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Starterliste für die ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring veröffentlicht

Nürburgring – Nun ist es offiziell: Genau 136 Fahrzeuge stehen auf der Nennungsliste der 51. Auflage der ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring. Der Langstreckenklassiker auf der legendären Nordschleife ist damit ebenso imposant wie im Vorjahr, als sich beim Jubiläum 135 Rennwagen in den Kampf zwei Mal rund um die Uhr stürzten. Wie erwartet ist die stärkste Fahrzeugklasse die der potenziellen Gesamtsieger: Über 30 GT3-Fahrzeuge finden sich in den Klassen SP9 Pro und Pro-AM. Mit dabei sind hier mit Audi, Aston Martin, BMW, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche gleich sieben Fabrikate – und viele von ihnen treten mit Werksteams oder werksunterstützten Einsätzen an. Aber auch das weitere Starterfeld wird den Fans ganz sicher Freude bereiten: Toll besetzte Klassen, wie etwa die Kategorie der GT4-Rennwagen (16 Fahrzeuge von vier Herstellern) versprechen ebenso beste Motorsportunterhaltung, wie die riesige Bandbreite von Fahrzeugen. Sie reicht vom kleinen Dacia Logan über den legendären Opel Manta bis hin zu den Hightech-GTs der neuesten Generation. Die vorläufige Nennungsliste ist ab sofort online unter www.24h-rennen.de

Als Vorjahressieger hat diesmal ein Audi R8 LMS GT3 Evo II des Audi Sport Team Scherer PHX die Startnummer #1 auf der Motorhaube. Das ehemalige Phoenix-Team hat seit dem Triumph beim 50. Jubiläum mit Scherer als starkem Partner fusioniert, der Belgier Frederic Vervisch ist als einziger der Siegfahrer des Vorjahres im Cockpit verblieben. Das Projekt Titelverteidigung geht er mit Mattia Drudi (ITA), Ricardo Feller (SUI) und Dennis Lind (DEN) an. Außerdem im Audi-Lager vertreten sind die Teams Car Collection und Land Motorsport. Vollständig erhalten sind dafür die Fahrertrios von GetSpeed, die im vergangenen Jahr bei den 24h als Zweite und Dritte im Ziel einliefen: Adam Christodoulou (GBR) spannt im Cockpit des Mercedes-AMG GT3 #2 mit dem Uffenheimer Maximilian Götz und dem Troisdorfer Fabian Schiller zusammen. Das Schwesterfahrzeug mit der #3 pilotieren Maro Engel (MON), Jules Gounon (AND) und Daniel Juncadella (ESP). Letzterer zeigte sich zuletzt auch bei den 24h Qualifiers Ende April in Top-Form, als er gemeinsam mit Christodoulou einen Sieg und einen zweiten Platz in den beiden Rennen einfuhr. Mit insgesamt neun GT3-Rennern ist die Mercedes-AMG-Fraktion in diesem Jahr das teilnehmerstärkste Fabrikat in der Top-Klasse, auf das neben GetSpeed auch HRT und Schnitzelalm setzen. Die Speerspitzen im BMW-Lager sind das werkseigene Junior-Team, dessen BMW M4 GT3 die #72 trägt, Walkenhorst Racing (mit den Startnummern #100 / #101 / #102) sowie Rowe Racing mit den traditionellen Startnummern #98 und #99. Hier dreht mit Dries Vanthoor (in der #98) auch einer der Vorjahressieger am Lenkrad, der damit einen Markenwechsel aus dem Audi-Lager vollzog. Ihm tat es Vorjahres-Teamkollege Kelvin van der Linde gleich, der bei Abt Sportsline (#27) einen Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 im Feld pilotiert. Den zweiten Lambo im Feld (#7) setzt mit Konrad Motorsport ein Team ein, das mit der italienischen Marke reichlich erfolgreiche Erfahrungen gesammelt hat.

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Buntes Programm am Büchel – Zweites ZwischenFest startet am 12. Mai in Aachen

Aachen – Die städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen (SEGA) lädt gemeinsam mit zahlreichen Akteur*innen zum zweiten ZwischenFest ein. Das ZwischenFest mit seinen vielen Info-Ständen und Musikeinlagen findet dieses Mal gemeinsam mit dem Food Market statt. Die ZwischenMahlzeit hat bereits an zwei Freitagen gesellige und hungrige Besucher*innen angelockt. „Natürlich wird die SEGA wieder zur künftigen Bebauung des Büchel informieren. Auf der Bühne gibt es ein abwechslungsreiches Musikprogramm und Themenrunden.“ so Organisatorin Antje Eickhoff von der SEGA.

