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Das Wunder von Leverkusen – Ungeschlagen Deutscher Fußball Meister 2024

Region/Leverkusen – Ein unbeschreiblicher Tag – In der Partie in der ausverkauften BayArena besiegte die Werkself am Samstag Augsburg mit 2:1. Was danach folgte, bleibt für immer: Nach Abpfiff bekam die Mannschaft die Meisterschale übergeben – 120 Jahre nach der Vereinsgründung, 45 Jahre nach dem Bundesliga-Aufstieg war es endlich soweit. Kapitän Lukas Hradecky streckte in einem hochemotionalen Moment die Schale in die Luft. Im Anschluss drehte das Team eine einzigartige Ehrenrunde durch das Stadion, zudem flog ein Flugzeug mit einem „Deutscher Meister“-Banner über die BayArena. Besonders schön: Das Gemeinschaftsgefühl zwischen Mannschaft und Fans. Hradecky kletterte zum Abschluss aufs Vorsänger-Podest der Nordkurve und überreichte den Fans die Meisterschale. Wenig später kam auch noch Xabi Alonso dazu. Zusammen stemmten Cheftrainer und Kapitän noch einmal die Schale in die Höhe. Gemeinsam feierten sie mit den Fans diesen bedeutsamen Moment. Unglaubliche Bilder! Das perfekte Ende einer atemberaubenden Bundesligasaison. Stimmen: „Werden diesen Tag niemals vergessen“

Fernando Carro, Vorsitzender der Bayer 04-Geschäftsführung, sagte nach Abpfiff: „Auf dieses Erlebnis haben viele Fans sehr, sehr lange gewartet. Ich war gestern noch bei einem Fanclub, da fahren seit 40 Jahren die Leute überall mit hin. Es ist schon etwas ganz besonderes. Die Fans haben uns auch in schwierigen Zeiten unterstützt – nicht nur jetzt, wo wir erfolgreich sind. Das ist ein ganz wichtiger Faktor für den gemeinsamen erfolgreichen Weg.“

Geschäftsführer Sport Simon Rolfes betonte: „Wir geben dem Anlass heute Abend noch einen würdigen Rahmen, das wird schön für alle Mitarbeiter. Aber für die Mannschaft wird der Abend etwas kürzer. Wir haben in der kommenden Woche noch so einiges vor.“ Die gesamte Mannschaft sowie alle Mitarbeiter von Bayer 04 ließen den unbeschreiblichen Tag gemeinsam mit einer internen Feier ausklingen. Über Florian Wirtz sagte Rolfes zudem folgendes: „Flo ist ein Geschenk für unseren Verein. Nicht nur seine Straßenfußballer-Fähigkeiten, sondern auch seine Sieger-Mentalität und sein hoher Einsatz, den er für das Team einbringt, sind großartige Gabe. Deshalb lieben ihn die Leute hier auch so sehr.“

Coach Alonso sagte nach der Partie: „Einer der vielen Schlüssel für den Erfolg ist die enge Verbindung, die wir zu den Fans aufgebaut haben. Sie haben uns immer unterstützt und wir sind sehr dankbar, dass sie immer für uns da sind. Wir werden diesen Tag niemals vergessen, an dem wir die Schale hochgehalten haben.“

Jonathan Tah, seit 2015 bei Bayer 04, erklärte im Nachgang: „Nach so vielen Jahren und so vielen Spielen unterm Kreuz fühlt es sich unfassbar an, diese Meisterschale hochheben zu dürfen. Xabi hat die ganze Mannschaft besser gemacht, er ist ein überragender Trainer und Mensch.“ Jonas Hofmann betonte: „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, die Meisterschale in die Höhe zu strecken. Da will man immer mehr. Ich bin schon nach Leverkusen gekommen, um einen Titel zu gewinnen. Und mit den Neuzugängen, mit Xabi – das hat alles super gepasst. Wir sind sehr froh.“

Statistik: Geschichte geschrieben

In 61 Bundesliga-Jahren gab es 1.096 Mannschaften und nur eine davon beendete eine Saison ohne Niederlage: Bayer 04. Für die Leverkusener stehen am Ende 28 Siege und sechs Remis. Hradecky und Xhaka sind im Übrigen die einzigen beiden Werkself-Profis, die bei allen 28 Siegen auf dem Platz standen. Das Duo stellt damit den Rekord von Manuel Neuer (FC Bayern, 2015/16) ein, der zuvor der einzige Spieler mit 28 Siegen innerhalb einer Bundesligasaison war.

