Das Holzkompetenzzentrum Rheinland (HKZR) ist eine Kooperation des Regionalforstamts Hocheifel-Zülpicher Börde und der Eifelgemeinde Nettersheim. Foto: Thilo Ross
Region/Nettersheim – Wettbewerbsgebiet ist die Eifel in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Ostbelgien und der angrenzende Bereich Luxemburgs. Nach 2008, 2012, 2016 und 2020 startet der erfolgreiche regionale Wettbewerb Holzbaupreis Eifel bereits zum fünften Mal.
Holz als ein hoch entwickelter Baustoff bringt eine Vielfalt an kreativen Gestaltungsmöglichkeiten für die moderne Holzbau-Architektur und weist eine überaus günstige Ökobilanz auf. Als der wichtigste klimaneutral nachwachsende Rohstoff kann Holz ressourceneffizient in der Kreislaufwirtschaft genutzt werden. Das bedeutet weniger Verbrauch des wertvollen Rohstoffes Holz, weniger Abfall und Emissionen.
Ziel des Wettbewerbs ist es, die Leistungs- und Anwendungsvielfalt von Holz aufzuzeigen, die positiven Erfahrungen zu dokumentieren, sowie nachahmenswerte und zukunftsweisende Beispiele darzustellen.
Der Holzbaupreis Eifel 2024 wird vom Holzkompetenzzentrum Rheinland, dem Holzbau-Cluster Rheinland-Pfalz und der WFG Ostbelgien VoG in Kooperation mit dem Kreis Euskirchen und dem Netzwerk Wald und Holz Eifel e.V. ausgelobt.
Teilnehmen können öffentliche und private BauherrInnen, ArchitektInnen, BauingenieurInnen,TragwerksplanerInnen, Holzbaubetriebe, Arbeitsgruppen, Produktentwicklung und Institutionen aus Forschung und Lehre.
Wettbewerbsgebiet ist die Eifel in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Ostbelgien und der angrenzende Bereich Luxemburgs. Die Bauwerke bzw. Objekte sollen zwischen dem 01. September 2020 und dem 31. Juli 2024 fertiggestellt worden sein und dem gültigen Baurecht des jeweiligen Landes entsprechen.
Letzter Abgabetermin ist der 16. August 2024.
Die Planeinreichungen zum Holzbaupreis Eifel 2024 werden ausschließlich digital angenommen.
Eine Übersicht aller Veranstaltungsangebote gibt es online unter der Rubrik „Veranstaltungen“ auf www.gk.de. Grafik / Foto: GK-Mittelrhein
Region/Mayen – Chefarzt des St. Elisabeth Krankenhaus Mayen informiert online am Montag, 10. Juni über Gelenkersatz an Hüfte oder Knie – Gelenkersatz an Hüfte oder Knie: Was ist für Patienten wichtig? Knorpelverschleiß an Knie- und Hüftgelenk endet immer häufiger in einem Gelenkersatz. Das bedeutet für viele Betroffene nicht nur das Ende eines langen Leidensweges, sondern meist auch eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Doch wann ist ein künstliches Gelenk sinnvoll? Worin unterscheiden sich die Implantate? Gibt es noch Alternativen zur Operation? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Mayen, am Montag, 10. Juni, im Rahmen eines Online-Vortrags.
Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr an der kostenfreien Infoveranstaltung des zertifizierten Endoprothetikzentrums teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an den Experten richten. Eine weitere Gelegenheit, den Vortrag zu hören, gibt es am Montag, 29. Juli.
Der Online-Vortrag ist ein Angebot aus der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Interessierte können sich ab sofort per E-Mail an veranstaltungen@gk.de mit dem Titel des Vortrags im Betreff anmelden. Die Zugangsdaten und weitere Infos zur Teilnahme werden rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt.
