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CHIO Aachen 2024 – Französischer Sieg im STAWAG Eröffnungsspringen

Aachen – Erster CHIO Aachen-Start, erster Sieg – besser hätte es nicht laufen können im STAWAG Eröffnungsspringen für Frankreichs Francois Xavier Boudant. Gut zwei Stunden dauerte das STAWAG-Eröffnungsspringen. Entschieden wurde es jedoch bereits in den ersten Minuten. Als vierter Starter nahm Frankreichs Francois Xavier Boudant mit Egoki dem bis dato führenden Richard Vogel auf Cydello 0,46 Sekunden ab. Bis zum Schluss blieben Boudants 62,62 Sekunden ungeschlagen. Vogel und sein Hannoveraner Cascadello-Sohn belegten Rang zwei (63,08). An dritter Stelle reihte sich die Schwedin Petronella Andersson im Sattel des belgischen Hengstes Ollister de Lys v. Hunter’s Scendro ein (63,41).

Für Francois Xavier Boudant ist es das erste Mal überhaupt, dass er beim CHIO Aachen reitet. „Ein super Start“, so der nachvollziehbare Kommentar zu seinem Premierensieg. Den verdankt er seinem französischen Catoki-Sohn Egoki, den er bereits seit „sechs oder sieben Jahren“ unter dem Sattel hat. Nun ist der Fuchs zehn Jahre jung. Die beiden kennen sich also in- und auswendig. „Er geht dieses Wochenende die Speed-Tour“, sagte Boudant. Könnte man auch als Warnung an die Konkurrenz verstehen. Für die Fünf-Sterne-Tour hat Boudant sein Toppferd dabei, Brazyl de Mezel, mit dem er Frankreich letztes Jahr beim Nationenpreis-Finale in Barcelona vertreten hatte.

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„Ikone der Familienbildung“ in den Ruhestand verabschiedet

Euskirchen – Menschen kompetent gemacht – Ilona Raabe (66) baute mit Patrick Dost das Familienbildungswerk des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen in 25 Jahren auf, jetzt wird die 66-Jährige in den Ruhestand verabschiedet – „Ikone der Familienbildung“ nennt man im Landesverband des Roten Kreuzes in Düsseldorf Ilona Raabe (66), die nicht nur das Familienbildungswerk im Rotkreuz-Kreisverband Euskirchen über 25 Jahre lang aufgebaut und weiterentwickelt hat.

Die zweifache Mutter und Großmutter hat die letzten Jahre darüber hinaus als Mitarbeiterin in beratender Funktion den Landesverbandes Nordrhein mit Aufbau- und Entwicklungstipps in zahlreichen anderen Kreisverbänden unterstützt. Am Mittwoch, 17. Juli, wird die seit 30 Jahren in Zülpich-Dürscheven lebende gebürtige Kattowitzerin in den Ruhestand verabschiedet.

Ihre Nachfolgerin als Chefin der Familienbildung ist seit einigen Jahren Heike Iven, ihr Nachfolger an der Spitze der Bildungsakademie Daniel Larres. Patrick Dost, ihr ehedem einziger Mitarbeiter in der Aufbauphase der Bildungsarbeit im Roten Kreuz, ist heute deren vorgesetzter Bereichsleiter für Aus- und Fortbildung, Familien- und Seniorenarbeit.

Er bescheinigt Ilona Raabe Energie, Zähigkeit und Durchhaltevermögen, Eigenschaften mit denen sie zielstrebig und unermüdlich das Kursangebot des Roten Kreuzes von 360 Unterrichtsstunden 1998 auf heute knapp 8000 Stunden gesteigert hat. Zehntausende Menschen sind in diesen Jahren beim Roten Kreuz in jeder Hinsicht fit fürs Leben gemacht worden, körperlich und durch die Steigerung ihrer mentalen und geistigen Fähigkeiten.

Hundert Dozenten unter Vertrag

Der Renner sind nach wie vor Eltern-Kind-Kurse, Schwangerschaftsgymnastik und Baby- und Kinderschwimmen, anfangs in einem Schwimmbad kreisweit, heute in acht. Aber auch politische und kulturelle Bildung und berufliche Qualifikation sind im Angebot. Bis zu hundert Dozenten stehen als Honorarkräfte unter Vertrag, das Management in der Familienbildung haben Heike Iven, Maren Dederichs, Manuela Rusterberg, Bettina Differding und Sabine Kluge in den Händen.

Angefangen hat alles Ende der 90er Jahre mit einem kleinen Büro, in dem zwei geringfügig Beschäftigte arbeiteten. Damals war die Familienbildung mit Sitz in Zülpich nur eine Dependance des Düsseldorfer Landesverbandes. 2002 stieß Patrick Dost zu Ilona Raabe, außerdem gab es noch einen Zivildienstleistenden. 2004 kam die Anerkennung als eigenes Bildungswerk.

