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ZDF-Fernseh-Gottesdienst am Sonntag 9. Juni live aus Mayen

Mayen – „Aus dem Rahmen fallen“ – Das ZDF überträgt am Sonntag, 9. Juni um 9.30 Uhr einen Gottesdienst live aus der katholischen Kirche Herz-Jesu in Mayen – Dekan Jörg Schuh wird die Messe zelebrieren. Neben den Gläubigen, die in der Kirche Platz finden, werden mehr als eine halbe Million Menschen den Sonntagsgottesdienst zu Hause vor ihren Fernsehern, an ihren PCs, Tablets oder mit dem Smartphone mitfeiern. Der Einlass in die Kirche ist an diesem Tag nur bis neun Uhr morgens.

Im Evangelium des zehnten Sonntags im Jahreskreis heißt es, dass Jesus mit dem, was er tut und sagt, aus dem Rahmen fällt und dabei selbst sein engstes Umfeld durcheinanderbringt. Dekan Schuh wird in der Predigt darlegen, dass ein Leben im Geist Jesu auch bedeutet, immer mal wieder aus dem Rahmen zu fallen. Dabei gibt er Beispiele, wie das heute konkret aussehen kann.

Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgt der Kammerchor Mayen unter der Leitung von Dekanatskantor Volker Kaufung. Die Orgel spielt Dekanatskantor Thomas Schnorr.

Im Anschluss an den Gottesdienst stehen Ehrenamtliche an Telefonen bereit, um Anrufe der Zuschauer entgegenzunehmen. Die Ehrenamtlichen aus der Gemeinde wurden im Vorfeld vom ZDF im Umgang mit der Hotline geschult. Bis abends können sich Menschen an die Ehrenamtlichen wenden, um Rückmeldungen oder Feedback zum Gottesdienst zu geben, aber auch um sich einfach nur zu unterhalten.

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Kunst & Kultur

„Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit“ – Ausstellung in Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Insgesamt 30 Kunstwerke werden ab dem 23. Juni in der Bad Münstereifeler Innenstadt gezeigt – Der Mechernicher Künstler Tom Krey beteiligt sich mit einem Gemälde an der Ausstellung „Dreiecksbeziehung“ – Drei Menschen springen mit lachenden Gesichtern in die Luft. Dabei halten sie sich an den zum Himmel gestreckten Händen. Sie tragen Shirts mit den Flaggen Frankreichs, Deutschlands und Großbritanniens. Auf dem Herzen tragen sie jeweils ein rot-gelbes Emblem: Die Farben Bad Münstereifels. Dieses von Tom Krey gemalte Gemälde trägt den Namen „Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit“. Es ist eins der 30 ausgewählten Bilder für die Ausstellung „Dreiecksbeziehung“. Der Titel bezieht sich symbolisch auf die Städtepartnerschaften Bad Münstereifels zu Ashford in England und Fougères in Frankreich.

Kreys Gemälde betont die große Bereicherung der Städtepartnerschaften für alle Beteiligten, sowie den Spaß und die Freude, die sie über Grenzen hinaus verbreiten. Im Original wurde es mit Ölfarben auf Leinwand gemalt, in der Ausstellung wird es auf einer zwei mal zwei Meter großen Leinwand zu sehen sein. Gemeinsam mit 29 weiteren Kunstwerken wird diese ab dem 23. Juni in der Innenstadt Bad Münstereifels als Open-Air-Ausstellung präsentiert werden. Ab dem 22. September werden sie dann im Schleidpark zu finden sein. Veranstaltet wird die Ausstellung von der Bürgerstiftung Bad Münstereifel.

Seine Leidenschaft für interkulturellen Austausch entwickelte Krey bereits im Jahr 1968. Damals leistete er ein halbes Jahr lang für die Organisationen „Jeunesse et Reconstruction“ und „Action Emmaus“ von Abbé Pierre in Bordeaux Sozialarbeit in internationalem Umfeld. In den folgenden Jahrzehnten bereiste Krey mit verschiedenen Fahrzeugen, wie Fahrrad, Motorrad, Auto, Wohnmobil oder Segelboot, ganz Europa. Diese Reisen, wie auch seine Besuche im Louvre, prägten ihn und seine Malerei sehr.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass seine Beteiligung an der „Dreiecksbeziehung“ nicht sein erstes Projekt mit Bezug zu Städtefreundschaften ist. Schon 1998 beteiligte Krey sich an dem Fahnen-Kunstprojekt für die Städtepartnerschaft zwischen Schleiden und Pont L’Abbé. 2017 folgten sechs Porträts sowie das Gemälde „Mechernich“ anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Mechernich und Nyons. Unter den Porträts befanden sich auch zwei von Konrad Adenauer. Sie trugen den Titel „Europa muss geschaffen werden!“.  Ein Satz, den der damalige Bundeskanzler im Kontext zweier Weltkriege geprägt hatte. Was er damit meinte? Europa muss entstehen, um Frieden und Freiheit zu schaffen, den Grenzen ihren trennenden Charakter zu nehmen und Aussöhnung der Gegner zu erreichen.

