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CHIO Aachen 2024 – Das „Silberne Pferd“ geht an Christoph Hess

Aachen – „Das Silberne Pferd“ geht in diesem Jahr an Christoph Hess für seine umfassenden Social Media-Konzepte, Jannicke Naustdal, Nanna Nieminen und Jenny Abrahamsson werden mit ihrer Webseite World of Showjumping Zweite, Gianna Regenbrecht Dritte. Als Persönlichkeit wurde Frank Kemperman ausgezeichnet.

Strahlende Gesichter gab es bei der Verleihung des Silbernen Pferdes am Abend der traditionellen Eröffnungsfeier des CHIO Aachen 2024. Der renommierte Preis wurde in diesem Jahr zum sechsten Mal als Online-Award vergeben. Denn auch der Pferdesportjournalismus hat sich gewandelt und bedient sich mittlerweile ganz neuer und spannender digitaler Formate. So wird dieser faszinierende Sport noch lebendiger, noch aktueller und noch persönlicher. Die Jury hat mehr als 40 Bewerber unter die Lupe genommen, darunter nicht nur Beiträge von Bloggern und Onlinern, sondern auch von Redaktionen, Sportlern, Veranstaltern und Agenturen. Bewertet wurden unter anderem Kreativität, Qualität, User-Involvement, Zielgruppenaffinität und Relevanz der eingereichten Beiträge.

Als Sieger gekürt wurde Christoph Hess für seine umfassenden Social Media-Konzepte, unterstützt wird er hierbei von Laura Tröger. Ein Engagement für den Pferdesport, das die Jury – bestehend aus Wolfgang Brinkmann (Ehrenpräsident Deutscher Reiter- und Fahrerverband, DRFV), Nadine Capellmann (Dressurreiterin), Philip Erbers (Vorstandsmitglied Aachen-Laurensberger Rennverein), Tobias Königs (Pressesprecher CHIO Aachen) und Dr. Ute Gräfin Rothkirch (DRFV-Vorstandsmitglied) – nun mit dem Online-Award gewürdigt hat. Jannicke Naustdal, Nanna Nieminen und Jenny Abrahamsson wurden für ihre Webseite www.worldofshowjumping.com mit dem zweiten Platz ausgezeichnet, Gianna Regenbrecht wurde mit ihrem Social Media-Auftritt rund um den Para-Sport Dritte.

In der Rubrik „Persönlichkeit“ wurde Frank Kemperman mit dem „Silbernen Pferd“ ausgezeichnet. Der ehemalige Vorstandsvorsitzender des Aachen-Laurensberger Rennvereins und CHIO Aachen Turnierdirektor, nun Aufsichtsratsmitglied und Vizepräsident, erhielt die Auszeichnung für sein jahrzehntelanges Engagement rund um das Weltfest des Pferdesports.

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Tourismus

GesundLand Vulkaneifel setzt auf VR-Ticket-System und nutzt ONETOUCH-Terminals als Vorverkaufsstelle

Daun – In einer innovativen Partnerschaft setzt das GesundLand Vulkaneifel künftig neben dem bekannten Ticketanbieter Ticket Regional auf das VR-Ticket-System, um den Verkauf von Veranstaltungstickets des Forums Daun und des KulturRaums Bad Bertrich noch effizienter und nutzerfreundlicher zu gestalten. Dank moderner ONETOUCH-Terminals können Tickets ab sofort nicht nur in den GesundLand Tourist Informationen Daun, Manderscheid und Bad Bertrich, sondern auch in der Filiale der VR-Bank RheinAhrEifel Daun erworben werden. Die VR Bank RheinAhrEifel unterstützt dieses Vorhaben als Sponsor und fördert die Kommunikation und den Verkauf der Veranstaltungen in der Region.

VR Bank RheinAhrEifel als langjähriger Partner der Region

Die VR Bank RheinAhrEifel in Daun ist seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner der Region und des GesundLand Vulkaneifel. Sie unterstützt das Forum Daun und zahlreiche Veranstaltungen aktiv und trägt somit zur kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung der Region bei. Nun geht die VR Bank einen Schritt weiter und stellt in ihrer Filiale in Daun eine Vorverkaufsstelle in Form eines Selbstbedienungsterminals der One Touch GmbH bereit. Dieses moderne Terminal ermöglicht den Kunden, schnell und bequem Tickets für Veranstaltungen in der Region im SB-Bereich der Bankfiliale zu erwerben. Der Verkauf von weiterführenden Produkten ist in Planung, ebenso wie eine weitere Anlaufstelle für touristische und regionale Information.

„Wir freuen uns sehr, das GesundLand Vulkaneifel mit dem innovativen VR-Ticket-System unterstützen zu können. Mit der Installation eines ONETOUCH-Terminals in unserer Filiale möchten wir einen Beitrag dazu leisten, den Ticketverkauf für die Bürgerinnen und Bürger der Region noch einfacher und zugänglicher zu machen,“ bestätigt Thomas Klassmann, Direktor Regionalmarkt Eifel mit Sitz in Daun.

Wer ist VR Ticket Solutions?

VR Ticket Solutions ist ein Anbieter von innovativen Ticketing- und Einlasslösungen in Deutschland. Das Unternehmen bietet umfassende Services rund um den Verkauf von Tickets für verschiedenste Veranstaltungen. Durch die Integration modernster Technologien ermöglicht VR-Ticket eine einfache, schnelle und sichere Abwicklung von Ticketkäufen – sowohl online als auch vor Ort. Das VR-Ticket-System zeichnet sich durch seine Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität aus, was es zu einer bevorzugten Wahl für Veranstalter und Ticketkäufer macht. Hierbei steht die regionale Verwendung im Vordergrund und soll die Kooperationen von Volksbank und Kommunen, Tourist Informationen sowie Vereinen stärken und vereinfachen.

Christian Aigner (Geschäftsführer VR Ticket Solutions GmbH): „Ein weiterer Schritt für eine Digitale Region hier in der Vulkaneifel ist gemacht. Unser Ticketsystem in der Kombination mit den Self-Service-Terminals der One Touch GmbH bringt direkte Ansprachen an Kunden, und das rund um die Uhr. Mit dem gemeinsamen Partner der Volksbank Rheinahreifel werden vor Ort noch viele weitere Möglichkeiten geschaffen, die Region in die digitale Zukunft zu bringen und weitere Angebote an Kunden auszuspielen.

