Die stolze Spendensumme von insgesamt 200.000, die die Hilfsgruppe an zwei Organisationen vergab, veranlasste selbst Landrat Markus Ramers zum Jubeln auf der Bühne. Foto: Reiner Züll
Kall – Bei der Oldienacht in Kall übergab die Hilfsgruppe Eifel zwei Gutscheine über je 100.000 Euro an die DKMS und an den Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche – Ginkgo-Baum als symbolisches Dankeschön – 360 Lebensretter.
Am Abend der Oldienacht übergab die Hilfsgruppe im Beisein von Landrat Markus Ramers (4.v.l.) Gutscheine über je 100.000 Euro an Christian Werheid (links) von der DKMS und an Ursula Roos (5.v.r.) vom Boner Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche. Foto. Reiner Züll
Seit ihrer Gründung vor 31 Jahren unterstützt die Hilfsgruppe Eifel sowohl die Deutsche Knochenmark-Spenderdatei (DKMS) als auch den Bonner Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche an der Uni Klinik Bonn mit Spenden, die jeweils bereits die Millionenhöhe überschritten haben. Anlässlich der 23. Eifeler Oldienacht der Hilfsgruppe auf dem Gelände der PAPSTAR GmbH konnten Vertreter beider Organisationen im Beisein von Schirmherr Landrat Markus Ramers erneut Spenden von jeweils 100.000 Euro von dem Kaller Verein entgegennehmen. Da hatte auch der Landrat so richtig Bock auf Jubeln.
Nachdem die Hilfsgruppe vor zwei Jahren die komplette Einrichtung von 42 Elternzimmern in dem neuen Familienhaus nahe dem Eltern-Kind-Zentrum der Bonner Uni-Klinik finanziert hatten, folgte in diesem Jahr die Schaffung eines Spielplatzes am neuen Haus, in dem Eltern und Geschwister der krebskranken Kinder während deren Behandlung wohnen können. Knapp 200.000 Euro investierte die Hilfsgruppe in die Zimmereinrichtung und den Bau des Spielplatzes.
Mit dem symbolischen Gutschein über 100.000 Euro, den die Hilfsgruppe während der Oldienacht an die Förderkreis-Vorsitzende Ursula Roos übergab, sichert der Kaller Verein für zunächst zwei Jahre die Finanzierung von zwei Halbtagsstellen beim Förderkreis zu.
Eine Stelle soll mit einer pädagogischen Fachkraft besetzt werden, um das Beschäftigungsangebot für die kleinen Patienten auf der kinderonkologischen Station zu erweitern, und so auch für die begleitenden Eltern für Entlastung zu sorgen, berichtete Hilfsgruppen-Schatzmeister Helmut Lanio bei der Übergabe. Die zweite Halbtagsstelle soll von einer Kunst- und Gestaltungstherapeutin für die heilpädagogische Begleitung der Patienten- und Geschwisterkinder ausgefüllt werden. Das gelte, so Helmut Lanio, sowohl für die kinderonkologische Station des Uniklinikum Bonn als auch für die Begleitung in Ferien-Workshops.
Mit weit über einer Million Euro hat die Hilfsgruppe in drei Jahrzehnten die DKMS unterstützt, mit der sie 13 Typisierungsaktionen für 18 leukämiekranke Menschen aus dem Kreis Euskirchen organisiert und mitfinanziert hat. Bei diesen Aktionen, da staunte selbst Moderatorin Biggi Lechtermann, hätten sich über 24.015 Menschen eines freiwilligen Bluttests unterzogen, um eventuell für einen Menschen auf der Welt Knochenmark zu spenden. Aus diesen im Kreis Euskirchen typisierten Personen seien bis heute 36 echte Lebensretter hervorgegangen, die Knochenmark für leukämiekranke Patienten gespendet hätten.
Diese Aussage revidierte Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel umgehend: „Es sind nicht 36 Lebensretter aus unseren Aktionen hervorgegangen, sondern es sind 360“, berichtigte Greuel die erstaunte Moderatorin. Mit dem Gutschein über eine weitere Spende von 100.000 Euro soll die Online-Typisierung und -Registrierung von möglichen Knochenmark-Spendern finanziert werden. Bereits während der Corona-Pandemie, als Typisierungsaktionen nicht möglich waren und die Spender-Neugewinnung stagnierte, hatte die Hilfsgruppe die DKMS vor zwei Jahren schon einmal mit 100.000 Euro unterstützt.
Christian Werheid von der DKMS bestätigte die Zahl der 360 Lebensretter, die bei Typisierungsaktionen der Hilfsgruppe gefunden worden seien, und die Stammzellen für Leukämiepatienten in 34 Ländern der Erde gespendet hätten. Hinter den Kulissen bedankte sich Christian Werheid bei Hilfsgruppen-Chef Willi Greuel mit einem symbolischen Geschenk. Der Fächerblattbaum, auch unter dem Namen Ginkgo bekannt, sei robust und anspruchslos. Der Ginkgo Baum sei berühmt für seine Fähigkeit sich anzupassen. Er gelte auch als Symbol der Liebe und der Unsterblichkeit und sei in seiner Einzigartigkeit ein charaktervoller Solitär, der oft als Lebensbaum oder als Glücksbaum bezeichnet werde. (Reiner Züll)
Aachen – Bis zum 18. August 2023 können sich Unternehmen aller Branchen und Größen aus der Städteregion Aachen und aus den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg für den ersten Nachhaltigkeitspreis der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen bewerben. Gesucht werden innovative Nachhaltigkeitsprojekte, die sich idealerweise auf andere Unternehmen übertragen lassen und somit die nachhaltige Transformation der Wirtschaft vorantreiben. Aachen ist die erste IHK Nordrhein-Westfalens, die einen Nachhaltigkeitspreis vergibt.