Darüber hinaus ist die Werkself erst das zweite Team der Bundesliga-Historie, das in einer kompletten Saison keinen Punkt nach einer Führung verspielte, zuvor gelang das nur dem FC Bayern München 2011/12. Zudem ist Bayer 04 auch der zweite Klub, der die 90-Punkte-Marke in einer Bundesligasaison erreicht hat.

Und das sind die Zahlen zum Spiel gegen Augsburg: Es fielen 30 Torschüsse, 20 davon gab die Werkself ab, die zusätzlich 65,1 Prozent Ballbesitz verbuchte. Schwarz-Rot spielte darüber hinaus 735 Pässe (Passquote: 92 Prozent), Augsburg derweil 389 (Passquote: 82 Prozent).

Ausblick: Final-Woche in Dublin und Berlin

Weiter geht es für die Werkself mit zwei Endspielen. Zunächst trifft Bayer 04 im Finale der UEFA Europa League am Mittwoch, 22. Mai (Anstoß: 21 Uhr), in der Dublin Arena auf Atalanta Bergamo. Drei Tage später, am Samstag, 25. Mai (Anstoß: 20 Uhr), folgt das DFB-Pokalfinale gegen den 1. FC Kaiserslautern im Berliner Olympiastadion.

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Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli GmbH weitet ihr Engagement beim CHIO Aachen aus

Aachen – Hochklassig, emotional, international. Das ist der CHIO Aachen. Wer hier an den Start geht, kann Geschichte schreiben. Mit einem Sieg in den wohl bekanntesten Prüfungen der Welt. So wie am Sonntagvormittag bei der Grand Prix Kür, die 6.300 Zuschauer auch in diesem Jahr wieder in ihren Bann ziehen wird. Wenn die Stars der Szene 2024 beim Großen Dressurpreis von Aachen an den Start gehen, dann reiten sie um den Sieg im Lindt-Preis. Denn die Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli GmbH weitet ihr Engagement beim Weltfest des Pferdesports aus.

Der Schweizer Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli ist weltweit führend im Bereich der Premium-Schokolade. Die deutsche Niederlassung befindet sich in Aachen, wo das Unternehmen bereits seit 1992 Partner von Deutschlands größter Sportveranstaltung ist. „Durch unseren gemeinsamen Bezug zu Aachen ist der CHIO Aachen ein idealer Partner. Beide Organisationen haben eine lange Tradition, sind international ausgerichtet und vertreten Werte wie Qualität und Innovation. Das eint uns und deshalb freuen wir uns, unsere Partnerschaft auszuweiten“, so Michal Spiller, Deutschland-CEO von Lindt & Sprüngli.

Die besten Pferde, die besten Reiter, der beste Sport in einer unvergleichlichen Atmosphäre – mit diesem Versprechen tritt der CHIO Aachen in fünf Disziplinen an. In Aachen zu starten ist Faszination und Herausforderung zugleich. „Reiten mit Gänsehaut“ nennen das die Sportler, wenn sie in diese Stimmung eintauchen und diese besonderen Momente erleben. Einmal in Aachen siegen, Geschichte schreiben und sich verewigen auf der legendären Siegertafel am Rande des Hauptstadions – das ist ihr aller Traum. Als die Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli GmbH 1992 ihr Engagement beim CHIO Aachen begann, konnte sich Isabell Werth auf ihrem Superstar Gigolo diesen Traum mit dem Erfolg im Großen Dressurpreis von Aachen zum ersten Mal erfüllen. Mittlerweile ist die deutsche Reitsport-Ikone mit 14 Siegen Rekordsiegerin der wichtigsten Dressurprüfung beim Weltfest des Pferdesports, die ab sofort zum Lindt-Preis wird. Neben ihr konnten sich auch aktuelle Top-Stars der Dressurszene wie Doppel-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl, die dreifache Olympiasiegerin Charlotte Dujardin (GBR) und Mannschafts-Weltmeisterin Cathrine Dufour (DEN) auf der Siegertafel verewigen.

Ganz in Anlehnung an das Motto für das Partnerland USA beim CHIO Aachen 2024 sieht Michael Mronz, der Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH, das Zusammenspiel des Schweizer Traditionsunternehmens mit der größten Reitsportveranstaltung der Welt als ein „perfect match“. „Der CHIO Aachen steht nicht nur für Spitzensport und ein Top-Event, sondern auch für verlässliche Partnerschaften. Dass sich die Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli GmbH seit so langer Zeit und in dieser Form engagiert und das Engagement nun ausweitet, ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung und zeugt von der Strahlkraft des CHIO Aachen“, freut sich Mronz.

