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Rund 300 Besucher beim Frühburgunder Forum im Weingut Kloster Marienthal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Wein-Freunde, Vinophile und Frühburgunder-Experten aus dem Ahrtal und der Umgebung haben sich intensiv auf das Wiederkehren des Frühburgunder-Forums gefreut und am Samstag, 6 Mai, den Weg in das Weingut Kloster Marienthal gefunden. Denn hier warteten exakt 50 Frühburgunder von 19 Weingütern darauf, von den rund 300 Besuchern verkostet zu werden. Da das Wetter zumindest teilweise mitspielte, konnten die interessierten Gäste nicht nur die eleganten und vollmundigen Weine probieren, sondern auch die ersten warmen Sonnenstrahlen im frühlingshaft blühenden Garten der Klosteranlage genießen.

„Für uns war klar, dass das Frühburgunder-Forum nach der Zwangspause durch Corona und Flutkatastrophe unbedingt wieder stattfinden musste“, so Lukas Sermann, stellvertretender Vorsitzender des Ahrwein e.V., dem Veranstalter des Frühburgunder-Forums. Geboren wurde die Veranstaltung Anfang der 2000er, als die Vereinigung Slow Food e.V. den Frühburgunder in die Arche des Geschmacks aufnahm und dieser einzigartigen und nahezu vom Aussterben bedrohten Rebsorte eine eigene Plattform geschenkt hatte.

In diesem Jahr bereicherten neben den Winzern von der Ahr erstmals auch drei Gast-Weingüter aus anderen deutschen Weinbaugebieten das Frühburgunder-Forum Die Weingüter Wasem und Mett-Weidenbach aus Ingelheim am Rhein in Rheinhessen sowie das Weingut Robert König aus dem Rheingau waren zu Gast im Tal der roten Trauben, um ihre Roten den interessierten Besuchern präsentieren zu können.

Das Fazit von Jürgen Mett, Kellermeister und Inhaber des Weingutes Mett & Weidenbach in Rheinhessen: „Besonderes Ambiente, außergewöhnliche Weine und tolles Publikum! Es hat uns viel Freude gemacht, gemeinsam mit den Kollegen von der Ahr Menschen für das Kulturgut Frühburgunder zu begeistern.“ Auch die Resonanz der zahlreichen Besucher fiel durchweg positiv aus.  Die meisten Gäste nutzten den vollen Zeitraum von 12 bis 17 Uhr, um sich im Detail mit den Weinen zu beschäftigen und deren Produzenten kennenzulernen.

Abgerundet wurde der Tag durch vier Fachvorträge rund um diese einzigartige Rebsorte. Dabei waren die Vorträge von Paul Gieler, Fachmann in Sachen Ahrwein und Weingeschichte, sowie die Fachvorträge der beiden Weinmajestäten aus Rech und Bachem, Katja Herrmann und Merle Kurth, besonders beliebt beim Publikum und die Probierstube des Klosters bis zum letzen Platz gefüllt. Für den Ahrwein e.V. stand als Ergebnis des Tages fest, dass das Frühburgunder-Forum weiterhin als eine der Kirchturmspitzen des Veranstaltungskalenders im Anbaugebiet Ahr gilt und auch im Frühjahr 2025 wieder stattfinden wird.

 

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Heike Waßenhoven starb – Tiefe Betroffenheit in der Mechernicher Bürgerschaft und Politik

Mechernich – 61jährige Ratsfrau, Satzveyer Ortsbürgermeisterin und Parteivorsitzende war nach einem häuslichen Unfall ins Koma gefallen. Das Wochenende war in der Stadt Mechernich vom Tod der Satzveyer Ortsbürgermeisterin, Stadtverordneten und UWV-Chefin Heike Waßenhoven überschattet. Die 61-Jährige hatte nach einem Sturz im häuslichen Bereich im Koma gelegen und starb in der Nacht auf Sonntag in einer Klinik in Köln-Merheim.

