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Vom Praktikanten zum Meister

Mendig – Philipp Wandel ist beruflich durchgestartet – Als Philipp Wandel (30) im Herbst 2012 ein zweimonatiges Praktikum als Abwassertechniker in der Zentralkläranlage Mendig absolviert hat, hat er letztlich seinen beruflichen Karriereweg zum Geprüften Abwassermeister gestartet. Der gelernte Metallbauer hatte die Arbeit in der Zentralkläranlage im Rahmen einer Bildungsmaßnahme kennengelernt und sich nach einer Einstiegsqualifizierung für eine Ausbildung als Abwassertechniker entschieden, die er 2016 erfolgreich abschloss.

Im Anschluss wurde er vom Zweckverband Zentralkläranlage Mendig übernommen. Jetzt krönte der 30-Jährige seine berufliche Laufbahn mit dem erfolgreichen Abschluss als Geprüfter Abwassermeister. „Es ist auf jeden Fall ein cooler Job, weil man viele verschiedene Aufgaben hat“, stellt Philipp Wandel zufrieden fest, als er von Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, und Alfred Schomisch, Bürgermeister VG Vordereifel, zu seinem bestandenen Meisterbrief gratuliert wurde.

Das Berufsbild: Abwassermeisterinnen und -meister leiten Abwasserbehandlungsanlagen und bilden Fachkräfte für Abwassertechnik aus, so die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als zuständige Stelle für Ausbildungsberufe im öffentlichen Dienst und der Hauswirtschaft. Zur Meisterprüfung gehören vielfältige Ausbildungsinhalte in wirtschaftlicher, organisatorischer, personalplanerischer und rechtlicher Hinsicht.

Die Zentralkläranlage Mendig klärt die Abwässer aus der Stadt Mendig, Thür und Bell sowie aus Ettringen und Kottenheim.

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Das Bistum Aachen unterstützt Arbeitslosen-Initiativen

Aachen – Bischof Dieser besucht Sozialprojekt AHA 100 in Aachen-Haaren. Das Bistum Aachen ruft zu Spenden für den Solidaritätsfonds zur Unterstützung erwerbsloser oder von Arbeitslosigkeit bedrohter Jugendliche und Erwachsene auf. Solidaritätskollekte am 6. und 7. Mai. Solidaritätsfonds unterstützt 37 Projekte und Initiativen erreicht damit mehr als 5.000 Menschen.

Das Bistum Aachen ruft zu Spenden für den Solidaritätsfonds zur Unterstützung von arbeitslosen Menschen auf. Die Solidaritätskollekte unter dem Motto „HALT & HILFE – Damit jeder Mensch von seiner Arbeit leben kann“ findet am 6. und 7. Mai in allen Gottesdiensten des Bistums statt.

„Es ist eine Geschichte des Gelingens“, betont Bischof Helmut Dieser bei seinem Besuch der Sozialprojekte „AHA 100“ in Haaren. Mit seinem Möbellager, einem Secondhandshop und der Anlaufstelle für arbeitslose Menschen erreicht die Initiative täglich 150 Menschen und bietet einen wichtigen Ankerpunkt. Sie ist eine von 37 Initiativen für arbeitslose Menschen, die das Bistum Aachen fördert. Damit erreicht das Bistum Aachen mehr als 5.000 Menschen.

Ein Sprungbrett zurück in den Arbeitsmarkt
Im AHA 100 finden Langzeitarbeitslose eine Tagesstruktur, ein offenes Ohr, eine Aufgabe und oft auch ein Gefühl der Heimat. Einer von ihnen ist Michael Czychowski. „Für mich ist es sehr wichtig, morgens eine Aufgabe zu haben, die vor mir liegt. Das hält mich aufrecht“, betont der 50-Jährige. Er hat durch gesundheitliche Gründe seine Arbeit verloren. Angefangen hat seine Geschichte im AHA 100 mit einer Maßnahme des Jobcenters. Jetzt ist er dort auf Mini-Job Basis beschäftigt. Bald könnte daraus ein sozialversicherungspflichtiger Job werden. „Michael ist jemand, der sehr gut Verantwortung tragen kann“, berichtet die ehrenamtliche Einrichtungsleiterin Karin Linzenich. Seine Aufgaben sind die Buchhaltung, Planung der Möbelrouten und allgemeine Verwaltungsaufgaben. Es ist ein Sprungbrett, um wieder einen Platz im Arbeitsleben zu finden. 16 Menschen arbeiten aktuell bei AHA 100. Davon sind fünf fest angestellt. Alle der heute fünf sozialversicherungspflichtigen Angestellten haben über eine Förderung des Jobcenters für Langzeitarbeitslose den Weg in die Einrichtung gefunden. Sieben der 16 Angestellten sind ehrenamtlich tätig. Sie sind über eine Maßnahme des Jobcenters eingestiegen und später einfach geblieben, weil es eben Spaß gemacht hat. Denn im AHA 100 geht es nicht nur um Möbel und Kleider – es geht um Gemeinschaft und Begegnung.

Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Kirche
Gemeinschaft und Begegnung bietet die Einrichtung ebenfalls für die vielen Kunden: „Es kommen auch viele Menschen aus Würselen oder Herzogenrath“, verdeutlicht Karin Linzenich das große Einzugsgebiet. „Oft sind es auch Rentnerinnen und Rentner, die zu uns kommen, die sich freuen, dass sie sich trotz kleiner Rente etwas Schönes kaufen können.“

„Es ist eine wichtige Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Kirche“, betont Bischof Dieser. Linzenich ergänzt: „Wir sind ein Ort von Kirche, wir leben Kirche. Denn ohne Kirche wäre das hier alles nicht. Wir freuen uns sehr über die finanzielle Unterstützung des Bistums Aachen. Insbesondere seit dem Wegfall der öffentlichen Förderung der Arbeitslosenzentren ist das eine wichtige Säule“.

Botschaft: Halt und Hilfe geben
Auch die anderen 36 Initiativen und Projekte, die das Bistum Aachen mit dem Solidaritätsfonds fördert, sind zwar in ihrer Ausprägung sehr vielfältig, die Botschaft und das Ziel sind jedoch gleich: Sie wollen Menschen Halt und Hilfe und damit einen Ankerpunkt geben.
Damit ermöglicht das Bistum Aachen Projekte, die nachhaltig in der Gesellschaft wirken und Perspektiven schaffen. Jeder Träger hat dabei ein eigenes Profil und Angebot: sie beraten, begleiten, bilden oder bieten ganz konkrete Arbeitsplätze im geschützten Raum an. Und das für unterschiedliche Zielgruppen, wie beispielsweise Frauen oder Jugendliche. Die diesjährige Solidaritätskollekte findet am 6. und 7. Mai 2023 in allen Gottesdiensten statt. Spenden sind willkommen: Stichwort: Solidarität für Arbeit; IBAN: DE54 3706 0193 0000 1050 74, Pax-Bank Aachen. Alle Informationen zu den Initiativen und die Möglichkeit zur Onlinespende gibt es unter www.solidaritaetskollekte.de.

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Wirtschaft

Gründungs-Wettbewerb „Pioniergeist 2023“ in Rheinland-Pfalz gestartet

Region/Mainz – Preisgelder im Gesamtwert von 35.000 Euro zu gewinnen – Pioniergeister gesucht: Existenzgründende, die sich in den Jahren 2019 bis 2023 selbstständig gemacht, ein Unternehmen übernommen haben oder dieses Jahr bis zum 30. Juni gründen werden, können sich ab sofort bis zum 30. Juni 2023 bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) für den Gründerpreis „Pioniergeist 2023“ bewerben. Der Preis für das beste Gründungskonzept ist mit 15.000 Euro dotiert, der Zweit- und der Drittplatzierte erhalten 10.000 Euro beziehungsweise 5.000 Euro. Darüber hinaus vergeben die Business Angels Rheinland-Pfalz wieder einen Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro für die beste Gründungsidee. Die Bewerbungsunterlagen sind im Internet unter http://www.pioniergeist-rlp.de abrufbar.

Gewinnerunternehmen profitieren neben dem Preisgeld auch von der Medienresonanz rund um die Preisverleihung des vom SWR Fernsehen, der Volksbanken Raiffeisenbanken und der ISB ausgerichteten Wettbewerbs. Der Gründerpreis wird in diesem Jahr bereits zum 25. Mal unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz vergeben.

