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Wirtschaft

„Herr Anton“ liefert rund um die Uhr – Jetzt auch in Bell

Bell/Mendig – Neues Nahversorgungsangebot in der Ortsgemeinde Bell – In Zeiten, in denen die Nahversorgung in vielen Ortschaften rückläufig ist, ist Kreativität gefragt, um zumindest eine kleine Grundversorgung vor Ort aufrecht zu halten. „Herr Anton“ bietet ein solch mögliches Konzept: Im „Automaten-Shop“ kann man rund um die Uhr – 365 Tage im Jahr – einkaufen. Zwei solcher Automaten stehen jetzt am neuen Dorfplatz in Bell.

Betreiber der Automaten ist Florian Bales, der unter anderem bereits in Mayen einen „Herr Anton“-Shop betreibt. „Ich bin froh, dass es gelungen ist, die Infrastruktur in unserem Dorf damit weiter zu verbessern“, so der Beller Ortsbürgermeister Stefan Zepp. Eine Einschätzung, die auch Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig teilt. „Mit den Automaten kann eine Versorgungslücke – zumindest teilweise – geschlossen werden.“

Die Lebensmittel- und Getränkeautomaten bieten viele Dinge des täglichen Bedarfs an – von Grillgut, über Eier, Kartoffeln bis hin zu Süßigkeiten und natürlich Getränken. „In der Regel werden die Automaten alle zwei Tage neu befüllt, bei Bedarf auch häufiger. Wir versuchen dabei insbesondere regionale Produkte anzubieten. Zudem können über einen QR-Code auch Produktwünsche geäußert werden“, erklärte Bales am Rande der Inbetriebnahme. Bezahlt werden kann sowohl bar als auch bargeldlos und digital. Für den Bereich der Verbandsgemeinde Mendig kündigte Bales weitere Automatenaufstellungen an.

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News

Rad am Ring bleibt fester Bestandteil des Ring-Kalenders

Nürburgring – Auch in den kommenden fünf Jahren wird „Rad am Ring“ Sportler und Zuschauer gleichermaßen begeistern. Die Nürburgring-Betreibergesellschaft schloss mit dem Veranstalter einen langfristigen Vertrag bis 2028. Somit wird das Traditionsevent, das in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feierte, mindestens auch das viertel Jahrhundert an der legendären Rennstrecke voll machen.

„Rad am Ring komplettiert als fester Bestandteil des Nürburgring-Kalenders unsere Vielfalt aus Motorsport-, Festival- und Sportveranstaltungen. Wir freuen uns sehr über die gute Partnerschaft, die wir nun mindestens die nächsten fünf Jahre weiterführen werden“, erklärt Ingo Böder, Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG und ergänzt: „Rad am Ring repräsentiert perfekt zentrale Werte, die den Nürburgring für Aktive und Fans ausmachen: dazu gehören die sportliche Ambition, unsere anspruchsvolle Strecke bestmöglich zu bewältigen und das freundschaftliche Miteinander genauso wie der Mix aus Freizeit, Amateur- und Profisport.“

Vielfältiges Programm für Freizeit-, Amateur- und Profisportler
Jedes Jahr wird die Rad-Veranstaltung, die 2003 am Nürburgring ihre Premiere feierte, ein ganzes Wochenende lang zum Treffpunkt für tausende Radbegeisterte. Das Programm ist vielseitig und bietet neben dem 24h-Radrennen als Highlight viele weitere Disziplinen und Angebote für Besucher und Aktive. Ein Rennen über 24 Stunden für Mountainbikes gehört ebenso zum Programm wie das Dextro Energy Kids Race, Tourenfahrten über die Nordschleife, Jedermann-Rennen über 25, 75 und 150 Kilometer als Bestandteil des German Cycling Cups oder ein Rennen der Rad-Bundesliga. Das Herzstück des Radsport-Festivals am Nürburgring bildet eine umfassende Expo im Fahrerlager, bei der Firmen aus dem urbanen, touristischen sowie sportlichen Radsektor ihre Produkte präsentieren.

