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„Sport im Park“ ab 7. August in Stolberg

Stolberg – Stolberg in Bewegung – Sport im Park ist zurück in der Kupferstadt und bietet vom 7. August bis zum 27. August großartige Sportangebote heimischer Vereine. Die Angebote werden hauptsächlich auf dem Gelände des Zinkhütter Hofes und in Breinig und unter freiem Himmel stattfinden.

Ziel des Regiosportbundes Aachen e.V. ist es, gemeinsam mit der Stadt Stolberg, dem Stadtsportvberband Stolberg und vielen Vereinen und Sportanbietern, viele Menschen für den Sport und die angebotenen Sportarten zu begeistern. „In den letzten Jahren ist der Outdoorsport zum Trend geworden. Das sportliche Angebot ist wieder breit aufgestellt“, sagt Gerd Schnitzler, Vize-Präsident des Regiosportbundes Aachen. Auch Bürgermeister Patrick Haas unterstreicht die Beliebtheit der Veranstaltung: „Sport im Park ist als Sommerfreizeitangebot aus unserer Stadt nicht mehr wegzudenken. Das Format bringt verschiedene Outdoor-Sportangebote unserer heimischen Vereine mit vielen sportbegeisterten Menschen zusammen.“

Mit noch mehr Aktivität geht es nun in die neue Runde. Neben altbekannten Sportmöglichkeiten, wie z.B.  Zumba, Yoga, Fitness, Nordic Walken und Laufen sind diesmal auch neue Angebote wie Mama-Fit und Orientalischer Tanz dabei. Zahlreiche qualifizierte Übungsleiterinnen und Übungsleiter stehen schon in den Startlöchern und freuen sich darauf, bewegungsfreudige Interessierte von ihrer Sportart begeistern zu dürfen. Die Teilnahme an den Sportangeboten ist kostenfrei.

Termine und Kurszeiten sind unter: www.sportimpark-rsb.de zu finden.

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Abschied nach 16 Jahren – Leiterin der Grundschule Rieden wechselt zur Grundschule nach Mendig

Mendig/Rieden – Anke Groß ist nach 16 Jahren als Leiterin der Grundschule am Waldsee Rieden verabschiedet worden. Zum neuen Schuljahr wechselt sie als zukünftige Konrektorin an die Pfarrer Bechtel Grundschule Mendig.

„Danke für 16 Jahre“ sang der Schulchor am Beginn einer für Anke Groß überraschenden Verabschiedung, zu der sich neben den Schülerinnen, Schülern, Kolleginnen, Vertreterinnen des Fördervereins und der Eltern auch der Riedener Ortsbürgermeister Andreas Doll und der Mendiger VG-Bürgermeister Jörg Lempertz eingefunden hatten. „Anke Groß ist eine Lehrerin mit Herz, Verstand und Engagement“, lobte Lempertz die scheidende Schulleiterin und erinnerte an die vielfältigen Maßnahmen, die man in Rieden gemeinsam auf den Weg gebracht hatte – von der energetischen Sanierung des Schulgebäudes über einen Anbau bis hin zu Smartboards, die jüngst in den Klassenzimmern installiert wurden.

Für Anke Groß schließt sich mit der Rückkehr an die Pfarrer Bechtel Grundschule sozusagen der Kreis. Sie war selbst Schülerin der Mendiger Grundschule, ehe sie auf das Bertha-von-Suttner-Gymnasium nach Andernach wechselte und nach dem Abitur an der Universität Koblenz für das Lehramt studierte. Über das Referendariat in Zeltingen-Rachtig und eine erste Stelle in Treis-Karden kam sie 2007 zur Grundschule nach Rieden. „Damals wurden einige Kinder extra ein Jahr früher eingeschult. Man wusste ja nicht, was sie sich mit mir eingebrockt hatten“, flachste Anke Groß rückblickend, die versprach, den Kontakt zur Grundschule Rieden weiter zu halten, denn sie hätte sich immer auf ein „tolles Team“ verlassen können. „Man kann eine Schule nur gemeinsam gut leiten“, so ihr Rezept für eine erfolgreiche Zeit.