Ebenfalls 2017 schuf Tom Krey außerdem die Skulptur „Meine Stadt“ für den Mechernicher Rathausplatz, die in seinen Augen eine starke europäische Symbolik und Aussagekraft besitzt.

Adenauers Aussage, Europa müsse geschaffen werden, spiegelt sich in all diesen Projekten Kreys wider, wie auch die Wichtigkeit von „Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit“ in seinem Gemälde auf der Ausstellung zur „Dreiecksbeziehung“ Bad Münstereifels.

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Gesundheit

Experten am Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr-Ahrweiler informieren

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Adipositas nachhaltig behandeln – Kostenfreies Arzt-/Patientenseminar am 18. Juni 2024 über konservative und chirurgische Behandlungsoptionen bei krankhaftem Übergewicht. Den sogenannten Jojo-Effekt kennen übergewichtige Menschen nur zu gut. Während einer Diät purzeln die Pfunde. Im Anschluss schnellt das Gewicht jedoch wieder in die Höhe, nicht selten über den Ursprungswert hinaus. Übersteigt der Body-Mass-Index (BMI) irgendwann eine gewisse Grenze, sprechen Experten von Adipositas – krankhafter Fettleibigkeit. Viele Betroffene können sich kaum noch bewegen und geraten zunehmend in eine soziale Isolation. Zudem drohen Folgeleiden wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden. „Adipositas ist eine behandlungsbedürftige Krankheit“, betont Prof. Dr. Klaus Prenzel, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie er und sein Team Betroffenen helfen können, erläutern die Experten im Rahmen eines Informationsabends in der Aula des Klinikums – 18. Juni 2024 | 17:00 Uhr.

„Adipöse Menschen haben häufig einen langen Leidensweg hinter sich“, weiß der Professor. Einen möglichen Ausweg für Betroffene, die bereits alles versucht haben, verspricht die Adipositas-Chirurgie. Am Krankenhaus Maria Hilf bietet die Allgemein- und Viszeralchirurgie verschiedene Operationstechniken an – darunter zum Beispiel die Anlage eines Schlauchmagens oder eines Magenbypasses. Beide Eingriffe führt das Team – soweit möglich – minimalinvasiv durch. Welche Methode die individuell richtige ist, entscheiden Experten und Betroffene im Rahmen eines ausführlichen Beratungsgesprächs.

Neben den Chirurgen begleitet auch eine professionelle Ernährungsberaterin den gesamten Prozess. „Zu einer guten Vorbereitung und Nachsorge der Adipositaschirurgie gehört eine darauf abgestimmte Ernährung“, sagt Andrea Sesterhenn (Ernährungsberaterin/DGE). Eine ernährungstherapeutische Begleitung sei entsprechend unabdingbar. Am 18. Juni nimmt sie sich persönlich Zeit, um den Informationsabend mit ihrer Expertise zu ergänzen. Anhand praktischer Beispiele möchte sie aufzeigen, wie eine optimale Ernährung vor und nach einer OP aussehen und zum nachhaltigen Erfolg beitragen kann.

Grundsätzlich gilt: Ein chirurgischer Eingriff sollte immer der letzte Schritt sein, wenn alle anderen Maßnahmen keinen Erfolg gezeigt haben. Entsprechend liegt es den Referenten am Herzen, auch konservative Therapie-Optionen aufzuzeigen, die Betroffene eventuell noch ausschöpfen können.

Die Arzt-/Patientenseminare des Krankenhauses Maria Hilf finden in Kooperation mit dem Förderverein des Klinikums statt und nehmen jeden Monat ein anderes Krankheitsbild in den Fokus. Im Anschluss an kurze Vorträge haben Teilnehmende die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und mit den Referenten ins Gespräch zu kommen. Weitere Themen und Termine finden Interessierte auf der Homepage des Krankenhauses unter www.marienhaus-klinikum-ahr.de.

Der Veranstaltungsort – die Aula des Klinikums – ist am besten über den Eingang des Nebengebäudes Haus Klara zu erreichen (unterhalb des Krankenhauses, direkt hinterm Hubschrauberlandeplatz). Autofahrerinnen und -fahrer können den angrenzende Parkplatz Klara nutzen.

