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Wirtschaft

IHK-Regionalausschuss Eifel fordert Bürokratiebremsen von der EU-Kommission

Aachen/Region – Europa hat gewählt – welche Auswirkungen hat das Ergebnis auf die Wirtschaft? Diese Frage stand im Fokus der Sommer-Sitzung des Regionalausschusses der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen für die Eifel und den Kreis Euskirchen. Die Unternehmerinnen und Unternehmer, die bei der Weiss-Packaging GmbH & Co. KG in Simmerath tagten, sind sich einig: „Das neu gewählte Europaparlament soll sich für einen attraktiveren Wirtschaftsstandort einsetzen. Europa muss agiler, schneller und digitaler werden, indem es Kosten senkt, Verfahren beschleunigt und Bürokratie abbaut.“

Trotz der wirtschaftlich starken Basis und der vielen Vorteile des EU-Binnenmarktes für europäische Unternehmen, ist die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes auf dem globalen Markt gefährdet. „Dies muss sich in der neuen Legislatur dringend ändern“, fordert der IHK-Regionalausschuss. An das neue EU-Parlament, das am 16. Juli für die kommenden fünf Jahre seine Arbeit aufnimmt, appellieren die Unternehmen in der Eifel: „Wir brauchen schnellstmöglich Gesetzesgrundlagen, die bezahlbare und planbare Energie sicherstellen, die Investitionen in Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz sowie die Sicherung von Fachkräften ermöglichen.“

Europa steht vor einer herausfordernden Zukunft – auch beim Thema Nachhaltigkeit. „Um das europäische Nachhaltigkeitsziel zu erreichen, ist mehr als ein deutlicher Ausbau der erneuerbaren Energien nötig. Es müssen vor allem Bürokratielasten reduziert werden, damit Betriebe mehr Ressourcen für die klimagerechte Umgestaltung ihrer Geschäftsaktivitäten haben“, betont Raphael Jonas, Geschäftsführer der IHK Aachen für die Bereiche Innovation, Umwelt und Standort.

„Durch den europäischen Green Deal, mit dem die EU-Mitgliedstaaten bis 2050 klimaneutral werden wollen, sind für die Unternehmen aktuell zahlreiche neue Berichts- und Informationspflichten entstanden“, berichten die Eifler Unternehmen. In der neuen Legislatur erwarten sie, dass die Belange von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) von der EU-Kommission früher und stärker in den Dialog über neue Gesetzesvorhaben einbezogen werden.

„Die Umsetzbarkeit neuer EU-Regelungen wird für KMU bisher nicht ausreichend mitgedacht“, verdeutlicht Sandra Zwick, Referatsleiterin Europapolitik und EU-Außenwirtschaftsförderung bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) in Brüssel. Zwick unterstreicht bei der Ausschusssitzung in der Eifel die Notwendigkeit, dass die EU-Kommission konkret für eine Entlastung sorgen und neue Gesetze besser im Vorfeld nach dem ‚Think small first‘-Prinzip auf ihre Auswirkungen und Umsetzbarkeit für KMU prüfen sollte. Dann könnten auch die Unternehmen in der Eifel von den EU-Gesetzen profitieren.

 

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Kunst & Kultur

Neues Marienbild für die Stiftskirche in Kyllburg

Kyllburg/Region – Die Bitburger Künstlerin Silke Aurora hat für die Stiftskirche in Kyllburg ein neues Marienbild gemalt. Mit seiner modernen Bildidee regt es dazu an, sich der Gottesmutter auf anderem Wege zu nähern. Fünf Frauen und dazu eine Pietà – und alle sind irgendwie Maria. Das in Öl gemalte Marienbild der Eifeler Künstlerin Silke Aurora besteht aus mehreren Bildebenen, die sich überlagern. Fünf nach Modellen porträthaft gemalte Frauen und eine durchscheinende schmerzhafte Muttergottes mit dem toten Leib ihres Sohnes erzeugen ein vielschichtiges Bild, das verschiedene Zugänge zur Gottesmutter ermöglichen möchte.

