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Tag der Städtebau-Förderung – Stadt Aachen ist erneut beim bundesweiten Aktionstag dabei

Aachen – Am Samstag, 4. Mai, erwartet die Menschen an verschiedenen Orten in der Stadt von 11 bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches Programm – Die Scheinwerfer richten sich mit Infoständen, Dialogangeboten und einem Spaziergang unter anderem auf den Theaterplatz. Dort beginnt in diesem Jahr der erste Bauabschnitt im Bereich der unteren Theaterstraße.

Die Stadt Aachen stellt anlässlich des bundesweiten „Tags der Städtebauförderung“ am Samstag, 4. Mai, erneut spannende Projekte in den Mittelpunkt und freut sich auf zahlreiche Besucher*innen. Besonders im Fokus steht der Theaterplatz. Aber auch vielfältige Themen der Stadtentwicklung wie der Trierer Platz in Forst sowie der Stadtpark stehen auf dem Programmzettel. Stadtbaurätin Frauke Burgdorff freut sich daher gemeinsam mit ihren Teams aus der Fachverwaltung auf den Aktionstag. „Es tut sich so viel in Aachen! Kommen Sie vorbei, informieren Sie sich, suchen Sie gerne das Gespräch mit uns“, lädt Sie alle Bürger*innen dazu ein, die unterschiedlichen Angebote am 4. Mai wahrzunehmen.

Theaterplatz

Die Umgestaltung des Theaterplatzes ist Teil des Zukunftsprozesses Innenstadtmorgen. In diesem Jahr rücken die Bagger an. Die Regionetz wird voraussichtlich ab Herbst mit ersten Tiefbauarbeiten im ersten Bauabschnitt zwischen Theater und Borngasse beginnen. Die Neugestaltung des Platzes folgt nach derzeitigem Planungstand in den Jahren 2025 bis 2027. Aus Sicht der Verwaltung bietet die Umgestaltung des Theaterplatzes eine hervorragende Chance, Antworten auf die aktuellen Herausforderungen zu finden, denen sich die Innenstadt stellen muss. So soll nicht nur ein attraktiver und lebendiger öffentlicher Raum entstehen. Auch Themen wie eine klimaresiliente Stadt und der Platz als zentraler Kulturstandort spielen eine Rolle. Zudem soll der Verkehr an der Stelle neu geordnet werden. Während der Kfz-Durchgangsverkehr künftig nicht mehr über den Theaterplatz führt, wird die Erreichbarkeit mit intelligenten Konzepten weiterhin gewahrt. Die Situation wird für zu Fuß gehende, Radfahrende und für den ÖPNV verbessert. Die Planung sieht ein umfassendes Grünkonzept vor: Bis zu 30 neue Bäume sollen gepflanzt werden. Mit weiteren Pflanzelementen bilden sie zukünftig die Theatergärten in den Seitenbereichen des Platzes. Der zentrale Hingucker des Theaterplatzes wird ein großer neuer Brunnen.

Die Verwaltung freut sich gemeinsam mit der Kommunikationsagentur Kokonsult von 11 bis 16 Uhr auf den Dialog mit den Bürger*innen.Ein Pavillon lockt mit Informationsmaterialien zur Umgestaltung. Darüber hinaus laden ein Kaffeestand und Liegestühle zum Verweilen ein. Die Besucher*innen erfahren hier Aktuelles zu Planungsthemen, der weiteren Vorgehensweise und zur Kommunikation mit den Bürger*innen. Auf einer Moderationswand können sie zudem ihr Feedback zur Theaterplatz-Gestaltung einbringen.

Ein Platzkonzert des Bläserensembles der Hochschule für Musik und Kunst unter der Leitung von Simon Bales um 15 Uhr rundet das Angebot ab.

Spaziergang am Theaterplatz

Von 13 bis 14 Uhr gibt es die Möglichkeit, den Theaterplatz im Rahmen eines Stadtspaziergangs noch besser kennenzulernen. Gemeinsam werden der Theaterplatz und die angrenzenden Stadträume und Wegebeziehungen erkundet. Es gibt die Möglichkeit, Hintergründe der Planung zu erfahren und in den Dialog mit den Verantwortlichen zu treten. Treffpunkt ist um 13 Uhr auf dem Vorplatz des Theaters.

Weitere Infos zum Theaterplatz online: www.theaterplatz-aachen.de.

Stadtteilperspektive Forst

Um die Zukunft des großen Aachener Stadtgebiets Forst mit seinen Teilräumen Unterforst, Altforst, Schönforst, Forster Linde, Obere Trierer Straße und Driescher Hof geht es im Erarbeitungsprozess der Stadtteilperspektive Forst. Beim Quartiersfest auf dem Trierer Platz steht das Miteinander im Fokus. Die Besucher*innen erwartet zwischen 12 und 18 Uhr ein vielfältiges Programm und zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch. Zum Bürger*innen-Dialog lädt das städtische Planungsteam von 12 bis 18 Uhr ein, dazu gibt es Infostände von Altbau Plus und dem Mieterschutzverein. Direkt zum Auftakt gibt es einen Auftritt der Sambaband Sambistas. Ali Bicer bietet Führungen in die Kleingartenanlage Land Tirol an. Hier kann man Bienen- und Würmerzucht bestaunen. Weitere Angebote für Groß und Klein, wie u. a. Vorführungen vom Circus Configurani runden das Tagesprogramm ab. Zum Ausklang wird’s musikalisch: Ab 16 Uhr spielt die Band Saitenhieb auf dem Trierer Platz.

