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Der Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick gratulierte persönlich

Mechernich – Fit seit 1922 – Maria Strohe feierte ihren 102. Geburtstag – „Ich weiß gar nicht, wo die Jahre geblieben sind“, erzählte Maria Strohe, als sie mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und ihrer Tochter Margarete Fölling an ihrem 102. Geburtstag auf der Terrasse des Altenpflegeheims Kreuserstift saß. Hier erinnerte sie sich an ihr außergewöhnlich langes Leben, scherzte und wirkte insgesamt fröhlich und fit.

„So alt werden wie sie und noch so frisch im Kopf sein, das wünscht sich Jeder“, meinte der Bürgermeister, nachdem er Maria Strohe zwei Urkunden zu ihrem hohen Geburtstag überreicht hatte – eine von der Stadt und eine vom Kreis Euskirchen. Dazu gab es Orchideen, über die sich die 102-Jährige sehr freute.

Mit 101 nach Österreich

Geboren wurde Strohe im Jahre 1922 in Mechernich-Wachendorf. Sie erlebte vieles mit, vom Schrecken des Nationalsozialismus über die deutsche Wiedervereinigung bis hin zu Künstlicher Intelligenz. „Die Nachkriegszeit war schlimm“, erinnerte sie sich. Gerne denkt sie hingegen an die Zeit danach. Sie lachte: „Da heiratete ich, dann kamen drei Kinder. Damit hatte ich Arbeit genug.“

Mit am liebsten erinnere sie sich an viele Urlaube. Der Letzte führte noch im vergangenen Jahr, im stolzen Alter von 101 Jahren, nach Österreich. „Ich bin immer gerne in die Berge gefahren. Aber auch in Holland, der Türkei und in Rom war es schön“, erzählte sie. Heute sei sie dafür dann doch zu alt. Kleinere Ausflüge macht sie trotzdem noch gerne mit ihrer Familie. Sei es eine Shoppingtour in Bad Münstereifel oder Entspannung am Zülpicher „Lago Beach“. Am Wasser fand sie es schließlich „immer schön“.

Hier feierte sie auch ihren 102. Geburtstag mit Familie und Freunden. Der kleine Strand am See öffnete seinem Ehrengast dazu exklusiv die Tore, obwohl eigentlich zu war. Strohe und ihre Tochter feierten aber schon morgens – mit Chips, Schokolade und Eierlikör. „Ich trinke ab und zu immer noch gerne ein Schnäpschen“, sagte Maria Strohe zwinkernd.

Kreuzworträtsel und „Rummikub“

Fit hält sie sich sowohl geistig als auch körperlich – vor allem mit Kreuzworträtseln und Spaziergängen. Auch nimmt sie gerne an den Gruppenstunden im Altenpflegeheim teil und guckt Sport im Fernsehen, vor allem Tennis und Wintersport, aktuell aber beispielsweise auch die Fußball-EM. Und wenn ihre Tochter zu Besuch ist, spielt sie mit ihr „Rummikub“. „Stundenlang“, lacht diese: „da kann ich manchmal schon gar nicht mehr.“

Margarete Fölling ist selbst bereits seit zehn Jahren im Ruhestand, zuvor führte sie einen Friseurladen in Mechernich. Sie besucht ihre Mutter und holt sie zu Ausflügen ab, wenn gerade nichts los ist im Kreuserstift. Bei ihrer Familie hingegen schon: Strohe hat drei Töchter, vier Enkel und vier Urenkel.

„Gute und schlechte Zeiten“

„Ich habe mein Leben gelebt, die guten und die schlechten Zeiten. Man muss einfach immer das Beste draus machen“, erzählte die 102-Jährige auf der Terrasse, während ihr im Vorbeigehen immer wieder andere Bewohnerinnen gratulierten. Hier zeigt sich, dass sie im Heim sehr beliebt ist. „Eine Mitbewohnerin weckt mich morgens sogar immer pünktlich um halb acht“, betont sie mit einem Schmunzeln. Früher hatte sie selbst in einem Altenpflegeheim gearbeitet. Bis vor drei Jahren lebte sie alleine in Antweiler.