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6.000 EUR für die Jugend-Feuerwehren im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg – Kultur- und Sozialstiftung der Provinzial Rheinland spendet in einer gemeinsamen Aktion mit der Kreissparkasse Bitburg-Prüm insgesamt 6.000 EUR an Jugendfeuerwehren im Eifelkreis. Sich in Gefahrensituationen richtig verhalten, anderen Menschen zu helfen und Verantwortung zu übernehmen: Das lernen Kinder und Jugendliche von klein auf in Jugendfeuerwehren. Die Kultur- und Sozialstiftung der Provinzial Rheinland unterstützt die Arbeit der Jugendfeuerwehren und spendet – auf Initiative der Kreissparkasse Bitburg-Prüm – jeweils 2.000 Euro an die Freiwillige Feuerwehr Badem, Herforst und Mettendorf.

Mithilfe der Spenden werden die Jugendfeuerwehr Badem, die Bambini-Feuerwehr in Herforst und die Mettendorfer „Löschwichtel“ gegründet und unterstützt. „Brandfrüherziehung, Verantwortung übernehmen und füreinander einstehen sind wichtige Aspekte, die Kinder lernen sollten. Hier setzt die Arbeit der Jugendfeuerwehren an und fördert gleichzeitig ein solidarisches Miteinander“, fasst Timo Schütz, Regionaldirektor der Provinzial Versicherung, die Bedeutung von Jugendfeuerwehren zusammen. Am 28. April 2023 kamen Vertreterinnen und Vertreter der jeweiligen Freiwilligen Feuerwehren in der Kreissparkasse in Bitburg zusammen und erhielten die Spendenschecks. „Wir freuen uns sehr über die Spende und auch darüber, dass wir mit dem Geld die Gründung der Jugendfeuerwehr weiter vorantreiben können“, so Landrat Andreas Kruppert.

Stiftungszweck der Kultur- und Sozialstiftung

Es sind die Kinder und Jugendlichen von heute, die morgen die Gesellschaft prägen und gestalten. Verantwortung für die Gesellschaft gehört zum Selbstverständnis der Provinzial. Als eine wichtige Aufgabe sieht sie es an, sich für das Gemeinwohl zu engagieren. Gesellschaftliche Projekte zu unterstützen heißt, Talente zu fördern sowie Integration und Entwicklungen zu stärken. Dies und das Ziel, das Engagement im sozialen und kulturellen Bereich zu konzentrieren, war der Grund, eine Stiftung zu gründen. Im Jahre 2002 wurde die Kultur- und Sozialstiftung der Provinzial Rheinland gegründet. Das Stiftungsvermögen beläuft sich zur Zeit auf rund sechs Millionen Euro. Ein Unternehmen, das über 175 Jahre in der Region verankert ist und aufgrund seiner lokalen Präsenz eine besondere Nähe zu den dort lebenden Menschen hat, trifft eine besondere Verpflichtung auch zur Unterstützung von sozialen Belangen.

Daher ist die Kultur- und Sozialstiftung gerne dem Vorschlag der Kreissparkasse Bitburg-Prüm gefolgt und unterstützt die drei Feuerwehren im Eifelkreis.

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Monatliche Baurecht- und Wasser-Beratungstage in Altenahr – Auftakt am 4. Mai

Ahrweiler/Altenahr – Kreis, Verbandsgemeinde und SGD Nord informieren Betroffene, Mandatsträger und interessierte Bürgerinnen und Bürger – Im temporären Rathaus der Verbandsgemeinde Altenahr, Roßberg 143, 53505 Altenahr, werden monatliche Baurecht- und Wasserberatungstage angeboten. Auf Initiative der Kreisverwaltung Ahrweiler können sich Flutbetroffene, Mandatsträger der Ortsgemeinden und interessierte Bürgerinnen und Bürger dort zu aktuellen bau- und wasserrechtlichen Fragen beraten lassen.

Nach dem Auftakttermin am 4. Mai stehen in den Folgemonaten jeden ersten Donnerstag für die fachkundige Beratung Experten der Bauabteilung der Kreisverwaltung Ahrweiler, der Verbandsgemeinde Altenahr und der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) zur Verfügung. Folglich finden die nächsten Termine am 1. Juni sowie 6. Juli 2023 jeweils ab 14 Uhr statt. Die Beratungsgespräche erfolgen individuell, sodass sich Flutbetroffene, kommunalpolitische Mandatsträger und interessierte Bürgerinnen und Bürger zu speziellen Fällen kostenfrei informieren können. Die Beratungstermine sind von Personen ohne eigenen PKW mit der ÖPNV-Buslinie 840 (Ahrbrück-Rheinbach) und der neuen Haltestelle „VG-Verwaltung“ direkt vor dem temporären Rathaus erreichbar.

