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Kunst & Kultur

Tom Krey mit neuem Objekt in Bad Münstereifeler Ausstellung „DrahtseilAct“ ab 18. Juni vertreten

Bad Münstereifel – Nach zwei erfolgreichen Veranstaltungen der „OpenAirGalerie“ haben deren Organisatorinnen, die ebenfalls der „Bürgerstiftung Bad Münstereifel“ angehören, ein neues Format der öffentlichen Kunstpräsentation entwickelt, an der 26 Künstlerinnen und Künstler teilnehmen. Sie heißt „DrahtseilAct“.

Präsentiert wird je ein Originalkunstwerk, zum Namen passend an Drahtseilen hängend, von Sonntag, 18. Juni, bis Samstag, 30. September, in der Innenstadt von Bad Münstereifel.

Auch der Mechernicher Maler Tom Krey ist mit seinem Objekt „The show must go on!“ vertreten. Die Skulptur, die einen „Springer“ darstellt, besteht aus Holz, Öl- sowie Acrylfarbe und Lack. Sie misst 1,80 m in der Länge.

„Nach dem langen pandemiebedingten Stillstand und der katastrophalen Flut fand Tom Krey den »Springer« und den Titel für die Menschen in Bad Münstereifel, als Mutmacher und Anstoß für neue Aktivitäten und Unternehmungen, sehr passend“, erklärte seine Tochter Marina Krey gegenüber dem Mechernicher Bürgerbrief.

Mehr Infos zu Tom Krey und seinen Werken gibt´s unter http://www.tom-krey.com.

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Tourismus

Von BigBand-Sounds bis zu böhmischer Blasmusik – Sonderkonzerte im Kurpark Bad Neuenahr im Juni

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Zwei Sonderkonzerte bietet die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH im Juni im Kurpark an. Am Mittwoch, 14. Juni, macht die BigBand Society der Bristol University aus Großbritannien auf ihrer Europa-Tour einen Stopp im Kurpark. Um 18 Uhr zündet das Ensemble ein energiegeladenes Feuerwerk der BigBand-Sounds. Gespielt werden beliebte Songs aus Swing, Jazz, Latin und Pop. Die BigBand Society, bestehend aus den Bristol Hornstars und dem Bristol Jazz Orchestra, tritt beispielsweise auch in Amsterdam oder Barcelona auf. Das Konzert findet Open-Air im Kurpark statt. Der Eintritt ist frei.

Die Wershofener Musikanten sind am Mittwoch, 21. Juni, um 19 Uhr zu Gast in der Kleinen Bühne im Kurpark. Der Schwerpunkt des breit gefächerten Repertoires liegt in der böhmischen Blasmusik, wie sie die Egerländer Musikanten weltbekannt gemacht hat. Bei der Interpretation dieser Musikrichtung haben die Wershofener Musikanten einen eigenen Stil mit Gesang in verschiedenen Besetzungen entwickelt. Zum Repertoire gehören aber auch klassische und moderne Blasmusikstücke, Dixielands und Evergreens sowie solistische Einlagen. Das Blasorchester hat 24 aktive, darunter viele junge, gut ausgebildete Mitglieder. Es wird von Bernhard Wachsmann, ehemals Posaunist bei der Bigband der Bundeswehr, geleitet. Tickets zum Preis von 8 € regulär und 6 € ermäßigt für Kultur- oder  Gästekarteninhaber und Schwerbehinderte 100 % sind am Veranstaltungsabend an der Abendkasse erhältlich.

 

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Kunst & Kultur

Das Ofdener Schaffrath-Haus bietet in diesem Jahr noch viele Highlights

Alsdorf – Ihr Ruf eilt ihnen offenbar voraus. „Mittlerweile kommen viele Künstlerinnen und Künstler auf uns zu und fragen an, ob sie im Schaffrathhaus ausstellen oder auftreten können“, sagt Ralf Schmaldienst, der Vorsitzende des Trägervereins des Schaffrathhauses in Ofden. „Wir sind oft selbst ganz schön erstaunt, wie bekannt unser Haus in der Kunstszene geworden ist!“

Im neu gewählten Vorstand wird Ralf Schmaldienst von Stellvertreterin Renate Rinkens, Schatzmeisterin Christa Hilger-Schmaldienst und Schriftführerin Kiki Bragard sowie den Beisitzern Rainer Bauer und Hartmut Malecha unterstützt. Das neue Jahresprogramm hat der Vorstand jetzt im Amtszimmer von Bürgermeister Alfred Sonders vorgestellt.

