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Ab sofort Trinkwasser für alle in Aachen

Aachen – Erfrischend, kostenlos und gut erreichbar – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen freut sich über das neue Angebot. Einfach das selbst mitgebrachte Gefäß unter den Hahn halten, auffüllen und sauberes Trinkwasser genießen. Die Stadt Aachen hat sich auf den Weg gemacht, das kostenlose Trinkwasserangebot an öffentlichen Orten auszubauen. „Frei zugängliches Trinkwasser in der Innenstadt wird zunehmend wichtig. Deshalb hat die Stadt nach pragmatischen Lösungen gesucht, um den Bürgerinnen und Bürgern Trinkwasser zur Verfügung zu stellen“, erklärt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. „Ich freue mich, dass die Verwaltung neben den vielen Dienstleistungen, die sie für die Bürger Bürgerinnen in der Stadt anbietet, nun auch mit den öffentlich zugänglichen Trinkwasserspendern eine weitere wichtige Infrastruktur bereitstellt.“

Der Servicegedanke steht an oberster Stelle. Deswegen haben sie die meist besuchten Verwaltungsgebäude als Standorte angeboten. Unzählige Passanten gehen täglich an den zentral gelegenen Gebäuden entlang. Menschen, die etwas „auf dem Amt“ erledigen, können problemlos ihre Flasche auffüllen. Und auch für hunderte städtische Angestellte in den Büros ist das neue Trinkwasserangebot attraktiv. In vier Verwaltungsgebäuden sind in den Eingangsbereichen gut sichtbar neue netzgebundene Trinkwasserspender installiert worden – und zwar an folgenden Standorten:

  • Katschhof (Johannes-Paul-II.-Straße 1),
  • Lagerhausstraße 20,
  • Hackländerstraße 1,
  • Mozartstraße 2-10.

Gemeinsam mit Robert Schmidt, Leiter der Abteilung Instandhaltung des städtischen Gebäudemanagements, hat Keupen nun symbolisch den Trinkwasserspender im Bürgerservice-Foyer des Verwaltungsgebäudes Katschhof in Betrieb genommen.

Und, wie schmeckt’s? „Herrlich frisch!“, findet die Oberbürgermeisterin. „Gestärkt mit einem guten Schluck Wasser gelingen die nächsten anstehenden Termine und Gespräche gleich noch besser“, sagt Keupen und füllt ihre mitgebrachte Flasche gleich noch einmal auf. Denn so funktioniert das System: Jede Person kann sich mit einem eigenständig mitgebrachten Gefäß, optimalerweise einer wiederverwendbaren Flasche oder einem Becher bzw. Glas am Hahn Trinkwasser abzapfen – und zwar jederzeit und so oft man möchte während der Öffnungszeiten der Verwaltungsgebäude montags bis donnerstags von 6 bis 18 Uhr und freitags von 6 bis 16 Uhr. Kaum hält man das das Gefäß unter den Auslauf, fließt das Wasser dank Sensortechnik automatisch. Wenn das Gefäß voll ist, kann man die Flasche einfach wegziehen. Der Wasserstrahl stoppt dann sofort“, erklärt Robert Schmidt.

Stadt Aachen nimmt wichtige Daseinsvorsorge ernst

Den Ruf nach mehr öffentlichen Trinkwasserspendern im Stadtgebiet gibt es immer wieder – insbesondere in den Sommermonaten. „Ich bin sehr froh, dass wir nun vier neue Angebote in der Innenstadt machen können“, freut sich Sibylle Keupen. Im gleichen Atemzug macht Aachens Oberbürgermeisterin deutlich, dass sie sich dafür einsetzt, dass weitere Standorte in Zukunft hinzukommen. „Die Bereitstellung von Leitungswasser durch Trinkwasserbrunnen an öffentlichen Orten gehört zur Daseinsvorsorge der Städte“, erläuterte Schmidt. Das schreiben EU-Richtlinien vor. „Ebenfalls erfüllen wir mit unseren Angeboten das sechste Ziel für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen und leisten so einen Beitrag zur Gemeinwohl-Ökonomie“, so Schmidt weiter.

Die vier neuen Spender in den Verwaltungsgebäuden bieten einige Vorteile: Die Stadt kann sie ganzjährig betreiben. Sie müssen nicht – wie Trinkwasserbrunnen unter freiem Himmel – während der potenziellen Frostphasen im Winter abgeschaltet werden. Das zuständige Gebäudemanagement konnte zudem die bereits bestehende Infrastruktur vor Ort (Netzwasser, Strom, Abwasser) „anzapfen“ – eine kostengünstige und einfacher umzusetzende Lösung. Die Gefahr von Vandalismusschäden ist deutlich geringer – ebenso wie der Aufwand für Pflege und Wartung. Gut sichtbare Folien im Aachen-Design machen auf die Trinkwasserspender in den Gebäuden aufmerksam. Rund 20.000 Euro hat die Stadt Aachen für die Maßnahme in die Hand genommen.

Standorte der Trinkwasserbrunnen

Neben den vier neuen Trinkwasserspendern in den Verwaltungsgebäuden bietet die Stadt schon seit längerer Zeit vier netzgebundene Trinkwasserbrunnen im öffentlichen Raum an. Sie sind rund um die Uhr verfügbar. Die Brunnen mit sauberem Trinkwasser finden Menschen an folgenden Orten:

  • Am Eingang vom Elisengarten in der Ursulinerstraße
  • Auf dem Münsterplatz (der sogenannte Möschebrunnen)
  • In der Alexanderstraße am Hotmannspiefbrunnen
  • In der Heinrich-Holland-Straße in Aachen Nord.

