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Politik

MYK Landrat Dr. Alexander Saftig bittet Ministerpräsidentin und Land um Unterstützung

Region/Mayen-Koblenz – Kreischef: Ärztliche Versorgung in MYK mit Medizincampus Koblenz sichern – Seit Langem ist die zukünftige Entwicklung der ärztlichen Versorgung ein dringendes Thema im Landkreis Mayen-Koblenz. Aus diesem Grund hat sich der Kreistag in seiner Sitzung Ende März einstimmig dafür ausgesprochen, die Idee eines „Medizincampus Koblenz“ im Sinne des Konzeptes „CK/UMM“ (Campus Koblenz der Universitätsmedizin Mainz) zu unterstützen. Landrat Dr. Alexander Saftig hat sich nun in einem Schreiben an die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer gewandt und sie um ihre Unterstützung in der Sache gebeten.

„Wir benötigen jetzt einen gemeinsamen politischen Schulterschluss· des Landes und der Region, um hier eine sich derzeit bietende, fast einmalige Chance zu nutzen. Wir müssen jetzt in unserer Region die Zukunft sichern, mit mehr klinischen Studienplätzen der Humanmedizin und Pharmazie“, schreibt der Landrat.

Zwar sei man mit der Universitätsmedizin Mainz in Rheinland-Pfalz gut aufgestellt, heißt es weiter in dem Schreiben, doch gebe es Optimierungspotential bei der klinischen Ausbildung junger Medizinstudierender. „Es ist meiner Ansicht nach sehr wichtig, dass die hochmotivierten Studierenden einen empathischen und professionellen Umgang mit den Pateinten erlernen und das theoretische Wissen umsetzen können, um zeitnah nach dem Studium die medizinische Versorgung der Bevölkerung zu übernehmen“, betont Landrat Dr. Saftig. Durch die Schaffung eines „Medizincampus Koblenz“ und damit noch mehr Ausbildungsplätzen in hiesigen Kliniken erhofft sich der Landkreis Mayen-Koblenz, dass noch mehr junge Medizinstudenten die Standortvorteile von MYK und der Region zu schätzen lernen und sich nach dem Studium möglichst hier niederlassen.

 

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Norbert Kraff und Johannes Billen nehmen die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz in Empfang

Region/Trier – Aus der Hand des Präsidenten der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Thomas Linnertz, konnten am heutigen Freitag in Trier Johannes Billen und Norbert Kraff die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz in Empfang nehmen. „Sie beide eint, dass Sie sich über Jahrzehnte kommunalpolitisch in verschiedenen Gremien engagieren. Sie sind darüber hinaus Netzwerker vor Ort, haben schon Jahre zuvor über den Tellerrand geblickt und sich für Ihre Region zukunftsweisend engagiert“, so ADD-Präsident Linnertz in seiner Laudatio. „Dieser Orden soll zeigen, dass hier zwei Menschen mehr als nur ihre bloße Pflicht getan haben, die sich über viele Jahre in den Dienst der Gesellschaft gestellt haben.“

Johannes Billen hat sich insbesondere im kommunalpolitischen Bereich bleibende Verdienste erworben. So bekleidet er seit 1979 das Amt des Bürgermeisters seiner Heimatgemeinde Kaschenbach und hat in dieser Funktion zahlreiche Projekte in der Gemeinde. Daneben engagierte sich der 71jährige beim Kreisbauernverband Bitburg-Prüm wo er von 1976 bis 2012 den Ortsverband Kaschenbach als Vorsitzender führte und seit 1990 als Mitglied dem Kreisvorstand angehört. Daneben übernahm er von 1974 bis 1985 die Funktion des Wehrführers der Freiwilligen Feuerwehr, war Mitglied des Verwaltungsrates der Pfarrei Alsdorf und brachte sich als Schöffe sowohl beim Amtsgericht Bitburg als auch beim Landgericht Trier ein. Darüber hinaus war der Geehrte viele Jahre als Kreisjagdmeister im Eifelkreis Bitburg-Prüm aktiv, war bis 2022 insgesamt 25 Jahre Präsident des Verbandes der Teilnehmergemeinschaften und nimmt seit 2003 das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden im Bundesverband der Teilnehmergemeinschaften wahr.

