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Neue Gesichter im Ordnungs-Außendienst in Meckenheim

Meckenheim – Die Mitarbeitenden des Ordnungsaußendienstes sind täglich für die Bürgerinnen und Bürger im Einsatz. Seit Ende des vergangenen Jahres hat sich das Team der Stadt Meckenheim personell verändert: Langjährige Mitarbeiter haben den Außendienst verlassen, drei neue Gesichter sind jetzt im Meckenheimer Stadtgebiet in der Uniform des Ordnungsamtes unterwegs.

Das neue Team besteht nun wieder aus sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sowohl am Tag als auch in den Abend- und frühen Nachtstunden im Dienst sind.

An sechs Tagen in der Woche sind die an ihrer Uniform mit dem Stadtwappen zu erkennenden Bediensteten des Ordnungsaußendienstes im kompletten Stadtgebiet Meckenheim unterwegs und stehen dort als Ansprechpersonen für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

Das Aufgabengebiet des Ordnungsaußendienstes ist hierbei äußerst vielfältig: Neben den Vorschriften der Meckenheimer Stadtordnung überwachen sie u. a. auch die Einhaltung des Gaststätten- und Gewerberechts, des Jugendschutzes, des Nichtraucherschutzes und des Abfallrechts. Im Zusammenhang mit Müllablagerungen, freilaufenden Hunden und Ruhestörungen führen sie die Ermittlungen der Verwaltung vor Ort und verfügen Maßnahmen, bei Bedarf auch unmittelbare Maßnahmen zur Gefahrenabwehr.

Das wohl bekannteste Aufgabenfeld des Ordnungsaußendienstes ist die Verkehrsüberwachung. Hierbei ist die Stadt Meckenheim lediglich für den ruhenden Verkehr zuständig, also der geparkten Fahrzeuge. Die Überwachung des fließenden Verkehrs, beispielsweise Geschwindigkeitsüberwachungen und Kontrollen von Radfahrenden oder Personen auf E-Bikes, fallen hingegen in die Zuständigkeit der Polizei.

Der Ordnungsaußendienst hat bei der Ausübung seiner Aufgaben zahlreiche gesetzliche Befugnisse nach dem Ordnungsbehördengesetz in Verbindung mit dem Polizeigesetz Nordrhein-Westfalen. So sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes unter anderem befugt, Personalien festzustellen und Daten zu erheben, Durchsuchungen von Personen und Sachen vorzunehmen, Personen festzuhalten, Gegenstände sicherzustellen und Platzverweise zu erteilen.

Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass drei der Mitarbeitenden auch Mitglieder einer freiwilligen Feuerwehr in ihren Heimatkommunen sind und bei Bedarf im Tagesalarm die Feuerwehr Meckenheim unterstützen.

 

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Westnetz investiert 750.000 Euro für Versorgungs-Sicherheit in Rheinland-Pfalz

Saffig/Idar-Oberstein – Ein hochmodernes Multifunktionsfahrzeug, auch bekannt als „Huddig“, wurde am Standort Idar-Oberstein des Regionalzentrums (RZ) Rhein-Nahe-Hunsrück stationiert. Darüber hinaus werden auch die rheinland-pfälzischen Regionalzentren Rauschermühle und Trier von dem Multifunktionsfahrzeug profitieren.

„Huddig EGON Freileitungsbau-Verfahren“ ermöglicht schnelleres und effizienteres Arbeiten an Freileitungsmasten. Durch integrierte Hubarbeitsbühne und Mastsicherungsgreifer wird auch die Arbeitssicherheit verbessert. Fahrzeug wird in Rheinland-Pfalz eingesetzt, um die Versorgungsnetze in den Regionalzentren zu warten und Störungen zu beheben.