Das Altstadtquartier Büchel ist eines der zentralen Projekte der Stadtentwicklung in Aachen. Das rund 5000 Quadratmeter große Areal soll in den kommenden Jahren mit dem Schwerpunkt einer multifunktionalen öffentlichen Grünfläche und Gebäuden an dessen Rändern entwickelt werden. Dafür hat die Stadt Aachen eine Förderung über das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ erhalten. Damit bis zum Beginn der Umbauten dieser neue Ort bereits erlebbar wird, stand für die Verantwortlichen früh fest, dass die Fläche temporär genutzt werden soll. So wurde der Begriff „ZwischenZeit am Büchel – kurz ZZAB – geboren.

„Nutzen Sie die Gelegenheit und besuchen Sie uns am Büchel. Kommen Sie gerne auf uns zu und suchen Sie das Gespräch mit uns über die künftige Entwicklung des Altstadtquartiers. Oder genießen Sie ganz einfach schon jetzt das besondere Büchel-Flair der ZwischenZeit. Wir freuen uns auf Sie!“, sagt SEGA-Chef Christoph Vogt und freut sich auf anregende Begegnungen.

Das ZwischenFest am Büchel findet im Rahmen des bundesweiten Tags der Städtebauförderung statt. Die Stadt Aachen informiert am Samstag, 13. Mai, zum Aktionstag unter anderem vor Ort über die Umgestaltungspläne am Theaterplatz. Weitere Informationen und das Programm online finden Sie unter: www.aachen.de/Theaterplatz.

Das Programm des ZwischenFest am Freitag, 12. Mai, im Überblick:

16:00 Uhr:        Eröffnung des ZwischenFest

16:30 Uhr:        NeonGrau – Inklusive Musikgruppe der Lebenshilfe Aachen e.V.

17:00 Uhr:        Der Nachbarschaft eine Bühne geben – Diskussion mit Anwohnern und Aktiven

17:45 Uhr:        Begrüßung der Anwesenden durch Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen

18:00 Uhr:        Floodlight Musicals – Ausschnitte aus den aktuellen Programmen „Shadows of Notre Dame“ und „BARE“

18:45 Uhr:        After Cooking – Techno-Beats mit Eimern und Kochtöpfen

20:00 Uhr:        TUF – die Party Combo der Extraklasse

Die ZwischenZeit am Büchel im Internet: www.zzab.de

Infos zur Entwicklung des Altstadtquartiers Büchel: www.buechel-aachen.de

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Das Netzwerk an Urft und Olef startet wieder durch – Auftakt-Veranstaltung am 12. Mai 2023 in Kall

Kall – Mit 55+ noch einmal Fahrt aufnehmen, dem Lebensweg eine neue Wendung geben, langgehegte Wünsche und Interessen in die Tat umsetzen und mit Gleichgesinnten an starken sozialen Netzen knüpfen – das alles kann und sollte man tun, und zwar jetzt, als Mensch in den besten Jahren.

Seit 12 Jahren bietet das Netzwerk an Urft und Olef für Menschen ab 55+ während und nach der Berufs- und Familienphase unter dem Motto „miteinander – füreinander“ die Möglichkeit, Gleichgesinnte zu treffen, sich zu gemeinsamen Unternehmen zu treffen, Lebenserfahrungen zu teilen oder einen neuen Lebensabschnitt kreativ zu gestalten.

Gestalten und erweitern ist auch das Ziel der Auftaktveranstaltung, zu der die Bürger der Gemeinden Hellenthal, Schleiden-Gemünd und Kall sowie der Nachbargemeinden am Freitag, 12. Mai, von 17 bis 19 Uhr ins Evangelische Gemeindehaus, Aachener Straße 49, nach Kall eingeladen sind. In geselliger Runde sollen sich neue Mitglieder nicht nur zu bereits bestehenden und bestens funktionierenden Gruppen gesellen.

„Die Menschen sollen und können das Netzwerk mit ihren Erfahrungen, Neigungen und Interessen selbst gestalten und erweitern“, so die Netzwerk-Koordinatorin Corinne Rasky. Ziel sei es, viele Menschen zeitgleich an einen Tisch zu bringen, die sich über ihre Wünsche, Ideen, Fähigkeiten und Leidenschaften austauschen und gemeinsame Projekte entwickeln können. Nur so könne man in einer Flächengemeinde Menschen zusammenbringen, die zwar gemeinsame Interessen haben, sonst aber vielleicht nie voneinander erfahren hätten.

