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Der 1000. Lebensretter im Kreis Euskirchen!

Euskirchen – Jahr erleiden im Kreis Euskirchen zwischen 150 und 180 Menschen einen plötzlichen Herz-Kreislaufstillstand. In diesen Fällen zählt jede Minute! Um Leben zu retten und das Zeitfenster bis zum Eintreffen des notärztlichen Personals zu überbrücken, setzt der Kreis Euskirchen seit Anfang 2021 auch auf freiwillige Ersthelferinnen und Ersthelfer, die über die App „Corhelper“ alarmiert werden. Mit Kai Froböse konnte jetzt der 1000. potentielle Lebensretter gewonnen werden. „Das ist ein Meilenstein“, freut sich Dr. Thomas Mann, der Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes.

Das System basiert auf einer Smartphone-App, bei der sich Interessierte ab dem 18. Lebensjahr registrieren und einen Nachweis über ihre Qualifizierung in Erster Hilfe hochladen. Nach einer mehrstündigen Fortbildung durch den Kreis Euskirchen werden die Accounts der potenziellen Ersthelferinnen und -helfer aktiviert. Alarmiert werden diese Personen dann, wenn aufgrund der Notrufabfrage in der Leitstelle ein Herz-Kreislaufstillstand vermutet werden muss. Bei einem Herz-Kreislaufstillstand zählt jede Minute, um ein Überleben, aber auch Folgeschäden, wie z.B. die Schädigung des Gehirns, zu reduzieren.

„Der professionelle Rettungsdienst benötigt meist zwar nur wenige Minuten bis zum Notfallort, aber bei einem Herz-Kreislaufstillstand kann das gegebenenfalls schon zu spät sein“, so Dr. Thomas Mann. „Hier spielen die Ersthelferinnen und Ersthelfer, die parallel zum Rettungsdienst alarmiert werden und oftmals mehrere Minuten vor dem Rettungsdienst am Einsatzort sein können, eine wichtige Rolle.“ Ein weiterer Vorteil sei, dass sobald mehrere Ersthelfende sich einsatzbereit melden, eine Person zu einem öffentlich zugänglichen Defibrillator (AED) geschickt werde, um diesen dann zum Patienten zu bringen. Diese Geräte könnten lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen automatisch erkennen und einen lebensrettenden Elektroschock abgeben.

In den vergangenen Wochen konnten durch diese AEDs mehrere Menschenleben im Kreis Euskirchen gerettet werden. Mittlerweile gibt es bereits über 100 öffentlich zugängliche AEDs im Kreis Euskirchen. Der Verein „Lebensretter im Kreis Euskirchen e.V.“ treibt die Verbreitung und Installation dieser Geräte im gesamten Kreisgebiet weiter voran und verfolgt das Ziel, mehr als 200 öffentlich zugängliche Defibrillatoren im Kreis Euskirchen zu installieren.
Vergangene Woche wurde der mittlerweile 1000. Lebensretter im System der smartphonebasierten Alarmierung von Ersthelferinnen und Ersthelfer freigeschaltet. Kai Froböse, der auch in der freiwilligen Feuerwehr Metternich aktiv ist, nimmt nun aktiv an der Initiative teil. „1000 freiwillige Ersthelfende ist eine enorme Anzahl und sicherlich ein Grund zu feiern. Dennoch möchten wir uns hierauf nicht ausruhen und das System weiter vorantreiben. Ziel ist es, dass wir mindestens 1500 Ersthelfende im Kreis erreichen“, erklärt der Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes.

Tag der Lebensretter
Um die bisherigen erreichten Meilensteine in der Entwicklung der „Lebensretter-Initiative“ zu feiern und um allen Ersthelfenden herzlich zu danken, veranstaltet der Kreis Euskirchen am Samstag, 26. August, ab 10 Uhr im Kreishaus den „Tag der Lebensretter“. Hier sind neben allen bisher registrierten Ersthelfenden auch alle am System interessierten Personen eingeladen. Auch Personen, die sich generell über die Möglichkeiten von ehrenamtlichem Engagement informieren möchten, finden hier neben allen Hilfsorganisationen im Kreis auch bei der Feuerwehr die richtigen Ansprechpartner.