„Viele Unternehmerinnen und Unternehmer aus unserer Region haben bereits ambitioniert Produkte, Projekte und Prozesse am Start, um nachhaltig zu wirtschaften. Dieses Engagement wollen wir mit dem Nachhaltigkeitspreis der IHK Aachen fördern“, unterstreicht Gisela Kohl-Vogel, Präsidentin der IHK Aachen. „Unsere Wirtschaft wird ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht, indem sie bereits heute zielorientiert an Lösungen für den Struktur- und Klimawandel arbeitet.“
Nachhaltiges Wirtschaften wird für Unternehmen immer wichtiger. Verbraucherinnen und Verbraucher entscheiden sich zunehmend für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen und honorieren Unternehmen, die sich für Umweltschutz und soziale Verantwortung einsetzen. Dass diese oftmals aus der Region kommen und die Innovationskraft der Technologieregion Aachen nutzen, möchte die IHK Aachen mit dem Nachhaltigkeitspreis hervorheben.
„Der Einsatz klimaneutraler Energieträger und Produktionsweisen, Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, nachhaltige Mobilitätskonzepte, Aufbau einer Kreislaufwirtschaft, soziales Engagement oder eine vorbildliche Nachhaltigkeitsberichterstattung – das Maßnahmenpakt der regionalen Wirtschaft ist vielfältig und soll durch unseren Nachhaltigkeitspreis abgebildet werden“, sagt Benjamin Haag, Referent für Nachhaltigkeit bei der IHK Aachen. „Wir wollen ein regionales Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften in der Region etablieren. Der Nachhaltigkeitspreis ist dafür ein wichtiger Baustein.“
Der Nachhaltigkeitspreis der IHK Aachen ist ein kostenfreier Wettbewerb, der ab sofort startet. Alle bis einschließlich 18. August 2023 eingereichten Projekte werden von einer Jury aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft bewertet. Die drei vorbildlichsten Projekte werden am 19. September in Aachen ausgezeichnet. Zusätzlich vergibt die IHK Aachen einen Publikumspreis, der über ein Online-Voting ermittelt wird. Weitere Informationen und regelmäßige Updates finden sich auf den Social-Media-Kanälen der IHK Aachen – LinkedIn, Facebook, Twitter und YouTube – sowie unter www.ihk.de/aachen/nachhaltigkeitspreis.
Sechsmal Gold für Innungsbäcker -
Brotprüfung bei der Bäcker-Innung MEHR . Foto: Bäcker-Innung Mosel-Eifel-Hunsrück-Region
Prüm/Bernkastel-Kues – Innungsbäcker legten Mitte Juni in Bernkastel-Kues insgesamt über 80 Brote, Brötchen und Feinbackwaren zur Beurteilung durch den unabhängigen Sachverständigen Karl Ernst Schmalz vom Deutschen Brotinstitut aus Berlin vor. Die Brotprüfung fand unter den Augen der Öffentlichkeit in der Geschäftsstelle der Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank in Bernkastel-Kues statt.
Die Brotprüfung, der sich die regionalen Innungsbäcker unterziehen, ist eine freiwillige Selbstkontrolle und wird seit über 60 Jahren vom Deutschen Brotinstitut e. V. durchgeführt. Lokal organisiert wurde sie von der Bäcker-Innung Mosel-Eifel-Hunsrück-Region. Gleich sechsmal Gold konnte der Brotprüfer bei der sensorischen Prüfung der Backwaren bescheinigen. Für eine Goldauszeichnung muss das jeweilige Produkt drei Jahre in Folge ein „Sehr gut“ erhalten.
Drei Mal Gold konnte die Brauneberger Bäckerei Karsten Fleury für sich beanspruchen. Ausgezeichnet wurden die Brote Moselkruste, Wurzelbrot und Marokkanisches Baguette. Zwei Mal Gold Auszeichnung erhielt die Bäckerei Flesch GmbH von Thomas Flesch aus Dudeldorf für die Brote Urlaib und Roggenmischbrot. Das Emmerbrot von Bäckerei Dirk Mertes aus Lieser erhielt ebenso das dritte Jahr in Folge ein „Sehr gut“ und somit die Goldbewertung.
Weitere „Sehr gut Bewertungen“ erhielt die Café Flesch GmbH von Florian Flesch aus Landscheid, die Bäckerei Günther Schnur aus Binsfeld, das Backhaus Obczernitzki aus Enkrich, die Bäckerei Bernd Kunsmann aus Zeltingen-Rachtig und die Vollkornbäckerei Epp-Emondts von Jakob Epp aus Kerpen.
Die teilnehmenden Innungsbäcker erhalten neben Urkunden natürlich auch Mittel anhand, um ihre Kunden auf die sehr guten Testergebnisse hinzuweisen. Zudem können Verbraucher sich auf der Website http://www.brotinstitut.de (auch als App verfügbar) über die Brotqualität der Innungsbäcker informieren.
Obermeister der Innung, Raimund Licht: „An der Brotprüfung dürfen nur Innungsbäcker teilnehmen. Verbraucher sollten somit beim Einkauf auf das Innungszeichen mit den zwei Löwen, die gemeinsam eine Brezel halten, bei ihrem Bäcker achten.“
Haupt-Act der 23. Eifeler Oldienacht, zu der 2000 Besucher kamen, war "The Sweet" mit Bandgründer Andy Scott, dem legendären Drummer Bruce Bisland und dem Sänger Paul Manzi. Foto: Reiner Züll
Kall – Beim großen Festival blieb der Festplatz frei von Müll – Erschöpft, aber „total happy“, waren die Akteure der Hilfsgruppe Eifel am Ende der 23. Eifeler Oldienacht, die erstmals auf dem Gelände der Kaller PAPSTAR GmbH über die Bühne gegangen war, und die knapp 2000 Besuchern über Stunden hinweg begeistert hatte. Spitzenbands wie die BAP-Coverband „MAM“, die Rolling Stones Show „Vodoo Lounge“, die Band „Herb Kraus & The Walking Shoes“ und die englische Band „The Sweet“ mit dem Urgestein Andy Scott hatten die Hauptbühne gerockt, während die Bands „De Schlingele“ und „Different Strings“ vor und nach den großen Bands auf einer Nebenbühne aufgespielt hatten.
