Kategorien
News

Bitburger Rheinlandpokal – TuS Koblenz gewinnt das Finale gegen die SG Schneifel

Region/Koblenz – In Endspielen kann bekanntermaßen immer nur einer gewinnen. Als Verlierer aber musste sich auch der Unterlegene nach dem Finale des Bitburger Rheinlandpokals 2024 nicht fühlen – ein 2:0 (1:0) über Rheinlandligist SG Schneifel bescherte Noch-Regionalligist TuS Koblenz den Titel. Das Ganze vor 4.112 Zuschauern – eine stattliche Zuschauerzahl, „die belegt, dass der Amateurfußball zieht“, betonte Jens Bachmann, Vorsitzender des Spielausschusses im Fußballverband Rheinland.

Das „gefühlte“ Finale hatte bereits im Viertelfinale stattgefunden, als TuS Koblenz vor mehr als 7.000 Fans bei Eintracht Trier mit 1:0 gewann. „Doch dieses Endspiel muss sich nicht verstecken“, galt der Dank Bachmanns neben dem FVR-Partner Bitburger beiden Vereinen und den Anhängern beider Lager, die dem Spiel einen würdigen Rahmen boten. Die TuS –„ein verdienter Sieger“, so Bachmann – ist somit im Lostopf, wenn am 1. Juni im Rahmen der ARD-Sportschau die erste DFB-Pokalrunde 2024/25 ausgelost wird.

„Im DFB-Pokal stehe ich in der Fankurve“, strahle Leon Waldminghaus, der mit seinem Treffer zum 2:0 in der 86. Minute für die Entscheidung sorgte. Waldminghaus‘ Abgang zum Ahrweiler BC steht seit einigen Wochen schon fest und ist berufsbedingt. „Der Abschied fällt mir, da die TuS mein Heimatverein ist, schwer“, gab er freimütig zu: „Umso schöner, dass es heute ein krönender Abschluss war und ich ein Tor beisteuern konnte.“ In der Fankurve hatte er sich von Leverkusens Keeper Lukas Hradecky abgeschaut, den begehrten Pokal mal eben den Fans zu überlassen. Zahlreiche Erinnerungsfotos wurden geschossen, manches Bier geleert – und auch die Gäste aus der Eifel feierten derweil auf der anderen Seite der Kurve.

„Wir freuen uns über die riesige Unterstützung aus unserer Heimat und durch die dortigen Vereine“, betonte Schneifels Trainer Stephan Simon. Die südliche Hälfte der Haupttribüne und die gegenüberliegende Seite der Nordkurve waren in Rot gefärbt, hatten sich immer wieder lautstark bemerkbar gemacht und den Underdog angefeuert. „Wir waren ein unangenehmer Gegner“, so Simon weiter, der mit der Leistung seiner Mannschaft absolut zufrieden war. Auch trugen nahezu alle Beteiligten ihre „Silbermedaille“ noch lange nach dem Abpfiff, anstatt sie enttäuscht gleich wieder abzunehmen. „Wir können stolz darauf sein, was wir im Pokal geleistet haben“, sagte Kapitän Alexander Zapp, „wir genießen es und hoffen, nächste Saison Ähnliches zu erleben.“

Der gegenseitige Respekt der Teams voreinander zeigte sich in dem Spalier, das die Mannschaften bei der Siegerehrung jeweils für die andere bildeten. Eine Sonderehrung ging derweil an TuS-Mittelfeldspieler Benko Sabani, der nicht nur Waldminghaus‘ Treffer vorbereitet hatte, sondern das 1:0 kurz vor der Pause selbst erzielte: Ein weiter Einwurf war bei Dylan Esmel gelandet, dessen Schuss aber geblockt wurde. Der Ball gelangte zu Sabani, der zur Führung einköpfte (44.). Die Mehrheit der Torchancen insgesamt besaß die TuS, die sich aber an der Schneifel-Abwehr immer wieder die Zähne ausbiss oder nicht genug Präzision im Abschluss zeigte. So fehlten nur Zentimeter, als Armend Qenaj nach Zuspiel von Nicolas Jörg nur die Latte traf (59.). Schneifel hatte die Führung auf dem Fuß, als sich Jan Pidde zu viel Freiräume erfreute, quer zu Simon Reetz legte, ehe TuS-Keeper Michael Zadach die Situation bereinigte (28.).