Diese Strahlkraft wird sich auch am 7. Juli 2024 wieder zeigen, wenn die Stars der Szene um den Sieg im Lindt-Preis reiten. Wird Isabell Werth ihre beeindruckende Anzahl an Siegen in der Grand Prix Kür beim CHIO Aachen ausbauen können oder gelingt es jemand anderem, sich seinen persönlichen Kindheitstraum zu erfüllen und zum ersten Mal auf der legendären Siegertafel zu landen? So, wie es Reitsport-Ikone Werth in dem Jahr gelang, als die Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli GmbH ihr Engagement beim CHIO Aachen begann.

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Lotto Rheinland-Pfalz – Stiftung überreicht 15.000 Euro an Kinderhospiz Nestwärme

Region/Koblenz/Trier – Die Lotto Rheinland-Pfalz – Stiftung hat im Rahmen der Spendenaktion der „Initiative Kinderglück“ im vergangenen Jahr rund 90.000 Euro für die Arbeit der sechs mobilen Kinder- und Jugendhospizdienste in Rheinland-Pfalz gesammelt. Im Beisein von Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreichten der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Walter Desch und Geschäftsführer Frank Zwanziger einen Scheck in Höhe von 15.000 Euro an den mobilen Kinderhospizdienst Nestwärme in Trier.

Die Übergabe an Geschäftsführerin Elisabeth Schuh und Petra Moske vom Kinderhospiz Nestwärme e.V. fand im Rahmen des Spatenstichs für den Bau des Kinderhospizes auf dem Petrisberg in Trier statt. Mit dabei war auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die betonte, dass die Unterstützung der Nestwärme eine hervorragende Sache sei. In Erinnerung an Artikel 1 des Grundgesetzes sagte sie: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das gilt für jeden, egal ob gesund oder krank.“

Die mobilen Kinder- und Jugendhospize leisten eine entscheidende Unterstützung für Familien mit lebensverkürzend er-krankten Kindern und Jugendlichen. Diese Dienste begleiten und entlasten die Familien ab der Diagnose der Erkrankung bis zum Ende der Lebensphase des Kindes und darüber hinaus. Zu-dem begleiten sie die Familien durch die Trauerphase und bieten verschiedene Entlastungs- und Hilfsangebote an.

Die Initiative Kinderglück, unterstützt durch die Lotto Rheinland-Pfalz-Stiftung und die Lotto Rheinland-Pfalz GmbH, steht unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin und fördert unter anderem auch die wichtige Arbeit der mobilen Kinder- und Jugendhospizdienste.

Die Initiative Kinderglück wurde vor über zehn Jahren ins Leben gerufen, um Kindern Glücksmomente zu ermöglichen, insbesondere jenen, denen weniger Zeit für Lebensfreude gegeben ist.

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Gesundheit

Menschen mit Bluthochdruck hilft der neue Online-Coach der AOK

Region/Eisenberg – Die AOK bietet einen neuen Online-Coach, der Betroffene dabei unterstützt, ihre Blutdruckwerte über gezielte Verhaltensänderungen im Alltag eigenständig zu senken. Das Angebot ist für alle Interessierten kostenlos und frei zugänglich. Der Coach wurde in enger Zusammenarbeit mit einem interdisziplinären Experten-Team aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Ernährungs- und Sportwissenschaften entwickelt.

 In Rheinland-Pfalz und im Saarland hat rund jeder dritte Erwachsene Bluthochdruck und trägt damit den sogenannten „leisen Killer“ in sich, der oft erst Beschwerden verursacht, wenn schon Folgeerkrankungen vorliegen. „Uns ist es wichtig, den Menschen frühzeitig Rüstzeug an die Hand zu geben. Erkrankte haben die Möglichkeit selbst einiges dafür zu tun, um zur Verbesserung ihren Blutdruckwerte beizutragen. Bei der Frage, wie eine Umstellung der Gewohnheiten wirksam und dauerhaft gelingt kann, unterstützt der neue Online-Coach Bluthochdruck“, sagt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse.

Eine Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) für den Gesundheitsatlas Deutschland zeigt, dass im Jahr 2022 bei rund 30 (Rheinland-Pfalz) bzw. gut 31 Prozent (Saarland) der Bevölkerung ab 20 Jahren eine Bluthochdruckerkrankung vorlag, mit steigender Tendenz.