Was? Arzt-/Patientenseminar – „Kampf den Pfunden – Adipositas nachhaltig behandeln“
Wann? Dienstag, 18.06.2024 | 17:00-18:30 Uhr
Wo? Aula im Krankenhaus Maria Hilf
Dahlienweg 3 | 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

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Wirtschaft

IHK-Aachen-Vollversammlung verabschiedet Wirtschaftspolitische Positionen

Aachen – Einstimmig wurde Tom Kantelberg, Geschäftsführer der PAPSTAR GmbH in Kall, als neues Mitglied in die Vollversammlung gewählt. Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen hat sich auf neue Wirtschaftspolitische Positionen mit insgesamt sieben Schwerpunktthemen geeinigt. Verabschiedet wurden diese in der jüngsten Sitzung der Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Wirtschaft, die bei der Abiomed Europe GmbH mit Sitz in Aachen stattfand.

Das „Parlament der Wirtschaft“, das die Unternehmen der Städteregion Aachen und die der Kreise Düren, Euskirchen und Heinsberg vertritt, kritisiert, dass der Standort Deutschland in den vergangenen Jahren kontinuierlich an Boden verloren habe. Um aber auch in Zukunft in einem Land zu leben, zu arbeiten und zu wirtschaften, das zu den erfolgreichsten und gleichzeitig nachhaltigsten der Welt gehört, muss aus Sicht der Vollversammlung an vielen Stellen grundlegend neu gedacht und anders umgesetzt werden. „Was wir brauchen ist nicht weniger als ein völlig anderes Mindset in Politik und Verwaltung“, sagte IHK-Präsidentin Gisela Kohl-Vogel: „Weg vom Bewahren, Absichern und Verbieten, hin zu Innovation, neuen Möglichkeiten und Zukunftschancen.“

Weitere Schwerpunkte setzen die Wirtschaftspolitischen Positionen bei den Themen Internationale Wettbewerbsfähigkeit, Verwaltung und Politik, Fachkräfte, Infrastruktur, Innovation, Energie und Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

Mit ihren Wirtschaftspolitischen Positionen legt die Vollversammlung als höchstes Gremium der IHK ihre zentralen Forderungen und Ziele fest. „Sie sind die Leitlinien, an denen sich die IHK Aachen bei der Beratung von Parlamenten, öffentlichen Einrichtungen, Verwaltung und Parteien orientiert“, sagte Kohl-Vogel. Vollständig einsehbar und in konkrete Maßnahmen gegossen finden sich die Wirtschaftspolitischen Positionen auf der IHK-Website: https://www.ihk.de/aachen/wirtschaftspolitische-positionen

In der jüngsten Sitzung der IHK-Vollversammlung wurde zudem eine wichtige Personalentscheidung getroffen: Einstimmig wurde Tom Kantelberg, Geschäftsführer der PAPSTAR GmbH in Kall, als neues Mitglied in die Vollversammlung gewählt, wo er ehrenamtlich die Interessen der Gesamtwirtschaft in der Region vertreten wird. Kantelberg ist bereits seit 2019 im Juniorenkreis der IHK Aachen aktiv. Die Vollversammlung wählte Kantelberg in die Wahlgruppe „Industrie“, Walhbezirk „Kreis Euskirchen“ in die Vollversammlung hinzu.

Kantelberg freut sich auf die neue Aufgabe und sagt: „Engagement vor Ort ist mir sehr wichtig. Ich freue mich darauf, mein regionales Netzwerk zu erweitern und gemeinsam an aktuellen Themen und Herausforderungen der Wirtschaft zu arbeiten.“

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Verleihstation für Sportgeräte steht im Euskirchener Erftpark bereit

Euskirchen – Der Erftpark ist ein beliebtes Ziel für die Menschen in Euskirchen. In wenigen Minuten ist man von der Innenstadt aus in einer wunderbaren Parkanlage und kann so eine Auszeit in der Natur nehmen. Was läge da näher, als diese Zeit für ein bisschen Bewegung zu nutzen.

Diese Ideen möchten die Stadt Euskirchen und der KreisSportBund nun aktiv unterstützen. Einige Sportangebote gibt es ja bereits – nun kommen weitere hinzu. So steht ab sofort eine Sportbox dort bereit. Die SportBox ist ein niedrigschwelliges und vor allem kostenfreies Verleihangebot für Spiel- und Sportequipment, die mittels einer App gebucht werden können. Damit werden kostenfrei Sportmaterial oder Fitnesstrainingsequipment zur Verfügung gestellt – genau dort, wo es genutzt wird.

Für die Nutzung ist eine App auf einem Smartphone erforderlich, mit der man sich registrieren und verifizieren muss. Mit der App lassen sich dann Nutzungszeiten buchen und die Box per Bluetooth öffnen.