In den 70er Jahren erfreute Bandmitgründer Andy Scott mit „The Sweet“ die Fans mit acht Nummer-Eins-Hits. Und so fehlten in Kall auch die einstigen Ohrwürmer „Ballroom Blitz“, „Fox on the Run“, „Hell Raiser oder „Blockbuster“ nicht. Foto: Reiner Züll
Und auch bei der Firma PAPSTAR, die den Event mit der Hilfsgruppe unter das Motto „Nachhaltigkeit“ gestellt hatte, sah man das anvisierte Ziel einer konsequenten Müllvermeidung erreicht. Obwohl die Besucher sich über acht Stunden lang an Bierbuden und Imbissständen mit Speisen und Getränken hatten verwöhnen lassen, war der Platz am Ende der Veranstaltung komplett frei von jeglichem Müll.
Und so konnten Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel und der Geschäftsführer der PAPSTAR Solutions GmbH, Frank Kolvenbach, am Ende zufrieden auf eine Großveranstaltung zurückblicken, die wochenlange Vorbereitungen und den Einsatz von vielen Helfern auf beiden Seiten erforderlich gemacht hatte.
Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel: „Wir sind froh, dass die Hilfsgruppe das Nachhaltigkeits-Konzept der Solutions GmbH unterstützen konnte“. Er sei glücklich, einen so starken zuverlässigen Partner für die 23. Oldienacht an der Seite gehabt zu haben. Die Unterstützung sei beispiellos gewesen. „Das hat Spaß gemacht“, so Greuel über die Zusammenarbeit mit PAPSTAR-Marketing-Chef Bernd Born und dem Geschäftsführer der Solutions GmbH, Frank Kolvenbach. ilfsgruppe Hilfsgruppe das BHilfsgruppe das
Schon montags war mit dem Aufbau des Festivalplatzes, der Infrastruktur, des VIP-Zeltes und der Bühnentechnik begonnen worden. Etwa 1800 Eintrittskarten für Sitz- und Stehplätze waren bereits im Vorverkauf gefragt gewesen. Aus drei Richtungen war ein kostenloser Bus-Shuttle eingesetzt worden. Am Abend des Festivals waren rund 150 Helfer der Hilfsgruppe und der Firma PAPSTAR im Einsatz. An fünf Stellen hatte die Solutions GmbH Rückgabestellen für das verwendete Einweggeschirr eingerichtet, dass einer Wiederverwendung zugeführt wird.
Eröffnet wurde das Programm auf der Großbühne von der BAP-Coverband „MAM“ mit ihrem Sänger Klaus Drotbohm, die Stammgast bei Veranstaltungen der Hilfsgruppe Eifel ist, und die auch bei der Kaller Gewerbeschau im September wieder bei der Hilfsgruppe zu Gast ist. Ein Wiedersehen gab es auch mit der Band „Herb Kraus & Thek Walking Shoes“, die im vergangenen Jahr in Kall beim Fluthelfer-Fest auf dem Bahnhofsvorplatz aufgespielt hatte.
Viele Besucher waren zur Oldienacht gekommen, um das Musik-Urgestein Andy Scott, das letzte lebende Gründungsmitglied der legendären englischen Band „The Sweet“, zu sehen. Der hochstimmige Sänger und Gitarrist mit den langen schlohweißen Haaren (die seiner Aussage nach echt sind) wird am 30. Juni 74 Jahre alt. In den 70er Jahren erfreute „The Sweet“ seine Fans mit acht Nummer-Eins-Hits. Und so fehlten in Kall auch die einstigen Ohrwürmer „Ballroom Blitz“, „Fox on the Run“, „Hell Raiser oder „Blockbuster“ nicht. Das goldene Schlagzeug bearbeitete Drummer Bruce Bisland als gäbe es kein Halten mehr.
Zum vierten Mal in der 23-jährigen Geschichte der Eifeler Oldienächte gastierte die Rolling Stones Show „Vodoo Lounge“ in Kall. In den fünfzwanzig Jahren ihres Bestehens hat sich die Band um den charismatischen Sänger Christian „Bobby“ Ballasch den Ruf als bestes Rolling Stones-Cover Europas erspielt. Über zwei Stunden lang rockte die inzwischen von zwei Sängerinnen verstärkte Band die Bühne.
Die Schirmherrschaft über die 23. Oldienacht hatte Landrat Markus Ramers übernommen, der bis Mitternacht das Programm verfolgte. Moderiert wurde die 23. Oldienacht von der ehemaligen ZDF-Moderatorin Biggi Lechtermann von Radio 700, die am Ende voll des Lobes über das Organisationstalent der Hilfsgruppe war. „Kompliment an Euch alle! Was für einen tollen Abend ihr da in Kall auf Beine gestellt habt“, schrieb die Moderatorin der Hilfsgruppe am Montagmorgen ins Zeugnis. (Reiner Züll)
Bürgermeister Sacha Reichelt verloste zum Abschluss des Tages gemeinsam mit zwei kleinen Helfern 30 Preise.
Euskirchen – Zum 31. Mal hatte die Stadt Euskirchen zu einer Radtour durch die Euskirchener Außenorte eingeladen. Entlang einer ausgewiesenen Strecke radelten die Teilnehmer vom Erftpark durch verschiedene Ortsteile, vorbei an einigen historischen Burgen. Dabei wurden sie an insgesamt zehn Stationen von Vereinen mit leckerem Essen und Angeboten für groß und klein verwöhnt.