„Alles, was wir hatten, haben wir auf dem Platz gelassen“, erkannte Simon den Sieg des Gegners neidlos an. Das Fazit von Michael Stahl, Spielertrainer der TuS, bezog sich nicht auf das Endspiel allein, sondern auf die vergangenen Monate: „Wir haben unser Ding durchgezogen, auch als wir phasenweise nur 12, 13 Spieler zur Verfügung hatten, und dafür sind wir heute belohnt worden.“ Ein noch volleres Stadion in der 1. Runde des DFB-Pokals 24/25 aufgrund eines attraktiven Gegners wäre, zusätzlich zu den bereits feststehenden Einnahmen, ein treffender Anlass, erneut Werbung für den Fußball im Rheinland zu machen.

Kategorien
Politik

Erfolgreicher Start der NRW-Anleihe – Rege Nachfrage am ersten Handelstag

Region/Düsseldorf – Die Anleihe „75 Jahre Grundgesetz – Die NRW-Anleihe“ ist erfolgreich an der Börse gestartet. Pünktlich zum 75. Jahrestag des Grundgesetzes wurde die NRW-Anleihe vollständig platziert und erfreute sich sowohl vorbörslich als auch am ersten Handelstag einer regen Nachfrage.

Minister Dr. Optendrenk: „Die Nachfrage der Privatinvestoren belegt nachdrücklich, dass das Land hier ein Angebot für seine Bürgerinnen und Bürger geschaffen hat, das nicht nur den Zeitgeist trifft, sondern auch finanziell attraktiv ausgestaltet ist.“

Seit dem 23. Mai 2024 kann die NRW-Anleihe mit einem festen Zinssatz von 3,0 Prozent für eine Laufzeit von drei Jahren an der Börse von allen Anlegerinnen und Anlegern erworben werden. Damit bietet die NRW-Anleihe eine echte Alternative zu anderen Festgeldangeboten und zudem ein hohes Maß an Sicherheit. Die Platzierung der Anleihe am Markt erfolgte über ein renommiertes Bankenkonsortium bestehend aus Commerzbank, Deutsche Bank, DZ Bank und HeLaBa.

Mit der NRW-Anleihe möchte das Land Nordrhein-Westfalen die Werte des Grundgesetzes feiern und an seine unmittelbare Relevanz erinnern. Über die Anleihe sollen auch die Bürgerinnen Bürger die Gelegenheit erhalten, mit einer sicheren Geldanlage zu attraktiven Konditionen in das Land Nordrhein-Westfalen zu investieren.

Aktuelle Informationen zur NRW-Anleihe finden Sie unter:

Die aktuellen Rating-Berichte für das Land Nordrhein-Westfalen finden Sie hier:

Kategorien
Top-Events

Anne Krüger-Degener gibt Live-Training beim CHIO Aachen CAMPUS

Aachen – Wenn sie in der Vergangenheit bei „Pferd & Sinfonie“ auftrat, hatte Anne Krüger-Degener nicht nur Pferde im Gepäck. Die Schäferin und Tiertrainerin brachte wahlweise Enten und Ziegen oder Hunde und eine ganze Schafherde mit in die Aachener Soers und verzauberte mit ihrem einzigartigen Programm das Publikum. Im November führt ihr Weg sie erneut aufs berühmte CHIO Aachen-Turniergelände. Dieses Mal gibt Anne Krüger-Degener bei einem Live-Training für den CHIO Aachen CAMPUS exklusive Einblicke in ihre Arbeit mit den Tieren.

Unter dem Titel „Die Naturgesetze der Sprache – wie wir die Tiere besser verstehen, und dadurch nachhaltiger und schonender ausbilden“ wird sie die besondere Verbindung zwischen Mensch und Tier präsentieren und ihrem Grundsatz „Kommunizieren statt Konditionieren“ folgen – direkte Kommunikation ohne Dolmetscher wie Leckerchen oder Spielzeug. Mitbringen wird die 56-Jährige Pferde, Hunde und weitere tierische Begleiter, so dass Pferdefans und Tierliebhaber gleichermaßen auf ihre Kosten kommen und einiges lernen werden.