„Wir haben uns nie als Konkurrenten anderer Anbieter gesehen“, bilanzierte Ilona Raabe vor ihrem Abschied im Gespräch mit der Presse: „Wir haben vorhandene Angebote für Mütter und Kinder, Familien und anfangs vor allem für Senioren ergänzt und erweitert, um insgesamt mehr Möglichkeiten für unsere Kunden zu schaffen.“

Das Angebot hat sich kontinuierlich erweitert, es ist angepasst und ergänzt worden. Elternkompetenzkurse werden inzwischen online genutzt, die meistens beide berufstätigen Eltern brauchen flexiblen Zugang zu den Informations- und Bildungsmöglichkeiten.

Außerdem gibt es im Kreisgebiet unterschiedliche soziale Konstellationen, denen die Familienbildung gerecht zu werden versucht: „In Dollendorf braucht niemand offene Spielgruppen, in Weilerswist sind sie ein Muss“, so Ilona Raabe.

DRK ersetzt Mehrgenerationenfamilie

„Die Outdoor-Spielgruppen und die Waldspielgruppe von Sabine Heines wären vor 25 Jahren noch nicht gebraucht worden“, so Patrick Dost: „Da sind die »Pänz« auf den Dörfern noch selbständig in die Natur ausgeschwärmt und auf Bäume geklettert…“ Ähnlich sehe es mit den ELTERNSTART-NRW-Kursen für junge Eltern aus, die das Rote Kreuz in einem Programm der Bundesregierung anbietet, das Mütter und Väter mit Wissen bereichert, das früher in Mehrgenerationenfamilien wie selbstverständlich von den Großmüttern an die Enkel weitergegeben wurde.

Inzwischen gibt es beim Roten Kreuz mehr als 700 Kurse pro Jahr. Manche Dozenten wie die ersten Kursleiterinnen überhaupt, Beate Höhner und Miriam Nachtkamp, sind immer noch dabei. Die Palette der Themen reicht von klassischer Erste-Hilfe Ausbildung, Ehrenamtsausbildungen und berufliche Weiterbildungen über Entspannungs- und Gesundheitsangebote bis zu weiterbildenden Tagesausflügen und mehrtägigen Reisen. Man kann sich in Textverarbeitung und Tabellenkalkulation anleiten lassen – oder gleich selbst eine Qualifikation als Kursleiter erwerben.

„Ohne Ilona Raabe wäre die Familienbildung nicht da, wo sie ist“, ließ Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker wissen. „Bildung sowie eine konsequente und liebevolle Erziehung waren mir schon immer sehr wichtig“, sagte die scheidende Bildungsmanagerin des Kreisverbandes Euskirchen selbst, die vor ihrer hauptberuflichen Tätigkeit fürs Rote Kreuz einen Montessori-Kindergarten in Düsseldorf leitete und später als selbständige Expertin Kurse gab.

Dost hob die Entwicklung der Bildungsarbeit in den vergangenen Jahren hervor, erwähnte die Vielfalt des Angebots, das mittlerweile das gesamte Kreisgebiet abdeckt. Seinen ganz besonderen Dank richtete er an Ilona Raabe und den früheren Kreisgeschäftsführer Rolf Zimmermann. „Ohne Euch wäre ich jetzt nicht da, wo ich bin“, sagte Dost.

Das komplette Bildungsangebot des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen ist auf der Webseite www.drk.eu abruf- und als pdf-Datei ausdruckbar.

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Wirtschaft

RHODIUS ist mit mehr als 350 Beschäftigten eines der größten Unternehmen der Voreifel

Prüm/Burgbrohl – Die Rhodius Mineralquellen und Getränke GmbH & Co. KG in Burgbrohl vermitteln mit Ihrer Marke „Vulkanpark-Quelle Eifel“ das besondere Eifel-Feeling: Naturverbundenheit, Gelassenheit, Lebensqualität. Als Teilnehmer der Regionalmarke EIFEL ist die Produktlinie ein wichtiger Bestandteil im breit aufgestellten Gesamtsortiment des Familienbetriebs.

Mineralwasser ist immer eng verwurzelt mit dem Ort, an dem es zu Tage gefördert wird. Es kann zwar überregional vermarktet werden, aber seine Herkunft ist laut Gesetz immer untrennbar mit der Quelle verbunden. Das ist auch beim Traditionsunternehmen RHODIUS nicht anders, welches 1827 gegründet wurde und als Produktionsstätte für das Farbpigment Bleiweiß startete. Dafür wurde das natürliche Kohlensäurevorkommen im Boden von Burgbrohl benötigt, und so lag es irgendwann nah, das Geschenk des Vulkanismus – natürlich mit Kohlensäure versetztes und hochmineralisiertes Mineralwasser – zum Kern des Geschäftes zu machen. Seit 1958 steht der Name RHODIUS für Getränke. Nicht allein natürliches Mineralwasser der Marken RHODIUS und Vulkanpark-Quelle Eifel gehört mittlerweile zum Portfolio, sondern auch diverse national vertriebene Erfrischungsgetränke wie afri cola, Bluna, Kicos und Maya Mate – ein Mate-Tee in der Dose.