„Wir sind völlig erschüttert und voller Trauer“, sagte Vize-Bürgermeister Heinrich Schmitz am Sonntag. Er hatte seit dem Unfall im engen Kontakt mit Familie Waßenhoven gestanden. Die in Mechernich-Bergheim geborene gelernte Friseurin war 2015 Hans Sofka als Ortsvorsteherin und im Februar 2017 als Ratsherrin gefolgt, einige Jahre später löste sie ihre Stadtratskollegin Ulrike Syndikus als neue Vorsitzende der Unabhängigen Wählervereinigung, Stadtverband Mechernich, ab.

Sie engagierte sich in ihrem Heimatort Satzvey auf breiter Ebene, so unter anderem im Vereinskartell und im Seniorenklub. Schon als sachkundige Bürgerin gehörte Heike Waßenhoven dem Stadtentwicklungsausschuss sowie dem Ausschuss für Bildung, Kultur und Soziales an.

„Gemeinsam Zeit verbringen“

Nach der Flut, die auch Satzvey im Juli 2021 schwer traf, tat sich die Ortsbürgermeisterin mit anderen Bürgern zusammen, um Überschwemmungsopfern zu helfen. Sie organisierten unter anderem einen „Satzveyer Adventskalender“ mit 24 Türchen und bescherten die Kinder des Dorfes zu Nikolaus.

Damals sagte die Ortsbürgermeisterin der Agentur ProfiPress: „Nach dem Elend der letzten beiden Jahre durch Corona und die verheerende Flutkatastrophe sollten wir insbesondere in diesem Jahr die Vorweihnachtszeit nutzen, um uns nicht aus den Augen zu verlieren und gemeinsam Zeit zu verbringen.“

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick sprach gegenüber dem Mechernicher „Bürgerbrief“ sein tiefes Bedauern und der Familie Waßenhoven sein Beileid aus: „Der Tod von Frau Waßenhoven reißt eine Lücke in unser solidarisches Miteinander über Parteigrenzen hinweg. Wir werden sie und ihr ausgleichendes und um die Menschen bemühtes Engagement sehr vermissen! Ein großer Verlust für die Stadt Mechernich und insbesondere für ihren Heimatort Satzvey.“

Sein Stellvertreter Heinrich Schmitz schrieb der Agentur ProfiPress: „Sie war nicht nur unsere Vorsitzende und Stadtratskollegin, sondern Freundin, die jederzeit mit Rat und Tat Hilfe und Unterstützung gab.“

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Kunst & Kultur

Probenstart bei den Burgfestspielen in Mayen – Mehr als 100 Mitarbeitende begrüßt

Mayen – Oberbürgermeister Dirk Meid begrüßt das diesjährige Festspielensemble – In Mayen wird dieses Jahr gezaubert: unter dem Motto „Hexen“ startet die diesjährige Spielzeit. Die 13 Schauspieler*innen des diesjährigen Festspielensembles, die Regisseur*innen und musikalischen Leitungen, die Regieasisstent*innen und die Ausstatter*innen sind in der Stadt eingetroffen und haben die Arbeit an den vier neuen Eigenproduktionen der Burgfestspiele aufgenommen.

Oberbürgermeister Dirk Meid und Intendant Alexander May begrüßten die mehr als 100 Mitarbeitenden der Burgfestspiele; neben dem Künstlerischen und Technischen Personal waren auch viele Mitglieder des Chors, der Verwaltung, des Einlass-Personals und des Bürgerbühnen-Ensembles zur Begrüßung im Innenhof der Genovevaburg erschienen.

In den nächsten Wochen entstehen nun die Eigenproduktionen der Burgfestspiele auf der Burgbühne, der Kleinen Bühne im Alten Arresthaus und in der neu eingerichteten Probebühne der Burgfestspiele ‚Auf der Eich‘. Es wird sechs Tage in der Woche geprobt, gesungen, getanzt, anprobiert, ausprobiert, verworfen, verzweifelt, gelacht, geweint – eben der ganz normale Theaterprobenwahnsinn!