Es sei eine „unorthodox interpretierte Pietà“, erklärte dazu die Kunsthistorikerin Dr. Ute Bopp-Schumacher am 2. Juni bei der Vorstellung des Werks in der Kirche auf dem Stiftsberg. In den individuellen Porträts zeitgenössischer Frauen, die alle den Betrachtenden anblicken, unterscheide es sich von den idealisierten Marienbildnissen der Kunstgeschichte. Es ermögliche damit die individuellen und persönlichen Zugänge, für die das Bild auch mit seinem Titel stehe: „Ich bin Maria.“ Das zweimal zwei Meter große Gemälde, das jetzt an der Nordwand der fast 750 Jahre alten gotischen Kirche hängt, wird von drei Personen besonders geprägt: einer jungen Frau in der Mitte, die dem Betrachtenden einladend die Hand reicht, von einer hochschwangeren Frau mit entblößtem Babybauch auf der rechten und am linken Bildrand vom Selbstporträt der Künstlerin, die mit sinnierendem Blick eine Kerze hält. Sowohl die nur auf den zweiten Blick erkennbare Pietà im klassischen Stil als auch einige der porträtierten Frauen berühren mit ihren Händen den toten Christus und verbinden die Bild- und Zeitebenen.

„Die Idee für das Bild stammt von Silke Aurora selbst, und wir haben uns darauf eingelassen“, sagte Pfarrer Klaus Bender über das Auftragswerk. Die Künstlerin, die bereits Porträtgemälde im Kreuzgang gezeigt hatte, habe ihm von „ihrem Traum berichtet, einmal ein Altarbild zu malen“. Entstanden sei daraus dieses Bild zur Kirchenpatronin Maria, die in vielen Darstellungen aus verschiedensten Epochen die künstlerische Ausstattung des Gotteshauses prägt – darunter die etwa 650 Jahre alte Steinmadonna im Zentrum des Hauptaltars. Der Trierer Kulturdezernent Markus Nöhl betonte in seinem Grußwort die ungebrochene Bedeutung von Kunst für die Gestaltung religiöser Räume: „Das Schönste soll das Allerheiligste ehren, uns aber auch herausfordern. Die Künstlerin gibt mit dem Werk einen Gedankenanstoß. Es ist eine Interpretation der Kirche und der Zeit, die wir heute erleben“.

Für Aurora sprechen aus den Frauengestalten verschiedene Gefühle und Lebensphasen und mit ihnen unterschiedliche Zugänge zur Mutter Jesu. Sie wolle mit dem Bild ausdrücken, dass „in jedem von uns eine Maria steckt“, erklärte die Porträtmalerin zur Intention. Das Bild solle auch einladen, über die Weiblichkeit, ihre Facetten sowie die Position der Frau in der Kirche nachzudenken. Sie sprach von einem „besonderen Auftrag, der mich sehr berührt hat“.

Pfarrer Bender segnete das Bild „in der Hoffnung, dass es selbst zum Segen wird für die Menschen, die es anschauen“. Wolfgang Valerius an der Orgel und eine dreiköpfige Band gestalteten die Feierstunde in der fast voll besetzten Pfarrkirche musikalisch. Bandsängerin Helena Thiel saß auch für die zentrale Bildfigur Modell. Ein kleiner Katalog zur Arbeit liegt in der Kirche aus.

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News

Neue Wettbewerbs-Runde der „Sterne des Sports“ startet am 1. Juli

Region/Berlin – Die „Sterne des Sports“ gehen in die nächste Runde: Vom 1. Juli an können sich die bundesweit rund 86.000 Sportvereine bei den „Sternen des Sports“ 2025 mit ihren gesellschaftlichen Engagements bewerben.