Das Mineralwasser für ungestörte Ruhemomente

Ein wichtiges Standbein ist das Mineralwasser aus der Vulkanpark-Quelle Eifel, das seit langem zur Regionalmarke EIFEL gehört und in einem regionalen Radius mit dem Claim „die schönste Auszeit aus der Vulkan-Eifel“ vertrieben wird. Die Produktlinie verbindet hochwertige Qualität mit den Werten Genuss, Entspannung und Durchatmen… passend zum Eifelerlebnis. Die Premiumpositionierung wird unterstrichen durch individuelle Flaschen und Kästen, der Vertrieb erfolgt über den regionalen Einzelhandel und Getränkeabholmärkte.

All das passt auch zur konsequenten Nachhaltigkeitsausrichtung des Unternehmens. Zum einen ist das Mineralwasser – obschon nicht offiziell biozertifiziert – per se ein ursprünglich reines Naturprodukt. Zum anderen setzt Rhodius auf drei Pfeiler der Nachhaltigkeit: CO2 verringern, vermeiden und den unvermeidbaren Rest kompensieren. Das Unternehmen aus Burgbrohl arbeitet zu 100 Prozent mit Ökostrom. Bei der Planung des neuen Logistikzentrums legte RHODIUS großen Wert auf eine nachhaltige und energieeffiziente Bauweise. So wurde dieses nach dem DGNB Gold Standard erbaut und verzichtet vollständig auf die Nutzung fossiler Energien. Auf dem Dach ist eine 450 KW Peak Photovoltaikanlage installiert, die in Zukunft auf über 2.200 KW Peak ausgebaut werden soll. Seit 2018 hat RHODIUS auf diese Weise eine Reduzierung der relativen CO2-Emmissionen um 34 Prozent erreicht. „Wir verbrauchen so wenig Ressourcen wie irgend möglich“, sagt Marketing-Mitarbeiterin Lisa Etchemendy.

Hinter der Qualität steckt auch ein gutes Team

RHODIUS ist mit mehr als 350 Beschäftigten eines der größten Unternehmen der Voreifel. Die über acht Generationen entwickelte familiäre Tradition prägt die Atmosphäre des Mittelständlers. „Aktuell stammen mehr als 75 Prozent unserer Mitarbeitenden aus einem Umkreis von 25 Kilometern“, erläutert Lisa Etchemendy.

Mit zwanzig Azubis und einer Übernahmequote von 95 Prozent ist für beruflichen Nachwuchs gesorgt. „Wir binden unsere Mitarbeiter langfristig, etwa mit guter Work-Life-Balance oder attraktiver Vergütung. Wertschätzung und partnerschaftlicher Führungsstil sind uns wichtig. Manche der Beschäftigten sind schon in der dritten Generation ihrer Familie bei uns.“ Die Ausrichtung an Wertigkeit ist umfassend: Standortverbundenheit, Naturnähe, Produktqualität, Ressourcenschutz und Führungsphilosophie sind aus einem Guss.

“Wir sind mit der Eifel verbunden und unterstützen gemeinnützige Initiativen aus Sport, Kultur oder Jugendarbeit aus voller Überzeugung.“

Frauke Helf – Geschäftsführerin

https://www.ein-schluck-eifel.de/

“’Vulkanpark-Quelle Eifel‘ war das erste Mineralwasser, das mit dem Qualitätszeichen der Regionalmarke EIFEL offensiv geworben hat. Millionen EIFEL-Logos wurden bereits an die Verbraucher transportiert. Wir sind mit dem Familienunternehmen in vielerlei Hinsicht eng und vertrauensvoll vernetzt – und sind sehr stolz darauf!“

Markus Pfeifer – Geschäftsführer Regionalmarke EIFEL

https://www.regionalmarke-eifel.de/

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Hermann Bühlbecker freut sich auf den CHIO Aachen als Ort der Begegnung

Aachen – Seit 26 Jahren veranstalten der CHIO Aachen und Lambertz gemeinsam die Media Night, zu der traditionell viele bekannte Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft und Politik in die Aachener Soers reisen. Der Alleininhaber der „Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz“ begrüßt Jahr für Jahr gemeinsam mit ALRV-Präsidentin Stefanie Peters zahlreiche Prominente auf dem roten Teppich.

Herr Bühlbecker, morgen fällt der offizielle Startschuss für den CHIO Aachen 2024 mit der Eröffnungsfeier und der Media Night. Worauf freuen Sie sich in diesem Jahr am meisten?