Oberbürgermeisterin Keupen eröffnet Quartiersfest

Die Begrüßung übernimmt um 12.30 Uhr Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. Mit der Begrüßung wird Keupen auch ein Stadtexperiment eröffnen. Für einen Zeitraum von vier Wochen werden zwei Parkbuchten rechts und links angrenzend an den Trierer Platz mit Stadtmobiliar vom Zukunftsnetz Mobilität NRW bespielt. Mit der Möblierung wird ein Teil des Parkraums temporär umgestaltet und eine alternative Nutzungsmöglichkeit des Parkraums aufgezeigt. Die Anwohner*innen und Besucher*innen können nun über vier Wochen das Angebot auf den temporär umgestalteten Flächen ausprobieren.

Bereits im Frühjahr 2023 hat sich die Stadt Aachen gemeinsam mit der Politik und zahlreichen weiteren Akteur*innen auf den Weg gemacht, um im Rahmen einer Stadtteilperspektive die vorhandenen Potenziale im Quartier zu stärken sowie die Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen im gesamten Gebiet zu verbessern. Insbesondere im vergangenen Jahr haben bereits unterschiedliche Beteiligungsformate und Veranstaltungen stattgefunden, bei denen sich viele Menschen engagiert haben. Auch auf dem Quartiersfest bietet sich die Möglichkeit, sich über den weiterlaufenden Prozess und Möglichkeiten der Beteiligung zu informieren.

Weitere Infos zur Stadtteilperspektive Forst: www.aachen.de/zukunft-forst.

Spaziergang im Stadtpark

Neben den Angeboten auf dem Theaterplatz und dem Quartiersfest am Trierer Platz wird es einen geführten Spaziergang im Aachener Stadtpark geben. Dort tut sich derzeit vieles! Im Rahmen der Umsetzung des Parkpflegewerks werden unter Federführung des Fachbereichs Klima und Umwelt zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um den Park attraktiver zu machen. Der Spaziergang startet unter Leitung des städtischen Landschaftsarchitekten Dr. Christoph Ruckert um 15 Uhr am Eingang rechts neben dem Neuen Kurhaus, Monheimsallee 44 (Dauer: circa 1,5 Stunden).

Das Parkpflegewerk und die Umsetzung von Maßnahmen zur Aufwertung des Stadtparks werden als Teil des „Innenstadtkonzeptes 2022“ mit Mitteln der Städtebauförderung finanziell unterstützt.
Weitere Infos zum Aachener Stadtpark: www.aachen.de/stadtpark.

Weitere Informationen zu Projekten der Innenstadtentwicklung finden Sie zudem im Internet unter www.innenstadt-morgen.de.

Städtebauförderung: Das tut sich in anderen Stadtteilen

In Aachen-Haaren nimmt nach der Fertigstellung der Erneuerung des Parks am alten Friedhof die Gestaltung der Bachauen an Wurm und Haarbach konkretere Formen an. Hier werden Freiräume aufgewertet, die Bachauen besser zugänglich und erlebbar gestaltet. Außerdem läuft derzeit die Baumaßnahme zur Umgestaltung des Umfeldes der Kirche St. Germanus.

In Aachen-Nord werden gleich drei Flächen an der Straße Zum Kirschbäumchen neu gestaltet. Hier entstehen ein neuer Kinderspielplatz, ein Multisportplatz und eine kleine öffentliche Grünfläche. Alle Maßnahmen werden bis Ende des Jahres 2024 umgesetzt.

In Aachen-Brand startet im Mai die Baumaßnahme „Pocketpark an der Vennbahntrasse“ im Bereich Rombachstraße. Damit wird ein letzter wichtiger ausstehender Baustein des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Brand realisiert.

 

 

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Gesundheit

Neue „Sport im Park“-Saison bringt in Bewegung

Bad Münstereifel – Am 29. April startet im Schleidpark die diesjährige „Sport im Park“-Saison in Bad Münstereifel, veranstaltet durch den KreisSportBund Euskirchen e.V. in Kooperation mit der BARMER und der Stadt Bad Münstereifel. Unterstützt wird die Sportreihe in der Kurstadt zudem durch die Bürgerstiftung Bad Münstereifel sowie die Firmen F&S Concept und Knappe + Team GmbH.

Bis zum 5. Juli wird montags bis freitags jeweils eine andere Sportart angeboten, an denen alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt – und darüber hinaus – kostenlos teilnehmen können. Geleitet werden die Übungen von Trainerinnen und Trainern. Von 18 bis 19 Uhr werden montags Faszienfitness mit Sabine Pichler, dienstags Pilates mit Birgit Rau, mittwochs AROHA® mit Johanna Sepp, donnerstags FitMix mit Trainern von Sportwelt Schäfer und freitags TABATA mit Claudia Uthoff-Hachenberg angeboten.

„Sport im Park“ steht für offene, unverbindliche und kostenfreie Bewegungsangebote unter freiem. Durch dieses niederschwellige Angebot sollen viele Menschen zur Bewegung motiviert werden und somit einen Schritt zu einem gesünderen Leben machen. Das Konzept wird seit 2017 in verschiedenen Städten im Kreis Euskirchen angeboten, seit 2019 ist auch Bad Münstereifel dabei.