Norbert Kraff aus Hetzerath gehörte von 1979 bis 1994 und wiederum seit 2009 dem Ortsgemeinderat Hetzerath als Mitglied an. Zudem engagierte er sich zehn Jahre im Rat der Verbandsgemeinde Wittlich-Land und bekleidet dort seit 2019 das Amt des Beigeordneten. Auch ist der 71-Jährige Mitglied des Kreistags Bernkastel-Wittlich wo er die Funktion des Fraktionssprechers wahrnimmt. Daneben gehört seine Leidenschaft der Musik. Seit beinahe 40 Jahren ist der Geehrte als Dirigent des Mandolinenorchesters seiner Heimatgemeinde aktiv und steht dort seit nahezu zwei Jahrzehnten als 1. Vorsitzender in der Verantwortung. Dabei bringt er sich besonders in der Nachwuchsförderung ein und hat zahlreiche Kinder und Jugendliche für das Musizieren im Verein begeistert. Im Kreismusikverband Bernkastel-Wittlich war er von 1981 bis 1987 Kreisjugendleiter, ist seit 2002 Beauftragter für die Zupfleute und seit 2018 als stellvertretender Vorsitzender aktiv.

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DTM-Champions wollen die Nordschleife rocken

Nürburgring – Mike Rockenfeller, Timo Scheider und Martin Tomcyzk starten für Scherer PHX im Audi R8 GT3. Die drei DTM-Champions kehren in ihr Erfolgsteam zurück, das im vergangenen Jahr die 24h Nürburgring gewann. Gemeinsames Ziel: Spaß haben mit Ambitionen.

Alle Piloten verbinden ihre DTM-Geschichte eng mit Phoenix Racing. Rockenfeller sicherte sich 2013 zusammen mit dem Team aus der Eifel den Titel in der Serie. Martin Tomczyk überraschte 2011 zusammen mit Phoenix Racing, als er die Gesamtwertung in einem Jahreswagen gewann. Im folgenden Jahr wechselte der Rosenheimer zu BMW. Seit diesem Jahr nun ist Tomczyk Teammanager bei Abt Sportsline. „Für die 24h Qualifiers und die 24h Nürburgring habe ich mich aus dem operativen Geschäft herausgenommen“, berichtet er. „Man kann nur eines zu 100 Prozent machen. Für mich hat dieses Projekt jetzt Vorrang.“

Auch Timo Scheider ging gemeinsam mit Phoenix in der DTM an den Start. Seine beiden Titel 2008 und 2009 sicherte er sich allerdings zusammen mit Abt Sportsline. Dafür gewann er zusammen mit Phoenix 2003 die 24h Nürburgring – damals noch mit Opel. Und auch Mike Rockenfeller kennt das Gefühl, bei den 24h Nürburgring als Gesamtsieger ganz oben auf dem Podium zu stehen. Allerdings pilotierte er 2006 einen Porsche. Tomczyk wartet noch auf einen Erfolg in der legendären Grünen Hölle. Er beendete das 24h-Rennen 2021 auf Rang zwei.

Bei dieser sportlichen Vita liegt auf der Hand, dass sich die drei Top-Piloten ehrgeizige Ziele für den Einsatz vorgenommen haben. Allerdings könnte das 2023 schwer werden. „2021 bin ich bei einem VLN-Rennen das letzte Mal auf der Nordschleife unterwegs gewesen“, erzählte Rockenfeller bei seinem Start im Rahmen der 24h Qualifiers. „Aber es ist schon ein paar Jahre her, dass ich mich bewusst an die Teilnahme an einem 24h-Rennen erinnere.“ Auch Tomczyk nutzte die Qualifiers, um sich an den Audi zu gewöhnen. „Der Umstieg vom BMW auf den Audi ist schon groß“, berichtet er. „Den Audi R8 bin ich bisher auch noch nicht gefahren. Aber das Auto fühlt sich gut an und es vermittelt Vertrauen.“ Vor vier Jahren nahm Scheider das letzte Mal an einem Rennen auf der Nordschleife teil.