Hermann Bühlbecker: Ich freue mich, dass es endlich wieder losgeht! Und wir freuen uns besonders, dass sich die Media Night in all den Jahren so positiv entwickelt hat. Ich erinnere mich noch an die Anfänge vor 27 Jahren, seitdem ist dieser Abend unglaublich gewachsen und wir haben schon viele besondere Momente mit tollen Gästen erlebt. Gerne denke ich zum Beispiel an vergangenes Jahr zurück mit dem Partnerland Großbritannien und Prinzessin Anne, das war wirklich großartig!

Was erwarten Sie in diesem Jahr für eine Veranstaltung?

Bühlbecker: Es wird auch in diesem Jahr wieder ein interessanter Abend werden, denn hier steht die Kommunikation zwischen Politik, Wirtschaft, Sport und Showbusiness im Mittelpunkt. Dieser Mix ist das Entscheidende. Ich habe das Glück, etwa 1000 Gäste mitbegrüßen zu dürfen und ich halte es für wichtig, das Bild der Gesellschaft auch an so einem Abend abzubilden. Genau das macht doch den Charme aus, wenn Musiker, Schauspieler, bekannte Influencer mit Wirtschaftsbossen, Funktionären und Sportlern zusammenkommen. Die Media Night ist eine Plattform zum Netzwerken. Und am Ende ist es wie so häufig der Sport, der die Menschen zusammenbringt.

In diesem Jahr sind die USA das Partnerland des CHIO Aachen. Was verbinden Sie persönlich mit dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten?

Bühlbecker: Wir haben mit Lambertz ein gutes Verhältnis zu Amerika. Und dadurch, dass wir mit unseren Produkten ein Stück deutsches Kulturgut darstellen, gibt es seit Jahrzehnten eine Verbindung zu amerikanischen Präsidenten. Denn Kanzler und Bundespräsidenten übergeben sie gerne als Geschenk. Als Dankeschön erreichen uns dann Briefe der Präsidenten. Joe Biden hat zuletzt geschrieben, dass er mit Erstaunen festgestellt hat, dass die Firma Lambertz älter ist als die USA. Wir haben in Deutschland eine große Tradition, und das imponiert Amerikanern gewaltig. Vom Reitsport her zählt Amerika natürlich zu den großen Nationen, und auch hier auf der Media Night können wir immer wieder amerikanische Persönlichkeiten willkommen heißen. Kurzum: Ein ideales Partnerland!

Wie verbringen Sie den Rest der Woche, wenn die Media Night vorbei ist?

Bühlbecker: Ich freue mich auf viele tolle sportliche Wettbewerbe, ganz besonders natürlich auf den Lambertz Nationenpreis. Aber ich freue mich insgesamt einfach auf das ganze Turnier, denn es ist ein Ort der Begegnung. Wir haben hier Glamour wie am Dienstag, aber auch eine Bevölkerung, die sich für den Pferdesport begeistert und diesen CHIO liebt. Die Chance der Begegnung mit Reitern und Pferden ist etwas, das das Turnier auszeichnet und was es so beliebt macht. Man ist einfach nah dran! Es ist dem ALRV und dem CHIO Aachen ganz hervorragend gelungen, das Turnier weiterhin erlebbar zu machen.

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Politik

Fehlender A1-Lückenschluss belastet Unternehmen weiterhin stark

Region/Trier/Aachen/Koblenz – Rund 62 Prozent der Unternehmen sind vom fehlenden A1-Lückenschluss negativ betroffen. Das geht auf eine Umfrage der sechs rheinischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) sowie der IHKs Trier und Koblenz zurück. Zwischen Blankenheim und Kelberg fehlen auch heute noch 25 Kilometer.

Laut der aktuellen Umfrage klagen 84 Prozent dieser Firmen über erhöhte Fahrzeiten für die Zu- und Anlieferung und 82 Prozent über einen erhöhten Ressourcenbedarf für beispielsweise Fahrzeuge, Treibstoff oder Personal. Besonders betroffen ist mit einem Anteil von 79 Prozent die Logistik und Verkehrsbranche, gefolgt von Hotellerie, Gastronomie und Tourismus mit 67 Prozent der Befragten und Produzierenden Gewerbe mit 64 Prozent.

„Die Unternehmen bestätigen damit unsere gemeinsame Forderung nach einem Lückenschuss der A1 eindringlich und zeigen, dass dieses Projekt 50 Jahre nach den ersten Forderungen der IHKs keineswegs an Bedeutung verloren hat. Die A1 ist eine der wichtigsten Bundesautobahnen Deutschlands – auch als Teil einer internationalen Transitroute von Skandinavien nach Spanien. Um das Potenzial ganz nutzen zu können, muss aus der Sackgasse endlich der geforderte Lückenschluss werden“, sagt Dr. Jan Glockauer, Hauptgeschäftsführer der IHK Trier.

Die A1 verbinde regional das Rheinland mit den Regionen Trier, Luxemburg und dem Saarland und bedeute auch auf dieser Ebene eine Anbindungsoptimierung für die Eifel. Gleichzeitig habe sie eine große Bedeutung für das Gelingen des Strukturwandels im Rheinischen Revier.