In der SportBox enthalten sind Kettlebells und Medizinbälle, ein Battle Rope und eine Koordinationsleiter, Speedropes und Slingtrainer, verschiedene Trainingsbänder oder Faszienrollen für das Fitnesstraining. Ebenso sind aber auch verschiedene Bälle (Volleyball, Fußball, Basketball, Football) oder auch Badmintonschläger und -bälle sowie Tischtennisschläger und -bälle in der Box, die dann z.B. an der in den Erftauen vorhandenen Steintischtennisplatte genutzt werden können. Zum freien Spielen finden sich in der SportBox noch zwei Cross Boccia-Sets, Roundnet sowie Wikingerschach. Für den Sound ist eine kleine Bluetooth-Box ebenso enthalten wie ein kleines Erste-Hilfe-Set.

Ergänzt wird das tolle Angebot des KreisSportBundes Euskirchen und der Stadt Euskirchen noch in Kürze mit Schlägern und Bällen für den geplanten Pickleball-Court sowie durch Frisbeescheiben für den 18-Loch-Discgolf-Court, der im Erftpark installiert ist.

Angeschafft wurde die Box vom KreisSportBund im Rahmen des Förderprogramms „Moderne Sportstätten 2022“. Die Kosten dafür betrugen ca. 24.000 Euro.

 

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In der Eifel steigt von Freitag, 7. bis Sonntag, 9. Juni das vielleicht bekannteste Festival Deutschlands

Nürburgring – Rock am Ring mit Gott am Ring – Kirchenzelt ist für alle während des Festivals vom 7. bis 9. Juni geöffnet - In Ruhe einen Kaffee trinken und gute Gespräche führen: „Gott am Ring“ ist ein besonderes Angebot der katholischen Kirche beim bekanntesten Festival in der Eifel – Und mit dabei sind nicht nur erfolgreiche Bands, sondern zum wiederholten Mal ein ganz besonderes Angebot der katholischen Kirche, und zwar „Gott am Ring“.

In einem großen Zelt auf dem Parkplatz A2 sind alle Musikfans willkommen, die sich kurz ausruhen wollen, ihre Freunde verloren haben oder sich einfach nach einem heißen Kaffee sehnen, ein trockenes oder schattiges Plätzchen suchen – gute Gespräche gibt es noch obendrauf.

Mit dabei ist auch wieder Gemeindereferentin Anita Nohner aus dem Pastoralen Raum Adenau-Gerolstein. Es habe sich wieder ein bunt durchmischtes Team von Haupt- und Ehrenamtlichen gefunden, die den 24-Stunden-Betrieb der Jurte aufrechterhalten, darunter beispielsweise Erzieherinnen, Bürokräfte, angehende Grundschullehrerinnen sowie Pastoral- und Gemeindereferent*innen sowie Notfallseelsorgende. Die Besucher*innen seien ähnlich bunt gemischt, weiß Nohner aus den vergangenen Jahren. „Manche kommen einfach aus Neugierde. Da sie sich die Frage stellen, was macht Kirche überhaupt auf einem Festival? Und wiederum andere kommen, um einfach mal ihren Unmut über die Kirche kundzutun.“

Es gelte, sich auf die unterschiedlichen Menschen einzulassen und zuzuhören. „Und manchmal kann man Argumenten ja auch zustimmen oder einfach nochmal seine Sicht der Dinge schildern.“ Es sei gut, dass sie auf dem Festival vertreten sind, findet Nohner. Es gehe ihr und den anderen darum, da zu sein und Menschen zu helfen, sei es, um bei einem Kaffee Kraft für die nächsten Konzerte zu sammeln, oder um über den plötzlichen Verlust eines lieben Menschen zu sprechen. Die Gäste freuten sich auch oft über einen ruhigen Ort während des Festivaltrubels. So nutzten auch schon zwei Muslima die christliche Jurte zum Gebet. „Die waren so begeistert davon, dass es so einen Platz gibt, wo sie ihren Glauben auch ausleben können, aber nicht so auf dem Präsentierteller, sondern halt einfach in Ruhe“, berichtet Caroline Holbach aus Gerolstein. Die angehende Grundschullehrerin übernimmt als Ehrenamtliche zum dritten Mal bei „Gott am Ring“ Schichten.

Ein zusätzlicher Aspekt des Kirchenzelts ist das Sammeln von haltbaren Lebensmitteln und Pfandartikeln auf den Campingplätzen für die Tafel in Daun und den Markt für Leib und Seele in Adenau. Dies sei zum einen eine gute Möglichkeit, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und zum anderen etwas Gutes zu tun.

Unterstützt wird die Aktion von den Pastoralen Räumen Gerolstein und Daun, von der Monsignore Gammel-Stiftung, der Stiftung GLAUBEN LEBEN im Bistum Trier, der Fachstelle Jugend im Visitationsbezirk Trier, von der Katholischen Erwachsenenbildung Koblenz und von Gerolsteiner Mineralwasser.

Weitere Informationen gibt es auf der Facebook- und Instagram-Seite der Aktion „Gott am Ring - im Kirchenzelt“.