Im Kern ist es die bewährte Mischung aus Kunstausstellungen, Musik und Kleinkunst. Viele bekannte Namen sind wieder mit dabei. Wie Jürgen B. Hausmann, der am Sonntag, 11. Juni, ab 16 Uhr einen heiteren Nachmittag startet. Oder das „Schlagsaiten Quantett“, das als musikalischer Stammgast am Samstag, 26. August, ab 18 Uhr zu hören ist.

Diesmal allerdings im Freien, denn auch den Garten des ehemaligen Atelierhauses von Ludwig Schaffrath möchte der Verein künftig als Veranstaltungsfläche nutzen. Für die meisten Künstlerinnen und Künstler wird jedoch das ehemalige Atelier die unverwechselbare Umgebung für Ausstellungen bleiben. „Das Haus bietet einfach einen einzigartigen Rahmen“, sagt Ralf Schmaldienst. „Das Licht, das durch die Glaskunst von Ludwig Schaffrath in den Raum fällt, hat schon etwas Besonderes.“

In diesem Jahr werden noch Gertrud Schaefer und Dorothea Kempen „Ansichten in Malerei, Zeichnung und Keramik“ (ab 13. August) und Huub Dreissen und Jeop Albertz Bilder und Glaskunst (ab 22. Oktober) präsentieren. Der Bürgermeister, der selbst eines von rund 50 Mitgliedern des Schaffrathhauses ist, lobte das Engagement des Vorstandes. „Dass wir heute im Haus unseres verehrten Ludwig Schaffrath solch einen lebendigen Veranstaltungsort haben, um den uns viele beneiden, ist nur der Leistung eines starken Teams zu verdanken!“ (apa)

Mehr Infos online unter: www.schaffrath-haus.com.

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Top-Events

Erster bundesweiter Trikottag am 14. Juni 2023

Region/Mainz – In wenigen Tagen feiert Sportdeutschland den ersten bundesweiten Trikottag. Im Rahmen der Kampagne „Dein Verein: Sport, nur besser“, rufen die Sportbünde Rheinland, Pfalz und Rheinhessen und der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und seinen Mitgliedsorganisationen alle Sportvereinsmitglieder und sportbegeisterten Menschen in Deutschland dazu auf, einen Tag lang das Trikot oder Sportoutfit ihres Heimatvereins zu tragen.

Kern des Aktionstages ist es, das Trikot nicht nur beim Sport selbst zu tragen, sondern vor allem in Alltagssituationen – auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen, in der Schule. Damit sollen die 87.000 Sportvereine für 24 Stunden voll und ganz in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt werden. Für Sportvereinsmitglieder bietet sich die Möglichkeit, Flagge zu zeigen, Werbung für ihren Heimatverein zu machen und die Verbundenheit zu ihrem Verein und zum Sport zu zeigen. In einigen Landessportbünden ist der Tag zudem mit attraktiven Gewinnspielen verknüpft.

LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick, ist bereits voller Vorfreude. „Der Trikottag ist ein hervorragender Anlass, um den Sportvereinen in Land ein Dank auszusprechen für das, was sie tagtäglich für unsere Gesellschaft leisten. Auch ich werde am 14. Juni mit Stolz das Trikot meines Heimatvereins tragen und freue mich, wenn Tausende von Menschen das ebenso für ihren Verein tun. Gemeinsam können wir zeigen, wie vielfältig der Sport ist und den Vereinen die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die sie sich verdient haben.“

Begleitet wird der Tag in den Sozialen Medien unter dem Hashtag #TrikotTag. Teilnehmer*innen sind aufgerufen, Fotos von sich im Trikot oder Sportoutfit online zu stellen und ihre Geschichte zur Verbundenheit mit ihrem Verein und dem Sport zu teilen.