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„Beamten-Nachwuchs“ in der Verbandsgemeinde Trier-Land

Region Trier-Land – Die Verbandsgemeinde Trier-Land freut sich über „Nachwuchs“. Bürgermeister Michael Holstein berief in einer kleinen Feierstunde Katharina Boettcher und Lukas Maus in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit. Lukas Maus, der seine berufliche Laufbahn in der Verbandsgemeindeverwaltung Nastätten begonnen hat, leitet die Verbandsgemeindekasse Trier-Land. Katharina Boettcher hatte bereits ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten in der Verbandsgemeindeverwaltung absolviert, bevor sie die Beamtenlaufbahn eingeschlagen hat. Derzeit ist sie im Bereich „Förderung“ eingesetzt.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums an der Verwaltungshochschule Mayen ernannte Bürgermeister Holstein Benjamin Koster in das Beamtenverhältnis auf Probe. Seinen Dienst versieht er aktuell im Sachgebiet „Soziales und Generation“.

Für Verbandsgemeinde-Inspektoranwärterin Anette Schultheiß beginnt mit der Ernennung in das Beamtenverhältnis auf Probe der Vorbereitungsdienst für das 3. Einstiegsamt. Erste Verwaltungserfahrung konnte sie ebenfalls im Sachgebiet „Soziales und Generation“ sammeln.

Bürgermeister Holstein führte anlässlich der Überreichung der Ernennungsurkunden aus, dass das Beamtentum auch in der heutigen Zeit noch seine Berechtigung habe. Hoheitliche Aufgaben, die eine besondere Verfassungsnähe erfordern, verlangten unter dem Aspekt einer hervorgehobenen Verfassungstreue auch ein besonderes Beschäftigungsverhältnis, so der Behördenchef. Gerne wies er darauf hin, dass die Verbandsgemeindeverwaltung Trier-Land eine attraktive Arbeitgeberin sei, die den vielen neuen, jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Arbeitsplätze mit Zukunft und Aufstiegsmöglichkeiten biete. Er wünschte den jungen Beamtinnen und Beamten viel Erfolg für ihre weiteren beruflichen wie privaten Lebensweg.

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Ehrenamtler aus Mayen-Koblenz mit Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz geehrt

Region/Mayen-Koblenz – Landrat Dr. Alexander Saftig überreichte Auszeichnung im Kreishaus – In einer Feierstunde hat Landrat Dr. Alexander Saftig im Auftrag von Ministerpräsidentin Malu Dreyer verdienten Persönlichkeiten aus dem Landkreis Mayen-Koblenz die Ehrenadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgehändigt. Zu den Geehrten gehören Otto Barz aus Ettringen, Werner Blasweiler aus Mayen, Wilhelm Brück aus Monreal, Theresia Eckhoff aus Plaidt, Hedwig Hickmann aus Plaidt, Renate Mennicken aus Weitersburg sowie Bernhard Peter Stumm aus Dieblich.

„Ehrenamtler beweisen immer wieder mit Herz und Verstand, wie wichtig sie sind. Mit ihrem menschlichen und wertebewussten Miteinander schaffen sie ein großes soziales Netzwerk und halten es aufrecht. Ihr Verhalten hat Vorbildfunktion und verdient besondere Wertschätzung. Sie sind die Zahnräder unserer Gesellschaft. Sie halten unsere Gesellschaft am Laufen“, sagte Landrat Dr. Alexander Saftig, der stolz darauf ist, wie stark das ehrenamtliche Herz von Mayen-Koblenz schlägt. Statistisch gesehen sind mehr als 40 Prozent der Bürger des Landkreises in einem Ehrenamt tätig und engagieren sich auf diese Weise in ihrer Freizeit für das Gemeinwohl der Gesellschaft.

Otto Barz aus Ettringen engagiert sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich für die Blaskapelle Ettringen, die er 1990 selbst gegründet hat. Im Mittelpunkt stehen hier Tradition und soziales Engagement, die Nachwuchsarbeit sowie die Gemeinschaft. „Durch Ihren hohen persönlichen Einsatz und eine intensive Jugendarbeit ist es Ihnen gelungen, die Blaskapelle Ettringen weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt zu machen. Sie haben den Verein zu dem gemacht, was er heute ist“, betonte der Landrat in seiner Laudatio.

