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REGETEC Haus- und Energietechnik aus Kaisersesch gehört nun zur evm-Gruppe

Kaisersesch/Koblenz – Der Betrieb in Kaisersesch erweitert die Kapazitäten im Bereich Energiedienstleistungen – Der Bedarf an Photovoltaikanlagen und modernen Heizsystemen steigt kontinuierlich. Aus diesem Grund hat sich die evm-Gruppe zusätzliche Baukapazitäten für das Geschäft im Bereich Energiedienstleistungen gesichert: Sie hat die REGETEC Haus- und Energietechnik GmbH aus Kaisersesch erworben.

Das Unternehmen war bereits dienstleistend für die evm-Gruppe tätig. Die Arbeitsplätze der Beschäftigten sind damit gesichert. Eine weitere Stärkung des Standorts in Kaisersesch ist geplant. Mit der evm Service GmbH verfügt die evm-Gruppe bereits über einen eigenen Handwerksbetrieb, der Heizungen, Wärmepumpen, Speicherlösungen und Photovoltaikanlagen im Auftrag der evm bei Kundinnen und Kunden installiert. Dieser Betrieb wächst kontinuierlich und bietet Fachkräften einen sicheren Arbeitsplatz.

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Qualitäts-Auszeichnung für die Kreissparkasse Bitburg-Prüm

Bitburg – Grade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist es wichtig, sein Geld in guten Händen zu wissen. Vertrauen in die eigene Hausbank, verbunden mit Sicherheit, Kundenservice und Transparenz stehen bei Kunden deshalb hoch im Kurs. Unabhängige Bankentester des renommierten Deutschen Instituts für Bankentests haben im Rahmen einer bundesweiten Untersuchung die Beratungsqualität bei Banken und Sparkassen in der Region bewertet.

Bei den aktuellen Testkäufen in vier Instituten in Bitburg zur Beratung von Privatkunden sowie zur Baufinanzierungsberatung überzeugte die Kreissparkasse Bitburg-Prüm und wurde mit bemerkenswerten Gesamtnoten Testsieger. Damit darf sie als beste Bank in Bitburg erneut die Siegel der Zeitung „Die Welt“ in den beiden Kategorien „Beratung Privatkunden“ und „Beratung Baufinanzierung“ führen. Gleichzeitig wird auch das Digitale Banking der Sparkassen mit der Note „sehr gut“ bewertet.

Rainer Nickels, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, nahm die Auszeichnungen gemeinsam mit Vorstandsmitglied Mark Kaffenberger entgegen und betonte: „Es sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die tagtäglich die Lebenssituationen unserer Kunden teilen und mit ihrem fachlichen Wissen unsere Kunden individuell und kompetent beraten. Darauf können unsere Kunden vertrauen. Wir sind stolz auf diese renommierten Qualitätspreise als Bestätigung für unsere Leistungen. Die Auszeichnung der Zeitung „Die Welt“ lässt uns positiv in die Zukunft blicken.“

Der Qualitätstest „Beratung Privatkunden“ und „Beratung Baufinanzierung“

Ausgangssituation ist das sogenannte „Mystery Shopping“, eine wissenschaftliche Untersuchungsmethode, bei der ein versierter und speziell geschulter Tester einen Beratungstermin vereinbart oder unangemeldet vor Ort eine Beratung zu verschiedenen Themen wünscht. Der Testkunde gibt an, dass er eine neue Bankverbindung sucht. Im Gespräch hat der Berater eine Vielzahl von Informationen zur persönlichen und finanziellen Situation des Kunden zu beachten und zu analysieren, um für den Kunden eine an seinen individuellen Bedürfnissen ausgelegte Lösung zu erarbeiten.

Der Qualitätstest „Digital Banking“

Mit der Note „sehr gut“ schnitt die Kreissparkasse Bitburg-Prüm in Bitburg im aktuellen Bankenvergleich auch beim digitalen Banking ab. Der wissenschaftlich fundierte Qualitätstest im Digital Banking, dem modernsten Segment der Finanzinstitute, berücksichtigt mehr als 60 Einzelkriterien des digitalen Angebots, darunter Sicherheitstools, digitale Zahlsysteme, Banking Features und Kompatibilität des Browsers.