„Wer, vor allem im hohen Lebensalter, auf die Annehmlichkeiten sozialer Einbindung zurückgreifen möchte, sollte auf den Aufbau und den Erhalt seiner sozialen Netze Wert legen“, zitiert Corinne Rasky die bekannte Netzwerkerin Karin Nell. Um solche Netzwerke aufbauen zu können, sollten die Menschen zahlreich zur Auftaktveranstaltung kommen. Nach Flut und Pandemie sei die Zeit gekommen, neu durchzustarten. „Bedingt durch diese Ereignisse, aber auch den Generationenwechsel nach 12 erfolgreichen Jahren, sind die Teilnehmerzahlen von einst 500 auf nunmehr rund 100 geschrumpft“, so Corinne Rasky. Wer bereits eine Idee hat, die vorgestellt werden könnte, kann sich gerne bei Corinne Rasky unter Tel.: 0160-90952718 melden.

Auch die neuen Netzwerker werden sich – wie etwa die Oldschool-Segler, Fotogruppe, Kulturkreis, „Internet für Best Ager“ oder die Spanisch-Gruppe – eigenständig verabreden und ihre gemeinsamen Projekte selbst ausgestalten. Das Netzwerk stellt die Kontakte und bei Bedarf den Raum zur Verfügung.

Bei der Auftaktveranstaltung in Kall wird nicht nur für das leibliche Wohl gesorgt, es wird mit Sicherheit auch sehr unterhaltsam. Denn der bekannte Autor und Rezitator Manni Lang wird einige Anekdoten in Eifeler Mundart zum Besten geben: Treffsicher, hintersinnig und liebevoll aufs Maul geschaut.

Das Projekt ist eine überparteiliche und konfessionell unabhängige Aktion. Ideell und finanziell gefördert wird sie über Mittel der Stiftung für Kirche und Diakonie Aachen, über die Diakonie, die Stiftung EvA Gemünd sowie die Trinitatis-Kirchengemeinde Schleidener Tal.

Weitere Infos unter:

www.urftundolef.de

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Wirtschaft

ISB-Beratungstag am Dienstag 9. Mai 2023 – Beratung für Gründer und freiberuflich Tätige

Region/Mainz – Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) lädt am 9. Mai 2023 zum Beratungstag zu allen Themen der Wirtschaftsförderung ein. Das Angebot richtet sich an Existenzgründer, freiberuflich Tätige und Unternehmen in Rheinland-Pfalz.

Die Einbindung öffentlicher Mittel in die Finanzierungen aller Arten von Gründungsvorhaben wie beispielsweise Betriebsübernahmen, Franchise, Beteiligungen und Nebenerwerbsgründungen sowie Wachstums- und Festigungsinvestitionen bestehender rheinland-pfälzischer Unternehmen sind Gegenstand der kostenfreien Beratung.

Um Anmeldung zu einem individuellen Termin unter der Telefonnummer 06131 6172-1333 oder per E-Mail an beratung@isb.rlp.de wird gebeten. Weitere Informationen zum Beratungstag und zum Förderangebot der ISB sind unter www.isb.rlp.de verfügbar.

Die Beratungsgespräche werden als Telefon- oder Videokonferenzen durchgeführt.

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Top-Themen

7,3 Millionen Euro Fördermittel für Wasserstoff-Infrastruktur an Euskirchener Landrat und RVK übergeben

Euskirchen/Düren – Der Bundesminister für Digitales und Verkehr, Dr. Volker Wissing, übergibt in Düren Fördermittel für Wasserstoffprojekte im Rahmen des Strukturwandels im Rheinischen Revier. Empfänger der Bescheide sind unter anderem der Euskirchener Landrat Markus Ramers, der Aufsichtsratsvorsitzende der Regionalverkehr Köln (RVK) Stephan Santelmann und Dr. Marcel Frank, Geschäftsführer der RVK. Sie nehmen zwei Förderbescheide in Höhe von insgesamt 7.315.000 Euro für einen Wasserstofftankstelle und einen Elektrolyseur am Standort Mechernich entgegen.

Die RVK hatte im Rahmen eines Aufrufes des Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP II) einen Förderantrag für die Errichtung und den Betrieb einer Wasserstofftankstelle inklusive Elektrolyseur zur Produktion von grünem Wasserstoff eingereicht.

Tankstelle und Elektrolyseur sind Teil des geplanten Aus- und Weiterbildungs-zentrums für digitale und klimaneutrale Mobilität in Mechernich (AWM), welches für die Region und zusammen mit dem Kreis Euskirchen entstehen soll.

Beide Investitionsprojekte wurden über das NIP II des Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) mit Bundesmitteln aus den Investitionsgesetz Kohleregionen (InvKG) bewilligt und durchliefen das SofortprogrammsPlus der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR).

