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Gut 75 Prozent weniger Stromkosten in Kall

Kall – Klimaschutz mit Kostenreduzierung – „Die Gemeinde Kall engagiert sich vorbildlich für den Klimaschutz“, bescheinigte die frühere Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Hintergrund war die Teilnahme am Projekt „KSI: Umrüstung der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde Kall auf LED 2022“, für das die Verwaltung 2022 die Förderzusage erhalten hatte, die Umrüstung selbst wurde von Mai 2022 bis Ende April 2023 umgesetzt. 45 Prozent der Gesamtkosten für die Maßnahmen in Höhe von 333.958,63 Euro, also 136.246 Euro, wurden über die nationale Klimaschutzinitiative (NKI) durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.

Nach einer Reihe geförderter Maßnahmen ist die Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Kall ist fast vollständig abgeschlossen und ermöglicht der Gemeinde eine Einsparung von gut 75 Prozent der bisher dafür anfallenden Energiekosten.

„Wir haben in der letzten Maßnahme die Beleuchtungskörper der Straßenlaternen in Teilen des Gemeindegebietes ausgetauscht“, berichtet Günter Margraff vom Bauamt der Gemeinde, „insgesamt wurden über 500 Leuchtköpfe umgerüstet.“ Dabei, so Margraff, werde die CO-2-Einsparung nach 20 Jahren gut 1,4 Tonnen betragen.

„Von den insgesamt 1.964 Leuchtpunkten im Gemeindegebiet sind jetzt 1.880 umgerüstet“, freut sich Bürgermeister Esser. „Bei den verbleibenden 83 Lampen gestaltet sich die Umrüstung schwierig, weil es sich zum Beispiel um historische Leuchten handelt. Aber auch hierfür werden wir Lösungen finden“, ist sich Günter Margraff sicher.

 

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Wer wird Ahrweinkönigin 2023/2024?

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Nach vier Jahren wieder eine Wahl und Krönung in Präsenz – 2019 wurde zum letzten Mal eine Ahrweinkönigin auf dem gefüllten Markplatz in Ahrweiler gekrönt – aufgrund der Corona-Pandemie und als Folge der Flut. Immerhin: 2021 gelang es dem Ahrwein e.V., zum ersten Mal eine digitale Wahl und Krönung der Ahrweinkönigin durchzuführen. Vor laufenden Kameras und per Live-Chat wurde damals die Repräsentantin für den Ahrwein gewählt.

„Das war schon eine ganz besondere Wahl, nur mit wenigen Menschen vor einer Kamera zur neuen Ahrweinkönigin gekrönt zu werden. Das hatte ich mir auch nicht träumen lassen“, rekapituliert Mariella Cramer, Ahrweinkönigin 2021 bis 2023. Sie gibt ihre Krone nach zwei Jahren der Amtszeit am Freitag, 26. Mai, an die Nachfolgerin weiter. Der durch die Folgen der Flut 2022 ausgefallene Weinmarkt hatte dafür gesorgt, dass Mariella gemeinsam mit ihrer Ahrweinprinzessin Linda Trabach das Amt zwei Jahre lang ausübte. Außerdem machte das Ausmaß der Flut die beiden nicht nur zu Markenbotschafterinnen für die Ahr-Winzer, sondern auch für den Wiederaufbau im größten geschlossenen Rotweinanbaugebiet.

Carolin Groß vom Ahrwein e.V. ergänzt: „Dass Linda dann auch noch wenige Monate nach der Flut in Neustadt die Krone der Deutschen Weinprinzessin für die Ahr gewann, war für das Weinbaugebiet Ahr gerade zu diesem Zeitpunkt ein besonderer Erfolg. Ein Jahr später 2022 präsentieret sich Mariella sich dann ebenfalls ausgezeichnet bei der Wahl zur deutschen Weinkönigin, wo sie es bis ins Finale schaffte. Somit konnte das gesamte Tal stolz sein auf die Fachkompetenz und das charmante Auftreten unserer Repräsentantinnen.“

Der Terminkalender von Ahrweinkönigin Mariella war in ihren zwei Amtsjahren prall gefüllt: So besuchte sie beispielsweise den Tag der offenen Tür der Landesvertretung in Berlin, reiste zur deutschen Botschaft nach Tallin in Estland, vertrat das Anbaugebiet auf dem Koblenzer Weinfestival und präsentierte die Ahrweine auf dem Museumsuferfest in Frankfurt am Main. Vor Ort im Ahrtal begleitete sie sowohl wichtige Veranstaltungs-Highlights, wie den Ahrathon sowie die Weinfeste der Weinorte im Herbst 2022, als auch den Besuch der deutschen Weinmajestäten im Frühjahr 2023 eloquent, professionell und humorvoll.