Kontakt: martin.duske@kreis-euskirchen.de
Tel. 02251 / 15-815

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Freibad Pellenz begrüßt 25.000ten Besucher der Badesaison 2023

Plaidt – Zur großen Freude des Zweckverbandes Frei- und Hallerbad Pellenz konnte nun bereits der 25.000te Badegast begrüßt werden. Badegast Nummer 25.000 war Bettina Heer aus Plaidt. Verbandsvorsteher Klaus Bell überreichte einen sommerlichen Blumengruß, einen Verzehrgutschein für den Imbiss sowie eine 10er-Karte für das Freibad Pellenz, natürlich auch in der kommenden Saison noch gültig.

„Mich freut ganz besonders, dass unser Jubiläumsgast dieses Mal zum Kreis der Stammgäste unseres Bades gehört“, stellte Verbandsvorsteher Klaus Bell fest. „Gerade unsere zum Teil seit vielen Jahren dem Bad treuen Gäste schätzen die Vorzüge unseres Bades sehr, die familiäre Atmosphäre des weitläufigen Geländes und die vielfältigen Möglichkeiten, die das Bad bietet.“

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Schon 4 Millionen Euro eingespielt – Die Lotto-Elf ist mehr als nur Fußball

Region/Koblenz – Ehemalige Welt- und Europameister sowie Bundesliga-Stars kicken seit 24 Jahren für guten Zweck – Fußball spielen und helfen – das ist es, was die Lotto-Ef seit 24 Jahren mit viel Erfolg praktiziert. Und beim Auftritt in Weinsheim am 20. Juli 2023 konnte das mit Welt-meistern, Olympiasiegern und Deutschen Meistern gespickte Team ein besonderes Jubiläum feiern: Insgesamt wurden nun über vier Millionen Euro für soziale Zwecke eingespielt.

„Diese Mannschaft ist ein Phänomen und für jeden Beteiligten eine win-win-Situation“, sagt Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner voller Stolz: „Ehemalige Fußballstars zaubern mit dem Ball, schießen viele Tore und begeistern bei jedem Spiel eine große Zahl an Zuschauern – und die Einnahmen dieser Spiele sind immer für einen guten Zweck, meistens in der Region, in der sie spielen. Das ist das einfache, aber unglaublich effektive Prinzip der Lotto-Elf.“

Nun wurde – früher als gedacht – die magische Grenze von vier Millionen Euro durchbrochen. Die unglaublich hohen Spenden-summen der vergangenen Spiele haben es möglich gemacht. „So können wir schon jetzt mit großer Vorfreude auf die kom-mende Jubiläumssaison blicken, wenn unsere Lotto-Elf in ihr 25. Jahr gehen wird“, schaut Häfner nach vorne. Neben Fußball-Idolen wie Guido Buchwald, Stefan Kuntz, Dariusz Wosz, David Odonkor, Niko Bungert, Stephan Engels oder Lena Goeßling ist unter anderem auch der beliebte Fernseh- Showmaster und Comedian Guido Cantz regelmäßig am Ball für die gute Sache.

Die sportliche Leitung liegt in den Händen des zweimaligen Vize-Weltmeisters und Europameisters Hans-Peter Briegel. Tatkräftig unterstützt wird er von dem als Euro-Eddy bekannt gewordenen Edgar Schmitt. „Wir wollen neben der vielfachen Unterstützung sozialer Projekte auch attraktiven Fußball bieten“, belegt Briegel den sportlichen Ehrgeiz seiner Mannschaft.

Ein Spiel der Lotto-Elf ist mehr als nur ein Spiel für den guten Zweck. Rund um die Begegnung sorgt ein umfangreiches Pro-gramm für Unterhaltung auf und neben dem Platz, unter anderem ein Schnuppertraining für Kinder und Jugendliche mit Ex-Nationalspieler Dariusz Wosz. Außerdem gibt es einen Work-shop „Rhythmische Sportgymnastik“ und ein Cheerleader-Training mit Trainerin Nika Krosny-Wosz.