„Selbstverständlich stellt die Stadt Bad Münstereifel den Schleidpark als grüne Übungsfläche für dieses tolle Angebot gerne zur Verfügung. Bewegung ist für die Gesundheit unabhängig vom Alter sehr wichtig“, sagt Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian, die bereits eigenes Interesse an einer Teilnahme bekundete.

„Die Barmer hat es sich seit vielen Jahren zur unverzichtbaren Aufgabe gemacht, die Gesundheit durch präventive Maßnahmen zu fördern, um die Lebensqualität und die Leistungsfähigkeit langfristig zu erhalten und zu steigern und ein gesundes Altern zu ermöglichen“, sagt Guido Otten, Regionalgeschäftsführer der BARMER Euskirchen: „Eine sehr wichtige Säule ist hier das Thema ‚Bewegung‘.“

Im Schleidpark in Bad Münstereifel finden die Trainerinnen, Trainer und Teilnehmenden optimale Bedingungen. Die Teilnehmenden sollten lediglich sportlicher Kleidung, einer Fitnessmatte, ein Handtuch und etwas zu trinken mitbringen. Jede und jeder, der Lust hat, kann ohne Anmeldung völlig unverbindlich und kostenfrei teilnehmen.
Wer zehn Wochen dabei bleibt, hat bereits eine Menge für die Gesundheit getan. Und wer einmal Interesse an Sport und Bewegung hat und vor allem spürt, wie gut das tut, der bleibt in der Regel auch dabei. Damit tun die Teilnehmer etwas für ihre Gesundheit und der KreisSportBund unterstützt die Sportlandschaft im Kreis und damit auch die Sportvereine vor Ort. Das SportBildungswerk Euskirchen und die Sportvereine im Kreis Euskirchen haben dann die passenden Angebote für weitere Aktivitäten.

Die Trainingsdetails:
Zeitraum: 29.04.-05.07.2024
Tag und Uhrzeit: jeweils montags bis freitgs, 18.00 – 19.00 Uhr
In 10 Wochen gibt es 46 Bewegungsangebote
Ort: Schleidpark Bad Münstereifel, Schleidtalstraße
Angebote: Montag: Faszienfitness mit Sabine Pichler
Dienstag: Pilates mit Birgit Rau
Mittwoch: AROHA® mit Johanna Sepp
Donnerstag: FitMix mit Sportwelt Schäfer
Freitag: TABATA mit Claudia Uthoff-Hachenberg

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Wirtschaft

Handwerkskammer Koblenz lädt am Freitag 3. Mai ins Zentrum für Ernährung und Gesundheit

Region/Koblenz – Künstliche Intelligenz und Digitalisierung im Fokus von Vortrag und Diskussion – Wirtschaft und Gesellschaft befinden sich in einem umfassenden Wandel. Diese Transformation betrifft auch das Handwerk. Handwerksorganisationen wie die Handwerkskammer (HwK) Koblenz wollen diese Entwicklung aktiv gestalten und als Chance für die Zukunft nutzen. Sie beteiligt sich dafür am bundesweiten Zukunftsdialog Handwerk und lädt am Freitag, 3. Mai, ab 15 Uhr zu einer Veranstaltung mit Impulsvortrag und Podiumsdiskussion ins Zentrum für Ernährung und Gesundheit in der St. Elisabeth-Straße 2 ein.

Im Mittelpunkt stehen dort die Fragen „Wie lassen sich die aktuellen Herausforderungen im Handwerk erfolgreich und selbstbestimmt meistern?“ Und: „Welche Chancen bietet die rasante Entwicklung im Bereich der Digitalisierung und der künstlichen Intelligenz?“ Außerdem geht es um die Möglichkeit, im Handwerksbetrieb durch klug genutzte KI die Effizienz und Produktivität zu steigern sowie Mitarbeiter zu entlasten. Diese Themen will die HwK Koblenz gemeinsam mit Experten und Gästen angehen.

Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr mit einem Get together. Es folgt um 15.30 Uhr die Begrüßung durch HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich, bevor um 15.40 Uhr Rolf Rehbold vom Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln einen Impulsvortrag hält. Ab 16.30 Uhr findet eine Podiumsdiskussion statt mit Sabine Mesletzky, Geschäftsführerin Innovationsagentur Rheinland-Pfalz, Silvia Grigun, DGB-Bundesvorstand und Leiterin Handwerkssekretariat, Dr. Sabine Hepperle, Abteilungsleiterin Mittelstandspolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz sowie Joachim Noll, Vizepräsident der HwK Koblenz und Vizepräsident des Deutschen Handwerkskammertages in Berlin. Ab 17. 30 Uhr klingt die Veranstaltung mit Imbiss und Gesprächen aus.

Eine Anmeldung zu der öffentlichen Veranstaltung ist nicht erforderlich. Informationen gibt es bei der HwK Koblenz unter veranstaltungen@hwk-koblenz.de; Telefon 0261 398-105 sowie im Internet unter www.petra-handwerk.de

Zum Hintergrund:

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Zukunftsdialogs statt, den das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, der DGB und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) seit März 2023 führen. Er wird begleitet vom Projekt Perspektive Transformation im Handwerk (PeTra), das vom Arbeit und Leben e.V. getragen wird. In Absprache mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Gewerkschaften soll der Zukunftsdialog Handwerk unter der Überschrift „Transformation im Handwerk“ stehen und folgende Themenbereiche umfassen: Energie- und Klimawende, Digitalisierung, Fachkräftesicherung in Zeiten des demographischen Wandels sowie Stärkung der Selbstverwaltung. Innerhalb eines Jahres will der ZDH diesen Dialog vom Bund bis in die Regionen auf allen Ebenen der Handwerksorganisationen führen und Grundlagen für künftige Initiativen, Projekte und konkrete Zielvereinbarungen schaffen. Die bundesweit erarbeiteten Ergebnisse werden gebündelt und als perspektivische Handlungsempfehlungen aufbereitet.