Ihr hohes Alter überrascht sie selbst: „Ich hätte nie gedacht, dass ich so alt werde.“ Die 102 Jahre seien im Rückspiegel ganz schön schnell vorbeigegangen. Da ist ein Jahr schon gar nicht mehr so viel. Und so verabschiedete sich Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick „bis zum 103. Geburtstag!“

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Landesregierung NRW vergibt „Stipendien für junges Engagement im Sport“

Region/Düsseldorf – Gemeinsam mit der Sportjugend NRW und dem Rheinischen Sparkassen- und Giroverband vergibt die Landesregierung auch in 2025 33 Stipendien an junge Menschen, die sich im Sport ehrenamtlich engagieren und in besonderer Weise Verantwortung übernehmen

Mit dem Stipendienprogramm unterstützt die Landesregierung gemeinsam mit der Sportjugend NRW und dem Rheinischen Sparkassen- und Giroverband Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 26 Jahren bei der Ausübung und Weiterentwicklung ihres Engagements im Sportverein, Sportfachverband oder in einem Stadt- oder Kreissportbund.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten des seit 2012 erfolgreich laufenden Programms erhalten monatlich eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 200 Euro. Darüber hinaus werden sie durch Beratung und Teilnahme an Projekten und Austauschformaten bei der Weiterentwicklung ihres Engagements unterstützt. Ziel ist hierbei auch die Erarbeitung individueller Zielvereinbarungen.

Die Staatsekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, betont die Bedeutung des Stipendienprogramms als einen wichtigen Baustein der Ehrenamtsförderung im Sport: „So vielfältig wie das Engagement selbst und so individuell wie die Engagierten und ihre Einsatzstellen, so pass- und zielgenau haben Landessportbund und Landesregierung ihre Ehrenamtsförderung gestaltet. Besonders wichtig ist uns hierbei neben der breiten Anerkennung ehrenamtlicher Leistungen, der Förderung von Ausbildung und Qualifizierung oder der Unterstützung von Vereinen und Verbänden bei der Entwicklung ihres Ehrenamtsmanagements insbesondere die Förderung des Nachwuchses. Ich freue mich daher sehr, dass wir auch im kommenden Jahr das Stipendienprogramm fortsetzen werden und weiterhin gezielt junge Menschen dabei unterstützen, ihr besonderes Engagement im Sport auch in schwierigeren Lebenssituationen fortführen und weiterentwickeln zu können.“

Voraussetzungen für eine Bewerbung sind ein Unterstützungsschreiben des jeweiligen Sportvereins, Sportfachverbandes oder Stadt- oder Kreissportbundes sowie ein Nachweis über ein monatliches Bruttoeinkommen von weniger als 1.250 Euro im Stipendienjahr. Engagierte, die bereits ein Stipendium in einem Vorjahr erhalten hatten, sind von einer erneuten Vergabe eines Stipendiums ausgeschlossen.

Die Bewerbungsfrist für das Stipendienjahr 2025 läuft bis zum 15. Juli 2024. Weitere Informationen sind hier abrufbar.

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Pastoraler Raum Daun – Erste Synodal-Versammlung

Daun/Mehren – In Mehren in der Vulkaneifel hat am 23. Juni die erste Synodalversammlung im Pastoralen Raum Daun stattgefunden. „Ein guter Anfang“, lautete die Bilanz des Leitungsteams. Mehr als 80 Frauen und Männer hatten die Angebote zu Austausch, Begegnung und Information genutzt.

Als Priesterreferentin Ute Engelskirchen (Bistum Trier) die Vielfalt der Angebote und Möglichkeiten des Austauschs im Abschlussgottesdienst als einen „großen bunten Blumenstrauß“ bezeichnete, als Dekan Dr. Jonas Weller vom Leitungsteam des Pastoralen Raums Daun die Veranstaltung als Zeichen der Ermutigung deutete, als Benedikt Welter vom Pfarreienrat Gillenfeld resümierte: „Wir hatten uns viel zu sagen“, spendeten die mehr als 80 Teilnehmenden und Gäste spontan Beifall.

In der Kirche, dem Bürgerhaus und dem Pfarrheim in Mehren war die erste Synodalversammlung über die Bühne gegangen, hatte Haupt- und Ehrenamtliche und weitere Interessierte aus den Pfarreien Daun und Gillenfeld und der Pfarreiengemeinschaft Kelberg zusammengeführt. Hatte zunächst Gelegenheit gegeben zum ungezwungenen Gespräch über Kinder-, Jugend- und Messdienerarbeit, Kirchenmusik und Chöre, Gebets- und Pilgergruppen, Seniorenarbeit und Räte. Und hatte im weiteren Verlauf die Teilnahme an zwei Workshops auf dem Programm, wobei zum Konzept des Leitungsteams, zu dem neben Dekan Weller noch Stefan Becker und Nico Sartoris gehören, großzügig Raum und Zeit für das persönliche Kennenlernen gehörten.