Expert/-innen verschiedener Fachrichtungen haben den Coach entwickelt 

Zur Senkung des Blutdrucks sind Verhaltensänderungen in verschiedenen Lebensbereichen notwendig. Daher haben Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen bei der Entwicklung des Online-Programms zusammengearbeitet: Aus den Bereichen Kardiologie, Sportwissenschaft, Psychologie und Ernährungswissenschaft gibt es aufeinander aufbauende Schulungsinhalte und Übungen, welche die Nutzenden in ihrem eigenen Tempo absolvieren können. Die Expertinnen und Experten sowie vier Personen mit typischen Formen des Bluthochdrucks begleiten die Anwender durch die insgesamt zwölf Module – anhand von Filmen, Animationen und interaktiven Übungen Der Online-Coach kann eine ärztliche Beratung und Behandlung nicht ersetzen, aber durch zahlreiche Anleitungen zur Verhaltensänderung sinnvoll ergänzen.

Zum Online-Coach Bluthochdruck: https://aok.de/online-coach-bluthochdruck

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„Gute Zusammenarbeit strahlt aus“

Euskirchen – Gespräch zwischen Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin und verschiedenen Institutionen aus dem Kreis Euskirchen wie dem DRK rund um Flutnacht 2021 – Erfahrungen und Lehren für die Zukunft besprochen – „Erst einmal möchte ich Ihnen allen meinen tief empfundenen Dank und Respekt aussprechen. Sie haben selbstlos Menschen in großer Not geholfen – und das teils bis heute“, betonte Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, bei einem „Austausch mit der lokalen Zivilgesellschaft“ in Euskirchen.

Ein Thema stand dabei im Fokus des Gesprächs: die verheerende Flutkatastrophe von 2021 im Kreis Euskirchen und ihre Folgen bis heute. Zwischendrin aß man gemeinsam ein Stück Kuchen bei einer Tasse Kaffee, bevor es im Anschluss zur Eröffnung der Euskirchener Maikirmes ging.

Mit dabei im historischen „Café Albert Kramer“ inmitten der Innenstadt waren Vertreterinnen und Vertreter des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen, der Caritas, der Malteser, des Rotary-Clubs, der Diakonie, der Feuerwehr sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung um Bürgermeister Sacha Reichelt und Klaus Voussem MdL.

„Weniger Bürokratie!“

„Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Welche Lehren haben Sie daraus gezogen und was könnte man in Zukunft ändern?“, fragte Ministerin Neubaur in die Runde.

„Wir müssen anfangen, uns besser vorzubereiten, um im Angesicht der Gefahr schnell handeln zu können“, betonte beispielsweise Angelika Eimermacher vom Roten Kreuz. Denn Hochwasser werden gerade im Angesicht des Klimawandels immer wahrscheinlicher. Sie fuhr fort: „Dazu zählt auch, den Menschen beibringen, wie sie sich selber schützen können – angefangen bei Kindern. So zum Beispiel Katastrophenschutzübungen, mehr Aufklärung oder in Erster Hilfe stets fit zu bleiben.“

Ganz verhindern kann man Katastrophen jeglicher Art meist nicht, da waren sich die Beteiligten einig. Hier pochte man darauf, regionale Ressourcen im Ernstfall schnell nutzbar zu machen, beispielsweise Firmen. Erst dann sollte man darauf schauen, dass Hilfe von außen kommt. Unternehmen und Privatpersonen hätten hier auch Eigenverantwortung und müssten sich soweit es geht vorbereiten.

Eine weitere große Forderung war der Abbau der Bürokratie, Fristverlängerungen für diverse behördliche Anträge und klare Vorgaben, was im Ernstfall zu tun ist. Neubaur nannte hier das „Once-only-Prinzip“, also beispielsweise bei Anträgen zum Wiederaufbau oder ähnlichem nur einmal alle Daten eingeben zu müssen. Wie Mitarbeiterinnen der Diakonie nämlich betonten, hätten manche Betroffene bis heute „funktioniert“, seien an den unnötig komplizierten Anträgen aber schließlich verzweifelt.

Hier zeige sich wieder: Viele Betroffene leiden bis heute unter traumatischen Erlebnissen, die tief sitzen und beispielsweise bei regen wiederhochkommen. Die Katastrophe habe „viele Seelen verletzt“. Hier gelte es auch, psychologische Hilfe zu leisten – gerade bei Kindern.

Einfache Systeme gefordert

So forderte man auch ein einfaches Online-System, in dem man mit drei Fragen, die es zu beantworten gilt, alle wesentlichen Infos übermitteln könne. Möglich sei dies, wenn auch nicht einfach – nur müsse es umgesetzt werden. Und das möglichst schnell. Hier gelte es wenige „Barrieren“ einzubauen und beispielsweise Systeme zu entwickeln, mit denen man Auszahlungen oder abrufbare Dokumente im Ernstfall einfach möglich machen kann. Und vor allem: die Menschen über all diese Dinge im Detail zu informieren.