Dass dieses vielfältige Konzept in 20 Jahren entwickelt wurde und bis heute so erfolgreich funktioniert, ist zu großen Teilen der Verdienst des Veranstalters eventwerkstatt GmbH. Dessen Geschäftsführer ist gleichzeitig Organisationsleiter von Rad am Ring und seit Anbeginn hautnah dabei: „Mit der Vertragsverlängerung ist sichergestellt, dass dieser Spaß mindestens noch fünf Jahre weitergeht. Das ist eine gute Nachricht und für mich auch eine sehr emotionale“, freut sich Hanns-Martin Fraas. „Der Nürburgring mit seiner legendären Nordschleife und der modernen Grand-Prix-Strecke ist die perfekte Heimat für unser Event und begeistert jedes Jahr unsere Teilnehmer. Wir werden 25 Jahre Rad am Ring sicher in der Grünen Hölle feiern können.“

Somit können die Zweirad-Fans auch in den kommenden Jahren ihre Kalender zücken, wenn der Nürburgring jeweils seinen Jahreskalender vorstellt. Rad am Ring wird sich hier dann sicher wiederfinden.

Rad- & Lauftreff
Neben der durch die eventwerkstatt GmbH organisierten Großveranstaltung „Rad am Ring“ finden sich auch weitere Highlights für Sportbegeisterte im Nürburgring-Kalender. Der Betreiber der Rennstrecke veranstaltet passend hierzu regelmäßig im Jahr den sogenannten Rad- & Lauftreff. Hierbei können die Teilnehmer an verschiedenen Abendterminen die Nordschleife und die Grand-Prix-Strecke mit dem Fahrrad bezwingen oder über die Grand-Prix-Strecke joggen. Los geht es immer um 19 Uhr. Läufer und Radfahrer zahlen für das Zeitfenster auf der Grand-Prix-Strecke gerade mal 5 €. Zweieinhalb Stunden radeln auf der kombinierten Strecke aus Grand-Prix-Strecke und Nordschleife kosten 18 €. Teilnehmer können kostenlos auf dem Parkplatz D5 parken.

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Kunst & Kultur

Nacht der Vulkane – Maria Laach-Tag am 25. Juli 2023

Maria Laach – Das Kloster Maria Laach und der Laacher See sind immer einen Ausflug wert! Doch am Maria Laach-Tag ganz besonders! An diesem Tag öffnen die Betriebe des Klosters wieder alle Türen und Tore. Den Besuchern werden besondere, nicht alltägliche Eindrücke sowie ein abwechslungsreiches Programm geboten.

14.00 – 17.00 Uhr – „Vulkanischer Bastelworkshop“

Die Künstlerin Viktoria Rico Gómez bietet vor der Tourist-Info Maria Laach einen kleinen Exkurs in den Bereich experimentelle Malerei. Die Kinder können passend zur „Nacht der Vulkane“ einen ausbrechenden Vulkan gestalten, wobei sich einer chemischen Reaktion bedient wird, um die Lava „sprudeln“ zu lassen… Ein spannendes Erlebnis für kleine und große Besucher!

 

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Kunst & Kultur

Mundart-Festival „Mir kalle platt“ – Platt lernen mit Manni Lang in Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Im Rahmen des Eifeler Mundartfestivals „Mir kalle platt“ führt Autor, Redakteur, Diakon und Eifeler Urgestein Manni Lang seine Zuhörerinnen und Zuhörer – oder besser gesagt Schülerinnen und Schüler – augenzwinkernd und mit nickelijem Humor in unseren schönen Dialekt der Eifel ein. An drei Abenden lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die „Basics“ in Platt zu verstehen und vor allem auch selbst zu sprechen. Nach dem Sprachkurs sind schnöse, verdötsch und Kappes und Schavour keine Fremdwörter mehr. Ob Groß oder Klein, gemeinsam lernt es sich am besten. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Didaktisches Material wird gestellt.

Der Kurs versteht sich als Gesprächsrunde – natürlich mit ganz viel Lachen und Liebe zur Eifel. Er findet statt an den drei Donnerstagen, 17., 24. und 31. August, jeweils um 18 Uhr im Rats- und Bürgersaal des Rathauses zu Bad Münstereifel. Die Kursgebühr beträgt für alle drei Abende zusammen 25 Euro. Anmeldungen nimmt die Tourist-Information Bad Münstereifel unter Tel. 02253/542244 oder per E-Mail an touristinfo@bad-muenstereifel.de entgegen. Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Regionalen Kultur Programm NRW.

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Gesundheit

Land RLP fördert Skills Lab am Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Übung macht den Meister – Praktisches Know-how trainieren die Pflegeazubis am Krankenhaus Maria Hilf in einem sogenannten Skills Lab – gefördert durch das Land Rheinland-Pfalz. Welchen Mehrwert die Lernwerkstatt bietet, hat sich Landesminister Alexander Schweitzer bei einem Besuch im Klinikum angeschaut.