Am 4. Juni präsentieren die Festspiele dann die erste Premiere auf der Burghofbühne, das Familienstück „Hexe Hillary geht in die Oper“. Kinder ab sechs Jahren und ihre Familien dürfen sich auf die Geschichte der liebenswerten Hexe freuen, die sich gemeinsam mit einer echten Opernsängerin und einem Burggeist auf eine emotionale und bewegende Reise durch die Welt der Opernmusik macht.

Am 10. Juni feiert dann Britta Schreibers Stück „UNdINE“ Premiere im Arresthaus. Das Stück erzählt den alten Sagenstoff von der Nixe Undine in einer frischen und modernen Version. Undine, seit Urzeiten verflucht, die wahre Liebe finden zu wollen und immer an der mangelnden Treue ihrer Auserwählten zu scheitern, befreit sich in Britta Schreibers Version von der Last der Jahrhunderte und findet ihren Weg als selbstbestimmte junge Frau, die keine Klischees mehr erfüllen muss.

Die diesjährige Komödie „Verhext und zugenäht“ kommt am 17. Juni auf der Burghofbühne zur Premiere. Mit dem Stück präsentiert sich der bekannte Schauspieler Thomas Limpinsel dem Mayener Publikum als Autor. Es erzählt die Geschichte eines außergewöhnlichen Abends: Marie und Paul sind verliebt und erwarten den Besuch der (Schwieger)Eltern. Was diese nicht wissen: Marie ist eine Hexe – und an diesem Abend gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe. Sie leidet an einem magischen Schnupfen, der für einige Turbulenzen sorgt. Als dann auch noch eine unerwartete Nachricht eintrifft und ungebetener Besuch an der Tür klingelt, nimmt das Chaos vollends seinen Lauf.

Am 1. Juli feiert das Kultmusical „The Black Rider“ Premiere auf der Bühne im Innenhof der Genovevaburg. Amtsschreiber Wilhelm und Förstertochter Käthchen lieben einander, dürfen aber nicht heiraten, solange Wilhelm nicht Fortschritte im Schießen macht. Das Schicksal wendet sich, als der dämonische Stelzfuß dem jungen Mann magische Hilfe anbietet. Aber ein Teufelspakt hat immer einen Haken, wie Wilhelm bald schmerzlich merkt. Das Musical mit den poetischen Texten von William S. Bourroughs und der schillernden Rockmusik von Tom Waits entführt das Publikum in eine fantastische (Alp)Traumwelt!

Das fünfte Stück der Burgfestspiele, die erfolgreiche Bürgerbühnen-Produktion „Der Zuckertoni“ von 2021, wird am 2. Juli im Alten Arresthaus wiederaufgenommen. Hierfür sind schon alle Karten ausverkauft.

Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942 oder auch per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de. Informationen zum Programm der Festspiele gibt es unter www.burgfestspiele-mayen.de.

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Deutsche Post Marathon – 38 Aktive der LG Laacher See in Bonn

Laacher See – Nach dreijähriger Corona-Pause gingen wieder Tausende Aktive beim Deutsche Post Marathon in Bonn an den Start. Die klassische Strecke für die mittlerweile 20. Ausgabe blieb nahezu unverändert. Neu in diesem Jahr war der zehn km Wettbewerb war, der am Rhein gestartet wurde.

Aktive und Schlachtenbummler belohnen sich mit einem leckeren Eis. Foto: Anita Massion

Nach dem Motto „im Winter werden die Meister des Sommers gemacht“ trainierte die LG Laacher See fleißig für den Halbmarathon in Bonn. Dennoch mussten zwischendurch einige erkältungsbedingt pausieren. Andere waren so angeschlagen, dass sie leider ganz auf einen Start verzichten mussten.