Werner Blasweiler aus Mayen wurde für sein langjähriges, leidenschaftliches Engagement und seine herausragenden Verdienste in der Mayener Faasenaacht sowie seine vielseitigen Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen, wie etwa dem Fußball ausgezeichnet. „Ihre vielen Jahre des Engagements und Ihre selbstlose Arbeit haben bedeutenden Einfluss auf unsere Gemeinschaft. Insbesondere Ihr Einsatz beim Mayener Karneval hat nicht nur Freude und Lachen in die Herzen der Menschen gebracht, sondern auch die Tradition und den Gemeinschaftssinn in der Stadt gestärkt“, lobte Landrat Saftig Blasweilers Engagement.

Wilhelm Brück aus Monreal wurde für seinen jahrzehntelangen, herausragenden Einsatz, für sein vielfältiges und leidenschaftliches Engagement auf kommunaler und kultureller Ebene sowie für seine großen Verdienste rund um das Wohl der Ortsgemeinde Monreal und ihrer Bürger ausgezeichnet. „Sie haben über Jahrzehnte mit viel Elan und Sachkenntnis für Ihre Vorstellungen und Ziele gekämpft und sich für die Dinge eingesetzt, die Ihnen am Herzen lagen. Und das tun Sie auch heute noch“, sagte Dr. Alexander Saftig.

Für ihre verdienstvolle Arbeit für die Gemeinschaft und die Gemeinde Plaidt, überreichte der Landrat Theresia Eckhoff und Hedwig Hickmann aus Plaidt die Ehrennadel. Seit Jahrzehnten sind beide als Übungsleiterinnen im Bereich Turnen, Leichtathletik und Schwimmen überaus aktiv. „Sie, liebe Damen Eckhoff und Hickmann, halten die Pellenz seit Jahren über Wasser! Die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz kann kaum die abertausenden Stunden aufwiegen, die Sie für Ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten in die Waagschale geworfen haben. Aber sie ist der Versuch, Ihnen für Ihre großen Dienste die höchste Anerkennung auszusprechen“, betonte Landrat Saftig.

Als Mensch „mit außerordentlicher Empathie und Mitmenschlichkeit“ bezeichnete der Landrat Renate Mennicken aus Weitersburg in seiner Rede. Seit mehreren Jahrzehnten engagiert sie sich über das übliche Maß hinaus ehrenamtlich für ihre Mitmenschen in Vallendar und Weitersburg. Zum einen in der Kommunalpolitik, zum anderen im Vereinsleben und der Flüchtlingsarbeit.

Bernhard Peter Stumm aus Dieblich zählt aufgrund seines Einsatzes in Kommunalpolitik, Vereinswesen und im Pfarrgemeinderat zweifelsohne zu denjenigen Menschen im Landkreis, die mit ihrem Wirken das Rückgrat der Gesellschaft bilden und Zeit und Energie einsetzen, um andere Menschen zu unterstützen und ihnen zu helfen. „Ihr unermüdlicher Einsatz für die Gemeinschaft von Dieblich hat Spuren hinterlassen, die nicht zu übersehen sind. Ihr Engagement hat das Vereinsleben geprägt, die Kommunalpolitik beeinflusst und das Gemeinwohl gefördert“, sagte der Landrat in seiner Laudatio und lobte in seinem Schlusswort noch einmal das Engagement aller Geehrten: „Eine Lebensweisheit sagt: ,Man kann von einer besseren Welt träumen, oder aufwachen und anpacken.‘ Sie alle gehören zu denen, die aufgewacht sind und anpacken. Durch Menschen wie Sie wird unsere Gesellschaft lebendiger und wärmer.“

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Wirtschaft

NRW Ministerin Mona Neubaur ist Schirmfrau des ersten Nachhaltigkeits-Preises der IHK Aachen