So können Sportvereine beispielsweise ihre Initiativen aus den Bereichen Bildung und Qualifikation, Gesundheit und Prävention, Integration und Inklusion, Klimaschutz, Digitalisierung oder Demokratieförderung beim vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den Volksbanken Raiffeisenbanken gemeinsam veranstalteten Wettbewerb einreichen. Aber auch die tagtägliche Vereinsarbeit wie unter anderem Vereinsmanagement, Jugendförderung, Sportvereinsentwicklung, Ehrenamtsförderung oder Mitgliedergewinnung haben bei den „Sternen“ Gewinnchancen. Die Finalisten erwartet bei der Preisverleihung des „Großen Stern des Sports in Gold“ zum Jahresbeginn 2026 in Berlin eine Ehrung auf höchster Ebene. Der bundesweit erstplatzierte Sportverein erhält neben dem Gold-Pokal ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.

Zuvor können sich die Vereine über die von den Volksbanken und Raiffeisenbanken vor Ort ausgelobte lokale Ebene (Bronze) und anschließend für die Landesebene (Silber) qualifizieren, die von den genossenschaftlichen Regionalverbänden mit Unterstützung der Landessportbünde ausgerichtet wird. Auch auf diesen Ebenen können die Vereine mit Preisgeldern dotierte Sterne-Auszeichnungen gewinnen. Die erstplatzierten Silber-Preisträger qualifizieren sich für das Bundesfinale und gehen dort in das Rennen um den „Großen Stern des Sports“ in Gold 2025.

Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR): „Wir sehen in diesen Tagen viele Höchstleistungen im Spitzensport und dies begeistert und verbindet Menschen europa- und weltweit. Wo aber kommen diese Spitzenleistungen her, wer hat hier gefördert? Es sind die Sportvereine vor Ort, die eine Basis legen und sich über den reinen Sportbetrieb hinaus für das Miteinander in unserer Gesellschaft, ehrenamtlich in ihrer Freizeit, engagieren. Das wollen wir, die rund 700 Volksbanken und Raiffeisenbanken gemeinsam mit dem DOSB, mit den ‚Sternen des Sports‘ würdigen und sehen wieder zahlreichen Bewerbungen entgegen.“

DOSB-Präsident Thomas Weikert: „Wir sind gespannt und voller Vorfreude auf die zahlreichen Beiträge, mit denen unsere Vereine an der Basis den gesellschaftlichen Zusammenhang stärken. Ihre Bedeutung für einen aktiven Lebensstil, das Miteinander und den Zusammenhalt in unserem Land werden bei den ‚Sternen des Sports‘ auf faszinierende, beeindruckende Art und Weise ins Rampenlicht gestellt. Ich appelliere an alle Sportvereine, sich um die höchste Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement im deutschen Sport zu bewerben.“

Bewerbung über zentrale Plattform „Viele schaffen mehr“

Ob mit oder ohne vorgeschaltetes Crowdfunding – die Teilnahme am Wettbewerb „Sterne des Sports“ ist denkbar einfach. Bewerben können sich Sportvereine über die Plattform www.viele-schaffen-mehr.de/sterne-des-sports. Die Bewerbungsphase für den Wettbewerb 2025 startet am 1. Juli 2024 und endet am 30. Juni 2025. Ab dem 1. Juli 2025 werden die Bewerbungen für den Folgewettbewerb angenommen. So können die teilnehmenden Sportvereine ihre Bewerbungen fortlaufend ganzjährig einreichen.

Weitere Informationen zu den „Sternen des Sports“ 2025 gibt es unter www.sterne-des-sports.de. Darüber hinaus gibt es Impressionen, Tipps und Infos über die „Sterne des Sports“ auf den Social-Media-Kanälen @sportdeutschland und dem Community-Kanal @sternedessports. Hier stellen auch teilnehmende Sportvereine, Volksbanken Raiffeisenbanken und Sportverbände selbst ihre Projekte vor und liefern unmittelbare Einblicke in ihre Wettbewerbsteilnahme.