In den Workshops ging es etwa um das Schutzkonzept des Pastoralen Raums und den Kinderschutz in Schulen und Kitas, um Glaubenskommunikation und -vermittlung heute, um den Glauben im Familienleben, um Spielepädagogik und Bildungsarbeit und den Umgang mit Immobilien; geleitet wurden sie von Monika Neumann, Eva Pestemer, Tim Sturm, Lisa Emmerichs, Pamela Diedrichs, Carolin Hostert-Hack und Marcell Hürtgen.

Sarah Theisen, Mitglied des Pfarrgemeinderates in ihrem Wohnort Müllenbach und im Pfarreienrat der Pfarreiengemeinschaft Kelberg, zog ein positives Resümee: „Es war ein austauschreicher Tag.“ Die offene Gestaltung habe ihr sehr gut gefallen, die Organisation sei perfekt gewesen. Auch das Ehepaar Martha und Guido Grommes aus Daun, beide Lektoren, Kommunionhelfer und Initiatoren und Leitung von Wandergottesdiensten, erklärten: „Wir haben viele neue Leute aus der größer gewordenen Einheit kennengelernt, und uns macht Mut, dass das Leitungsteam und die weiteren Hauptamtlichen so offen für Neues sind.“ Auch Günter Schuster aus Mehren hatte nur lobende Worte. „Ich bin rundum begeistert“, meinte er. Es sei eine sehr konstruktive Veranstaltung zur Glaubensvertiefung gewesen. Dazu passte, dass im Abschlussgottesdienst, musikalisch gestaltet von Kantor Hubert Blaum mit einem Projektchor, der zukünftige Leiter der Priesterausbildung im Bistum Trier, Tim Sturm, in seiner Predigt bekundete, dass er froh sei über das spürbare Vertrauen der Teilnehmenden in die Zukunft der Kirche.

                                                    

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„Zukunfts-Workshop Inklusion“ mit Aktivist Raúl Krauthausen

Düren – Zahlreiche Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen sind beim „Zukunftsworkshop Inklusion“ zusammengekommen, um ihre Wünsche und Ziele zu äußern, wie eine gute Beteiligung gelingen kann. Der Aktivist Raúl Krauthausen präsentierte einen bewegenden Impulsvortrag.

Der Kreis Düren ist, neben den Kreisen Kleve und Unna, teil des Projektes „In Zukunft inklusiv. Mit politischer Partizipation zum Kreis für alle.“ der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe NRW (LAG Selbsthilfe NRW). Noch bis Ende April 2025 unterstützt dieses Projekt Menschen mit Behinderungen darin, eine wirksame politische Teilhabe auf Kreisebene und im Kreisgebiet zu erhalten. Ziel des Projektes ist es, ein Selbstvertretungsgremium auf Kreisebene einzurichten.

Rund 50 Menschen mit Behinderungen sowie zahlreiche Mitglieder des Initiativkreises Inklusion kamen im Kreishaus zusammen, um über die Themen Beteiligung und Inklusion zu sprechen. Elke Ricken-Melchert, Dezernentin des Kreises Düren, eröffnete die Veranstaltung auf Gebärdensprache. Anschließend erklärte sie das Ziel: „Wir wollen gemeinsam mit Ihnen erarbeiten, welche konkreten Maßnahmen Menschen mit Behinderungen im Kreis Düren brauchen, um politisch aktiv zu werden. Wir erkennen Ihre Vielfalt an. Ihre Beteiligung und einzigartige Perspektive sind ein Gewinn für unsere Gesellschaft.“ Der bekannte Aktivist Raúl Krauthausen, der sich stark für soziale Projekte einsetzt, sprach in seinem Impulsvortrag mit dem Titel „Auf die Begegnung kommt es an“ über die Themen Barrierefreiheit, Wortwahl, gesendete Botschaften und seine persönliche Schulzeit. Auch zu den Themen Teilhabe, politische Verantwortung, technische Errungenschaften und Brand- beziehungsweise Denkmalschutz hatte er eine Meinung: „Inklusion ist ein Menschenrecht und nicht etwas, das optional verhandelt werden darf. Inklusion bedeutet Auseinandersetzung und sich von Floskeln lösen.“ Der Aktivist und Autor, der selbst im Rollstuhl sitzt, betonte: „Ich sehe mich nicht als behindert an. Mein Rollstuhl bietet mir Freiheit. Meine Identität ist Raúl Krauthausen.“

Nach dem Vortrag stellte der Initiativkreis Inklusion seine Arbeitsergebnisse vor und die Teilnehmenden trafen sich in verschiedenen Arbeitsgruppen. Der Initiativkreis begleitet den Prozess im Kreis Düren und besteht aus Selbstvertretung, Politik, Verwaltung sowie Schlüsselpersonen der Kommunen und Wohlfahrt. Unter aktiver Mitwirkung der Teilnehmenden wurden bei der Veranstaltung Wünsche und Ziele der Menschen mit Behinderungen erfasst. Später wurden die gesammelten Ideen präsentiert und es gab musikalische Beiträge vom „Bunten Chor Kreis Düren“ sowie vom Chor „Lucivers“ aus Broichweiden. Die Ergebnisse aus dem Zukunftsworkshop fließen in den weiteren Prozess ein.