REMET und die Smarte Region MYK 10 bringen ein digitales Traumpfädchen,
ein smartes Wegemanagement auf Traumpfaden & Traumpfädchen sowie eine
Zeitreise in erweiterter Realität nach Mayen-Koblenz. Foto: Adobe Firefly/REMET
Region/Mayen-Koblenz – Die Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) – Zweckverband des Landkreises Mayen-Koblenz (MYK) – setzt einen klaren Fokus auf die digitale Transformation im Tourismus. „Digitale Innovationen bieten uns die Chance, Mayen-Koblenz als modernes Tourismusziel zu positionieren“, sagt Michael Schwippert, stellvertretender REMET-Geschäftsführer. „Wir wollen über innovative, saisonunabhängige und digitale Angebote der öffentlichen Tourismusinfrastruktur nicht nur die Attraktivität und Erlebnisqualität, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region stärken.“
Die Traumpfade und Traumpfädchen im Rhein-Mosel-Eifel-Land zählen seit Jahren zurecht zu den beliebtesten Wander- und Spazierwegen in Rheinland-Pfalz und weit darüber hinaus. Um diese Attraktivität noch zu steigern, hat die REMET gemeinsam mit der Smarten Region MYK10 und dem Kulturpark Sayn auf dem Traumpfädchen „Sayner Aussichten“ in Bendorf-Sayn die erste digitale Wanderung in MYK ins Leben gerufen. Die Idee hinter der digitalen Wanderung ist so genial wie einfach: Informationen zur lokalen Geschichte beziehungsweise zu Sehenswürdigkeiten in Bendorf-Sayn werden auf einer kurzen Spazierwanderung in Audio-Beiträgen und Videos zur Verfügung gestellt. Der Zugriff erfolgt mittels QR-Codes oder über die Integration in die beliebte Traumpfade-App. Die Audio-Beiträge und Videos machen mithilfe lokaler Persönlichkeiten die lokale Geschichte sichtbar und bieten einen niedrigschwelligen Zugang, um Digitalisierung zu erleben. „Das neue Angebot der digitalen Wanderung, das im Rahmen eines Ideenwettbewerbes entstanden ist, macht nicht nur den öffentlichen Raum in Mayen-Koblenz attraktiver, sondern zeigt auch die Potenziale der Verknüpfung von Digitalisierung, Bildung und Tourismus im Stadtbild auf. „Über das Projekt erproben wir gezielt, welche Zugangskanäle Besucher zu den Audio-Beiträgen und Videos bevorzugen, wie stark sie solche digitalen Angebote nutzen und welche der beiden Ausgabeformen sie präferieren“, erläutert Michael Schwippert.
Fortschrittliche digitale Technologien können Angebote besser erlebbar machen, neue Angebote schaffen sowie für Prozessinnovationen eingesetzt werden, beispielsweise im Rahmen der Besucherinformation und -lenkung. So soll ab 2025 das „Wegemanagement der Traumpfade und Traumpfädchen“ stärker digitalisiert werden. Hierzu zählt beispielsweise die Einbindung von Sensorik zur datengestützten (teil-)automatisierten Sperrung von Wanderwegen und Gefahrenstellen. „Manche unserer Premiumwanderwege verlaufen über kleine Bäche, die nicht immer eine Brücke vorhalten. Hier sind Trittsteine zu überwinden, die je nach Wasserstand überspült sein können. Über Pegelstand-Sensorik wird ab dem kommenden Jahr für alle im Vorfeld der Wanderung direkt erkennbar sein, ob die Trittsteine überflutet beziehungsweise der entsprechende Weg gesperrt ist“, so der stellvertretende REMET-Geschäftsführer. Gleiches gilt für Zufahrten oder auch Parkplätze an stark frequentierten Traumpfaden. Hier soll bei Überfüllung eine Besucherlenkung auf andere Premiumwege erreicht werden – und das bereits erkennbar auf der Anreise. „Viele weitere digitale beziehungsweise smarte Anwendungen kommen hinzu und werden die Arbeit unserer beiden Wegemanager, unserer 41 Wegepaten, der Kommunen und der vielen weiteren Akteure rund um Traumpfade und Traumpfädchen erleichtern“, kündigt Michael Schwippert an.
Durch den Einsatz von Augmented Reality (AR) werden in einem dritten smarten touristischen Projekt sieben Sehenswürdigkeiten im Landkreis auf eine zweite digitale Ebene gebracht. „Über die ZEITREISE machen wir die Geschichte unserer Ferienregion interaktiv erlebbar“, berichtet Schwippert und gibt ein Beispiel, das umgesetzt wird: Die Burg Eltz ist „die“ deutsche Ritterburg, deren heute „versteckte“ Lage sich dem Besucher nicht erschließt. Doch warum steht die Burg gerade hier? Vom Aussichtspunkt oberhalb der Burg wird via AR auf dem Smartphone die wichtige Handelsstraße zwischen dem fruchtbaren Maifeld und der Mosel wiederhergestellt, wo Ritter und Knappen den Handelsleuten, die mit Ochsenkarren unterwegs waren, Schutz und Geleit vor Räubern und Tieren gaben. „Auch das Leben in der alten Tuchmacherstadt Monreal, den Vulkanausbruch des Laacher Sees, das Mühlsteinrevier Rhein-Eifel, den Goloring, Caesars Brücke über den Rhein und die Sayner Hütte werden wir greifbar machen und „Edutainment“ – eine Kombination aus den englischen Wörtern Education (für Bildung) und Entertainment (für Unterhaltung) – ermöglichen. Familien, Wanderer und Touristen dürfen also gespannt sein!“, freut sich Michael Schwippert auf die Neuerungen.
Die Umsetzung der benannten Projekte ist Teil des vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie der KfW geförderten Programms „Modellprojekte Smart Cities“. Unter dem Titel der „Smarten Region MYK10“ verfolgt der Landkreis darüber hinaus das Ziel, durch innovative Ideen und Ansätze den Alltag aller Menschen in Mayen-Koblenz smarter zu gestalten – das heißt angenehmer, einfacher, nachhaltiger und effizienter.