Fans und Zuschauer haben zudem die Chance auf Autogramme ihrer Idole, gemeinsame Fotos und bei einer Tombola auf hochwertige Preise. „Ein Spiel der Lotto-Elf ist ein Ereignis für die ganze Gemeinde, denn rund um das Benefizspiel stellen die aus-richtenden Vereine zusammen mit Lotto Rheinland-Pfalz ein buntes Fest auf die Beine“, erklärt Lotto-Geschäftsführer Häfner, der auch gerne öfter selbst die Fußballschuhe für die Lotto-Elf geschnürt hat: „Helfen gehört zur Philosophie von Lotto Rheinland-Pfalz. Da bin ich gerne dabei.“

Der Hauptzweck der Lotto-Elf ist es, in jedem Spiel möglichst viel Geld für einen sozialen Zweck einzuspielen. Meistens für ein Hilfsprojekt, das in der Region verortet ist, in dem auch das Spiel stattfindet. Auf diese Weise hat diese Prominentenmannschaft in mittlerweile über 270 Spielen über vier Millionen Euro für die unterschiedlichsten Zwecke eingespielt. Allein im vergangenen Jahr hat die Lotto-Elf 222.500 Euro erwirtschaftet. Das war die zweithöchste Spendensumme seit dem Jahr der Gründung.

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Thomas Stiren ist neuer Präsident der IHK Trier

Region/Trier – Thomas Stiren ist neuer Präsident der Industrie- und Handelskammer Trier. Die IHK-Vollversammlung wählte den Trierer Unternehmer bis zum Ende der aktuellen Wahlperiode, die 2024 turnusgemäß endet. Stiren folgt damit nach fast 17 Jahren auf Peter Adrian, der der IHK Trier als Vizepräsident erhalten bleibt und weiter Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) ist.

Thomas Stiren zählt zu den Internetpionieren Deutschlands. Aus dem Studium heraus gründet er bereits 1995 im Alter von 24 Jahren eine der ersten Internetagenturen als „Studenten-Start-up“. Bis heute ist er Vorstandsmitglied der rdts Internet AG mit Sitz am Trierer Petrisberg.

„Ich freue mich über Ihr großes Vertrauen und darauf, die Trierer Wirtschaft vertreten zu dürfen“, sagte Stiren nach der Wahl. Sein Wissen und seine Erfahrung aus 28 Jahren Unternehmertum will er jetzt noch aktiver als bisher in die Arbeit der IHK Trier einbringen. „Besonders wichtig ist es mir, unsere Mitgliedsbetriebe dabei zu unterstützen, dass die Digitale Transformation gelingt.“

Die größte Herausforderung für die Region sieht Stiren im Fachkräftemangel. Ohne Zuwanderung werde es nicht gehen. „Aber es gibt auch ungenutzte Potenziale“. In manchen Bereichen könne Automation und Künstliche Intelligenz in den kommenden Jahren verstärkt helfen. Auch an der Außendarstellung sollte die Region noch selbstbewusster arbeiten.

Thomas Stiren ist seit Jahren in der IHK Trier gut vernetzt und in der Region fest verankert in der Region. Bereits 2002 wurde Stiren Mitglied im Vorstand des Kreis Junger Unternehmer (KJU), dessen Vorsitz er 2006 und 2007 innehatte. Des Weiteren ist er Mitglied im DIHK-Ausschuss „Kommunikation und Medien“. In die IHK-Vollversammlung wurde Stiren erstmals 2019 gewählt. Dem IHK-Präsidium gehört er seit April 2022 an.

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Die Eifel als Vorreiter – Neue Carsharing-Station mit zwei Pkw am Kaller Busbahnhof

Kall – Was haben Berlin, Hamburg, Köln und Kall gemeinsam? Sie alle verfügen über „Carsharing“-Stationen des Unternehmens „cambio“. Dabei ist Kall neben Blankenheim, Hellenthal, Euskirchen und Weilerswist die fünfte Kreiskommunen, die ein ähnliches Angebot installiert. Grund genug für cambio-Standortmanager Laurenz Miehe festzustellen: „Die Eifel ist als eher ländliche Region ein Vorreiter.“ Denn Erfahrungen mit dem Carsharing-Modell habe man bislang vor allem in Großstädten gesammelt: „Das ist auch für uns sehr spannend.“ Neben den vorgenannten Kommunen seien auch Zülpich und Bad Münstereifel in Planungen.