Durchgeführt wurde der Zukunftsworkshop vom Amt für Generationen, Demografie, Inklusion und Sozialplanung des Kreises Düren mit der Unterstützung der LAG Selbsthilfe NRW sowie der „Zukunftswerkstatt Kommunen – Attraktiv im Wandel“. Die Veranstaltung wurde mit Dolmetscherinnen und Dolmetschern in Schrift- und Gebärdensprache sowie Simultandolmetschen in Leichter Sprache begleitet. Eine induktive mobile Höranlage stand Menschen mit einer Hörbehinderung zur Verfügung. Gefördert wird das Projekt „In Zukunft inklusiv. Mit politischer Partizipation zum Kreis für alle“ durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Kunst & Kultur

Lit.Eifel 2024 – „Club der toten Eifeldichter“

Hellenthal – Die Lit.Eifel erwartet als Nächstes Franz Müntefering am Mittwoch, 3. Juli, um 19 Uhr im Jugendstilkraftwerk Heimbach mit seinem Buch „Unterwegs“ über das Älterwerden. Die Lit.Eifel feiert nicht nur bedeutende Gegenwartsliteratur an ungewöhnlichen Orten der Nordeifel, sie bietet ihren Fans einmal pro Spielzeit mit dem „Club der toten Eifeldichter“ auch Texte von Schriftstellern an, die das Zeitliche bereits gesegnet haben.

Drei ausdrucksstarke Rezitatoren verleihen deren Prosa und Lyrik neues Leben – verschiedene Epochen und Räume werden zur Sprache gebracht, die Zeitlosigkeit belletristischer Literatur tritt zu Tage. Margareta Ritter, die Vorsitzende der Lit.Eifel, begrüßte dazu einmal mehr Katia Franke, Ralf Kramp und Manni Lang in der Aula der Hellenthaler Hauptschule. Die drei sind seit Anfang an dabei, als die Lit.Eifel im Kloster Steinfeld ein „Special“ um den Dichter Jakob Kneip in Szene setzte.

85 Literaturfreunde waren diesmal gekommen, um den Texten von Wilma Herzog, Clara Viebig, Maria Homscheid, Jakob Kneip, Jacques Berndorf und Tilmann Gottschalk zu lauschen. Auch Heinrich Böll kam mit seinem berühmten Essay „You enter Germany“ zu Wort – und Carl Zuckmayer mit einem Auszug aus seinem Theaterstück „Des Teufels General“, in dem die ethnologische Entstehungsgeschichte der Rheinländer und damit auch der Eifeler geklärt wird.

Kontoauszugsdrucker explodiert

Zum Brüllen komisch war nicht nur Jacques Berndorfs Kurzgeschichte „Johnnys Coup“, bei dem statt eines Geldautomaten der Kontoauszugsdrucker in die Luft fliegt, sondern auch die Eichhorn-Satire des am 4. März 1944 in Prüm geborenen Liedermachers und Kabarettisten Ulrich Roski.

Das Publikum war offensichtlich begeistert. Besonders mit verteilten Rollen gelesene Passagen aus Heinz Becker-Triers Roman „Vorfrühling“ und dem „Eifelprinz“ von Maria Homscheid sowie Dr. Jacob W. Flosdorfs Gedicht „De Klocke fleje no Rom“ weckten im Auditorium lautstarke Anerkennung.

Margareta Ritter bedankte sich bei den Vorlesern, dem Publikum und den Hellenthaler Pfadfindern, die sich um die Bewirtung der Gäste kümmerten. Die Lit.Eifel erwartet als Nächstes Franz Müntefering am Mittwoch, 3. Juli, um 19 Uhr im Jugendstilkraftwerk Heimbach mit seinem Buch „Unterwegs“ über das Älterwerden.

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CHIO Aachen 2024 – Mehr als 50 Mercedes-Benz für das Weltfest des Pferdesports

Aachen – Genau 70 Jahre ist es her, dass Mercedes-Benz offizieller Sponsor beim CHIO Aachen wurde. Damals gewann ein gewisser Hans Günter Winkler erstmals den Rolex Grand Prix auf dem heiligen Aachener Rasen und ein Mercedes-Benz 170 SA Cabriolet war so mit das schickste und modernste, was man auf den Straßen steuern konnte. Heute setzt die Luxus-Automobilmarke unter anderem mit dem EQE Maßstäbe. Und so garantieren inzwischen auch viele elektrische und hybride Fahrzeuge beim CHIO Aachen den exklusiven Shuttle-Service für die Sportler und Gäste.