Unter anderem zeigt Krüger-Degener, wie eine gelungene Partnerschaft zwischen Mensch und Tier entsteht, die auf Vertrauen, Höflichkeit, Belastbarkeit und Verbundenheit basiert. Die richtige Interpretation körpersprachlicher Signale der Pferde ist dabei genauso wichtig wie das korrekte Einsetzen der eigenen Körpersprache, um Missverständnisse zu vermeiden.

Ihrer besonderen Arbeit geht Anne Krüger-Degener bereits seit 1987 nach, seit 1999 leitet sie die Tierschule und Schäferei auf dem Degenerhof im niedersächsischen Melle bei Osnabrück. „In meinem Leben als Tierwirtschaftsmeisterin bin ich auf die tägliche Zusammenarbeit mit meinen Tieren angewiesen. Dadurch habe ich, nach den Lernmustern der Natur, einen liebevollen und fairen Umgang mit den Tieren, basierend auf kommunikativen Grundlagen, konzeptioneller Schulung und systematischem Vorgehen entwickelt“, erläutert die Tiertrainerin ihre Philosophie.

Bei der Masterclass am 23. November in der weihnachtlich geschmückten Albert-Vahle-Halle können die Zuschauer ihre einzigartigen Methoden hautnah erleben. Alle Infos zu diesem ganz speziellen Abend gibt’s hier.

Kategorien
Top-Events

Volles Programm bei der Bühne unter Sternen 2024 auf Burg Nideggen

Düren/Burg Nideggen – Anna R., The BossHoss, Ronan Keating und ein großes Familienfest mit Guildo Horn verwandeln die Burg Nideggen von Freitag bis Montag, 6. bis 9. September, wieder in die Bühne unter Sternen.

„Ich freue mich sehr auf das Programm in diesem Jahr. Die Bühne unter Sternen ist ein fester Bestandteil in unserem Kulturkalender“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, dem das Festival als Schirmherr besonders am Herzen liegt. Bei der Vorstellung des Programms im Beisein der Unterstützer und Sponsoren wurde deutlich, wie vielseitig das diesjährige Künstler-Aufgebot ist.

Den Anfang macht Anna R. Als Stimme und Co-Liedschreiberin von Rosenstolz wurde sie bekannt und geht nun mit ihrem Solo-Debütalbum „König:in“ auf Tour und macht einen Halt in Nideggen. Das Konzert in Nideggen am Freitag, 6. September, ist für sie bisher eines der letzten musikalischen Auftritte, die in diesem Jahr anstehen.

Auf Anna R. folgen „The BossHoss“, die es sich nicht nehmen lassen, auf ihrer Jubiläumstour (20 Jahre) auch die Burg Nideggen in einen Rockpalast zu verwandeln. Natürlich garantieren Hoss und Boss frisches Wiederhören mit ihren langlebigen Hits „Don’t Gimme That“, „Little Help“ sowie ihrer ureigenen Version des Dolly Parton-Evergreens „Jolene“. Party-geeignete Country-Wendungen machen sich ebenso gut wie Rock oder Blues am Samstag, 7. September.

Die zweite musikalische Hälfte des Festivals beginnt mit dem großen Familienfest am Sonntag, 8. September. Das Burgenmuseum Nideggen hat ein buntes Programm für Groß und Klein auf die Beine gestellt, das das Mittelalter mit der Moderne verbindet. Zirkusakrobatik, Gaukler, eine Feuerschau und auch Pfeil- und Bogenschießen dürften nicht fehlen. Dies sind nur einige der rund 25 Aktionen, die geplant sind. Ein musikalisches Highlight: Guildo Horn lädt ab 18 Uhr zum großen Mitsingkonzert ein und wird mit Sicherheit für gute Laune bei den Besucherinnen und Besuchern sorgen. Der Eintritt ist am Sonntag den ganzen Tag frei.