Infusionen legen, Wunden versorgen, Vitalzeichen überwachen: Viele Fähigkeiten in der Pflege setzen ein hohes Maß an praktischen Fähigkeiten voraus. Für angehende Pflegekräfte bedeutet das: üben, üben, üben. Am Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr steht den Auszubildenden hierfür ein Skills Lab – eine Lernwerkstatt voller moderner Simulationspuppen – zur Verfügung. Hier dürfen sie ganz praktisch Hand anlegen, Fragen stellen und auch mal Fehler machen, ohne dass Patientinnen und Patienten dabei zu Schaden kommen. Gefördert wurde das Projekt vom Land – mit 124.000 Euro. „Es ist ein erklärtes Ziel der Landesregierung, die Ausbildung in der Pflege zu sichern und zu stärken“, betont Alexander Schweitzer, Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz. Auf einer Stippvisite im Klinikum schaute er sich persönlich an, wie die neuen Trainingsmöglichkeiten die Pflegeausbildung bereichern.

Dank der Förderung des Landes hatte das Klinikum die vorhandene Lernwerkstatt kurz nach der Hochwasserkatastrophe im Sommer 2021 deutlich aufrüsten können. Erklärtes Ziel: Den Flut-bedingten Einschränkungen der praktischen Ausbildung entgegenzuwirken. Von der Investition profitieren die Pflegeschülerinnen und -schüler bis heute: „Das Skills Lab ist ein wertvoller Teil unserer praktischen Ausbildung und eine wichtige Ergänzung zu den theoretischen Lerninhalten,“ sagt Dr. Maria Krupp, Leiterin der Marienhaus-eigenen Schule für Pflegeberufe.

Das Herzstück der realitätsnah ausgestatteten Schulungsräume sind mehrere Pflegesimulationspuppen, mit deren Hilfe sich unzählige Symptome, Krankheitsbilder oder Notfallszenarien nachstellen lassen. Ein Pflegepädagoge sitzt mit Headset im Nebenraum, steuert die Körperfunktion der zu behandelnden Puppe und verleiht ihr eine Stimme. Wie genau das funktioniert, demonstrierten Azubis und Lehrkräfte dem Minister anhand einer realen Lernsituation.

Sebastian Spottke, Vorsitz der Geschäftsführung der Marienhaus GmbH, nahm den Ministerbesuch zum Anlass, um sich noch einmal zu bedanken: Für die Förderung des Skills Labs, aber auch für den offenen Dialog, den die Zusammenarbeit ermöglicht hat: „Wir brauchen junge Menschen, die sich für den Pflegeberuf entscheiden“, betont er. „Für die Qualität ihrer Ausbildung sollten wir uns mit vereinten Kräften einsetzen.“

Das Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler besteht aus dem Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr sowie der Brohltal Klinik St. Josef, einer Fachklinik für geriatrische Rehabilitation, in Burgbrohl. Es gehört zur Marienhaus-Gruppe, einem der größten christlichen Träger sozialer Einrichtungen in Deutschland. Die Gruppe betreibt u.a. 15 Kliniken an 16 Standorten, 4 medizinische Versorgungszentren, 18 Einrichtungen für Menschen im Alter, 2 Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen an 3 Standorten, 13 stationäre und ambulante Hospize sowie 9 Bildungseinrichtungen.

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News

Kreissparkasse Bitburg-Prüm feiert Weiterbildungs-Absolventen

Bitburg – „Motivation, Disziplin, Engagement und ein hohes Maß an Eigeninitiative sind erforderlich, um die über Monate bis Jahre dauernden nebenberuflichen Lehr- und Studiengänge mit solch guten Ergebnissen abzuschließen.“, so Rainer Nickels, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, im Rahmen der Prüfungsfeier.

Gefeiert wurden erfolgreich abgelegte Prüfungen in diversen Fachseminaren, Prüfungen zum/zur Gutachter:in in der Immobilienbewertung sowie zum/zur Bankfachwirt:in und Betriebswirt:in. Insgesamt 13 Mitarbeiter:innen wurden für ihre sehr guten Leistungen geehrt.