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News

Brandneu! – CHIO Aachen Podcast mit Marcus und Nadia Ehning

Aachen – „Aachen ist wie nach Hause kommen“ – Die Stars der Reitszene hautnah erleben – das geht künftig nicht mehr nur an den zehn Tagen beim CHIO Aachen in der Soers, sondern jetzt auch das ganze Jahr über auf dem heimischen Sofa, beim Joggen oder auf dem Weg zur Arbeit. Denn ab sofort gibt es regelmäßig den CHIO Aachen Podcast mit besonderen Gesprächspartnern, die Podcast-Host Marc Eschweiler hinter die Kulissen blicken lassen.

Den Auftakt machen zwei ganz Große ihrer Zunft: Er ist dreimaliger Gewinner des Rolex Grand Prix beim CHIO Aachen, sie die erfolgreichste Einzelvoltigiererin der Welt. Die Rede ist von Marcus und Nadia Ehning, die uns für die erste Folge des CHIO Aachen Podcasts auf ihre Anlage im westfälischen Borken eingeladen haben. Vielleicht liegt es an der dortigen Atmosphäre, dass der sonst eher zurückhaltende Marcus Ehning mit uns plötzlich so offen wie selten über Familienleben und Spitzensport spricht. Gemeinsam erinnern sich Nadia und Marcus Ehning an ihr Kennenlernen, geben Einblicke in ihren privaten Alltag und lassen die Zuhörer teilhaben an den Highlights und Rückschlägen ihrer sportlichen Karrieren.

So berichtet Nadia Ehning, dass das Weltfest des Pferdesports jedes Jahr fester Bestandteil des Familienkalenders ist. „Aachen ist wie nach Hause kommen“, stellt die vierfache Mutter fest. Und sie ist ganz erstaunt, als Marcus Ehning im Gespräch erzählt, wie er mit Nervosität vor dem Ritt umgeht – zum Beispiel vor einigen Jahren beim Mercedes-Benz Nationenpreis. „Da kommen einem ja Gedanken in den Kopf, die will man gar nicht haben in dem Moment. Und dann habe ich versucht, das alles auszublenden, und mir gedacht: Meine Frau und meine Kinder sitzen auf der Tribüne und für die möchte ich jetzt eine gute Runde reiten.“

Weitere spannende Einblicke wie diese sowie gute Unterhaltung und die eine oder andere Überraschung bietet der CHIO Aachen Podcast ab sofort überall dort, wo es Podcasts gibt. Eine perfekte Einstimmung auf Deutschlands größte Sportveranstaltung, den CHIO Aachen, der in diesem Jahr vom 28. Juni bis 7. Juli stattfindet.

Alle Informationen und die erste Folge finden Sie hier.

 

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Tourismus

Tourist-Info Maria Laach – 500.000er-Besucher-Marke geknackt

Maria Laach – Gäste aus dem Schwabenland haben die 500.000er-Besuchermarke in der Tourist Info Maria Laach geknackt. Für Angelika und Martin Zöller aus der Nähe von Tübingen begann der Besuch am Laacher See mit einem überraschenden Sektempfang. Die drei Bürgermeister der Verbandsgemeinden Mendig, Brohltal und Pellenz, Jörg Lempertz, Johannes Bell und Sebastian Busch, der Geschäftsführer der Klosterbetriebe Maria Laach, Steffen Steckbauer, sowie Sarah Stein, Lea Port und Annika Chagas da Silva von der Vulkanregion Laacher See konnten die Jubiläumsgäste zudem mit einem bunten Strauß an Geschenken begrüßen.

Aus einem Zwischenstopp am Laacher See wurde so für die Zöllers eine unverhoffte Bescherung am Anfang ihres Urlaubs an Rhein und Mosel. „Auf der Urlaubsanreise suchen wir uns immer einen Stopp in der Nähe aus. Nach einem Frühstück in Mendig ging es nach Laach. Hier waren wir nämlich noch nicht und wir wollten uns eigentlich nur die Benediktinerabtei ansehen“, schmunzelte Martin Zöller. Er und seine Frau wurden als Jubiläumsgäste anschließend reich beschenkt. Es gab unter anderem einen Gutschein für ein Wochenende in einer Ferienwohnung in Nickenich, Karten für die „Nacht der Vulkane“ und einen Gutschein für die Klostergaststätte Maria Laach.