Zum Abschluss der „Bühne unter Sternen“ am Montag, 9. September, wird es international. Der irische Weltstar Ronan Keating verspricht ein Programm voller Welthits. Im vergangenen Jahr begeisterte er mehrere tausend Zuschauer mit sinfonischer Unterstützung bei den Aachener Kurpark Classix. In Nideggen steht der reine pure Ronan Keating mit seiner Band auf dem Programm. Hits wie „No Matter What“, „Pictures Of You“ und „When You Say Nothing At All“ werden mit Sicherheit nicht fehlen.

„Ich freue mich sehr auf die vier Festival-Tage und dass so hochkarätige Künstlerinnen und Künstler zugesagt haben. Ich danke allen für die Unterstützung und ich bin mir sicher, die Besucherinnen und Besucher werden eine tolle Zeit auf der Burg Nideggen erleben“, sagt Veranstalter Christian Mourad.

Während des gesamten Festivals werden die Sterneköche Herbert Brockel und Tobias Schlimbach vom Burgrestaurant nicht nur die VIP-Gäste, sondern auch die Konzertbesucherinnen und -besucher an allen Tagen kulinarisch versorgen. Zum Familientag werden zudem die Preise entsprechend angepasst.

Dank der Sponsoren Sparkasse Düren, F&S Solar, Rurtalbahn, Rurtalbus und Stadtwerke Düren kann auch in diesem Jahr das Festival wie gewohnt stattfinden.

Weitere Infos und Tickets zu den Konzerten gibt es unter www.buehne-unter-sternen.de.

Kategorien
Kunst & Kultur

Schützenständchen zum jährlichen Schützenfest in Mayen

Mayen – Die St. Sebastianus Schützengesellschaft 1280 e.V. Mayen feiert traditionell rund um Fronleichnam ihr Schützenfest. Dazu gehört alljährlich das beliebte Schützenständchen, das in diesem Jahr am 1. Juni 2024 stattfindet.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen dabei zu sein, wenn ab etwa 18.30 Uhr die Schützen mit den Schützenkapellen Luxem und Mendig sowie dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Kruft, am Alten Rathaus eintreffen und das traditionelle Schützenständchen zu Ehren von Oberbürgermeister Dirk Meid und Landrat Dr. Alexander Saftig gespielt wird.

Das Schützenständchen resultiert noch aus der Zeit, in der Mayen als Kreisstadt Amtssitz von Kreisverwaltung und Stadtverwaltung war. Diese Tradition wurde von den Schützen auch nach der Gebietsreform und der Verlegung des Amtssitzes nach Koblenz fortgeführt.

Nach dem Ständchen erfolgt die Proklamation der diesjährigen Schützenmajestäten. Nach dem großen Zapfenstreich und den abschließenden Böllerschüssen formiert sich dann ein Festzug zur Schützenhalle im Nettetal, musikalisch begleitet vom Fanfarencorps Grün-Weiß Mayen.

Kategorien
News

Doppelt gespendet hält besser

Mechernich-Kommern – War es jetzt Kaiserwetter oder Kommerner Kaiserwetter? Egal. Die Voraussetzungen waren jedenfalls bestens für ein wundervolles Vatertagsfest auf dem Arenbergplatz – und so kam eine stattliche Summe für den guten Zweck zusammen. Denn bereits im Vorfeld hatte das Kommerner Vereinskartell beschlossen, dass der Erlös des Vatertagsfestes einerseits der Mechernich-Stiftung und andererseits dem Tambourcorps Einigkeit Kommern zugutekommen sollte.

Jetzt konnten die Schecks über jeweils 1200 Euro an Ralf Claßen und Maria Jentgen von der Mechernich-Stiftung sowie an Walter Schäfer vom Tambourcorps überreicht werden. „Das Geld ist noch nicht verplant, aber wir werden es für die Jugend einsetzen und dafür, noch mehr Jugendliche für das Tambourcorps zu begeistern“, sagte Walter Schäfer bei der Übergabe, der sich ebenso wie Ralf Mertens, Leiter des Tambourcorps‘, für die Spende bedankte.