Mehr Infos zur Smarten Region gibt es unter www.myk10.de
Ewald Frie war Freitagabend im Kommerner Burghof nicht nur „Hahn im Korb“ zwischen Moderatorin Gisela Steinhauer (l.) und Lit.Eifel-Chefin Margaretha Ritter, er traf mit Humor und Mutterwitz auch den Nerv der 170 Zuschauer. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Kommern – Als der Historiker Ewald Fried für seine hochgelobte Dissertation in Neuerer Geschichte ausgezeichnet wurde, waren seine Eltern noch dabei. „Allerdings passten sie nicht ganz in den hochoffiziellen Rahmen und wähnten sich wahrscheinlich auch selbst im falschen Film“.
Prof. Dr. Ewald Frie gab im Kommerner Burghof einen fakten- und humorvollen Einblick in das Leben auf dem elterlichen Bauernhof mit elf Geschwistern. Seine Zuhörer waren begeistert. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Als Frie jetzt für seinen Bestseller „Ein Hof und elf Geschwister“ den Deutschen Sachbuchpreis 2023 verliehen bekam, waren die Eltern zwar nicht mehr dabei, aber eine ganze Reihe seiner Brüder und Schwestern, die auf dem elterlichen Bauernhof im Münsterland aufgewachsen waren.
Wie sie losjubelten, als der Bruder im Juni vergangenen Jahres in der Hamburger Elbphilharmonie als Preisträger verkündet wurde, erinnerte nach Fries eigener Schilderung eher an den Torjubel in der westfälischen Kreisliga als eine Veranstaltung der deutschen Hochkultur und kann auf Youtube dauerhaft eingesehen werden: „Die erste Minute nach Verkündigung des Preisträgers lohnt, danach beruhigt sich die Szene wieder…“
Auch im Kuhstall der Familie Weidenfeld war der Jubel groß, wo Frie am Freitag vor Pfingsten Kostproben aus seinem systematisch sezierten erzählerischen Meisterwerk über die eigene Familie und die Entwicklung der Soziologie der Landwirtschaft vortrug. Hervorragend begleitet und moderierte wurde er dabei vor überausverkaufter Kulisse und stillecht im Burghof von der WDR-Journalistin Gisela Steinhauer („Sonntagsfragen“).
Bereits sein zweiter Bestseller
Nicht nur Erzähltes und Vorgelesenes, auch Ewald Fries herzliche Art und sein eher trockener Humor nahm das Publikum sofort für den 1962 als neuntes von elf Kindern in Nottuln geborenen Münsterländer ein. Dr. Heinrich Beyenburg-Weidenfeld, selbst Landwirt und Burghofbetreiber, begrüßte den in Tübingen lehrenden Universitätsprofessor und zweifachen Bestseller-Autor im Beisein auch von Mechernichs Stadtdezernent und Kämmerer Ralf Claßen. Bereits vor „Ein Hof und elf Geschwister“ hatte der Historiker mit „Die Geschichte der Welt“ die Bestsellerlisten gestürmt.
Den Dank an den umjubelten Autor, seine charmante Gesprächspartnerin und die Gastgeber Svenja und Heinrich Weidenfeld brachte wiederum die Lit.Eifel-Trägervereinsvorsitzende Margaretha Ritter zum Ausdruck. Sie bewarb die nächsten Höhepunkte des Nordeifeler Literaturreigens gleich mit, eine Lesung mit Franz Müntefering am Mittwoch, 3. Juli, („Unterwegs – Älterwerden in dieser Zeit“) um 19 Uhr im Jugendstilkraftwerk Heimbach und den „Club der toten Eifeldichter“ mit Katia Franke, Ralf Kramp und Manni Lang am Freitag, 21. Juni, um 19 Uhr in der Hellenthaler Grenzlandhalle.
Ewald Frie ging bei den Recherchen für sein Buch „Ein Hof und elf Geschwister“ ganz wissenschaftlich vor. Dazu interviewte er seine zehn Geschwister nach bestimmten Kriterien und rief die Erinnerungen in Einschätzungen der zwischen 1944 und 1969 Geborenen an das Leben auf dem Hof ab. Trotz der hohen Kinderzahl betrachtete sich jeder als etwas Besonderes, eben anders als die anderen.
Nur zwei von elf wollten Bauern werden, der älteste und der dritte, der schließlich den ehrbaren Beruf des Apothekers ergriff. Aber auch der Hoferbe musste im Sog des allgemeinen Niedergangs der bäuerlichen Familienbetriebe in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wirtschaftlich das Handtuch werfen. Ewald Frie konnte schon lesen und schreiben, ehe er in die Schule kam, mit landwirtschaftlichen Arbeiten tat er sich eher schwer: „Außerdem hatte ich vor Tieren Angst…“
Ruf der Bauern rauscht nach unten
Der Autor, ordentliches Mitglied in der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, studierte für sein Buch auch einschlägige Statistiken und Berichte aus Bauernkalendern, Magazinen und Jahrbüchern der relevanten Zeit. Einhergehend mit dem wirtschaftlichen Überlebenskampf auf dem elterlichen Hof stieß er bei seinen Recherchen auf den soziologischen Niedergang der Bauern: „Waren wir in den fünfziger Jahren noch hoch angesehene Leute, die eher unter sich, also unter Bauern blieben, so rauschte der Ruf der Landwirtschaft seither nach unten durch.“
Frie bedauert die Entwicklung nicht, er ist kein Nostalgiker, und seine Geschwister offenbar auch nicht, die allesamt von einem konservativen, aber toleranten Vater und einer für die Zeit extrem selbständigen und selbstsicheren intelligenten Mutter erzogen wurden. „Bildung und berufliches Fortkommen wurden uns wichtiger als melken und sensen zu können, was eine Generation zuvor noch elementare Fähigkeiten waren, die man aufzählte, um seine Lebenstauglichkeit zu unterstreichen“, so Frie.