Bei den ehemaligen DTM-Champions soll zwar der Spaß im Vordergrund stehen, aber ganz aus ihrer Haut können sie trotzdem nicht. „Wir wollen Spaß haben und wenn wir Spaß haben, sind wir wahrscheinlich auch schnell“, stellt Scheider klar. „Aber wir sind nach wie vor Rennfahrer und wollen Erfolg haben. Mit einem Platz in den Top 10 könnten wir gut leben, die Top fünf wären toll, ein Podium unglaublich.“ Beim ADAC 24h Qualifiers war das Trio schon mal auf einem guten Weg: Das zweistündige Rennen am Samstag beendeten sie auf Rang vier und das 4h-Rennen am Sonntag auf Platz neun.

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Tourismus

Freilichtmuseum Kommern steht unter Strom

Zülpich-Bürvenich/Mechernich-Kommern – Trafostation aus Zülpich-Bürvenich komplett ins LVR-Freilichtmuseum Kommern transloziert. Neuer Themenbereich zur Elektrifizierung des ländlichen Raums soll in der Baugruppe Marktplatz Rheinland entstehen.

Als sich der Sattelzug mit der historischen Trafostation aus Zülpich-Bürvenich gestern um 22:20 Uhr in Richtung LVR-Freilichtmuseum in Bewegung setzt, stehen die Bürvenicher gespannt am Straßenrand. Bereits am Mittag wohnten rund 50 Bürvenicher der kniffligen Verladeprozedur bei. Punkt 13 Uhr hob der Kranfahrer das 34 Tonnen schwere, frühe Zeugnis der Elektrifizierung der Nordeifel an, um es gekonnt auf den Tiefbettlader zu stellen. Nicht minder spektakulär wird die Inbetriebnahme der Station vor fast 120 Jahren gewesen sein, als der erste Strom aus dem einst größten Wasserkraftwerk Europas in Heimbach dort ankam.

Nach dem nächtlichen Transport steht die Trafostation nun auf einer neuen Bodenplatte und soll den Museumsgästen auf dem Marktplatz Rheinland die für den Alltag prägende Phase der Elektrifizierung des ländlichen Raums vermitteln. „Die nördliche Eifel war eines der ersten ländlichen Gebiete, die im deutschen Raum mit Elektrizität versorgt wurden“, berichtet Museumsleiter Dr. Carsten Vorwig.

In der „B-Station“ in Bürvenich wurde die ankommende Spannung von 5.000 Volt auf die damals übliche Netzspannung von 220 Volt transformiert und von dort im Ort verteilt. Im nahe gelegenen Embken verlief die Hauptleitung mit 34.000 Volt, die in einer „A-Station“ wiederum auf 5.000 Volt heruntertransformiert wurde und dann nach Bürvenich abzweigte.

Stilistisch erinnert die Bauform der Station eher an eine kleine Kapelle als an ein Gebäude der technischen Infrastruktur. „Bis in die späten 1920er-Jahre war es ein großes Interesse der Baubehörden, die neue Technik in eine sich dem Dorf- und Landschaftsbild einfügenden Architektur zu integrieren“, so Bauhistoriker Raphael Thörmer.

Im Museum wird die Trafostation restauriert und mit einer technischen Anlage sowie einer Ausstellung ausgestattet. Auf dem Marktplatz Rheinland soll zudem ein Freileitungsnetz die technische Präsentation ergänzen.

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Suche nach Miss und Mister Handwerk 2024 läuft auf Hochtouren

Region/Koblenz – Auszubildende, Gesellen oder Meister aus dem Bezirk der Handwerkskammer Koblenz können sich noch bis 16. Juni bewerben – Abstimmung läuft bereits. Erst vor wenigen Wochen wurden die Kirchenmalerin Maren Kogge sowie der Dachdecker Tarek Legat als Miss und Mister Handwerk 2023 gekürt und schon läuft die bundesweite Suche nach den Botschaftern für 2024 auf Hochtouren. Auch Auszubildende, Gesellen oder Meister aus dem Bezirk der Handwerkskammer (HwK) Koblenz können sich bis 16. Juni bewerben und online schon jetzt Stimmen sammeln.