Im Corona-Jahr 2020 war der Sportbund Rheinland die erste Organisation in Rheinland-Pfalz, die zu einem Trikottag aufgerufen hat. In Zeiten von Lockdown und Beschränkungen im Sport war dies eine besondere Möglichkeit, über die Sozialen Netzwerke auf den Vereinssport aufmerksam zu machen. Die Sporthallen und -plätze blieben geschlossen, im Netz wurde die Vielfalt des Vereinssport trotzdem gezeigt. In den beiden folgenden Jahren organisierten alle Sportbünde in Rheinland-Pfalz einen gemeinsamen landesweiten Trikottag. Vor Ort bei den Vereinen bis hinein in den Landtag konnten Vereinstrikots entdeckt werden. „Wir hoffen, dass wir auch in diesem Jahr wieder hunderte Trikottag-Fotos auf Facebook, Instagram und Twitter sehen werden“, sagt Monika Sauer, die Präsidentin des Sportbundes Rheinland. „Wir setzen auch darauf, dass die Politik den Ball aufnimmt und eine Vielzahl von Landtagsabgeordneten am 14. Juni Trikot tragen.“

Mit dem ReStart-Programm möchten DOSB und das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) Sportvereine nach der Corona-Pandemie wieder stärken. Die Maßnahmen des Programms und der begleitenden Bewegungskampagne „Dein Verein: Sport, nur besser“ zielen darauf ab, neue Vereinsmitglieder zu gewinnen und zeitgleich das Ehrenamt zu fördern. Die Menschen in Deutschland sollen wieder in Bewegung kommen und für den Vereinssport begeistert werden. Sportvereine können zur Bewerbung des Trikottags über die Toolbox der ReStart-Kampagne Vorlagen herunterladen und auf ihre Bedürfnisse anpassen. Der #TrikotTag findet im Rahmen des ReStart-Programms statt und steht unter der Schirmherrschaft von Bundesinnenministerin Nancy Faeser.

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Kunst & Kultur

Familien-Programm der Aachener Museen in den Sommerferien

Aachen – Insgesamt 15 kostenlose Angebote für Familien bieten die Museen in den Sommerferien mit Unterstützung der STAWAG AG an. Alle Aachener Museen sind dabei: Suermondt-Ludwig-Museum, Ludwig Forum Aachen, Centre Charlemagne,Couven Museum, Internationales Zeitungsmuseum und das Zollmuseum.

Aachener Familien können in den Sommerferien einespannende Entdeckungsreise in die Welt der Kunst oder die Vergangenheitunternehmen – mit kostenfreien Familienangeboten vom Museumsdienst Aachen.Pia vom Dorp, Leiterin des Museumsdienstes der Stadt Aachen hat mit ihremTeam ein besonderes Führungs- undWorkshop-Programm vorbereitet: Auf den Spuren Kaiser Karls begibt man sich imStadtmuseum Centre Charlemagne, im Herzen von Aachen. Im Zollmuseum inRichterich geht es unter anderem um Geschichten abenteuerlicherVerfolgungsjagden zwischen Zollamt und Schmuggler*innen. Das InternationaleZeitungsmuseum lädt zum „Papierschöpfen“ unter fachkundiger Anleitung ein, Wissenswertesrund um „Nachhaltige Ernährung – Von Omas Vorratshaltung lernen“ gibt es imCouven Museum zu erfahren. „Wir freuen uns sehr, in den Sommerferien Familienin den Museen zu begrüßen. Kinder und Erwachsene können gemeinsam anFührungen teilnehmen, jede Menge Fragen stellen und in Workshops kreativwerden. Ein schönes Ferienerlebnis in der eigenen Stadt!“ betont Pia vom Dorp.