Das neue Fahrzeug dient der Instandhaltung und Entstörung des gesamten Versorgungsnetzes der drei Regionalzentren und gewährleistet eine sichere und zuverlässige Energieversorgung in der Region. Auf dem Betriebsgelände in Idar-Oberstein erhielten Thomas Johann, Leiter des Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück, Martin Kreis, Referent im Innovationsmanagement bei Westnetz, sowie die Netzbetriebsleiter Marco Denzer (Rhein-Nahe-Hunsrück), Tom Fuchs (Rauschermühle), André Felten (Trier) zusammen mit Fahrzeuglenker Frank Dietrich einen ersten Eindruck von den vielfältigen Funktionen des Fahrzeugs. Dietrich hat den Vorschlag, den Huddig anzuschaffen, im unternehmenseigenen Ideenmanagement eingebracht.

Das Multifunktionsfahrzeug vereinfacht den Mastwechsel erheblich und minimiert Aufwand sowie Schäden. „Vom Antransport bis zum Abtransport der Masten wird lediglich der Mastsetzlöffel benötigt. Mit einem Mastsetzlöffel können sämtliche Masttypen im Niederspannungs- und Mittelspannungsbereich gestellt werden. Der Mastwechsel erfolgt jetzt mit nur einer geländegängigen Maschine. Dadurch ersparen wir uns Werkzeugwechsel auf den Baustellen und minimieren Flurschäden“, erklärte Frank Dietrich, Techniker und Bediener des Fahrzeugs. „Dank der integrierten Hubarbeitsbühne ist das Besteigen der Masten nicht mehr erforderlich, was eine höhere Arbeitssicherheit gewährleistet. Zudem werden manuelle Tätigkeiten im Arbeitsbereich reduziert durch kontrolliertes Herausziehen und Ablegen des alten sowie das Aufstellen des neuen Mastes. Und während wir das Loch verfüllen, ist kein Kraneinsatz notwendig, da der Mastsicherungsgreifer am Steigerkorb eine permanente Sicherung bietet.“

„Dieses Fahrzeug ermöglicht unseren operativ tätigen Kolleg*innen, schnell und sicher höhergelegene Arbeitsstellen, auch in unwegsamem Gelände, zu erreichen – und das alles kompakt in einem Fahrzeug. Letztendlich erhöhen wir mit diesem professionellen und sicheren Arbeitsmittel auch den Schutz unserer Mitarbeiter*innen. Eine großartige Entwicklung von der Idee zur Innovation“, betonte Kreis, Referent im Innovationsmanagement.

RZ-Leiter Johann ist begeistert von der Leistungsfähigkeit des neuen Fahrzeugs. „Die Investition von Westnetz in die Versorgungssicherheit unserer Region stellt für uns einen bedeutenden Schritt dar. Als Netzbetreiber setzen wir uns täglich 24 Stunden und 7 Tage die Woche dafür ein, insbesondere im ländlichen Bereich das Netz instand zu halten und eine zuverlässige Versorgung bei den unterschiedlichen Witterungsbedingungen sicherzustellen. Das neue Fahrzeug schafft die besten Voraussetzungen für einen sicheren Netzbetrieb und kommt allen Bürger*innen in Rheinland-Pfalz zugute.“

Hintergrund:

Das Multifunktionsfahrzeug besteht aus dem Fahrzeugträger Huddig mit dem Umbau zum EGON Freileitungs-Verfahren (Ergonomisch, Gefahrenreduziert, Optimierte Prozesse, Neue Arbeitsweisen).

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Zum ersten und vermutlich einzigen Mal – Gruppe der Masters of Wine zu Gast im Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Delegation der Masters of Wine erlebt Best-of der Ahrweine – Internationale Weinexperten begeistert vom der Qualität der Spätburgunder. Dieser Besuch wird in die Annalen des Weinbaugebietes Ahr eingehen: Zum ersten und vermutlich einzigen Mal war eine Gruppe der Masters of Wine zu Gast im Ahrtal. Die 19 internationalen Weinexperten erlebten an der Ahr ein „Best of“ der Ahrweine, insbesondere dem Blauen Spätburgunder.

Der Ahrwein e.V. hatte gemeinsam mit zahlreichen Ahr-Winzern ein Programm zusammengestellt, das die Ahrweine sowohl im Terroir der Weinberge, in den Weinkellern sowie auch im Zusammenspiel mit regionalen Speisen glänzen ließ. „Es war eine ganz besondere Ehre, dass die Masters of Wine unser kleines Weinbaugebiet bereist haben. Eine Fachbesucher-Reise auf diesem internationalen Spitzen-Niveau werden wir hier so schnell nicht mehr erleben“, freute sich Peter Kriechel, Vorsitzender des Ahrwein e.V.