Insgesamt sind mehr als 50 dieser modernen Fahrzeuge für einen perfekten Ablauf nötig, die Matthias Hindemith nun an Stefanie Peters, die Präsidentin des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV), übergeben hat. Für den Vorsitzenden der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Niederlassungsverbund Rheinland wird der CHIO Aachen 2024 ein ganz besonderer, denn er feiert ein ganz persönliches Jubiläum – 2004 war er als Leiter der Mercedes-Benz Niederlassung Aachen zum ersten Mal beim Weltfest des Pferdesports dabei.

„Es erfüllt mich mit Stolz, seit 20 Jahren Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Ich freue mich, dass wir auch in diesem Jahr wieder als Mobilitätspartner den CHIO Aachen aktiv begleiten und unterstützen. Unseren Kunden bieten wir mit Ausstellungstand und Lounge eine innovative und attraktive Plattform, um die Marke Mercedes-Benz zu erleben“, so Hindemith.

Der Automobilkonzern, der im CHIO-Village auf einer 1400 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche mit einer exklusiven Auswahl des Produktportfolios das luxuriöse Erscheinungsbild der Marke präsentiert, setzt auf eine nachhaltige Zukunft und begeistert mit umweltfreundlichen Lösungen. Das freut auch Stefanie Peters: „Der CHIO Aachen steht nicht nur für Spitzensport und ein Top-Event, sondern auch für verlässliche Partnerschaften. So einen treuen und verlässlichen Partner wie Mercedes-Benz an unserer Seite zu haben, macht mich sehr froh. Gemeinsam finden wir immer wieder Wege, die Geschichte des Turniers zukunftsorientiert fortzuschreiben.“

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Luftrettung bleibt die nächsten 30 Jahre am Nürburgring

Nürburg – Nürburgring und Johanniter Luftrettung schließen langfristigen Vertrag – Sicherung des wichtigen Rettungsmittels für die gesamte Region – Hubschrauber trägt mit „Air Rescue Nürburgring“ die Rennstrecke im Namen – „Einsatz für den Air Rescue Nürburgring“, heißt es seit nunmehr acht Jahren bei einem Notfall in der Eifel. Wenn am Nürburgring, aber auch überall sonst zwischen Köln, Koblenz und Trier, schnelle Hilfe benötigt wird, rückt regelmäßig die Johanniter Luftrettung aus.

Mit einem Notarzt und vielseitigem, medizinischem Equipment an Bord ist der „Air Rescue Nürburgring“ ein wahrer Lebensretter, der 2023 insgesamt 1.111 Einsätze absolvierte. Foto: Gruppe C

Mit bis zu 270 Stundenkilometern erreicht der Hubschrauber in wenigen Minuten jeden Winkel des ländlichen Raumes um die Rennstrecke – und fliegt Kranke wie Verletzte ebenso schnell in die spezialisierten Kliniken der Großstädte.

Mit einem Notarzt und vielseitigem, medizinischem Equipment an Bord ist der „Air Rescue Nürburgring“ ein wahrer Lebensretter. Und der ist ständig gefragt: Mehrmals am Tag hebt der Intensivtransporthubschrauber (ITH) ab. Neben Notfall-Einsätzen liegt das Augenmerk zusätzlich auf der Verlegung Schwerstkranker von einem Krankenhaus zum anderen. Seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 2016 gewinnt der ITH konstant an Bedeutung, und übernimmt immer mehr Einsätze – zuletzt waren es insgesamt 1.111 im Jahr 2023.

30 weitere Jahre im Herzen der Grand-Prix-Strecke
Stationiert ist die Luftrettung inmitten der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings – und dies bleibt nun auch mindestens die nächsten drei Jahrzehnte so. Der Hangar steht am Rande der Ravenol-Kurve, nur wenige Meter vom Asphalt des Rings entfernt. Der Rennstreckenbetrieb kann bei den Starts und Landungen ohne Einschränkungen weiterlaufen.