Weitere Informationen zu den Informations- und Beratungsterminen erhalten Interessierte von Michael Kleefuss unter der Telefonnummer 02641 / 975-512 oder per E-Mail an Michael.Kleefuss@kreis-ahrweiler.de sowie Frank Radermacher unter der Rufnummer 02643 / 809-29 oder per E-Mail an Frank.Radermacher@altenahr.de.

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DRK-Kindergarten arbeitet an seiner Rezertifizierung als Klima-Kita NRW und Nationalpark-Kita

Blankenheim-Dollendorf – Zum Nistkästenbau trafen sich jetzt Eltern und „Pänz“ des Dollendorfer Rotkreuz-Kindergartens, der unter Leitung von Birgit Bresgen und ihres Teams steht. Die Aktion war Teil der Bemühungen um eine erneute Zertifizierung als Klima- und Nationalpark-Kindertagesstätte und stand unter dem Motto „Heimische Vogelbestände“. Die Brutbehausungen wurden so konzipiert, dass sie in erster Linie Blau- und Kohlmeisen dienen.

Unter die Überschrift „Kommt ein Vogel geflogen…“ hat der Dollendorfer Rotkreuz-Kindergarten an die Medien geschrieben: „Die kleinen Strolche setzen sich für viele aktuelle Themen ein wie Nachhaltigkeit, Umwelt, Klima und Natur.“ Viele Projekte wurden bereits durchgeführt und Auszeichnungen errungen.

Im Zuge der Rezertifizierung als Klima-Kita NRW und Nationalpark-Kindergarten wurde jetzt ein Projekt zum Thema „Heimische Vogelbestände in unserer natürlichen Umgebung“ gestartet. Das Kindergarten-Team: „Es wurde unter anderem thematisiert, welche Vogelarten in unserer unmittelbaren Naturkulisse zu finden sind, wie diese überwintern und wie der Lauf der Natur im Frühling vonstattengeht.“

Um das Projekt zu vervollständigen, wurden für alle Kindergartenkinder Bausätze des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) für Nistkästen besorgt, die gemeinsam mit den Eltern vergangenen Samstag in liebevoller Handwerksarbeit zusammengebaut wurden.

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Kunst & Kultur

Berliner Musiker GlasBlasSing treten am Samstag 13. Mai in der Mendiger Laacher See Halle auf

Mendig – GlasBlasSing unterhält Publikum mit Flaschenmusik in Mendig – Scherben bringen Glück, heißt es. Doch wer auf ’ne richtige Portion Glück aus ist, lässt die Flaschen ganz. Und macht damit Musik. Flaschenmusik. Dass selbst Trauermärsche heiter klingen, wenn man sie auf Flaschen spielt, haben GlasBlasSing auch in der Vergangenheit schon empirisch belegt.

Jetzt stellen sie sich mit „Happy Hour“ furchtlos und gänzlich den Sonnenseiten des Lebens. In einer Zeit, in der die meisten darauf schauen, was ihnen fehlt und was sie stört, fragen sie: Was tut uns gut? Warum vergisst man das immer wieder? Kann man Glück haben und gleichzeitig glücklich sein? Happy UND Lucky? Kann man zu glücklich sein und wie klingt das musikalisch? Glück teilen, um es zu multiplizieren – wie ertragen das Mathematiker? Kann man auf der Bühne wirklich ein Glücksrad über die Songreihenfolge entscheiden lassen? Ist eine bis zur Mitte gefüllte Bierflasche halbvoll oder halbleer? (Antwort: Weder noch. Es ist ein Cis.)

„Happy Hour“, das ist nicht nur eine, das sind knapp zwei Stunden akustische Wonnen, erzeugt auf allem, was der Flüssigkeitenaufbewahrungsfachhandel zu bieten hat. Glückspilse erklingen für Glückspilze. Dafür stehen GlasBlasSing, Europas führende Pfandwerker, wie immer mit ihrem sperrigen Namen.

Jetzt heißt es das Glück beim Schopfe packen und dabei sein oder – Pech

Tickets:
Tabakwaren Blum, Poststr. 27, 56743 Mendig
www.ticket-regional.de/kul-tour

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Kita-Leitungen im Kreis Ahrweiler fit für die Zukunft gemacht

Ahrweiler – KVHS bietet erstmals einjährigen Kurs zur Leitungsqualifizierung an – Die Herausforderungen, die Leitungen einer Kindertagesstätte im Alltag meistern müssen, sind groß – auch, weil sich die rechtlichen Rahmenbedingungen stetig weiterentwickeln, umfassende Kenntnisse gefragt sind und die Anforderungen steigen. Die Kreisvolkshochschule (KVHS) Ahrweiler hat daher erstmals eine Fortbildung zur „Systemischen Leitungsqualifizierung“ angeboten. Elf Kita-Führungskräfte, darunter sowohl Leitungen wie auch Stellvertretungen, aus dem gesamten Kreis schlossen die einjährige Fortbildung in diesem Frühjahr erfolgreich ab.