„Damit gibt es in Aachen nun acht öffentliche Trinkwasseranlagen, die die Stadt betreibt“, zählt Robert Schmidt auf.

 

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Zukunftspreis Heimat 2024 der VR Bank RheinAhrEifel eG zum 16. Mal vergeben

Polch – Die Veranstaltung „Zukunftspreis Heimat“ im Forum Polch hat rund 420 Gäste in ihren Bann gezogen. Zum 16. Mal in Folge wurden beim Zukunftspreis Heimat Ideen, Konzepte und Projekte ausgezeichnet, die die Region Ahr, Eifel und Mosel voranbringen, indem sie die Infrastruktur, Lebensqualität und Attraktivität fördern. Seitdem der (Ehren-)Amt Preis ins Leben gerufen wurde, konnten bereits mehr als 200 Projekte gewürdigt und finanziell unterstützt werden.

Der feierliche Abend wurde von der neu gekürten Ahrweinkönigin Annabell Stodden moderiert und musikalisch von der Musikvereinigung Löf begleitet. Auf die Ausschreibung zum Zukunftspreis Heimat erhielt die VR Bank 81 Projekteinreichungen. Der enorme Rücklauf bestätigt, dass trotz aller Krisen und Konflikte in der Welt das lokale Engagement stark bleibt.

Die Jury, bestehend aus Sascha Monschauer von der VR Bank RheinAhrEifel, Lena Eiler, Vorsitzende der Unternehmerfrauen im Handwerk Koblenz, Bernd Kaltenhäuser (am Abend der Verleihung durch Oliver Loch vertreten) von der Deutschen Bundesbank, Prof. Dr. Karl Stoffel, Präsident der Hochschule Koblenz, Pater Petrus Nowack, Prior-Administrator der Benediktiner Abtei Maria Laach, und dem Juryvorsitzenden Michael Speth, Mitglied des Vorstandes der DZ Bank AG, hat die Preisträger wie folgt ausgezeichnet:

Den ersten Platz, dotiert mit jeweils 7.500 Euro Preisgeld, teilen sich zwei herausragende Projekte. Die Tafel Koblenz beeindruckte die Jury mit ihrer beispiellosen Solidarität und Hilfsbereitschaft. Durch das Sammeln und Verteilen von überschüssigen Lebensmitteln an Bedürftige unterstützt sie zahlreiche Familien und Einzelpersonen täglich mit frischen und gesunden Lebensmitteln. Zudem schafft die Tafel Begegnungsräume, in denen Menschen soziale Kontakte knüpfen können.

Das Friedensmuseum Brücke von Remagen wurde ebenfalls mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Dieses Museum bewahrt das Erbe eines bedeutenden historischen Ereignisses – die Eroberung der Brücke von Remagen im Zweiten Weltkrieg – und vermittelt die Botschaft von Frieden und Versöhnung an folgende Generationen. Es dient nicht nur als Gedenkstätte, sondern auch als Bildungsstätte.

Den zweiten Platz und ein Preisgeld von 3.000 Euro erhielt der TV Kleeblatt im TUS Mayen. Der dritte Platz, mit einem Preisgeld von 2.000 Euro dotiert, ging an die Andernacher Bäckermädchen.

Einen Sonderpreis in der Kategorie „Wirtschaft“ erhielt R+W Maschinenbau Remagen. Mit einem Preisgeld von 1.000 Euro wurde das Unternehmen für sein unternehmerisches Engagement und seine technologische Exzellenz ausgezeichnet. R+W Maschinenbau hat sich als leistungsstarker Partner in der Maschinenbaubranche etabliert und überzeugt durch nachhaltige und zukunftsorientierte Produktionsmethoden.

Weitere Projekte wurden in den Top Ten ausgezeichnet, darunter der Ringerverein ASV Karthause, der Sen5 Karate Verein e.V. aus Mayen, die Eventures GmbH aus Niederzissen, der Narren-Club Waschem 1986 e.V. aus Koblenz sowie die avenue4you Agentur für Trainingsdienstleistungen aus Adenau. Jedes dieser Projekte erhielt ein Preisgeld von 500 Euro.

Sonderpreis Inklusion

Zusätzlich wurden elf Sonderpreise zum Thema „Inklusion“ verliehen. Pater Petrus Nowack hielt die Laudatio und betonte, wie wichtig es sei, Projekte zu würdigen, die sich in herausragender Weise für die Inklusion und Teilhabe aller Menschen einsetzen. Jeder dieser Sonderpreise war mit 1.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet wurden der Inklusionsbetrieb Gästehaus im Schlosspark der Barmherzigen Brüder Saffig, der Musikverein Löf mit seinem Projekt „So klingt Inklusion“, der VfR Niederfell e.V. mit dem Projekt „Vielfältig leben lernen“, das inklusive Fußballtraining der Caritas Werkstätten St. Johannes, das Projekt „Modern, integrativ, inklusiv und umweltfreundlich aufgestellt“ der Coblenzer Turngesellschaft 1880 e.V., das „Team der Bananenflanke Koblenz“ des FV Rheingold Rübenach 1919 e.V., das Projekt „Miras Haus: Leben und Arbeiten im ehemaligen Winzerhof in Pommern“ der Eheleute Junglas, der TuS Oberwinter mit dem Projekt „Gemeinsam aktiv werden und die Zukunft barrierefrei gestalten“, die „Installation eines inklusiven Rollstuhlkarussels“ im Zoo Neuwied, sowie die Astronomische Vereinigung Vulkaneifel am Hohen List e.V. und die Feuerwehr in Lay mit ihrem Projekt „Traditionell stark, inklusiv und fit für die Zukunft“.