In jeder Ferienwoche gibt es Neues zu entdecken: Beider Führung „Mit Baby ins Museum“ können frischgebackene Eltern mit ihremNachwuchs ganz entspannt die Kunst im Suermondt-Ludwig-Museum genießen. ImWorkshop „Museumsentdecker*innen“ für Familien mit Kindern ab fünf Jahrengeht es nach dem Ausstellungsbesuch zum Malen und Drucken in dieKunstwerkstatt. Kirmesbegeisterte Familien lädt der Familienworkshop „DerBend ist auf!“ in die aktuelle Ausstellung im Centre Charlemagne. In derFührung „Aachener Stadtgeschichte: Aufgedeckt!“ erklärt ein Stadtarchäologe,was genau seine Aufgaben sind und warum Gelbe Säcke für Archäolog*innen hochinteressantsind. Im Ludwig Forum wird der Boden zur Wand – durch den Perspektivwechselverändern sich die Sichtweisen. Und in der Bürgerlichen Kunstkammer imSuermondt-Ludwig-Museum kann man von der Mumie übers Krokodil bis hin zumSchneckenhaus wahre Schätze entdecken. Bei allen Familienangeboten sind nebenden Eltern selbstverständlich auch Oma, Opa oder andere Verwandteangesprochen, die den museumsinteressierten Nachwuchs begleiten.

Das Familienangebot wird von der STAWAG unterstützt.„Wir setzen uns mit unserem Engagement in der Stadt Aachen aktiv für mehrLebensqualität von Familien mit Kindern ein. Hierzu gehört auch, dieBandbreite an Museumskultur mit ihren kreativen Angeboten zu unterstützen unddamit möglichst vielen Familien zugänglich zu machen. Die Vielfalt der Themenund Workshops ist wirklich groß. Wir als STAWAG freuen uns sehr, Klein undGroß, Jung und Alt erlebnisreiche Ferientage ermöglichen zu können“, betontKirsten Haacke von der Unternehmenskommunikation der STAWAG AG.

Das komplette Angebot mit ausführlicher Beschreibunggibt es unterwww.museumsdienst-aachen.de

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Stadtwerke Meckenheim warnen vor möglichem Betrug

Meckenheim – Aus aktuellem Anlass machen die Stadtwerke Meckenheim auf eine betrügerische Masche aufmerksam, die in diesen Tagen wieder Hochkonjunktur hat. Die Stadtwerke warnen vor Personen, die sich als Mitarbeitende der Stadtwerke ausgeben und so versuchen sich Zutritt in private Räumlichkeiten zu verschaffen.

Sofern die Techniker der Stadtwerke defekte Wasseruhren tauschen, Zählerwechsel vornehmen oder Unklarheiten der Zählerstände vor Ort klären müssen, werden die betroffenen Bürgerinnen und Bürger hierüber zuvor informiert. In jedem Fall weisen sich die Mitarbeitenden, die im Auftrage der Stadtwerke Meckenheim unterwegs sind, mit einem entsprechenden Dienstausweis mit Lichtbild aus und zusätzlich sollte der Personalausweis vorgezeigt werden.

Die Stadtwerke Meckenheim bitten alle Bürgerinnen und Bürger um erhöhte Aufmerksamkeit. Bei Rückfragen oder in Zweifelsfällen setzen Sie sich bitte mit den Stadtwerken unter nachfolgenden Telefonnummern in Verbindung: (02225) 917-175, 917-501 oder 917-508

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Eröffnung des Pastoralen Raums Kaisersesch mit Weihbischof Brahm

Kaisersesch – Der Pastorale Raum Kaisersesch wurde jetzt offiziell eröffnet und der Neubeginn mit Weihbischof Robert Brahm gefeiert. Schon seit Jahresbeginn gibt es den Pastoralen Raum Kaisersesch mit den drei Pfarreiengemeinschaften Ulmen, Kaisersesch und Treis-Karden unter der Leitung eines Teams bestehend aus Dekan Michael Wilhelm, Manuela Pötz und Markus Göbel. Doch nun wurde mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Pankratius in Kaisersesch mit Weihbischof Robert Brahm der neue Pastorale Raum auch offiziell eröffnet und der Neubeginn gefeiert.

„Ich möchte Ihnen allen danken, dass Sie bereit waren und sind, auf die Veränderungen der Zeit und in der Kirche auf Ihre Weise zu antworten. Danke, dass Sie da sind! Frauen und Männer, junge und alte Menschen, Kinder, Kranke und Sterbende, Suchende und Fragende. Aber auch jene, die auf Distanz gegangen sind – aus Enttäuschung, Frust, Hoffnungslosigkeit. So lange wir mit allen versuchen im Kontakt zu bleiben – dann lebt die Kirche und kann sich verändern!“, unterstrich der Trierer Weihbischof in seiner Predigt.