„Wir bedanken uns im Namen der Winzerinnen und Winzer der Ahr aufs Herzlichste bei Mariella und Linda für ihre zweijährige ehrenamtliche Arbeit. Corona und die Flut haben doch auch viele Herausforderungen für die beiden gekrönten Häupter mit sich gebracht, die sie jedoch mit Bravour gemeistert haben“, sagt Vorsitzender Peter Kriechel stellvertretend für den Ahrwein e.V.

Doch wer wird das Amt weiterführen und die Krone der Ahrweinkönigin für die Amtszeit 2023/2024 tragen? Zwei junge Damen aus dem Kreis der Ortsweinköniginnen werden am Freitag, 26. Mai, vor eine 40-köpfige Jury treten, um Ahrweinkönigin zu werden.

Merle Kurth, amtierende Weinkönigin aus Bachem, ist durch ihre Familie eng mit dem Wein verbunden. Vater Reinhold Kurth ist gelernter Weinbautechniker und Filialleiter der Vinothek bei der Winzergenossenschaft in Mayschoß, während Onkel Stefan Kurth das Weingut Kurth in Bachem führt. Merle selbst studiert Internationale Weinwirtschaft an der Universität in Geisenheim, wo sie ihren Abschluss voraussichtlich im Sommer 2023 erreichen wird. Aber nur auf das Ende des Studiums zu warten kommt für Merle Kurth nicht in Frage. Nach einer Werkstudentenstelle beim VDP-Betrieb Balthasar-Ress im Rheingau jobbt sie nun bei der Schlumberger Vertriebsgesellschaft in Meckenheim im Onlinevertrieb. In ihrer Freizeit hört Merle vor allem gerne Musik, sammelt Schallplatten und singt auch dazu. Das geht natürlich am besten mit einem guten Glas samtigem Frühburgunder von der Ahr.

Kandidatin Katja Hermann aus Rech ist bereits im zweiten Amtsjahr als Ortsweinkönigin von Rech aktiv. Katja arbeitet als Bankkauffrau und Anlageberaterin bei der Kreissparkasse Ahrweiler und stellt dabei täglich im Kundenkontakt ihre besonderen Kompetenzen im Umgang mit Menschen unter Beweis. Daneben liegt ihr der Umgang mit den Sozialen Medien, was sie vor allem in ihrem Amt als Recher Ortsweinkönigin unter Beweis stellte. Ob ein Interview im Weinberg, eine Fotostecke im Weinkeller oder mit der Videokamera in Action auf dem Rotweinwanderweg: Katja setzt das Ahrtal stets vorteilhaft in Szene, um es den interessierten Followern schmackhaft zu machen. In ihrer Freizeit ist Katja dem Karneval verschrieben und trainiert die Tanzgruppe „Just for Fun“ aus Walporzheim. Gerne verbringt sie aber auch einfach mal entspannte Stunden mit einem frischen Ahr-Blanc de Noir im Glas und ihren beiden Stubentigern auf dem Sofa.

Die beiden Kandidatinnen werden sich am Freitag, 26. Mai, nachmittags einer Fachbefragung und Blindweinverkostung unterziehen und so den spannenden Wettkampf um die Krone der Ahrweinkönigin austragen. Aber keine der beiden Damen geht im Anschluss dem Ahrtal verloren. Denn die Zweitplatzierte der Wahl übernimmt automatisch die Krone der Ahrweinprinzessin von Linda Trabach und wird das Ahrtal bereits in diesem Jahr bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin in Neustadt an der Weinstraße vertreten.