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Top-Events

30 Jahre Streetbasketball-Tour in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Wenn am Samstag, 8. Juni 2024 im Mediapark Köln zum größten breitensportlichen Event der Basketballszene in Nordrhein-Westfalen angepfiffen wird, dann startet zum 30. Mal die NRW-Streetbasketball-Tour, heute unter dem Namen NRW3x3Tour bekannt. Was 1994 als Trendsportart aus der Taufe gehoben wurde, ist heute ein fester Bestandteil der Basketballszene.

Über einen Zeitraum von drei Wochen finden in 16 Städten quer durch Nordrhein-Westfalen auch in diesem Jahr in den verschiedenen Alterskategorien wieder NRW3x3Turniere statt. „Wer einmal diese professionell organisierten Wettbewerbe miterlebt hat und Kindern und Jugendlichen beim schnellen Spiel auf den Korb zugesehen hat, weiß, warum wir 30 Jahre an diesem tollen Format festhalten!“, so die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz. „Über 150.000 Kinder und Jugendliche spielen seit 30 Jahren miteinander und gegeneinander. Respekt und Toleranz werden bei dieser Tour großgeschrieben“, so Andrea Milz weiter.

„Mit inzwischen mehr als 150.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in mehr als zweieinhalb Jahrzehnten ist die NRW3x3Tour eine absolute Erfolgsgeschichte. Unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Identität oder Orientierung motivieren und begeistern sich die jungen Sportlerinnen und Sportler gegenseitig und nehmen gemeinsam am sportlichen Wettkampf teil. Der Spirit, der von ihnen ausgeht, begeistert auch mich als Jugendministerin“, so Josefine Paul, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration Nordrhein-Westfalen.

Die Trägergemeinschaft dieser Tour sind das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration Nordrhein-Westfalen, die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, die AOK Nordrhein/Hamburg, die AOK NordWest, der Landessportbund Nordrhein-Westfalen und der Westdeutsche Basketballverband.

Die diesjährigen Tourstandorte finden Sie hier www.nrwtour.de.

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8,35 Millionen Euro für Thermalbad im Sinziger Stadtteil Bad Bodendorf

Sinzig-Bad Bodendorf/Mainz – Staatssekretärin Nicole Steingaß hat dem Bürgermeister der Stadt Sinzig (Landkreis Ahrweiler), Andreas Geron, einen Förderbescheid in Höhe von insgesamt 8,35 Millionen Euro aus dem Sondervermögen „Aufbauhilfe 2021“ überreicht. Gefördert wird die Wiederherstellung des Thermalbads im Sinziger Stadtteil Bad Bodendorf.

„Die Stadt Sinzig möchte die Mittel dafür einsetzen, das Thermalbad in Bad Bodendorf wieder für alle Besucherinnen und Besucher zugänglich zu machen. Das Thermalbad hat eine große historische Bedeutung für die Bewohnerinnen und Bewohner. Seit über 85 Jahren ist es fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens und der kommunalen Gemeinschaft“, sagte Staatssekretärin Nicole Steingaß bei der Bescheidübergabe.

Das Thermalbad wurde während der Naturkatastrophe 2021 fast vollständig zerstört. Einzig sanierungsfähig blieben die historischen Umkleidekabinen mit ihren bunt lackierten Holztüren. Das Hauptgebäude sowie die Becken werden vollständig neu aufgebaut.

„Das historische Thermalbad dient als Erholungs- und Freizeiteinreichung und ist bedeutsam für den Tourismus der Region. Mit der bewilligten Förderung kann nun die Planung des Wiederaufbaus voranschreiten“, so Steingaß. Das Land werde den Kommunen auch bei künftigen Maßnahmen als Partner zur Seite stehen, betonte die Staatssekretärin.

Mit dem Sondervermögen „Aufbauhilfe 2021“ von Bund und Ländern werden Mittel zur Beseitigung der durch den Starkregen und das Hochwasser vom 14. und 15. Juli 2021 entstandenen Schäden bereitgestellt. Bislang wurden für die Wiederherstellung der allgemeinen kommunalen Infrastruktur in Rheinland-Pfalz Förderungen in Höhe von rund 805 Millionen Euro aus dem Aufbauhilfefonds bewilligt.

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Drohnen im grenz-überschreitenden Sucheinsatz – Bald Alltag in der Euregio?