 

 

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Kunst & Kultur

Aachener Künstler*innen gestalten das Café Wunderkammer im Suermondt-Ludwig-Museum

Aachen – Das Café Wunderkammer im Suermondt-Ludwig-Museum soll zu einem neuen Ort der Begegnung werden – Durch die vielfältige Nutzung und die Möglichkeit der Vermietung soll das Café Wunderkammer zu einem neuen Ort der Begegnung werden und den Brückenschlag in die lokale Kulturszene schaffen.

Im zukünftigen Café Wunderkammer im Suermondt-Ludwig-Museum hat die künstlerische Umgestaltung begonnen. Die ehemalige Bar Museo wird aktuell durch den städtischen Kulturbetrieb in Kooperation mit dem Spectrum / Rheinischen Verein für Katholische Arbeiterkolonien e.V. l neu eingerichtet. Angedacht im Café Wunderkammer ist eine Mehrfachnutzung für Künstlerworkshops, Schulklassenprogramme, Empfänge, Feiern, Veranstaltungen und Vermietungen. Aachener Künstler*innen werden den Raum in einem zweijährigen Turnus immer wieder neugestalten. Mit der Umgestaltung hat die Künstlerin Vera Sous im Frühjahr 2024 begonnen.

Ort der Begegnung und Kreativität

„Das Zusammenwirken der Akteur*innen ist in dieser Konstellation absolut einmalig. Das Projekt bietet die Chance, den Raum als Ort der Begegnung und Kreativität zu nutzen und gleichzeitig die Bestände des Museums neu zu erschließen. Der Begriff ‚Wunder‘ passt in vielerlei Hinsicht“, freut sich Heinrich Brötz, Beigeordneter für Bildung, Jugend und Kultur. Gemeinsam mit Vertreter*innen des Kulturbetriebs und von Spectrum informierte er jetzt in einem Pressegespräch über den aktuellen Stand des Projekts.

Atelier eines alten Meisters

Künstlerin Vera Sous hat sich gemeinsam mit den Künstlerinnen der Frauenwerkstatt des Rheinischen Vereins dem Farbkonzept der Kutscheneinfahrt angenähert und sich von den Mustern der „Wunderkammer“ in der Dauerausstellung des Hauses inspirieren lassen. „Mit Stofftapeten schaffen wir es, die neue Architektur in die alte einzubinden. Theke und Schrank werden verkleidet, die Beleuchtung verändert. Alles soll an das Atelier eines alten Meisters erinnern. Besonders spannend ist es, bei den Stoffarbeiten und Bildteppichen mit vielen verschiedenen Nationalitäten zusammen zu arbeiten“, erklärt Vera Sous.

Angebote für Schulklassen

Die Projektteilnehmer*innen von Spectrum sind unter anderem langzeitarbeitslose Menschen, die in der Kunstwerkstatt eine neue Struktur erfahren und in den künstlerischen Projekten neue Talente entfalten können. „Dieser neue Raum ist nicht nur als Ort für einen Cafébetrieb konzipiert, sondern ermöglicht es zukünftig, in unmittelbarer Nähe zur Ausstellung auch Angebote für Schulklassen zu veranstalten. Einmal pro Woche soll hier der Kinder-Museumsclub ab Herbst stattfinden, ebenso planen wir Künstler*innen-Workshops und Ferienangebote“, erläutert Pia vom Dorp, die Leiterin des Museumsdiensts im Kulturbetrieb.

Brückenschlag in die lokale Kulturszene

Durch die vielfältige Nutzung und die Möglichkeit der Vermietung soll das Café Wunderkammer zu einem neuen Ort der Begegnung werden und einen Brückenschlag in die lokale Kulturszene schaffen, wie Irit Tirtey, Kaufmännische Geschäftsführerin des Kulturbetriebs betont: „Der Raum wird zu einem Treffpunkt für Jung und Alt und kann in Kombination mit einer Museumsführung zum Beispiel für Stehempfänge und kleinere Festlichkeiten gemietet werden“.

Bildungsmöglichkeiten und Vernetzung

„Nach zwei Jahren können wir diesen Raum mit neuen Aktivitäten öffnen und eine Vielfalt an Bildungsmöglichkeiten anbieten, was gut zu unserer Vernetzung innerhalb des Viertels mit der Nachbarschaft zum Kaiserplatz passt“, freut sich Till-Holger Borchert, Direktor des Suermondt-Ludwig-Museums. Das neue Gestaltungskonzept nimmt dabei sowohl Bezug auf die Historie des Hauses als auch auf die Tradition des Museums.

Als Vorläufer der heutigen modernen Museen entstanden im 16. Jahrhundert zahlreiche adelige Kunst- und Wunderkammern und später auch bürgerliche Sammlungen, die das Universum und seine Ordnung abbilden und erfassen sollten. Wundern und Staunen über diese besonderen Ausstellungsstücke kann man sich so zum Beispiel in der Bürgerlichen Kunstkammer des Museums.