„Wir freuen uns, dass sie den Abstecher nach Maria Laach gemacht haben und hoffen, dass sie unsere Region noch weiter kennenlernen wollen“, so die drei VG- Bürgermeister, die die touristische Zusammenarbeit der Verbandsgemeinden Brohltal, Pellenz und Mendig im Rahmen der Vulkanregion Laacher See am Standort Maria Laach hervorhoben. Am Laacher See heißt es Wandern oder Schwimmen, die Klosterbetriebe und die Abtei besichtigen sowie sich kulinarisch verwöhnen lassen. Oder es geht nach Mendig in den Lava-Dome und in die einzigartigen Basaltlava-Keller, ins Römerbergwerk nach Kretz oder aber zu einer Fahrt mit dem Vulkan-Expreß durch das Brohltal – das Angebot ist abwechslungsreich und vielfältig.

Die Tourist-Info Maria Laach ist seit 2015 direkt am großen Besucherparkplatz zu Hause und dient als erste Anlaufstelle bei allen Fragen, Anregungen und Tipps rund um Maria Laach und die Ferienregion Laacher See. Hier gibt es unter anderem Informationen zu Urlaubs- und Gruppenangeboten, einen Kartenvorverkauf für Veranstaltungen in der Region sowie Souvenirs. Eine Institution, die mittlerweile mehr als eine halbe Million gute Gründe vorweisen kann, sie einmal zu besuchen.

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Tourismus

Abschlussfest der Europa-Miniköche EIFEL in Bitburg

Bitburg/Prüm – Die Europa-Miniköche EIFEL feierten am Freitag, dem 21. Juni 2024, mit einem festlichen Abend den Abschluss der zweijährigen Projektlaufzeit der Gruppe 2022-2024 im Haus der Jugend in Bitburg. Damit hat die bereits siebte Generation der Europa-Miniköche EIFEL ihren Abschluss erfolgreich absolviert und das Zertifikat der IHK Trier zur erfolgreichen Teilnahme am Projekt erhalten.

Insgesamt haben seit Beginn des Projekts bereits 183 Miniköche aus der Eifel teilgenommen. Mit den aktuell 34 Europa-Miniköchen EIFEL sind somit bereits 217 Kinder aus der Eifel zu Europa-Miniköchen ausgebildet worden.

Beim Abschlussfest begrüßten die durchführenden Hoteliers und Gastronomen, Thomas Herrig (Gasthaus Herrig aus Meckel), Tobias Stadtfeld (Hotel Heidsmühle aus Manderscheid), Ernährungsfachfrau Pia Lehnen sowie der Teamleiter der Europa-Miniköche EIFEL, Stephan Kohler von der Eifel Tourismus GmbH aus Prüm, rund 200 Gäste im großen Saal des Hauses der Jugend in Bitburg.

Unter den Gästen waren neben zahlreichen Freunden und Angehörigen der Miniköche auch der Schirmherr der Europa-Miniköche EIFEL, MdB Patrick Schnieder, und der Gründervater der Europa-Miniköche, Jürgen Mädger. Darüber hinaus genossen auch der Präsident des DEHOGA Rheinland-Pfalz, Gereon Haumann, der Vizepräsident des DEHOGA Rheinland-Pfalz, Lothar Weinand, Anne Janeczek, Leiterin des Bildungszentrums der IHK Trier, Joachim Kandels, Bürgermeister der Stadt Bitburg, Andreas Kruppert, Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm sowie zahlreiche Partner und Sponsoren den Abend.