„Wir freuen uns sehr über diese besondere Auszeichnung für das Banking der Sparkasse. Sie ist eine wichtige Bestätigung unserer verfolgten Digitalstrategie und weist uns den Weg in die Zukunft“, sagte Mark Kaffenberger, Mitglied des Vorstandes der Kreissparkasse Bitburg-Prüm.

„Gleichzeitig sind die Auszeichnungen uns Ansporn, unsere Teams weiterhin zu fördern und unsere Beratungs- und Servicequalität auf höchstem Niveau zu halten“, ergänzt Rainer Nickels.

 

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Zwei Mal „sehr gut“ – Azubis in Aachen beenden Ausbildung

Aachen – Insgesamt zehn Auszubildenden hat das städtische Ausbildungsteam zum erfolgreichen Abschluss gratuliert. Ende Juni absolvierten fünf Beamtenanwärter*innen der Laufbahngruppe 1 zweites Einstiegsamt und fünf Verwaltungsfachangestellte ihre Abschlussprüfungen.

Zum ersten Mal durchlief ein Auszubildender die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten mit dem Schwerpunkt Sicherheit und Ordnung und konnte diese mit dem Ergebnis „sehr gut“ abschließen. Auch eine Kollegin mit dem Schwerpunkt Allgemeine Verwaltung beendete ihre Ausbildung mit der Note „sehr gut“.

Ausbilderinnen Birgit Krott und Anja Jacobs wünschen den Absolvent*innen für die weitere berufliche Entwicklung viel Erfolg: „Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit mit viel Engagement, guten Leistungen und kreativen Ideen.“

Die zweijährige Ausbildung startete für die Beamtenanwärter*innen am 1. August 2021 und die dreijährige Ausbildung für die Verwaltungsfachangestellten am 1. August 2020. Alle Prüflinge werden übernommen und sind ab sofort in verschiedenen Bereichen der Verwaltung eingesetzt.

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Projekt Flutmuseum im Ahrtal – Machbarkeitsstudie abgeschlossen

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Vom Gutachter empfohlene Standorte liegen in Rech und in Bad Neuenahr-Ahrweiler – Zwei Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal steht neben dem Hauptthema Wiederaufbau auch die Frage im Raum, wie ein zentraler Erinnerungsort als Museum oder Dokumentationsstätte einmal aussehen könnte. Im Rahmen des „Nachhaltigen Tourismuskonzeptes Ahrtal 2025“ hat daher auch ein mögliches Flutmuseum als Leitprojekt Eingang in die Konzeptentwicklung gefunden. Eine vom Ahrtal-Tourismus in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie zum Projekt mit dem Arbeitstitel „Ausstellungs-/Besucherzentrum Flut und Gedenkstätte“ konnte im Juni finalisiert werden.

Nach einer Ausschreibung ist es dem Ahrtal-Tourismus gelungen, das renommierte Atelier Brückner als Auftragnehmer für die Machbarkeitsstudie zu gewinnen. Das Atelier Brückner mit Firmensitzen in Stuttgart und Seoul, Korea konzipiert und gestaltet narrative Architekturen für Marken, Ausstellungen und Museen. Nach ihren Ideen wurden beispielsweise folgende Museen konzipiert: das Natural History Museum Oslo, das GEM – Grand Egyptian Museum Gizeh, das Viking Kopenhagen, das Nobel Museum Stockholm und das Deutsche Sport- und Olympia-Museum in Köln. Oberstes Ziel der Studie ist, eine zentrale und eine nationale Gedenkstätte/Museum zu konzipieren, die alle betroffenen Orte und Initiativen bündelt und eine für alle Beteiligten, insbesondere für die Einwohnerinnen und Einwohner des Ahrtals, sensible Konservierung der Ereignisse des Sommers 2021 vornimmt. Damit verbunden sind auch eine Standortauswahl, erste thematische und szenarische Entwürfe sowie eine Kostenschätzung.