Aachen – Geht es nach Professor Dieter Moormann vom RWTH-Institut für Flugsystemdynamik, ist das Motto „Grenzenlos fliegen – grenzenlos retten“ des Forschungsprojekts „GrenzFlug+“ am liebsten schon morgen Wirklichkeit. Zusammen mit Tema AG, Vodafone AG, Deutsche Flugsicherung GmbH, Stadt Aachen und der Städteregion Aachen stellvertretend für den grenzüberschreitenden Zusammenschluss EMRIC, hat er das Projekt „GrenzFlug+“ entwickelt: Der Einsatz von Drohnen soll bei der Suche nach vermissten Personen grenzüberschreitend alltagstauglich werden. Mittels 5G-vernetzter unbemannter Flugsysteme kann in schwierigem Gelände rascher und effizienter nach einer vermissten Person gesucht werden. Die aufgenommenen Daten werden den Rettungskräften über Virtual Reality zur Verfügung gestellt.

Wie dies konkret funktioniert, konnten Interessierte jetzt in einer Live-Demonstration am Dreiländereck erleben. „Der Einsatz von vollautomatisierten Flugsystemen ist witterungsunabhängig bei Tag und Nacht möglich, verkürzt die Suchzeit nach einer vermissten Person gerade in unwegsamem Gelände, macht die Einsatzplanung der Rettungskräfte effizienter, entlastet den Straßenverkehr und hilft vor allem, Leben schneller zu retten“, so Dieter Moormann. Das Ziel sei, in der Zukunft auf jeder Feuerwache eine Drohnenstation zu installieren.

Diesen Ansatz unterstützt auch NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer, der die Suchmission per Mausklick startete: „Der Einsatz von Drohnen hat sich in den letzten Jahren zu einem unverzichtbaren Bestandteil für Hilfs- und Rettungseinsätze aller Art entwickelt. Drohnen sind schnell und hocheffizient und können schwer zugängliche Gebiete erreichen. Mit dem Projekt Grenzflug+ konnten jetzt erstmalig nach den neuen EU-Regularien Betriebsgenehmigungen für grenzüberschreitende Flüge unbemannter Luftfahrzeuge außerhalb der Sichtweite eingeholt werden. Es ist ein Meilenstein grenzüberschreitenden Rettens.“

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, die als städtische Projektpartnerin gleichfalls anwesend war, ist zuversichtlich: „Mit diesem Projektabschluss gehen wir schon den nächsten Schritt hin zu einer Zeit, in der Drohnen im grenzüberschreitenden Such- und Rettungseinsatz zum Wohl der Menschen alltäglich werden.“ Weiter unterstrich sie: „GrenzFlug+ ist ein exzellentes Beispiel für den lebendigen Technologie- und Innovationstransfer, der Aachen so besonders macht. In Zusammenarbeit mit den Projektpartnern bringen wir die Region so auch über die Grenzen hinweg zusammen und fördern eine dynamische und vielfältige Innovationskultur.“ Das Interesse daran ist gegenseitig. Auch Amtsträger und Feuerwehren des belgischen Kelmis und niederländischen Vaals waren bei der Demonstration dabei.

Städteregionsrat Tim Grüttemeier wertete die Abschlussdemonstration als gelungenes Ergebnis einer mehrjährigen Forschung und intensiven Zusammenarbeit: „In der StädteRegion Aachen haben wir schon 2018 die ‚Ferngesteuerte Lageerkundungseinheit FLE‘ gegründet: Damals waren wir mit der Aufklärungseinheit ein Sonderling – heute wird der Einsatz zunehmend Standard. Die beiden FLE-Einheiten mit rund 30 Personen bestehen übrigens zu großen Teilen aus freiwilligen Feuerwehrleuten und Kräften anderer Hilfsorganisationen. Auch hier sieht man exemplarisch wieder, wie wichtig die Verzahnung von Hauptamt, Ehrenamt und Wissenschaft für uns alle ist.“

Das Forschungsprojekt „GrenzFlug+“ ist die Weiterentwicklung seines Vorgängers „GrenzFlug“. Aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages wurde es gefördert durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.grenzflugplus.de

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Startschuss für das 126,3 Millionen Euro Neubauprojekt in Meckenheim

Meckenheim – Vertragsunterzeichnung und Präsentation – Der Startschuss für das Neubauprojekt am Schulcampus Meckenheim ist gefallen. „Heute ist ein historisches Ereignis“, sagte Bürgermeister Holger Jung anlässlich der Vertragsunterzeichnung für das Millionenprojekt, mit dem die Stadt Meckenheim ein deutliches Zeichen in der regionalen Bildungslandschaft und für den Schulstandort Meckenheim mit seinem erfolgreichen dreigliedrigen Schulsystem in der Sekundarstufe setzt. Unter Federführung der Ten Brinke Bau GmbH & Co. KG erhält der Schulcampus ein gänzlich neues Gesicht: Für die Geschwister-Scholl-Hauptschule (GSH) und das Konrad-Adenauer-Gymnasium (KAG), bislang noch unter einem Dach beheimatet, entstehen neue separate Schulgebäude. Ein weiterer dritter Gebäudekomplex wird die Mensa und die Aula beherbergen. Gemeinsam mit der Theodor-Heuss-Realschule fassen sie einen grünen und abwechslungsreich gestalteten innenliegenden Schulhofbereich ein, während die bisherige Parkplatzfläche an der Königsberger Straße durch eine Hochgarage mit 250 Stellplätzen auf drei Ebenen ersetzt wird. Mit einem Auftragsvolumen in Höhe von 126,3 Millionen Euro handelt es bei dem ehrgeizigen Gesamtprojekt um das größte Investitionsprojekt in die Bildungslandschaft der Stadt.