Im Mittelpunkt des Abends standen die 34 Miniköche, die unter Anleitung der Gastronomen und mit Unterstützung von Leonie Herrig, einer ehemaligen Miniköchin der ersten Generation der EIFEL-Miniköche, sowie Andreas Becker, Franz Lichter und Lothar Hangauer den Gästen ein schmackhaftes 3-Gang-Menü mit regionalen Spezialitäten servierten:

  • Empfang: Ein Getränk mit Eifel Apfelsaft naturtrüb, Mineralwasser und Erdbeersirup.
  • Vorspeise: Wrap mit Eifel Ziegenkäse vom Vulkanhof, Taboulé mit geräucherter Sellericher Lachsforelle an Senfsauce mit Eifel Honig, Rucola, Gemüsevinaigrette, Focaccia mit Tomate.
  • Hauptgang: Geschnetzeltes vom Eifel Schwein, Thymian-Senf-Sauce, Kartoffelpüree, Lauchfritt, gefüllter Champignon, Ratatouille im Zucchinimantel.
  • Dessert: Erdbeeren vom Holsthumer Berg, weißes Schokoladeneis vom Vulkaneifelhof, süßes Basilikumpesto und Franz‘ Lieblingsplätzchen.

Zwischen den Gängen sorgten die Gesangsgruppe “Eli & David” und Interviews mit verschiedenen Akteuren für kurzweilige Unterhaltung.

Der Schirmherr, Patrick Schnieder, MdB, betonte dabei, dass ihm die Schirmherrschaft über die Europa-Miniköche EIFEL besonders viel Freude bereite und kündigte an, diese auch bei der neuen Gruppe fortzusetzen.

Das Projekt der Europa-Miniköche EIFEL wird federführend vom Gasthaus Herrig in Meckel und dem Hotel Heidsmühle in Manderscheid begleitet. Hier werden die Miniköche in die Geheimnisse des guten Geschmacks und die Grundlagen des gastronomischen Handwerks eingeführt. Ernährungsfachfrau Pia Lehnen aus Gondorf vermittelt die theoretischen Grundlagen. Bei den monatlichen Treffen stehen insbesondere regionale Produkte aus der Eifel im Mittelpunkt.

Das Interesse an den Europa-Miniköchen EIFEL ist nach wie vor groß. Zahlreiche Bewerbungen liegen bereits vor, und nach den Sommerferien wird eine neue Gruppe starten. Weitere Bewerbungen können für diese Runde leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Die organisatorische Betreuung der Gruppe erfolgt durch die Eifel Tourismus (ET) GmbH in Prüm.

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News

Eine große Bühne für das Engagement in der Stadt Aachen

Aachen – Die Stadt Aachen hatte am vergangenen Wochenende eingeladen und zahlreiche Engagierte waren dem Ruf gefolgt: Der Aktionstag „Aachen zeigt Engagement“ im Aachener Stadtpark bot allen Ehrenamtlichen, die oft im Stillen agieren, eine große Bühne. Ohne ihre Arbeit wäre Aachen nicht denkbar – deshalb verdienen sie höchste Anerkennung und Sichtbarkeit.

Bei strahlendem Sommerwetter standen Vereine und engagierten Gruppen im Rampenlicht. Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen wurden drei Bühnen für ein abwechslungsreiches Programm frei gegeben, das Gebärdendolmetscherinnen begleiteten. Das Programm des Aktionstags hielt für jeden Geschmack etwas bereit: Yoga wechselte sich ab mit Gitarrenmusik, Theatersketch mit Bigband Musik, Cheerleading mit indischem Tanz, Kampfkunst mit Singkreis sowie American Football mit Squaredance. Auf dem Gelände waren darüber hinaus über 100 Stände aufgebaut.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen sagte begeistert: „Heute verwandelte sich unser wunderschöner Stadtpark in ein pulsierendes Fest der ehrenamtlichen Arbeit und des gemeinnützigen Engagements. Es ist mir eine besondere Freude, dass sich 130 Vereine, freie Initiativen und Gruppen an diesem Tag beteiligt haben.“

Für Groß und Klein war es ein informativer und unterhaltsamer Tag, der neue Bekanntschaften und Netzwerke ermöglichte. Alle Teilnehmenden schätzten die entspannte Atmosphäre und gute Gespräche. Der Aktionstag zeigte eindrucksvoll, wie bunt und vielfältig das ehrenamtliche Engagement in Aachen ist und wie sehr es das Stadtleben bereichert.