Wir freuen uns, dass wir mit unserem System vereinfachte Prozesse in die Standorte bringen und den Kunden schnelle Lösungen anbieten können.

Was ist das GesundLand Vulkaneifel?

Die GesundLand Vulkaneifel GmbH vermarktet die zwischen Koblenz, Köln und Trier gelegene Tourismusregion rund um Daun, Bad Bertrich, Ulmen und Manderscheid. GesundLand Vulkaneifel will auch in Zukunft eine attraktive und wettbewerbsfähige Urlaubsregion sein. Daher ist es unerlässlich, Touristen wie Einheimischen mit praktischen, digitalen Lösungen Tagesausflüge und Urlaubsreisen so unkompliziert wie möglich zu machen.

Die Selbstbedienungsterminals von ONETOUCH bieten auf vielen Ebenen die Möglichkeit, Prozesse für die Gäste zu digitalisieren und zu vereinfachen – zum Beispiel beim Verkauf von Eintrittskarten und Veranstaltungstickets. Auch in der kürzlich offiziell eröffneten, neuen GesundLand Tourist Information in Manderscheid kommt ein solches Terminal zum Einsatz: Hier bietet es eine einfache Lösung, um den Verleihprozess für die Kletterausrüstung des Manderscheider Burgenklettersteigs effizienter zu gestalten.

Die Ausleihe läuft nun digital. Von Reservierung über die Zahlung bis hin zum Haftungsausschluss kann der Verleih ohne Personalbindung an einem Selbstbedingungsterminal abgewickelt werden. Das beschleunigt den Verleihprozess und ermöglicht den Mitarbeitern, die frei gewordene Zeit in die intensive Kundenbetreuung zu investieren.

Vera Esch (Geschäftsführerin, Gesundland Vulkaneifel GmbH): „Im Rahmen der voranschreitenden Digitalisierung haben wir mit unserem Projekt in Manderscheid eine weitere Möglichkeit geschaffen, unseren Kunden digital zu erreichen. Hierbei berücksichtigen wir, dass verschiedene Zielgruppen verschiedene Medien nutzen. Das bedeutet, dass wir in den Tourist Informationen unsere Prozesse anpassen müssen, um unsere Kunden vollumfänglich bedienen zu können.

Mit den Selbstbedienungsterminals entlasten wir die Mitarbeiter, sprechen Kunden gezielt an und vereinfachen den Verkauf. Gleichzeitig sind wir nicht mehr so eng an unsere Öffnungszeiten gebunden. Wir freuen uns, mit unserem Partner, der VR Bank RheinAhrEifel in Daun, einen weiteren Verkaufsstandort zu haben, der es ermöglicht, rund um die Uhr auf einen Teil unserer Angebote zuzugreifen.

Welche Veranstaltungstickets werden verkauft?

An den Terminals können Tickets für die Veranstaltungen des Forum Daun – darunter auch die beliebte Veranstaltungsreihe „Klassiker auf dem Vulkan“ – und des KulturRaum Bad Bertrich erworben werden. Beide Veranstaltungsstätten bieten eine Vielzahl von kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen wie Konzerte, Kabarett/Comedy, Vorträge und Ausstellungen. Der Terminalverkauf ermöglicht den Kunden, auch außerhalb der Öffnungszeiten Veranstaltungen zu buchen.

Thomas Räthlein (Veranstaltungsmanagement GesundLand Vulkaneifel GmbH): „Mit der direkten Ausgabe der Tickets am Terminal wird dem Kunden sofort die Veranstaltung bestätigt, auch außerhalb unserer Öffnungszeiten. So können wir unsere Kunden erreichen, informieren und den direkten Kauf ermöglichen – ohne Wartezeiten.

Das erleichtert die Prozesse intern, schafft Zeit und zufriedene Kunden. “

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CHIO Aachen Media Night mit Thomas Bach, Ornella Muti und Dana & Luna Schweiger

Aachen – Es ist der berühmteste „Rote Teppich“ des Pferdesports, über den traditionell am Eröffnungsabend des CHIO Aachen die Gäste der Media Night schreiten. Gemeinsam mit Co-Gastgeber Hermann Bühlbecker, dem Alleininhaber der „Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz“ hatten die Organisatoren am Dienstag zum traditionellen Gala-Abend geladen.

Die italienische Star-Schauspielerin Ornella Muti kam als eine der letzten. Entspannt schlenderte sie dem „Champions´ Circle“ entgegen, plauderte mit den Journalisten, ehe sie herzlich von Hermann Bühlbecker und Stefanie Peters, der Präsidentin des Aachen-Laurensberger Rennvereins begrüßt wurde. Aber sie war nur eines von vielen prominenten Gesichtern, die sich zu dem illustren Kreis gesellten. IOC-Präsident Thomas Bach gab sich kurz vor den Olympischen Spielen ebenso die Ehre in Aachen wie NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, Unternehmer Marcel Remus, Bayer 04 Leverkusens CEO Fernando Carro, Alexander Wehrle, der Vorstandsvorsitzende des VfB Stuttgart, Sportmanager Oliver Bierhoff, die beiden IOC-Mitglieder Petra Sörling und Britta Heidemann, WDR Intendant Tom Buhrow und Choreograph Bruce Darnell.

Unternehmerin Dana Schweiger hatte ihre Tochter Luna mitgebracht und der ehemalige Schwimm-Star Franziska van Almsick posierte gemeinsam mit Moderatorin Cathy Hummels für die Fotografen. Und natürlich mischten sich auch einige Größen aus dem Reitsport unter die Gäste: Die erfolgreichste Reiterin aller Zeiten, Isabell Werth, feierte ebenso mit wie Reitmeisterin Ingrid Klimke und der Vorjahressieger im Rolex Grand Prix, Marcus Ehning. Zwischendurch zog es die Gäste dann ins ausverkaufte Hauptstadion, wo sich die Zuschauer von der wunderschönen Eröffnungsfeier verzaubern ließen. Danach wurde bis spät in die Nacht im „Champions´ Circle“ weitergefeiert. Partner der Media Night, die mittlerweile zum festen Bestandteil des CHIO Aachen gehört, sind Lambertz, Turkish Airlines, Mäurer & Wirtz, Taittinger und der WDR.