„Mein Vater hatte ein Auge fürs Vieh und konnte die Zuchttauglichkeit eines Bullen einschätzen, er konnte Besen binden und Ferkel mit dem Taschenmesser kastrieren und das kommende Wetter am Zug der Wolken vorausahnen.“ Die handwerklichen und intellektuellen Fähigkeiten auf dem Bauernhof seien den Geschwistern aber keineswegs weggenommen worden: „Wir haben diese Dinge freiwillig aufgegeben, weil wir wussten, was danach kommt, wird besser sein“, konstatierte der Schriftsteller in Kommern: „Wir haben Freiheiten dafür bekommen.“
Das sei auch kein abgeschlossener Prozess: „Im Augenblick verlieren wir die Fähigkeit, Landkarten zu lesen und stattdessen GPS zu benutzen… und wir machen das gerne.“ Behalten hätten er und viele Geschwister die Religiosität des Elternhauses, die sich nicht nur im ausgeprägten kirchlichen Engagement der Mutter Bahn brach, sondern auch im traditionellen Gebetsalltag mit „endlosen Litaneien“ und dem Ausräuchern von Haus, Ställen und Scheunen zur Weihnachtszeit. „Trotzdem bin ich noch heute ein fast regelmäßiger Kirchgänger!“
Auch der Letzte bekommt Essen
Ewald Frie trug die eigentlich ernüchternde Faktenlage vom Niedergang der Landwirtschaft am Beispiel des eigenen Bauernhofes mit so viel Humor und Mutterwitz vor, dass sich das Publikum zeitweise vor Lachen krümmte. Da war vom „magischen Dreieck“ zwischen Jugendheim, Sportplatz und Pommesbude die Rede, vom Warmhalten des Mittagessens im 50 Grad warmen Backofen, weil die Geschwister zu unterschiedlichen Zeiten von ihren Schulen und Ausbildungsplätzen zurückkamen.
„Auch der letzte bekam noch was, fragte sich nur wieviel? Schmeckte das Essen nicht so gut, stieg die Großzügigkeit…“ Selbst eine Dose Tomatenfisch reichte für alle, „es war nur unsicher, wie viel Fisch beim letzten noch in der Sauce schwamm.“ Bei Familientreffen inspizierten die Onkeln nach dem Essen das Vieh und die Tanten den Gemüsegarten und das Eingemachte im Keller.
„Als Vaters Welt verging, hat er seiner zwölf Jahre jüngeren schönen und intelligenten Frau ihre Welt nicht geneidet“, so Frie: „Sie war den meisten anderen Bauern und ihren Frauen überlegen.“ Mit ihrer Hilfe sei es zu einer „Verschiebung unserer Religiosität gekommen“, weg von bedeutungslos gewordenen Riten und Gebräuchen, „hin zu Möglichkeiten einer persönlichen Gottesbegegnung“.
Auch wenn die Familie sparsam war, mit der Erlangung von Bildung wurde nicht gegeizt: „Unser Vater sagte immer, wir sollten Berufe ergreifen, bei denen wir im Warmen und Trockenen sitzen“. Bis auf die Jüngste (* 1969) wollte keine der Schwestern einen Bauern heiraten. Alle haben respektable Berufe ergriffen. Der Apotheker hatte zuerst auch Landwirtschaft studiert, ehe er merkte, dass er chancenlos gegen den ältesten Bruder war.