Im Großen und Ganzen sei man in den Hilfsorganisationen aber mit den ersten 48 Stunden während und nach der Flutkatastrophe im Kreis Euskirchen zufrieden gewesen, obwohl es keine „Blaupause“ gab. Man habe sich schnell koordinieren können, gegenseitige Hilfe kam auch aus der Bevölkerung, niemand sei lange alleine gelassen worden und man habe viel gelernt.

Schließlich sei Neubaur mit ihrer Kollegin Ministerin Ina Scharrenbach einer Meinung: man müsse am Ball bleiben und immer „eine Schippe drauflegen, um die Risiken zu minimieren“. Sie dankte für die vielen wichtigen Anregungen und lobte vor allen Dingen die gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Institutionen im Kreis Euskirchen, die nicht selbstverständlich sei und deren Wirkung, die „bis in die Politik ausstrahlt“.

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Politik

Kreistag Mayen-Koblenz steht geschlossen hinter dem Gemeinschafts-Klinikum

Region/Mayen-Koblenz – Fraktionsübergreifende Einigkeit ermöglicht richtungsweisende Beschlüsse – „Wir stehen zu unserer Verantwortung gegenüber dem Gemeinschaftsklinikum. Es macht mich stolz, dass wir im Kreistag gezeigt haben, dass wir überparteilich zusammenstehen und völlig unabhängig von Wahlkampfgetöse für die Sache arbeiten, wenn es ernst wird. Der von uns gefasste Beschluss dokumentiert eindrucksvoll die enorme Bedeutung des Gemeinschaftsklinikums für die Region und macht deutlich, dass das Klinikum bei allen Fraktionen einen hohen Stellenwert hat“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig nach einer denkwürdigen Sitzung des Kreistages, in welcher sich das Gremium mit dem von der Roland Berger GmbH erstellten Entwurf des Sanierungsgutachtens für die Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gGmbH (GKM) befasst und diesen in den Grundzügen zur Kenntnis genommen hat. Damit ist die Bereitschaft verbunden, dass der Landkreis Mayen-Koblenz dem angeschlagenen Klinikunternehmen erneut starke finanzielle Unterstützungen von bis zu 5 Millionen Euro zur Verfügung stellt und bis zu 25 Millionen Euro als Bürgschaft gewährt. Das bildet die Basis dafür, dass das GKM in kommunaler Hand gehalten werden kann. Der Stadtrat der Stadt Koblenz fasste in seiner unmittelbar nach dem Kreistag stattfindenden Sitzung gleichlautende Beschlüsse.

Landrat Dr. Alexander Saftig erklärt den weiteren Zeitplan: „Im nächsten Schritt wird mit den kirchlichen Stiftungen, als weitere Gesellschafter des GK-Mittelrhein, über die Umsetzung der Sanierungsvorschläge verhandelt. Bei einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung Mitte Juli soll dann über das Sanierungskonzept und die damit verbundenen einzelnen Maßnahmen beschlossen werden.“ Wichtig für den Kreistag war, dass neben der Umsetzung der Ein-Standort-Lösung, als Zusammenlegung der Krankenhäuser Kemperhof und Ev. Stift in Koblenz insbesondere die Generalsanierung des Standortes St. Elisabeth in Mayen priorisiert verfolgt wird. „Das ist unglaublich wichtig für die Gesundheitslandschaft der Region und damit die zukunftsfähige Aufstellung des GKM am Standort Mayen.“

Zu den im Entwurf des Sanierungsgutachtens vorgeschlagenen Schließungen der GKM-Standorte Heilig Geist in Boppard und Paulinenstift in Nastätten legte der Kreistag fest, dass die Möglichkeit deren Erhalts durch bindende Vereinbarungen mit den beiden zuständigen Landkreisen, aufkommende Verluste auszugleichen, gegeben wird. Dazu der Kreischef: „Dies kann beispielsweise durch den Abschluss eines Verlustübernahmevertrages zwischen der Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gGmbH und dem Rhein-Lahn-Kreis für den Krankenhausstandort Nastätten sowie dem Rhein-Hunsrück-Kreis für den Krankenhausstandort Boppard geschehen. So haben die betroffenen beiden heimischen Landkreise die Möglichkeit, die Zukunft der beiden im Sanierungsgutachten zur Schließung vorgeschlagenen Standorte selbst zu bestimmen und die Krankenhäuser in Boppard und Nastätten dauerhaft zu erhalten. Da zwischenzeitlich die Landkreise Rhein-Hunsrück sowie Rhein-Lahn ihre Zustimmung zur Aufnahme von Verhandlungen erklärt haben, werden die Gespräche zügig und zielführend geführt.“