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CHIO-Aachen-MediaNight – Prominentes Come-Together auf Einladung von Co-Gastgeber Prof. Hermann Bühlbecker

Aachen – „A perfect match“: Spektakuläre Eröffnungsshow des CHIO vor 40.000 ZuschauerInnen, die ganz im Zeichen des diesjährigen Partnerlandes USA stand –  „A perfect match“ – ein besseres Motto für die diesjährige Eröffnungsshow des CHIO in Aachen, das ganz im Zeichen des Partnerlandes USA stand, hätte man nicht finden können. Es passte und stimmte einfach alles, es war perfekt kombiniert und wieder mal ein spektakuläres Gesamterlebnis, das über 40.000 ZuschauerInnen im vollbesetzten Stadion frenetisch miterlebten und feierten. Als grandioser Start in die Turnierwoche und als unterhaltsam-spannendes Ausrufezeichen für das weltweit berühmteste Reitsportfest.

Michael Mronz (Geschäftsführer Aachener Reitturnier GmbH/IOC-Mitglied), IOC-Präsident Dr. Thomas Bach, Britta Heidemann (Olympiasiegerin im Fechten/IOC-Mitglied) und Prof. Hermann Bühlbecker (v.l.n.r.). Foto: Lambertz/ Agentur Baganz

Der „Superbowl“ des Reitsportes: mit ganz viel Glamour, Hollywood, Football, Western-Romantik, US-Pop und natürlich auch mit Barbie

Die fast zweistündige Eröffnungsfeier war ein hinreißender, erstklassiger „Ritt“, schlichtweg eine Superhow – mit Hunderten Mitwirkenden und ebenso vielen Pferden, die wie in einem US-amerikanischen Stars&Stripes-Regenbogen imposante Schau-bilder zauberten. Und die fast alles zeigten und zu Gehör brachten, wofür die USA bekannt und beliebt sind: Ganz viel Glamour, Hollywood, Football, Westernromantik, Cheerleader-Akrobatik, US-Pop und natürlich auch eine großartige Barbie-Show. Ein überaus abwechslungsreicher Reigen amerikanischer Stars, Berühmtheiten, Figuren und Assoziationen.

Viel Glamour auf der MediaNight: Über 700 Gäste und Prominente

Ornella Muti, Prof. Hermann Bühlbecker, Luna Schweiger, Lou Bega und Dana Schweiger (v.l.n.r.). Foto: Lambertz/ Agentur Baganz

Äußerst prominent, kommunikativ und unterhaltsam ging es auch wieder auf der legendären MediaNight im Champions Circle zu, zu der Co-Gastgeber Prof. Hermann Bühlbecker, Alleingesellschafter der Lambertz-Gruppe, traditionell eingeladen hatte. Auf dem Roten Teppich konnte er gemeinsam mit der ALRV-Präsidentin Stefanie Peters über 700 Gäste und viele Prominente aus Showbiz, Wirtschaft, Politik, Sport und der Medien-/Filmbranche begrüßen.

Zum prominenten Gästekreis der MediaNight gehörten diesmal u.a.: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, IOC-Präsident Thomas Bach, NRW-Umweltminister Oliver Krischer, Frank Thelen (Unternehmer und Investor), Dana Schweiger (Unternehmerin, Moderatorin und Autorin) und ihre Tochter Luna, die italienische Film-Ikone Ornela Muti, Valerie Campbell, Mutter von Naomi Campbell, Cathy Hummels, Influencerin  und  Unternehmerin,  die  zweifache   Olympiasiegerin Ulrike Nasse-Meyfarth, Franziska  van  Almsick (Weltklasse-Schwimmerin), Sportmanager Oliver Bierhoff, Britta Heidemann (Olympiasiegerin im Fechten, IOC Mitglied),  Ex-

Fußballnationaltorwart Uli Stein, Sänger Lou Bega, Model Anna Hiltrop, Stefan Aust (WeltN24-Gruppe), WDR-Intendant Tom Buhrow und die zukünftige WDR-Intendantin Dr. Katrin Vernau, das WDR-Urgestein Jean Pütz, TV-Moderator und Buchautor Max Schautzer, Helmut Zerlett  (Filmkomponist  und Bandleader) sowie die Moderatoren Wolfgang Kons und Birgit von Benzel (RTL).

Top-Sponsor seit drei Jahrzehnten: Traditionell starkes Engagement der Lambertz-Gruppe beim CHIO und bei der MediaNight

„Es war wieder eine fulminante Eröffnungsshow, die in vielen beeindruckenden Facetten die positiven Seiten der USA aufgezeigt hat. Honoriert und mitgetragen von einem begeisterten Publikum, das wie dieses Turnier zurecht ebenfalls Weltruf genießt. Es war ein toller Auftakt zu einer hoffentlich wieder spannenden Turnierwoche, die auch unsere Gäste absolut genossen haben. Mein und unser Dank gilt vor allem den Hunderten Mitwirkenden – vor allem auch den jungen Tanzgruppen sowie Reitern und Reiterrinnen, die mit viel Engagement und Freude dieses Spitzenevent mitgestaltet haben. Es war auch – gerade in diesen Zeiten – ein wichtiges Signal für ein friedliches, positives Miteinander.

Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zu verbinden, um damit auch etwas Gemeinsames entstehen zu lassen, ist auch der Kernzweck unserer MediaNight, die wir seit fast 30 Jahren gerne inszenieren. Als Aachener Unternehmer sowie als absoluter CHIO-Freund war und ist diese Unterstützung für mich eine Selbstverständlichkeit, die wir natürlich fortsetzen werden“, betonte Bühlbecker am Eröffnungsabend.

Der Lambertz-Inhaber engagiert sich schon seit Jahrzehnten als Sponsor, als ALRV-Beirat und gerade auch als Co-Gastgeber der MediaNight beim CHIO. Für seine Verdienste, die er diesbezüglich in den letzten Jahrzehnten geleistet hat, wurde er im Rahmen des CHIO 2023 von der Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und von ALRV-Präsidentin Stefanie Peters mit dem „Preis der Stadt Aachen“ ausgezeichnet.

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CHIO Aachen 2024 – Partnerland USA begeistert bei spektakulärer Eröffnungsfeier

Aachen – Volle Hütte, tolle Stimmung, was für eine Eröffnung des CHIO Aachen 2024. Rund 200 Pferde und 800 Mitwirkende, dazu Cheerleader, Footballer, Barbie, die amtierende Mrs. World und ein Country-Sänger, der eigens aus Texas eingeflogen wurde, machten den offiziellen Auftakt des Weltfests des Pferdesports zu einem außergewöhnlichen Abend im Hauptstadion.