David Bongart, Projektleiter Tourismuskonzept beim Ahrtal-Tourismus erläutert: „Uns ist natürlich bewusst, dass noch nicht alle unsere Vision und Planung nachvollziehen können. Wer tagtäglich noch über unbefestigte Straßen fahren muss, den Lückenschluss des Radwegs zwischen Altenahr und Walporzheim herbeisehnt oder noch nicht wieder seinen Betrieb eröffnen oder in sein Wohnhaus zurückziehen konnte, der kann die Überlegungen zu einem solchen Projekt eventuell nicht nachvollziehen. Wichtig ist uns, dass wir uns bereits heute damit beschäftigen, da wir eine Projektdauer ab Startschuss von mindestens vier bis fünf Jahre einkalkulieren müssen. Des Weiteren müssen wir bereits heute anfangen, die potentiellen Exponate zu kuratieren, da einige bereits unwiderruflich entsorgt worden sind.“

Im Rahmen von Workshops hat das Atelier Brückner nun eine erste Planung für ein Flutmuseum erarbeitet. Bewusst hat die Machbarkeitsstudie acht mögliche Standorte entlang des Ahrlaufes unter die Lupe genommen, beispielsweise in Antweiler, Schuld und Altenahr. Aus Sicht der Planer ergaben sich hierbei zwei Favoriten: Die Alte Schule in Rech und die Pius-Kirche in Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Mit der Machbarkeitsstudie haben wir schon einen ersten Meilenstein erreicht, denn wir haben nun eine Basis für alle weiteren Schritte und Gedanken.“ Er erklärt weiter, dass alle Standorte nur aus Sicht der Machbarkeitsstudie bewertet worden seien. Die Genehmigungen und Möglichkeiten könnten jedoch erst nach der erfolgreichen Akquise von monetären Mitteln erfolgen. „Somit könnte sich theoretisch auch noch ein ganz anderer Standort in der finalen Planung ergeben“, so Bongart.

Für den Standort Pius-Kirche hat das Atelier Brückner exemplarisch eine erste Visualisierung und Storyline ausgearbeitet, bei der Projektleiterin Milic-Grunwald laut Bongart sehr viel Fingerspitzengefühl bewiesen habe. Neben dem Gedenken an die Opfer und der Dokumentation der schrecklichen Katastrophe sollen auch die einmalige Solidaritätsleistung und der Wiederaufbau ihren Platz in der Ausstellung finden. „Sollte sich jemand auf Landes- und/oder Bundesebene finden, der diese Option unterstützt, könnten wir in konkrete Gespräche einsteigen und eine Eröffnung des Flutmuseums noch in diesem Jahrzehnt anpeilen“, sagt Bongart. Als möglicher Bestandteil des Flutmuseums wurde beispielsweise das MOMAHR mit in die Planungen integriert, der Cube mit Exponaten aus der Flut, welche Initiatoren der Flutwein-Kampagne erstellt haben.

Parallel zu der Machbarkeitsstudie durch den Ahrtal-Tourismus für die Gedenkstätte hat die Kreisverwaltung Ahrweiler für das eher wissenschaftlich orientierte Projekt „ICCA – International Crisis Center Ahr“ ebenfalls eine Machbarkeitsstudie beauftragt. Das ICCA soll mit Laboren, Vortrags- und Tagungsräumen der Forschung und Lehre Raum bieten und professionelles, zukunftsweisendes Sprachrohr und Plattform der Krisenwissenschaft und Katastrophendienste sein. Daneben soll es mit (Wechsel-) Ausstellungen als multimediales und interaktives Besucherzentrum zum Thema Krise dienen und sich mit den Auswirkungen des Klimawandels beschäftigen. Bongart erklärt: „Es wird aber keinen Wettbewerb zwischen den beiden Konzepten geben. Wir stehen hier im engen Austausch mit der Kreisverwaltung. Denn der nun ausgearbeitete museale Part könnte später auch ein Baustein des ICCA sein. Ob man am Ende die Themen an zwei Standorten spielt oder die Inhalte in einem Projekt bündelt, wird sich in den weiteren Schritten zeigen. Aktuell wären beide Varianten denkbar.“