Die Bewerbung ist jederzeit unter missmisterhandwerk.de/bewerbung möglich. Die bisherigen Bewerberinnen und Bewerber kann man bereits online sehen. Die ständig aktualisierte Übersicht mit Informationen zu den Kandidaten gibt es unter missmisterhandwerk.de/die-kandidaten. Dort findet man auch zwei Männer und zwei Frauen, die im Bezirk der HwK Koblenz wohnen oder hier ihre Prüfung absolviert haben und nun auf den Titel hoffen: Maler- und Lackierermeister Artur Artjukevic aus Büchenbeuren, Fleischermeister René Johann aus Koblenz, Konditormeisterin Marie Eisenbarth aus Siegburg und Zimmerergesellin Laura Bauch aus Neunkhausen. Schon jetzt kann man online für sie abstimmen.

Die Bewerbungs- und erste Votingfrist für den Titel Miss und Mister Handwerk 2024 endet am Freitag, 16. Juni. Zunächst geht es darum, welche sechs Handwerkerinnen und sechs Handwerker sich eine Seite im Power People Handwerkskalender 2024 sichern. Wer die Glücklichen sind, entscheidet eine Jury, zu der die Sponsoren IKK classic und Signal Iduna Gruppe sowie Haix gehören. Sie treffen eine Vorauswahl und letztlich die Entscheidung, wer im Sommer beim bundesweiten Power People Kalender-Shooting dabei sein darf und es in den Kalender schafft.

Als Auswahlkriterien nennen die Organisatoren einen gerecht verteilten Mix der verschiedenen handwerklichen Gewerke sowie aus Auszubildenden, Gesellen und Meistern. Die Kandidaten sollten aus unterschiedlichen Regionen kommen und durch ihr persönliches Auftreten überzeugen sowie durch die Botschaft, die sie für das Handwerk vermitteln. Die Kalender-Stars stellen sich dann dem zweiten und finalen Voting vor der Wahl im März. Sie können sich im Online-Ranking einen guten Platz sichern und davon im Finale profitieren. Am Ende zählen die Ergebnisse dieses abschließenden Online-Votings, die Stimmen der Jury am Tag der Entscheidung sowie des Publikums vor Ort. Weitere Informationen und die Möglichkeit, für die Koblenzer Kandidaten abzustimmen gibt es auf www.missmisterhandwerk.de

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Kunst & Kultur

Der Dürener Künstler-Stammtisch „Kunstrukt“ zeigt seine Vielfalt im Rathaus Kreuzau

Kreuzau – Künstlerstammtisch eröffnet Ausstellung „Gang-ART“ – Eine Gruppe von Kreativen trifft sich immer am letzten Donnerstag des Monats im KOMM in Düren zum Künstler*innen-Stammtisch „Kunstrukt“, um gemeinsam aus einer Idee etwas Besonderes werden zu lassen. So kam auch die jetzige Ausstellung zu ihrem Namen. Nachdem die Künstlerinnen und Künstler sich die Ausstellungsfläche angeschaut hatten, inspirierte sie der lange Gang zur Namensgebung der Ausstellung „Gang-Art“. Dieser zeigt nun eine kunstvolle Fülle an Assoziationen, die von den elf Kunstschaffenden zusammengetragen wurde.

Bürgermeister Ingo Eßer dankte den Mitgliedern von „Kunstrukt“ bei der Eröffnung, dass sie den Rathausflur in einen erlebbaren Gang verwandelt haben. Bei der Vernissage sorgte Dieter Kleefisch für die musikalische Untermalung.

Bis zum 29. Juni 2023 kann die Ausstellung ohne Termin zu den Öffnungszeiten des Rathauses (montags bis freitags von 8:30 – 12:00 Uhr, dienstags von 13:30 – 16:00 Uhr und donnerstags von 13:30 – 17:00 Uhr) besucht werden.