Wundertüte mit kulturellen Überraschungen

Zur ersten Präsentation des „work in progres“ im Café Wunderkammer gab es als Dankeschön für alle Beteiligten eine Wundertüte mit kleinen kulturellen Überraschungen, die bald auch in Serie geht und demnächst vor Ort käuflich zu erwerben ist.

 

 

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Wirtschaft

Gemeinsame Kunden-Veranstaltung von KSK Ahrweiler und KSK Mayen

Mayen – S-International Südwest GmbH & Co. KG informierte in Maria Laach rund 90 Unternehmenskunden der Region über aktuelle Risiken und Chancen im Auslandgeschäft – Seit Beginn des Jahres bündeln die Kreisparkassen (KSK) Mayen und Ahrweiler gemeinsam mit weiteren 20 Gesellschaftersparkassen ihr Know-How und den Service rund um das Thema Auslandsgeschäft im Team des Kompetenz Centers der S-International Südwest GmbH & Co. KG (SISW). Erfahrene Auslandsexperten und Spezialisten für alle Bereiche im internationalen Geschäft setzen sich für den weltweiten Auslandszahlungsverkehr, Absicherungen und Finanzierungen von Warengeschäften, sowie das Zins-, Rohstoff- und Währungsmanagement der Unternehmenskunden der Sparkassen ein und sind somit gemeinsam mit den Beraterinnen und Beratern der jeweiligen Sparkassen erster Ansprechpartner für Firmenkunden im Auslandsgeschäft.

Anlässlich des Zusammenschlusses mit der S-International Südwest GmbH & Co. KG fand in Maria Laach kürzlich eine Kundenveranstaltung statt, zu der rund 90 Gäste, darunter viele Unternehmer der Region, gekommen waren, um dem Vortrag „Zukunft Deutschland – zwischen Werten, Narrativen und nationalem Interesse“ zu folgen. Referent Ralf Schuster zeigte in einer geopolitischen Analyse die aktuelle Weltsituation auf. Als geopolitischer Experte der Helaba und geopolitischer Berater der GHA – German Health Alliance – einer Initiative des BDI, war Ralf Schuster fast 20 Jahre für die deutsche exportierende Medizintechnik aktiv, zuletzt als Leiter des Büros für Regierungsbeziehungen in Berlin. Als gefragter Experte für Vorträge und Seminare bei Finanzinstituten und in der Politik referierte er anschaulich, wie Geopolitik mit Besinnung auf eigene Interessen heute funktionieren kann. Dabei beleuchtete er die Positionen der Weltmächte USA und China ebenso, wie die Rolle von Europa und von Russland. Die funktionierende internationale Ordnung hat aber auch viele weitere Spieler auf dem Feld und einen multipolaren Charakter erhalten. Geopolitik zu verstehen ist nicht nur wichtig, um Zugang zu Rohstoffen und Handelsverkehrswege zu Lande, Wasser oder in der Luft zu sichern, sondern auch, um seinen Technologievorsprung zu erhalten. Ein Rückfall in technologischer industrieller und wirtschaftlicher Hinsicht ist für Europa nach Meinung des Experten die größte Gefahr, denn andere Länder, wie China, entwickeln sich hier immer schneller

„Durch die Kooperation mit der S-International Südwest GmbH & Co. KG (SISW) gelingt es uns, unser Angebot für Firmen und Unternehmen nochmals zu erweitern. Der Mehrwert für unsere Kunden besteht in einer professionellen und individuellen Betreuung bei uns in den Filialen vor Ort durch die Spezialisten der SISW. Zudem erhalten unsere Firmenkunden Zugang zu einem erweiterten Portfolio an Produkten und Dienstleistungen im exportierenden und importorientierten Geschäft“, berichtet Christoph Weitzel, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Mayen. Guido Mombauer, Vorstandmitglied der KSK Ahrweiler führte weiter aus: „Mit der Kundenveranstaltung konnten wir den Kundinnen und Kunden den Nutzen der neuen Kooperation sowie  das umfassende Leistungsspektrum der S-International Südwest GmbH & Co. KG aufzeigen.“

 

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Start-Up „The Future Drive“ nimmt Ladesäulen in Jülich in Betrieb

Jülich – Seit letztem Wochenende sind offiziell 16-Ladepunkte der Firma „The Future Drive GmbH“ auf dem Parkdeck der Zitadelle in Jülich in Betrieb. Das Betreiber-Unternehmen ist ein regionales Start–Up, das bereits in Aachen, Merzenich und Köln als Ladesäulenbetreiber aktiv ist. Herzlich willkommen also auch in Jülich.

Die Ladeachse entlang der Schloss Straße versorgt ab sofort alle Jülicherinnen und Jülicher und Besuchende im Stadtzentrum von Jülich mit so vielen Ladepunkten, dass zunächst niemand mehr Sorge haben muss, nicht laden zu können. In der Zeit von 09:00-18:00 Uhr ist während des Ladevorgangs ein max. dreistündiges, gebührenfreies Parken gestattet. Nach 18:00 Uhr entfällt während des Ladevorgangs die Höchstparkdauer von drei Stunden. Der kurze Fußweg zu innerstädtischen Zielen lädt ein, ohne Zeitdruck Besorgungen und Aufenthalt in nahegelegen Geschäften und Gastronomiebetrieben vorzunehmen.