Der Zukunftspreis Heimat zielt darauf ab, positive Veränderungen in der Region zu fördern und das Leben der Menschen zu verbessern. Auch in diesem Jahr wird die VR Bank RheinAhrEifel den Zukunftspreis Heimat wieder ausschreiben und hofft auf zahlreiche Bewerbungen aus der engagierten Bevölkerung.

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Wichtiger Meilenstein für Aachen – An die Zukunft angeschlossen

Aachen – In Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Vertretern der Gigabitkoordination im städtischen Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalstadt und Europa sowie Vertretern der NEtAachen GmbH wurde jetzt im Rahmen des Weiße-Flecken-Förderprogramms die symbolische Inbetriebnahme des geförderten Glasfaserausbaus in Haaren gefeiert. Das dortige Neubaugebiet war eines der letzten „Weißen Flecken“, ein Gebiet mit schwacher Internetverbindung, im Aachener Stadtgebiet. Nach dreijähriger Bauzeit ist das Projekt bereits seit Dezember vergangenen Jahres abgeschlossen. Die symbolische Inbetriebnahme sollte nun ein klares Zeichen in die Region setzen, dass Aachen an die Zukunft angeschlossen ist.

Eine flächendeckende Glasfaserinfrastruktur ist eine der wichtigsten Investitionen für den Standort Aachen und steht im Zentrum der Digitalisierung. Sie ermöglicht moderne Anwendungen wie Cloud-Dienste, Video-Konferenzen sowie das Internet der Dinge (IoT). Eine zuverlässige und schnelle Internetverbindung ist entscheidend, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Spitzenleistungen zu erbringen. Gleichzeitig ist ein leistungsfähiges Glasfasernetz auch Grundlage für neue Mobilfunkstandards wie 5G. Aber auch Remote-Arbeiten, E-Learning und Telemedizin sind ohne eine stabile und schnelle Internetverbindung nicht möglich.

Gefördert wurde das von der NetAachen realisierte Projekt durch Bund, Land NRW und Stadt Aachen. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen betonte die Bedeutung dieses Ausbaus für die Region und sagte: „Die Stadt Aachen braucht für ihre Smart-City-Pläne unbedingt eine moderne Infrastruktur. Denn gerade für einen Wirtschafts-, Technologie-, und Wissenschaftsstandort wie Aachen stellt eine flächendeckende Glasfaserinfrastruktur die Grundlage für Digitalisierung und Weiterentwicklung dar.“

Ziel des Projekts, dessen Fördervolumen circa 7,5 Millionen Euro umfasste, war die Versorgung aller Adressen mit weniger als 30 Mbit/s im Download mit Glasfaser. Bei den drei Jahre anhaltenden Baumaßnahmen konnten 589 Hausanschlüsse für etwa 1.000 Haushalte, 75 Gewerbebetriebe und Institutionen gebaut sowie rund 70 Kilometer Trasse und über 215 Kilometer Glasfaserlänge neu geschaffen werden. Andreas Schneider, Geschäftsführer der NetAachen GmbH, lobte die gute Zusammenarbeit mit den Stadt Aachen und bedankte sich für die Geduld und das Verständnis der Anwohner*innen. Das Geld habe gereicht, erklärte er, es seien sogar ein paar Adressen mehr als geplant versorgt worden.

Der Abschluss des Projekts markiert einen wichtigen Meilenstein für Aachen auf dem Weg zur flächendeckenden Glasfaserversorgung. „In Aachen haben wir über 80 Prozent gigabitfähige Anschlüsse, davon etwa 28 Prozent durch Glasfaser und zusätzlich Internet via Kabelanschluss. Damit stehen wir eigentlich ganz gut da“, erläuterte Stefan Döhler, Gigabitkoordinator der Stadt Aachen.

Zielvorgabe des Bundes ist, bis 2030 ganz Aachen mit Glasfaser zu versorgen. Dazu fehlen jedoch aktuell rund 35.000 Anschlüsse, erläuterte Dieter M. Begaß, Leiter des städtischen Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalstadt und Europa. In Zukunft soll daher das Graue-Flecken-Förderprogramm des Bundes helfen, für die Privatwirtschaft unwirtschaftlichen Gebiete mit nicht gigabitfähigen Anschlüssen mit modernster Glasfasertechnik zu versorgen.

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Wirtschaft

Thome-Bormann aus Dausfeld – Vom Firmenstandort in der Eifel in die ganze Welt

Prüm-Dausfeld – Thome-Bormann sorgt dafür, dass es rollt – Ob auf Straßen, Äckern oder Start- und Landebahnen: Der Eifeler Familienbetrieb bietet Technik, Maschinen und Service für Landwirtschaft, Kommunen und Flughäfen – vom Firmenstandort in der Eifel in die ganze Welt.