Der Abschluss fand auf dem Markt in Flamersheim statt, nahe der Burg Flamersheim. Circa 2000 Teilnehmer nahmen trotz der heißen Temperaturen an der Fahrt teil. Am Ziel wurden alle großen und kleinen Teilnehmer mit einer Urkunde belohnt und bekamen ein kleines Geschenk, dass sie an die Teilnahme an der Aktion erinnern soll.
Bürgermeister Sacha Reichelt verloste zum Abschluss des Tages gemeinsam mit zwei kleinen Helfern 30 Preise, die von verschiedenen Sponsoren aus der Region für die Fahrt gestiftet worden waren. Der Hauptpreis war ein Gutschein über 500 Euro für den Einkauf in einem Euskirchener Fahrradhandel.
Wer sich den Termin für das nächste Jahr schon einmal vormerken möchte: Die 32. Burgenfahrt findet am 30. Juni 2024 statt.
Zum symbolischen Spatenstich im Mayener Nettetal kamen Landrat Dr. Alexander Saftig, Mayens Oberbürgermeister Dirk Meid und der 1. Vorsitzende des TV Kleeblatt Ralph Münzel gemeinsam mit Vertretern der kommunalen Familie sowie der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz und der Stadt Mayen, der Baufirmen und der Regionalbanken zusammen. Foto: Kreisverwaltung/W.Schäfer
Mayen – 4,2 Millionen Euro Investition – Nach langer und intensiver Planungsphase kann der Bau der neuen Begegnungsstätte des Tennisvereins Kleebatt im Mayener Nettetal endlich beginnen. Landrat Dr. Alexander Saftig und Dirk Meid, Oberbürgermeister der Stadt Mayen, haben jüngst gemeinsam mit Ralph Münzel, 1. Vorsitzender des TV Kleeblatt, Vertretern der kommunalen Familie sowie der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz und der Stadt Mayen, der regionalen Baufirmen und Banken, mit einem symbolischen Spatenstich den offiziellen Startschuss für den Bau der neuen Sportanlage gegeben. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 4,2 Millionen Euro, wovon rund 3,5 Millionen Euro förderfähig sind. Das Land bezuschusst den Bau mit einer Fördersumme in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro. Die Sportförderung des Landkreises Mayen-Koblenz fördert das Projekt mit 250.000 Euro.
„Es stand für uns außer Frage, dass wir uns an dieser Investition in die Zukunft des Vereins und der Region beteiligen. So freut es mich sehr, dass neben dem Land Rheinland-Pfalz auch der Landkreis Mayen-Koblenz seinen Beitrag zur neuen Begegnungsstätte in finanzieller Form leisten konnte“, betonte Landrat Dr. Alexander Saftig im Rahmen der kleinen Feierstunde.
Die neue Indoor-Sportanlage bietet, insbesondere bei schlechtem Wetter, viele Möglichkeiten zum Aktivsein, aber auch für gesellige Stunden. „Geplant ist der Bau von vier Indoor-Tennisplätzen, eines Cage-Soccer-Platzes und einer integrierten, öffentlichen Gastronomie“, erläuterte der 1. Vorsitzende des TV Kleeblatt Ralph Münzel und dankte allen Teilnehmern herzlich für die finanzielle Unterstützung. Auch der Mayener Oberbürgermeister Dirk Meid freut sich über die neue Begegnungsstätte im Mayener Nettetal, denn diese ist nicht nur eine Bereicherung für die Vereinsmitglieder des TV Kleeblatt im TuS Mayen, sondern für alle Sportler und Bürger von Mayen.
Genutzt werden soll die neue Halle von jedermann − Gruppen, Vereine, Privatpersonen, aber auch private Feiern wie Kindergeburtstage und Firmenevents sind denkbar. Zudem ist die Gastronomie eine gemütliche Einkehrmöglichkeit für Wanderer des Traumpfades Förstersteig. „Der Sportpark im Nettetal ist eine Anlaufstelle für alle Menschen aus der Region Mayen-Koblenz. Ob zum Trainieren, für Soccer-Partien, Turniere oder gesellige Abende in der Sportsbar – hierher wird man gerne kommen und schöne Stunden in der Gemeinschaft verbringen“, ist sich Landrat Dr. Alexander Saftig sicher. Die Eröffnung der neuen Sportanlage ist für November dieses Jahres geplant.
Der Vorstandsvorsitzende Mark Heiter (l.) und sein Vorstandskollege Kai Zinken präsentierten jetzt die die Pläne für die neue Hauptstelle der VR-Bank Nordeifel eG in Kall. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Kall/Blankenheim/Kreis Euskirchen – Ein klares Bekenntnis zur Region – Die Vorstände Mark Heiter und Kai Zinken präsentierten den Medien die Pläne für die neue Hauptstelle der VR-Bank Nordeifel eG in Kall – 17-Millionen-Euro-Investition in die strategische Weiterentwicklung der Bank – Blick auf das Geschäftsjahr 2022: Gutes Ergebnis trotz schwieriger Rahmenbedingungen.
So soll die neue Hauptstelle der VR-Bank Nordeifel in Kall aussehen: Die beiden L-förmig angeordneten Gebäuderiegeln bieten Platz für bis zu 100 Mitarbeiter, das ovale Veranstaltungszentrum für bis zu hundert Besucher. Grafik: Architekturbüro Michael Graf/pp/Agentur ProfiPress
Die VR-Bank Nordeifel errichtet im Gewerbegebiet Kall zwischen der derzeitigen provisorischen Filiale bei Möbel Brucker und Scheven ihre neue, hochwassersichere Hauptstelle für hundert Mitarbeiter.
Die durch die Flut zerstörte Geschäftsstelle im Ortskern von Kall wird nicht wieder neu errichtet, sondern einer anderen Nutzung zugeführt. Die Bargeldversorgung im Ortskern soll durch einen separaten Geldautomaten zwischen Rathaus und Bahnhofsplatz ermöglicht werden.