Das Betreiber-Unternehmen hat sich für den 100%igen Ökostrom des ortsansässigen Energieversorgers Stadtwerke Jülich GmbH entschieden. Eine besonders gute Nachricht für ortsansässige Stadtwerke-Autostromkunden: Sie werden auch hier mit ihrem Haustarif laden können.

„Die sehr effektive und kooperative Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung und den Stadtwerken ermöglichte die Einrichtung dieses Angebotes innerhalb recht kurzer Zeit“, freuen sich die Geschäftsführer Dr. Sören Möller und Giovanni Nocera.

„Im Rahmen der Verkehrswende ist dies ein weiterer Schritt in Richtung einer CO2-neutralen Mobilität in unserer Stadt. Danke an alle Akteure für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit“, ergänzt die Mobilitätsbeauftragte Claudia Tonić-Cober.

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Politik

Lernbedingungen am Are-Provisorium in Grafschaft müssen dringend verbessert werden

Grafschaft/Bad Neuenahr-Ahrweiler – Ein Ortstermin der CDU-Kreistagsfraktion Ahrweiler im Are-Gymnasium am provisorischen Standort im Innovationspark Grafschaft erbrachte ernüchternde Einblicke. Die Christdemokraten informierten sich bei Schulleiterin Nina Pfeil und Mitgliedern der Schulleitung über die aktuelle Situation am Provisorium. Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorne auf den Wiederaufbau am flutgeschädigten Standort in Bad Neuenahr. Bei beiden Themen zeigt sich mehr Schatten als Licht am Horizont, so die Christdemokraten am Ende des Besuches.

Der Übergangsstandort in Grafschaft wurde damals, Ende 2021, in Hochdruck mit Hilfe der Gemeinde Grafschaft in Rekordzeit umgesetzt, wofür man heute noch sehr dankbar ist. Die genutzten Container jedoch entsprechen nach den Erfahrungen der letzten zwei Jahre den Anforderungen bei Weitem nicht. Es handelt sich nicht um moderne Schulcontainer, wobei insbesondere die schlechte Akustik mangels Dämmung teilweise unzumutbar ist. Gleiches gilt für die klimatischen Zustände, die das Lernen in der warmen Jahreszeit deutlich beeinträchtigt. Desaströs sind die Zustände an den Toillettenanlagen, die dringend völlig neu errichtet werden müssen. Auch an den Hallengebäuden – Mensa, Turnhalle und Naturwissenschaften – waren erhebliche Nachbesserungen erforderlich. Die CDU fordert hier ein schnelles und grundsätzliches Umdenken. „Wir benötigen schnellstmöglich neue, zeitgemäße Schulcontainer, damit in den kommenden Jahren vernünftige Lehr- und Lernbedingen geschaffen werden“, so Marcel Werner, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU.

Dies auch, weil es noch einige Jahre dauern kann, bis am alten Standort in der Mittelstraße in Bad Neuenahr wieder ein funktionsfähiges Schulgebäude für das Are-Gymnasium zur Verfügung steht. Hier war man klar der Meinung, dass das Altgebäude dort abgerissen werden sollte, um energetisch und funktional nach neuesten Standards modern wieder aufzubauen. Das „Herumdoktern“ am Bestand aus den 60er Jahren helfe da nicht weiter. „Nach mittlerweile fast drei Jahren nach der Flut muss viel mehr Tempo in den Wiederaufbau der Schulen kommen“, betont Natalie Baum, stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende. Eine externe Projektsteuerung beim Wiederaufbau der kreiseigenen Schulen muss hier der Verwaltung unterstützend zur Hand gehen. Fraktionsmitglied Guido Ernst formulierte jetzt im Werksausschuss „Schul- und Gebäudemanagement“ des Kreises Ahrweiler jetzt auch den Antrag, dass die Kreisverwaltung für die nächste Ausschusssitzung einen Bericht vorlegen soll, wie die Situation am Are nachhaltig verbessert werden kann. Diesem Antrag stimmte der gesamte Ausschuss einstimmig zu.

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FVM-Sonderspieltag zur UEFA EURO 2024 – Rund 200 Vereine mit EURO-Banner ausgestattet

Region/Hennef – Fußballfieber und Vorfreude auf die am 14. Juni beginnende Europameisterschaft steigen auch am Mittelrhein. Und das nicht nur auf emotionaler Ebene, sondern seit dem Wochenende greifbar und kaum zu übersehen. Ausgestattet vom FVM verfügen nun rund 200 Vereine über ein großes Banner im UEFA EURO 2024-Design, das am FVM-Sonderspieltag zur EURO am 20. und 21. April als Bildmotiv, Fotohintergrund und vor allem als Signal äußerst gefragt war. Die Klubs am Mittelrhein blicken euphorisiert auf das Großereignis, zu dem auch vier Gruppenspiele sowie ein Achtelfinale in der Host City Köln gehören. „Die große Resonanz auf den Sonderspieltag setzt ein deutliches Zeichen: Zur UEFA EURO 2024 gehören alle Amateurvereine am Mittelrhein, egal ob im Stadtgebiet Köln oder im Umland“, betont FVM-Präsident Christos Katzidis.