Im Pädagogischen Zentrum am Schulcampus setzten Bürgermeister Holger Jung, Bert Sluyter, Niederlassungsleiter und Prokurist der Ten Brinke Bau GmbH & Co. KG, und der Technische Beigeordnete der Stadt Meckenheim Heinz-Peter Witt ihre Unterschrift unter den Vertrag. Gemeinsam mit Guido Handschmann berichteten sie zudem über das Projekt und informierten die geladenen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Bildung über den Siegerentwurf und die nächsten Schritte. Präsentationen, perspektivische Darstellungen und Visualisierungen gaben Aufschluss und stießen auf großes Interesse.

Die Stadt Meckenheim hat in den letzten Jahren massiv in die Sanierung von Kindertageseinrichtungen und Grundschulen sowie in die Neuschaffung einer erheblichen Anzahl von Betreuungsplätzen in der Tagesbetreuung und im Offenen Ganztag investiert. Die erheblichen Investitionen in die Meckenheimer Bildungslandschaft erreichen nun auch den Schulcampus mit seinen drei weiterführenden Schulformen. Nach einer insgesamt knapp sechsjährigen Vorbereitungs- und Ausschreibungsphase, die bedingt durch den Krieg in der Ukraine für ein dreiviertel Jahr unterbrochen werden musste, kann der umfangreiche Neubau der Geschwister-Scholl-Hauptschule und des Konrad-Adenauer-Gymnasiums jetzt beginnen. Im Sinne des Schulcampusgedankens wird die Theodor-Heuss-Realschule in die neugestaltete Schul- und Außenanlagenlandschaft mit einbezogen.

Der Schulneubau am Schulcampus wird vielen Generationen von Meckenheimer Schülerinnen und Schülern ein hervorragendes Lernumfeld bieten und ist damit auch ein wesentlicher Standortfaktor für die Stadt als attraktiver Lebens- und Wohnort.

Historie/Verfahrensverlauf

Der Rat hat am 27. Januar 2021 den einstimmigen Grundsatzbeschluss getroffen, die Neukonzeptionierung des Konrad-Adenauer-Gymnasiums und der Geschwister-Scholl-Hauptschule in Form eines Neubaus durchzuführen. Als Entscheidungsgrundlage diente eine von der VBD Beratungsgesellschaft für Behörden mbH erstellte Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, mit der die größte wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit und ein geringerer Finanzbedarf für den Neubau gegenüber den Varianten zur Sanierung des Bestandsgebäudes nachgewiesen wurde. Der wirtschaftliche Vorteil wurde auf einen 30-jährigen Betrachtungszeitraum mit knapp 32,97 Millionen Euro zugunsten des Neubaus im Vergleich zu einer Gesamtsanierung ermittelt.

Mit der einstimmigen Beschlussfassung in seiner Sitzung am 2. November 2022 hat der Rat unter Berücksichtigung der Fortschreibung der Baukosten die Verwaltung beauftragt, die Ausschreibung des Neubaus der Geschwister-Scholl-Hauptschule und des Konrad-Adenauer-Gymnasiums erneut zu eröffnen sowie die Vergabeunterlagen, in Zusammenarbeit mit der Projektsteuerungsgruppe, zu erstellen. Mit Versendung der Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb am 5. Dezember 2022 wurde das europaweite Vergabeverfahren für den Neubau der Geschwister-Scholl-Hauptschule und des Konrad-Adenauer-Gymnasiums eröffnet.

Die ausgewählten Bietenden wurden am 28. Februar 2023 zur Angebotsabgabe aufgefordert. Am 29. August 2023 erhielt die Stadt dann von allen aufgeforderten Bietenden Erstangebote, die nach einem ersten Prüfungslauf in Bietergesprächen mit den Firmen erörtert wurden. Die zweite Angebotsrunde endete nach den Bietergesprächen vom 11. und 12. März 2024 zu den Folgeangeboten. Alle Bietenden erhielten am 19. März 2024 die Aufforderung zur Abgabe eines letztverbindlichen Angebotes. Am 11. April 2024 reichten alle Bietenden fristgerecht endgültige Angebote ein, die formal und inhaltlich bewertet wurden.