„Aktuell kostet der fehlende Lückenschluss die Unternehmen durch Umwegfahrten täglich viel Zeit und Geld und schadet der Umwelt, denn mit Lückenschluss könnten Anwohner und Ortschaften entlastet und CO2 eingespart werden“, so Glockauer.

„Der A1-Lückenschluss muss dazu auch für den überarbeiteten Bundesverkehrswegeplan mit höchster Dringlichkeitsstufe gesetzt sein und die noch ausstehenden Planfeststellungsverfahren mit Hochdruck vorangetrieben und zum Abschluss gebracht werden. Nach über zwölf Jahren Baustopp muss endlich auch hier das viel zitierte „Deutschlandtempo“ gelingen“, fordert Glockauer. Der Bund sei hier seit Jahrzehnten in der Pflicht. Mit dem Anliegen habe man sich auch direkt an Bundesverkehrsminister Wissing gewandt.

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Kunst & Kultur

Bildstock Ersdorf erstrahlt in neuem Glanz

Meckenheim – Bürgerstiftung Meckenheim fördert die Restaurierung des Denkmals – Er ist ein Blickfang gegenüber der Kirche in Ersdorf und erstrahlt nun wieder in neuem Glanz: der Bildstock, der mit Hilfe der Bürgerstiftung Meckenheim einen neuen Anstrich erfahren hat. Insgesamt 500 Euro nahm die Stiftung in die Hand, um den Ortsausschuss von Altendorf-Ersdorf bei der Umsetzung seines Renovierungsprojektes zu unterstützen. „Die Investition hat sich gelohnt“, befand Bürgermeister Holger Jung in seiner Funktion als Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Bürgerstiftung Meckenheim. Zusammen mit seinem Vorstandskollegen Bert Spilles hatte er den Bildstock besucht, um sich gemeinsam mit Vertretern des Ortsausschusses ein Bild von den abgeschlossenen Anstricharbeiten zu machen. Die Beteiligten sprachen von einer gelungenen Renovierung und zeigten sich zufrieden, „schließlich soll der Bildstock als wichtiges Zeugnis der Ortsgeschichte auch zukünftigen Generationen erhalten bleiben“, so Holger Jung.

Bereits im Jahr 2019 hatte die Bürgerstiftung eine Maßnahme finanziell unterstützt und die Installation eines Kupferdaches mit einer Summe in Höhe von 1.500 Euro bezuschusst. Damals war der Heimatverein Meckenheim die treibende Kraft, um das Denkmal vor Witterungseinflüssen zu schützen.

Immer wieder galt es, in der Vergangenheit Erhaltungsarbeiten durchzuführen, unter anderem als vor rund 16 Jahren der Trachytstein aus dem Siebengebirge, auch Domstein genannt, bis zu Unkenntlichkeit verwittert und nur noch der Umriss der Kreuzigungsszene erkennbar war. Die Meckenheimer Künstlerin Beate Meffert-Schmengler schuf damals drei Plastiken aus Bronze. Die jetzigen Arbeiten hatte mit Rainer Schülein ein örtlicher Maler- und Lackiermeister umgesetzt.

Mit dem Bildstock auf der Ecke Rheinbacher Straße/Oberdorfstraße besitzt Ersdorf ein Denkmal der besonderen Güte. Seine Errichtung geht auf das Jahr 1730 zurück, sodass schon der junge Ludwig van Beethoven bei seinen Reisen zum Rheindorfer Hof die Gebetsstation passiert haben dürfte.

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CHIO Aachen 2024 – USA-Feeling auf dem Aachener Marktplatz

Aachen – Da war ordentlich Stimmung auf dem altehrwürdigen Aachener Marktplatz: Tanzende Cheerleader, ein Lasso-Werfer und natürlich jede Menge Pferde machten Lust auf den CHIO Aachen 2024 und sein diesjähriges Partnerland USA. Das Motto: „A perfect match.“

Mit einem imposanten Pferde- und Kutschenkorso durch die Innenstadt zum Markt hat der CHIO Aachen 2024 ordentlich Schwung aufgenommen. Der Empfang vor der herrlichen Kulisse des historischen Rathauses hat Tradition. Und so strömten am gestrigen Montagabend die Aachener auf den Marktplatz, um dabei zu sein. Und das Programm hatte es in sich. Noch bevor die Pferde und Akteure mit den Aachener Stadtreitern und Standartenreitern an der Spitze um 18 Uhr den Marktplatz erreichten, stimmten das bestens gelaunte CHIO Aachen-Maskottchen Karli und der eigens aus Texas angereiste Country-Sänger Danny Griego auf das einstündige Open-Air-Fest ein, ein paar Sonnenstrahlen drängten sich durch die Wolken und rückten den Schauplatz in das richtige Licht.