Neben Sabine Auerswald zeigen Irmgard Braun, Luitgard Dederich, Sabine Graf, Henning Gremmels, Dagmar Grotendorst, Yvonne Meier, Gabriele Menzel, Reinhard Schultz-Hock, Armin Müller-Soldwedel und Storm Andrea Wadham ihre Werke. Die Vitas zu den Kunstschaffenden sind zusammen gefasst und abrufbar unter www.kreuzau.de/gang-art.

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Kunst & Kultur

Zeitreise durch 150 Jahre Bergkapelle Mechernich 1870 e.V. am Sonntag 7. Mai

Mechernich – Die Bergkapelle Mechernich 1870 e.V. feiert ihr 150. Gründungsjahr coronabedingt 2023 nach. Den Auftakt bildet ein Jubiläumskonzert kommenden Sonntag, 7. Mai, ab 17 Uhr in der Aula des Schulzentrums am Nyonsplatz. Bereits zwei Stunden vor Beginn, ab 15 Uhr, werden Kaffee und Kuchen serviert.

„Der Eintritt ist wie immer frei“, schreibt Pressesprecherin Julia Simons dem Mechernicher „Bürgerbrief“: Spenden werden allerdings gerne angenommen. Der Titel des Konzertes lautet „150 Jahre Bergkapelle Mechernich – Eine musikalische Zeitreise in Bild und Ton“.

Julia Simons: „Die Besucher begleiten die Bergkapelle Mechernich durch eine Zeitreise der vergangenen 150 Jahre. Dazu hören sie Stücke der verschiedenen Jahrzehnte und sehen Bilder aus anderthalb Jahrhunderten Mechernicher Bergkapelle“.

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Gesundheit

Der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz liegt die Gesundheit der Mitarbeitenden am Herzen

Region/Mayen-Koblenz – Gesunde Mitarbeitende und Chefs sind wichtig für ein gesundes Unternehmen. So gibt es viele gute Gründe, sich um die Gesundheit der Mitarbeitenden mit einem strategisch und ganzheitlich orientierten Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) zu kümmern. Seit 2010 ist das BGM ein wichtiger Baustein der strukturierten Personalentwicklung in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, der mit zahlreichen Angeboten und Aktionen für die Mitarbeitenden im Kreishaus umgesetzt wird. Seien es der jährliche Gesundheitstag, die Grippeschutzimpfung oder, vor allem während der Corona-Pandemie, digitale Vorträge und Workshops rund um das Thema Gesundheit. Erarbeitet werden die unterschiedlichen Maßnahmen vom „Arbeitskreis Gesundheit“, der als Steuerungsinstrument für das BGM fungiert und jüngst im Kreishaus tagte.

Für Büroleiterin und Mitglied des Arbeitskreises Gesundheit, Petra Kretzschmann, ist ein attraktives und aktives betriebliches Gesundheitsmanagement unerlässlich für eine moderne Personalentwicklung. „Als Arbeitgeber ist uns die Gesundheit, Motivation, Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immens wichtig. Dies setzt ein individuell auf die Bedürfnisse unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angepasstes betriebliches Gesundheitsmanagement voraus. Gemeinsam mit den weiteren Mitgliedern des Arbeitskreises Gesundheit ziehen wir hier an einem Strang“, sagt Petra Kretzschmann. Hierzu zählen sportliche Mitmachaktionen, die nicht nur die Motivation, Konzentration und Fitness der Mitarbeitenden fördern, sondern auch den kollegialen Austausch und Zusammenhalt. Aber auch regelmäßige Gesundheitschecks, Ernährungsschulungen, Anleitungen zur Bürogymnastik, ein ergonomischer Arbeitsplatz sowie das Angebot von flexiblen Arbeitszeitmodellen gehören zum BGM der Kreisverwaltung.