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Härtefallhilfen für Öl, Pellets und Flüssiggas – Antragsstart in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Das Antragsverfahren für Härtefallhilfen an Privathaushalte wegen stark gestiegener Energiekosten für nicht leitungsgebundene Energieträger ist in Nordrhein-Westfalen gestartet. In einem ersten Schritt können Haushalte, die selbst die Feuerstätte betreiben, den Antrag stellen (Direktantragstellende). Für Vermieterinnen und Vermieter wird die Antragsstrecke in spätestens zwei Wochen geöffnet. Die Antragsstellung erfolgt online über: www.heizkostenhilfe.nrw

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen: „In Nordrhein-Westfalen gibt es rund 1,2 Millionen antragsberechtigte Haushalte, die mit Öl, Pellets oder Flüssiggas heizen: Vor dem Hintergrund hoher Antragsvolumen starten wir mit den Haushalten, die selbst eine Feuerstätte betreiben. Anschließend erfolgt eine Öffnung für Vermieter. Für unser Bundesland stehen rund 379 Millionen Euro Bundesfinanzmittel für Entlastungen wegen stark gestiegener Energiekosten zur Verfügung.“

Ab sofort können selbstnutzende Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer oder Mieterinnen und Mieter, die selbst eine Feuerstätte betreiben, die Härtefallhilfe für nichtleitungsgebundene Energieträger beantragen. Unter nicht leitungsgebundenen Energieträger werden Heizöl, Flüssiggas, Holzpellets, Holzhackschnitzel, Holzbriketts, Scheitholz und Kohle oder Koks verstanden. Auf der Landesseite www.heizkostenhilfe.nrw können Antragstellende vorab ausrechnen lassen, ob sie für die Bundes-Härtefallhilfe in Betracht kommen. Für die Antragstellung selbst wird die bund.ID oder ein ELSTER-Zugang benötigt. Die maximale Förderung beträgt 2 000 Euro pro Privathaushalt. Um einen Antrag stellen zu können, muss die Erstattungssumme mindestens 100 Euro betragen.

Bei der Härtefallhilfe des Bundes werden Beschaffungen berücksichtigt, die im Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis zum 1. Dezember 2022 erfolgt sind. Ausnahmsweise kann auf das Bestelldatum abgestellt werden, sofern die oder der Antragstellende anhand geeigneter Unterlagen nachweist, dass die Bestellung im Entlastungszeitraum aufgegeben wurde und die Lieferung des nicht leitungsgebundenen Energieträgers bis spätestens 31. März 2023 erfolgte. Empfänger staatlicher Leistungen zum Lebensunterhalt (Grundsicherung, Bürgergeld und andere) sind nicht antragsberechtigt. Eine Anrechnung auf bereits gezahlte Heizkostenzuschüsse aus anderen Entlastungsmaßnahmen erfolgt indes nicht.

Die Umsetzung der Bundes-Härtefallhilfen wird das Land Nordrhein-Westfalen rund zehn Millionen Euro kosten, die bundesseitig erstattet werden.

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Langjähriger Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bitburger Land mit Ehrennadel ausgezeichnet

Bitburg – Josef Junk mit Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet – Der langjährige Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bitburger Land, Josef Junk, wurde von Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

Die Ehrung erfolgte aufgrund besonderer Verdienste und des engagierten ehrenamtlichen Wirkens als Ratsmitglied und Ortsbürgermeister in seiner Heimatgemeinde Idenheim sowie aufgrund der zahlreichen kommunalen Ehrenämter.

Landrat Andreas Kruppert händigte die Auszeichnung in einer kleinen Feierstunde im Beisein des Bundestagsabgeordneten Patrick Schnieder und der Landtagsabgeordneten Nico Steinbach und Dr. Joachim Streit in der Kreisverwaltung aus und würdigte die Verdienste zum Wohle der Gesellschaft: „Sie sind ein Mann der Tat und haben nie gezögert, aktiv mit anzupacken. Ihr unermüdlicher Einsatz für das Wohl Ihrer Mitbürger und die Belange der Gesellschaft sind beispielhaft. Diese Ehrung ist nicht nur ein Zeichen der Anerkennung für die erbrachten Leistungen, sondern auch eine Würdigung des Engagements und Ihrer Leidenschaft für Ihre Ehrenämter. Sie sind ein Vorbild für uns alle“, so Andreas Kruppert.