Derzeit ist der Ahrtal-Tourismus dabei, alle Kernaussagen der umfangreichen Machbarkeitsstudie aufzubereiten und zusammenzufassen, um dann potentielle Förderer und Sponsoren anzusprechen. Bongart: „Für alle Leitprojekte aus dem nachhaltigen Tourismuskonzept gilt, dass wir keine Papiere für die Schublade entwickeln wollten, sondern uns bewusst auf umsetzbare und gewinnbringende Inhalte für die Region des Ahrtals fokussiert haben. Jetzt fängt die eigentliche Arbeit jedoch erst an, indem wir Finanzierungsmöglichkeiten suchen.“ Je nach Größe und Ausführung würde das Flutmuseum laut den ersten Schätzungen der Gutachter bei Kosten zwischen 10 und 20 Millionen Euro liegen.

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Kunst & Kultur

Künstlerinnen verzaubern das Kreuzauer Rathaus

Kreuzau – Angelika Busch, Sibilla Lehmann, Gisela Wunder und Lucyna Grzesiuk stellen zum ersten Mal gemeinsam aus. Aus einer Begegnung auf einer Vernissage vor einem Jahr entstand eine Freundschaft zwischen den Künstlerinnen Angelika Busch, Sibilla Lehmann, Gisela Wunder und Lucyna Grzesiuk. Nun stellen die Seelenverwandten zum ersten Mal gemeinsam aus und zeigen ihre Werke bis zum 1. September 2023 im Rathaus Kreuzau.

Peter Macherey, 1. stellvertretender Bürgermeister, begrüßte die zahlreichen Gäste zur Eröffnung und dankte den Künstlerinnen, dass sie die Ausstellungsfläche in einen farbenfrohen Gang verwandelt haben. Für die musikalische Begleitung sorgte Dominik Probert.

Der große Reiz von Kunstausstellungen im Kreuzauer Rathaus liegt in der Vielfalt. Zum einen laden sie ein zu einer Begegnung mit Newcomern sowie namhaften Kunstschaffenden aus der Region und zum anderen beeindrucken die Werke in ihren unterschiedlichen Thematiken und Macharten. Diese Vielfalt zeichnet sich auch in der neu eröffneten Ausstellung aus. Die Künstlerinnen haben ihre Ausstellung mit „Seelenfarben Quartett“ betitelt. Der Titel alleine regt schon zum Nachdenken an. Beim Betrachten der Werke wird dieser Effekt noch einmal verstärkt.

Angelika Busch war schon immer kreativ und arbeitet nun nach ihrer beruflichen Tätigkeit als Erzieherin und Ergotherapeutin als Künstlerin in ihrem Atelier. Dort experimentiert sie mit Farben und Materialien. Lucyna Grzesiuk liebt seit Kindheitstagen die Malerei und das Zeichnen und hat beruflich über 35 Jahre Requisiten und Bühnenbilder für verschiedene Theater erstellt. Sibilla Lehmann hat erst 2015 das Malen für sich entdeckt und experimentiert seitdem mit Acrylfarben in Verbindung mit Strukturpasten, Papier und verschiedenen anderen Materialien. Gisela Wunder kam vor zwei Jahren zur Malerei, in der sie nun voll und ganz aufgeht. Vor allem die Methode Neurographik von Pavel Piskarev hat sie dazu animiert, noch intensiver sich auf die Malerei einzulassen.

Bis Freitag, 1. September 2023, kann die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Rathauses (montags bis freitags von 8:30 – 12:00 Uhr, dienstags von 13:30 – 16:00 Uhr und donnerstags von 13:30 – 17:00 Uhr) besucht werden.

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News

Jetzt als Sportverein für den Wettbewerb „Sterne des Sports“ 2024 bewerben!