 

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Wirtschaft

evm-Vorstandsmitglied nimmt Rolle im Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft an

Region/Koblenz/Mainz – Mithun Basu, Mitglied des Vorstands der Energieversorgung Mittelrhein (evm), ist von der Mitgliederversammlung des Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz e.V. (LDEW) in den Vorstand des Verbandes gewählt worden. „Die Energie- und Wasserversorger stehen vor großen Herausforderungen: Die Wärmewende muss in den nächsten Jahren nicht nur geplant, sondern umgesetzt werden. Fachkräftemangel und der enorme Finanzierungsbedarf machen das zu einer Mammutaufgabe.

Dazu kommen der notwendige Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Stromnetze, die Transformation der Gasnetze und der Schutz unserer Gewässer für eine nachhaltige Trinkwasserversorgung“, erklärte Mithun Basu nach der Wahl. „Die rheinland-pfälzische sowie die hessische Energie- und Wasserwirtschaft ist dabei bereits auf einem guten Weg. Es braucht allerdings an vielen Stellen bessere Rahmenbedingungen auch auf Landesebene. Ich freue mich, in den nächsten zwei Jahren im LDEW-Vorstand an der Ausgestaltung dieser Rahmenbedingungen in Hessen und Rheinland-Pfalz mitwirken zu dürfen.“

Der LDEW vertritt die Interessen von rund 270 Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft in Hessen und Rheinland-Pfalz gegenüber Politik, Behörden und der Öffentlichkeit. Er vereinigt die Sparten Strom und Wärme, Gas, Wasser und Abwasser. Der LDEW ist Bindeglied zwischen Energie- und Wasserwirtschaft sowie Politik und Gesellschaft.

 

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Politik

Nordrhein-Westfalen veröffentlicht Regeln und Bußgelder zur Cannabiskontrolle

Region/Düsseldorf – NRW Minister Laumann: Klarer Schwerpunkt auf den Gesundheitsschutz von Kindern und Jugendlichen – Die Landesregierung hat die Cannabisordnungswidrigkeitenverordnung (COwiVO) beschlossen und den dazugehörigen Bußgeldkatalog veröffentlicht. Zudem stellt ein Erlass klar, wie die im Konsumcannabisgesetz der Bundesregierung vorgeschriebenen Konsumverbote in Gegenwart von Kindern und Jugendlichen auf Großveranstaltungen umgesetzt werden sollen.

„Das Cannabisgesetz des Bundes ist ein handwerklich schlecht gemachtes Gesetz, dessen Ziel ich nicht teile. Nichtsdestotrotz werden wir es in Nordrhein-Westfalen konsequent, aber ohne Schaum vor dem Mund umsetzen. Der klare Schwerpunkt der Landesregierung wird dabei auf dem Gesundheitsschutz von Kindern und Jugendlichen liegen. Um diesen Schutz zu gewährleisten, sollen die im Konsumcannabisgesetz des Bundes festgelegten Besitzmengen, Konsumverbote und Werbeverbote konsequent durchgesetzt werden”, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Die COwiVO überträgt die Zuständigkeit für die Ahndung und Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit dem Besitz und Konsum von Cannabis sowie Werbeverboten – analog zu den Regelungen, die dem Grundsatz nach auch für Konsumverbote im Nichtraucherschutz gelten – auf die Gemeinden. Ferner enthält die Verordnung Regelungen zur Kostenfolgeabschätzung, einem möglichen Belastungsausgleich sowie zur Evaluation.

Um für die Gemeinden einen landesweit einheitlichen Rahmen für die Bußgeldverhängung zu setzen und sie beim Gesetzesvollzug zu unterstützen, hat das Ministerium einen „Bußgeldkatalog Konsumcannabis” veröffentlicht. Dieser sieht unterschiedliche Rahmensätze für Bußgelder in Abhängigkeit von der jeweiligen Ordnungswidrigkeit vor. Der Sanktionsschwerpunkt liegt auf dem Gesundheitsschutz von Kindern und Jugendlichen. So kann der Cannabiskonsum in Verbotszonen mit 50 Euro bis 500 Euro oder der Konsum in unmittelbarer Gegenwart von Minderjährigen mit 300 Euro bis 1.000 Euro geahndet werden.