Als die US-amerikanische Jazzsängerin Soleil Niklasson die Nationalhymne ihres Heimatlandes anstimmte, gab es gleich zu Beginn Gänsehautfeeling für die Zuschauer im vollbesetzten Aachener Hauptstadion. Die Vorfreude auf einen großartigen Abend mit jeder Menge US-amerikanischem Flair war nicht nur auf den Tribünen zu spüren, sondern auch auf dem heiligen Rasen. Denn da tummelten sich rund 800 Akteure und 200 Pferde, die den 90-minütigen offiziellen Auftakt des Weltfests des Pferdesports zu einem bunten Spektakel machten.

„A perfect match!“ lautet das Motto des CHIO Aachen 2024, der in diesem Jahr ganz im Zeichen des Partnerlands USA steht. „Mit dem diesjährigen Partnerland des CHIO Aachen – den Vereinigten Staaten von Amerika – verbindet Nordrhein-Westfalen eine tiefe Freundschaft und enge Partnerschaft, die wir aktuell mit dem NRW-USA-Jahr feiern und vertiefen“, so der NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, bei seiner Rede inmitten des Stadions. „Unsere Gäste heiße ich herzlich willkommen und wünsche ein packendes, erfolgreiches Weltfest des Pferdesports.“ Und spätestens, als die US-amerikanische Springreiterin Laura Kraut gemeinsam mit der erfolgreichsten Dressurreiterin aller Zeiten, Isabell Werth, den CHIO Aachen 2024 für eröffnet erklärte und 100 Kinder zu den Klängen von „We are the world“ tanzten, hatten die Zuschauer ein zweites Mal Gänsehaut. Aber natürlich kamen auch die Action-Liebhaber im weiten Rund auf ihre Kosten. So sorgten jede Menge Mustangs, Country-Sänger Danny Griego, Lasso-Werfer Roper Kiesner, die fetzigen Haflinger mit ihren Surfboards sowie die Offroad-Kjörer für jede Menge Stimmung auf den Rängen. Und kurz nachdem das Nordrhein-Westfälische Landgestüt gemeinsam mit einer US-Western-Quadrille die tiefe Freundschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und den USA zelebrierte, wurde es pink im Hauptstadion. Dann nämlich setzten die beiden Social Media Stars Hella Gabbert und Julia Steinbrecher umgeben von jeder Menge Seifenblasen die wohl bekannteste Puppe der Welt in Szene. Denn Barbie hat – na klar – US-amerikanische Wurzeln.

Und das war noch lange nicht alles: Im traditionellen Chuckwagon stattet die kürzlich in Las Vegas zur Mrs. World gekürte Dr. Julia Schnelle den Aachenern einen Besuch ab – ebenso wie Burnie, das Maskottchen der Rhein Fire-Düsseldorf. Und das war gemeinsam mit Karli ganz nah dran, als die Footballer aus der Rheinmetropole gemeinsam mit ihren Cheerleadern und der US-Nationalmannschaft „USA Cheer“, die während ihrer Darbietung spektakulär durch den Aachener Nachthimmel wirbelten, jede Menge Superbowl-Feeling auf den Aachener Rasen zauberten. Und was gehört noch zu einer typischen US-amerikanischen Show? Genau, der Weißkopfseeadler. Und so staunten die Zuschauer nicht schlecht, als die beeindruckenden Greifvögel, die als Wappentiere der USA für Freiheit, Mut und Stärke stehen, durch das Hauptstadion kreisten. Als krönender Abschluss machte sich genau in dem Moment, als die Sonne langsam hinter den charakteristischen Bögen der NetAachen Tribüne versank, ein buntes Feuerwerk auf den Weg in den Aachener Nachthimmel und die Akteure kehrten zu den legendären Klängen von „New York, New York“ noch einmal ins Hauptstadion zurück. Standing Ovation. Und wieder Gänsehaut!

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Politik

Finanzpolitische Weichen für die Zukunft Nordrhein-Westfalens gestellt“

Region/Düsseldorf – Handlungsfähigkeit und Planungssicherheit für Nordrhein-Westfalen durch klare Prioritäten – jetzt und in Zukunft – Kabinett bringt Haushalt 2025 und Nachtragshaushalt 2024 auf den Weg – Minister Dr. Optendrenk: „Haben die finanzpolitischen Weichen für die Zukunft unseres Landes gestellt“

Das Kabinett hat in seiner Sitzung am Dienstag, 2. Juli 2024, den Haushaltsplanentwurf für das Jahr 2025 sowie den Nachtragshaushalt für 2024 beschlossen. Zugleich wurde die Finanzplanung für die Jahre 2024 bis 2028 vom Kabinett gebilligt. In Reaktion auf die anhaltend schwache Wirtschaftsentwicklung in Deutschland und entsprechend negative Prognosen der Bundesregierung im Rahmen der aktuellen Frühjahrsprojektion sehen sowohl der Etatentwurf für 2025 mit einem Volumen von 105,5 Milliarden Euro als auch der Nachtragshaushalt 2024 erstmalig die Nutzung der Konjunkturkomponente im Rahmen der Schuldenbremse vor.

Die Steuerschätzung aus Mai 2024 sagt deutliche Steuermindereinnahmen für Bund und Länder voraus, die sich sowohl in der Haushaltsaufstellung 2025 als auch im Nachtragshaushalt für 2024 niederschlagen. Die Nutzung der Konjunkturkomponente schützt bestehende Strukturen gerade im sozialen Bereich.