Aachen – Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, ist Schirmfrau des Nachhaltigkeitspreises der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen. „Wir freuen uns sehr, dass Frau Ministerin Neubaur unsere Preisvergabe unterstützt. Nachhaltiges Wirtschaften ist für viele Unternehmerinnen und Unternehmer aus unserer Region bereits selbstverständlich und wird in Zukunft noch bedeutsamer“, betont Gisela Kohl-Vogel, Präsidentin der IHK Aachen. „Mit dem ersten Nachhaltigkeitspreis einer nordrhein-westfälischen IHK wollen wir besonders vorbildliches Engagement unserer Mitglieder würdigen.“

„Nachhaltige und innovative Ideen sind der Schlüssel dafür, unseren Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen zukunftsfest aufzustellen. Der Strukturwandel im Rheinischen Revier kann dabei eine Vorreiterrolle für die klimaneutrale Transformation unseres Landes einnehmen“, sagt Ministerin Mona Neubaur. „Ich bin überzeugt: Nachhaltigkeit stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und bietet neue wirtschaftliche Perspektiven.“

Noch bis zum 18. August 2023 können sich Unternehmen aller Branchen und Größen aus der Städteregion Aachen und aus den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg für den Nachhaltigkeitspreis der IHK Aachen bewerben. Gesucht werden innovative Projekte, die sich idealerweise auf andere Unternehmen übertragen lassen und somit die nachhaltige Transformation der Wirtschaft vorantreiben. Die Preisübergabe findet am 19. September in Aachen statt.

„Für die Keynote der Preisverleihung konnten wir die WDR-Wetterexpertin Claudia Kleinert gewinnen. Die Themen Meteorologie, Klimawandel und Nachhaltigkeit sind eng miteinander verbunden und unterstreichen die Dringlichkeit, sich damit intensiv zu beschäftigen“, hebt Benjamin Haag hervor, Referent für Nachhaltigkeit bei der IHK Aachen. Eine 16-köpfige Jury aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft wird die eingereichten Projekte bewerten. Ihr gehören unter anderem Sibylle Keupen, Oberbürgermeisterin der Stadt Aachen, Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier und der Euskirchener Landrat Markus Rahmers an.

Zusätzlich vergibt die IHK Aachen einen Publikumspreis, der ab Anfang September über ein Online-Voting ermittelt wird.

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Neue Atemschutz-Geräteträger in der Verbandsgemeinde Gerolstein

Gerolstein – Fünfzehn Kameradinnen und Kameraden absolvierten vom 30. Juni bis 15. Juli 2023 erfolgreich einen Kreisausbildungslehrgang für Atemschutzgeräteträger in der Verbandsgemeinde Gerolstein.

Kreisausbilder Dominik Schüler, Daniel Krämer und Daniel Surges, unterstützt von Rashan Ali Ehsan, vermittelten den Kameradinnen und Kameraden in 25 Ausbildungsstunden das theoretische Grundwissen und der praktische Umgang mit Atemschutzgeräten.
Zum Ende des Lehrganges überreichte der stellvertretende Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Markus Keppler den Teilnehmern die Lehrgangsbescheinigungen.

Mit diesem Grundwissen ausgestattet müssen die zukünftigen Atemschutzgeräteträger in den örtlichen Einheiten weiteres Wissen und Fähigkeiten erlangen, um für „heiße“ Einsätze gewappnet zu sein.
Hierzu fand im Anschluss ein ganztägiges Ausbildungsmodul unter der Leitung von Ausbilder Dominik Schüler statt, in welchem die Teilnehmer auf die Gefahren im Innenangriff vorbereitet wurden.
Geschult wurden extreme Brandverläufe wie Rauchgasdurchzündungen und Rauchgasexplosionen.

In einer Stationsausbildung konnte der sichere Umgang mit dem Hohlstrahlrohr, Löschtaktiken, das Schlauchmanagement sowie das Anwenden des mobilen Rauchverschlusses und das richtige Öffnen der Türen zum Brandraum geübt werden.

Nach Abschluss des Praxis-Moduls konnte der stellvertretende Wehrleiter Marco Schneider die Atemschutzpässe an die Teilnehmer übergeben. Er bedankte sich bei allen für die Lehrgangsbereitschaft und wünschte allen ein gesundes Wiederkehren von den Einsätzen.