Da sich der Kreis Euskirchen als Standort für die Nutzung von Wasserstoff entwickeln will, schätzt Landrat Markus Ramers den Standort des Gesamtvorhabens in Mechernich ganz besonders: „Wir setzen stark auf diese umwelt- und klima-freundliche Technologie und wollen sie gemeinsam mit unseren Partnern voranbringen.“ Der Kreis Euskirchen hat vor rund zwei Jahren den Handlungsbedarf und die Potentiale im Zukunftsfeld der Wasserstoffnutzung formuliert und die aktive Unterstützung beschlossen.

5.92 Millionen Euro Fördermittel fließen nun in die Planung und den Bau einer öffentlichen Wasserstofftankstelle, an der neben privaten PKW auch LKW und bis zu 35 Brennstoffzellenbusse der RVK täglich mit Wasserstoff getankt werden können.

Die Versorgung der Tankstelle mit Wasserstoff wird wesentlich durch eine Vor-Ort-Produktion mittels Elektrolyseur realisiert, der eine Leistung von ca. 1,5 MW haben wird. Auch die Stromversorgung der Elektrolyse-Anlage kommt im Sinne der Förderrichtlinie aus 100% aus erneuerbaren Quellen, wie Windkraft, Bio-Masse und Photovoltaik. Die Herstellung der Elektrolyse-Anlage wird mit knapp 1,4 Millionen Euro gefördert. Eine EU-weite Ausschreibung für den Bau der Tankstelle sowie der Elektrolyseanlage läuft derzeit.

Die Anlage in Mechernich erweitert das in Deutschland wachsende H2-Tankstellennetz auch für den schweren Güterverkehr und leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Emissionsreduzierung im Verkehrssektor. Darüber hinaus fügt sie sich in das Gesamtprojekt des AWM in Mechernich.

Das Aus- und Weiterbildungszentrum für klimaneutrale und digitale Mobilität, kurz AWM, soll bis 2027 mit einer Akademie für Aus- und Weiterbildung, einem Kompetenzzentrum Nahverkehr, einer Fläche für Fahrsicherheitstrainings sowie einer Tankinfrastruktur für klimaneutrale Antriebe errichtet werden. Diese Bündelung hat mit Blick auf den Fachkräftemangel und die Themen Mobilitäts- und Energiewende sowie Digitalisierung bundesweiten Modellcharakter. In der Akademie und dem Kompetenzzentrum wird zudem ein besonderer Fokus auf den Umgang und die Nutzung umweltschonender Technologien liegen.

RVK-Geschäftsführer, Dr. Marcel Frank sieht dem Projekt daher mit Spannung entgegen: „In konsequenter Fortführung unseres Projektes „Null Emission“ wollen wir zusammen mit unserem Gesellschafter Kreis Euskirchen die Wasserstoff-Technologie in der Region vorantreiben. Und für diese Entwicklung müssen wir auch völlig neue Wege gehen.“

Auch Stephan Santelmann, der zugleich Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises, Aufsichtsratsvorsitzender der RVK und Verbandsvorsteher des Zweckverbandes go.Rheinland ist, war bei den Förderbescheidübergaben zugegen.

Die RVK mit Verwaltungssitz in Köln ist nicht nur Verkehrsdienstleister für den Kreis Euskirchen, sondern unter anderem auch für den Rheinisch-Bergischen Kreis, den lrh. Rhein-Sieg-Kreis und mehrere Stadtbusstädte.
Mit ihren Aufgabenträgern und Gesellschaftern zählt die RVK europaweit zu den Wasserstoffpionieren.

Weitere Förderbescheide wurden in drei Teilen am 4. Mai in Düren übergeben: 55,7 Millionen Euro gehen an go.Rheinland für die Anschaffung von Brennstoffzellentriebzügen, 14,8 Millionen Euro fließen an die HyDN GmbH für den Bau eines Elektrolyseurs und 3,8 Mio. Euro erhält die Beteiligungsgesellschaft Kreis Düren mbH für eine Wasserstofftankstelle für die Brennstoffzellentriebzüge.