Vor der Rathaustreppe begrüßte Sibylle Keupen ihre „Öcher“. „Der CHIO Aachen“, so die Oberbürgermeisterin, „hat nicht nur eine lange Tradition, sondern auch eine enorme internationale Strahlkraft. Mit den USA als Partnerland wird das ein großartiges Ereignis.“ Die Partnerschaft zwischen dem CHIO Aachen und den Vereinigten Staaten bettet sich ein in die Feierlichkeiten zum NRW-USA-Jahr 2023/2024, das die gemeinsame Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika und Nordrhein-Westfalen würdigt. Dementsprechend versprach die Präsidentin des Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV), Stefanie Peters: „Vor uns liegt ein CHIO Aachen, der ganz viel US-amerikanisches Flair versprühen wird.“

Und eben dieses Flair war schon am gestrigen Montagabend auf dem traditionsreichen Aachener Marktplatz zu spüren. Eingerahmt von den mit Flaggen ausstaffierten Soldaten des US-Militärs, der Colour Guard, sowie dem 3. Infanterieregiment der Vereinigten Staaten, den Caisson Platoon Soldiers, eroberten jede Menge Mustangs, Lasso-Werfer Roper Kiesner und die Cheerleader der US-Nationalmannschaft „USA Cheer“, die während ihrer Darbietung spektakulär durch die Aachener Luft wirbelten, die Herzen der vielen Zuschauer, die sich rund um den Marktplatz versammelt hatten, im Handumdrehen. Gleiches galt für die Reiter des USA-Teams um Dressurreiter Steffen Peters, die ebenfalls über das Kopfsteinpflaster der Stadt zogen.

Der stimmungsvolle Empfang machte einen Vorgeschmack auf das, was in den kommenden Tagen in der Soers los sein wird. Bei der heutigen Eröffnungsfeier sind all‘ diese Akteure erneut zu sehen – und noch viele mehr. Interessierte Fans können mit etwas Glück noch Restkarten über den Zweitmarkt auf der Webseite des CHIO Aachen erwerben. Wer kein Ticket mehr ergattert: Der WDR überträgt die offizielle Eröffnungsfeier ab 20.15 Uhr live.

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Wirtschaft

Immobilienprojekt „Leben am Markt“ in der revitalisierten historischen Altstadt von Ahrweiler

Ahrweiler – Die Kreissparkasse Ahrweiler hat zusammen mit der MIKA-BAU GmbH ihre Kundinnen und Kunden zur Informationsveranstaltung „Leben am Markt“ eingeladen. Im BeratungsCenter Ahrweiler konnte Freitag, den 28.06. und Samstag, den 29.06. Einblick in das Projekt gewonnen werden. Diese Veranstaltung bot die ideale Gelegenheit, das Projekt im Detail kennen zu lernen. „Leben am Markt“ ist ein gemeinsames Projekt des ortsansässigen Bauträgers MIKA-BAU GmbH und der Kreissparkasse Ahrweiler. Hierbei sollen Mitten in der revitalisierten historischen Altstadt von Ahrweiler moderne Wohnungen entstehen. Somit wird ein moderner Wohnkomfort in einer charmanten Umgebung zur Verfügung stehen.

„Wir freuen uns, dass die Veranstaltung von so vielen Interessierten wahrgenommen worden ist. „Leben am Markt“ ist ein sehr bedeutendes Projekt für uns und auch für die Ahrweiler Innenstadt. Wir freuen uns, dass wir unseren Kundinnen und Kunden ein solch attraktives Angebot zum Wohnen in der Ahrweiler Altstadt anbieten können“, berichtet Rolf Eberle, stellvertretender Leiter des Firmen- und Immobilienkundenbereichs der Kreissparkasse Ahrweiler, und führt weiter aus: „Bereits heute war es den Besuchern möglich durch einen virtuellen Rundgang die zukünftigen Wohnungen digital zu erleben. Wir hoffen, dass wir durch die Veranstaltung und den digitalen Rundgang das Interesse der Besucher wecken konnten“, so Rolf Eberle, stv. Bereichsleiter Firmen- und Immobilienkunden.

Das Immobiliencenter der Kreissparkasse Ahrweiler steht für Rückfragen und Interessenten gerne zur Verfügung. Ebenfalls ist die Homepage www.lebenammarkt.de für nähere Informationen zum Projekt verfügbar.

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Gesundheit

Nordrhein-Westfalen startet telefonisches Beratungsangebot für Betroffene von Long- und Post-COVID, Post-VAC und ME/CFS

Region/Düsseldorf – Am 1. Juli startete das Land gemeinsam mit der Deutschen Rentenversicherung Westfalen ein telefonisches Beratungsangebot für die Betroffenen von Long- und Post-COVID, Post-VAC und ME/CFS. Mit der kostenlosen Hotline 0800/2381000 sollen Betroffene und ihre Angehörigen eine bessere Unterstützung erhalten und ausführlich zu vielfältigen sozialrechtlichen Themen wie Rente, Pflege und Leistungen der Krankenversicherung beraten werden. Es erfolgt keine medizinische Beratung.