Ein erstes Angebot gab es allerdings 2021 – das war der eingeschränkten Mobilität nach der Flut geschuldet. Damals hatte der Kreis Euskirchen temporär entsprechende Stationen in allen elf Kommunen eingerichtet, 80 Prozent der Kosten übernahm das Land NRW. Anschließende Nutzeranalysen hatten ergeben, dass das Angebot in Kall gut gebucht wurde, sodass das Projekt mit Zustimmung der Politik neu aufgelegt wurde. „In der Flut hatten viele ihr Auto verloren“, so Markus Auel, der Allgemeine Vertreter von Bürgermeister Hermann-Josef Esser, „nun sind auch wir gespannt, ob die Auslastung der Fahrzeuge ähnlich hoch bleibt.“ Der Vertrag läuft zunächst über zwei Jahre, das Land fördert das Modell.

Dafür spreche, so Standortmanager Miehe, dass der Standort aufgrund der direkten ÖPNV-Anbindung mit Bahn- und Busbahnhof ideal sei. Markus Auel berichtete, dass täglich über 3.000 Pendler/innen den Bahnhof nutzten, zudem sei der Kaller Bahnhof auch ÖPNV-Eingangstor zum Nationalpark und anderen touristischen Destinationen in der Nordeifel. Miehe ergänzte: „Besucher/innen aus den umliegenden Ballungsräumen können dann ab hier ein Carsharing-Fahrzeug nutzen, vielleicht kennen sie das System auch schon aus ihrer Stadt.“

So funktioniert es

Am Kaller Busbahnhof an der Trierer Straße sind zwei Ford-Fiesta stationiert. Vor der ersten Fahrt müssen Nutzende sich im Internet bei cambio registrieren, dabei werden auch Ausweis und Führerschein kontrolliert. „Anschließend ist die jeweilige Buchung sehr unkompliziert, das geht innerhalb von fünf Minuten aber auch bis zu einem Jahr im Voraus“, erklärt Laurenz Miehe. Möglich ist das via App, Internet oder auch telefonisch.

Zum gebuchten Zeitraum dann lässt sich der Wagen mit der App öffnen, der Schlüssel ist im Wagen hinterlegt. Die Abrechnung erfolgt anhand einer Zeit-/ Entfernungs-Mischkalkulation: Pro Stunde werden 3,35 Euro berechnet plus 0,28 Euro je gefahrener Kilometer. Die Benzinkosten sind im Preis enthalten. Miehe: „Ab einer Tankanzeige von ¼ soll nachgetankt werden, dafür liegen in den Fahrzeugen eine Tankkarte für verschiedene Anbieter, die Rechnung geht dann direkt an uns.“ Von 0 bis 6 Uhr gilt ein ermäßigter Stundenpreis von 50 Cent.

Nach Ablauf der Buchung verbleibt der Schlüssel im Fahrzeug, die Abrechnung erfolgt mittels Bordcomputer automatisch. Cambio arbeitet mit einem stationsgebundenen System, der Wagen muss also an der Station wieder abgestellt werden, an derer auch ausgeliehen wurde.

Sicherheit & Service

Im Gegensatz zu Privatfahrzeugen müssen Leihwagen einmal im Jahr zur Hauptuntersuchung (TÜV), berichtet Standortmanager Miehe. Zudem würden die Fahrzeuge alle zwei bis drei Wochen von eigenen Mitarbeitenden auf ihre Sicherheit und Funktion geprüft sowie innen und außen gereinigt.

Und: „Die Fahrzeuge sind auch auf Familien ausgerichtet. Sie sind Fünftürer und jeweils mit einem zertifizierten Kindersitz ausgestattet.“

Weitere Infos zum Carsharing über Cambio gibt es hier: www.cambio-carsharing.de/kall.

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Top-Events

Volles Fahrerfeld und Programm bei DTM am Nürburgring

Nürburgring – Am ersten Wochenende im August (4. – 6. 8.) gibt die DTM am Nürburgring Vollgas. 27 Piloten kämpfen mit ihren GT3 Boliden auf der Sprintvariante der Grand-Prix-Strecke um wichtige Meisterschaftspunkte. Das führende Team hat gleichzeitig die kürzeste Anreise: Der am Nürburgring beheimatete Manthey EMA Porsche rangiert mit seinem Fahrer Thomas Preining und 88 Punkten ganz oben in der Wertung. Neben der Action auf der Strecke mit zwei Hauptrennen am Samstag und Sonntag erwartet die Fans zudem ein attraktives Rahmenprogramm. Alle Infos unter: nuerburgring.de/dtm

Während das bunte Feld der DTM in den Ein-Stunden-Rennen den Sieger ausfährt, können sich die Zuschauer auf besonders viele Adrenalin-Momente freuen. Denn die 3,6 Kilometer kurze Sprintvariante der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings garantiert, dass die Fahrzeuge von Audi, BMW, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche besonders oft direkt an den Tribünen vorbeidonnern. Neben der packenden DTM-Action wird auch bei den Rahmenrennen aufregender Motorsport geboten. Ebenfalls zu Gast an der legendären Rennstrecke in der Eifel sind die ADAC GT4 Germany, der Porsche Carrera Cup Deutschland, der BMW M2 Cup sowie der vollelektrische NXT Gen Cup.