„Ein herzliches Dankeschön an alle, die zu diesem besonderen Tag beigetragen haben. Ihr unermüdlicher Einsatz und Ihre Begeisterung sind das Herzstück unserer Stadt. Sie alle zeigen, wie bunt, vielfältig und engagiert unsere Stadt ist. Unsere Planungen für das nächste Jahr sind bereits angelaufen. Ich freue mich schon sehr darauf, dieses Fest der Gemeinschaft und des Engagements auch 2025 wieder gemeinsam mit Ihnen zu feiern“, erklärte Sibylle Keupen.

Zur Vorbereitung der 2025er Ausgabe es Aktionstags „Aachen zeigt Engagement“ bittet das organisierende Team „Engagierte und kooperative Stadt“ alle Mitwirkenden und Besucher*innen des vergangenen Aktionstags unter der Email engagiertinaachen@mail.aachen.de und/oder der Telefonnummer 0241-432-7239 um ein Feedback zur Veranstaltung.

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Gesundheit

Reflux und Sodbrennen – Wenn die Säure zum Problem wird

Mayen/Region – Telefonsprechstunde des GK-Mittelrhein am Dienstag, 9. Juli 2024 – „Saures“ Aufstoßen, Sodbrennen, Refluxbeschwerden – sie treten auf, wenn der säurehaltige Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließt. Wie es dazu kommt und was man dagegen tun kann, beantworten Dr. med. Harald Binczyk und Dr. med. Cvijetin Branding-Cvijanovic, Chefärzte der der Klinik für Viszeralmedizin am St. Elisabeth in Mayen bei einer Telefonsprechstunde.

Beide Experten stehen Betroffenen und Interessenten am Dienstag, 9. Juli, zwischen 17 und 18 Uhr unter der Rufnummer 02651 83-3801 zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung möglich.

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Top-Events

Großes Mitsingkonzert zur Eröffnung der Nacht der Vulkane

Niederzissen/Brohltal – „Die Mitsinger“ am 21. Juli im Schlosspark Burgbrohl – Bereits im letzten Jahr eröffneten sie mit einer großartigen Live-Show die überregional bekannte Kultur- und Erlebniswoche “Nacht der Vulkane“ am Riedener Waldsee. In diesem Jahr kommen sie dafür am 21. Juli in den prachtvollen Schlosspark des Schlosses Burgbrohl.

Um 18.00 Uhr (Einlass 17.00 Uhr) startet eine spritzige musikalische Achterbahnfahrt durch die Jahrzehnte, mit Entertainment und Spaßfaktor! Singen ist gut für Leib und Seele. Singen macht glücklich und „Männer“ – Singen vernichtet Bauchfett! Ob unbemerkt unter der Dusche, oder lauthals auf der Party, beim Konzert, der Firmenfeier, am Lagerfeuer oder einfach nur so. „Die Mitsinger“ machen aus jeder Veranstaltung eine Mitsingveranstaltung. Ein Bass, eine Gitarre und eine Ukulele reichen völlig, dass kein Mund mehr stillsitzen kann. Da wir das Mitsingen fast zur körperlichen Pflicht! Frei nach dem Motto jeder kann, keiner muss.

Hier wird kein großer Hit der Musikgeschichte ausgelassen, hier bleibt kein Auge trocken. Eine spritzige musikalische Achterbahnfahrt durch die Jahrzehnte, mit Entertainment und Spaßfaktor. Die Mitsinger, das sind Markus Grieß, Axel Lausch und Oyo Steinke, die gemeinsam über so viel musikalische Erfahrung verfügen, dass sie es nicht einmal mehr nötig haben, selbst zu singen…