Über 11000 Sportler säumten das Starterfeld am Koblenzer Tor, wo als erstes der Halbmarathon startete. 36 LG’ler entschieden sich für diese Distanz. Nach 1:29:01 Std. lief Marc Hermes als erster LG’ler über die Ziellinie. 15 Sec. später folgte Thomas Boos. Saskia Alflen war die schnellste LG-Frau mit 1:46:34 Std. Bärbel Monschauer siegte in der AK W70 in der Zeit von 2:11:09 Std. Karin Meyer belegte den 3. Platz der W70 in 2:19:20 Std. Des Weiteren haben viele ihre persönliche Bestzeit erreicht.

Jutta Copeland (3:02:58 Std.), Tanja Ewen (2:33:28 Std.) Gabi Walsdorf (2:37:06 Std.) feierten ihre Premiere. Trotz einiger Rückschläge während der Vorbereitungszeit absolvierten die drei zufrieden und glücklich zum ersten Mal die Halbmarathondistanz. Beate Klöppel und Frank Monschauer walkten diese Strecke in 2:58:32 Std.

Aufgrund einiger gesundheitlicher Rückschläge entschieden sich Bernd Fuhrmann und Stefan Helbing für den 10 km Lauf. Die Ergebnisse im Einzelnen unter www.deutschepostmarathonbonn.de

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Am 9. Mai ist Europatag – Fachkräfte-Situation soll auf europäischer Ebene nachhaltig verbessert werden

Region/Koblenz – Alljährlich am 9. Mai wird der Europatag begangen, den die Handwerkskammer (HwK) Koblenz auch nutzt, um Inhalte des „Europäischen Jahres der Kompetenzen 2023“ ins Rampenlicht zu stellen. Es soll Unternehmen, besonders aus dem Mittelstand, bei der Fachkräftegewinnung stärken. Konkret geht es um mehr Umschulungen und Fortbildungen sowie darum, die für einen vernünftigen Arbeitsplatz erforderlichen Fertigkeiten zu erwerben.

„Fachkräfte stehen für nachhaltiges Wachstum, mehr Innovation und größere Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Der ökologische und der digitale Wandel eröffnen den Menschen und der EU-Wirtschaft neue Chancen“, formuliert die Europäische Union ihre Entscheidung, ein Jahr der Kompetenzen zu initiieren.

„Wir begrüßen es, dass die EU den Fachkräftemangel erkennt und Unterstützung zusichert, insbesondere im Bereich der beruflichen Bildung“, freut sich Ralf Hellrich, HwK-Hauptgeschäftsführer und Mitglied im Ausschuss Europa des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). „Das Ziel der EU, die Fortbildungsquote der erwerbstätigen Bevölkerung deutlich zu erhöhen, findet unsere volle Zustimmung. Lebenslanges Lernen ist der Schlüssel, um auf neue Anforderungen im Arbeitsmarkt flexibel reagieren zu können.“ Gerade dem Fachkräftemangel im Handwerk müsse mit allen Möglichkeiten begegnet werden – auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene. „Das Europäische Jahr soll dazu beizutragen, Qualifikationslücken zu schließen. Das Ziel ist, nationale Anstrengungen zu unterstützen, bestehende und neue Initiativen auf EU-Ebene – einschließlich Finanzierungsangeboten – bekannt zu machen und die Organisation kompetenzbezogener Aktivitäten in der gesamten EU zu fördern.“ Dazu wird es eine Reihe von Veranstaltungen geben, in denen das Handwerk eine zentrale Rolle spielt.

Durch den grünen Wandel könnten in der EU bis 2030 bis zu einer Million zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Doch die Schwierigkeiten für Unternehmen, Arbeitskräfte mit den richtigen Kompetenzen zu finden, sind bereits heute deutlich spürbar. Denn in Schlüsselsektoren und -berufen für den grünen Wandel hat sich der Arbeitskräftemangel zwischen 2015 und 2021 bereits verdoppelt. Zugleich zeigt der Index für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft auf, dass vier von zehn Erwachsenen und jede dritte Arbeitskraft in Europa nicht über grundlegende digitale Kompetenzen verfügen.