Ralf Claßen betonte: „Kommern hilft und spendet. Die Leute hier, das Vereinskartell und alle Helferinnen und Helfer sind immer da, wenn es darum geht, Gutes zu tun für Menschen, denen es vielleicht nicht so gut geht. Dafür unser herzliches Dankeschön.“

Auch Rolf Jaeck war sichtlich zufrieden. „Es war einfach ein gelungenes Vatertagsfest mit einer super Stimmung, einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm und tollen Gästen“, sagte der Chef des Kommerner Vereinskartells bei der Scheck-Übergabe. Viele Leute hätten nicht nur fröhlich und friedlich gefeiert, getrunken und gegessen, sondern zusätzlich noch für den guten Zweck gespendet. Dankbar sei er für die vielen Unterstützer, die immer wieder mit anpacken, genauso wie für die zahlreichen Sponsoren und für Menschen wie Willi Hein, der seinen Sattelauflieger als Bühne zur Verfügung gestellt hat.

Helferin Klaudia Radzautzki fand besonders schön, dass die Veranstaltung, für die Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick die Schirmherrschaft übernommen hatte, einen richtig schönen Familienfest-Charakter gehabt habe. Dazu beigetragen hatte sicherlich auch, dass die Grundschule Kommern sich mit einem Spiele-Angebot beteiligte. Natürlich hatte auch das Vereinskartell ein Karussell besorgt. Gerade dadurch zeichnet sich das Kommerner Vatertagsfest besonders aus. Es ist nicht nur ein Fest für die Väter, sondern ein Familienevent, das dank Blasmusik für die Älteren, Kinderunterhaltung, Tanzmusik und Geselligkeit alle Altersgruppen anspricht und durch eine harmonische Stimmung getragen wird.

So konnten alle zusammen ein eindeutiges Fazit ziehen: Es wurde fröhlich gefeiert und gleichzeitig wurde mit dafür gesorgt, dass Menschen in Mechernich, denen es nicht so gut geht, ein stückweit mehr Unterstützung erfahren und dass das Tambourcorps noch etwas mehr für seine Jugendarbeit tun kann. Und bei noch etwas waren sich nach der Scheckübergabe alle einige: Es war Kommerner Kaiserwetter.

Kategorien
Top-Events

ADAC RAVENOL 24h Nürburgring – Veranstalter erwarten über 200.000 Besucher

Nürburgring – NITRO überträgt Rennen live in voller Länge – Auch umfassender Stream im Internet – Tickets an allen geöffneten Tageskassen erhältlich – Das größte Rennen der Welt verwandelt den Nürburgring vom 30. Mai bis 2. Juni in ein Motorsport-Festival der Extraklasse. Bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring startet das größte Teilnehmerfeld im internationalen Automobilsport auf der längsten Rennstrecke der Welt vor der größten Zuschauerkulisse im deutschen Automobilsportkalender.

130 Fahrzeuge stürzen sich in die 52. Auflage des XXL-Langstreckenrennens, darunter mehr als zwei Dutzend GT3, die wohl den Gesamtsieg unter sich ausmachen werden. Acht Fabrikate kämpfen in dieser extrem stark besetzten Gruppe mit – neben den deutschen Premiumherstellern Audi, BMW, Mercedes-AMG und Porsche sind auch Lamborghini, Aston Martin sowie ein SCG 004c des Glickenhaus-Teams mit dabei. Nicht zu vergessen: der Ferrari 296 GT3 der Titelverteidiger von Frikadelli Racing, der nach dem Vorjahreserfolg mit der Startnummer #1 antritt. Wer das Rennen vor Ort erleben will, kann sein Ticket direkt am Nürburgring an den geöffneten Tageskassen erwerben.

Kategorien
News

Alsdorf ist ein Beispiel gelungener Transformation

Alsdorf – Nicht nur für einen Eintrag ins Gästebuch und um eine Alsdorf-Tasse für seine Sammlung „abzustauben“ hat Christof Sommer, Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes NRW, den Weg in die ehemalige Bergbaustadt gefunden. Über beides hat er sich gefreut. Aber eigentlich wollte er sich – geführt von Bürgermeister Alfred Sonders – einen Eindruck verschaffen, wie denn der Strukturwandel in den vergangenen drei Jahrzehnten seit dem Ende des Bergbaus in Alsdorf vorangekommen ist. Schließlich ist Alsdorf eine von 361 Kommunen, die der NRW-Verbund vertritt, und Alfred Sonders ist auch Mitglied im Präsidium dieser Institution.