Der Vater war nicht nur ein erfolgreicher Viehzüchter, der seine Bullen (Name u.a. „Traktor“) zur Körung und erfolgreiche Kühe wie „Wolke 2“ zu Auktionen zwischen Nordseeküste und Alpenvorland brachte und gute Preise erzielte, er war auch ein begnadeter Doppelkopfspieler. Auch wenn die Familie im Übrigen zur Sparsamkeit angehalten wurde, spielte er grundsätzlich um Geld: „Sonst fehlt dem Spiel die Andacht…“, pflegte er zu sagen. Seine Kinder lernten so nebenbei, dass neben Religion und Bildung, Sparsamkeit und Teilen auch ein bißchen „Zocken“ zum Leben gehört…
Ein Blick in die Mercedes AMG Fanzone. Foto: ADAC Gruppe C
Nürburgring – In der Woche um Fronleichnam geht am Nürburgring die Post ab: Bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring steht die traditionsreiche Rennstrecke im Herzen der Eifel ganz im Sinne des vielleicht schönsten Vollgas-Festivals Europas. Bereits ab Montag, 27. Mai, füllen sich die Bedarfscampingplätze rund um die Nordschleife mit den enthusiastischen Fans, die bis zum Zieleinlauf am Sonntag, 2. Juni die legendäre „Grüne Hölle“ in ein Paradies der Motorsport-Freunde verwandeln. Auch wenn das eigentliche Programm auf und neben der Strecke erst ab Donnerstag (30. Mai) so richtig läuft, gibt es auch in den Tagen zuvor ein quirliges Leben rund um die schönsten 25 km Asphalt der Welt. Wenn dann ab Fronleichnam das eigentliche Rennprogramm startet, geht es Schlag auf Schlag: mit unzähligen Attraktionen und buntem Entertainment, während auf dem „Ring“ Motorsport live zu erleben ist. Für viele Vollgas-Fans sind diese Tage ein Muss – und wer es einmal erlebt hat, dem droht Suchtgefahr. Wer es ausprobieren möchte: Alle Ticket-Infos sowie das ausführliche Fan-Programm samt Zeitplan gibt es auf der Homepage 24h-rennen.de.
Auch wenn die Räder erst ab Donnerstag rollen: Der Ansturm der Fans beginnt traditionell am Montagvormittag, wenn die Bedarfscampingplätze an der Nordschleife öffnen. Dann sind die zahlreichen Einzelbesucher und Fangruppen bereits eifrig am Werk und richten rund um die legendäre Nordschleife ihre Camps ein – übrigens genau parallel zur Anreise der Teams im Fahrerlager. Dort gibt es aber so richtig erst ab Dienstagmittag etwas zu sehen, denn dann beginnt die Technische Abnahme, die bis Mittwochabend dauert. Fahrzeug für Fahrzeug rollt dann in die Prüfhalle – und Besucher haben hier die Möglichkeit, bereits einen Blick auf die Wettbewerbsfahrzeuge zu werfen. Mittwochs gibt es dann – ausnahmsweise! – nicht den traditionellen Adenauer Racing Day, der in diesem Jahr leider Straßenbauarbeiten im Ortskern der Rennstadt am Ring zum Opfer fällt. Dennoch lohnt der Weg nach Adenau, denn der bei Fans beliebte REWE-Markt startet an diesem Tag mit seinen täglichen Aktionen rund um die 24h. Hier gibt es übrigens auch die Merchandising-Kollektion des Eifelklassikers im Angebot. Infos zu dieser und anderen Aktionen finden sich übrigens auch im 24h-Fanguide, der kostenlos vor Ort erhältlich ist und auf der Homepage (24h-rennen.de) auch in einer Online-Version zum Download bereitsteht.
„Vollgas“ heißt es dann ab Donnerstag – und das auf sowie neben der Strecke. Den Weckdienst am Vormittag übernimmt ab 8:30 Uhr die Leistungsprüfung der RCN auf der Nordschleife, ab dem späten Vormittag gibt es die ersten Rennen mit den Tourenwagen-Legenden und der Cup- und Tourenwagen-Trophy auf dem Grand-Prix-Kurs. Highlights sind natürlich die beiden 24h-Qualifyings, von denen das zweite bis 23:30 Uhr dauert und damit das authentische Langstreckenfeeling in der Abenddämmerung verbreitet. Ab Donnerstag sind außerdem die 24h-Fanbusse im Shuttledienst rund um die Strecke im Einsatz und die Fan-Meile auf dem ring°boulevard öffnet ihre Tore.
Der Freitag bringt nicht nur das dritte 24h-Qualifying (ab 13:30 Uhr) und den entscheidenden Kampf um die Pole beim Top-Qualifying (ab 17:30 Uhr). Auch die Tourenwagen-Legenden und die Cup- und Tourenwagen-Trophy fahren zwei weitere Rennen. Während sie auf dem Grand-Prix-Kurs laufen, gibt es eine Ehrenrunde mit 24h-Partner Monster über die Nordschleife – die Fans dürfen sich auf vielfältige Aktionen freuen. Und wenn die Pole vergeben ist, geht die Party natürlich noch weiter. Ab 19:45 Uhr öffnet sich die Boxengasse: Bei der großen Autogramm-stunde mit allen Teams dürfen sich die Besucher auf Selfies und Small-Talk mit den Fahrern, Autogramme und das echte 24h-Familiengefühl freuen. Wann sonst gibt es schließlich auch die Gelegenheit, einmal ein Selfie auf der Start-Ziel-Geraden oder in der Boxengasse zu machen und dort zu flanieren? Gleichzeitig gibt es die Qual der Wahl, denn in der Müllenbachschleife gibt es parallel bei der Falken Drift Show quietschende Reifen, qualmende Drifts und spektakuläre Action. Lars Gutsche moderiert das Geschehen dort, das auch im 24h-Livestream übertragen wird und bei dem neben dem Falken Drift Team auch viele weitere Fahrzeuge zu sehen sind. Erstmals dabei: zwei Hyundai-Modelle mit Elektro-Antrieb!