Brahm erinnerte dabei an die Pfingstbotschaft, die die Freundinnen und Freunde Jesu sprachfähig gemacht hätte. Die ersten Christen seien als Anhänger „des neuen Wegs“ aus den Synagogen ausgestoßen und sogar von Paulus verfolgt und getötet worden. „Aber so, wie das Lebenskonzept des Paulus erst einmal zusammenbrechen musste, so erleben wir heute auch, dass unser altes Kirchenkonzept nicht mehr greift“, gab der Weihbischof zu bedenken. Nicht nur, dass die Zeiten sich geändert und Menschen vielleicht keinen Bedarf mehr hätten, dass Gott in ihrem Leben eine Rolle spiele. „Nein, es ist auch das, was uns die Missbrauchsgeschichten in der Kirche mit aller Deutlichkeit und Schmerz aufzeigen: Wir können so nicht weiter machen! Wir können nicht so tun, als ginge uns das alles nichts an! Denn unsere Glaubwürdigkeit hat darunter gelitten! Aber vor allem haben viele Kinder und junge Menschen darunter gelitten.“

Deshalb sei es Zeit, in die Offensive zu gehen. „Dass wir wie die Jünger damals an Pfingsten heraustreten, mutig werden, uns verändern – nicht einfach durch eine biedere Anpassung, sondern durch echte Erneuerung!“, forderte Weihbischof Brahm. Dazu gehöre ein Paradigmenwechsel, bei dem die Bistumssynode und der Synodale Weg einen wichtigen Teil ausmache. Die Kirche und die Menschen in der Kirche müssten, um zu überleben, das Wort Jesu an sich heranlassen, nicht nur als feierlich vorgetragenes Evangelium, sondern es müsse „uns berühren, anfragen, ergreifen“.

Er habe keine praktischen Tipps, bischöfliche Ratschläge oder theologische Empfehlungen zum Start des Pastoralen Raums, so der Weihbischof in Kaisersesch. Sicher verlasse man jetzt das gewohnte und vertraute Terrain. „Aber der Blick in die Geschichte zeigt: Sie hat sich immer gewandelt“, erinnerte Brahm. Und darum sei es gut und wichtig, dass es Menschen geben würde, die bereit seien, wieder aufzubrechen und Jesu nachzufolgen. Und darum sei er überzeugt: „Sie alle sind die Getauften! Gehen Sie diesen Weg gemeinsam, vorwärts – zu Jesus zurück!“

Dass der Pastorale Raum Kaisersesch auf einem guten Weg ist, davon zeigte sich Dekan Michael Wilhelm überzeugt. „Wir sind gut gestartet“, betonte er. Das neue Team sei zusammengewachsen, man habe bereits vieles angepackt und demnächst gebe es eine Klausurtagung, auf der über die künftige Arbeit gesprochen werde, so der Dekan. Zum Jahreswechsel würden die Pfarreien in den einzelnen Pfarreiengemeinschaften fusionieren. „Dann sind die strukturellen Änderungen beendet und wir werden dann an die inhaltliche Arbeit gehen“, kündigt Pfarrer Wilhelm an.

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News

Drei Servicestationen erleichtern Radlern in Alsdorf die kleine Reparatur

Alsdorf – Für die kleine Pannenhilfe am Rad ist alles drin: Schraubendreher, Luftpumpe mit Manometer, Zange, Innensechskant-Schlüssel und mehr. Genug Werkzeug findet sich in den drei Service- und Reparatursäulen, um während einer Tour das Zweirad wieder flott zu machen. Diese Säulen wurden in den Caritas Betriebs- und Werkstätten (CBW) gefertigt und in Kooperation mit der Stadt Alsdorf aufgestellt.