Sichtbarer Ausdruck der Vorfreude

„Bei uns freuen sich alle auf die EURO und ich finde es gut, dies auch sichtbar zu machen“, sagt Wilfried Klünter, Jugendleiter beim Erftstädter Verein VfL Erp. In seinem Klub nutzte man das EURO-Banner am gesamten Wochenende, um Bilder mit Nachwuchsmannschaften, Herren- und Frauenteams zu machen. „Die Kinder hatten richtig Spaß“, so Klünter. Während der EURO wolle man mit den Mädchen und Jungen gemeinsam die Spiele verfolgen. „Und ich werde bestimmt auch mal nach Köln fahren, um dort die Stimmung aufzusaugen“, kündigt er an.

Beim Heinsberger Verein FC Union Schafhausen kam das Banner vor dem Anpfiff der Mittelrheinliga-Partie gegen Borussia Freialdenhoven zum Einsatz. „Wir haben Fotos von Mannschaften und Schiedsrichtern gemacht“, erklärt Union-Geschäftsführer Marco Heitzer. Wo das Banner seinen endgültigen Platz finden wird, will man noch gemeinsam entscheiden. Es soll einen besonderen Platz erhalten und die Vorfreude weiter schüren. „Ich blicke der EURO absolut positiv entgegen. Wir werden bestimmt einige Spiele bei uns auf dem Vereinsgelände zeigen“, so Heitzer, der den deutschen Spielern einiges zutraut. „Die Vorrunde sollten sie souverän überstehen und dann ist vieles möglich.“

Vorbote eines Fußballfestes

Wie sich so ein Großevent im eigenen Land anfühlt und was es bewirken kann, weiß auch Boris Klimant, Abteilungsleiter beim Bonner Klub Sportfreunde Ippendorf. „So ein Heimturnier ist etwas ganz Besonderes. Das hat man 2006 gemerkt. Grundsätzlich lösen Welt- und Europameisterschaften der Männer und Frauen immer einen Boom in den Vereinen aus, vor allem im Jugendbereich. Dieser Schub tut uns gut“, sagt er. Das Banner werde einen schönen Patz am Vereinsheim erhalten, betont Klimant. In Verbindung mit dem FVM-Sonderspieltag zur EURO sei es ein guter Vorbote des Fußballfestes, das man zusammen zelebrieren werde. So wird die UEFA EURO 2024 also nicht nur im Sommer im Stadion zu einem Erlebnis, sondern für die gesamte Fußballfamilie am Mittelrhein – getreu dem Motto „United by football. Vereint im Herzen Europas.“

Begleitet wurde der FVM-Sonderspieltag am vergangenen Wochenende mit einer vom FVM initiierten Aktion in den sozialen Netzwerken, in deren Rahmen sich die Vereine auf den vereinseigenen Kanälen mit dem Banner im UEFA EURO 2024-Design und mit dem Hashtag #EUROverein präsentieren und so die Vorfreude auf das Turnier auf ihren Sportplätzen und im Digitalen weiter vorantreiben konnten.

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Tourismus

Anmelderekord für die GARDEN CLASSICS – Über 500 Oldtimer am 28. April im Seepark Zülpich

Zülpich – Fast wie in einer anderen Zeit: Den Gästen des Seepark Zülpich öffnen sich am kommenden Sonntag die Türen in eine Zeit. Bei den 7. GARDEN CLASSICS am 28. April erwartet die Besucherinnen und Besucher ab 11 Uhr eine geballte Ladung Retro- Charme der 50er-Jahre, zahlreiche Oldtimer, spannende Gärten und großartige Live- Musik. Der Frühlingstag ist eine Symbiose aus der Präsentation von hochwertigen Haus- und Themengärten, einer einzigartigen Old- und Youngtimer-Ausstellung mit über 500 Fahrzeugen und einer authentischen Rockabilly Bühnenshow. Genießen Sie den Tag bei gutem Essen und erleben Sie wie regionale Oldtimerclubs und Sammler im gesamten Seepark ihre historischen Schätze aus den vergangenen Jahrzehnten präsentieren.

Das älteste Baujahr liegt bei 1927. Ein weiteres Highlight ist die Beteiligung von „Cruisin‘ Cologne“, die an diesem Sonntag eine Vielzahl amerikanischer Fahrzeuge und US-Klassiker im Seepark präsentieren. Die Inszenierung der Klassiker wird von einem ansprechenden Rahmenprogramm für Jung und Alt begleitet. Ein Sonntag ganz nach Ihrem Geschmack: Als Besonderheit wird es in diesem Jahr eine große Bühne mit Auftritten von vier (!) authentischen Rock’n’Roll Bands geben darunter „Boppin‘ B“ – eine der erfolgreichsten Repräsentanten und Botschafter des Rockabilly. Daneben stehen die „Hot Rod Devils“, das „Adriano Batolba Trio“ sowie „The Carbootsale“ auf der Bühne und präsentieren eine stilechte Show mit reichlich Rhythmus und viel Pomade im Haar. Um allen Bands ausreichend Zeit auf der Bühne zu gewähren wurde die Veranstaltungszeit von 11-19 Uhr verlängert. Auch Rina Bambina, erfolgreiches Pin-Up Fotomodell im Stil der 50er Jahre wird das erweiterte Rahmenprogramm bereichern. Als Walking- Act steht sie gerne für Fotos mit Ihnen und den Fahrzeugen bereit.