Die Kreissparkasse Bitburg-Prüm legt seit jeher großen Wert auf eine kontinuierliche und qualifizierte Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um dem raschen Wandel in Wirtschaft, Technologie und Gesellschaft Schritt halten zu können. Nur so kann den Kundinnen und Kunden eine bestmögliche Beratung angeboten werden.  Der Vorstand der Kreissparkasse, Rainer Nickels und Mark Kaffenberger, würdigte die Prüfungserfolge und gratulierte den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

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Kunst & Kultur

Wolfgang Niedecken erhält Georg-Meistermann-Preis 2023 der Stiftung Stadt Wittlich

Wittlich – Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler hält Laudatio im EVENTUM Wittlich – Träger des Georg-Meistermann-Preises 2023 der Stiftung Stadt Wittlich ist der Musiker, Maler und Autor Wolfgang Niedecken. Wie die Stiftung Stadt Wittlich mitteilt, hat Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler als Laudator zugesagt und wird gemeinsam mit Bürgermeister Joachim Rodenkirch als Vor-standsvorsitzenden und Professor Dr. Dr. h.c. mult. Hermann Simon als Kuratoriumsvorsitzenden der Stiftung dem Gründer der Kölner Rockband BAP am Donnerstag, 23. November 2023, 18 Uhr im EVEN-TUM, Brautweg 5 in Wittlich den Preis überreichen.

Wolfgang Niedecken wurde am 30. März 1951 in der Kölner Südstadt geboren, wo seine Eltern ein Lebensmittelgeschäft in der Severinstraße 1 betrieben. In den Siebzigern studierte er Freie Malerei an den Kölner Werkschulen bei Professor Dieter Kraemer. 1974 folgte ein Studienaufenthalt in New York bei Larry Rivers und Howard Kanovitz. 1976 gründete er die Kölschrockband BAP, mit der er in wechselnden Besetzungen inzwischen über 30 Alben her-ausgebracht hat. BAP war 1987 die erste Rockband, die jemals in China spielte und noch im Mai vor dem Mauerfall trat die Band in der UDSSR auf. 1992 war Niedecken Mit-Initiator des Arsch huh – Konzerts auf dem Chlod-wigplatz gegen rechte Gewalt und Rassismus. Von ihm stammt der Text „Arsch huh, Zäng ussenander“. 2002 kam Wim Wenders BAP-Film „Viel passiert“ in die Kinos. 2004 wurde Niedecken Botschafter der Aktion „Gemeinsam für Afrika“, ein Amt, das ihn in viele krisengeschüttelte Länder Afrikas führte. 2007 dann die Gründung des Projekts „Rebound“ zur Re-Integration ehemaliger Kindersoldaten.

Erstmalig im Jahr 2006 nahm Christina Rau den Georg-Meistermann-Preis der Stiftung Stadt Wittlich stellvertretend für ihren verstorbenen Mann Bundespräsident a.D. Dr. h.c. Johannes Rau entgegen. Im Jahr 2008 wurde der Preis an Dr. h.c. Charlotte Knobloch, seinerzeit Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland, verliehen. Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Mainz, war im Jahr 2010 der dritte Träger des Georg-Meistermann-Preises. Bundesaußenminister a.D. Hans-Dietrich Genscher erhielt den Preis im Februar 2013 im EVENTUM Wittlich überreicht. Im Februar 2016 folgte die Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller als Preisträgerin. Zuletzt wurde der Georg-Meistermann-Preis im Jahr 2018 an den ehemaligen Präsidenten der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker verliehen.

Die Bevölkerung ist recht herzlich zur Preisverleihung im EVENTUM Wittlich eingeladen. Einlass ist ab 17 Uhr; der Eintritt ist frei.

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Von der Staatsanwaltschaft ins Mechernicher Rathaus

Mechernich – Immer freundlich am Empfang – Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Personaldezernent Ralf Claßen und das Team vom Bürgerservice gratulierten Erika Heß zum 40. Dienstjubiläum. Es ging um Fahndungen, Anklageschriften, Vollstreckungsbescheide, Haftbefehle oder Obduktionsberichte. All das schrieb sie vom Banddiktat. „Das waren richtig spannende Aufgaben“, erzählt Erika Heß von ihrer ersten beruflichen Station bei der Bonner Staatsanwaltschaft. Dorthin hatte sie es verschlagen, nachdem sie 1983 ihre Ausbildung zur Justizangestellten in der Ausbildungskanzlei des Amtsgerichtes Euskirchen erfolgreich absolviert hatte.