„Die Luftrettung ist ein Garant für schnelle Hilfe am und um den Nürburgring“, erklärt der Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG, Ingo Böder. „Wir sind stolz, mit unseren Partnern und der Stationierung des Hubschraubers weiterhin unseren Beitrag zur medizinischen Versorgung einer ganzen Region leisten zu können und wir sind froh, den ITH hier vor Ort zu haben.“ Denn auch wenn die meisten Rettungshubschrauber-Einsätze keinen direkten Nürburgring-Bezug haben, unterstützt der ITH natürlich bei den Veranstaltungen am Ring die breit aufgestellte medizinische Infrastruktur. Während Großevents wie Rock am Ring, 24h-Rennen oder dem Truck-Grand-Prix halten sich zehntausende Menschen am Ring auf: eine mittelgroße Stadt, die auch medizinisch versorgt sein will. Allein im streckeneigenen Medical Center kam der DRK Kreisverband Ahrweiler im vergangenen Jahr auf mehr als 1.100 Behandlungen. „Dass ein Rettungshubschrauber mit dem Nürburgring im Namen tagtäglich Gutes tut, macht uns zusätzlich stolz.“

„Die Infrastruktur des Nürburgrings und der Standort in der ländlichen Region bieten dem medizinischen Einsatzteam und dem Intensivtransporthubschrauber optimale Bedingungen, um medizinische Hilfe leisten zu können. Ohne den Nürburgring als Partner wäre eine Versorgung auf diesem Niveau schlichtweg nicht möglich. Die Zusammenarbeit der Johanniter-Unfall-Hilfe als Betreiber des Hubschraubers, des Deutschen Roten Kreuz Ahrweiler als Betreiber des Nürburgring Medical Centers, sowie des Rettungs- und Sanitätsdienstes am Nürburgring und der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG sind eine starke Allianz für die gesamte Region – das muss man ganz klar so festhalten“, sagt Frank Zabel, Geschäftsführer der Johanniter Luftrettung.


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Wirtschaft

Ein intensiver Bezug zur Eifel – Die Eifel Bäckerei Lutz aus Büchel in der südöstlichen Eifel

Prüm/Büchel – Die Bäckerei Lutz mit Hauptsitz in Büchel ist in der südöstlichen Eifel mit 20 Filialen vertreten, aber auch nach wie vor ein richtiger familiärer Handwerksbetrieb. Als Produzent der Regionalmarke Eifel ist Qualität eine Sache der Überzeugung.

Brot ist Lebensmittel Nummer eins. Doch es gibt gewaltige Unterschiede, ob es sich um industrielle Ware oder handwerkliche Backkunst handelt. „Wir waren schon immer sehr bodenständig und mit intensivem Bezug zur Eifel“, erzählt Michael Lutz, der in dritter Generation die 1948 gegründete Bäckerei Lutz leitet. „Wir waren bereits Mitinitiator einer einstigen Mehlmarke der Mühle Kyllburg. Aber als die letzte Eifeler Mühle aufgab, war dieser Qualitätsanspruch nicht mehr haltbar. Jetzt beziehen wir wieder Getreide und Mehl aus dem Regionalmarke EIFEL Programm.“ Die Qualitäts- und Herkunftsgarantie der Regionalmarke EIFEL wird dabei über Mühlen im Rheinland durch Mengenbilanzen konsequent umgesetzt, so dass es für Lutz nah lag, sich 2016 dem Qualitätsnetzwerk anzuschließen. „Uns kommt auch zu Gute, dass dort eine breite Produktpalette geführt wird, was natürlich mehr Aufmerksamkeit bei den Kunden mit sich bringt.“ So passt es für ihn perfekt: eigene unverwechselbare Rezepturen und eigener Sauerteig, zertifizierte Güte von Weizen- und Roggenmehl sowie weitere Eifeler Zutaten wie etwa Eier der Regionalmarke.

Im Netzwerk Verantwortung zeigen

Mit den saisonalen Sorten, mit Kuchen und Teilchen, mit Brot und Brötchen hat die Bäckerei geschätzt rund 300 verschiedene Artikel im Sortiment. Hinzu kommt ein Bereich, der immer wichtiger wird: „Wir bieten in unseren eigenen Cafés und Bistros oder in Supermarkt-Verkaufsstellen natürlich auch Snacks an.“ Darüber hinaus beliefert Lutz beispielsweise auch Alten- und Pflegeheime, Hotelrestaurants und Mensen oder andere Gastronomie- und Cateringunternehmen, etliche von ihnen ebenfalls „Familienmitglieder“ der Regionalmarke EIFEL. In Kooperation mit der Vulkan Brauerei Mendig wird spezielles Bierbrot gebacken, das von der zertifizierten Metzgerei Hünten verwendete Paniermehl stammt von Lutz. „Wichtig ist es, individuelle Produkte zu schaffen. So können wir im eigentlich gesättigten Markt für Backwaren gut bestehen und uns gegen Industrieprodukte zu behaupten.“ Auch ein anderes Branchenproblem hat er gut im Griff: den Fachkräftemangel. Dank Zwei-Schicht-Struktur und Hightech-Hilfe haben die rund sechzig Beschäftigten im unmittelbaren Bäckereibereich moderne Arbeitsbedingungen, die auch junge Leute motiviert. Weitere rund zweihundert Menschen arbeiten in den Filialen und in der Logistik.