Das Konsumverbot in unmittelbarer Gegenwart von Minderjährigen ist direkt im Konsumcannabisgesetz des Bundes geregelt und gilt auch auf Großveranstaltungen wie Volksfesten oder Jahrmärkten. Das Gesundheitsministerium hat einen Erlass veröffentlicht, der diese Rechtsauffassung klarstellt. Demnach hat der jeweilige Hausrechtsinhabende bzw. Veranstalterinnen und Veranstalter durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass es nicht zu Verstößen gegen dieses Konsumverbot kommt. Diese Verpflichtung kann auch in einem generellen Cannabis-Konsumverbot bestehen.

Die COwiVO ist bereits am 3. Mai 2024 in Kraft getreten. Der Bußgeldkatalog und der Erlass zur Regelung von Großveranstaltungen sind am 16. Mai veröffentlicht worden und gelten ab sofort. Die Regelungen des Konsumcannabisgesetz zu Anbauvereinigungen treten zum 1. Juli in Kraft. Die Landesregierung erarbeitet derzeit die Umsetzungsregelungen.

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13.000 Tickets sind bereits verkauft – Kurpark Classix Aachen by Generali

Aachen – Konzertreihe startet im neugestalten Park – Picknick und Konzerte: Aachens Kurpark Classix by Generali haben sich zum Publikumsmagneten in lauen Sommernächten entwickelt. Zum 16. Mal wird der grüne Rasen des Kurparks zur Open-Air Konzertbühne für das Sinfonieorchester Aachen. Neben dem Orchester laden wieder Gastmusiker – wie unter anderem Jan Delay, Querbeat und Michael Patrick Kelly – die Zuhörer*innen vom 22. bis zum 27. August im Park an der Aachener Monheimsallee auf eine musikalische Reise ein.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen als Schirmherrin, Generalintendantin des Stadttheaters Elena Tzavara, Generalmusikdirektor Christopher Ward sowie Veranstalter Christian Mourad präsentierten am 16. Mai das vielfältige und facettenreiche Programm für die Konzerttage 2024.

Die Oberbürgermeisterin freut sich darauf, die Konzerte in der Kulisse des neugestalteten Kurparks genießen zu können: „Der Park ist nun am Ende seines Parkpflegewerkes eine noch bessere Bühne für die Veranstaltung. Die Menschen lieben diese Konzerte unter freiem Himmel. Sie sind eine bunte Mischung, die einfach alle anspricht.“

Elena Tzavara, die das zweite Mal die Konzertreihe mitorganisiert, weiß, dass die Musik unter freiem Himmel immer besonders gut ankommt: „Diese Open-Air Atmosphäre ist etwas wirklich Besonderes und macht einfach den Zauber dieser Veranstaltung aus.“

Zwei Besonderheiten gibt es in diesem Jahr: Das Crossover-Konzert, welches traditionell eigentlich während der Kurpark Classix stattfindet, wird in diesem Jahr nicht in Aachen aufgeführt. Stattdessen tritt das Aachener Orchester am 5. Juli auf dessen ausdrücklichen Wunsch mit Ronan Keating in Luxemburg auf.

Außerdem sind in dem Konzertformat „A night at the opera“ unter dem Motto „An American in Aachen – eine amerikanische Nacht“ in diesem Jahr verschiedene Stücke aus berühmten Broadwaymusicals wie zum Beispiel West Side Story und The Sound of Music zu hören. „Ich hatte in diesem Jahr wirklich Lust auf ein klassisches Broadwayprogramm. Und die Idee ist, dass wir bei diesem Konzert die schönsten und größten Hits vom Broadway nach Aachen holen“, verrät Christopher Ward.

Veranstalter Christian Mourad ist voller Vorfreude und konnte bereits viel Ticketkäufe verzeichnen: „Schon jetzt haben wir 13.000 Karten verkauft. Ich hoffe wir landen bei 20.000, sodass alle Konzerte sehr stark besucht sind. Vielen Dank auch an alle Sponsoren, die diese Veranstaltung für uns jedes Jahr wieder möglich machen. Ich bin mir sicher, dass wir wieder ganz tolle Konzerte mit den Gästen und dem Aachener Sinfonieorchester erleben werden.“

Das Programm der Kurpark Classix by Generali im Detail:

Donnerstag, 22. August, 20 Uhr

Konzert

Jan Delay & Disko No. 1

Freitag, 23. August, 20 Uhr

Konzert

Querbeat

Samstag, 24. August, 20 Uhr

Konzert

Michael Patrick Kelly – B.O.A.T.S. Live 2024

Sonntag, 25. August, 16 Uhr

Familienkonzert

Classix for Kids: „Nils Holgerssons wunderbare Reise“

Montag, 26. August, 20 Uhr

Operngala

A Night at the Opera: „An American in Aachen – eine amerikanische Nacht“

Dienstag, 27. August, 19.30 Uhr

„Last Night“of the Proms: Karneval – Alaaf!