Region/Berlin – Neue Bewerbungsplattform geht an den Start – Die deutschen Sportvereine können sich seit Beginn dieser Woche für den bundesweiten Wettbewerb „Sterne des Sports“ 2024 bewerben. Die 21. Ausgabe der vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den Volksbanken Raiffeisenbanken ausgelobten jährlichen Auszeichnung für gesellschaftlich engagierte Sportvereine geht dabei mit einer neu geschaffenen Bewerbungsplattform an den Start.

Alle Sportvereine können sich ab sofort unter www.viele-schaffen-mehr.de/sterne-des-sports mit ihren Initiativen bewerben. Neu ist auch, dass hier künftig alle eingereichten Engagements der Vereine für die Öffentlichkeit sichtbar sind, während dies im bisherigen Bewerbungsverfahren ausschließlich den Jurys auf den drei Auszeichnungsebenen Bronze, Silber und Gold vorbehalten war.

Auch das bereits 2022 eingeführte Crowdfunding als zusätzlicher Bewerbungsweg für die „Sterne des Sports” ist hier integriert. Der Bewerbungszeitraum für den Wettbewerb „Sterne des Sports“ 2024 erstreckt sich vom 3.Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024.

Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR): „Mit den ‚Sternen des Sports‘ würdigen wir das unschätzbare ehrenamtliche Engagement der Menschen in den Sportvereinen seit inzwischen mehr als 20 Jahren und unterstützen ihre Projekte finanziell. Die neue Bewerbungsplattform stiftet Vereinen einen zusätzlichen Nutzen, denn sie machen ihre Engagements direkt mit der Einreichung zum Wettbewerb öffentlich sichtbar und können so Fans und Mitglieder gewinnen. Diese interaktive und Crowdfunding einschließende Möglichkeit ist Bestandteil der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Digitalisierung des Wettbewerbs ‚Sterne des Sports‘, die wir mit unserem Partner DOSB umsetzen.“

DOSB-Präsident Thomas Weikert: „Ich freue mich auf jede einzelne Bewerbung, weil es faszinierend ist zu sehen, mit wie viel Begeisterung und Kreativität ehrenamtlich Tätige unterwegs sind. Diese über die rein sportlichen Angebote hinausgehenden gesellschaftlichen Engagements schaffen etwas ganz Besonderes: sie machen das Dorf, den Stadtteil oder den Kiez zu einem besseren Ort.“

Die „Sterne des Sports“ sind die bedeutendste deutsche Ehrung für Sportvereine. Sie leuchten seit mittlerweile über 20 Jahren für die Werte, die die ehrenamtlich Engagierten in den Vereinen vorleben: Neben der Freude an Bewegung und Leistungsbereitschaft sind dies beispielsweise Bildung und Qualifikation, Ehrenamtsförderung und Gemeinschaftssinn, Gesundheit und Prävention, Inklusion und Integration oder Klimaschutz. Im Frühjahr 2003 entwickelten der Deutsche Sportbund (DSB) und die Volksbanken und Raiffeisenbanken, die gemeinsam hinter der bedeutendsten deutschen Ehrung für Sportvereine stehen, die Vision eines bundesweiten Wettbewerbs.

Für die 20. Jubiläumsausgabe 2023 bewarben sich über 1.100 Sportvereine, die sich nun alle im Rennen um den “Großen Stern des Sports” in Gold befinden (Verleihung Januar 2024 in Berlin). Seit Beginn der Auszeichnung „Sterne des Sports“ flossen den prämierten Vereinen insgesamt mehr als acht Millionen Euro an Fördermitteln zu.

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News

Neue Anwärter in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz folgen auf stolze Absolventen

Region/Mayen-Koblenz 15 Nachwuchskräfte starten im Kreishaus – Abschlussjahrgang wird komplett übernommen. Mehr als 30 junge „Helden der Kreisverwaltung“ – um es mit dem Slogan der Ausbildungskampagne zu sagen – haben in diesen Tagen ein Wechselbad der Gefühle im Kreishaus erlebt: Während 17 Absolventen freudestrahlend ihre Ernennungsurkunden und Abschlusszeugnisse entgegennahmen, blicken 15 neue Anwärter erwartungsvoll auf ihre Ausbildung bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz. Gemeinsam setzen sie sich für die Bürger des Landkreises ein und stellen sich den schwierigen Themen der Zeit sowie Herausforderungen, die es in der Verwaltung zu meistern gilt.