Weltweit gibt es lediglich rund 500 Masters of Wine. Die Ausbildung am Institute of Masters of Wine in London gilt als die schwierigste Herausforderung in der internationalen Weinwelt. In diesem Jahr kamen die Masters in Deutschland zu ihrem alle vier Jahre stattfindenden Symposium zusammen. In diesem Rahmen besuchten nun 19 Masters of Wine, beispielweise aus Brasilien, Kanada, Norwegen, USA, Frankreich, Australien, Armenien, Serbien und Ungarn, das Weinbaugebiet Ahr.

Zum Auftakt kamen die Gäste am 4. Juli im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler zu einer Welcome-Party zusammen. Hier wurden sie herzlich von Ahrwein-Referentin Carolin Groß und Journalistin Caro Maurer begrüßt. Maurer hat 2011 als erste Deutsche den Titel Master of Wine erlangt und ist seitdem als Expertin bei Fachmagazinen, als Dozentin und Jurorin bei Weinfachpreisen gefragt. Bei einer Podiumsdiskussion mit Winzerin Julia Baltes sowie Winzer und Vorstandsmitglied beim Ahrwein e.V., Lukas Sermann, kam das Thema Wiederaufbau im Weinbau zur Sprache. Im Anschluss gab es ein „Young Generation Tasting“ mit Weinen von Jungwinzern aus dem Ahrtal.

An Tag zwei stand vormittags der Besuch der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr auf dem Programm. Kellermeisterin Astrid Rickert hielt hier einige der besten Spätburgunder aus dem Genossenschafts-Keller zum Probieren bereit. Beim anschließenden Mittagessen im Hotel Ruland gab es passend zum regionalen Menü eine Weinprobe durch Nachwuchs-Gastronom Jakob Carnott. Für den Nachmittag hatte sich der Ahrwein e.V. etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Bei drei verschiedenen Terroir-Weinproben hatten die Masters Gelegenheit, direkt vor Ort im Weinberg und genau dort, wo das Terroir den Geschmack des Weins mitprägt, die entsprechenden Weine zu probieren.

So begrüßte Britta Stodden vom Weingut Stodden die Masters of Wine mit dem 2019er Herrenberg Frühburgunder VDP. Großes Gewächs im Recher Herrenberg. Felix Brüggert vom Weingut Paul Schumacher erwartete die Gruppe mit dem 2019er Marienthaler Trotzenberg Spätburgunder Trocken aus der Magnumflasche. Letzter Stopp war dann in der Lage Kräuterberg oberhalb von Walporzheim. Während Calvin Zimmermann vom Weingut Max Schell hier mit dem 2020er Grand Max „S“ Spätburgunder trocken bereitstand, kredenzte Peter Kriechel vom Weingut Kriechel einen 2020er Walporzheimer Kräuterberg, Goldkapsel, Spätburgunder trocken. Die Masters zeigten sich beeindruckt von den präsentierten Weinen, der Handarbeit in den Steilhängen und der Prägung durch das Terroir, die an der Ahr eine besonders große Rolle spielt. Die internationalen Fachleute hatten Fragen über Fragen, welche von den Winzern gerne beantwortet wurden.

Am Abend traf sich Gruppe zum Winemaker’s Dinner im Restaurant „Prümer Gang“ in Ahrweiler. Bei einem exklusiven Sechs-Gang-Menü mit Weinbegleitung der Weingüter Nelles, Burggarten, Adeneuer, Meyer-Näkel und Kreuzberg kam es zu einem weiteren spannenden fachlichen Austausch zwischen den Masters und den Winzerinnen und Winzern.

Der dritte Besuchstag startete mit einer Führung in der Dokumentationsstätte Regierungsbunker. Von dort ging es weiter zum International Wine Institute in Ahrweiler. Hier stand ein Fachvortrag unter dem Titel „A Glance oft the Ahr Valley“, moderiert von der Weinjournalistin und Sommelière Paula Sidore auf dem Programm. Beim anschließenden Open-Tasting waren Weine von 20 Weingütern aus dem Ahrtal vertreten. Nach einem Mittagsessen im Winzerhof Körtgen ging es für die Masters of Wine zurück zum Flughafen Frankfurt.