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Kunst & Kultur

Die Frühlingsschau „Alice im Wunderland“ ist im Krewelshof Eifel gestartet

Mechernich-Obergartzem – Alice im Foto-Wunderland – Frühlingsschau im Krewelshof Eifel bietet märchenhafte Kulisse für verrückte Selfies und fantasievolle Schnappschüsse – Ein Rundgang mit Alice, alias Valeria, sorgt für Inspirationen für das eigene Shooting – Bis Juni täglich von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Rund eine Stunde Fahrt. Lohnt sich das? „Definitiv“, sagt Paula Moraru. Sie war mit ihrem Patenkind Yasmina aus Aachen angereist und tauchte in Obergartzem ein in die Welt von „Alice im Wunderland“. Das Krewelshof-Team hatte in den vergangenen Wochen ganze Arbeit geleistet und für die beeindruckende Frühlingsschau liebevoll gestaltete Kulissen für verrückte Selfies und fantasievolle Schnappschüsse gebaut. Die Schau ist noch bis Juni täglich von 11 bis 17 Uhr zu sehen.

„Unser Highlight ist der Tisch des Hutmachers“, sagt Besucherin Paula, die gleich den Eröffnungstag für einen Besuch der Frühlingsschau gewählt hatte. Der Tisch, an dem das Krewelshof-Team Benny Bunny platziert hat, ist aber auch wirklich wunderschön bunt gedeckt. Dazu wurde altem Porzellan, Besteck und Blumenvasen mit bunter Farbe wieder neues Leben eingehaucht. Garniert wurde das Ganze mit Perlenketten, Kunstblumen und Plüschtieren.

Insgesamt 15 Fotopoints

Die wunderschön ausstaffierte Figur Benny Bunny ist auch für Besucherin Paula ein liebenswertes Fotomotiv. Aufgewertet wird das noch durch Valeria, die als Walking-Act am Eröffnungstag in die Rolle der Alice geschlüpft ist. Während sie mit der Aachener Besucherin neben Benny Bunny posiert, hält Patenkind Yasmina mit der Handykamera die Szene für die Nachwelt fest. Denn genau das ist ein Ziel der fantasievollen Frühlingsschau. 15 Fotopoints entführen die Besucher in eine fantastische Welt.

Eine Station bilden die Riesen-Blumen. Im Buch ist Alice stets auf der Suche nach dem weißen Kaninchen und trifft auf ihrem Weg durch das Wunderland die merkwürdigsten Gestalten. Zum Beispiel die sprechenden Blumen, die ihr zuerst ein schönes Lied singen, um sie dann zu verjagen, weil sie Alice für Unkraut halten.

600 Spiegel auf der Frühlingsschau in Mechernich

Nächste Station: Ein wunderbares Spiegelkabinett, das sich hinter einem schwarzen Vorhang verbirgt. 600 Spiegel und zahlreiche LED-Schirmchen an der Decke machen diesen Raum im Raum zu einem ebenso beeindruckenden wie einfallsreich zu nutzenden Foto-Spot.

Nicht weniger effektvoll ist die charmante Bücher-Kulisse. Dazu wurde eine große Rigips-Wand mit Buchseiten tapeziert, bevor unzählige geöffnete Bücher einzeln darauf festgeschraubt wurden. Davor stehen ein kuscheliges Vintage-Sofa und Omas nostalgische Stehlampe und machen die Szenerie perfekt.

Natürlich wird im Krewelshof in Obergartzem auch auf die berühmte Szene angespielt, bei der Alice mit anderen Tieren und Menschen, die wie Spielkarten aussehen, Croquet spielt. Dafür hat das Deko-Team überdimensionale Spielkarten in einem Bogen angeordnet, den Besucherinnen und Besucher auf ganz vielfältige Weise in das eigene Fotomotiv einbauen können.

Zurück zur Teeparty-Kulisse, wo der bunt gedeckte Tisch und Benny Bunny zum Fotografieren animieren. Ein erschreckter Blick durch einen der aufgehängten Fensterrahmen ergibt in Kombination mit der riesigen Fototapete im Hintergrund ein fantastisches Motiv für Fotografen und ihre Models.

Grinsekatze und Schachbrett

Darüber hinaus hat die Frühlingsschau noch deutlich mehr zu bieten. So gibt es zum Beispiel noch eine Schachbrett-Kulisse oder die Grinsekatze Cheshire Cat. Die meterhohen Karten-Soldaten der Roten Königin machen das Krewelshof-Außengelände zum Schlossgarten.

„Hier ist mit viel Liebe zum Detail eine wundervolle Märchenwelt entstanden“, lautet dann auch Paulas Fazit. Ein tolles Lob für das Dekoteam, das alle Kulissen selbst geplant und in Szene gesetzt, Materialien ausgetüftelt und viele alte Dinge aufbereitet oder umgestaltet hat, um dem selbst gesteckten Nachhaltigkeits-Anspruch des Krewelshofs gerecht zu werden. Gut ein halbes Jahr Arbeit hat sich also vollends gelohnt.