Sommer kennt Not und Wehe der Verwaltungschefs, er war selbst über 20 Jahre Bürgermeister, davon alleine 15 Jahre in Lippstadt, dessen Bevölkerung in dieser Zeit von 15.000 auf nahezu 70.000 Menschen angestiegen war. Und er weiß: „Es geht immer auf die Knochen derer, die ganz vorne stehen.“ Was er meint ist klar, Bürgermeister Alfred Sonders und seine Amtskollegen aus der Städteregion haben es unlängst in einem offenen Brief an NRW-Finanzminister Optendrenk angeprangert: Bund und Land stellen Forderungen an die Kommunen, die diese umsetzten müssen – doch bei der finanziellen Ausgestaltung dieser Ansprüche stehen die Städte und Gemeinden im Regen, die Bürgerinnen und Bürger müssen tiefer in die Tasche greifen, damit die Kommunen sich noch halbwegs über Wasser halten können.

Dass die Bürgerschaft nicht begeistert ist, sei klar, allerdings ebenso, dass die Verantwortlichen für diesen Missstand nicht in Berlin oder Düsseldorf ausgerufen werden, sondern man gerne auf die mit Fingern zeigt, die gleich vor Ort sind: Bürgermeister, Verwaltung, politische Kommunalvertreter. „Und das in Zeiten, die sehr bewegt sind“, sagt Sommer, „eine solche Kumulation von Krisen und Anforderungen habe ich persönlich noch nicht erlebt. Flüchtlingskrise, Klimawandel, Folgen der Corona-Pandemie, Verkehr, Krieg in Europa, Inflation…. Man weiß gar nicht, wo man bei diesen Herausforderungen anfangen und wo man enden soll.“ Die Erwartungshaltung bei den Bürgerinnen und Bürgern werde dabei nicht geringer. Aufgabe des Städte- und Gemeindebundes sei es daher, bei allen Unterschieden, die es in den Belangen der Kommunen gäbe, die gemeinsamen Interessen zu bündeln und mit einer Stimme auszusprechen, was nicht stimme: „Sonst wird man nicht gehört“, sagt der Hauptgeschäftsführer.

Alsdorf betrachtet er als ein „hervorragendes Beispiel für Transformation“. „Wenn man die Kommunen arbeiten lässt, dann kommt was dabei raus. Die Arbeit findet statt im Rathaus und in der Bürgerschaft. Kommunale Selbstverwaltung ist ein Riesengut, für diese braucht es aber die finanzielle Unterstützung, die die Landes- und Bundespolitik schaffen muss“, fordert Christof Sommer. Was kreative kommunale Selbstverwaltung und Engagement auch aus den Reihen der Bürgerschaft leistet, davon ließ sich der Hauptgeschäftsführer im Anschluss an den Eintrag ins Gästebuch von Bürgermeister Alfred Sonders überzeugen. Der Alsdorfer Verwaltungschef führte den hohen Gast vom Städte- und Gemeindebund persönlich über das ehemalige Grubengelände und zeigte ihm Annapark, KuBiz, Annabad und das Energeticon – nur einige Zeugnisse des Alsdorfer Strukturwandels in den vergangenen 30 Jahren. (apa)

 

Kategorien
News

Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt Majtie Kolberg auf ihrem Weg nach Paris

Ahrweiler – Die Kreissparkasse Ahrweiler ist ein Förderer der ersten Stunde von 800-Meter-Läuferin Majtie Kolberg. Bereits zu Kinder- und Jugendzeiten unterstützte die Kreissparkasse Ahrweiler die Mittelstreckenläuferin bei ihren regionalen Wettkämpfen. Mittlerweile ist Majtie Kolberg international bei Welt- und Europameisterschaften in der Weltspitze angekommen und eine der sportlich berühmtesten Personen des Kreises Ahrweiler.

Ihre großen Ziele für diese Saison sind die Europameisterschaften in Rom sowie die Olympischen Spiele in Paris. Seit 2019 ist die Kreissparkasse Ahrweiler Sponsor von Majtie Kolberg und setzt die Unterstützung auch in diesem Jahr fort. „Wir freuen uns, dass wir Majtie Kolberg auf vielfältige Weise unterstützen können. Als internationale Spitzensportlerin ist sie ein weltweites Aushängeschild für unsere Region. Daher ist es selbstverständlich, dass sie auf unsere Unterstützung zählen kann.