Minister der Finanzen Dr. Marcus Optendrenk: „Wir haben heute die finanzpolitischen Weichen für die Zukunft unseres Landes gestellt. Mit unseren Etatplanungen für dieses und die kommenden Jahre zeigen wir, dass diese Landesregierung auch unter herausfordernden Rahmenbedingungen Kurs hält und tragfähige Entscheidungen treffen kann. Vor allem das schwache Wirtschaftswachstum und die Entwicklung der Steuereinnahmen haben unmittelbar spürbare Auswirkungen auf die öffentlichen Haushalte auf allen staatlichen Ebenen. Das erfordert vorausschauendes Handeln und eine Anpassung politischer Entscheidungen. Die Landesregierung stellt sich den Folgen dieser extrem schwierigen Rahmenbedingungen auch in der Haushaltspolitik. Durch große Ausgabendisziplin und klare Prioritäten vermeiden wir Strukturbrüche und ermöglichen Investitionen. Dabei stehen Kinder, Bildung, Sicherheit und die industrielle Transformation für uns an erster Stelle.“

Haushaltsplanentwurf 2025

Starkes Fundament trotz vielfältiger Herausforderungen

Durch politische Entscheidungen auf Bundesebene wie den Abbau der Kalten Progression, Wohngelderhöhungen oder das Deutschlandticket wird der Landeshaushalt seit 2023 zusätzlich dauerhaft mit vier Milliarden Euro pro Jahr belastet. Gleichzeitig wirken auch die hohen Preissteigerungen der letzten Jahre etwa in Form von deutlich höheren Tarifabschlüssen oder gestiegenen Beschaffungskosten nach. Auch das gestiegene Zinsniveau sorgt für weitere Haushaltsbelastungen. Trotz dieser Herausforderungen ist der Haushaltsplanentwurf 2025 nachhaltig und generationengerecht.

Dabei stehen die Fortführung und Stärkung von Schwerpunktprojekten in den Bereichen Kinder und Jugend sowie im Bereich Flüchtlingsversorgung, der Transformationsprozess hin zu einer starken, resilienten und klimaneutralen Industrieregion sowie die kontinuierliche Fortführung der Personalverstärkungen im Polizeibereich und die Stärkung der Inneren Sicherheit im Fokus. Auch die Modernisierungsoffensive bei den Landesliegenschaften wird fortgesetzt.

Allein die Aufwendungen für Bildung werden im kommenden Jahr noch einmal um rund 3 Milliarden Euro ansteigen und summieren sich dann auf den Rekordwert von fast 42 Milliarden Euro. Die Weiterentwicklung und Förderung der frühkindlichen Bildung bleibt ein Schwerpunkt der nordrhein-westfälischen Bildungspolitik. Gleichzeitig fördern wir den Ausbau der Offenen Ganztagsschule im Primarbereich mit weiteren rund 105 Millionen Euro, u.a. um die Eltern mit 50.000 neuen Ganztagsplätzen und fast 490 neuen Stellen im Ganztag zu entlasten. Auch die Ausgaben im Bereich der Kinderbildung steigen weiter, um die Beitragsfreiheit für die Eltern auch nach dem Wegfall der Bundesförderung zu gewährleisten. Insgesamt werden hierfür mehr als 400 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt.

Auch die Kosten für den Einstieg des Landes in die Altschuldenlösung für die Kommunen ab 2025 wird im Haushaltsplanentwurf und der Finanzplanung mit 250 Millionen Euro jährlich abgebildet. Es wird nun erwartet, dass auch der Bund jetzt in die Umsetzung seines Koalitionsvertrages einsteigt und Bund und Länder zu einer gemeinsamen und zukunftsfähigen Lösung ab 2025 kommen. Darüber hinaus erhalten die Kommunen gemäß vorläufiger Zahlen rund 15,7 Milliarden Euro im Rahmen des Gemeindefinanzierungsgesetzes und weitere Zuweisungen von über 20 Milliarden Euro. Damit geht mehr als jeder dritte Euro aus dem Landeshaushalt an die Kommunen.

Minister Dr. Optendrenk: „Mit unserer verantwortungsbewussten Haushaltspolitik gelingt uns ein Spagat, der den Ressorts allerdings einiges abverlangt: Wir sparen wo es nötig ist, während wir trotzdem gezielt investieren, um die Konjunktur nicht abzuwürgen. Daher investieren wir vor allem in Kinder, Bildung und Hochschulen, Innere Sicherheit, den Klimaschutz und eine moderne Infrastruktur. So stellen wir uns den Problemen unserer Zeit und setzen klare Prioritäten zu Gunsten von nachfolgenden Generationen. Gleichzeitig geben wir den Menschen, Unternehmen und Kommunen im Land Planungssicherheit und sorgen auf allen Ebenen dafür, dass der Staat jederzeit handlungsfähig bleibt.“

Langfristige Sicherung wirtschaftlicher und sozialer Strukturen durch Zukunftsinvestitionen und Sparsamkeit

Trotz des gestiegenen Haushaltsvolumens von rund drei Prozent konnten die Belastungen des Haushalts durch externe Faktoren wie politische Entscheidungen auf Bundesebene, schwaches Wirtschaftswachstum und die unterplanmäßige Entwicklung der Steuereinnahmen nicht aufgefangen werden. Um diese zu kompensieren und gleichzeitig gezielte Investitionen zu ermöglichen, waren in vielen Bereichen Konsolidierungsmaßnahmen erforderlich. Insgesamt haben die Ressorts Einsparungen von rund 3,6 Milliarden Euro (gegenüber der Mittelfristigen Finanzplanung) erbracht. Diese resultieren vor allem aus titelscharfen globalen Einsparvorgaben und der Rückübertragung von Selbstbewirtschaftungsmitteln.

Minister Dr. Optendrenk: „Zukunftsinvestitionen in unser Land haben weiter Priorität. Wir müssen aber mit den Mitteln auskommen, die uns zur Verfügung stehen. Dafür müssen wir auch Dinge tun, die schmerzen. Ich bedauere, dass Manches finanziell jetzt nicht möglich ist. Aber die Gestaltungsspielräume werden kleiner. Verantwortungsvolle Haushaltspolitik bedeutet gerade in diesen Zeiten auch besondere Sparsamkeit. Dabei fangen wir übrigens bei uns selbst an. Für sämtliche Ministerien wird es keine zusätzlichen Stellen geben. Wir bleiben bei unserem klaren Kurs und sichern mit Zukunftsinvestitionen und Sparsamkeit langfristig wirtschaftliche und soziale Strukturen.“

Inanspruchnahme der Konjunkturkomponente

Zur Sicherung langfristig tragfähiger Staatsfinanzen soll die Schuldenbremse den dauerhaften Anstieg der Verschuldung verhindern. Gleichzeitig ermöglicht die Schuldenbremse eine konjunkturgerechte Finanzpolitik. Hierzu ist die Konjunkturkomponente als atmendes Element der Schuldenbremse in Zeiten konjunktureller Einbrüche im Grundgesetz und in unserer Landeshaushaltsordnung ausdrücklich vorgesehen. Dies gibt dem Land die nötige Flexibilität um in begrenztem Umfang Kredite aufzunehmen und die Konjunkturschwäche durch überbordende Sparprogramme nicht weiter zu verschärfen. In konjunkturell besseren Zeiten müssen diese Kredite zeitnah zurückgezahlt werden. So werden künftige Generationen nicht mit weiteren Schulden belastet.