Die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz wird von der Ministerpräsidentin für eine mindestens 12-jährige ehrenamtliche Tätigkeit in der kommunalen, sozialen, wissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Selbstverwaltung, in Vereinigungen mit sozialen und kulturellen Zwecken oder für vergleichbare Tätigkeiten verliehen.

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Brohl Wellpappe-Azubi bei Nationaler Bestenehrung in Berlin ausgezeichnet

Föhren/Mayen – Marc Reuter hat seine Ausbildung zum Packmitteltechnologen nicht nur mit „Sehr gut“, sondern als bester deutscher Azubi in seinem Beruf abgeschlossen! Bundesarbeitsminister Heil gratulierte dem Auszubildenden der Firma Brohl Wellpappe  gestern abend in Berlin für seine Spitzenleistung in der Ausbildung. Die besten Azubis aus ganz Deutschland waren zur Nationalen Bestenehrung eingeladen.

Nach dem Abitur hatte Marc seine Ausbildung zum Packmitteltechnologen bei Brohl Wellpappe im Werk Föhren absolviert. Die 3-jährige Ausbildungszeit verkürzte er auf  2,5 Jahre.  Nun möchte er erst einmal Berufserfahrung sammeln und wird weiterhin das Brohl Wellpappe Team in Föhren unterstützen.

Der Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Peter Adrian, und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil gratulierten den Azubis gestern abend und überreichten Pokale und Urkunden. Adrian dankte in seiner Ansprache den ausbildenden Betrieben und insbesondere den Ausbilderinnen und Ausbildern, ohne die so viel erfolgreiche Berufsqualifizierung nicht denkbar wäre. An der Preisverleihung in Berlin nahmen rund 900 Gäste teil – neben Eltern und Angehörigen der Preisträger waren auch Vertreter der Ausbildungsbetriebe, Bundestagsabgeordnete und Vertreter der Industrie- und Handelskammern vor Ort.

Brohl Wellpappe bildet an den Standorten Mayen und Föhren in vielen verschiedenen Fachrichtungen aus. U.a. Industriekauffleute, Packmitteltechnologe, Mediengestalter,  Maschinen- und Anlagenführer, Mechatroniker und Elektroniker. Insgesamt werden ständig ca. 30-35 junge Leute ausgebildet mit einer hohen Übernahmequote. Ausbildungsbeauftragte begleiten die jungen Leute durch ihre Ausbildungszeit und sorgen dafür, dass die Azubis bestmöglich unterstützt werden. Brohl Wellpappe wird regelmäßig von der IHK Trier und der IHK Koblenz für ihre hervorragende Ausbildungsleistung ausgezeichnet.

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Top-Events

24h als Medien-Marathon – Gigantischer Aufwand für bewegte und bewegende Bilder von den 24h Nürburgring

Nürburgring – TV-Sender NITRO überträgt mit riesigem Team das Rennen in voller Länge live. Nichts verpassen: Stream, Ticker, Timing und mehr unter 24h-rennen.de/live. 24h Nürburgring unter #24hNBR auf allen Social-Media-Plattformen.

Auch wenn es Tradition hat, dass die ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring umfassend in den Medien präsent sind: Jedes Jahr aufs Neue schafft es der Langstreckenklassiker auch als Großereignis in Sachen Fernsehen, Streaming und Kommunikation zu erstaunen. Für die umfassende Präsenz sind fast 2.000 Personen zuständig – vom Kameramann an der Nordschleife bis zum investigativen Journalisten im Pressezentrum. Mit besonders großen Zahlen beeindruckt einmal mehr die Bewegtbild-Produktion am Ring. Über 60 Kameras richten sich auf das Geschehen. Sie fangen die Action für Live-Free-TV-Partner NITRO, für zahlreiche Live-Sender weltweit, aber auch für verschiedenen Online-Streams ein. Ab Donnerstag (18. Mai) können so auch all jene die 24h genießen, die es nicht an den Nürburgring geschafft haben. Ihnen entgehen zwar unmittelbare Erlebnis beim grandiosesten Motorsport-Festival der Saison – aber sie verpassen dennoch keine Sekunde der sportlichen Entscheidung. Neben der intensiven Berichterstattung von NITRO ist es vor allem die offizielle Homepage, auf der Stream, Web-Radio, Timing und Renn-Ticker unter www.24h-rennen.de/live verfügbar sind.