„Hier müssen wir europaweit deutlich mehr tun. Unsere Mitgliedsbetriebe sind offen, Drittstaatsangehörige zu beschäftigen. In den Flüchtlingswellen der vergangenen Jahre hat das Handwerk sein unternehmerisches und soziales Engagement vielfach unter Beweis gestellt“, so ZDH-Ausschussmitglied Hellrich. Die Ausschussmitglieder rekrutieren sich aus dem Kreis der Präsidenten und Hauptgeschäftsführer von Handwerkskammern, Zentralfachverbänden, Landeshandwerksvertretungen, regionalen Handwerkskammertagen und Vereinigungen der Landesverbände. Der Ausschuss Europa befasst sich mit handwerksrelevanten politischen Themen und gesetzlichen Neuerungen aus Brüssel und Straßbourg.

Die Handwerkskammer Koblenz ist in Reihen des ZDH gut positioniert, denn neben Hauptgeschäftsführer Hellrich ist auch Kammerpräsident Kurt Krautscheid als Mitglied des ZDH-Präsidiums und HwK-Vizepräsident Joachim Noll als Vizepräsident (Arbeitnehmer) des Deutschen Handwerkskammertages (DHKT) in Berlin vertreten. „Dieses Gewicht bringen wir auch auf europäischer Ebene ein und sind Sprachrohr unserer Betriebe, deren Interessen wir auch auf dem Parkett der Europäischen Union kommunizieren. Die Fachkräftestärkung ist ein solches Interesse und wir werden das Europäische Jahr dafür nutzen“, erklärt Ralf Hellrich abschließend.

Für den Bereich Europa ist in der HwK Koblenz Europareferentin Christiane Zügner verantwortlich. Sie koordiniert auch die wechselseitigen Kontakte und den Austausch zwischen Koblenz und Brüssel, Tel. 0261/ 398-241, christiane.zuegner@hwk-koblenz.de

 

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Aktion „Clean the Green“ – NetAachen säubert gemeinsamen mit Nachbar-Unternehmen

Aachen – Nachbarschaftsaktion für einen grüneren, Grünen Weg! –
Das Gewerbegebiet rund um den Grünen Weg im Aachener Norden teilt ein Problem mit dem Rest des städtischen Lebens– Auf den grünen Flächen sammeln sich Abfall und Müll… Eine Herausforderung, die NetAachen gemeinsam mit Anrainer-Unternehmen angegangen ist, um die Arbeitsumgebung rund um den Grünen Weg, den Grünen Winkel und die Lukasstraße sauber zu halten.

Aktion „Clean the Green“: NetAachen säubert gemeinsamen mit Nachbar-Unternehmen Teile des Industriegebietes im Aachener Norden von Abfall und Müll.

Die Nachbarschaft wurde mobilisiert, E-Mails und Informationsflyer an die ansässigen Unternehmen verschickt. Mit dem Ziel, im Aachener Norden als starker, partnerschaftlicher Firmenverbund aufzutreten – und sich um die Straßen, Bürgersteige und Grünflächen zu kümmern. Ursprünglich geplant war die Aktion „Clean the Green“ schon vor drei Jahren, in Anlehnung an den jährlichen „Frühjahrsputz“ der Stadt Aachen. „Green“ steht dabei für Vieles, für die Straßen selbst, und natürlich auch für den Sinn hinter Aktion. Die Pandemie ließ die Pläne dann platzen, sodass in diesem Jahr erst der Auftakt der Aktion stattfinden konnte. Der Aachener Stadtbetrieb stellt dankenswerterweise Müllsäcke und Handschuhe für die Aktion bereit, NetAachen hat für die Helfenden einige Greifzangen und Arbeitswesten beschafft.