„Wir haben sie an markanten Punkten in der Stadt montiert, wo auch zunehmend Radtouristen vorbeikommen“, sagte Bürgermeister Alfred Sonders bei der Vorstellung. Vor der Stadthalle, am Tierpark und am Energeticon stehen die Säulen. Dass es mehr werden – angedacht wäre dann beispielsweise der Bereich Mariadorf-Hoengen – ist nicht ausgeschlossen. Wer sie benutzt, kann sein Rad an der Station bequem an der Sattelstange einhängen und die Reparatur starten.

In anderen Kommunen habe man bereits sehr gute Erfahrungen mit diesen Stationen gemacht, auch Vandalismus sei kaum ein Thema, sagte CBW-Geschäftsführer Michael Doersch. Für den Alsdorfer Klimaschutzmanager Lukas Bahnen sind die Stationen nicht zuletzt auch ein Beitrag zu einer modernen Verkehrsinfrastruktur. „Die Stationen tragen vor dem Hintergrund der Mobilitätswende zur Stärkung des Radverkehrs bei!“ (apa)

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Politik

Mechthild Heil (MdB) besucht Adams Holzbau-Fertigbau GmbH in Niederzissen

Niederzissen – Mechthild Heil MdB (CDU) fordert Entbürokratisierung auch im Baubereich – Die CDU-Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil informierte sich jetzt als Mitglied des Bauausschusses des Deutschen Bundestages bei der Adams Holzbau-Fertigbau GmbH in Niederzissen über aktuelle Fragen. Mit den Geschäftsführern Reinhard Adams und seinem Sohn Sebastian erörtere sie die sehr volatile Lage am Baumarkt, die sich nach einigen Unruhen langsam wieder stabilisiert. Preissteigerungen bei vielen Zulieferern haben das Preisgefüge zuletzt stark steigen lassen, gemeinsam mit steigenden Bauzinsen ein Grund dafür, dass sich viele das ersehnte Eigenheim nicht mehr leisten können.

Im Gespräch waren sich beide Seiten einig, dass die Vielzahl der Vorschriften das Bauen unnötig in die Länge zieht und hier dringend eine Vereinfachung erforderlich ist. Exemplarisch hierfür sei der Wiederaufbau im Ahrtal, wo sich auch fast zwei Jahre nach der Flut viel zu wenig bewegt. Auffällig ist dies vor allem im Bereich des öffentlichen Bauens. Mechthild Heil hierzu: „Die Holzbauweise könnte dort helfen, nachhaltig und schnell Gebäude zu errichten, vor allem auch im öffentlichen Bereich bei Kindergärten, Schulen und sozialen Einrichtungen.“

Vor Ort besichtigte die Wahlkreisabgeordnete auch das neue Bürogebäude der Firma Adams, natürlich in Holzbauweise errichtet. Heil, selbst Architektin, zeigte sich sehr angetan vom eleganten und modernen Ambiente. „Das ist ein architektonisch anspruchsvolles Vorzeigebauwerk im gewerblichen Bereich in der Region geworden“, so Mechthild Heil. Sie freut sich darüber, dass die Verantwortlichen des Unternehmens ihre Verbundenheit zur Region auch bei Bauvorhaben im Ahrtal mit einbringen wollen.

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News

100+1-jähriges Bestehen – Dreifacher Grund zu feiern beim Feuerwehrfest in Kall-Sistig

Kall – Ein Wochenende lag drehte sich in Sistig alles um die Feuerwehr: Nicht nur feierte die Löschgruppe „100+1-jähriges Bestehen“ im und um das Bürgerhaus (das Hundertjährige war pandemiebedingt verschoben worden). Auch die Jugendfeuerwehr hatte runden „Geburtstag“ – sie besteht seit 30 Jahren. Und, als seien das nicht Anlässe genug, wurde als „Sahnehäubchen“ obendrauf noch das neue Löschfahrzeug der Sistiger Wehr eingeweiht.

Ein kapitales Sahnehäubchen allerdings: „Der neue LF 10 wiegt rund 16 Tonnen, hat 299 PS und kann 2000 Liter Wasser führen“, berichtete Bürgermeister Hermann-Josef Esser im Rahmen der offiziellen Einweihung durch den Regionalvikar Pater Wieslaw Kaczor SDS. „Gemeinsam mit unserem ersten Löschfahrzeug können wir nun 6.000 Liter Wasser mitführen“, freute sich Löschgruppenführer Jochen Völler. Auch der Preis des Löschfahrzeugs ist eine Hausnummer: Gut 300.000 Euro kostet der 16-Tonner mit Allradantrieb und Automatikgetriebe, der auch Raum für bis zu neun Mann Besatzung bietet.