Zuständig für die Produktion der Bilder sind die Motorsport-Experten von Nürburgring TV im Auftrag von Rechteinhaber Sporttotal. Wenn sie ihre Kameras rund um die Strecke aktivieren, dann flimmern auf der Monitorwand im Sendezentrum am Nürburgring die Signale aus 60 Kameras gleichzeitig: Alleine 14 von ihnen sind in verschiedenen Fahrzeugen verbaut, in denen sich der Blick in diesem Jahr auch erstmals teilweise nach hinten auf die Verfolger richten kann. Highlight-Perspektiven liefern auch die Schwenk-Kamera im Caracciola-Karussel, der 50 Meter hohe Kamerakran an der Hohen Acht oder auch die 734 Meter lange Seil-Kamera, die an Start / Ziel mit einer Geschwindigkeit von bis zu 120 km/h direkt über die Action auf der Strecke rast: Das verspricht einmal mehr spektakuläre Bilder vom Nürburgring.

Die faszinierenden Bilder der 24h-Produktion ergänzt Live-Sender NITRO noch einmal durch eigene Kamerateams und fachkundiges Personal vor der Kamera und an den Mikrofonen. Der eingespielte Fee-TV-Partner räumt den 24h erneut jede Menge Sendezeit ein und startet am Freitag (19. Mai) ab 17:00 Uhr zum Top Qualifying in die Liveübertragung. Bereits am Tag zuvor sind Bilder vom Ring im RTL-Senderverbund zu sehen: Wer RTL+ empfängt, kann auch die ersten drei Qualifying-Session vom Nürburgring live verfolgen. Ab Samstag¬nachmittag um 14:45 Uhr gehen dann bei NITRO die Lichter nicht mehr aus. In einer 26-stündigen Marathonsendung gibt es das Geschehen zu sehen. Als Kommentatoren Lukas Gajewski, Heiko Wasser, Peter Reichert und Dirk Adorf sachkundig durch das Rennen. Ihnen arbeitet ein kompetentes Team aus Reportern und Reporterinnen zu: Eve Scheer, Anna Schröjahr, Alessa Luisa Naujoks, Marcel Klein, Felix Görner und Felix Kohler berichten über die vielen großen und kleinen Geschichten rund um die 24h Nürburgring und werden von Dirk Adorf als Experten unterstützt. Als Moderatorin meldet sich Lina van de Mars vom Ring.

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Geflüchtete Menschen in MYK erfolgreich am Arbeitsmarkt integrieren

Region/Mayen-Koblenz – Nach pandemiebedingter Pause konnte der Frühjahrsempfang des Beirats für Migration und Integration (BMI) des Landkreises Mayen-Koblenz in diesem Jahr wieder im Kreishaus stattfinden. Hierzu hatte der BMI politische Entscheidungsträger, ehrenamtliche Unterstützer und Weggefährten eingeladen.

Neben der Beiratsvorsitzenden Zeynep Begen begrüßte auch der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong die zahlreich erschienenen Gäste. Gastredner waren Anke Altmeyer und Ulrich Meinhard von der Handwerkskammer Koblenz. In ihren Impulsvorträgen stellten sie den Zuhörern das Projekt ValiKom Transfer, ein Validierungsverfahren von beruflichen Kompetenzen, sowie die Arbeit der Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration (KAUSA) vor.

Beide Programme unterstützen junge Migranten auf ihrem Weg ins Berufsleben und zeigen Wege auf, wie es der Gesellschaft gelingt, Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen am Arbeitsmarkt zu integrieren.

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Kunst & Kultur

Kreissparkasse Ahrweiler bietet Plattform für eine Autorenlesung

Ahrweiler – In Kooperation der Kreissparkasse Ahrweiler und der Lebenshilfe Stiftung Ahrweiler hat vor wenigen Tagen eine Lesung des Autors Florian Jaenicke stattgefunden. Florian Jaenicke ist Fotograf und Autor des Buchs „Wer bist du?“, welches von dem Leben mit seinem Sohn Friedrich, der von Geburt an schwerstmehrfach behindert ist und nicht sprechen kann, handelt. Dabei geht es ihm nicht bloß um die Beschreibung des schwierigen Alltags der Familie, sondern vielmehr liegt sein Fokus darauf, Friedrich als Persönlichkeit und wertvollen Teil der Gesellschaft zu zeigen.