Bevor die 24h Nürburgring am Samstag um 16:00 Uhr endlich starten, gibt es noch einmal eine Extraportion Entertainment. Ein Höhepunkt: das Rennen der 24h Classic am Vormittag. Für Rennaction auf dem Grand-Prix-Kurs sorgen außerdem die Tourenwagen-Legenden mit ihrem dritten Lauf des Wochenendes. Wenn sie durchs Ziel gegangen sind, dann beginnt der endgültige Count-Down: Auf der Nordschleife gibt es dann eine Toyota-Ehrenrunde und Fahrzeug-Korsos mit BMW, Hyundai und Volkswagen. Augen auf beim VW-Defilee: Hier sind ein paar ganz besondere Modelle dabei, schließlich feiern die Wolfsburger am Wochenende den 50. Geburtstag des Golf. Während sich auf der Start-Ziel-Gerade ab 14:45 Uhr das Starterfeld formiert, gibt es vor den Fahrzeugen eine FMX-Show von Monster. Natürlich gehören auch traditionelle Highlights wie die Verleihung des Glickenhaus-Pokals zu den fest eingeplanten Programmpunkten.
Wenn das Rennen dann endlich läuft, geht es auch mit dem Entertainment weiter – denn von Donnerstag bis Sonntag warten neben der Strecke jede Menge Fan-Highlights. Ab Donnerstag öffnet die Fan-Meile auf dem ring°boulevard ihre Pforten, wo sich nicht nur eine Reihe von Unternehmen mit Ausstelllungen, Autogrammstunden und Entertainment finden. Natürlich gibt es hier auch leckeres Catering – und zwei waschechte Premieren. Volkswagen feiert das Golf-Jubiläum mit der Weltpremiere des Golf GTI Clubsport (Freitag, 16:30 Uhr). Toyota präsentiert auf seinem großen Stand am Samstag erstmals in Deutschland den neuen GR Yaris. Geburtstagsstimmung gibt es auch im Fahrerlager. Hier feiert Mercedes-AMG mit der Fortsetzung einer Geburtstagstour über die internationalen Top-Events 130 Jahre Motorsport mit Stern. Bei den 24h gibt es einen großen Ausstellungs- und Aktionsbereich auf dem Heliport, der überhaupt zum Hotspot für Fans wird. Schließlich lädt hier auch RAVENOL zur Riesenradfahrt ein – durch ein Sponsoring des 24h-Titelpartners zum deutlich ermäßigten Preis gibt es einen unvergleichlichen Panoramablick über die Eifel. Ein Magic-Sky-Zeltdach mit 30 Metern Durchmesser sorgt außerdem dafür, dass der Fanbereich auf dem Heliport wetterfest ist. Hier gibt es auch die Monster-Fanzone mit Aktionsfläche, Lounge-Area und vielen Attraktionen. Auch die Fan-Hospitality von „Bembel with Care” mit Bullriding-Action und der ADAC Videowand ist hier zu finden. Neu ist in diesem Jahr eine Catering-Meile auf der Multifläche neben dem Heliport: Hier warten der CEWE-Fototruck, in der ADAC-Vorteilswelt gibt es für Clubmitglieder einen kostenlosen Kaffee, außerdem sind ein DTM-Infomobil und viele Foodtrucks hier positioniert. Außerdem ist Hyundai im Fahrerlager mit einem großen Auftritt zu finden: Der offizielle Fahrzeugpartner der 24h Nürburgring plant für die Besucher in seinem Ausstellungsbereich im Fahrerlager sehr viel Programm unter anderem mit DJ, Videowand und einigem mehr.
Ahrwein-Genuss und Beach-Feeling unter Palmen bei der WeinLounge im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler. Foto: Max Harrus
Bad Neuenahr-Ahrweiler – Ahrwein-Genuss und Beach-Feeling unter Palmen – Entspannt zurücklehnen im Liegestuhl, im Schein lauschiger Lichterketten die Zehen im warmen Sand versenken und die ganze Vielfalt der Ahrweine genießen: Die WeinLounge im Park lädt ab Fronleichnam am Donnerstag, 30. Mai, wieder in den Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler ein. Und sie macht mit Weinen und Sekten von insgesamt 18 Ahr-Weingütern und Winzergenossenschaften ihrem Namen alle Ehre: Ob samtige Spätburgunder, sommerliche Blanc de Noirs, spritzige Rieslinge oder prickelnde Wein-Cocktails: Ahrweinfans können hier in gemütlicher Atmosphäre unter Bäumen und Palmen direkt am Ufer der Ahr ihre Lieblingsweine probieren.