Nach dem 2. Weltkrieg nahm die Mechanisierung der Landwirtschaft auch in der Eifel Fahrt auf. Gregor Thome erkannte hier sehr früh ein interessantes Geschäftsfeld und schuf mit dem Landmaschinenhandel neben seinem Lebensmittelgeschäft ein weiteres Standbein. Diese Weitsicht, das Gespür für die Bedürfnisse der Kunden sowie den Mut, immer wieder Neues zu wagen, haben sich die folgenden drei Unternehmergenerationen bis heute bewahrt. Längst hat man sich vom kleinen Lebensmittelgeschäft mit angeschlossener Tankstelle im Dorf Lützkampen verabschiedet und Anfang der 2000er Jahre im Prümer Gewerbegebiet Dausfeld eine neue Ära eingeläutet.

Beste Standortvoraussetzungen für nachhaltiges Wachstum

Bei der Standortwahl ist man der Region treu geblieben. Aus gutem Grund, wie Patrick Bormann, der sich selbst als „Eifeler aus Leidenschaft“ bezeichnet, verrät: „Der Großteil unserer langjährigen, landwirtschaftlichen Kunden sind vor unserer Haustür ansässig und schätzen die Nähe und den prompten Service.“ Um das damals neue Geschäftsfeld der Kommunaltechnik auszubauen, war die direkte Anbindung an die A60 Gold wert. Denn für die cleveren individuellen Eigenentwicklungen zum Kehren, Schneeräumen oder Unkrautbekämpfen begeisterten sich immer mehr Kommunen in den angrenzenden Ballungsgebieten sowie Luxemburg und Belgien. Auf die findigen Anbieter und Entwickler aus der Eifel wurden alsbald auch Flughafenbetreiber aufmerksam. Mit Lösungen zum Kehren, Schneepflügen und Enteisen überzeugten sie nicht nur die angrenzenden Flughäfen in Frankfurt, Brüssel und Luxemburg. Heute setzen auch Flughäfen in Österreich, der Türkei oder Bosnien auf die Kompetenz der Eifeler – auch wenn die Flughafenbetreiber die eingesetzten Fahrzeuge auch bei regionalen Händlern beziehen könnten. „Man schätzt unsere Kompetenz, den sehr schnellen Service – und unsere Ideen für den effizienten Einsatz. Wir rechnen vor, wie die Maschinen mit individuell gefertigter Sonderausstattung kostensparend arbeiten“, so der gelernte Bänker, der den Familienbetrieb gemeinsam mit seinen zwei Geschwistern und dem Vater führt.

“Wir sind überzeugte Eifeler. Als Unternehmer finden wir hier beste Standortqualitäten: Hochqualifizierte Mitarbeiter, bezahlbare Gewerbeflächen, gute Lebensqualität. Und in Kürze sogar Glasfaseranschluss bis an unseren Betrieb.“

Patrick Bormann – Geschäftsführer Thome-Bormann GmbH

Viel Raum für Präsentation, Wartung, Montage und Service

Um die Schnelligkeit zu gewährleisten, vertrauen die Geschäftsführer nicht auf ein international verschachteltes Delivery-on-Demand, sondern auf klassische eigene Lagerhaltung. 180.000 Artikel werden bei Thome-Bormann vorgehalten, um schlagkräftig zu bleiben und schnell liefern oder reparieren zu können. Platz genug hat das Unternehmen dafür auf dem 16.000 Quadratmeter großen Betriebsgelände. Hier ist auch genügend Fläche zur Lagerung und Präsentation der Maschinen – davon 4.000 qm in Hallen. Das Betriebsgelände inklusive der Prümer Stadthalle waren in den vergangenen Jahren auch mehrfach Austragungsort der firmeneigenen Flughafen- und Kommunalmesse mit hunderten von Fachbesuchern aus ganz Deutschland.

Fachkräfte aus Europa in die Eifel

Die etwa 70 Mitarbeiter des Unternehmens kommen überwiegend aus der Region. Doch auch einige Berufspendler aus dem Ruhrgebiet oder der Pfalz finden in Prüm einen attraktiven Arbeitsplatz. Für diese stellt das Unternehmen eigene Appartements zur Verfügung. Darüber hinaus zieht das Unternehmen auch Fachkräfte aus anderen EU-Staaten in die Eifel. Auf einem eigenen Bauernhof im Dörfchen Oberlauch finden sie mit ihren Familien zunächst eine schöne Betriebsunterkunft, bevor sie sich nach einer Orientierungszeit für den langfristigen Umzug in die Region entscheiden. Damit die Mitarbeiter sich im Betrieb wohl fühlen, engagiert sich der Betrieb in vielfältiger Weise als attraktiver Eifel-Arbeitgeber – von Erfolgsbeteiligungen bis hin zu besonderen Arbeitszeit- und Urlaubsmodellen. Dies kommt gut an: Während andere Betriebe über mangelnde Ausbildungs-Bewerberzahlen klagen, hat man bei Thome-Bormann bereits zahlreiche gute Bewerbungen für das kommende Ausbildungsjahr vorliegen.