Nach der Geburt der ersten von zwei Töchtern musste eine Halbtagsstelle her. Dafür war die Pendelei aus Engelgau nach Bonn dann doch zu umständlich und kostenintensiv. So bewarb sie sich auf eine ausgeschriebene Stelle bei der Stadt Mechernich – und war erfolgreich.  Am 15. Oktober 1990 startete sie dort als Phonotypistin und arbeitete 28 Jahre bei den Stadtwerken.

Inzwischen hat die 59-Jährige, die aus Enzen stammt, einige Stationen in der Mechernicher Stadtverwaltung durchlaufen – etwa in den Bereichen Gebäudemanagement und Personal. Außerdem war sie sechs Jahre lang im Personalrat als Schriftführerin tätig, die ersten zwei Jahre auch als stellvertretende Personalratsvorsitzende. Seit Mitte 2021 ist sie im Empfang des Bürgerservices eingesetzt.

Visitenkarte des Rathauses

„Das ist die Visitenkarte des Rathauses. Dafür braucht es freundliche Charaktere – so wie Erika Heß“, betont Personaldezernent Ralf Claßen, der gemeinsam mit Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Fachbereichsleiterin Silvia Jambor, dem Personalratsvorsitzenden Constantin Hochgürtel und dem Bürgerservice-Team sehr herzlich zum 40. Dienstjubiläum gratulierte.

Für Erika Heß steht fest: „Im Bürgerservice fühle ich mich sehr wohl, das Team ist super und die Aufgaben machen mir richtig Spaß.“ Auch wenn sie nicht mehr ganz so aufregend seien, wie Fahndungen, Anklageschriften, Haftbefehle oder Obduktionsberichte schreiben, fügt sie mit einem Augenzwinkern hinzu.

 

 

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Wirtschaft

Von Düren für Paris – Roland-Garros-Stadion mit Architektur-Gewebe von GKD

Düren – Am Austragungsort der French Open, dem Stade Roland Garros in Paris, erhält der zentrale Court Suzanne Lenglen eine innovative Dachkonstruktion. Dominique Perrault Architecture setzt dabei auf Architekturgewebe von GKD und ein neues System, mit dem sich die Vorspannung des Gewebes exakt einstellen lässt. Auf den Sandplätzen des Stade-Roland-Garros in Paris messen sich jedes
Jahr während der French Open die besten Tennisspielerinnen und -spieler der Welt.

Damit die Sport-Events auch bei schlechten Witterungsbedingungen stattfinden können, wurden die zentralen Stadien „Court Philippe Chatrier“ und „Court Simonne Mathieu“ in den vergangenen
Jahren mit verschließbaren Dächern ausgerüstet. Den bereits 2019 ausgelobten Wettbewerb für die Überdachung des „Court Suzanne Lenglen“ mit seinen über 10.000 Sitzplätzen hat Dominique
Perrault Architecture (Paris) gewonnen. Das Siegerprojekt besteht aus einer Stahlstruktur mit einer integrierten, gefalteten Dachmembran, dem sogenannten „Plissee“, und einem statischen Gerüst.

2024 sollen die Arbeiten an der Dachkonstruktion abgeschlossen sein und der Court Suzanne Lenglen unter anderem zum Austragungsort für die Boxwettkämpfe werden, die dort während der Olympischen und Paraolympischen Spiele 2024 stattfinden werden.

Das Edelstahlgewebe von GKD gibt dem Stadion nun einen eleganten, leichten und offenen Charakter. Als transparente, geschwungene Fassade wurde es an zwei Seiten der Anlage eingesetzt. „Für die Aufgabenstellung haben die Entwickler von GKD ein neues Gewebe mit der Bezeichnung ESCALE-7X1.5-200X30 geschaffen, das mit einer offenen Fläche von etwa 56 Prozent und in seinen Abmessungen einzigartig ist,“ erklärt Philipp Sautter, verantwortlich für Product
Development & Application Technology bei GKD.

Das Gewebe aus 200 mm großen Spiralen schmiegt sich an eine 1.200 m² große Fläche. „Es passt sich der Kontur der Konstruktion perfekt
an.“ Das Projekt ist mit einigen technischen Herausforderungen verbunden. So mussten die GKDExperten unter anderem eine spezielle Lösung entwickeln, um das Gewebe an der unkonventionellen Unterkonstruktion zu befestigen. Mit dem neu entwickelten Tensiomesh- System gelang der Durchbruch. Mit dem System lässt sich die Vorspannung des Edelstahlgewebes exakt justieren und jederzeit kontrollieren.