Zudem wird in diesem Jahr erneut GRÜNES SPEEDDATING angeboten. Zwischen blühenden Terrassen und einmaliger Urlaubsatmosphäre bietet der Dipl.-Ing. Landschaftsarchitekt Noël Besgen während der Veranstaltung eine kostenlose und unverbindliche Gartenberatung vom Profi. Im Rahmen des LEADER-Projekts „Rheinisches Zentrum für Gartenkultur“ können Sie zwischen 12 und 15 Uhr eine kostenlose Gartenberatung vom Experten in Anspruch nehmen. Die professionelle Gartenberatung erfolgt sowohl mit als auch ohne Termin gleich vor Ort. Wichtig dabei ist, dass Sie aussagekräftige Bilder Ihres Gartens dabeihaben.

Die GARDEN CLASSICS finden am Sonntag, 28. April von 11:00-19:00 Uhr statt. Für Inhaberinnen und Inhaber einer Dauerkarte ist der Eintritt kostenfrei. Ansonsten gilt der Sondertarif: 12,00 € für Erwachsene, 7,50 € für Kinder und ab 17,50 € für Familien. Tickets erhalten Sie vorab im Onlineshop des Seepark Zülpich sowie an der Tageskasse vor Ort. Weitere Infos finden Sie unter www.seepark-zuelpich.de.

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Top-Events

Der singende Kriminalbeamte unterstützt die Hilfsgruppe Eifel

Kall/Gemünd – Hauptkommissar Oliver Schmitt ist am 12. Mai in Gemünd Gastsänger beim Konzert des Landespolizeiorchesters – Mit dem Udo-Jürgens-Song „Und immer, immer wieder geht die Sonne auf…“ wurde der Polizist aus Aachen nach Ausbruch der Corona-Pandemie in Funk und Fernsehen als Mutmacher der Nation bekannt – Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel rechnet mit einem vollen Haus.

Das Landespolizeiorchester NRW unter Leitung seines Dirigenten Scott Lawton ist am Sonntag, 12. Mai, erneut im Kreis Euskirchen zu Gast, um die Hilfsgruppe Eifel zu unterstützen. Es ist bereits das 15. Konzert, dass das NRW-Polizeiorchester zugunsten der Hilfsgruppe gibt.  Das 3. Konzert beginnt um 17 Uhr, Einlass in den Kursaal ist ab 16 Uhr. Schirmherr ist Landrat Markus Ramers.

Und diesmal beglückt Dirigent Scott Lawton die Hilfsgruppe mit einem ganz besonderen Geschenk: Er bringt den Aachener singenden Kriminal-Hauptkommissar Oliver Schmitt mit, der während der Corona-Pandemie bundesweit als Mutmacher berühmt wurde. Oliver Schmitt ist seit 2005 ein begeisterter Sänger, der auch in seinem beruflichen Umfeld Werte wie Gerechtigkeit, Aufrichtigkeit und Zusammenhalt lebt. Von 2005 bis 2019 war Hauptkommissar Schmitt Frontsänger der HSO-Bigband, mit der sogar einige Konzerte in Namibia bestritt. Schmitt sang bereits im Aachener Eurogress, in der Lanxess-Arena im Essener Grugapark und auch im Innenministerium, sowie bei mehreren Vereidigungen von jungen Polizeibeamten in Nordrhein-Westfalen trug er die Nationalhymne vor.

Mutmacher während der Corona-Pandemie

Als 2020 die Corona-Pandemie über die Region hereinbrach, erwies sich Sänger Oliver Schmitt mit Unterstützung der Feuerwehr als Mutmacher, als Aachener Feuerwehrfahrzeuge, die Abend für Abend mit dem von ihm gesungenen Udo Jürgens-Song „Immer, immer wieder geht die Sonne auf…“ durch die Region fuhren, um den Menschen Mut und Zuversicht zu vermitteln.

Die Aktion wurde von der Bevölkerung derart gut angenommen, dass das dazu produzierte Video auf YouTube bereits am ersten Tag über 100.000-mal geklickt wurde und das bis heute fast eine Million Views erreicht hat. Neben der bundesweiten medialen Aufmerksamkeit folgten Einladungen in TV-Studios bei RTL und WDR.

Wie Scott Lawson verlauten ließ, werde der singende Kommissar, der bereits bei einigen Konzerten des Polizei-Ensembles das Publikum begeisterte, zum Ende des Konzertes noch ein Udo-Jürgens-Medley als Zugabe zum Besten geben. „Ich freue mich auf das Konzert“, ließ Oliver Schmitt die Hilfsgruppe wissen.

Karten im Vorverkauf

Hilfsgruppen-Chef Willi Greuel ist den NRW-Polizeimusikern dankbar dafür, dass das Orchester der Hilfsgruppe seit vielen Jahren die Treue hält. Er rechnet auch diesmal wieder mit einem ausverkauften Haus. Greuel freut sich auch, den singenden Kommissar als Gastsänger begrüßen zu können.

Karten für 18 Euro im Vorverkauf sind ab dem 15. April zu bekommen im Gemünder „Eifel-Lädchen“ (Dreiborner Straße 38), in Hellenthal bei „Foto Hanf“ (Kölner Straße 45), in Mechernich in der „Bücherei Schwinning“ (Dr. Felix-Gerhardus-Straße 11), in Schleiden beim „Schuh & Sport Müller“ (Vorburg), in Kall in der Postfiliale im „Rewe-Center Pauly“ und im Internet unter www.tickets.hilfsgruppe-eifel.de  erhältlich. An der Abendkasse kosten die Eintrittskarten, wenn noch vorhanden, 20 Euro. (Reiner Züll)

www.hilfsgruppe-eifel.de