„Sie haben mit diesem Seminar in das Beste investiert, das wir haben: in unsere Kinder und damit in die Zukunft“, sagte Landrätin Cornelia Weigand, bei der Übergabe der Zertifikate im Kreishaus in Ahrweiler. „Jeder Ihrer ‚Werkzeugkästen‘ ist nun noch besser gefüllt und wird Ihnen im Alltag nützlich sein. Dabei ist es alles andere als selbstverständlich, dass Sie neben der Ausübung dieses herausfordernden Berufes auch noch eine so anspruchsvolle und zeitintensive Fortbildung absolvieren. Ich danke Ihnen allen für Ihr großes Engagement und der KVHS für die Ausrichtung der Fortbildung“, sagte Weigand.

An der Leitungsqualifizierung, die sechs Module und insgesamt 15 reine Schulungstage umfasste, nahmen teil: Gülsüm Abdick, Nadine Adams, Sabine Beyermann, Gertrud Doll, Steffi Hebestreit, Heike Lewerenz, Stephanie Möllmann, Viktoria Saleh, Yvonne Schulz, Inge Krug-Spillner und Tim Kündgen.

Schwerpunkte des Seminars, das von Diplom-Sozialpädagoge und systemischem Familientherapeuten Falk Gerlach geleitet wurde, bildeten die Themen Organisationskompetenz, rechtlicher Kontext, Personalführung, konzeptionelle Ausrichtung sowie deren Steuerung, Zusammenarbeit mit Eltern, interne und externe Kommunikation sowie Ausgestaltung der Kooperation mit Trägern.

„Systemisch zu denken und zu handeln erleichtert das Arbeitsleben. Denn Leitungen von Kindertagesstätten müssen die Interessen von Kindern, Eltern, Mitarbeitenden, Trägern und Kooperationspartnern berücksichtigen und ausbalancieren, Mitarbeitende führen, Strukturen schaffen, Konflikte klären, neue Entwicklungsprozesse einleiten, steuern und begleiten und dazu auch noch fit sein in der Kommunikation. Wir freuen uns, mit unserem Fortbildungsangebot, das eines der ersten im Land ist, unseren Teil zur Qualifizierung beigetragen und den fachlichen Austausch angeregt zu haben“, betonte Christian Hofeditz, Leiter der KVHS Ahrweiler.

Und für alle Kita-Leitungen, die nicht an der Schulung teilnehmen konnten, gibt es eine gute Nachricht: Das Angebot wird noch in diesem Jahr (8. November 2023) fortgesetzt. Interessierte Leitungskräfte und Stellvertretungen aus Kindertageseinrichtungen sowie Fachkräfte, die sich für den Einsatz als Leitung qualifizieren wollen, können sich über die Internetseite der KVHS Ahrweiler unter https://kvhs-ahrweiler.de anmelden. Weitere Informationen zur Leitungsqualifizierung erteilt die KVHS zudem unter Telefon 02641 / 9123-390 und per E-Mail an info@kvhs-ahrweiler.de.

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Tourismus

Führungen über das Klostergelände Maria Laach jeden Sonntag im Mai und Juni

Maria Laach – In Maria Laach verbinden sich in einzigartiger Weise Landschaft und Kultur, Gottes Schöpfung und die Gestaltungskraft der Menschen. Die Laacher Kirche, in der seit Jahrhunderten das Lob Gottes verkündet wird, ist die Seele dieses Ortes. In dieser Verbindung liegt die Anziehungskraft des Klosters auf viele Menschen.

Das Laacher Tal, geprägt durch seine vulkanische Vergangenheit, strahlt heute eine spürbare Stille und Gelassenheit aus. Im Osten neigen sich die Waldzonen mit einem vielfältigen Baumbestand bis an den Seerand. Im Süden, Westen und Norden breiten sich Felder und Wiesen als landwirtschaftliche Nutzflächen aus. Schon im Mittelalter hatten sich die Benediktiner bemüht, die Wasserflächen zu verkleinern und das feuchte Land trockenzulegen, um es wirtschaftlich zu nutzen. So wuchs das Laacher Land allmählich zu einer viel bewunderten Schönheit heran und erfreut sich im Zeitalter des sanften Tourismus bei unzähligen Besuchern großer Beliebtheit.