„Wir freuen uns, dass wir die Lebenshilfe Stiftung Ahrweiler und Herrn Jaenicke bei uns begrüßen konnten und im Anschluss die Plattform für eine gemeinsame Diskussionsrunde bieten konnten.“, berichtet Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler, und ergänzt: „Es ist wichtig, dass man sich auch über solche Themen austauschen kann, da diese in der Öffentlichkeit sonst schnell in Vergessenheit geraten. Wir freuen uns, dass wir auch hier unseren Beitrag für die Menschen in der Region leisten können. Weil’s um mehr als Geld geht!“

Seitens der Lebenshilfe begrüßt der Vorsitzende Ulrich van Bebber und moderiert die anschließende, sehr nachdenkliche Diskussion. „Für uns als Lebenshilfe ist es wichtig, klarzumachen, dass Vielfalt normal ist. Für Familien mit behinderten Kindern sind wir die erste Anlaufstelle und unterstützen diese im Rahmen unserer Möglichkeiten“, so van Bebber.

Mit Bildern und Worten schildert Florian Jaenicke anschließend das Leben mit seinem Sohn Friedrich. Seit Friedrichs Geburt im Jahr 2005 hatte der Münchner Fotograf das Leben seines Sohnes mit der Kamera festgehalten – den schwierigen Anfang ebenso wie die herausfordernden Monate und Jahre danach. Friedrich lebt seit seiner Geburt mit einem Hirnschaden, er kann weder sprechen noch Blickkontakt halten.

Florian Jaenicke erzählt vom Alltag mit Friedrich und seinem Bruder Georg, von der Notwendigkeit, Kindern mit Behinderung mehr Sichtbarkeit zu verschaffen, in den Medien – und überhaupt in der Gesellschaft. Sie mit ihrer ganzen Persönlichkeit zu zeigen, nicht nur mit ihrer Diagnose. Eine schwierige Vorstellung für Menschen, die bisher keine Berührungspunkte hatten mit Geschichten, die von behinderten Kindern erzählen, von den vielen Fragen, die damit einhergehen, von Schmerz und Überforderung, vom ganz alltäglichen Wahnsinn. Und vom ganz großen Glück.

„Unser Dank gilt der Kreissparkasse Ahrweiler, die diese Veranstaltung überhaupt erst möglich gemacht hat. Wir freuen uns darüber, dass die Lesung so gut angenommen wurde. Für uns ist der Umgang mit behinderten Kindern und deren Integration in den Alltag von hoher Bedeutung.“, berichtet Rosemarie Pante, Vorständin der Lebenshilfe Stiftung Ahrweiler.

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Schulbusse in guten Händen

Mechernich – Gesamtschule und Gymnasium Am Turmhof bildeten mit Schäfer Reisen und der Kreispolizeibehörde „Buspatinnen und -paten“ aus – Urkunde und Ausweis überreicht. Zivilcourage zeigen, aufeinander achten, toten Winkel beachten… 13 Schülerinnen und Schüler der Klasse acht des Gymnasium Am Turmhof (GAT) und der Klassen acht und neun der Gesamtschule Mechernich (GS) kennen sich damit nun bestens aus – und wurden heute offiziell zu „Buspatinnen und -paten“ erklärt. Sie hatten im Vorfeld eine Ausbildung mit theoretischem und praktischem Teil bestanden. Organsiert hatten es die beiden Schulen und die Mechernicher Firma Schäfer Reisen – auch die Kreispolizeibehörde hatte mitgewirkt.