„Wir schätzen den Austausch mit den anderen Netzwerkpartnern. Ob Inhaber kleiner Betriebe oder Personaler von Großunternehmen – wir lernen alle voneinander.“

Patrick Bormann – Geschäftsführer Thome-Bormann GmbH

https://www.thome-bormann.de/

„Unser EIFEL Arbeitgeber Thome-Bormann. Als Familienunternehmen stark verwurzelt in der Region – international unterwegs. Um das zu gewährleisten, braucht man ein starkes Team. Thome-Bormann positioniert sich als attraktiver Arbeitgeber, bietet viele Benefits und abwechslungsreiche Aufgaben – und wächst – insbesondere durch ein überzeugendes Ausbildungskonzept.“

Markus Pfeifer – Arbeitgebermarke EIFEL

www.jobs-in.der-eifel.de

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Kunst & Kultur

„Nordeifel Mordeifel 2“ – Die spannende Anthologie zum Krimifestival

Hillesheim – Nicht weniger als 25 namhafte Autorinnen und Autoren der regionalen Krimiszene haben sich für den Sammelband „Nordeifel Mordeifel 2“ wieder einmal Deutschlands Krimilandschaft Nummer eins gewidmet. In den Kurzkrimis lauert das Verbrechen überall – nicht nur im dichten Eifel-Wald oder in der Finsternis unterm Sternenzelt,
sondern auch an idyllischen Aussichtspunkten, in Ferienpensionen, auf Wanderwegen und am Badesee.

Die Vielfalt der Geschichten ist enorm: Von komödiantisch bis
abgründig reicht die breite Palette in diesem Kurzkrimisammlung. Ein mörderisches Lesevergnügen der Extraklasse, das vorbereitend zum gleichnamigen Krimifestival im Sommer erscheint!

In der Nordeifel wird mal wieder scharf geschossen

Zwischen Losheimergraben und Weilerswist, zwischen Rursee und der Mutscheid ist man seines Lebens nicht sicher, wenn man den Krimiautorinnen und -autoren Glauben schenken darf, die in diesem Geschichtenband ihren Mordfantasien freien Lauf gelassen haben.

Da wird in der beschaulichen Nordeifelregion ruchlos aufgeknüpft und erdolcht, es wird hübsch hinterhältig geschossen und erschlagen, da kommt ganz perfide Gift zum Einsatz, und der Sturz aus großer Höhe ist auch alles andere als ein Zufall.

Hier sind echte Meisterinnen und Meister ihres Fachs am Werk. Die Herausgeber Elke Pistor und Ralf Kramp haben namhafte Autorinnen und Autoren um sich geschart, die sich von der Eifel haben inspirieren lassen. Ob historisch oder im Hier und Jetzt, ob abgründig heiter oder bitterernst – in diesen kurzen Eifelkrimis präsentiert sich die ganze Vielfalt des literarischen Verbrechens.

»Nordeifel-Mordeifel«

Zum verflixten siebten Mal schon findet das Krimifestival im Jahr 2024 statt, und zwar vom 31. August bis zum 8. September an außergewöhnlichen Orten in den Gemeinden Blankenheim, Dahlem, Hellenthal, Kall, Nettersheim und Weilerswist, sowie in den
Städten Bad Münstereifel, Euskirchen, Mechernich, Schleiden und Zülpich.

www.nordeifel-mordeifel.de

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Neue Erftbrücke in Iversheim für Verkehr freigegeben

Bad Münstereifel – Die neue Erftbrücke an der Euskirchener Straße in Iversheim ist fertiggestellt. Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian gab den Neubau am Samstag, 15. Juni, im Rahmen einer Eröffnungsveranstaltung offiziell für den Verkehr frei. Nach rund fünfmonatiger Bauzeit verbindet die beiden Erftufer nun ein Bauwerk, das höchste bautechnische Standards und einen verbesserten Hochwasserschutz miteinander vereint.

Mit der Freigabe der Brücke an der Euskirchener Straße sind die Bauarbeiten an den drei Erftüberführungen nach der Flutkatastrophe vom Juli 2021 in Iversheim abgeschlossen. „Diese Brücke ermöglicht den Iversheimern nun über viele, viele Jahre eine sichere Überquerung der Erft“, sagte Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian in ihrer Ansprache zur Eröffnung. Der Neubau weist einen geringeren Querschnitt als der Vorgänger auf, was den Wasserwiederstand verringert und somit den Hochwasserschutz erhöht. „Durch die dünneren Aufbauten herrscht mehr Platz unter der Brücke, was den möglichen Wasserdurchlauf deutlich erhöht“, erklärt Peter Lanzerath, kaufmännischer Leiter der Stadtwerke, die für den Tiefbau zuständig sind. Die Durchlasshöhe wurde von rund 1,80 Meter auf rund 2,30 Meter erhöht. Der Durchflussquerschnitt wurde von 13,7 Quadratmeter auf 17,4 Quadratmeter vergrößert. „Die neue Brücke ist nach aktuellen Standards und in enger Abstimmung mit der Bezirksregierung und der unteren Wasserbehörde errichtet worden“, so Lanzerath.

Neubau statt Sanierung

Noch Ende Juni 2023 gingen die Experten von einer Sanierung der Brücke aus. Bei der Erneuerung der Fahrbahndecke stellte sich jedoch heraus, dass die baulichen Voraussetzungen – insbesondere die massiveren Aufbauten ohne tragende Funktion – eine Instandsetzung zum einen teuer und zum anderen den Hochwasserschutz nicht verbessern werden würde. Trotz großem Abstimmungsbedarf mit Behörden und Baufirma sowie den mitunter schwierigen Witterungsbedingungen zu Beginn des Jahres konnte der Neubau in verhältnismäßig kurzer Zeit realisiert werden. „Alle Beteiligten haben sich sehr kooperativ gezeigt. Nur deshalb ist es uns nach der Zustimmung der Bezirksregierung im September 2023 gelungen, binnen acht Monaten einen kompletten Neubau zu entwerfen, zu planen und schließlich auch fertigzustellen“, betont Yvonne Emde vom zuständigen Planungsbüro Schumacher GmbH.