Die beeindruckende Abteikirche bildet das Herzstück der Klosteranlage Maria Laach und gilt als eines der schönsten und besterhaltenen romanischen Baudenkmäler des Landes – in der Tradition der großen rheinischen, romanischen Dome in Speyer, Mainz und Worms. Die Kirche ist aus braun-gelbem Laacher Tuff, weißem Kalkstein und rotem Kylls-Sandstein dekorativ erbaut. Später verwendete man auch grauen Tuff aus der Eifel und Basaltlava. Zu den Besonderheiten zählen die unterirdische Krypta und die Vorhalle, das sogenannte „Paradies“.

Auf dem Gelände befinden sich neben dem Kloster mit dem Gastflügel die verschiedenen Klosterbetriebe. Das Kloster erwirtschaftet sein Geld mit den Betrieben selbst. Besonders erwähnenswert ist, dass es ein eigenes Blockheizkraftwerk gibt, in dem die Abtei auch einen Teil der eigenen Energie erzeugt. Durch die eigene Quelle, aus der Maria Laach das Wasser bezieht, besteht auch hier eine Selbstversorgung.

  • Führung über das Außengelände von Maria Laach, mit Hintergrundinformationen zu Landschaft und Entstehung sowie Blick in einzelne Klosterbetriebe
  • Besichtigung der Abteikirche (der Gästeführer informiert die Gruppe vor der Kirche über die Geschichte, anschließend Besuch der Kirche in Stille).
  • Im Mai und Juni jeden Sonntag
  • Start 14 Uhr vor der Tourist-Info
  • Bis zu 20 Personen

Dauer:

  • ca. 1,5 bis 2 Stunden

Preis für öffentliche Führungen:

  • Erwachsene: 5,00 Euro pro Person
  • Kinder bis 14 Jahre: 2,50 Euro pro Person

Anmeldung erforderlich:

Tourist-Info Vulkanregion Laacher See, Tel. 02636-19433 oder

info@vulkanregion-laacher-see.de

Oder Online unter https://www.vulkanregion-laacher-see.de/wandern/gefuehrte-wanderungen-kurse/aktivitaeten#/erlebnisse

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Die Elektroinnung Westeifel bietet E-Check für Photovoltaik-Anlagen

Prüm – Innungsbetriebe haben sich zertifiziert – Die Elektroinnung Westeifel bietet für ihre Innungsmitglieder regelmäßig fachspezifische Schulungen an. Das Seminar „E-Check für Photovoltaikanlagen“ im April war komplett ausgebucht. Die teilnehmenden Fachkräfte aus dem Elektrohandwerk haben sich weitergebildet, um den Kunden eine bestmögliche Versorgung rund um deren PV-Anlage zu bieten.

„Eine PV-Anlage, die regelmäßig überprüft wird, bringt die entsprechende Effizienz. Nur so kann das Maximum an Leistung ermöglicht und damit zuverlässige Erträge gesichert werden“, weiß Obermeister Rainer Schmitz. „Neben der Effizienz spielt die Sicherheit aber noch eine größere Rolle. Mit dem E-Check PV haben Betreiber privater Anlagen die Gewissheit, dass ihre PV-Anlage den VDE-Bestimmungen genügt. Sollte es, wider Erwarten, doch einmal zu einem Schaden kommen, wird die Versicherung als Erstes wissen wollen, ob die Anlage nach den gültigen VDE-Bestimmungen geprüft wurde. Mit dem E-Check PV stehen die nötigen Prüfprotokolle zur Verfügung.“

Schmitz ist es wichtig, dass die Innungsmitglieder bestens informiert sind. „Das ist insbesondere ein Vorteil für unsere Endkunden, die Verbraucher.“ Die Schulung wurde durchgeführt vom Bildungs- und Technologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik e. V. aus dem hessischen Lauterbach. „Für unsere Mitglieder spart es viel Zeit, wenn wir solche fachspezifischen Schulungen vor Ort in unserer Geschäftsstelle in Prüm bei der Kreishandwerkerschaft MEHR anbieten.“ Die Seminarübersicht und weitere Termine auf: www.elektroinnung-westeifel.de