Für die anstehenden Großevents dieser Saison drücken wir Majtie die Daumen und hoffen auf ein erfolgreiches Abschneiden“, berichtet Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler und zugleich Präsident der LG Kreis Ahrweiler, und führt weiter aus: „Darüber hinaus unterstützen wir jährlich mit bis zu 500.000 € die Vereine, Kindergärten und Schulen und viele weitere Institutionen aus unserer Region bei der Umsetzung ihrer Projekte zu den Themen Soziales und Bildung, Kulturarbeit, Unterstützung für Forschung, Wirtschafts- und Wissenschaftsförderung, Sport.“

„Ich freue mich, mit der Kreissparkasse Ahrweiler einen so zuverlässigen Partner an meiner Seite zu haben. Für die großartige Unterstützung, die ich hier bekomme, möchte ich mich herzlich bedanken und freue mich auf die nun anstehenden Wettkämpfe“, ergänzt Majtie Kolberg.

Kategorien
Kunst & Kultur

MYK Landrat zeichnet Mayener Historiker und Musiker vom Rhein für herausragendes kulturelles Engagement aus

Region/Mayen-Koblenz – Kulturförderpreis 2024 des Landkreises Mayen-Koblenz vergeben – Die einen erforschen, die anderen musizieren – eine Besonderheit aber haben sie gemeinsam: der Geschichts- und Altertumsverein für Mayen und Umgebung sowie der Musikverein Urmitz-Rhein sind die Träger des Kulturförderpreises 2024 des Landkreises Mayen-Koblenz. Landrat Dr. Alexander Saftig hat beide Vereine in einem feierlichen Rahmen im Kreishaus ausgezeichnet. Begrüßen konnte der Kreischef zu der Veranstaltung auch ehemalige Preisträger sowie Vertreter aus politischen Gremien und Gemeinden. Mit der Auszeichnung verbunden ist ein Preisgeld in Höhe von jeweils 1500 Euro von der Kreissparkasse Mayen und der Sparkasse Koblenz, zwei starken Förderern der hiesigen Kulturlandschaft.

Seit 1997 verleiht der Landkreis Mayen-Koblenz für herausragendes kulturelles Engagement den Kulturförderpreis „forum artium plaudit“ – frei übersetzt: „Die Öffentlichkeit ehrt die Kunst.“ „Kultur geht nicht alleine. Es braucht einerseits die Menschen, die sie schaffen und andererseits die, die sie brauchen“, machte Landrat Dr. Saftig vor den zahlreich erschienen Gästen deutlich.

Einer dieser „Kulturschaffenden“ ist der Geschichts- und Altertumsverein für Mayen und Umgebung (GAV). Der Verein hat sich seit 1904 der Bewahrung und Bekanntmachung der Mayener Geschichte und Umgebung verschrieben. Zu den Hauptaufgaben gehören die Erhaltung, Pflege, Sammlung, Erforschung und Vermittlung von Geschichte und Kultur. Die Sorge des Vereins gilt hierbei nicht nur den Baudenkmälern und Kulturgütern, sondern auch dem immateriellen Kulturerbe. Das Hauptwirkungsgebiet des Vereins ist die Osteifel und in den letzten 120 Jahren hat sich ein weitgespanntes, festes Tätigkeitsfeld entwickelt. Der Geschichtsverein ist somit ein verlässlicher Partner bei der Erschließung der Mayen-Koblenzer Regionalgeschichte. Darüber hinaus ist es dem Geschichtsverein eine Herzensangelegenheit, das Geschichtsverständnis aller Menschen zu fördern und Geschichte erfahrbar zu machen. Hierzu veröffentlicht der Verein nicht nur Publikationen im eigenen Verlag, sondern organisiert und bewahrt traditionelle Veranstaltungen, wie beispielsweise das Martinsfest. Großes Engagement zeigt der Geschichtsverein auch im Museumsbereich. So entwickelte sich aus dem 1904 gegründeten Vereinsmuseum schrittweise das heutige Eifelmuseum, das in gemeinsamer Trägerschaft des GAV, des Eifelvereins, der Stadt Mayen und des Landkreises Mayen-Koblenz ist. Darüber hinaus bewahrt der Geschichtsverein Mayen gemeinsam mit dem Eifelverein in einer umfangreichen Vereinsbücherei, der Eifelbibliothek, viele Dokumente und Schriften der Mayener Zeitgeschichte, die allen interessierten Menschen zu wissenschaftlichen und geschichtlichen Recherchen zur Verfügung gestellt werden. Zudem übernehmen die Mitglieder des GAV die ehrenamtliche Pflege des Eifelarchivs.