Der Siegerentwurf

Der Siegerentwurf als „Neubauprojekt am Schulcampus“ präsentiert sich mit drei Schulneubauten, dem Konrad-Adenauer-Gymnasium im Norden, der Geschwister-Scholl-Hauptschule im Westen und dem Gemeinschaftshaus mit der Mensa und Aula im Osten. Durch ihre Einbindung in den städtebaulichen Kontext mit der jeweiligen Orientierung der Haupteingänge zur „Mitte“ sowie der gleichberechtigten Integration der Theodor-Heuss-Realschule im Süden mündet der Schulcampusgedanke in einem gemeinsamen grün und abwechslungsreich gestalteten innenliegenden Schulhofbereich.

Dabei wird die bisherige Parkplatzfläche an der Königsberger Straße durch eine Hochgarage mit 250 Stellplätzen auf drei Ebenen ersetzt. Straßenseitig erfolgt die Anbindung an die Königsberger Straße; fußläufig auch über den Schulcampus, nördlich hinter dem Schulgelände, wodurch zukünftig ein sicherer Zugang auf und über das Gelände mit den vielschichtigen Fuß- und Radwegen gewährt wird.

Der Neubau des Konrad-Adenauer-Gymnasiums ist ein dreigeschossiger Baukörper mit zwei großzügig angeordneten Innenhöfen, die für eine natürliche Belichtung der Schulbereiche in jeder Etage sorgen. Für ca. 900 Schüler und Schülerinnen entstehen auf rund 8.100 m² Nutzungsfläche modernste pädagogische Angebote bestehend aus Jahrgangs- und Fachraumclustern. Ergänzend ist das Kreativcluster mit Angeboten für die Unterrichtsfächer Musik und Kunst im Gemeinschaftsgebäude verortet.

Der Neubau der Geschwister-Scholl-Hauptschule ist ebenfalls ein dreigeschossiger Baukörper mit einem zentralen Glas überdachten Lichthof. Für ca. 300 Schüler und Schülerinnen bieten die ca. 4.300 m² Nutzungsfläche neben modernen Räumlichkeiten Angebote zur praxisorientierten schulischen Bildung und Berufsvorbereitung.

Der Neubau des Gemeinschaftsgebäudes ist ein zweigeschossiger Gebäudekomplex und beinhaltet neben der Aula mit Bühne für insgesamt 500 Personen auch eine Mensa mit Ausgabeküche. Im Obergeschoss befinden sich die Musik-, Kunst- und Bühnenwerkstatträume. Dies auf einer rund 2.500 m² großen Nutzfläche.

Die Gesamtnutzungsfläche der drei Neubauten umfasst insgesamt ca. 14.900 m² Nutzungsfläche.

Nach den vom Rat verabschiedeten Auswertungskriterien ist das Angebot der Ten Brinke Bau GmbH & Co. KG, Bocholt, mit dem Entwurf des Architekturbüros SSP Architekten, Bochum, und des Freianlagenplaners brandenfels landscape + environment, Münster, das Angebot mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Hervorzuheben ist die sehr gute Umsetzung der Aufgabenstellung im Hinblick auf das Kriterium Städtebau und Architektur, wo der Bieter sowohl hinsichtlich der Unterkriterien „Baukörper und Raumbildung“ als auch „Gliederung und Gestaltung des Außenraums“ die beste Bewertung erhalten hat, weil die Planung dem Campusgedanken aller drei Schulformen den größtmöglichen Raum gibt. Der Entwurf stellt ebenfalls die beste Lösung im Vergleich aller Angebote hinsichtlich der Organisation und Funktionalität, bei der Umsetzung des erforderlichen Raumprogramms in den drei neuen Schulgebäuden dar. Bezogen auf die Aspekte der baulichen Qualität und Nachhaltigkeit weist das Angebot den niedrigsten Primärenergiebedarf aller Angebote aus und nutzt als einziger Bieter die Möglichkeit einer Regenwassernutzung.

Der Entwurf des rangersten Bieters fand unter allen Mitgliedern der Projektsteuerungsgruppe, einschließlich den Vertretungen der Schulen sowie den beteiligten Fachbereichen der Verwaltung und dem Verwaltungsvorstand der Stadt Meckenheim einvernehmliche Zustimmung.

Projektsteuerungsgruppe und Verwaltung haben dem Rat einstimmig empfohlen, dem Bieter Ten Brinke mit dem Neubau der Geschwister-Scholl-Hauptschule und des Konrad-Adenauers-Gymnasiums auf dem Schulcampus den Auftrag zu erteilen. Der Rat hat am 15. Mai 2024 hierzu einen einstimmigen Beschluss gefasst.

Das Auftragsvolumen für das Gesamtprojekt liegt bei
126, 3 Millionen Euro und damit unter der Kostenprognose von zunächst angenommenen 141,3 Millionen Euro.