Die Frühlingsschau ist bis Juni täglich von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Eintrittspreise liegen zwischen 6,90 Euro (montags bis freitags) und 8,90 Euro (samstags und sonntags). Kinder unter 90 Zentimeter Körpergröße haben freien Eintritt. Weitere Informationen, auch zu Familientickets, Sonder-Öffnungszeiten und Kombi-Angeboten inklusive Frühstücksbuffet gibt es auf der Homepage www.krewelshof.de

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Gesundheit

Online Vortrag „Implantat oder Brücke – Was für wen?“ am Dienstag 9. Mai

Region/Mayen-Koblenz – Wenn ein Zahn fehlt, stellt sich die Frage: Wie soll die Lücke geschlossen werden? Brücke oder Implantat oder keines von beiden? Am Dienstag, 9. Mai, erklärt Dr. Dr. David Karl Troll, Chefarzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie im Ev. Stift St. Martin, in einem kostenfreien Online-Vortrag die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten und erläutert, worauf Patienten in jedem Fall achten sollten. Im Anschluss an den Vortrag beantwortet der Experte individuelle Fragen der Teilnehmer im Chat.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot aus der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Interessierte können sich ab sofort per E-Mail an veranstaltungen@gk.de mit dem Titel des Vortrags im Betreff anmelden. Die Zugangsdaten und weitere Infos zur Teilnahme werden rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt.

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Top-Events

„Weltklassik am Klavier!“ – Rubén Russo spielt BACH, LISZT, RAVEL, RUSSO am 21. Mai 2023 in der Klangbrücke Aachen

Aachen – „Weltklassik am Klavier – Himmel und Hölle – die Dante-Sonate!“ – Es versteht sich von selbst, dass Bachs Persönlichkeit und Musik unzählige andere beeinflusst hat – auch die heutigen. Dieses aus zwei Sätzen bestehende Werk zeigt in hohem Maße die kompositorischen und pädagogischen Fähigkeiten des Autors. Die „Fantasia quasi Sonata“ „Après une lecture du Dante“ von Liszt zeigt den Einfluss von Bach vor allem am Beispiel der Transkriptionen eines Großteils seines Werk für Orgel auf das Klavier. Die „Morgendämmerung des Lustigen“ von Ravel zeigt eine seine Verbindung zu Liszt: sie findet sich in der Faszination des französischen Komponisten für den Zyklus der transzendentalen Etüden. Zum Abschluss ein Arrangement von „Le sacré du printemps“ für Klavier – allein von Rubén Russo. Die Freundschaft der letzten beiden Komponisten ist bekannt und findet sich in ihren Briefen wieder. Nach einer kleinen Fehde erlangten sie eine gewisse Herzlichkeit – Ravel war sogar einer der Verteidiger des Komponisten nach der umstrittenen Uraufführung seines Werks.‘

Rubén Russo
Geboren am 22. Juni 1997 in Madrid. Im Alter von sechs Jahren begann Rubén Russo das Studium des Klaviers an der Musikschule „Pinzón“. Bereits 2006-2013 besuchte er die Musikhochschule „Federico Moreno Torroba“ in Madrid, um anschließend (2013-2015) die Musikhochschule „Alfonso X el Sabio“ in Madrid abzuschließen. Begleitet wurde dies von Prof. Iván Cítera. Derzeit studiert er an der Internationalen Musikakademie Anton Rubinstein in Düsseldorf und am Konservatorium L.V. Beethoven in den Niederlanden unter der Leitung von Professor Gabrielle Leporatti (Italien). 2020 schloss er an der „Akademie Rubinstein“ in Düsseldorf bei Prof. Olga Monakh den Bachelor ab. Rubén Russo nahm erfolgreich an diversen Wettbewerben teil: Erster Preis beim 47. Wettbewerb Junge Pianisten aus Katalonien, Villafranca del Penedés in Barcelona, Spanien. Erster Preis und Goldmedaille beim Premier Music Internationational Competition 2021 in Budapest, Ungarn. Er gewann auch den ersten Preis und und die Goldmedaille für besondere Künslter beim Golden Arts Contest in Valencia, Spanien im Dezember 2021 uvm….

„Weltklassik am Klavier – Himmel und Hölle – die Dante-Sonate!“ – Rubén Russo spielt BACH, LISZT, RAVEL, RUSSO

Konzerttermin: Sonntag, 21.05.2023 um 17:00 Uhr
Veranstaltungsort: Klangbrücke im Alten Kurhaus, Kurhausstraße 2, 52058 Aachen
Eintrittspreis: 30,00 €, Studenten: 15,00 €, Jugendliche bis 18 Jahren Eintritt frei
Reservierungen: per E-Mail an info@weltklassik.de oder telefonisch unter 0151 125 855 27.