Der Haushaltsplanentwurf 2025 sieht vor, die Konjunkturkomponente in Form einer Kreditermächtigung in Anspruch nehmen zu dürfen. Damit hält auch der nun vorgelegte Haushaltsplanentwurf 2025 die verfassungsrechtlichen Vorgaben der Schuldenbremse ein. Selbstverständlich wird die Landesregierung eine solche Kreditermächtigung nur im zwingend erforderlichen Umfang in Anspruch nehmen.

Die genaue Höhe der Konjunkturkomponente wird anhand einer wissenschaftlich basierten Konjunkturbereinigung ermittelt und laufend überprüft. Nach aktuellen Berechnungen beläuft sie sich derzeit auf 1,34 Milliarden Euro. Während der verschiedenen Phasen der Haushaltsaufstellung, des Haushaltsvollzugs und des Haushaltsabschlusses wird sie kontinuierlich an die konjunkturelle Entwicklung angepasst. Gegenwärtig gilt eine vorläufige Berechnung der Konjunkturkomponente für das Jahr 2025 auf Basis der aktuellen Frühjahrsprojektion der Bundesregierung.

Nachtragshaushalt 2024

Zusammen mit dem Haushaltsplanentwurf 2025 hat das Kabinett auch Anpassungen für das laufende Haushaltsjahr 2024 beschlossen. Mit dem Entwurf für einen Nachtragshaushalt 2024 in einem Volumen von 102,6 Milliarden Euro reagiert die Landesregierung auf die sich infolge der Mai-Steuerschätzung abzeichnenden erheblichen Steuermindereinnahmen in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro. Für den Ausgleich der prognostizierten Steuerausfälle wie auch für zwangsläufige Mehrausgaben soll für 2024 ebenfalls die flexible Komponente der Schuldenbremse in Höhe von 2 Milliarden Euro genutzt werden, um die Konjunktur zu stabilisieren.

Auf dieser Basis kann der Haushalt 2024 planmäßig vollzogen werden. So wurden bereits im April 2024 plangemäß Kredite aus dem Corona-Rettungsschirm im Volumen von 3 Milliarden Euro abgelöst und getilgt. Auch in der Finanzplanung sind für die Jahre 2025-2028 weiterhin jährliche Tilgungen von 350 Millionen Euro vorgesehen. Damit leitet die Landesregierung die nächsten Schritte ein, um die für den NRW-Rettungsschirm aufgenommenen Kredite konjunkturgerecht zu tilgen. Auch für das Sondervermögen NRW-Krisenbewältigung sind Tilgungen in Höhe von 40 Millionen Euro in 2024 sowie 80 Millionen Euro ab 2025 vorgesehen.

Minister Dr. Optendrenk: „Gegen die absehbaren Steuermindereinnahmen im Haushaltsvollzug 2024 weiter anzusparen, wäre unverantwortlich. Wir kompensieren bereits die Haushaltsmehrbelastungen von vier Milliarden Euro aus den Entscheidungen Berlins. Weitere 1,2 Milliarden Euro könnten nur mit harten Einschnitten bei Investitionen und durch Sparen bei den Schwächsten erwirtschaftet werden. Das wäre der falsche Weg. Richtig ist, dass wir jetzt antizyklisch handeln und die Krise nicht weiter verschärfen. Im Übrigen wird die Landesregierung ihren eingeschlagenen Weg der sparsamen Haushaltsbewirtschaftung fortführen.“

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CHIO Aachen 2024 – Der Olympiasieger und sein „next Star“ vorne im Sparkassen-Youngsters-Cup

Aachen – Wenn einer beurteilen kann, was einen vierbeinigen Star ausmacht, dann ist es wohl Ben Maher. Einen solchen hofft der britische Olympiasieger in dem OS-Hengst Corlander zu haben, mit dem er heute den Auftakt des Sparkassen-Youngsters-Cup gewann.

Philipp Weishaupt und die Selle Français-Stute Grace de la Claye (v. Utrillo van de Heffinck) waren schnell in dem 1,45 Meter-Zwei-Phasen-Springen zum Auftakt des Sparkassen-Youngsters-Cups: 39,29 Sekunden. Richard Vogel und sein KWPN-Wallach Levi Noesar (v. Zirocco Blue) waren eine hundertstel Sekunde schneller, 39,28 Sekunden. Wer nun aber dachte, besser geht es nicht, wurde eines Besseren belehrt, als Olympiasieger Ben Maher und sein bildschöner OS-Hengst Corlander (v. Cornet Colbert) durch die Soers flogen. Bei 38,96 Sekunden stoppte die Uhr. Das war nicht zu toppen. Vogel und Weishaupt belegten die Plätze zwei und drei.

Überrascht war Ben Maher nicht. Er hat Corlander seit November vergangenen Jahres unter dem Sattel und hatte ihn im Frühjahr mit in Florida, um sich dort auf die grüne Saison vorzubereiten. Da war er bereits einmal Zweiter in einem nationalen 1,50 Meter-Grand Prix. Ansonsten hat Maher ihn erst einmal international geritten. „Er ist ein sehr talentiertes, ausbalanciertes Pferd. Er muss nicht zu viel springen“, erklärte er. Maher setzt größte Hoffnungen in den Hengst. „Ich denke, nicht nur wegen heute ist er ein Typ Pferd für Aachen mit seinem Galoppsprung und seinem Vermögen.“ Er habe Leute, die stets nach guten Pferden für ihn Ausschau halten und die haben den im Gestüt Lewitz gezogenen Cornet Obolensky-Enkel „gescoutet“, als der noch unter seinem vorherigen Reiter, dem Polen Krzysztof Ludwiczak, ging. „Wir haben den hoffentlich nächsten Star gesucht. Ich hoffe, er kann dem gerecht werden.“ Wenn er so weitermacht wie heute …

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Wirtschaft

Mittelstand – Bürokratie- Belastung klettert auf Allzeit-Hoch

Region/Berlin – 82 Prozent der Mittelständler sagen, dass die steigende Bürokratie ihren Geschäftserfolg belastet. Vor sechs Monaten war das bei 75 Prozent der Firmen der Fall. Die Investitionsbereitschaft der Unternehmen ist erneut leicht gesunken. Die Bilanzqualität im Mittelstand hat sich 2023 erneut verschlechtert. Sie ist damit auf dem niedrigsten Stand seit 2012.