Auch in diesem Jahr plant der Arbeitskreis Gesundheit zahlreiche Aktivitäten für die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung. Der Start in das neue BGM-Jahr erfolgt gemeinsam mit dem Kooperationspartner AOK Rheinland-Pfalz/Saarland bei einem Aktionstag zum Thema Rückengesundheit am 17. Mai. Hier wird den Mitarbeitenden, neben einem Vortrag zur Stärkung der Rückenmuskulatur und einem Krafttraining für den ganzen Körper, ein Köperstabilitätstest angeboten, der die Koordinationsfähigkeit der Mitarbeitenden analysiert. Darüber hinaus findet in diesem Jahr die Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ der AOK und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs für mehr Fitness im Alltag im Zeitraum vom 1. Mai bis 31. August statt. Schon ab 20 geradelten Tagen winken attraktive Preise. Außerdem nimmt die Kreisverwaltung wieder am „STADTRADELN“ teil. Hierfür wurde bereits das Team „Kreisverwaltung MYK“ eingerichtet. Alle im Zeitraum vom 18. Juni bis 8. Juli geradelten Kilometer werden dem Team der Kreisverwaltung gutgeschrieben. Des Weiteren werden für die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung auch in diesem Jahr ein Blutspendetag sowie mehrere Termine zur Grippeschutzimpfung angeboten.

Das Angebot des betrieblichen Gesundheitsmanagements der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz wird stetig weiterentwickelt. „Unser Ziel ist es, ein passgenaues betriebliches Gesundheitsmanagement zu gestalten. Dies gelingt nur in Zusammenarbeit und im Austausch mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Aus diesem Grund sind Wünsche und Anregungen immer herzlich willkommen“, betont die Büroleiterin.

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Stolberg vermeldet schon jetzt die erfolgreichste Innenstadt-Belebung seit vielen Jahren

Stolberg – Nicht nur im neu eröffneten „Raum der Wünsche“ im ehemaligen Modehaus Kohler gehen für Stolbergerinnen und Stolberger derzeit Wünsche in Erfüllung. Auch der nächste Schritt zur Belebung der Stolberger Innenstadt ist getan. Ab sofort gibt es mit dem „Kupferladen“ eine neue Dachmarke für die Stolberger Geschäftswelt. „Diese dient als gemeinsame Marke für die Stolberger Geschäftsleute, zum Beispiel für die weitere Bewerbung des Sofortprogramms Innenstadt und gemeinsame Vermarktungen und Aktionen“, erklärt City-Manager Andre Schroeder. Das „Kupferladen“-Logo kennzeichnet deshalb neuerdings viele Schaufenster der Stolberger Geschäfte und auch die stadtweite Plakat- und Onlinewerbung für das Sofortprogramm.

Darüber hinaus steht allen Interessierten, die ein Geschäft für eine günstige Miete eröffnen wollen und allen Eigentümerinnen und Eigentümern bislang leerstehender Ladenlokale ab sofort die Homepage www.kupferladen.de zur Verfügung. Hier gibt es unter anderem alle Informationen zum Sofortprogramm Innenstadt und die dazu passenden Kontaktdaten.

Bürgermeister Patrick Haas ist überzeugt: „Schauen wir uns die Zahl der Geschäftsneueröffnungen in unserer Innenstadt in diesem Jahr an, dann dürfen wir klar sagen: Das Sofortprogramm Innenstadt ist schon jetzt die erfolgreichste Innenstadtbelebung seit sehr vielen Jahren.“ Diese Aussage lässt sich mit Zahlen unterfüttern: Mit dem „Raum der Wünsche“ hat bereits ein großer Kreativladen mit Workshop-Angeboten seine Türen geöffnet. Sechs weitere Mietverträge für neue Geschäfte in bislang leerstehenden Ladenlokalen sind bereits abgeschlossen. Insgesamt liegen Anfragen im guten zweistelligen Bereich vor, es ist also mit noch mehr Neueröffnungen zu rechnen.