„Betriebswirtschaftlich rechnen wird sich dieser Geldautomat nicht, aber wir setzen hierdurch unser Versprechen um, die innerörtliche Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Auch das sind genossenschaftliche Werte. Dieser Automat wird nach heutigem Stand im Kreis der Einzige sein, der 24/7 zur Verfügung steht. Zudem haben wir mit der Kommune vereinbart, dass es eine Busverbindung zwischen dem Ortskern und der neuen Hauptstelle geben wird“, stellen die beiden Vorstände heraus.
„Die neue Hauptstelle in Kall ist Teil unserer strategischen Entwicklung“, sagt Mark Heiter. In der neuen Hauptstelle sollen alle Zentralabteilungen wie Firmenbank, Vermögensmanagement, Immobilienabteilung, Controlling, Kundendialogcenter etc. zusammengeführt werden. Auch der Vorstand wird dort ansässig sein.
Die historisch durch Fusionen im Abstand mehrerer Jahrzehnte bedingte Aufsplittung zentraler Abteilungen auf mehrere Standorte soll damit überwunden werden. Wichtige Aufgaben werden zentralisiert, um Leistungsangebot und Prozesse weiterzuentwickeln. Eine Verlegung des juristischen Sitzes ist nicht geplant, dieser bleibe in Schleiden, so Vorstandsvorsitzender Mark Heiter.
Stark gewachsen
„Wir sind in den vergangenen beiden Jahren stark gewachsen – auch personell – und platzen mittlerweile aus allen Nähten“, erklärte VR-Bank-Vorstand Kai Zinken zur Notwendigkeit eines Neubaus. „Daher haben wir uns intensiv Gedanken gemacht und alle Standorte analysiert. Keines der großen Bestandsgebäude in Blankenheim, Kall und Schleiden wurde ursprünglich für eine Bank konzipiert. Über die Jahre wurden sie Stück für Stück erweitert, bieten aber angesichts der heutigen Anforderungen keine ausreichenden Entwicklungsmöglichkeiten mehr.“
Mark Heiter: „Nach intensiven Prüfungen kamen wir gemeinsam mit dem Aufsichtsrat zu dem Schluss, dass nur der Neubau auf der sprichwörtlichen grünen Wiese zukunftsorientiert und sinnvoll ist.“ Erste Überlegungen seien bereits vor dem Juli 2021 angestellt worden, so der Vorstandsvorsitzende. Durch die Flutkatastrophe sei die Dringlichkeit zur Veränderung der Infrastruktur deutlich gestiegen, so Kai Zinken. „Wir haben immer gesagt, dass ein Wiederaufbau 1:1 keinen Sinn macht – für die Region nicht und auch nicht für uns.“
Heiter: „Es geht um Zukunft, es geht um Nachhaltigkeit. Und genau aus diesem Grund haben wir uns intensiv mit der Neugestaltung der Filiale in Schleiden und der Entwicklung einer neuen Hauptstelle in Kall beschäftigt.“
Service im Franziskushaus
In Schleiden ist derweil die Dachsanierung bereits abgeschlossen. „Jetzt laufen die Kernsanierungsarbeiten“, so Markus Keul, Leiter Privatkundengeschäft der VR-Bank Nordeifel. Dort entstehen dann auf zwei Etagen das neue Servicecenter mit Service und SB-Bereichen, Beratungsbüros, Sozialraum mit Terrasse, Konferenzzimmer und einem hochwassersicheren Schließfachbereich. Zudem soll es einen größeren Raum für die Familienberatung geben, barrierefreies WC, Wartebereich, Serviceschalter, Backoffice, Kundenhalle und ein zum ersten Obergeschoss hin offenes Treppenhaus.
Während der Bauphase sind die Berater von Bank und Verbundpartnern in den rosafarbenen Teil des Franziskushaues umgezogen. „Wir haben damit einen vorübergehenden Standort in Schleiden in unmittelbarer Nähe der Bank gefunden. Das war uns wichtig“, betont Markus Keul.
Während in Schleiden also schon intensiv gearbeitet wird, liegen für die neue Hauptstelle in Kall detaillierte Pläne vor. „So etwas entwickelt man nicht über Nacht oder am grünen Tisch. Wir haben viel Gehirnschmalz hineingesteckt und die Pläne mehrmals überarbeitet. Auch das Anforderungsprofil ist stetig gewachsen. Aber das Ergebnis spricht für sich“, so Vorstandsmitglied Kai Zinken.
Die neue Hauptstelle in Kall verfügt über rund hundert Mitarbeiterplätze, Beratungserlebnis- und Themenräume für die Kundenberatung, eine 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche erreichbare, vor Hochwasser sichere vollautomatisierte Schließfachanlage, ein Veranstaltungszentrum für bis zu hundert Besucher mit moderner Konferenztechnik, Catering und Sanitärbereich. Sie wird mit Solarmodulen, Erdwärme und anderen erneuerbaren Energiequellen nachhaltig ausgestattet.
Café-Bar und Spielecken
Außerdem sind Besprechungsräume, Servicebereich, Café-Bar, Einsatz aller neuen Medien und Kommunikationsmethoden, erlebbare Digitalisierung, Kinderspielecken, Kundendialogcenter, Servicebereich und Geldabhebe- und Einzahlungstechnik, welche GAA-Sprengungen mit allen heute zur Verfügung stehenden Mitteln verhindern sollen, vorgesehen. Der im rechten Winkel angelegte quaderförmige Bau verfügt über vier Geschosse und ist im Bedarfsfall problemlos erweiterbar, z. B. um ein Staffelgeschoss, das im Bauantrag direkt mitberücksichtigt wird.