Mit der Freigabe der neuen Brücke können die Iversheimer wieder ohne Umwege ihren Ort befahren. Gleiches gilt für die Linien des öffentlichen Nahverkehrs und der Schulbusse. Seit Beginn der Abrissarbeiten im Januar 2024 war mit der Brücke auch ein Großteil der Ortsdurchfahrt gesperrt, „Vielen Dank an alle Bürger und Bürgerinnen für ihre Geduld in den zurückliegenden Monaten“, zeigte die Bürgermeisterin Verständnis: „Und ich danke auch allen Beteiligten, dass wir diesen Neubau hier so zielstrebig umsetzen konnten.“

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Der Countdown zum Eifel Award 2024 beginnt – Digitalisierung als Schwerpunkt

Prüm – Es ist wieder so weit: Die Ausschreibung für den diesjährigen EIFEL Award ist seit dem 13. Juni online. Die begehrte Auszeichnung eröffnet den teilnehmenden Unternehmen viele Möglichkeiten des Einsatzes im eigenen Marketing. Wichtige Themen wie Nachhaltigkeit oder Arbeitgeberattraktivität standen bereits auf der Agenda des Awards und sorgten für gute Resonanz. Das Schwerpunktthema lautet in dieser Auflage: Digitalisierung.

Interessierte Unternehmen und Organisationen können anhand eines informativen Bewerbungsbogens die Kriterien für die begehrte Auszeichnung checken und dann ihre Unterlagen für die Wettbewerbsteilnahme einreichen. Angesprochen werden sowohl kleine wie mittelständische Unternehmen und privat-öffentliche Partnerschaftsprojekte (PPP).

“Der EIFEL Award bietet eine herausragende Gelegenheit, die Vorreiterunternehmen unserer Region zu würdigen, die digitale Innovationen vorantreiben und die digitale Transformation erfolgreich gestalten”, heißt es in der Einladung der Zukunftsinitiative Eifel (ZIE). Sie würdigt seit 2009 mit diesem Award die positive Bedeutung der Preisträger für die Identität des Eifel-Ardennen-Raums.

Die ausgezeichneten Unternehmen sind eng mit der Eifel verwurzelt und werden durch die Auszeichnung in ihrem Tun wertgeschätzt.

Das Thema Digitalisierung steht im Fokus, denn in einer Zeit des rasanten technologischen Fortschritts und der zunehmenden Bedeutung digitaler Lösungen ist es von entscheidender Bedeutung, die digitalen Innovationen und Leistungen der Unternehmen in der Eifel hervorzuheben. Dabei ist die Digitalisierung kein Selbstzweck, und so können die am Wettbewerb teilnehmenden Betriebe flankierend schildern, wie ihre Digitalstrategien in den Bereichen Nachhaltigkeit, Fachkräftesicherung und Wertschöpfung wirken. Auch diese Angaben fließen in die Bewertung der zehnköpfigen Jury, bestehend aus ExpertInnen der ZIE sowie DigitalmangerInnen, mit ein.

Darüber hinaus sind Fallstudien und Erfolgsgeschichten, Referenzen und Feedbacks von Kunden oder Partnern, Zertifikate oder Medienberichte geeignet, um sich als digital vorbildliches Unternehmen zu präsentieren. Die Palette der Materialien, welche die Wettbewerbsteilnahme unterstreichen können, ist breit gefächert. Daher ist der EIFEL Award 2024 ein niedrigschwelliges und unkompliziertes Tool, um sich breitenwirksam zu präsentieren und zugleich die Kernbotschaft der modernen, zukunftsfähigen, tatkräftigen und innovativen Eifel zu betonen. Die Zukunftsinitiative Eifel hofft auf zahlreiche Bewerbungen.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 12. August 2024. Die Preisverleihung zum EIFEL Award 2024 findet am Dienstag, 19. November, ab 17:30 Uhr in der Stadthalle Bitburg statt.

Weitere Informationen zum Eifel Award und zur Anmeldung wirtschaft.eifel.info/eifel-award-2024/

Hintergrund

Der EIFEL Award wird seit 2009 von der Zukunftsinitiative Eifel (ZIE) verliehen. Zu den Preisträgern seitdem gehören unter anderem produzierende Betriebe ebenso wie Kultureinrichtungen, soziale Projekte ebenso wie Start-ups. Die gesamte Palette der Eifeler Wirtschaft wird abgebildet.

Der letzte Award wurde 2023 verliehen und galt mit dem Schwerpunktthema „Nachhaltigkeit“ Unternehmen, die eines gemeinsam haben: Sie haben vorbildliche Konzepte und Ideen, um das große Zukunftsthema Nachhaltigkeit in ihren Betrieben und für ihre Kunden konkret werden zu lassen.

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Am Forschungszentrum Jülich (FZJ) arbeitet die Welt zusammen für eine bessere Zukunft!

Jülich – Wissenschaftsministerin Ina Brandes besuchte am gestrigen Montag, 17. Juni 2024, mit Vertreterinnen und Vertretern des Konsularischen Korps des Landes Nordrhein-Westfalen das FZJ. Internationale Spitzenforschung „made in NRW“: Exzellente Arbeitsbedingungen ziehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ins Forschungszentrum Jülich.