„Wir brauchen gut ausgebildete Fachkräfte, um mit der Verwaltung auch weiterhin fit für die Zukunft aufgestellt zu sein. Aus diesem Grund liegt uns die Ausbildung junger Menschen ganz besonders am Herzen“, sagte Landrat Dr. Alexander Saftig bei der Ernennung der neun Absolventen im zweiten Einstiegsamt und acht Absolventen im dritten Einstiegsamt zu Kreissekretären und Kreisinspektoren auf Probe. „Es freut uns sehr, dass die Absolventen ihren beruflichen Lebensweg weiter mit uns in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz gehen wollen“, betonte Büroleiterin Petra Kretzschmann.

Bei der Begrüßung der neuen Nachwuchskräfte zeigte der Landrat den sieben Beamtenanwärtern im dritten Einstiegsamt und acht Beamtenanwärtern im zweiten Einstiegsamt deutlich auf, wie wichtig eine leistungsstarke Verwaltung ist, um die Serviceaufgaben gut organisieren zu können.

Die Anwärter des dritten Einstiegsamt durchlaufen ein dreijähriges Duales Studium und werden dieses mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts abschließen. Die Anwärter im zweiten Einstiegsamt stellen sich der zweijährigen Ausbildung zum Verwaltungswirt. Das nun bevorstehende Duale Studium und die Ausbildung gliedern sich in theoretische Abschnitte an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen, bei denen den Anwärtern ein fundiertes Wissen für die Praxis vermittelt wird, sowie den praktischen Einsatz im Kreishaus und Gastpraktika an anderen Behörden.

Jetzt für 2024 bewerben: Die Bewerbungsfrist für den Ausbildungs- bzw. Studienbeginn am 1. Juli 2024 endet am 31. August 2023. Alle Infos zur Ausbildung bei der Kreisverwaltung unter www.kvmyk.de/ausbildung oder beim Ausbildungsbeauftragten Peter Klöckner, Telefon 0261/108-226, E-Mail: peter.kloeckner@kvmyk.de

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Politik

Digitale Verwaltung – Ein Konto für alles in Rheinland-Pfalz

Region/Mainz – Rheinland-Pfalz nutzt ab 2024 die BundID zur Identifizierung von Bürgerinnen und Bürgern bei Online-Anträgen Das Land Rheinland-Pfalz wird zum Jahresende 2023 eine Umstellung des bisherigen Nutzerkontos Rheinland-Pfalz auf die BundID vornehmen. Die BundID ist das zentrale Konto des Bundes zur Identifizierung von Bürgerinnen und Bürgern bei Online-Anträgen. Mit der BundID können Bürgerinnen und Bürger mit ein und demselben Nutzerkonto bundesweit Online-Anträge stellen. Alle Bescheide und Nachrichten zu einem digitalen Antrag gehen dann im zentralen BundID-Postfach ein.

„Die BundID als ‚Eines-für-alles-Konto‘ ermöglicht eine effiziente und sichere Kommunikation der Bürgerinnen und Bürgern mit der Verwaltung. Es wird maßgeblich zur Vereinfachung digitaler Verwaltungsprozesse beitragen und schafft die Grundlage für eine effiziente Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes in Rheinland-Pfalz“, erklärte Digitalisierungsstaatssekretär Fedor Ruhose. Mit der einheitlichen Identifikationslösung für Online-Anträge werde für die Nutzerinnen und Nutzern ein reibungsloser und einfacher Zugriff gewährleistet. Die Umstellung vom bisher in Rheinland-Pfalz genutzten Nutzerkonto auf die BundID biete zudem eine verbesserte technische Infrastruktur, die eine sichere und benutzerfreundliche Authentifizierung ermögliche, so Ruhose.