Eine grundsolide Firmenphilosophie

Michael Lutz hat von seinem Vater bereits die Strategie übernommen, sich nicht nur auf die Existenz als Einzelbäckerei zu beschränken, sondern mit einem Niederlassungsnetz weiter zu denken. Dennoch: „Wir wollen allenfalls behutsam wachsen und uns treu bleiben.“ Sich selbst treu bleiben heißt für ihn auch, an Ressourcenschutz zu denken. Zwar finden die Kunden bis in den Abend frische Backware in den Lutz-Regalen, aber dennoch achtet Lutz darauf, möglichst wenig wegzuwerfen. Brot vom Vortag wird zur wertvollen Backzutat für Frisches: „Damit wird die Kruste noch aromatischer und krosser.“ Überschüssiges, welches laut Gesetz weitergegeben werden darf, geht an die Tafeln. Anderes dient als Futtervorprodukt für Tiere in der Landwirtschaft. Lediglich Teilchen mit Sahne oder Früchten, die nicht verkauft wurden, müssen in den Kreislauf des Biomülls. Allerdings sagt die Kundenresonanz, dass selbst Genießen sicher das Beste ist.

“Es gibt für uns mit der Regionalmarke EIFEL immer wieder gute Vernetzungen. Auch das trägt dazu bei, Backwaren mit Charakter zu machen.“

Michael Lutz – Inhaber Bäckerei Gebr. Lutz

https://www.baeckerei-lutz.de/

“Die EIFEL Bäckerei Lutz verkörpert viele positive Eigenschaften: Familienbetrieb, hohe Qualitätsorientierung, konsequente Strategie, ehrliches Handwerk mit dem Blick für die Region – ein rundum verlässlicher Partner für Kunden und Mitarbeiter. Das passt perfekt zur Regionalmarke EIFEL-Philosophie!“

Markus Pfeifer – Geschäftsführer der Regionalmarke EIFEL

https://www.regionalmarke-eifel.de/

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30-jähriges Jubiläum der Städte-Partnerschaft Mayen – Uherské Hradiště wurde gebührend gefeiert

Mayen – Drei Gäste aus Tschechien wurden mit der Goldenen Ehrennadel geehrt – Die Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Mayen und der Stadt Uherské Hradiště feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum. Gegründet kurz nach der Entstehung der Tschechischen Republik ist die Partnerschaft heute ein starkes Symbol für die Überwindung von Grenzen und die Schaffung neuer Verbindungen. Um diesen Anlass zu feiern und Mayen und die Umgebung noch besser kennenzulernen war eine Delegation aus der tschechischen Partnerstadt zu Gast in Mayen.

v.l.n.r.: Adéla Tuha, Blanka Rašticová, Stanislav Blaha und Oberbürgermeister Dirk. Foto: Janine Pitzen/ Stadt Mayen

Oberbürgermeister Günter Laux und der tschechische Bürgermeister Ladislav Šupka besiegelten am 22. Mai 1994 in Mayen bzw. am 18. September 1994 in Uherské Hradiště die Städtepartnerschaft dieser zwei Städte, welche sich bis heute zu einer guten Freundschaft etabliert und entwickelt hat.

Die Gäste erwartete ein interessantes Programm um Mayen und die Umgebung ein wenig kennenzulernen. Neben einem Besuch der Stadt Koblenz und des Klosters Maria Laach, war sicherlich das gemeinsame Konzert des Chors Svatopluk aus Uherské Hradiště mit dem Kammerchor Mayen und dem Schönberg-Ensemble aus Koblenz am Samstagabend ein Höhepunkt des Besuchs. Organisiert hatte das beeindruckende Konzert der deutsch-tschechische Freundschaftskreis Mayen – Uherské Hradiště im Rahmen seiner Aktionen zum Jubiläumsjahr, zu denen unter anderem auch eine Ausstellung im Eifelmuseum mit vielen Zeugnissen der Partnerschaft und Freundschaft aus 30 Jahren gehörte.

Mit einem feierlichen Festakt im Sitzungssaal der Stadt Mayen wurde das Wochenende perfekt abgerundet. Besonderes Highlight war die Einweihung des Uherské Hradiště Platzes (ehemaliger Forumsplatz). Außerdem wurden auf dem neuen Uherské Hradiště Platz die Informationsschilder zu allen drei Partnerstädten von Mayen – neben Uherské Hradiště sind dies die französische Stadt Joigny und Godalming in Großbritannien – enthüllt.