Wer machte mit? Am Freitagnachmittag fanden sich über 30 Helferinnen und Helfer, auf die Einladung von Küchen Kochs, im „Kwartier 106“ ein. Bei Kochs wurden dann am Mittag alle Teilnehmenden mit Essen und Getränken versorgt, bevor es dann auch schon hinaus auf die Straßen ging! NetAachen konnte 25 eigene Mitarbeitende für die Aufräumaktion gewinnen, die sich mit vollem Einsatz in die Büsche und Gestrüppe am Wegesrand stürzten. Mit dabei waren auch wunderbare, helfende Hände von Heblac, ph-Mechanik und vom Kfz-Sachverständigenbüro Büns, Vogel und Schulz. Welche Schätze ließen sich finden? Neben ungeheuer vielen, tausenden an Zigaretten-Stümmeln, waren auch einige, unglaubliche Highlights in den gesammelten Müllwerken zu entdecken – Zwei Autoreifen, Felgen, Koffer, Schuhe, Zementsäcke oder sogar eine Gartenbank konnten in weniger als zwei Stunden zusammengetragen werden! Insgesamt kam fast ein Dutzend, randvoll gefüllter Müllsäcke zusammen, die am späten Nachmittag vom Aachener Stadtbetrieb abgeholt wurden. Wir freuen uns sehr, mit so vielen Mitarbeitenden und den beteiligten Unternehmen die erste Auflage von „Clean the Green“ erfolgreich durchgeführt zu haben!

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„GenoEifel“ vermittelt Hilfe nun auch in Stolberg

Stolberg – Die Genossenschaft „GenoEifel“ vernetzt Menschen, die sich gegenseitig unterstützen möchten. Das funktioniert beispielsweise in vielen Eifelkommunen bereits sehr gut. Nun ist auch die Stadt Stolberg bei diesem Programm dabei.

Ob Begleitung zum Arzt, in die Kirche, zum Einkaufen oder der Besuch im Seniorenheim, kleinere Hausmeistertätigkeiten oder Hundesitting: Durch GenoEifel profitieren nicht nur die Hilfesuchenden unkompliziert und menschlich, sondern auch die Helferinnen und Helfer. Beide müssen zum Mitmachen Mitglied der Genossenschaft werden. Helferinnen und Helfer erhalten dann pro Stunde für ihre Hilfeleistung jeweils einen Obolus.

Informationsmaterial und Beitrittserklärungen erhalten Interessierte im Senioren-Infocenter der Stadt Stolberg in der Rathausstraße 1b, per Telefon unter 02402/13238 und 02402/13651 sowie per E-Mail an astrid.paschke@stolberg.de und michelle.rutkowski@stolberg.de.

 

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Gesundheit

Landkreise der Region arbeiten bei der Verbesserung der medizinischen Versorgung enger zusammen

Wittlich/Region – Die Herausforderungen in der medizinischen Versorgung, insbesondere in ländlichen Regionen, sind längst nicht mehr von der Hand zu weisen. Eine alternde Gesellschaft mit steigendem Versorgungsbedarf bei gleichzeitigem Fachkräftemangel wird die Situation zukünftig weiter verschärfen. Da sich die medizinische Versorgung nicht an Kreisgrenzen orientiert, arbeiten die Landkreise Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell und Vulkaneifel im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit „Gesundheit miteinander Zukunft“ gemeinsam an nachhaltigen Lösungsansätzen.

Im Rahmen eines „Runden Tischs Gesundheit“ wurde Mitte April in Wittlich das durch das Projektteam der Kreisverwaltungen erarbeitete Maßnahmenkonzept Schlüsselakteuren vorgestellt und in Kleinrunden diskutiert. Susan Menges von der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich stellte die erarbeiteten Bausteine des Konzepts vor. Im Fokus der geplanten Maßnahmen stehen neben dem Thema Nachwuchsgewinnung und -förderung sowie Vernetzung der Akteure in der medizinischen Versorgung auch die Herausstellung von Standortvorteilen der Großregion Eifel – Mosel – Hunsrück. So lernen im Sommer 2023 Studenten der Universität Frankfurt in einer über die Kreisgrenzen organisierten Gruppenfamulatur (vierwöchige Praktikumsphase) die ländlichen Strukturen der Region kennen. Unterstützt werden sie hierbei durch die Kreisverwaltungen aus Bernkastel-Wittlich und Daun, die für eine gemeinsame Unterkunft und nachhaltige Mobilität im Rahmen eines Sponsorings mit Westenergie aufkommen.