Trotz des Erfolgs sei das Sofortprogramm Innenstadt aber nur eine von vielen Initiativen zur Innenstadtbelebung, betont der Amtsleiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, Peter Wackers. „Wir erarbeiten ein Gastronomiekonzept, sanieren den Steinweg für eine deutlich bessere Aufenthaltsqualität, erarbeiten ein umfassendes neues Verkehrskonzept und bauen gemeinsam mit den Stolberger Geschäftsleuten aktuell die Beteiligung am Programm eBay – Deine Stadt auf.“ Darüber hinaus sei ein Schwerpunkt der multimodalen Innenstadtentwicklung die Schaffung von Frequenzbringer, so Bürgermeister Haas: „Die Innenstadtentwicklung kann nicht funktionieren, wenn wir ein Projekt zu einem Allheilsbringer stilisieren. Wir müssen multimodal denken und uns vom Grundsatz leiten lassen, mehr Frequenz in die Innenstadt zu bekommen. Dafür sind die aktuellen Neueröffnungen sehr hilfreich. Allerdings hat auch die baldige Eröffnung unseres neuen Facharztzentrums im Rolandshaus und die touristische Aufwertung unserer Burg durch das Burgkonzept große Effekte, um mehr Menschen in unsere Stadt zu locken.“

Auch in Sachen Kommunikation mit den Geschäftsleuten und Eigentümerinnen und Eigentümern der Ladenlokale geht die Stadt in die Offensive: Neben den üblichen regelmäßigen Infoabenden und Gesprächsrunden bietet das Amt für Wirtschaftsförderung ab sofort an jedem 1. Mittwoch im Monat, von 18-19 Uhr in der Villa Lynen eine Innenstadtsprechstunde an.

 

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Wirtschaft

Plaidter Familienbetrieb Carl Plötner GmbH ist trotz Krisen gewappnet

Plaidt – Um sich über die Herausforderungen der Hochbaubranche und deren Auswirkungen auf die Bau-Erde-Stein-Region zu informieren, besuchten Bürgermeister Klaus Bell, Ortsbürgermeister Peter Willkes und die Erste Beigeordnete Anette Moesta MdL den Traditions- und Familienbetrieb Plötner in Plaidt. Die Carl Plötner GmbH gehört mit rund 150 Mitarbeitern zu einem der größeren Unternehmen in der Pellenz und ist seit fünf Generationen in der heimischen Baubranche fest verwurzelt.

Die Delegation der Ortsgemeinde Plaidt sprach im Anschluss an die Betriebsbesichtigung mit Mirjam Plötner-Wall und dem Geschäftsführer Oliver Ehlenz auch über die wirtschaftliche Situation in Deutschland. „Wir erleben gerade überall einen Einbruch der Baukonjunktur verbunden mit einem Umsatzrückgang insbesondere im Hochbau“, erklärt Oliver Ehlenz. Seine Empfehlung an die Politik: „Um dem entgegenzusteuern, muss man politisch über breit angelehnte KfW-Förderungen und Sonderabschreibungen für privaten Neubauten nachdenken.“

Ebenfalls zur Sprache kam die starke Preisentwicklung bei Baustoffen. Insbesondere bei der Sandförderung gebe es große Herausforderungen. „Die Preise steigen durch künstliche Verknappung, da die Genehmigungsverfahren für Gruben teilweise bei bis zu 10 Jahren liegen“, so Mirjam Plötner-Wall. „Es wäre mehr abbaubar, aber Sand lässt sich nur bis ca. 60 km transportieren, danach wird es unwirtschaftlich.“ Ebenfalls herausfordernd bewertet das Unternehmen die CO2-Besteuerung auf Bindemittel für Zement.

Ortsbürgermeister Peter Wilkes zeigt sich beeindruckt von der Plaidter Traditionsfirma. Kurz nach Kriegsbeginn habe das Unternehmen umgehend seine Lager aufgestockt. Seit Jahren wird hier auch aufgrund des Klimawandels viel in energetische und technische Verbesserung investiert, um gewappnet zu sein und nach der Krise die Qualität der Produkte noch zu steigern. „Wir können froh sein, trotz der globalen Herausforderungen, dass wir solide und gut aufgestellte Arbeitgeber wie die Firma Plötner in unserer Kommune haben“, so Peter Wilkes.