Neben der Urkunde aus den Händen des Landrates nahm der Erste Vorsitzende Hans Schüller stellvertretend für alle Vereinsmitglieder noch einen Scheck über eine Förderung in Höhe von 1.500 Euro von Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen entgegen. „Wir sind stolz als Geschichtsverein so eine großartige Auszeichnung zu erhalten. Wir sehen den Preis als riesige Wertschätzung unserer Arbeit. Mit dem Preisgeld können wir neue Ideen umsetzen“, bedankte sich Hans Schüller für die Anerkennung und dankte zugleich allen, die zu der Ehrung beigetragen haben. Hans Schüller bereicherte den Abend mit einem kurzweiligen Vortrag über den Geschichts- und Altertumsverein Mayen.

Die zweite Auszeichnung des Abends ging an den Musikverein Urmitz-Rhein: Im Jahre 1969 wurde der Musikverein im Örmser Gasthaus „Zur Krone“ gegründet und zählt heute über 50 aktive Musiker im Alter von 13 bis 74 Jahren. Dies ist – mit Blick auf die gesamte kulturelle Vereinslandschaft von MYK und darüber hinaus – keine Selbstverständlichkeit. Der Musikverein Urmitz-Rhein pflegt und lebt die Tradition und ist aus der kulturellen sowie musikalischen Landschaft der Region nicht mehr wegzudenken. Mit seinem abwechslungsreichen Repertoire begeistert er das Publikum und ist für die musikalische Gestaltung bei den verschiedensten Anlässen im Landkreis ein verlässlicher Partner. Man trifft die sympathischen Musiker nicht nur bei Konzerten und Festgottesdiensten, sondern auch bei verschiedenen Veranstaltungen im Jahreskreis wie zum Beispiel an Karneval, Kirmes oder dem Örmser Marktfrühstück. Sein Können erweist der Musikverein Urmitz-Rhein ganz besonders mit seinen eigenen Konzertveranstaltungen, die meist im Frühjahr und im Advent stattfinden. Darüber hinaus veranstaltet der Musikverein alle zwei Jahre eine Sommerserenade in Form eines OpenAir Konzertes. Doch um ein funktionierendes Stammorchester am Leben zu erhalten, bedarf es einer kontinuierlich großen Zahl an gut ausgebildeten Musikern. Hierfür ist eine intensive Nachwuchsarbeit unerlässlich. Der Musikverein Urmitz-Rhein bietet musikalische Ausbildung für jede Altersklasse und von Anfang an vermittelt der Verein seinem Nachwuchs, dass Musik Heimat und Bildung ist. So lernen die jungen Musiker das Brauchtum und die Kultur der eigenen Ortsgemeinde kennen und schätzen. Um auch den Erwachsenen die Blasmusik näher zu bringen, hat der Musikverein Urmitz-Rhein zudem eine Bläserklasse für Erwachsene ins Leben gerufen. Hier proben aktuell 27 eifrige Mitglieder.

Stellvertretend für den Mitglieder-reichen Musikverein nahm das Vorstandsmitglied Larissa Hoefer die Urkunde von Landrat Dr. Saftig und den Scheck über die Fördersumme von 1.500 Euro der Sparkasse Koblenz entgegen. Auch der Musikverein Urmitz-Rhein dankte herzlich für die Auszeichnung und – wie könnte es auch anders sein – begleitete die Veranstaltung mit musikalischen Höchstleistungen. So ließ es sich die  Blaskapelle nicht nehmen, gleich mehrere überaus hörenswerte Beiträge darzubieten.