Den Lehrgang erfolgreich beendet haben: Philipp Faber, Fabian Mai, Nils Vank (alle Densborn), Benedict Marx (Feusdorf), Joshua Endres (Hohenfels-Essingen), Maja Diederichs, Jens Eckstein, Luis Leuwer, Ida Weber (alle Lissendorf), Marwin Reimer (Lissingen), Leon Kalkes (Mürlenbach), Jannik Lorig, Christoph Steilen (beide Salm), Gero Joisten, Jochen Wiesen (beide Stadtkyll).

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Die 10.000er Marke ist erreicht – Mendigerin ist Jubiläums-Badegast im Vulkanbad

Mendig – Mitte Juli war es soweit – Der 1. Beigeordnete der Stadt Mendig, Achim Grün, konnte zusammen mit dem städtischen Mitarbeiter Marco Medoch einen Jubiläumsgast im Mendiger Vulkanbad begrüßen. Helmi Förster aus Mendig war in diesem Jahr die Nummer 10.000 der Badegäste. Als kleine Aufmerksamkeit überreichte Grün einen Blumenstrauß und eine Zehnerkarte für den Besuch des Vulkanbads.

Das Mendiger Vulkanbad ist von Donnerstag bis Sonntag, jeweils 10 bis 19 Uhr, geöffnet. Es verfügt über ein Schwimmer- und ein Nichtschwimmerbecken sowie über eine breite Wasserrutsche und einen Sprungturm. Kotenlose Parkplätze und eine große Liegewiese mit verschiedenen Sportmöglichkeiten lassen einen Besuch zu einem Freizeitvergnügen werden.

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Phantom-Buchungen aufgefallen – Kreisverwaltung MYK stellt Strafanzeige und kündigt Mitarbeiterin fristlos

Region/Mayen-Koblenz – Bei einer Routineüberprüfung in einer Dienststelle der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz sind Zahlungen aufgefallen, die den Verdacht einer Straftat haben aufkommen lassen. Danach muss eine Mitarbeiterin Gelder aus einer Sozialkasse an Personen ausgezahlt haben, deren Namen, deren Beruf und deren Zahlungsanlass frei erfunden waren. Mit diesen Phantomnamen hat die Mitarbeiterin nach hausinternen Ermittlungen der Kreisverwaltung rund 16.500 Euro unterschlagen.

Wie sich inzwischen herausgestellt hat, gehörte das als Empfänger genutzte Konto einer Verwandten der Mitarbeiterin. Landrat Dr. Alexander Saftig hat unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe Strafanzeige gestellt und die Mitarbeiterin fristlos gekündigt: „Diese Maßnahme war unausweichlich, weil die Hinweise auf ein strafbares Handeln für uns sehr konkret sind“, erklärt der Landrat. Da die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden noch nicht abgeschlossen sind und bis dahin selbstverständlich auch die Unschuldsvermutung gilt, kann die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz keine weiteren Informationen zur Verfügung stellen.

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Kunst & Kultur

Finale der städtischen Ferienspiele am Archimedischen Sandkasten in Aachen

Aachen – Noch bis zum 6. August darf gebuddelt und entspannt werden – Wasser, Energie und eine Kettenreaktion: Kinder demonstrieren ihre kuriose Maschine. Seit dem 1. Juli steht der Archimedische Sandkasten des Future Lab Aachen auf dem Katschhof und begeistert große und kleine Buddel-Fans.

In den vergangenen beiden Wochen haben Kinder und Jugendliche der städtischen Ferienspiele in der Archimedischen Werkstatt eine bunte, kuriose Maschine nach dem Vorbild des amerikanischen Cartoonisten Rube Goldbergs errichtet. Durch sie fließt Wasser, das eine Kettenreaktion auslöst und viele Elemente der Maschine zum Gießen, Klingen und Drehen bringt. Fachlich angeleitet wurden sie von Expert*innen der Bleiberger Fabrik, wissenschaftliche Unterstützung kam dieses Jahr aus dem Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft der RWTH Aachen (IWW).

