstation an der Landgrafenbrücke seit Mitternacht unter Wasser und kann derzeit von den Monteuren nicht erreicht werden. In der Folge sind einige Leitungen ohne Druck. Aus diesem Grund ist aktuell die Gasversorgung in Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie in der Grafschaft gestört. Auch das Haribo-Werk ist betroffen und kann nicht mit Erdgas versorgt werden.

Die Energienetze Mittelrhein (enm) sind seit Mitternacht mit zahlreichen Fachkräften vor Ort und versuchen, die Versorgung wiederherzustellen. Auch weitere Ausfälle wollen sie verhindern. „Bisher haben wir davon Abstand genommen, die Leitungen zum Ahrtal zu schließen“, berichtet Pressesprecher Marcelo Peerenboom. Das Risiko ist nach Angaben der enm gering, sodass die Haushalte im Ahrtal nach wie vor versorgt werden. Sobald die überflutete Station in Bad Neuenahr-Ahrweiler erreichbar ist, wollen die Gasmonteure diese außer Betrieb nehmen, um möglichst bald die Versorgung in den betroffenen Gebieten wiederherzustellen. Wann dies möglich sein wird, ist noch offen.