Betrieben wird die WeinLounge erneut von den Event-Profis von „butlery“. Sie bieten in diesem Jahr erstmals in Kooperation mit „Resch & Frisch“-Catering eine eigene Speisekarte mit leckeren Flammkuchen und weiteren leichten Speisen an. Zudem gibt es an heißen Sommertagen Eisspezialitäten vom Eiswerk. Die WeinLounge öffnet bis Ende August an jedem Wochenende donnerstags und freitags von 16 Uhr bis 21.30 Uhr sowie samstags, sonntags und feiertags von 13 Uhr bis 21.30 Uhr. Je nach Wetterlage können die Öffnungszeiten abweichen. Der Zugang zur WeinLounge ist eintrittsfrei. Infos gibt es unter ahrtal.de/weinlounge-im-park.
Die „Macher“ der Mundartkampagne „Mir kalle Platt“ mit (v. l.) Poetry-Slammer Julius Esser, Mundart-Kolumnist Manni Lang, Désirée Sterr, Stadt Euskirchen, Manfred Poth (Marmagen), Nicole Habrich (NeT), VR-Bank Nordeifel-Vorstandsvorsitzender Mark Heiter, Nordeifel Tourismus-Chefin Iris Poth, Bürgermeistervertreter Stefan Grieshaber (Gemeinde Nettersheim), Landrat Markus Ramers, Kai Gehlen von der Interessengemeinschaft (IG) Schmidtheim e. V., Ideengeber Günter Hochgürtel („Eifel-Gäng“, „Wibbelstetz“) und Jana Schmitz (PAPSTAR). Archivfoto: Stephan Everling/pp/Agentur ProfiPress
Kall/Euskirchen – Die 2022 gestartete Kampagne „Mir kalle Platt“ ist nicht nur bei den alle zwei Jahre stattfindenden Festivals aktiv, sondern fördert das Mundartsprechen auch zwischendurch und dauerhaft. „Es ist nicht unser erstes Ziel, dass eine Reihe von Veranstaltungen alle zwei Jahre organisiert wird, sondern dass die Menschen wieder mehr Platt im Alltag sprechen“, so VR-Bank-Vorstandsvorsitzender Mark Heiter unlängst bei einer Planungskonferenz in Kall.
Alle, die Platt als Umgangssprache bei ihren Veranstaltungen benutzen, sind eingeladen und werden mit Werbung unterstützt. Gedacht ist an die vielen Theaterensembles zwischen Venn und Ville, die ihre Stücke in Mundart aufführen, an Musikgruppen und Liedermacher, die sich bei ihren Songtexten des Nordeifeler Slangs bedienen, aber auch an Natur- und Bergwerksführer, die ihre Erklärungen auf Platt abgeben.
Nordeifel Tourismus-Geschäftsführer Patrick Schmidder: „Wenden Sie sich bei Interesse an die NeT-Geschäftsstelle, Nicole Habrich, Tel. (0 24 41) 99475-16, habrich@nordeifel-tourismus.de Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und stehen Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung.“
Plakate und Karten gratis
Die VR-Bank Nordeifel unterstützt Mundart-Veranstaltungen aus ihrem Geschäftsgebiet mit Zuwendungen für Plakate und Eintrittskarten. Vereine oder sonstige Mundart-Veranstalter können sich direkt an die VR-Bank Nordeifel, Roland von Wersch, Tel. (0 24 45) 95 02 530, roland.von_wersch@vr-banknordeifel.de wenden.
Unterstützung seitens der Nordeifel Tourismus GmbH gibt es darüber hinaus bei allen Kommunikationsmaßnahmen. Den entsprechenden Veranstaltern wird die Verwendung des Logos „Mir kalle Platt“ in allen Print- und Online-Veröffentlichungen im Kontext mit ihrer Veranstaltung zugestanden. Patrick Schmidder: „Erhöhen Sie Ihre Reichweite, nutzen Sie die zusätzlichen Marketingmöglichkeiten und werden Sie Teil unseres Netzwerks!“
Die 2022 gestartete Kampagne der Nordeifel Tourismus GmbH (NeT) in Verbindung mit dem Kreis Euskirchen und der VR-Bank Nordeifel eG soll das Eifeler Platt wieder in den Fokus – auch jüngerer Zeitgenossen – stellen. „Wir wollen unseren Beitrag leisten, das Eifeler Platt zu pflegen und für zukünftige Generationen lebendig zu halten“, so Mark Heiter, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Nordeifel, die sich als „Hausbank der Region“ betrachtet: „Platt und Eifeler Lebensart sind genauso wie Solidarität Teile unserer genossenschaftlichen DNA“.
Homepage und Newsletter
Die ersten Veranstaltungen starteten 2022, die sich 2023 zu einem großen mehrwöchigen Festival auswuchsen. Patrick Schmidder: „Die Vorbereitungen auf das nächste Festival 2025 laufen bereits auf Hochtouren!“ Besonders liege den „Machern“ aber am Herzen, die vielen kleinen und größeren Veranstaltungen auf Platt, die es bereits in der Nordeifel gibt, einem breiteren Publikum bekannt zu machen. Die Initiative „Mir kalle Platt“ solle zu einem „Markenartikel“ gemacht werden.