„Wir sehen die betroffenen Personen, die auch weiterhin unter den Folgen der Infektionen leiden. Das gilt auch für Betroffene des chronischen Erschöpfungssyndroms. Und bei den vielen Millionen Impfungen, die wir durchgeführt haben, gibt es leider auch einige Menschen, die mit gesundheitlichen Problemen nach der Impfung zu kämpfen haben. Uns ist bewusst, dass sich die Menschen in teils existenzgefährdenden Situationen befinden und oftmals keine Kraft haben, sich in unserem komplexen Sozialsystem zurechtzufinden. Das neue telefonische Beratungsangebot soll ihnen Unterstützung bieten, um den Herausforderungen des Alltags besser begegnen können. Mit der Deutschen Rentenversicherung Westfalen haben wir einen starken Partner an unserer Seite, der die Betroffenen durch das System begleiten und ein offenes Ohr für sie haben wird”, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Das neu geschaffene Angebot kann niedrigschwellig in Anspruch genommen werden und ermöglicht eine unabhängige Beratung. Betroffene und Angehörige sollen dabei unterstützt werden, geeignete Anlaufstellen für ihre Anliegen zu finden.

Um adäquat auf die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen eingehen zu können, werden geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu vielfältigen sozialrechtlichen Themen (u. a. Rehabilitation, Rente, Pflege, Leistungen der Krankenversicherung, Soziales Entschädigungsrecht, Wiedereingliederung in das Schul- und Arbeitsleben) beraten. Die Hotline steht auch Arbeitgebern zur Verfügung, die sich über Unterstützungsangebote informieren möchten.

„Durch unsere Long-COVID-Rehabilitationen kennen wir die Nöte der Betroffenen sehr genau, von der Akutbehandlung über die Rehabilitation bis zur Nachsorge. Unsere Beraterinnen und Berater zeigen Perspektiven auf und lotsen Betroffene zu den unterschiedlichen Versorgungsangeboten – und das unbürokratisch und systemübergreifend”, sagt Thomas Keck, Erster Direktor der Deutschen Rentenversicherung Westfalen in Münster.

Es erfolgt keine medizinische Beratung, sodass der Kontakt zur Beratungshotline den ärztlichen Kontakt nicht ersetzt. Eine Vermittlung an Ärztinnen und Ärzte ist weiterhin durch das Regelsystem möglich – hierzu kann Kontakt mit der Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (https://patienten.kvno.de/service/tss) bzw. der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (https://www.kvwl.de/buerger/terminservice-stelle-tss) oder unter der Telefonnummer 116 117 aufgenommen werden.

Ab dem 1. Juli 2024 sind die Beraterinnen und Berater unter der Telefonnummer 0800/2381000 montags bis freitags in der Zeit von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr erreichbar.

Hintergrundinformation

Auch wenn die Corona-Pandemie vorbei ist, leiden noch viele Menschen unter den Folgen einer Infektion bzw. weiterhin unter möglichen Nebenwirkungen der Corona-Schutzimpfung.

Unter dem Begriff Post-VAC werden verschiedene länger andauernde Beschwerden nach einer COVID-19-Impfung beschrieben, wie sie auch mit Long- bzw. Post-COVID in Verbindung gebracht werden, zum Beispiel das chronische Erschöpfungssyndrom (Myalgische Enzephalomyelitis /Chronic Fatigue Syndrome, ME/CFS).

Es lässt sich nicht sicher sagen, wie viele Menschen von den genannten Erkrankungen betroffen sind.

Long- und Post-COVID-Betroffene berichten von vielfältigen Symptomen wie Lungen- und Atembeschwerden, Herz-Kreislauf-Beschwerden und kognitiven sowie neurologischen Symptomen, die auch viele Wochen nach einer COVID-19-Infektion andauern können. Die Langzeit- und Spätfolgen einer Infektion können vielfältig sein.

Für die betroffenen Personen hat dies weitreichende Folgen: Einschränkungen im Alltag und im Arbeitsleben, eine deutlich verminderte Leistungsfähigkeit und nicht zuletzt auch eine verminderte gesellschaftliche Teilhabe.

Weitere Informationen finden sich auf den Informationsseiten des Landes https://mags.nrw/coronavirus und des Bundes https://www.bmg-longcovid.de/.

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Kunst & Kultur

Start des LESESOMMERS in Rheinland-Pfalz

Region/Koblenz/Grünstadt – „Lese-Hungeeeeer!“ So lautet das neue Motto des kleine grünen LESESOMMER – Monsters das in diesem Sommer wieder auf Bücherjagd geht. Der LESESOMMER Rheinland-Pfalz für Schülerinnen und Schüler der 1. bis 10. Klasse startet 2024 in seine 17. Saison. Zum dritten Mal ist außerdem wieder der VORLESE-SOMMER für Kita-Kinder im Angebot. Den Startschuss für eine der bundesweit erfolgreichsten Leseförderaktionen gab die stellvertretende Abteilungsleiterin im Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration, Dorothée Rhiemeier, in der Stadtbücherei Grünstadt. Der LESESOMMER und der VORLESE-SOMMER finden diesmal in der Zeit vom 1. Juli bis zum 1. September 2024 statt.