Für den Mittelstand ist Bürokratie zum geschäftskritischsten Problem geworden. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Umfrage der DZ BANK und des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) unter mehr als 1.000 mittelständischen Unternehmen. Bürokratie belastet die Unternehmen zwar schon seit Jahren. Nun hat die Sorge um sie nochmals deutlich zugenommen. Sie klettert auf den höchsten Wert seit Herbst 2013, als die DZ BANK zum ersten Mal nach den aktuellen Problemfeldern im Mittelstand gefragt hat.

„Die Studienergebnisse verdeutlichen einmal mehr, dass die regulatorischen Vorgaben und Bürokratielasten für den Mittelstand ein immer ernsteres Problem werden. Der Vorschriften-Dschungel muss gelichtet werden, um die vorhandenen Wachstumskräfte freizusetzten und den Standort Deutschland zu stärken“, so Marija Kolak Präsidentin des BVR.

So geben 82 Prozent an, dass sie zunehmende Bürokratie hemmt. Vor einem halben Jahr war dies bei knapp 75 Prozent der Firmen der Fall. Bemerkenswert ist, dass die Angst vor steigender Bürokratie Mittelständler aller Größenklassen und aller Branchen umtreibt. Der Agrarsektor (93 Prozent) und das Ernährungsgewerbe (92 Prozent) fühlen sich besonders betroffen, aber selbst in der Chemiebranche (81 Prozent) und im Handel (80 Prozent) – also in den beiden am wenigsten betroffenen Sektoren – ächzen die Firmen in Deutschland unter den Lasten durch mehr Regeln, Vorschriften und Gesetze. Damit ist das Bürokratieproblem im Mittelstand sogar größer geworden als der Fachkräftemangel, den drei Viertel der Mittelständler beklagen. Erstmals beklagt sich auch jeder zweite Mittelständler über eine zu hohe Steuerbelastung.

Investitionsbereitschaft sinkt erneut

Und auch ein weiteres Problem gewinnt zunehmend an Bedeutung: Die Kapazitätsauslastung der Industrieunternehmen fällt seit gut einem Jahr und liegt aktuell nur noch bei rund 80 Prozent. So niedrig war die Auslastung der Unternehmen zuletzt während der Coronakrise im Sommer 2020. Das bleibt nicht ohne Folgen für die Investitionsbereitschaft im Mittelstand: Sie sinkt erneut leicht auf mittlerweile 67 Prozent.

Das ist weniger als im Herbst 2020, als viele Firmen angesichts der Pandemie Investitionen zurückschraubten. Zudem liegt die Investitionsbereitschaft des Mittelstands damit unter dem langjährigen Durchschnitt von 73 Prozent. Besonders prekär angesichts des Investitionsrückstands Deutschlands: Nur 19 Prozent der Firmen planen, ihre Investitionsvolumina in den kommenden sechs Monaten auszubauen.

„Es ist gut, dass die Investitionsneigung trotz der zunehmenden Belastungen im Geschäftsalltag zumindest nicht noch weiter abgenommen hat“, sagt Uwe Berghaus, Firmenkundenvorstand der DZ BANK. „In den beiden vergangenen Jahren hat sie sich aber auf einem Niveau festgefahren, das angesichts des massiven Transformationsbedarfs deutlich zu niedrig ist. Das liegt daran, dass viele Mittelständler weiterhin vor allem aus einem Motiv heraus investieren: um perspektivisch Kosten zu senken.“

Der Blick in die einzelnen Branchen zeigt, dass sich die Unternehmen bei ihrer Investitionsneigung nicht einig sind. So nimmt sie beispielsweise bei Mittelständlern aus der Chemie- und Kunststoffindustrie von 71 Prozent im Herbst auf nun 80 Prozent zu und auch in der Elektrobranche (71 auf 73 Prozent) und auch im Metall-, Kfz- und Baugewerbe (68 auf 70 Prozent) dürften in den nächsten Monaten mehr Gelder in Investitionen fließen. Im Agrarsektor hingegen werden die Investitionen in den kommenden Monaten vermutlich einbrechen – nur noch etwas mehr als die Hälfte der Firmen plant zu investieren, während es vor einem halben Jahr noch zwei Drittel waren. Das ist der geringste Wert seit Herbst 2014.

Dass insbesondere energieintensive Sektoren wieder mehr investieren wollen, liegt auch daran, dass ihnen die Energiekosten weniger stark aufs Budget drücken als noch vor eineinhalb Jahren. Heute sind sie noch für knapp zwei Drittel der Unternehmen ein Problem – im Herbst 2022 beklagten sich noch fast 88 Prozent darüber. Auch teure Rohstoff- und Materialkosten stellen nur noch für jeden Zweiten ein Problem dar, während es im Herbst 2022 noch bei vier von fünf Befragten so war.

Bilanzqualität erneut verschlechtert

Die Bilanzqualität ist 2023 gegenüber dem Vorjahr erneut gesunken, nämlich um 4,2 auf 114,3 Punkte. Seit 2021 ist sie sogar um 12,2 Punkte gesunken. Damit ist sie 2023 auf dem schlechtesten Stand seit dem Jahr 2012. Diese Entwicklung hängt vor allem mit dem Indexwert des sogenannten Dynamischen Verschuldungsgrads zusammen, der seit 2022 um deutliche 25,5 Punkte gesunken ist. Die Fähigkeit, dass der Mittelstand seine Schulden aus dem Cashflow tilgt, hat damit abgenommen. Demgegenüber hat die Eigenmittelausstattung abgenommen. Die Eigenkapitalquote sank auf den schwächsten Wert seit 2018. Sie liegt aber weiterhin deutlich über den zu Beginn der 2000er Jahre markierten Ständen.