Carolin Groß, welche die Gruppe an allen drei Tagen begleitet hatte, resümierte: „Die Masters of Wine zeigten sich durchweg begeistert von den Weinen der Ahr, von der Leistung der Winzerinnen und Winzer und den hervorragenden Qualitäten insbesondere der Spätburgunder. Alle waren durchweg höchst interessiert. An allen Stationen der Reise kam es zu intensiven Fachgesprächen.“ Durch die gute Zusammenarbeit mit den Weingütern, der Gastronomie und Hotellerie sei es eine rundum gelungene Präsentation des Ahr-Weinbaus auf höchstem Niveau gewesen. Laut Groß sei von den Masters auch besonders die Top-Qualität der Gastronomie-Betriebe hervorgehoben worden. „Sicherlich nehmen die Masters ganz viele besondere Eindrücke aus dem Weinbaugebiet Ahr mit nach Hause und tragen sie auch weiter hinein in die internationale Wein-Fachwelt. Umgekehrt haben unsere Winzer einen umfassenden internationalen Blick auf die Ahr-Weine erhalten, der auch bei ihnen lange nachwirken wird“, so Peter Kriechel abschließend.

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Apell zum Verzicht – Keine Wasserentnahme aus Fließgewässern

Region/Mayen-Koblenz – Untere Wasserbehörde des Landkreises Mayen-Koblenz appelliert an Verantwortungsbewusstsein der Bürger. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und des derzeitigen Niedrigwassers appelliert die Untere Wasserbehörde des Landkreises Mayen-Koblenz an das Verantwortungsbewusstsein der Bürger, auf Wasserentnahmen aus Bächen und Flüssen zu verzichten. „Es besteht aktuell die Gefahr, dass die Tier- und Pflanzenwelt in den Gewässern durch die Entnahme von Wasser nachhaltig gestört wird.“, sagt Tanja Stromberg aus dem Kreishaus.

Zum Schutz der Gewässer bittet die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz um folgende Verhaltensweisen:

Bis auf Weiteres ist kein Wasser aus oberirdischen Gewässern wie Bäche, Gräben, Flüsse, Teiche und Seen zu entnehmen. Dies gilt insbesondere auch für Anlieger von Grundstücken, die an diesen Gewässern gelegen sind. Hiervon ausgenommen ist das Tränken von Vieh sowie das Schöpfen von Wasser mit Handgefäßen bei ausreichender Wasserführung. Das Aufstauen oder Anlegen von Vertiefungen ist nicht erlaubt, ebenfalls nicht der Gebrauch von Pumpen. Aktuell bestehende Benutzungsrechte (Erlaubnisse, Bewilligungen, alte Rechte) sind hiervon nicht betroffen. Es wird jedoch dringend auf die Beachtung der im jeweiligen Bescheid genannten Einschränkungen oder Verbote der Entnahme von Wasser bei niedrigen Wasserständen hingewiesen.

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Stadt Aachen veröffentlicht „Leitfaden für Veranstaltungen im Freien“

Aachen – Gemeinsam mit vielen anderen internen und externen Dienststellen hat die zentrale Ansprechstelle für Veranstaltungen des Fachbereiches Sicherheit und Ordnung einen Leitfaden für Veranstaltungen im Freien auf dem Gebiet der Stadt Aachen erstellt. Dieser ist auf aachen.de/Veranstaltungen zusammen mit weiterem Informationsmaterial zu finden.

Feste und Veranstaltungen sind ein nicht wegzudenkender Bestandteil gesellschaftlichen Lebens. Sie sind Zeichen eines lebendigen Gemeinwesens und gemeinsamer Kultur. Kleine und große Veranstaltungen wie Stadtfeste, Märkte, Konzerte, Sportereignisse und ähnliche erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Neben bekannten und traditionellen Veranstaltungen etablieren sich auch immer mehr neue Veranstaltungsformate.