Forscherinnen und Forscher aus 111 Ländern suchen hier gemeinsam nach Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Zeit. Hier werden grundlegende Erkenntnisse zum Beispiel für die Heilung von Krankheiten, effizienter Energienutzung und Umgang mit Klimaveränderungen gewonnen. Gerade die internationale Zusammensetzung der Forscherteams ist einer der wesentlichen Schlüssel zum Erfolg des Forschungszentrums Jülich.

Wissenschaftsministerin Ina Brandes besuchte am gestrigen Montag, 17. Juni 2024, deshalb mit Vertreterinnen und Vertretern des Konsularischen Korps des Landes Nordrhein-Westfalen das FZJ. Unter anderem wird die die Baustelle für den Supercomputer JUPITER besichtigt, der noch in diesem Jahr an den Start gehen soll und voraussichtlich einer der stärksten Rechner weltweit sein wird. JUPITER soll als erster europäischer Supercomputer der Exascale-Klasse neue Durchbrüche beim Einsatz künstlicher Intelligenz ermöglichen

Wissenschaftsministerin Ina Brandes: „Das Forschungszentrum Jülich ist ein hervorragendes Beispiel dafür, welche Höchstleistungen möglich sind, wenn Menschen aus vielen Nationen zusammenarbeiten. Die internationale Ausrichtung des Forschungszentrums Jülich ist seit jeher einer der entscheidenden Schlüssel zu wissenschaftlicher Exzellenz. Und gleichzeitig entwickelt die hervorragende wissenschaftliche Arbeit in Jülich Anziehungskraft für die klügsten Köpfe der Welt. Ich bin den Vertreterinnen und Vertretern des Konsularischen Korps sehr dankbar, dass wir die wertvolle internationale Zusammenarbeit über Grenzen hinweg weiter gemeinsam voranbringen wollen.“

Prof. Astrid Lambrecht, Vorstandsvorsitzende des FZJ: „Internationaler Wissensaustausch ist der Puls der Forschung. Denn Erkenntnisgewinn und Innovation entstehen immer im kreativen Austausch. Allein in Jülich arbeiten über 1.200 Gastwissenschaftler aus über 100 Ländern weltweit. Wir freuen uns über die Gelegenheit dem Konsularischen Korps in Nordrhein-Westfalen das Forschungszentrum Jülich präsentieren zu können, denn unsere Forschung ist in der Region verankert und in der Welt vernetzt.“

Lidia Margarida Bandeira Nabais, Doyenne des Konsularischen Korps: „Für ausländische Diplomaten ist es sehr wichtig, das wissenschaftliche und technologische Potenzial Deutschlands sowie die Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit zu kennen. Die Technologiezentren Jülich und Aachen sind weltweit für ihre herausragende Forschungsleistung bekannt und daher stellt dieser Besuch eine sehr wertvolle Gelegenheit dar, Kontakte zu ähnlichen Institutionen in unseren Ländern zu knüpfen.“

Neben dem neuen Superrechner tauschen sich die Vertreterinnen und Vertreter des Konsularischen Korps auch zu Fragen der Energieversorgung aus.  Das Forschungszentrum Jülich betriebt in den Bereichen Wasserstoff, Photovoltaik, Brennstoffzellen und Batterieforschung Grundlagenforschung und entwickelt gemeinsam mit der Industrie Anwendungsmöglichkeiten.

Nach dem Empfang am Forschungszentrum Jülich besucht das Konsularische Korps auch die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen – eine der zwei Exzellenzuniversitäten in Nordrhein-Westfalen.

Das Konsularische Korps

Das Konsularische Korps des Landes Nordrhein-Westfalen ist eines der größten unter den deutschen Ländern und besteht aktuell aus rund 100 konsularischen Vertretungen ausländischer Staaten, die ihren Sitz zumeist in Düsseldorf haben. Die konsularischen Vertretungen sind ansprechbar für Bürgerinnen und Bürger des jeweiligen Staates und übernehmen für diesen vielfältige administrative Aufgaben. Sie unterstützen den kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Austausch zwischen Nordrhein-Westfalen und dem ausländischen Staat. Das Konsularische Korps Nordrhein-Westfalen bestimmt aus seiner Mitte den Doyen oder die Doyenne, also den Sprecher oder die Sprecherin des Kreises. Diese nehmen Repräsentationsverpflichtungen wahr und unterstützen mit ihren Aktivitäten die Vernetzung innerhalb des Konsularischen Korps. Seit September 2023 ist die Generalkonsulin der Portugiesischen Republik, Lidia Margarida Bandeira Nabais, Doyenne des Konsularischen Korps.

Das Forschungszentrum Jülich

Das Forschungszentrum Jülich ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft und forscht mit seinen über 7200 Beschäftigten interdisziplinär an Themen der digitalisierten Gesellschaft, eines klimaschonendes Energiesystem und nachhaltigen Wirtschaftens. Es konzentriert natur-, lebens- und technikwissenschaftliche Forschung auf die Bereiche Information, Energie und Bioökonomie. Diese verknüpft es mit Expertise im Höchstleistungsrechnen sowie Künstlicher Intelligenz unter Einsatz einzigartiger wissenschaftlicher Infrastrukturen. Das Forschungszentrum unterhält enge Kooperationen mit führenden Forschungseinrichtungen auf der ganzen Welt und ist integrales Mitglied zahlreicher strategischer Partnerschaften sowie europäischer Forschungsinfrastrukturen. Auf EU-Ebene ist das Forschungszentrum an 176 Projekten unter anderem aus den Rahmenprogrammen für Forschung und Innovation Horizon 2020 und Horizon Europe beteiligt, von denen es 31 Projekte koordiniert. Das Forschungszentrum veröffentlichte 2022 zusammen mit internationalen Partnern mehr als 1500 Publikationen.