Über die Studie „Mittelstand im Mittelpunkt“

Die Daten für die VR Mittelstandsumfrage wurden in der Zeit vom 5. März bis 2. April 2024 über Telefon- und Onlineinterviews erhoben. Die Stichprobe von mehr als 1.000 Unternehmen ist repräsentativ; befragt wurden Inhaber und Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen in Deutschland. Grundlage für die VR Bilanzanalyse sind die Abschlüsse (Bilanzen und Erfolgsrechnungen), welche die mittelständischen Firmenkunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Rahmen ihrer Kreditantragstellungen für die Jahre 2001 bis 2023 einreichten. Für das Jahr 2023 lagen bisher jedoch nur gut 800 Abschlüsse vor (2001 bis 2022: fast 2,5 Millionen).

 

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CHIO Aachen 2024 – Hannes Ahlmann erneut Auftaktsieger in Deutschlands U25 Springpokal

Aachen – Erneut ist der CHIO Aachen Austragungsort des Finales von Deutschlands U25 Springpokal der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport und Holger Hetzel, Preis von Holger Hetzel. Und erneut kommt der Sieger der ersten Prüfung aus Schleswig-Holstein und heißt Hannes Ahlmann.

Als letztes Paar der Prüfung rollten Hannes Ahlmann und seine neunjährige Holsteiner Toulon-Tochter Tokyo das 20 Paare starke Feld von Deutschlands U25 Springpokal von hinten auf. In fehlerfreien 73,64 Sekunden verwiesen sie Henrike-Sophie Boy im Sattel von Aquarell Sun (74,12) und Enno Klaphake mit NC Verso Red Wine (77,29) auf die Plätze zwei und drei.

Bei vier Qualifikationen hatten die jeweils fünf besten Reiter das Ticket für den CHIO Aachen gelöst. Für den Schleswig-Holsteiner Ahlmann ist es das zweite Mal, dass er hier dabei ist – und das zweite Mal, dass er die Einlaufprüfung für sich entscheiden konnte. „Trotzdem ist es natürlich immer wieder etwas Besonderes, auf dem heiligen Rasen hier zu reiten!“, betonte der 23-Jährige und fügte hinzu: „Dass es jetzt wieder geklappt hat, die Einlaufprüfung zu gewinnen, ist natürlich gut. Aber jetzt hoffen wir auch, dass wir das Finale auch für uns entscheiden können!“

Letztes Jahr war Ahlmann einer von fünf Reitern im Stechen. Damals saß er auf Nerrado und wurde Vierter. Die Stute Tokyo, die er dieses Jahr gesattelt hat, hat ihn schon über 1,60 Meter Parcours getragen und bescherte ihm in Balve Siege in beiden Wertungsprüfungen des U25-Springpokals. Ahlmanns Hoffnungen sind also durchaus berechtigt.

Seit diesem Jahr ist Holger Hetzel als Sponsor von Deutschlands U25 Springpokal mit an Bord. Und als Vater. Denn seine Tochter Laura zählt auch zu den Finalisten und belegte heute Rang vier mit ihrer Westfalen-Stute Angel D’or.

2024 markiert nicht nur 100 Jahre Turniergeschichte in der Aachener Soers, sondern auch eine Dekade U25 Springpokal. 2014 wurde die Nachwuchsserie erstmals ausgetragen. Erfunden wurde sie vom Bundestrainer der Springreiter, Otto Becker, zusammen mit seinem damaligen Co-Trainer Heinrich-Hermann Engemann. Das Ziel war es, den Jungen Reitern den Sprung vom U21-Lager in den Seniorensport zu erleichtern. Dass die Idee aufgeht, hat sich längst gezeigt. Die Championatsreiter Laura Klaphake und Maurice Tebbel waren ebenso bei Deutschlands U25 Springpokal dabei, wie der designierte Olympiareiter Richard Vogel. Letzterer konnte das Finale in Aachen dreimal in Folge gewinnen und war 2023 bereits siegreich in der großen Tour in der Soers.

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Berufskolleg Kaufmännische Schulen – Erster Jahrgang der Fachoberschule Polizei erhält Zeugnisse

Düren – Der erste Jahrgang der Fachoberschule Polizei (FOS) am Berufskolleg Kaufmännische Schulen des Kreises Düren hat die Abschlusszeugnisse erhalten. Die 27 Absolventinnen und Absolventen wurden feierlich nach zwei Jahren mit dem Fachabitur von der Schule verabschiedet.

Mit der FOS ist es erstmals wieder möglich, dass Schülerinnen und Schüler mit dem Realschulabschluss den Weg zum gehobenen Polizeidienst einschlagen können. Das Berufskolleg des Kreises Düren wurde als eine der ersten Schulen ausgewählt, diesen Bildungsgang anzubieten. Während der zwei Jahre konnten die jungen Menschen viele theoretische und praktische Erfahrungen rund um den Polizeidienst sammeln. „Mit den Zeugnissen zeigt sich, dass das Modell der FOS erfolgreich ist. Ich wünsche allen einen guten Start und viel Erfolg für den nächsten Lebensabschnitt“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Bei den Feierlichkeiten Ende Juni in der Aula des Berufskollegs gab es anerkennende Grußworte des Leitenden Polizeidirektors der Kreispolizeibehörde Düren, Stefan Thomaßen, von der Leitenden Regierungsschuldirektorin der Bezirksregierung Köln, Dorothea Scherer, sowie von dem derzeitigen Behördenleiter der Polizei Aachen, Andreas Bollenbach. Musikalisch wurde das Programm durch den singenden Polizeihauptkommissar Oliver Schmitt sowie der Absolventin Alyssa Lauterbach abgerundet. Bei einem Rückblick der Klasse mit der Bildungsgangleiterin Mirja Ramacher auf die gesamte Schulzeit zeigte sich, wie abwechslungsreich der Bildungsgang mit den Praktika in den verschiedenen Polizeibehörden und Dienststellen war.

„Ich gratuliere herzlich zum Abschluss, auf den alle sehr stolz sein können. Ich möchte auch noch einmal die sehr gute Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Polizeibehörden aus Düren, Aachen, Heinsberg und dem Rhein-Erft-Kreis hervorheben“, sagt Christine Stein, Schulleiterin des Berufskollegs. Das Fachabitur berechtigt nicht nur für einen (gesicherten) Studienplatz im Dualen Bachelor-Studium an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW, sondern auch für andere Studiengänge.