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28. Meisterehrung der Sportjugend des Landessportbundes Rheinland-Pfalz

Region/Mainz/Ingelheim – „Nachwuchs-Leistungssport ist von großer Bedeutung“ – Die Bilanz der rheinland-pfälzischen Nachwuchsathlet*innen im Wettkampfjahr 2022 war aller Ehren wert. Das unterstrich LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick als Gastgeber bei der 28. Meisterehrung der Sportjugend des Landessportbundes (LSB). In der kING Kultur- und Kongresshalle in Ingelheim wurden am Freitagabend 160 herausragende Talente zwischen 8 und 24 Jahren aus 29 Sportarten geehrt, die sich im vergangenen Jahr Titel bei Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften sowie Medaillen bei Jugend- und Junioren-Europa- oder Weltmeisterschaften geschnappt haben.

Zu Beginn des Abends, bei dem das Ministerium des Innern und für Sport, EWR und die Stiftung Lotto Rheinland-Pfalz die Hauptförderer waren, hatten LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick und Florian Düx vom Leitungsteam der LSB-Sportjugend das sportive Plenum in den hochkarätig besetzten Stuhlreihen im Duett begrüßt. Bärnwick zeigte sich hellauf begeistert von den tollen Leistungen der jungen Sportler*innen, gratulierte ihnen respektvoll oder klatschte sie auch schon mal mit leuchtenden Augen ab. „Ihr habt im vergangenen Jahr gezeigt, dass ihr zu den Besten eurer Disziplinen in Deutschland, Europa und der Welt zählt“, sprach der Ingelheimer die Jungspunde persönlich an. Es sei „schön zu sehen, wie vielfältig die Sportarten sind, die wir hier erleben“. Gleichzeitig sei es auch ein Fingerzeig, dass die Leistungssportinitiative in Rheinland-Pfalz, auf die sich das Land und der LSB verständigt hatten, vielleicht schon die ersten Früchte trage. Der 74-Jährige wörtlich: „Wir dürfen in jedem Fall gespannt sein, wie wir uns in den kommenden Jahren entwickeln, wenn unsere vielfältigen Maßnahmen wie Traineroffensive, Talentförderung in den Landesfachverbänden oder Infrastrukturprojekte greifen. Sicher ist, dass wir diesen im Jahr 2019 begonnenen Entwicklungsprozess mit unseren Partnern und vor allem mit dem Land und dem Ministerium des Innern und für Sport konsequent fortführen werden, um unsere Ziele zu erreichen.“

Düx unterstrich, dass die Arbeit der LSB-Sportjugend als größte Jugendorganisation des Landes exakt an der Schnittstelle zwischen Breitensport und Leistungssport angesiedelt sei. Denn ohne eine breiten Unterbau werde es irgendwann schwer, Spitzentalente zu rekrutieren. Wichtig sei es, die Sport- und Jugendstrukturen weiter zu stärken. In die Zusammenarbeit mit Janosch Littig, dem Nachfolger von David Profit als Staatsekretär im rheinland-pfälzischen Jugendministerium, setzt der organisierte Sport in Rheinland-Pfalz große Hoffnungen. In den Augen von Staatssekretärin Simone Schneider aus dem Ministerium des Innern und für Sport, gibt es für die tollen Leistungen der Asse gute Gründe. „Natürlich hängen die in erster Linie mit Talent zusammen“, so Schneider. Aber die Protagonist*innen des Abends seien nicht nur mit Talent gesegnet, sondern hätten bereits in jungen Jahren viel trainiert und jede Menge investiert. „Neben Talent und Training sind auch gute Rahmenbedingungen notwendig“, betonte Schneider und versicherte: „Der Nachwuchsleistungssport ist für uns von großer Bedeutung. Wir wollen sicherstellen, dass wir jungen Sportler*innen bestmögliche Bedingungen bieten, um ihre persönlichen Ziele zu erreichen. Die Sportförderung ist und bleibt ein elementarer Teil der Landespolitik.“

„Auch dank der Unterstützung durch das Ministerium des Innern und für Sport sind wir auf einem richtig guten Weg im Nachwuchsleistungssport“, bekräftigte Thomas Kloth, LSB-Abteilungsleiter Leistungssport – und stellte den insgesamt 380 Gästen die Sonderförderung „Ticket to Olympia“ vor. Das neue Projekt sei etwas Besonderes. „Mit Lucia Sturm, Benjamin Dern und Olivia Gürth profitierten auch drei der Athlet*innen, die bei der Meisterehrung gewürdigt wurden, von dieser Förderung.“ Kloth:  Wir haben Sportarten, die noch so ein bisschen Anschubfinanzierung brauchen, weil sie nicht in der Spitzenförderung drin sind – zum Beispiel Rhythmische Sportgymnastik, Beckenschwimmen und auch der Leichtathletik-Lauf.“ Das „Ticket to Olympia“ sei ein gutes Beispiel für diese partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium des Innern und für Sport und dem LSB.