Die Bruttofläche beträgt 4745 Quadratmeter, einschließlich 415 qm Tiefgarage, und hat 3480 qm Nutzfläche. Es sind hinreichend Parkplätze und ein Fahrradkeller für die Job-Bikes der Mitarbeitenden geplant, so Mark Heiter.
„Die Kunden sollen sich wohlfühlen. Die Beratungszimmer haben Wohnzimmercharakter“, so VR-Bank-Vorstandsmitglied Kai Zinken: „Sie verfügen über moderne Visualisierungsmöglichkeiten und Medien.“ Für Kinder gibt es Spielecken. Auch für die eigene Arbeitgeberattraktivität soll das neue Gebäude ein Statement sein.
Geplant wurde das neue Hauptgebäude der VR-Bank-Nordeifel von dem bankenerfahrenen Dernbacher Architekten Michael Graf, der schon viele genossenschaftliche Bauprojekte umgesetzt hat. Die Kosten werden auf 17 Millionen Euro inkl. Mehrwertsteuer geschätzt. „Der vorliegende ist keineswegs der kostspieligste Entwurf“, versichert Vorstandsvorsitzender Mark Heiter.
Dessen Volumen wäre mit etwa fünf bis sechs Millionen Euro mehr zu Buche geschlagen, so Heiter: „Für die jetzt von Vorstand und Aufsichtsrat favorisierten Pläne hatten wir ursprünglich fünf unterschiedliche Modelle von bankspezifischen Architekten entwickeln lassen, zwei sind in die engere Wahl gekommen.“
Der Neubau sei ein „unübersehbares und klares Bekenntnis der VR-Bank Nordeifel zur Region“, so der Vorstandsvorsitzende weiter: „Nicht auf Kante genäht – und auch nicht zu üppig! Pragmatisch – aber doch elegant. Es passt zu uns und der Region“
Das Kaller Gewerbegebiet auf der Wasserscheide zwischen Urft und Erft sei weitgehend vor Unwettern und Hochwasser geschützt, so Mark Heiter: Es gebe dort auf freier Fläche Parkraum und Erweiterungsmöglichkeiten. Konferenzen und Veranstaltungen seien angesichts der Nähe zum erweiterten Geschäftsgebiet Richtung Zülpich-Euskirchener Börde und Rheinschiene besser plan- und logistisch durchführbar.
Stolz und Begeisterung
Die Pläne wurden Ende April den Mitarbeitern der VR-Bank Nordeifel vorgestellt und stießen auf Stolz und Begeisterung. „Am Tag dieser Mitarbeiterversammlung haben wir mit vielen unserer Kollegen gesprochen und das Feedback zum nun in die abschließende Detailplanung gehenden Entwurf war überwältigend“, so Heiter und Zinken.
Auch der Vertreterversammlung, dem wichtigsten Gremium der Genossenschaft, wurden die Pläne Mitte Juni präsentiert und erläutert. „Das Projekt ist auch dort auf große Zustimmung gestoßen und wird von den Vertretern unterstützt“, berichten Heiter und Zinken.
Der Bauzeitenplan liegt noch nicht vor, der Bauantrag soll im letzten Drittel des Jahres 2023 gestellt werden. „Stand heute gehen wir davon aus, dass wir Ende 2025, vielleicht auch Anfang 2026 das neue Gebäude beziehen können. Wir alle freuen uns bereits jetzt darauf“, so die beiden Vorstände der Hausbank der Region, die auch den einen Einblick in das Geschäftsjahr 2022 gaben.
Zuwächse in fast allen Bereichen
Für Mark Heiter war das Ziel für 2022 klar abgesteckt. „Wir haben uns angesichts schwieriger Rahmenbedingungen vorgenommen, unsere Bank nachhaltig strategisch weiterzuentwickeln“, sagt der Vorstandsvorsitzende der VR-Bank Nordeifel eG.
Schwierige Rahmenbedingungen in der Tat: Die Corona-Restriktionen liefen erst langsam aus, mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine folgte die sogenannte Zeitenwende – Lieferengpässe, Versorgungsunsicherheiten und eine hohe Inflation inklusive. Doch trotz dieser Widrigkeiten, kann die Hausbank der Region beim Blick in den Rückspiegel heute feststellen: Das Ziel einer nachhaltigen strategischen Weiterentwicklung wurde erreicht – noch dazu mit durchaus erfreulichen Zahlen.
In nahezu allen Bereichen konnte die VR-Bank Nordeifel Zuwächse verzeichnen. „Bei unserem Gesamtkundenvolumen kratzen wir an der Zwei-Milliarden-Euro-Marke“, freut sich Vorstand Mark Heiter. Mit 1,996 Milliarden Euro liegt das Volumen 73 Millionen Euro höher als noch 2021. Auch die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 38 Millionen Euro gestiegen. Sie lag 2022 bei 947 Millionen Euro. „Seit 2018 ist die Bilanzsumme um fast 50 Prozent angewachsen“, betont Vorstand Kai Zinken die Erfolge der vergangenen Jahre.
Einen Anstieg gab es auch bei der Entwicklung der Kundeneinlagen zu verzeichnen. Die VR-Bank Nordeifel hat im Jahr 2022 Kundengelder in Höhe von 773 Millionen Euro verwaltet. Das sind 40 Millionen oder 5,5 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Wachstum auch beim Kreditgeschäft. Insgesamt beliefen sich die Kundenkredite im Jahr 2022 auf 627 Millionen Euro. Das sind 7,7 Prozent mehr als noch 2021. In absoluten Zahlen bedeutet das ein Plus von 45 Millionen Euro.
Attraktiver Arbeitgeber
Allerdings deutet sich in diesem Bereich eine Trendwende an. Hohe Baukosten und steigende Zinsen haben das private Kreditgeschäft deutlich abgeschwächt. Wachstumsmöglichkeiten bestehen besonders im Firmenkundengeschäft und in der energetischen Sanierung von Wohneigentum. „Unsere Berater sind hierfür speziell ausgebildet und in diese Ausbildung investieren wir laufend weiter, auch vor dem Hintergrund der sich stetig ändernden Gesetzes- und Förderlandschaft“, betont Vorstand Kai Zinken.