In ihrem Grußwort erklärte Rhiemeier: „Verreisen mit der Fantasie – das ist es, was das Lesen so faszinierend und spannend macht. Genau dieses Ziel verfolgt der LESESOMMER: Kinder und Jugendliche sollen in der Ferienzeit für das Lesen begeistert werden und Bibliotheken als Orte der Begegnung mit interessanten, fernen Welten kennenlernen. Der LESESOMMER ist inzwischen ein fester Bestandteil der Sommerferienplanung vieler Kinder und Jugendlicher. Daher richte ich meinen besonderen Dank an die vielen Bibliotheken, die sich mit ihrem Personal und den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern an der Aktion beteiligen“.

Mit 221 Bibliotheken aus ganz Rheinland-Pfalz ist die Beteiligung beim LESESOMMER weiterhin auf hohem Niveau (2023: 220 Bibliotheken). Auch beim dritten VORLESE-SOMMER steigen die Zahlen leicht: Diesmal sind 226 Bibliotheken dabei, zwei mehr als im Vorjahr. Mit dem Start in Grünstadt am 1. Juli stellen die Bibliotheken rund um die Sommerferien bis Anfang September für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen eine exklusive Auswahl von Büchern bereit.

Zur Begrüßung konnte der Bürgermeister der Stadt Grünstadt, Klaus Wagner, neben dem Staatssekretär zahlreiche weitere Gäste begrüßen, darunter den stellvertretenden Leiter des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz (LBZ), Hans-Günter Scheer. Durch das Programm führte Amélie Schneider, Leiterin der Stadtbücherei Grünstadt. Mit dabei war auch das Ensemble des Theaters Alte Werkstatt, das sein aktuelles Bühnenstück „Aladin und die Wunderlampe“ präsentierte. Auch der Freundeskreis „Gitarre der Musikschule“ sorgte für Unterhaltung.

Im letzten Jahr lasen die mehr als 25 500 teilnehmenden Kinder und Jugendliche fast 192 000 Bücher. Auch der 2022 neu ins Leben gerufene VORLESE-SOMMER für Kinder im Vorschulalter konnte gute Ergebnisse vorweisen: Eltern, Großeltern oder Geschwister lasen den 8 000 angemeldeten Kindern aus mehr als 51 000 Büchern vor. Angesichts der erneut angestiegenen Zahlen teilnehmender Bibliotheken werden die Ergebnisse von 2023 in diesem Jahr sicherlich noch übertroffen werden.

Kinder und Jugendliche, die beim LESESOMMER Rheinland-Pfalz mitmachen wollen, können sich kostenlos aktuelle Kinder- und Jugendbücher in den beteiligten Bibliotheken ausleihen. Wer mitmacht, kann neben einem Interview oder Buchcheck zu den gelesenen Geschichten auch online Buchtipps unter www.lesesommer.de abgeben. Zu jedem gelesenen Buch gibt es einen Stempel für die Clubkarte und eine Bewertungskarte, die gleichzeitig als Los fungiert. Wer in der Zeit des LESESOMMERS mindestens drei Bücher liest, erhält eine Urkunde. Viele Schulen vermerken die erfolgreiche Teilnahme positiv im nächsten Zeugnis. Darüber hinaus gibt es auch wieder ein Gewinnspiel. Als Hauptpreis winkt ein vom Europapark Rust gesponsertes Wochenende im Park und in der Wasserwelt Rulantica für vier Personen.

Beim „VORLESE-SOMMER“ für Kita-Kinder lesen zum Beispiel Eltern, Großeltern oder ältere Geschwister Bilderbücher oder Vorlesebücher vor. Für jedes vorgelesene Buch aus der Bücherei gibt es einen Stempel im Clubausweis. Dazu soll ein Bild zum Lieblingsbuch gemalt und abgegeben werden. Bei drei vorgelesenen Büchern und einem Bild nimmt ein Clubausweis pro Kind an der landesweiten Verlosung teil. Der VORLESE-SOMMER wird von der Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz mit 3000 Euro unterstützt.

Der LESESOMMER Rheinland-Pfalz und der VORLESE-SOMMER werden unter Federführung des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz gemeinsam mit den teilnehmenden Bibliotheken veranstaltet. Das Land unterstützt die Leseförderaktionen mit mehr als 111 000 Euro.

Weitere Informationen und die Namen der teilnehmenden Bibliotheken sind unter www.lesesommer.de und www.vorlese-sommer.de zu finden.