Fester Bestandteil der Meisterehrung neben den drei Ehrungsblöcken ist auch die Tombola mit attraktiven Preisen der Sponsoren Lotto RLP, sebamed und vereinsleben.de, bei der sich diesmal die Ingelheimer Bürgermeisterin Eveline Breyer („Macht weiter und tragt die Botschaft ins Land hinaus, dass Sport das Beste ist, was man tun kann“) erfolgreich als Losfee betätigte. Verlost wurden Sporttaschen, ein Kosmetikkoffer und Tickets für Sport-Events. Und dann gab es diesmal auch noch ein paar spezielle Highlights. So bekam Florian Ben Funke vom Binger Tauchsportclub, Deutscher Jugendmeister über 4×100 Meter und 4×200 Meter Flossenschwimmen, im Rahmen seiner Ehrung auf der großen Bühne den Fair-Play-Preis der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG) von DOG-Vize und Laudator Norbert Lamp überreicht. Und der Cheerleading und Cheerperformance Verband RLP wurde öffentlich als 63. Fachverband in den LSB aufgenommen. Die Vorständlerinnen Lena Lütt und Daniela Balles waren persönlich vor Ort. Der Aufnahmeantrag war im LSB-Präsidium einstimmig für gut befunden worden, rekapitulierte Bärnwick – und freute sich über den „im wahrsten Sinne des Wortes jüngsten Fahrverband“. Abgerundet und aufgelockert wurde die fast drei Stunden dauernde Veranstaltung von mal coolen, mal rasanten und mal grazilen Showacts, für die diesmal Gabriel Hermes´ Streetdancer von der Tanzfabrik Mittelrhein, Denise Scheurers acht- bis zwölfjährige CheerForce Twinkles von der CTG Koblenz und die Rhythmischen Sportgymnastinnen vom TB Oppau verantwortlich zeichneten – ihres Zeichens alle Meister*innen ihres Faches.

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Alle sieben Jahre nach Aachen – Einladung zur Heiligtumsfahrt im Juni mit Bischof Ackermann

Region/Trier/Aachen – Zu sehen sind vier Reliquien, die seit der Zeit Kaiser Karls des Großen als Schatz im Aachener Dom aufbewahrt werden. Seit über 650 Jahren gibt es die „Heiligtumsfahrt“ nach Aachen. Menschen pilgern in die Stadt am Dreiländerpunkt Deutschland – Niederlande – Belgien, um die vier Reliquien zu sehen, die seit der Zeit Kaiser Karls des Großen als Schatz im Aachener Dom aufbewahrt und seit dem 14. Jahrhundert alle sieben Jahre Pilgerinnen und Pilgern aus aller Welt gezeigt werden.

Die Reliquien sind alte Stoffe, die bezeichnet werden als das Kleid Marias, die sogenannten Windeln Jesu, das Tuch, in das man den Kopf des heiligen Johannes des Täufers nach der Enthauptung barg, und das Lendentuch Jesu, das er am Kreuz getragen haben soll. Sie sind – unabhängig von der Frage nach der Echtheit – für gläubige Menschen Zeichen der Erlösung durch Jesus Christus.

Am Samstag, 17. Juni, bietet das Bistum Trier eine Tagesfahrt nach Aachen ab Trier mit dem Bus an. Neben der Teilnahme am Gottesdienst auf dem Katschhof um 11 Uhr mit Bischof Dr. Stephan Ackermann gehört zum Programmangebot für den Nachmittag der freie Aufenthalt in Aachen oder die Teilnahme an einer Pilgerandacht mit Bischof Ackermann in Kornelimünster.

Abfahrt ist um 7 Uhr am Busparkplatz Weberbach, Trier; die Rückkehr ist gegen 20 Uhr geplant. Der Teilnahmepreis liegt bei 25 Euro und wird im Bus eingesammelt. Nähere Informationen zur verbindlichen Anmeldung gibt es beim Bischöflichen Generalvikariat Trier, Abteilung Pastorale Grundaufgaben, Telefon 0651-7105-592 oder -127.