Dass die VR-Bank Nordeifel eG ein besonders attraktiver Arbeitgeber ist, wurde einmal mehr von außen bestätigt. Die Schirmherrin des Deutschen Innovationsinstituts für Nachhaltigkeit und Digitalisierung (DIND), Bundeswirtschaftsminister a. D. Brigitte Zypries, überreichte im November 2022 die unabhängige Auszeichnung „Arbeitgeber der Zukunft“. „Unsere Personaler haben mal aufgelistet, welche besonderen Leistungen wir für die Menschen in der Bank bereitstellen; sie kommen auf über 40. Das alles machen wir sehr gerne, weil die Bank von den Menschen in ihr verkörpert wird; sie machen die Hausbank der Region in erster Linie aus, nicht die Technik, in die wir natürlich auch laufend investieren“, so Vorstand Mark Heiter.
Ohnehin setzt die Hausbank der Region auf Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie haben 2022 insgesamt 433 Tage mit Fortbildungen verbracht. Ein besonderer Fokus liegt aktuell auf der digitalen Weiterentwicklung. Eine Auftaktveranstaltung am Nürburgring, an der rund 120 Kolleginnen und Kollegen teilgenommen haben, markierte den Startpunkt für ein Programm zur Stärkung der „Digital Fitness“.
Das ist auch wichtig, weil sich die Bank vorgenommen hat, vor allem junge Menschen für den Genossenschaftsgedanken zu begeistern. „Mit über 25.000 Mitgliedern und einer Mitgliederquote von über 90 Prozent sind wir immer noch die mitgliederstärkste Bank in Deutschland“, betont Vorstand Kai Zinken. „Damit das so bleibt, wird aktuell daran gearbeitet, das Mitgliederwesen zu modernisieren und weiterzuentwickeln, damit wir für junge Menschen attraktiv sind und möglichst viele von ihnen mitnehmen auf die genossenschaftliche Reise“, so der Vorstandsvorsitzende Mark Heiter.
Auch in der Fläche der Region will die VR-Bank weiterhin präsent sein. „Wir haben die strategische Leitplanke festgezurrt, dass wir in den nächsten fünf Jahren in jeder unserer politischen Kommunen mit von Menschen gestalteten Filialen und Technik präsent sein wollen – sofern die Kommune und die Bevölkerung dies möchten und unterstützen“, geben die beiden Vorstände Orientierung für die nächsten Jahre.
Fünf neue Azubis
Das ist nicht zuletzt auch dann von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, neue Mitarbeiter zu gewinnen. Kai Zinken freut sich daher, „dass wir wieder fünf junge Menschen für die Bank begeistern konnten, die zum 1. August ihre Ausbildung bei uns beginnen“. Denn das Wachstum, das sich in den Bilanzzahlen ausdrückt, lässt sich nur dann steuern und verwalten, wenn die Bank auch über eine ausreichende Anzahl von gut ausgebildeten Fachkräften verfügt.
Daher verfolgen Mark Heiter und Kai Zinken gemeinsam mit dem gesamten Team auch hier das Ziel, ihre Bank nachhaltig strategisch weiterzuentwickeln. 2022 waren 146 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Hausbank der Region beschäftigt, acht mehr also noch im Vorjahr. Ihnen allen zu danken, ist für Mark Heiter und Kai Zinken eine Herzensangelegenheit: „Denn nur durch unsere engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wir in der Lage, trotz widriger Rahmenbedingungen durchaus gute Ergebnisse präsentieren zu können.“
Rad am Ring vom 21. bis 23. Juli 2023. Foto: sportograf.com
Nürburgring – Schon jetzt ist sicher, dass so viele Teilnehmende wie nie zuvor beim 24h-Rennen an den Start gehen werden. Und auch bei allen anderen Disziplinen liegen die Teilnehmerzahlen aktuell über den Vorjahres-Niveaus! Die RAR-Familie wächst und das ist fantastisch!
Jetzt sind es nur noch wenige Wochen bis der Startschuss für Rad am Ring 2023 fällt! Bis zum 3. Juli könnt ihr euch online anmelden und solltet bis dahin auch unbedingt eurer 24h-Teams vollständigeinbuchen.
Für alle, die Lust auf Radfahren ohne Zeitdruck haben, finden beim Tourenfahren (sportiv, touristisch oder E-Bike) oder mit den geführten Touren von MTB-Expert das passende Angebot! Ihr müsst euer Teamcamp noch ausstatten? Dann findet ihr bei unserem Partner SMI das passendeAngebot.
Geschafft: Die sieben Studentinnen freuen sich mit ihrem Dozenten der HSPV Dr. Sascha Opielka (links) sowie ihrer Projektbetreuerin Susanne Aumann (rechts) aus dem Fachbereich Sicherheit und Ordnung über die erfolgreiche Präsentation. Foto: Stadt Aachen/Jane Kaimer
Aachen – Studentinnen erarbeiten Mindeststandards für Aus- und Fortbildungen von Beschäftigten im kommunalen Ordnungsdienst. Am Montag, 19. Juni haben sieben Studentinnen der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung (HSPV NRW) im Aachener Ratssaal das Ergebnis ihres neunwöchigen Praxisprojektes in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Stadt Aachen präsentiert. Als Thema wählten die Nachwuchskräfte der Stadt Aachen die Erarbeitung eines Konzepts zu „Mindeststandards für Aus- und Fortbildungen von Beschäftigten im kommunalen Ordnungsdienst (OSD)“. Ausgangspunkt für die Projektarbeit ist der von den Anforderungen her sehr besondere und schnell wachsende Arbeitsbereich des OSD. Bisher gibt es auf diese Berufsbedingungen keine landesweit einheitlichen Konzepte.