Einblick in erste Ergebnisse der derzeit vom Projektteam durchgeführten Befragung der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten gab Nora Meyer, Gesundheitsmanagerin des Landkreises Vulkaneifel. Mit einer Rücklaufquote von knapp fünfzig Prozent können bereits fundierte Aussagen über Versorgungsstrukturen in der Region getroffen werden, um zukünftig bessere Unterstützungsangebote für Ärztinnen und Ärzte sowie Therapeutinnen und Therapeuten in der Region entwickeln zu können. Darüber hinaus soll die Abfrage einen Überblick über den tatsächlichen kurz- und mittelfristigen Nachbesetzungsbedarf liefern. Eine Veröffentlichung anonymisierter Ergebnisse folgt, sobald die Erhebung abgeschlossen ist und die Daten entsprechend ausgewertet wurden.

In Kleingruppen diskutierten die Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Krankenhäuser, Kreisärzteschaften und der Kassenärztlichen Vereinigung gemeinsam mit den Landräten Eibes, Kruppert, Schnur und Landrätin Gieseking die Chancen und Risiken des Projekts. Die geäußerten Anregungen der Expertinnen und Experten greift das Projektteam nun auf und integriert diese in das Konzept.

 

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Wirtschaft

Steuerkanzlei Jörg Einig aus Mayen erneut als „Exzellenter Arbeitgeber“ ausgezeichnet

Mayen – Bereits 2022 hat die Steuerkanzlei Jörg Einig in Mayen die begehrte Auszeichnung  als exzellenter Arbeitgeber erhalten. Nun konnte die Steuerkanzlei erneut überzeugen und sich auch in diesem Jahr die begehrte Trophäe sichern.

Erstklassige Beratung und herausragender Service! Das ist und bleibt der Anspruch an uns selbst sowie unserer Arbeit für unsere Mandant/innen. Um dies stets gewährleisten zu können, spielen top-ausgebildete und top-motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an jedem Tag eine entscheidende Rolle. Menschen die ihre Tätigkeit nicht nur als Job sehen, sondern als Berufung mit Leidenschaft und Herzblut.

„Wir sind froh und stolz ein so kompetentes, loyales und motiviertes Team zu haben. Und wir sind sehr dankbar, diese besondere Auszeichnung erneut erhalten zu haben. Es bestärkt uns in unserem Handeln“ so Jörg Einig. Die Trophäe wurde am 12 April im Rahmen einer größeren Feierlichkeit im Alexander´s in Urmitz vom Steuerberaterverband Rheinland-Pfalz überreicht.

Frau Dr. Kerstin Eich und Herr Christian Rech, beide vom Steuerberaterverbandes Rheinland-Pfalz, überreichten Frau Andrea Grimm und Herrn Norman Oerlemans stellvertretend für die Steuerkanzlei Jörg Einig, diese begehrte Trophäe.

Frau Grimm und Herr Oerlemans schätzen beide die Vorteile ihres Arbeitgebers. Neben der sinnstiftenden Tätigkeit und Wertschätzung, wird die große Flexibilität benannt.

„Durch die große Planungsfreiheit der Arbeitszeiten, lassen sich Familie und Beruf sehr gut Händeln. Home-Office, Mobiles Arbeiten, alles ist möglich“, so Andrea Grimm

„Es ist eine Tatsache, dass man seine Kolleginnen und Kollegen mehr zu Gesicht bekommt als seine eigene Familie. Umso essentieller ist es, den täglichen Weg zur Arbeit,  mit einem guten Gefühl zu erleben. Es wäre ein Trugschluss zu glauben, dass diese Auszeichnung einzig und allein der Verdienst einzelner Personen ist. Nur gemeinsam kann diese Ehre aufrechterhalten werden.“ so Norman Oerlemans.