Mit der Gestaltung des Daches bleibt Dominique Perrault seiner Philosophie treu: klares Design, funktional und ästhetisch. Für Dominique Perrault Architecture verkörpert der Bau mit seiner
luftigen Fassade „Freiheit und Eleganz“. In städtebaulicher Hinsicht soll die Konstruktion einen Bogen schlagen zwischen Stadt und Natur, beziehungsweise zwischen dem Stadtteil Boulogne-Billancourt und dem Stadtwald Bois de Boulogne.

Dominique Perrault und GKD arbeiten bereits seit vielen Jahren zusammen. 1988 setzte Perrault beim Bau der Französischen Nationalbibliothek erstmalig Metallgewebe in großem Umfang für
die Gestaltung von Innenräumen ein. Mit seiner Fertigungskompetenz als Weltmarktführer für Lösungen aus Metallgewebe, Kunststoffgewebe und Spiralgeflecht hat GKD die damals neuartigen Architekturgewebe entwickelt und hergestellt. Für das Großprojekt im Herzen von Paris wurde Perrault mit dem „Mies van der Rohe Award for European Architecture“ ausgezeichnet.

Weitere Informationen zu TensiomeshÒ: https://www.gkd-group.com/de-de/tensiomesh/

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News

Herzlich willkommen in der familien-freundlichen VG Mendig – Willkommenstag, Willkommensgeld und mehr

Mendig – Wenn in der Laacher See-Halle viele Kinderwagen Einzug halten, ist ein Willkommenstag für Neugeborene in der Verbandsgemeinde Mendig. Mehrmals im Jahr lädt die Verbandsgemeinde Mendig Eltern mit ihren Babys und deren Geschwisterkindern ein, um sie über die Hilfen der Verwaltung, der Kirchen, der Caritas und der Familienbildungsstätte zu informieren.

Darüber hinaus gibt es das „Willkommensgeld“ in Höhe von jeweils 100 Euro, ein Halstuch mit dem eingestickten Namen des Kindes, Gutscheine für den Lava-Dome und das Vulkanbad von der Stadt Mendig und einen Gutschein in Höhe von zehn Euro von der Werbegemeinschaft VG Mendig.

Die Verbandsgemeinde Mendig hat, so Bürgermeister Jörg Lempertz, die Familienförderung in den Mittelpunkt ihrer Politik gestellt und einen ganzen Strauß an Maßnahmen für sie auf den Weg gebracht – von der Kita-Versorgung über drei wohnortnahe Grundschulen, deren Angebot weiter ausgebaut werden soll, um der Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter gerecht zu werden. Doch das ist noch längst nicht alles: „Um Ihnen bei allen Fragen zur Seite zu stehen, haben wir für Sie die ‚Servicestelle Familien‘ in unserem Rathaus eingerichtet. Ebenso wurde für Sie speziell die Broschüre ‚Familienfreundliche Verbandsgemeinde Mendig‘ entwickelt, die Ihnen wichtige und umfassende Hilfen an die Hand geben.

Ein Familientelefon (0 26 52 / 98 0035, Anmerkung der Redaktion) rundet das verwaltungsseitige Angebot ab“, führte VG-Bürgermeister Jörg Lempertz beispielhaft an. Neben Eltern und Kindern konnte der Bürgermeister auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen, die ihre Angebote an die jungen Familien vorstellten – von der Elternschule bis hin zur Kindertagespflege und zu caritativen Initiativen. Mit dabei waren der katholische Pfarrer Dr. Artur Schmitt, der Erste Beigeordnete der Stadt Achim Grün, von der Katholischen Kirchengemeinde Hiltrud Surges und Jutta Henrichs, von der Evangelischen Kirchengemeinde die Presbyterin Karin Stein, die Hebamme Annette Thelen, von der Katholischen Familienbildungsstätte Iris Emmerich und Andrea Roggenfelder, Kerstin Dörnen-Rötering von der Fachstelle Frühe Hilfen der Caritas und Dorothee Geishecker von der Kreisverwaltung Mayen Koblenz.

Organisiert wird der Willkommenstag verwaltungsseitig von Otmar Schüller, Fachbereichsleiter Schulen, Ordnung und Soziales, Ute Dernbach, Teilbereichsleiterin Familien, Schulen und Soziales, und Bettina Cornely, Fachbereich Familien, Schulen, Ordnung und Soziales.