Eine Veranstaltung im Freien zu organisieren kann eine Herausforderung für Veranstalter*innen sein, da es viele gesetzliche Bestimmungen und Vorgaben zu beachten gibt. Der Leitfaden soll Veranstalter*innen als Basis für eine erfolgreiche Veranstaltung dienen. Er umfasst vorrangig Veranstaltungen auf öffentlichen Flächen, jedoch sind viele der Regelungen auch bei Veranstaltungen auf privaten Flächen oder in Innenräumen zu beachten.

Hilfe bei Beantragung

In dem Leitfaden werden potenzielle Veranstalter*innen durch die einzelnen Genehmigungsverfahren geführt und auf sonstige geltenden Bestimmungen hingewiesen.

Wer Fragen zum Leitfaden hat oder Hilfe bei einer Antragsstellung benötigt kann sich unter den Rufnummern 0241 432-32230, -32231 und -32232 an die zentrale Ansprechstelle wenden.

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Digitales Finanzamt in NRW – papierlos, schnell und überall

Region/Düsseldorf – Gewerbesteuer- und Körperschaftsteuerbescheide jetzt rein digital empfangen – Die Digitalisierung in der Finanzverwaltung für Nordrhein-Westfalen schreitet weiter voran: Ab sofort können Gewerbesteuermess- und -Zerlegungsbescheide sowie Körperschaftsteuerbescheide direkt in ELSTER zugestellt werden – papierlos, schnell und überall.

Nach den Einkommensteuerbescheiden können ab sofort auch die Gewerbesteuermessbescheide, Gewerbesteuer-Zerlegungsbescheide und die Körperschaftsteuerbescheide vollständig digital in ELSTER zugestellt werden. Diese Neuerung ist die nächste Stufe der Umstellung auf die digitale Übermittlung offizieller Schreiben aus der Finanzverwaltung. Damit ist Nordrhein-Westfalen das erste Land, dass die erweiterte digitale Bekanntgabe für die Gewerbesteuer und Körperschaftsteuerbescheide anbietet.

„Die Digitalisierung ist ein wichtiger Bestandteil des alltäglichen Lebens und hilft dabei, notwendige Erledigungen einfacher, schneller und komfortabler zu machen – für Menschen wie für Unternehmen. Mit der digitalen Zustellung der Bescheide bei Gewerbe- und Körperschaftsteuer geht Nordrhein-Westfalen auf dem Weg zu einer digitalen Steuerverwaltung weiter voran und trägt maßgeblich dazu bei, ELSTER zu einem echten Online-Finanzamt auszubauen“, erklärt Minister der Finanzen Dr. Marcus Optendrenk.

Der digitale Bescheid kann so vom Unternehmen direkt elektronisch abgelegt oder weiterverarbeitet werden. Um Unternehmen in ihren Abläufen zu stärken und auch langfristig an Nordrhein-Westfalen zu binden, ist der Bürokratieabbau ein wichtiges Instrument gegen die Abwanderung von Unternehmen ins Ausland. Durch diese auch ökologisch sinnvolle Vereinfachung stärkt die Finanzverwaltung den Bürokratieabbau und die Unternehmerfreundlichkeit im Umgang mit dem Finanzamt.

Der Weg von der Abgabe der Gewerbe- und Körperschaftsteuererklärung bis zum Erhalt des Steuerbescheids vom Finanzamt ist damit komplett digital möglich. Ab dem Veranlagungszeitraum 2022 kann bei der elektronischen Abgabe der Gewerbesteuererklärung zudem die digitale Bekanntgabe des kommunalen Gewerbesteuerbescheids beantragt werden. Den digitalen Bescheid-Service für die kommunale Gewerbesteuer wollen viele Kommunen bis zum Jahresende für Unternehmerinnen und Unternehmer anbieten.

Die Finanzverwaltung für Nordrhein-Westfalen hat ihren digitalen Bürgerservice über das ELSTER-Portal in den vergangenen Jahren deutlich verstärkt. Bereits heute können Steuererklärungen und -anmeldungen online eingereicht werden. Bei der Einkommensteuererklärung werden 37 Mitteilungsarten elektronisch übermittelt und automatisch in ELSTER übertragen – darunter etwa Mitteilungen über Rentenbezug oder die Krankenversicherung.