Markus Richter, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern und für Heimat sowie Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik, ergänzte: „Der Wechsel von Rheinland-Pfalz zur BundID ist ein wichtiger Schritt in Richtung Konsolidierung zentraler Komponenten im Rahmen der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Er spiegelt die enge und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern wider. Für das Vertrauen in die BundID danke ich Rheinland-Pfalz.“

Die Umstellung vom Nutzerkonto Rheinland-Pfalz auf die BundID erfolgt zunächst für alle Online-Verwaltungsleistungen im Rahmen der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Diese soll in Rheinland-Pfalz bis zum 31. Dezember 2023 abgeschlossen sein. Für Unternehmen soll der Umstieg vom Nutzerkonto auf das „Mein Unternehmenskonto“ (MUK) Ende 2024 erfolgen.

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Kreissparkasse Bitburg-Prüm ehrt die besten weiterführenden Schulen

Bitburg –  Sportliche Schülerinnen und Schüler belohnt – Dabei sein ist einfach. Unter dem olympischen Motto fördert die Kreissparkasse Bitburg-Prüm in Kooperation mit dem Sportbund Rheinland das Deutsche Sportabzeichen in den Schulen unseres Eifelkreises. Die beiden sportlichsten weiterführenden Schulen hat die Sparkasse nun mit Geldpreisen für neue Sportausstattung, Sportfeste oder andere sportliche Zwecke belohnt.

Das Vinzenz-von-Paul-Gymnasium in Niederprüm hat 2023 erneut den 1. Platz bei den weiterführenden Schulen im Eifelkreis Bitburg-Prüm erreicht. Satte 94 % aller Schüler haben das Sportabzeichen abgelegt und somit ihrer Schule einen Gewinn von 700,- € beschert. Schulleiter Andreas Ostermann und Sportlehrer Axel Gerigk freuten sich riesig über diesen tollen Gewinn, welcher von Irene Mees, Bereichsleiterin Unternehmenskommunikation der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, im Rahmen des Sommerfestes des Gymnasiums überreicht wurde. „Wir freuen uns sehr. Das großzügige Preisgeld werden wir sofort wieder in neue Sportgeräte investieren. Vielen Dank dafür!“ so Schulleiter Ostermann.

Über den 2. Platz bei den weiterführenden Schulen und einen Gutschein im Wert von 500,- € darf sich die Grund- und Realschule Plus in Neuerburg freuen. Kathrin Franzen, Jugendmarkt-Betreuerin der Kreissparkasse Bitburg-Prüm überreichte Schulleiter Mario Merkes und der betreuenden Sportlehrerin Stefanie Berg den großen Scheck der Sparkasse und lobte die Schülerinnen und Schüler für ihren Einsatz. „58 Schülerinnen und Schüler der GRS Plus Neuerburg haben erfolgreich beim Sportabzeichen-Wettbewerb teilgenommen. Mit eurem sportlichen Einsatz habt ihr diesen Gewinn für eure Schule möglich gemacht. Herzlichen Glückwunsch zum verdienten 2. Platz beim Wettbewerb der weiterführenden Schulen.“

Auch in 2023 unterstützt die Kreissparkasse Bitburg-Prüm den Sportbund Rheinland und übernimmt sämtliche Kosten für Urkunden und Medaillen und belohnt die sportlichsten Grund- und Förderschulen sowie die sportlichsten weiterführenden Schulen wieder mit attraktiven Geldpreisen. Interessierte Lehrer können sich kostenfrei bei der Kreissparkasse anmelden und mitmachen.

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Wirtschaft

Erster Spatenstich für den neuen Zustell-Stützpunkt der Deutschen Post in Euskirchen

Euskirchen – In Euskirchen an der Rudolf-Diesel-Straße beginnt der Bau eines neuen CO₂-freien Zustellstützpunktes der Deutschen Post. Ab 2024 werden von dort aus mehr als 40.500 Haushalte in Euskirchen und Bad Münstereifel mit Briefen und Paketen versorgt. Post und Stadt vollziehen gemeinsam symbolisch den ersten Spatenstich. Gebäude mit Photovoltaik, Wärmepumpe und Ladeinfrastruktur für E-Mobilität. Die klimafreundliche Zustellung soll ausgeweitet werden.