Karten für die Konzerte gibt es im Internet unter www.kurparkclassix.de, www.theateraachen.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

 

 

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Polizeieinsatz an der Hans-Dietrich-Genscher Schule – Amokalarm ausgelöst -Keiner wurde verletzt

Wachtberg – Mit einem Großaufgebot sicherte die Polizei am gestrigen Mittwochnachmittag den Schulkomplex rund um die Hans-Dietrich-Genscher-Schule mit der angrenzenden Grundschule „Drachenfelser Ländchen“ ab. Grund war der an der Schule ausgelöste Amok-Alarm.

Ein Schüler bedrohte in der Pause Mitschüler und zeigte ein Messer, daraufhin informierten Mitschüler die Schulleitung. Der Schüler wurde im Schulleitungsbüro befragt. Die örtliche Polizei wurde informiert.

Nach Aussage von Robert Scholten, Pressesprecher der Polizei Bonn, wurde kein Schüler verletzt. „Wir mussten nach diesem Amok-Alarm nach unseren Parametern mit der für solche Fälle notwendige Einsatzgröße vor Ort agieren. Die polizeilichen Spezialkräfte durchsuchten das gesamte Gebäude um sicherzustellen, dass sich kein weiterer Verdächtiger in der Schule befindet. Erst dann konnten wir grünes Licht für die sich in der Schule befindlichen Schüler und Lehrer geben“, so Polizeisprecher Robert Scholten. Im Einsatz waren Polizeikräfte aus Bonn, Köln und Düsseldorf. Über den Schulen kreiste ein Hubschrauber, auch eine Drohne kam seitens der Polizei zum Einsatz, um die Situation zu erfassen. Nach Scholtens Aussage bestand jedoch zu keiner Zeit eine Gefahr für Schüler und Lehrerschaft. Am frühen Nachmittag erfolgte die Zusammenführung der Kinder zu ihren Eltern auf dem Gelände der angrenzenden Feuerwehr.

„Wir werden den Schulbetrieb am Donnerstag normal durchführen. Der schulpsychologische Dienst des Rhein-Sieg-Kreises und Seelsorger werden am Donnerstagmorgen ab 7.45 Uhr an den Schulen sein, um Kindern und Eltern zur Seite zu stehen“, sagt der vertretende Konrektor der Hans-Dietrich-Genscher Schule Klaus-Peter Klein.

Auch für Fiona Keegan, Schulleiterin an der Drachenfelser Grundschule wird der Schulbetrieb am Donnerstag weiter gehen. „Wir werden den Kindern so viel Normalität wie möglich bieten. Neben dem normalen Unterricht erhalten die Kinder ein Angebot, sich vor Ort an die Notfallseelsorger zu wenden, oder sich in einem geschützten Raum untereinander auszutauschen. Wir können uns die persönliche Betroffenheit in den Familien vorstellen und wollen für Kinder und Eltern ein größtmögliches Gesprächsangebot bereithalten“, sagt Fiona Keegan.

„Wir garantieren mit unserer Beratung sowie Gesprächen den Eltern und Schülern eine gefühlvolle Begleitung und sind jeder Zeit ansprechbar“, sagt Pfarrer Albrecht Roebke, der mit sechs Mitarbeitern der evangelischen Notfallseelsorge am Tag selbst vor Ort war und am Donnerstag an den Schulen sein wird.

Wachtbergs Bürgermeister Jörg Schmidt war vor Ort. „Ich habe absolutes Verständnis für die Sorge der Eltern. Es war uns als Gemeinde wichtig, dass auch wir den Eltern für Gespräche zur Verfügung standen und auch in den kommenden Tagen stehen werden. Ich danke der Polizei, allen offiziellen Stellen und den Rettungsdiensten für die gute Zusammenarbeit. Der Feuerwehr danke ich für die Einrichtung einer Anlauf- und Beratungsstelle für Eltern und Kinder in ihrem Gerätehaus in Berkum. Ich bin sehr glücklich feststellen zu können, dass keiner verletzt wurde. Kinder und Eltern verhielten sich trotz dieser besonderen Situation besonnen und vorbildlich“, so Bürgermeister Jörg Schmidt.