Fan-Area für große und kleine Fans
Auch neben der Rennstrecke gibt es für die Besucher einiges zu erleben. So zum Beispiel in der neuen Fan-Zone der DTM mitten im Fahrerlager. Hier gibt es die DTM-Stars beim „Meet the drivers“ hautnah, aber auch Kinderschminken, eine DTM-Reaction-Wall oder das größte mobile Bällebad Europas mit 85.000 Bällen.

Tickets beinhalten Zutritt zum Fahrerlager und zum Pitwalk
Durch eine vom ADAC neu entwickelte Struktur gibt es die DTM-Tickets bereits ab 39 Euro unter nuerburgring.de/dtm. ADAC Mitglieder erhalten im Vorverkauf einen Rabatt von zehn Prozent. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. Der Zugang ins Fahrerlager und zum Pitwalk ist bei allen Tickets inkludiert.

DTM setzt auf Nachhaltigkeit
Das Thema Nachhaltigkeit steht in der DTM auf der Pole-Position. In den Rennwagen kommt erstmals ein umweltschonender und innovativer Kraftstoff von Shell zum Einsatz, der aus 50 Prozent erneuerbaren Komponenten besteht. Der Sprit leistet damit einen wesentlichen Anteil zur C02-Reduktion. Mit BWT setzt der ADAC den eingeschlagenen Weg zur Vermeidung von Plastikmüll konsequent fort. Im Fahrerlager der DTM-Events sorgen Wasserspender für frisch aufbereitetes Trinkwasser.

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Neue Senioren Sicherheitsberater *innen – auch für Mayen

Mayen – Im Bürgerhaus Hausen trafen sich am 18. Juli über 40 „Sicherheitsberater*innen für Seniorinnen und Senioren“ aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz zu ihrem 3. Ausbildungstag, darunter auch eine Mayenerin und drei Mayener.

Der städtische Seniorenbeauftragte Tobias Härtling sorgte für das leibliche Wohl der Teilnehmenden und fügte an: „Der Dank geht auch an die Stadtverwaltung Mayen, die die heutige Veranstaltung im Bürgerhaus ermöglicht hat, sowie finanziell und personell untersützt.“ Unter Leitung der Kriminologin und Polizeihauptkommissarin Carolin Blum vom Polizeipräsidium Koblenz und mit der Unterstützung verschiedener Kolleg*innen der Polizei erfolgte die Schulung zu allen aktuellen Fragen der Seniorensicherheit. Dabei ging es um Themen wie den Enkeltrick, Terroranrufe bis hin zur Einbruchsicherung oder auch Verkehrssicherheit. Die nunmehr ausführlich geschulten Frauen und Männer sind bereit, ehrenamtlich die Bevölkerung zu informieren und Hilfestellungen zu leisten.

Der Seniorenbeiratsvorsitzende Hans Peter Siewert, der in der Endphase der Schulung anwesend war, betonte, dass „wir in Mayen unsere Seniorensicherheitsberater in Kürze vorstellen werden und öffentliche Veranstaltungen planen, um über Sicherheitsfragen zu informieren“.

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Kleiner Deckel – große Wirkung – Postler sammeln 204.000 Kronkorken zur Unterstützung krebskranker Kinder

Schleiden – Die Deutsche Post hat sich mit großen Erfolg an einer Kronkorken-Sammelaktion zur Unterstützung des Förderkreises „Hilfe für krebskranke Kinder“ am Aachener Uniklinikum beteiligt.  Mehr als 204.000 Kronkorken haben die Postboten des Zustellstützpunktes in Schleiden und Euskirchen gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus der gesamten Niederlassung aus Anlass des „Global Volunteer Day“ (GVD) gesammelt. So kamen 408 kg Kronkorken zusammen, die Standortleiter Stefan Hermanns aus Schleiden und Roland Strick aus Euskirchen stellvertretend für die gesamte Niederlassung Karl-Heinz „Les“ Domalewski in Schleiden-Schöneseiffen Zusteller übergeben haben.