Die Voraussetzung, um die digitale Bekanntgabe in Anspruch zu nehmen, ist die vorherige elektronische Einwilligung im Online-Portal „Mein ELSTER“ oder im Rahmen einer erteilten Vollmacht an eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater – diese bleibt bis zum Widerruf grundsätzlich für alle Steuerarten gültig, kann aber selbstverständlich jederzeit nachträglich geändert werden.

 

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Gesundheit

Diagnose Darmkrebs – Experten aus dem Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr informieren

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Im Rahmen eines Arzt-/Patientenseminars am Dienstag, den 18.07.2023 informieren Experten aus dem Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr über moderne Vorsorge, Diagnostik und Behandlung von Darmkrebs. Der Informationsabend ist kostenfrei und findet in der Cafeteria des Klinikums statt.

Darmkrebs gehört zu den drei häufigsten Krebsdiagnosen in Deutschland. Jährlich erkranken rund 60.000 Menschen daran – Frauen wie Männer. Dank ermutigender medizinischer Fortschritte sind die Chancen auf Heilung heute gut. „Besonders dann, wenn die Entartung möglichst früh erkannt wird,“ betonen Prof. Jörg Heller und Prof. Klaus Prenzel. Die Chefärzte für Gastroenterologie und Chirurgie am Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr haben sich mit einem Darmkrebszentrum auf die Diagnose und Therapie von Tumoren im Darm spezialisiert. Im Arzt-/Patientenseminar erläutern sie, mit welchen modernen Behandlungsmöglichkeiten das Expertenteam den Krebs bekämpft und warum es erst gar nicht so weit kommen muss.

Bestehende Vorsorgeangebote auch tatsächlich wahrzunehmen, lautet einer der zentralen Apelle. So zeigen zum Beispiel aktuelle Studien, dass sich das Risiko an Darmkrebs zu sterben, durch eine sogenannte Vorsorge-Koloskopie um ganze 70 Prozent reduzieren lässt. Mehr als das: Früherkennung kann sogar dazu führen, dass Darmkrebs erst gar nicht entsteht. „Tumore entwickeln sich in der Regel über viele Jahre hinweg aus Vorstufen“, erklärt Prof. Heller. „Meistens sind es eigentlich harmlose Auswüchse in der Darmschleimhaut, die mit der Zeit entarten. Fällt dies bei einer Darmspiegelung auf, können wir diese Darmpolypen entfernen, bevor sie bösartig werde.“ In der Gastroenterologie des Klinikums unterstützt seit dem vergangenen Jahr eine Künstliche Intelligenz dabei, die Entdeckungsrate von Darmpolypen noch einmal deutlich zu steigern.

Hat sich ein Polyp bereits zu Darmkrebs entwickelt und ist eventuell schon über Jahre unbemerkt gewachsen, stehen dem interdisziplinären Team des Darmkrebszentrums eine Vielzahl moderner Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. In regelmäßigen Tumorkonferenzen stimmen sich Fachärztinnen und Fachärzten aus Chirurgie, Gastroenterologie, Onkologie und Radiologie mit Expertinnen und Experten aus Psychoonkologie, Sozialarbeit, Ernährungsberatung und Seelsorge ab, um für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept zu entwickeln. „Die unterschiedlichen Blickwinkel und Kompetenzen sind für den Behandlungserfolg von unschätzbarem Vorteil“, betont Prof. Prenzel.

Viele weitere Informationen rund um die „Diagnose Darmkrebs“ erhalten Betroffene und Interessierte im Rahmen des Arzt-/Patientenseminars am 18. Juli. Zunächst vermitteln die Experten des Darmkrebszentrums Ihr Know-how in kurzen Vorträgen. Anschließend haben Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und mit den Referenten ins Gespräch zu kommen.

Die Arzt-/Patientenseminare des Krankenhauses Maria Hilf finden in Kooperation mit dem Förderverein des Klinikums statt und nehmen jeden Monat ein anderes Krankheitsbild in den Fokus. Themen und Termine für 2023 finden Interessierte auf der Homepage des Krankenhauses unter www.marienhaus-klinikum-ahr.de.