Aachen und das Wasser

Sibylle Keupen, Oberbürgermeisterin für Aachen, genießt aus dem Rathaus den besten Blick auf das sommerliche Spektakel, aber auch aus der Nähe ist sie begeistert: „Der Archimedische Sandkasten verschönert jedes Jahr aufs Neue unser Stadtbild und stellt den Katschhof auf den Kopf, der in den Sommerferien nur den Kindern gehört!“ Und das Motto passte natürlich ganz besonders gut zu Aachen: „Unsere Stadt ist historisch eng verbunden mit dem Thema Wasser. Unter unseren Füßen schlummern ganz viele Thermalquellen, für die Aachen so berühmt ist. Wasser ist aber auch ein Zukunftsthema: So sollen an der Rennbahn demnächst Bäche freigelegt werden und das Element zur Kühlung der Städte genutzt werden“ so Keupen.

Wasserorgel, Wissenschaft und ganz viel Kreativität

Unter der Dachmarke des Future Lab Aachen werden jedes Jahr in der Archimedischen Werkstatt bereits die Kleinsten für wissenschaftliche Themen und MINT-Fächer sensibilisiert – und das ganz spielerisch. „Innovative Ideen kommen hier fast von alleine“, freut sich Aylin Can von der Bleiberger Fabrik. „Und dafür braucht es meist nur kleine Impulse, bis die Ideen nur so sprießen“.

Herausgekommen ist am Ende eine wundersame Maschine aus upgecycelten Materialien. Sie transportiert Wasser, das in einem ausgeklügelten System erst gefiltert, dann transportiert wird und eine Wasserorgel Töne erzeugen lässt. Räder drehen sich, bunte Bänder flattern, ein Ball tanzt auf einer Fontäne. Sogar duschen kann man. Eine Kettenreaktion, die man gesehen haben muss – noch bis Samstag, 15. Juli ist das auf dem Aachener Katschhof möglich. Beide Ferienwochen waren mit jeweils 20 Kindern zwischen 9 und 16 Jahren ausgebucht. „Die meisten wollen nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein!“

Stolz präsentiert Marlene, 9, wie sie unter der Leitung des Künstlers Berthold Westhoff die letzten beiden Wochen gearbeitet hat: „Das Tolle an der Werkstatt war, dass wir mit Wasser alles bauen konnten, was wir wollten. Es gab so viel Material, um kreativ zu sein und seine Ideen umzusetzen. Das war richtig cool.“

Forschungsgeist wird gefördert

Deubner Baumaschinen hat wieder unzähliges Material, Maschinen und Equipment zur Sicherung der Werkstatt gestiftet und unterstützt so den unbändigen Forschungsgeist der Kinder. Besonders spannend findet Rolf Deubner, dass am Sandkasten jedes Jahr etwas anderes passiert und die immer wieder überraschenden Ergebnisse der Kinder.

Sonnensegel, Bagger und Schaufeln der STAWAG sorgten auch in diesem Jahr für eine schöne Abwechslung für die Kinder, die nur buddeln wollten. „Toll, dass sich die jungen Leute dem Wasser gewidmet haben. Wir als Trinkwasser-Versorger freuen uns natürlich, wenn hier in der Werkstatt neue Wasser-Expert*innen ausgebildet werden“, sagt Vanessa Grein von der STAWAG.

Erstmals am Sandkasten dabei ist die Firma INFORM, deren Strandkorb am Platz gerne zum Entspannen genutzt wird. „Auch die INFORM ist familienfreundlich –wie der Sandkasten. Und als Softwareentwickler sind wir den MINT-Fächern natürlich besonders nah. Daher sind wir froh, dieses Jahr das erste Mal als Sponsor dabei zu sein!“ sagt Sandra Schäfer.

Strandfeeling, Yoga und jede Menge Experimente

Nach der Werkstatt bleiben den Besuchenden nun noch drei Wochen Strandfeeling. Erst am 7. August rückt der Stadtbetrieb an, baut den Kasten ab, siebt und verwendet den gereinigten Sand wieder. Bis dahin warten noch ein paar Highlights: „Im Juli sind alle herzlich eingeladen, zum Good-Morning-Yoga der Gesunden Verwaltung. Jeden Montag von 7 – 7.30 Uhr, kostenfrei, ohne Anmeldung“ verkündet Elena Reinders vom Stadtmarketing.