Dieses Qualitätssiegel wird jährlich von Steuerberaterverband Rheinland-Pfalz an die Steuerkanzleien vergeben, die ein überdurchschnittliches Engagement für ihre Mitarbeiter/innen zeigen. Dies wird anhand eines umfassenden  Audits überprüft, das auch eine Online-Befragung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einschließt.

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Politik

Schwierige Lage bei der Flüchtlings-Unterbringung und Versorgung in den Kommunen

Region/Düsseldorf – NRW Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Leider ignoriert die Bundesregierung bisher weitgehend die Lage vor Ort. Die Hilferufe aus Städten und Gemeinden werden aus Berlin abgetan. Austausch der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit den Bundesspitzen der Kommunalen Spitzenverbände.

Die Staatskanzlei NRW teilt mit:

Im Vorfeld der Sonder-Ministerpräsidentenkonferenz mit dem Bundeskanzler zum Thema „Flüchtlingspolitik“ haben sich die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder gestern mit den Bundesspitzen der Kommunalen Spitzenverbände ausgetauscht. Die Kommunalen Spitzenverbände haben in dem Gespräch noch einmal sehr eindrücklich die schwierige Lage bei der Flüchtlingsunterbringung und -versorgung in den Kommunen geschildert.

Hierzu erhalten Sie Statements vom MPK-Vorsitzenden und niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil und dem Co-MPK-Vorsitzenden und nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst:

Ministerpräsident Stephan Weil: „Das Ergebnis des Gesprächs lässt sich klar zusammenfassen: Länder und Kommunen stehen Seite an Seite! Es besteht Einigkeit, dass der Bund zurückkehren muss zu einem atmenden System der Flüchtlingsfinanzierung. Die finanziellen Mittel des Bundes müssen sich an der tatsächlichen Zahl der zu uns geflüchteten Menschen ausrichten, mit einmaligen Pauschalzahlungen ist es nicht getan. Bei den Kosten der Unterbringung drängen die Kommunen darauf, dass der Bund die Kosten wieder zu einhundert Prozent übernimmt. Insgesamt benötigen Länder und Kommunen bei der Finanzierung wieder mehr Planungssicherheit. Dass jedes Jahr neu über die finanziellen Mittel verhandelt werden muss, kann auch nicht im Interesse des Bundes sein. Insofern steht es für Länder und Kommunen außer Frage, dass der Bund bei der Flüchtlingsfinanzierung mehr Gesprächsbereitschaft zeigen muss.“

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Leider ignoriert die Bundesregierung bisher weitgehend die Lage vor Ort. Die Hilferufe aus Städten und Gemeinden werden aus Berlin abgetan.

Wir brauchen deshalb endlich konkrete Ergebnisse vor allem für eine faire Lastenteilung bei der Finanzierung. Der Bund schuldet unseren Kommunen klare Zusagen mit Blick auf seine Beteiligung an den Kosten. Die Kommunen brauchen Verlässlichkeit. Denn die Unterbringung, Versorgung und vor allem Integration ist eine Daueraufgabe. Dafür müssen deutlich mehr Mittel bereit gestellt werden – und zwar dauerhaft und planbar.

Das Grundproblem ist, dass sich diese Bundesregierung vom bewährten System der Finanzierung verabschiedet hat, das bis 2021 galt. Dieses System wurde der Situation gerecht, weil es sich an den tatsächlichen Zugangszahlen orientiert hat. Wer eine humane Aufnahme und eine gelingende Integration will, muss für eine solche atmende Finanzhilfe eintreten.

Wir müssen wie damals auch jetzt wieder zu einer fairen Lastenverteilung zurückkommen.“