Was?              Arzt-/Patientenseminar „Diagnose Darmkrebs“
Wann?            Dienstag, 18.07.2023 | 17:00-18:30 Uhr
Wo?                Cafeteria im Krankenhaus Maria Hilf
Dahlienweg 3 | 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

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Tourismus

Das neue Vulkaneifel Magazin ist fertig

Daun – Der Naturpark und UNESCO Global Geopark Vulkaneifel präsentiert sein neues Magazin – druckfrisch und als Download-Version. Der DIN-A4-66-Seiter folgt einer über 20- jährigen Tradition, die mit dem ersten GeoLife aus dem Jahre 2001 startete, als die Vulkaneifel die „European Geoparks“ mitbegründete. Neben der Vulkaneifel unterstreichen heute weitere 194 UNESCO Global Geoparks in 48 Ländern die besondere Bedeutung geologisch herausragender Regionen für die Weltgemeinschaft.

Das Vulkaneifel Magazin versteht sich als gut verständlicher Appetitmacher auf eine der spektakulärsten Vulkan- und Maarvulkanregionen der Welt. Und natürlich kommt zudem die Natur zu Wort und Bild, denn schließlich ist die Vulkaneifel seit 2010 auch Naturpark. Das Magazin konkurriert keinesfalls mit den touristischen Broschüren der Vulkaneifel-Urlaubsregionen, sondern leitet von den vielfältigen Natur- und Geoparkaufgaben zu packenden Themen, die mit gut verständlichen Fachbeiträgen namhafter Autoren zu aktuellen wissenschaftlichen Fragestellungen und Ergebnissen begleitet werden.

So geht es etwa um die Frage, wo die nächsten vulkanischen Aktivitäten zu erwarten sind, oder was uns Maare als Klimaarchive Wissenswertes zu berichten haben. Aber auch die Vielfalt und Lebensräume der Wildbienen sind ein Thema, wie auch Spuren der letzten Eiszeit oder jene, welche die Römer hinterlassen haben. Bei all den Themen und Informationen will das Magazin aber eines: begeistern! Und das gelingt durch die reiche Bebilderung mit professionellen Aufnahmen, die teils eigens für das Magazin aus Profihand geschossen wurden. In einer besonderen Serie geht es um die Landschaften der Vulkaneifel, in einer anderen um barrierefreie Angebote im Rahmen des Projekts „Reisen für Alle“.

Die Aufforderung, den Natur- und Geopark, intensiv und dabei achtsam und mit nützlichem Hintergrundwissen zu erkunden und zu erleben, zieht sich wie ein roter Faden durch das neue Magazin – sei es auf der Deutschen Vulkanstraße, dem Radwegenetz oder im vielfältigen Wanderwegenetz. Das Magazin richtet sich dabei an die breite Zielgruppe, die von Kindergärten, Schulen, Familien bis hin zu Paaren und Individualreisenden reicht und selbstverständlich auch die heimische Bevölkerung umfasst. Für die Gestaltung zeichnet – wie schon beim ersten GeoLife – die Firma CUBE verantwortlich.

Das Design hebt sich deutlich von den Vorgängerversionen ab, im Fokus steht die Sprache der Bilder, die auf den grüngrauen Pastell-Hintergründen ihre Farben entfalten. Der Druck erfolgte in einer Auflage von 20.000 Stück zeitgemäß auf umweltfreundlichem Recycling-Papier.

Das neue Vulkaneifel Magazin ist ab sofort kostenlos erhältlich bei den Tourist-Informationen der Vulkaneifel oder beim Natur- und Geopark Vulkaneifel, Mainzer Straße 25, 54550 Daun (Postanschrift) Telefon: 06592/933-203 (Martina Müller),  geopark@vulkaneifel.de

 

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News

Landkreis Mayen-Koblenz verzeichnet mit 218.210 Einwohnern neuen Höchststand

Region/Mayen-Koblenz – Der Landkreis MYK wächst –  Bevölkerungszahl steigt erneut an – Immer mehr Menschen zieht es in den attraktiven Landkreis Mayen-Koblenz. Laut neuesten Zahlen des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz ist die Bevölkerungszahl zum 31. Dezember 2022 auf 218.210 Einwohner gestiegen und hat damit einen neuen Höchststand erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Zuwachs von 2.764 Personen. Die Anzahl der Einwohner ist damit bereits im achten Jahr in Folge gestiegen.