„Les“ Domalewski ist mittlerweile schon über die Grenzen der Eifel hinaus für seine Kronkorkensammelaktion zur Unterstützung des Förderkreises „Hilfe für krebskranke Kinder“ am Aachener Uniklinikum bekannt. „Wir schätzen sein Engagement sehr und wollten mit unserem Einsatz einen Beitrag dazu leisten“, erklärten Zustellstützpunktleiterin Ute Klinkhammer und Standortleiter Stefan Hermanns. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Post sammelten in diesem Jahr über einen Zeitraum von zehn Monaten hinweg – neben ihrer bekannten und geschätzten zuverlässigen Zustellung von Briefen und Paketen – Kronkorken, um ihrerseits „Les“ Domalewski zu unterstützen.

Aus Sicht von Karl-Heinz „Les“ Domalewski stellt die Aktion eine willkommene Unterstützung seines Engagements in der Hilfe für krebskranke Kinder dar: „Der Einsatz der Zustellerinnen und Zusteller von der Deutschen Post für den guten Zweck hat mich sehr gefreut und noch mehr freut es mich, dass sie auch weiterhin Kronkorken für das Uniklinikum sammeln möchten.“

Die DHL Group fördert weltweit das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ermutigt sie, beim GVD gemeinnützige Projekte zu unterstützen und zur Lösung sozialer Probleme beizutragen. Andererseits wird so zugleich der Teamgeist gefördert. Dabei ist der ehrenamtliche Einsatz im Rahmen des GVD nicht auf einen bestimmten, einzelnen Tag begrenzt, sondern es sollen durchaus Anreize für eine langfristige Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Deutsche Post und DHL und gemeinnützigen Organisationen vor Ort gesetzt werden.

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Staatssekretärin Andrea Milz lobt Engagementpreis NRW 2024 aus

Region/Düsseldorf – Unter dem Motto „Nachhaltig engagiert in Nordrhein-Westfalen“ können sich ab sofort gemeinnützige Initiativen, Vereine, Verbände und Stiftungen, gGmbHs sowie öffentliche Einrichtungen aus Nordrhein-Westfalen um den Engagementpreis NRW 2024 bewerben. Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Andrea Milz, hat diesen Preis ausgelobt, mit dem vorbildliche Projekte des bürgerschaftlichen Engagements gewürdigt und bekannt gemacht werden sollen. Der Engagementpreis NRW 2024 richtet sich an herausragende ehrenamtliche Projekte aus dem Gesamtspektrum Ökologie, Ökonomie und Soziales, deren Ansätze und Ideen darauf ausgerichtet sind, Menschen stärker für das Thema Nachhaltigkeit / nachhaltige Entwicklung zu sensibilisieren und zu eigenem nachhaltigen Handeln anzuregen. Neben einem Publikumspreis werden ein Jurypreis und zwei Sonderpreise vergeben. Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

„Nachhaltigkeit oder nachhaltige Entwicklung bedeutet, die Bedürfnisse der Gegenwart so zu berücksichtigen, dass die Möglichkeiten zukünftiger Generationen hierdurch nicht eingeschränkt werden, ihren Lebensstil zu wählen. In unserem Land existieren viele beeindruckende ehrenamtliche Projekte und Initiativen, die einen gesellschaftspolitisch relevanten Beitrag in puncto Nachhaltigkeit leisten. Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen gewinnen konnten, einen entsprechenden Sonderpreis auszuloben“, sagte Andrea Milz. Der Engagementpreis NRW wird im Jahr 2024 zum zehnten Mal vergeben.