Über die jährliche Feuerschutzpauschale, die Kommunen erhalten, sei der Kaufpreis nicht abgedeckt, so Bürgermeister Esser: „Die 44.000 Euro fließen vor allem in die Ausrüstung der Wehren wie etwa in die PSA (persönliche Schutzausrüstung). Die Beschaffung neuer Fahrzeuge werden also quasi komplett über den kommunalen Haushalt finanziert. Trotz der beträchtlichen Kosten, die ja nicht nur in Sistig, sondern in Kürze auch für die Löschgruppe Wahlen und anschließend den Löschzug Kall zu stemmen seien, sei darüber weder in der Verwaltung noch im Rat diskutiert worden. Esser: „Mein Dank gilt allen Ehrenamtlichen, die mit den Fahrzeugen ihren Dienst verrichten, was bedeutet: Menschenleben retten und helfen.“

Bereits am Vorabend hatte Ortsvorsteher Karl Vermöhlen beim Kameradschaftsabend ähnliche Wort gefunden. „Das sind Frauen und Männer, die sich in den Dienst unserer Gesellschaft und unserer Dörfer stellen. Die da sind, „wenn es brennt“. Dafür sage ich stellvertretend für alle in unseren Dörfern: Danke!“ Bürgermeister Esser hatte im Rahmen der Abendveranstaltung erneut das Thema Respekt gegenüber Einsatzkräften aufgegriffen. „Fordern Sie diesen Respekt im Einsatz ein. Sie haben die volle Rückendeckung von Rat, Verwaltung und mir persönlich“, so der Bürgermeister.

Der Kaller Wehrleiter Harald Heinen wies darauf hin, dass die Feuerwehr heute immer vielfältigere und komplexere Aufgaben zu meistern habe – und dafür benötige sie optimales Handwerkszeug. Für die Feuerwehr dankte er Rat und Verwaltung für die Unterstützung.

Die Sistiger Wehr besteht aus 37 Aktiven, darunter auch drei Feuerwehrfrauen, und deckt gemeinsam mit der Löschgruppe Wahlen insbesondere den südlichen Bereich des Kaller Gemeindegebietes ab. In der Jugendfeuerwehr sind acht Kinder und Jugendliche aktiv.

Der Jugendfeuerwehr als zweitem Jubilar attestierte Löschgruppenführer Völler: „Unsere Jugendfeuerwehr macht eine super Arbeit. Wenn sie dann in die aktive Mannschaft kommen, haben sie schon unheimliche Vorkenntnisse.“ Dass dem so bleibt, dafür will künftig der neue Gemeindejugendwart Jürgen Poth sorgen, der das Amt von Volker Brandhoff übernahm, der aus Altersgründen ausschied. Überzeugen konnten sich die zahlreichen Gäste aus Sistig und befreundeten Wehren dann persönlich vom Potenzial des Sistiger Nachwuchses: Eindrücklich präsentierten die jungen Floriansjünger/innen ihr Können, schlossen Schläuche an, verlegten sie und „löschten“ eine kleine Holzhütte.

Schlussendlich freuten sich alle über ein rundum gelungenes Fest, für dessen festlichen Rahmen Löschgruppenführer Jochen Völler das Lob weitergab: „Die Deko und den Kaffee haben wir unseren Gattinnen zu verdanken.“

Ehrungen und Beförderungen

Für 35-jährige Mitgliedschaft erhielten Hans Stefan Lenzen und Ralf Mertens das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold. Das Ehrenzeichen in Silber erhielten Thomas Linden, Arno Pütz und Thomas Schlierf für 25 Jahre Mitgliedschaft.

Zum Oberbrandmeister wurde Erik Krings ernannt. Die Anwärter/innen Brian Linden, Ayleen Linden, Verena Zalfen, Tobias Esser, Andre Pütz und Marc Pütz wurde zu Feuerwehrfrauen und –männern befördert.