Des Weiteren durften sich drei Gäste aus Tschechien noch über eine Ehrung der Stadt Mayen freuen. Oberbürgermeister Dirk Meid verlieh Stanislav Blaha, Blanka Rašticová und Adéla Tuha die Goldene Ehrennadel der Stadt Mayen. Stanislav Blaha als Bürgermeister von Uherské Hradiště, Blanka Rašticová, die bereits seit 2011 Vorsitzende des Freundschaftskreises Uherské Hradiště – Mayen ist, und Adéla Tuha, die sich als Mitarbeiterin der Stadtverwaltung aktiv an der Pflege der Freundschaft der beiden Städte beteiligt und einsetzt, freuten sich über dieses Symbol der Wertschätzung und nahmen die Goldene Ehrennadel mit Dank entgegen.

„Es ist von großer Bedeutung, Freundschaften in Europa aufrecht zu erhalten. Die teilweise erschreckenden Ergebnisse der Europawahlen sollten uns Ansporn sein, spaltenden Tendenzen etwas entgegenzusetzen,“ sagte Oberbürgermeister Dirk Meid beim Festakt. „Mit unserer Städtepartnerschaft knüpfen wir dort an und stärken eine europäische Gesellschaft der Akzeptanz, des Zusammenhaltes und des Friedens.“

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Feierliche Einweihung und Sommerfest der Kita „Indelandmäuse“

Düren – Die Kita „Indelandmäuse“ in Inden-Altdorf, die sich in der Trägerschaft der Kreismäuse AöR (Anstalt des öffentlichen Rechts) befindet, feierte die offizielle Einweihung mit einem Sommerfest. Das Kita-Team, die Familien mit Kindern und zahlreiche Gäste verbrachten einen Tag voller Freude und Entdeckungen.

Das große Fest, das unter dem Motto „Mit allen Sinnen“ stand, wurde am vergangenen Samstag, 22. Juni, gefeiert. Die Einweihung eröffnete Elke Ricken-Melchert, Dezernentin des Kreises Düren: „Ich bedanke mich herzlich bei der Gemeinde Inden, dem gesamten Kita-Team und den Eltern für die tatkräftige Unterstützung sowie wertvolle Zusammenarbeit bei der Entstehung der Kita ‚Indelandmäuse‘.“ Die Dezernentin gehört zum Vorstand der zum Kreis Düren gehörenden Kreismäuse AöR (Anstalt des öffentlichen Rechts).

Die Reise der Kita „Indelandmäuse“ begann bereits im Jahr 2018 als zweigruppige sowie mobile Einheit. In den Folgejahren wurde sie aufgrund des dringenden Bedarfs an Betreuungsplätzen auf vier Gruppen erweitert. Unter der Leitung von Sandra Paratsch betreut ein engagiertes Team von 21 Mitarbeitenden insgesamt 72 Kinder. Partizipation ist hier gelebter Alltag und wird in vielen Bereichen aufgegriffen. Besonders hervorzuheben ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die durch den Schwerpunkt der Arbeit im U3-Bereich, also die Betreuung von Kindern unter drei Jahren, gefördert wird. Der barrierefreie Neubau bietet auf 1200 Quadratmetern durch offene Raumkonzepte eine Menge Abwechslung und Begegnungsmöglichkeiten. Eine Besonderheit ist das Spielgerät „Inden“ im Außenbereich der Kita, denn dort wurde mit einem Hügel und leicht tiefergelegten Sandspielbereich die Thematik des Tagebaus Inden aufgegriffen.

Christoph Siebertz, ebenfalls Vorstand der Kreismäuse AöR, hob die Einzigartigkeit der neuen Einrichtung hervor: „Die Indelandmäuse übernehmen bei den Kreismäusen oft eine Vorreiterrolle, wenn es um die Umsetzung neuer Ideen und Projekte geht.“ Auch Stefan Pfennings, Bürgermeister der Gemeinde Inden, zeigte sich sowohl aufgrund des ansehnlichen Neubaus als auch bezüglich der Namensgebung erfreut: „Der Name ‚Indelandmäuse‘ zeigt, dass die Identität mit unserem Indeland hier sinnstiftend ist. Die Gemeinde Inden wächst und somit muss auch die Infrastruktur weiter wachsen.“

Beim anschließenden Sommerfest konnten sich Groß und Klein auf ein abwechslungsreiches Programm freuen, das – ganz nach dem Motto – alle Sinne ansprach. Es gab unter anderem ein spannendes Riech-Memory, eine Schmeck-Station sowie Fühl-Kisten.