Die günstige Bevölkerungsentwicklung im Landkreis ist auf Wanderungsgewinne, also mehr Zu- als Fortzüge zurückzuführen. Das Wanderungsplus im Jahr 2022 beläuft sich auf 3.780 Einwohner, im Vorjahr lag es bei 1.364 Einwohnern. Die natürliche Bevölkerungsbewegung (Geburten/Todesfälle) fällt hingegen wie auch in den vergangenen Jahren negativ aus. Im Detail wurden im Jahr 2022 in Mayen-Koblenz insgesamt 1.907 Kinder geboren (940 Mädchen und 967 Jungen). Dies waren 79 weniger als im Vorjahr.

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Kunst & Kultur

Bürgerverein Meckenheim e.V. – Blaue Fenster und eine heiße Mozart-Nacht

Meckenheim – Bürgerverein Meckenheim e.V. besichtigt die Chagall Fenster in Mainz und besucht die Mozartnacht im Kloster Eberbach. Am wahrscheinlich heißesten Tag des Jahres brachen 43 Mitglieder des Bürgervereins Meckenheim unter der sachkundigen Leitung von Rotraut de Haas und Klaus-Dieter Schnapauff nach Mainz und zum Kloster Eberbach auf. Sie erwarteten sicherlich Abkühlung in der zu besuchenden Kirche und innerhalb der Klostermauern. Aber da irrten Sie sich! Nach einer Stärkung in einem Restaurant in der Innenstadt von Mainz ging es hoch auf den Stephansberg. Nach diesem leichten Aufstieg lockte eine Besichtigung der Kirche St. Stephan.

Diese Kirche ist nicht die größte Kirche in Mainz, aber sicherlich die berühmteste. Es war zwar dort nicht so kühl, wie erwartet, jedoch war die Führung zu den weltberühmten Fenstern von Marc Chagall etwas ganz Besonderes. Das Blau der Fenster, in vielen Facetten, überraschte alle schon beim Betreten der Kirche. Herr Kirsch, ein Mitarbeiter der Kirchengemeinde, erklärte in einem interessanten Vortrag die Geschichte der Fenster und deren Inhalte. Zu seinen sehr interessanten Ausführungen gehörte auch ein kurzer Blick auf das Leben von Marc Chagall.

Nach diesem Hochgenuss in der Kunst stand der Rest des Tages unter dem Motto der Mozart-Nacht im Rahmen des Rheingau Musik Festivals. Das Kloster Eberbach empfing die Gäste zu einem einmaligen Konzert Abend. Im ersten und letzten Teil spielte das hervorragende Kölner Kammerorchester unter Leitung von Raphael Christ, der auch selbst Violine spielte, ausgewählte Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart. Im ersten Teil wurde es unterstützt von der weltberühmten Flötistin Ana de la Vega. Das alles fand im offenen Kreuzgang des Klosters statt. Dort saßen alle in einem angenehmen Schattenbereich. Im mittleren Teil konnten alle Gäste zwischen drei verschiedenen Konzerten in den Räumen des Klosters Eberbach wählen. Viele gingen in die Basilika, auch in der Hoffnung, dass es dort vielleicht etwas kühler sein könnte. Das traf zwar kaum zu, aber dafür erlebten sie ein ganz besonderes Kulturereignis. Ein Bläserquintett, das Urban Brass Quintett, überzeugte alle davon, dass man auch in dieser Kombination Werke von Mozart, Bach oder auch Mahler spielen kann. Nach diesem wirklich besonderen Tag fuhren alle Teilnehmer bei immer noch hohen Temperaturen zwar weitgehend verschwitzt, aber mit vielen neuen Eindrücken zur Kunst und Musik mit dem Bus nach Meckenheim zurück.