Einige Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Am Turmhof und der Gesamtschule Mechernich haben sowohl die theoretische, als auch die praktische Prüfung als „Buspatinnen und -paten“ bestanden. Von Schäfer Reisen-Geschäftsführer Christoph Leisten (3. v. r.) erhielten sie ihre Urkunden und Ausweise. Organisiert hatten die Aktion die Schulsozialarbeiterinnen des Kreises Euskirchen, Maria Pütz und Tanja Ley (4. und 5. v. r.) sowie GS-Lehrerin Najla Azizi (8. v. r.). Lydia Hüpgen und Julia Braun, Verkehrssicherheitsberaterinnen der Kreispolizeibehörde (7. und 9. v. r.) begleiteten sowohl beim theoretischen, als auch beim praktischen Teil. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Bei der offiziellen Übergabe der Urkunden und entsprechenden Ausweise waren Christoph Lehner, Geschäftsführer der Mechernicher Firma Schäfer Reisen („Karl Schäfer Omnibusreisen GmbH“), die Kreis-Schulsozialarbeiterinnen Maria Pütz (GAT) und Tanja Ley (GS), GS-Lehrerin Najla Azizi sowie Lydia Hüpgen und Julia Braun, Verkehrssicherheitsberaterinnen der Kreispolizeibehörde Euskirchen, mit dabei. Mit Jörg Meyer, der heute leider verhindert war, hatten die Polizistinnen die Schülerinnen und Schüler sowohl im praktischen Teil als auch in der Theorie begleitet und beispielsweise Zivilcourage, aber auch Selbstschutz nähergebracht.

Aktion soll weitergeführt werden

Die frischgebackenen „Buspatinnen und -paten“ hatten erst in der Theorie die Verhaltensregeln, rechtliche Dinge und über mögliche Interventionen gelernt – ganz nach dem Motto „Was, wenn…?“

Im praktischen Teil, „am Ort des Geschehens“, so Lehner, im Bus der Schäfer Reisen auf dem Parkplatz der Mechernicher Grundschule, lernten sie dann mehr über den toten Winkel, Abstand zu halten und mehr. Anhand von „Tonni“, einer Dummy-Mülltonne, wurde ihnen anschaulich demonstriert, wie gefährlich es ist, wenn man bei einer Vollbremsung ungesichert durch den Bus geschleudert wird.

Einen Vormittag lang hat der praktische Teil gedauert, alle haben bestanden. Schäfer Reisen erstellte auch gleich eine Urkunde und einen Ausweis für jeden, der unter Applaus der Anwesenden durch Geschäftsführer Christoph Lehner überreicht wurde.

Eigentlich findet die Buspaten-Ausbildung einmal jährlich statt. Da hatte die Corona-Pandemie in den vergangenen Jahren aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun konnte sie endlich wieder stattfinden und soll auch in Zukunft, am liebsten im Dreiviertel-Jahrestakt, fortgeführt werden.

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Bildung für nachhaltige Entwicklung – Der Kreis Düren erhält nationalen Preis

Düren – Der Kreis Düren ist vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen UNESCO-Kommission mit dem „Nationalen Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet worden. In der Kategorie Bildungslandschaften konnte der Kreis Düren durch vorbildliches Engagement und innovative Methoden überzeugen.

„Der Preis ist eine hervorragende Würdigung der bisherigen Arbeit und bestätigt, dass wir mit unserem Engagement richtig liegen. Wir verstehen die Auszeichnung als Motivation und werden uns selbstverständlich weiterhin für die Gestaltung einer lebenswerten und zukunftsfähigen Gesellschaft einsetzen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn schon bei der Bekanntgabe der Preisträger. Die Auszeichnung wurde bereits zum zweiten Mal vergeben. Gewürdigt werden mit dem Preis Initiativen, die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in hervorragender Weise in ihre pädagogische Arbeit integrieren.

Den mit 10.000 Euro dotierten Preis nahmen in Berlin Dezernentin Sybille Haußmann und Andrea Herrlein vom Regionalen Bildungsbüro entgegen. „Der Preis gebührt den Menschen, die sich in den Schulen für das Thema engagieren. Ihnen gilt unser herzlichster Dank“, sagte Sybille Haußmann bei der Verleihung. Der Kreis Düren versteht das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE, als ganzheitliches Konzept. Es geht darum, die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln zu befähigen und die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und mitzudenken. Der Kreis Düren legt dabei sehr viel Wert auf Teilhabe und Stärkung der Selbstbestimmung.

So wurden beispielsweise 14 Personen verschiedener Nationalitäten und Migrationsbiografien zu Brückenbauerinnen und Brückenbauern im Bereich Entwicklungszusammenarbeit und Nachhaltigkeit ausgebildet, die in Schulen diese Themen vermitteln sollen