Umweltminister Oliver Krischer: „Wir brauchen die kreativen Ideen und Impulse der Zivilgesellschaft für eine zukunftsfähige nachhaltige Entwicklung. Unser Sonderpreis richtet sich ganz im Sinne der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie und des Gemeinschaftswerks Nachhaltigkeit an Engagierte, die mit ihrem Projekt unterschiedliche Akteurinnen und Akteure oder Akteursgruppen in nachhaltigem Handeln vereinen. Ganz nach dem Motto: ‚…und jetzt alle!‘“

Kooperationspartner des Landes ist die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege (kurz: NRW-Stiftung). Stiftungspräsident Eckhard Uhlenberg erläutert anlässlich der Ausschreibung: „Voller Ideenreichtum und Tatendrang machen sich Menschen für ihre Heimat in NRW stark und setzen dabei auf eine lange und nachhaltige Wirkung ihres Engagements. Die NRW-Stiftung lobt einen Sonderpreis für nachhaltiges Engagement in den Bereichen Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege aus. Artenvielfalt und Biodiversität sind uns ebenso wichtig, wie die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Genauso willkommen sind Initiativen, die Baudenkmäler erhalten und ihnen als Dorfmittelpunkte oder Quartierszentren eine neue Funktion geben, was Ressourcen schont und das Miteinander stärkt.“

Aus den eingereichten Projekten werden Ende 2023 zwölf Projekte ausgewählt, die im Verlauf des Jahres 2024 als „Engagement des Monats“ auf der Internetplattform www.engagiert-in-nrw.de vorgestellt werden. Diese erhalten als Zeichen der Anerkennung je 1.000 Euro. Jeweils zwei Projektbeteiligte erhalten zudem die Möglichkeit zur Teilnahme an kostenfreien Qualifizierungsworkshops.

Die „Engagements des Monats“ haben darüber hinaus die Chance, mit dem Engagementpreis NRW 2024 ausgezeichnet zu werden. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden Ende 2024 durch eine Online-Abstimmung, die NRW-Stiftung (Sonderpreis), das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (Sonderpreis) sowie eine Jury bestimmt.

Bewerbungsschluss ist der 30. September 2023.

Bewerbungen und weitere Informationen finden Sie unter www.engagiert-in-nrw.de.

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Gemeinschafts-Projekte „GenoEifel“ aus Adenau und „AHRche“ aus dem Ahrtal nominiert

Region/Eisenberg/Hamburg – AOK-Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ Nominierte Gemeinschaftsprojekte zeigen, was geht – Zwei beispielhafte Nachbarschafts-Initiativen aus Rheinland-Pfalz wurden jetzt für den AOK-Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ nominiert: Die Genossenschaft GenoEifel eG in Adenau sowie der Verein AHRche e.V. aus Ahrweiler. Ihr freiwilliges Engagement bringt alle Generationen in Bewegung.

Die Mitglieder der „Hilfe-Helfer-Gemeinschaft“ GenoEifel sind bislang in der Region Eifel (NRW) aktiv. Ihr erfolgreiches Modell dehnen sie jetzt auf Teile der Region Osteifel-Ahr aus. Besonders ältere Anwohnende werden dabei unterstützt, lange und selbstständig in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Die Freiwilligen bieten die Begleitung zu Ärzten, Veranstaltungen oder zum Einkauf an. Im Gegenzug übernehmen die Anwohnenden Patenschaften etwa zur Betreuung von Hausaufgaben.

Runter vom Sofa, rauf auf‘s Board

Um Jugendliche im Ahrtal zu fördern, organisieren die Mitglieder der AHRche e.V. den Wiederaufbau von Spielplätzen und Turnhallen. Ihr neuestes Projekt ist der Bau eines Skateparks. Der Skateboard-Pionier Titus Dittmann hat seine Unterstützung von pädagogisch begleiteten Workshops für die Kinder und Jugendlichen zugesagt. Bis zur Fertigstellung der Anlage bietet die AHRche Rollsport-Workshops auf Schulhöfen an.

Gesunde Nachbarschaft – So geht’s!

Nachbarschaften in Rheinland-Pfalz und im Saarland können sich bis zum 15. September mit ihren Gemeinschaftsprojekten für den AOK-Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ bewerben. Mit jeweils 1.000 Euro werden elf Projekte gefördert, die die Lebensqualität und Gesundheit im Quartier stärken. Der Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ wird von der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse zusammen mit dem bundesweiten Netzwerk Nachbarschaft ausgelobt. „Wir freuen uns, mit dem Förderpreis freiwillige Ehrenamtsinitiativen zu unterstützen, die sich für gesunde Nachbarschaften engagieren“, sagt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland.
Informationen zur Anmeldung sowie Beispiele aus der Praxis gesunder Nachbarschaften unter:  https://aok-foerderpreis.netzwerk-nachbarschaft.net/rps/home