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Politik Top-Themen

Der Kaller Rat hat sich einstimmig der „Trierer Erklärung“ angeschlossen

Kall – Der Rat der Gemeinde Kall unterstützt die Trierer Erklärung des Deutschen Städtetages und setzt damit ein Zeichen für Demokratie, Freiheit und Toleranz. Gemeinsam hatten die Fraktionen SPD, CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen beantragt, sich sinngemäß der Trierer Erklärung des Deutschen Städtetages anzuschließen.

„Ich bin froh, dass der Antrag aus einer so breiten Mitte des Rates gestellt wurde, das ist ein starkes Signal”, sagt Bürgermeister Hermann-Josef Esser. In der jüngsten Ratssitzung wurde der Beschluss, sich der Trierer Erklärung anzuschließen dann sogar einstimmig gefasst.

Die Erklärung spricht sich aus für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit in Deutschland. Sie verweist auf die Unantastbarkeit der Menschenwürde und eine Gemeinschaft, die geprägt ist von Vielfalt, Solidarität und Akzeptanz. Der Bürgermeister und die Ratsvertreter sind sich einig: „Gerade jetzt ist es an der Zeit, unsere demokratischen Werte noch einmal zu bekräftigen.”

Auslöser für die sogenannte Trierer Erklärung des Deutschen Städtetages war das Bekanntwerden eines Treffens von AfD-Funktionären mit Mitgliedern der Identitären Bewegung: „Die dort diskutierte Deportation von Millionen Menschen aus Deutschland hat uns alle schockiert“, heißt es in der Erklärung.

Wortlaut der Trierer Erklärung des Deutschen Städtetages:

„Das jüngst bekannt gewordene Treffen von AfD-Funktionären mit Mitgliedern der Identitären Bewegung und die dort diskutierte Deportation von Millionen Menschen aus Deutschland hat uns alle schockiert. Wir nehmen es nicht hin, dass rechtsextreme Kräfte eine Atmosphäre der Verunsicherung, der Angst und des Hasses in unserem Land und in unseren Städten schüren.

In unseren Städten leben Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen – als Nachbarinnen und Nachbarn, als Kolleginnen und Kollegen, als Freundinnen und Freunde, als Familie. Das ist die Lebensrealität in unseren Stadtgesellschaften. Das macht unsere Städte aus. Unsere Städte gehören allen Menschen, die hier leben. Wir akzeptieren nicht, dass Bürgerinnen und Bürger, dass Familien, dass sogar Kinder in unseren Städten Angst davor haben müssen, von hier vertrieben zu werden.

Unterschiedliche Meinungen, unterschiedliche Bewertungen politischer Themen, auch unterschiedliche Positionen zur Migrations- und Asylpolitik sind Teil unserer Demokratie. Demokratie braucht Auseinandersetzung, Demokratinnen und Demokraten müssen auch Streit aushalten und Widerspruch akzeptieren. Was wir nicht akzeptieren, ist, wenn der Kern unserer Verfassung und die Basis unseres Zusammenlebens angegriffen wird: die Würde des Menschen.

Menschenwürde, Demokratie und Rechtsstaat müssen immer wieder neu verteidigt werden. Eine wehrhafte Demokratie lebt von einer aktiven und wachen Zivilgesellschaft vor Ort. Das haben Zehntausende Menschen in den vergangenen Tagen in unseren Städten deutlich gemacht. Die Menschen, die aktuell gemeinsam auf die Straßen gehen, um Farbe zu bekennen für Demokratie und Menschenwürde, senden ein klares Signal der Solidarität – und gegen die Spaltung unserer Stadtgesellschaften.“

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Tourismus

Eifelmuseum Mayen erreicht beeindruckende Besucherzahl – 450.000 Gäste

Mayen – Das Eifelmuseum feierte am 31. Mai einen neuen Meilenstein: Mit stolzen 450.000 Besuchern hat sich das Museum als ein beliebtes Ausflugsziel etabliert. Besucher aus nah und fern, darunter auch unser Ehrengast Dirk Klindworth aus Bornheim, nutzen die Gelegenheit, um die Ausstellungen EifelTotal und das Deutsche Schieferbergwerk im Eifelmuseum zu erkunden.

Oberbürgermeister Dirk Meid und die Museumsleitung Alina Wilbert-Rosenbaum nahmen an der Ehrung teil und zeigten sich begeistert über den großen Zuspruch. „Das Eifelmuseum ist ein kulturelles Juwel unserer Region“, sagte Dirk Meid. „Die Besucherzahlen belegen eindrucksvoll, wie wichtig und beliebt unser Museum ist.“ Schon im vergangenen Jahr konnte sich das Eifelmuseum über steigende Besucherzahlen freuen. In diesem Jahr wurde dieser Erfolg bereits getoppt: Es konnte ein Plus von rund 5.000 Besucherinnen und Besuchern im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden.

Nach diesem gelungenen Besuch hatte die kulturinteressierte Gruppe aus Bornheim bereits ihr nächstes Ziel ins Auge gefasst: die malerische und geschichtsträchtige Burg Eltz.

Das Team des Eifelmuseums freut sich auf viele weitere Besucherinnen und Besucher und ist stolz darauf, einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Bildung und Freizeitgestaltung in der Region zu leisten.