Ein Aktionstag am 28. Juli von 10 – 17 Uhr nimmt noch einmal das Thema Wasser in den Fokus: Die FH veranschaulicht das archimedische Prinzip, indem sie Kinder Boote maximal beladen und schwimmen lässt.

Das IWW der RWTH, in dessen Versuchshalle die Kinder zu Beginn der Ferienspiele schon eine Exkursion unternommen haben, lässt virtuell Hochwasserschutzwände entstehen. Das Exploregiomobil bringt für Kinder kleine Experimente mit, das Centre Charlemagne bietet Familienführungen zur Stadtgeschichte an, die Hochschule für Musik und Tanz rundet den Nachmittag mit einem Konzert auf den Rathaustreppen ab.

„So ist für alle etwas dabei und wir können jedes Jahr auf Neue Wissenschaft an einem so prominenten Ort zwischen Dom und Rathaus für alle zugänglich machen“ so Reinders.

Der Archimedische Sandkasten ist ein Projekt des Future Lab Aachen, einem Zusammenschluss der Stadt mit ihren vier Hochschulen, und steht noch bis zum 6. August auf dem Katschhof.

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Unterhalts-Vorschuss digital beantragen

Region/Mayen-Koblenz – Das Onlinezugangsgesetz (OZG) verpflichtet Bund, Länder und Kommunen, ihre Verwaltungsleistungen über Verwaltungsportale auch digital anzubieten. In Rheinland-Pfalz kann die Leistung des Unterhaltsvorschusses seit Kurzem digital beantragt werden. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz schaltete diesen Service zum 1. Juli frei. Seitdem können Bürger ihren Anspruch auf Unterhaltsvorschuss digital prüfen lassen und beantragen. Bei einem Besuch im Kreishaus tauschte sich Familienstaatssekretär Janosch Littig nun mit Landrat Dr. Alexander Saftig und dem Ersten Kreisbeigeordneten Pascal Badziong sowie weiteren Vertretern der Kreisverwaltung über die Entwicklung und das Ergebnis von „Unterhaltsvorschuss online“ aus.

„Wir haben uns bereits vor längerer Zeit auf den Weg gemacht, die Digitalisierung in unserem Hause weiter auszubauen und voranzutreiben. Das Ziel dabei ist und war, einen optimalen Service für alle Bürgerinnen und Bürger von Mayen-Koblenz zu gewährleisten“, sagte Landrat Dr. Alexander Saftig und betonte, dass die Digitalisierung für den Landkreis eine riesige Chance birgt, aber zugleich auch eine Mammutaufgabe ist. „Daher sind wir besonders stolz, dass wir hier mit der Freischaltung der Verwaltungsleistung ‚Unterhaltsvorschuss online‘ einen wichtigen Meilenstein erreicht haben“, ergänzte der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong.

Der Landkreis Mayen-Koblenz hat in Rheinland-Pfalz bei der Umsetzung der Verwaltungsleistung „Unterhaltsvorschuss online“ als Pilotkommune eine sehr wichtige Rolle eingenommen. Für die Kreisverwaltung wird die Digitalisierung nach dem OZG aber nicht mit dem Eingang des Onlineantrages enden. Langfristig soll sichergestellt sein, dass Anträge per Schnittstelle in mögliche Fachverfahren gehen, um dort sofort weiter bearbeitet werden zu können. Bei der Beantragung des Unterhaltsvorschusses ist das bereits gelungen. „Die Möglichkeit, Ansprüche auf Verwaltungsleistungen des Staates digital zu beantragen und auf diesem Wege auch entsprechende Bescheide zu bekommen, ist ein wirklicher Fortschritt. Das entlastet die Verwaltung, vor allem ist es aber ein guter Service für die Bürgerinnen und Bürger“, begrüßte Familienstaatssekretär Janosch Littig diesen wichtigen Erfolg.

Mehr Informationen gibt es unter www.unterhaltsvorschuss-online.de