Die Projektgruppe hat nach unterschiedlichen Analysen den Aus- und Fortbildungsbedarf skizziert und legt mit den Mindeststandards ein erstes Referenzwerk vor, das überregional als Orientierung dienen kann. Eine der Haupterkenntnisse ist, dass bisherige Fortbildungskonzepte nicht passgenau erscheinen, da sie – an anderen Berufen orientiert – bisher rhetorisches oder physisches Handeln alleingestellt priorisieren. Für die Berufsgruppe der kommunalen Ordnungsdienste wurde daher eine Kombination und gemeinsame Vermittlung der unterschiedlichen Schwerpunkte von rechtlichen Grundlagen, Konfliktrhetorik und Einsatztechniken befürwortet. Außerdem sollten die Aus- und Fortbildungsangebote in Nordrhein-Westfalen vereinheitlicht und weiterentwickelt werden. Darauf abgestimmt geben die Studentinnen eine Reihe von inhaltlichen und organisatorischen Empfehlungen, die in den definierten Mindeststandards münden.
Susanne Aumann, Abteilungsleiterin Außendienste und Sondernutzungen/Großveranstaltungen, betreute die Studierenden während des Projekts seitens der Fachpraxis. Seitens der HSPV NRW begleitete der Lehrbeauftragte Dr. Sascha Opielka das Projekt.
Was kann die „App durch die Eifel“?
Der Zugang erfolgt unkompliziert über eine einmalige Registrierung. Foto: Kreisverwaltung Bitburg-Prüm
Bitburg – Die Ende April vorgestellte „App durch die Eifel“ hat ihren Testlauf abgeschlossen. Die digitale Anwendung verknüpft als Beitrag zur nachhaltigen Mobilität die bereits im Eifelkreis Bitburg-Prüm bestehenden 32 türkisfarbenen „Mitfahrbänke“. Diese ermöglichen es, passierenden Fahrerinnen und Fahrern ihren Mitfahrwunsch anzuzeigen. Mithilfe der neuen App können nun Fahrtanbieter und Mitfahrsuchende miteinander verbunden werden; zudem ist es möglich, Mitfahrten auch von anderen Orten, wie Bushaltestellen oder Mitfahrparkplätzen zu organisieren.
Die ersten 70 Nutzerinnen und Nutzer haben sich registriert und in der Testphase 130 Fahrten eingestellt. Dank dieser frühen Unterstützung konnten die Funktionen weiterentwickelt und technische Fehler ausbessert werden. Entscheidend für den Erfolg der Plattform ist nun eine deutliche Steigerung der Nutzerzahlen, zum Beispiel durch persönliche Weiterempfehlungen.
Die „App durch die Eifel“ verfolgt vorrangig das Ziel, durch Fahrgemeinschaften den Treibhausgasausstoß zu reduzieren, die Verkehrsinfrastruktur zu entlasten und Menschen solidarisch zu unterstützen, die auf Mitfahrgelegenheiten angewiesen sind. Ermöglicht und begleitet wurde die App-Realisierung vom Arbeitskreis Mobilität sowie der Verbandsgemeindeverwaltung in Speicher, der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm und des VRT mit finanzieller Unterstützung durch die Toyota Mobility Foundation.
Was kann die „App durch die Eifel“? Der Zugang erfolgt unkompliziert über eine einmalige Registrierung. Den Nutzern werden zunächst nur die Vornamen der Teilnehmer angezeigt; erst nach einer erfolgreichen Vereinbarung erscheint lediglich unter den Mitfahrenden der vollständige Name.
Mitfahrgelegenheiten anbieten Aktuell können Fahrten im Umkreis von 55 km (Luftlinie) um Bitburg eingestellt werden. Ist die Anwendung lokal etabliert, kann der Umkreis erweitert werden. Auf einer Karte und im Eingabefeld werden die Mitfahrbänke und zusätzlich alle Bushaltestellen als Vorschlag angezeigt. Eine Fahrt kann jedoch von jedem beliebigen Start- und Zielpunkt als Einzelfahrt, als Hin- und Rückfahrt oder auch als regelmäßige Fahrt eingestellt werden.
Mitfahrgelegenheiten Suchen Auf der Startseite werden die aktuell eingestellten Mitfahrgelegenheiten chronologisch angezeigt. Für eine genauere Suche kann ein Start- und Zielpunkt eingegeben werden. Die Suche erfolgt dann live oder durch Klick auf „Mitfahrt finden“. Zusätzlich bestehen weitere Filtermöglichkeiten.
Mitfahrgesuche erstellen Falls aktuell keine relevante Mitfahrgelegenheit vorliegt, können Gesuche gespeichert werden. Sobald eine passende Fahrt eingestellt wird, erfolgt eine Benachrichtigung. Nach erfolgter Buchung können sich die Personen per integriertem Chat miteinander abstimmen.
Außerdem Nach einer Fahrt haben die Mitfahrenden die Möglichkeit, dem System noch einmal zu bestätigen, dass die Fahrt tatsächlich stattgefunden hat. Zudem kann der Ablauf der Fahrt bewertet werden. Die eingesparten CO2-Äquivalente werden der Fahrerin oder dem Fahrer dann im Profil gutgeschrieben.
Die Anwendung kann online unter www.app-durch-die-eifel.de in der Webversion verwendet oder im Google Play- oder Apple App-Store heruntergeladen werden. Betrieben wird die „App durch die Eifel“ von der Kreisverwaltung des Eifelkreis Bitburg-Prüm, die die Nutzung kostenfrei zur Verfügung stellt. Fragen oder Anregungen können per E-Mail an die Kreisverwaltung gerichtet werden unter: mitfahren@bitburg-pruem.de
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