Datum, 21. Juli 2024

Beginn: 18.00 Uhr

Einlass: ab 17.00 Uhr

Veranstaltungsort: Schlosspark Schloss Burgbrohl
Eintritt: 17,25 Euro im Vorverkauf, 19,00 Euro an der Abendkasse
Vorverkaufsstellen: Bürgerbüro der Verbandsgemeinde Brohltal, Tourist-Info Vulkanregion Laacher See in Maria Laach und online unter www.ticket-regional.de

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Wirtschaft

Sparkasse Aachen ist seit 1954 offizieller Partner des CHIO Aachen

Aachen – 70 Jahre gemeinsame Passion – Der schönste Moment im Rahmen des CHIO Aachen sei in jedem Jahr die feierliche Übergabe des Sonderehrenpreises im Sparkassen-Youngsters-Cup verrät Norbert Laufs, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Aachen. Kein Wunder, erhält der Sieger dieser Prüfung traditionell einen Nachwuchs-Kracher im Mini-Format: Ein Fohlen mit exquisiter Abstammung, das sich nach einer freudigen Runde auf dem Heiligen Rasen aber erst einmal auf eine entspannte Aufzucht auf den Weiden seines neuen Besitzers freuen darf. „Dort in der Mitte des Stadions zu stehen, die Atmosphäre zu spüren und in die begeisterte Menge zu blicken, das ist jedes Mal aufs Neue ein unbeschreibliches Erlebnis“, so Norbert Laufs, den auch das stets prominente Teilnehmerfeld dieser Prüfung Jahr für Jahr erfreut. Denn wie gut dieses von der Sparkasse Aachen unterstützte und fest in das Programm des CHIO Aachen integrierte Format von der internationalen Weltelite angenommen wird, zeigt ein Blick in die Platzierungslisten der vergangenen Jahre. So sind unter anderem die beiden späteren Siegerpaare im Rolex Grand Prix, Gerrit Nieberg und Ben sowie Daniel Deußer und Killer Queen, dort auf den vorderen Rängen zu finden. Und auch der Schweizer Steve Guerdat nutzte einst den Sparkassen-Youngsters-Cup, um seine spätere Europameisterin Dynamix de Belheme auf größere Aufgaben vorzubereiten.

Seit 1981 ist die Sparkasse Aachen nun schon Partner dieser renommierten Prüfung. Der Beginn des Engagements des Geldinstituts bei Deutschlands größter Sportveranstaltung reicht aber viel weiter zurück. Bereits 1954 trat die Sparkasse Aachen beim Weltfest des Pferdesports als Sponsor auf, seit 1974 auch als Prüfungsspender in den verschiedensten Disziplinen. Der CHIO Aachen und die Sparkasse Aachen, das passte damals wie heute. Eine perfekte Partnerschaft, die sich nunmehr seit 70 Jahren durch Beständigkeit, Vertrauen und eine gemeinsame Leidenschaft auszeichnet: den Menschen etwas Großes, etwas Besonderes zu bieten. „Der CHIO Aachen ist international ein großartiges Aushängeschild unserer Stadt und ist hier in unserer Region nicht nur ein sportliches, sondern auch ein gesellschaftliches Event der Spitzenklasse“, so Norbert Laufs, der betont, dass der Traditionsbank insbesondere die Nachwuchsförderung und der Breitensport sehr am Herzen liegen. So wurden in den Jahren 2010 und 2017 mit Unterstützung der Sparkasse Aachen die Deutschen Jugendmeisterschaften ausgetragen. Und im Rahmen des CHIO Aachen hat die Sparkasse Aachen das Voltigieren zu einem festen Bestandteil werden lassen. Seit 2007 ermitteln traditionell am ersten Turnierwochenende die weltbesten Voltigierer im Preis der Sparkasse ihre Besten.

„Die Vorfreude steigt mit jedem Tag“, so Norbert Laufs kurz vor Beginn des CHIO Aachen 2024. Und auch diesmal freut sich der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Aachen wieder ganz besonders auf die Siegerehrung im Sparkassen-Youngsters-Cup, bei der sich der Sieger natürlich auch im Jubiläumsjahr wieder über ein tolles Fohlen freuen darf.