Als Präsentationsebenen bietet die Nordeifel Tourismus GmbH unter anderem ihre Homepage www.nordeifel-tourismus.de, ihren Veranstaltungskalender, Social Media und einen Newsletter mit rund 8.000 Abnehmern an.
Das Foto zeigt die drei Platzierten der „Silberne Kamera“, Pauline von Hardenberg (l.), Diana Wahl (m.) und Andreas Steindl (r.). Foto: CHIO Aachen/Jil Haak
Aachen – Bei diesem Preis stehen diejenigen im Mittelpunkt, die sonst stets hinter der Kamera anzutreffen sind: Der renommierte Fotografen-Preis „Silberne Kamera“ wird während des Weltfests des Pferdesports, CHIO Aachen 2024, vergeben.
Der Preis für das beste internationale Pferdesportfoto des Jahres wird vom CHIO Aachen-Veranstalter Aachen-Laurensberger Rennverein e.V. ausgeschrieben. Die Aufnahmen mit Pferdesportmotiven aus aller Welt müssen ab dem 24. Mai 2023 entstanden sein. Einsendeschluss ist der 24. Mai 2024.
Neben dem Ehrenpreis „Silberne Kamera“ erhält der Sieger eine Prämie in Höhe von 2500 Euro. Der Zweitplatzierte erhält einen Geldpreis in Höhe von 1000 Euro, der Drittplatzierte darf sich über einen Geldpreis in Höhe von 500 Euro freuen.
Die Ausschreibung für den Medienpreis mit allen Details zur Teilnahme sowie einen Link zur Anmeldung finden Sie hier.
Pilger aus Mechernich und Umgebung auf dem Petersplatz. Foto: Diethard Eichinger-Hess/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich/Rom – Einer ging zu Fuß nach Rom – 33 Pilger aus Mechernich und Umgebung, dazu zwei aus Mayen und zwei aus Ludwigsburg verbrachten jetzt gemeinsame Tage unter der Leitung des bewährten Wallfahrtsorganisators Hans-Diethard Eichinger-Hess in Rom. Die meisten reisten mit dem Flugzeug, fünf mit der Bahn an.
Michael Brendle, der bereits zum dritten Mal unter Hess in der Ewigen Stadt weilte, kam sogar zu Fuß. Er war am 5. März in Lausanne aufgebrochen. Am 28 April erreichte er Rom über die Via Francigena und traf am 2. Mai mit den Mechernicher und Kommerner Pilgern und Ehefrau Monika an der Basilika Santa Maria Maggiore zusammen. Die Gruppe verehrte ihm ein antikes Pilgerabzeichen.
Höhepunkte der Reise waren eine Fahrt nach Pompeji und Herculaneum, der Besuch aller sieben Hauptkirchen Roms, der Ausflug nach Tivoli und die Generalaudienz beim Papst. Mit dabei war auch die Mechernicher Krankenhausseelsorgerin Cordula Waberczek.
Für 2025 plant Hans-Diethard Eichinger-Hess eine gemeinsame Wallfahrt der Gemeinschaft der Gemeinden St. Barbara Mechernich und der Communio in Christo im Heiligen Jahr. Geistlicher Leiter soll der Diakon und stellvertretende Generalsuperior Manfred Lang sein.
Veranstalter und Sponsoren, darunter auch die Kreissparkasse Ahrweiler, vertreten durch David Söller (3. v. l.), freuen sich auf die 17. Auflage der „Nacht der Vulkane. Kreissparkasse Ahrweiler / Marco Seydel
Ahrweiler – Die Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt die AG Laacher See mit einer großzügigen Spende bei der Nacht der Vulkane. Die Arbeitsgemeinschaft Laacher See besteht aus den Verbandsgemeinden Mendig, Pellenz und Brohltal, der Stadt Mendig, der Ortsgemeinde Nickenich sowie der Benediktinerabtei Maria Laach und organisiert bereits zum 17. Mal die „Nacht der Vulkane“. Die „Nacht der Vulkane“ ist eine Kultur- und Erlebniswoche rund um den Laacher See, die vom 21.07-27.07 stattfindet.
„Die Vereine und das Vereinsleben sind ein essentieller Bestandteil unserer Gesellschaft und unserer Region. Ohne Vereine und das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder wären viele Dinge nicht mehr möglich. Daher freuen wir uns, die Arbeitsgemeinschaft Laacher See bei der Durchführung der diesjährigen „Nacht der Vulkane“ unterstützen zu können. Hierdurch ist es uns möglich unseren Beitrag zur Förderung des Vereinslebens, der Menschen vor Ort und der gesamten Region leisten zu können“, erklärt David Söller, Leiter des BeratungsCenters der Kreissparkasse Ahrweiler in Niederzissen und führt weiter aus: „Der Laacher See ist eine der Touristenattraktionen bei uns im Kreis. Das Engagement der Arbeitsgemeinschaft Laacher See unterstützen wir daher gerne und wünschen einen erfolgreichen Verlauf der Veranstaltung.“
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