Die Deutsche Post hat in Euskirchen an der Rudolf-Diesel-Straße 5 mit den Bauarbeiten für einen neuen Zustellstützpunkt begonnen, von dem aus zukünftig mehr als 40.500 Haushalte in den Städten Euskirchen und Bad Münstereifel mit Briefen und Paketen versorgt werden. Als CO₂-freier Standort wird das neue Gebäude, das im kommenden Jahr fertiggestellt werden soll, über Photovoltaik-Anlage, Wärmepumpe mit Fußbodenheizung, LED-Beleuchtung und Gebäudeautomation sowie Ladeinfrastruktur für E-Mobilität verfügen. Die klimafreundliche Zustellung soll ausgeweitet werden.

Netto-Null-Emissionen-Logistik

DHL Group strebt bis 2050 die Netto-Null-Emissionen-Logistik an und eröffnet bis Ende 2025 bundesweit insgesamt 280 CO₂-freie Standorte. „Insbesondere die Schaffung eines solchen CO₂-freien Standortes und der Ausbau der klimafreundlichen Zustellung liegen uns sehr am Herzen“, erklärten Michael Merten, Abteilungsleiter der Niederlassung Betrieb Bonn (Abteilung Auslieferung Brief/Verbund), und Zustellstützpunktleiterin Ute Klinkhammer beim symbolischen Ersten Spatenstich, den sie gemeinsam mit Repräsentanten der Stadt und des Kreises Euskirchen vollzogen hat.

Wolfgang Honecker, Technischer Beigeordneter der Stadt Euskirchen, stellte fest: „Die Zustellung von Brief- und Paketsendungen hat eine nach wie vor wachsende Bedeutung, auch im Alltag der Bürgerinnen und Bürger. Angesichts der Herausforderungen der Klimaentwicklung ist der neue Zustellstützpunkt der Deutschen Post eine zukunftsgerichtete bauliche Lösung und passt mit dem Ziel der Null-Emissionen-Logistik bestens zu den Bemühungen der Kreisstadt Euskirchen um Klimaschutz und Klimafolgenanpassung.“

Die Betriebsfläche wird auf mehr als 2430 Quadratmeter wachsen – gegenüber insgesamt rund 1950 Quadratmetern an den aktuellen Standorten in Euskirchen (In den Herrenbenden) und Bad Münstereifel (Kölner Straße). Am neuen Standort in Euskirchen an der Rudolf-Diesel-Straße werden die beiden Zustellteams für Euskirchen und Bad Münstereifel unter einem Dach vereint und zu einem rund 115 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählenden Team zusammenwachsen.

Im September 2020 waren die Planungen für das Projekt angelaufen, bei dem es sich um ein eigenes Bauvorhaben der Deutschen Post handelt. Für den Grundstückskauf und für die Realisierung des Baus zeichnet die Deutsche Post DHL Real Estate Deutschland verantwortlich. Nach dem Vorliegen der Baugenehmigung konnte jetzt kurzfristig der Baustart erfolgen.

So läuft die Post vor Ort: Werktäglich werden frühmorgens die Briefsendungen und Pakete für 53879 und 53881 Euskirchen sowie 53902 Bad Münstereifel aus dem Briefzentrum Troisdorf und aus dem Paketzentrum Köln-Eifeltor ab 2024 den neuen Zustellstützpunkt in Euskirchen ansteuern. Von dort aus brechen dann die Zustellerinnen und Zusteller auf in ihre 65 Bezirke. In den 51 Verbundbezirken (34 in Euskirchen und 17 in Bad Münstereifel) erhalten die Kundinnen und Kunden Briefe und Pakete aus einer Hand; zudem gibt es neun Briefbezirke und fünf Bezirke mit Paketzustellung in Euskirchen. Die Menge der Sendungen, die in jeder Woche an die mehr als 40.500 Haushalte in Euskirchen und Bad Münstereifel zugestellt werden, beläuft sich auf rund 213.000 Briefe und 36.500 Pakete.