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Forschung – Hohes Risiko für Kopfverletzungen bei E-Scooter-Unfällen 

Region/Stuttgart – Die Bedeutung von E-Scootern als Verkehrsmittel nimmt zu – und damit auch ihr Anteil an der Unfallstatistik. In Deutschland wurden im Jahr 2022 insgesamt 8.260 Unfälle mit Personenschaden durch die Polizei aufgenommen, an denen E Scooter beteiligt waren. Dabei kamen elf Menschen ums Leben, mehr als 1.200 wurden schwer verletzt. Besonders gefährdet ist bei E-Scooter-Unfällen der Kopf. Das ist das erste Ergebnis eines Forschungsprojekts mit der DEKRA Unfallforschung und zwei Hochschulen.

  • Simulationsmodell auf Basis von DEKRA Crashtest entwickelt
  • Kopfanprall am Boden nahezu in jedem Fall – mit oft schweren Folgen
  • Weitere Untersuchungen zum Effekt von Helmen noch in diesem Jahr

In dem gemeinsamen Projekt mit Forscherinnen und Forschern der Université Gustave Eiffel in Marseille (Frankreich) und der École de Technologie Supérieure in Montréal (Kanada) wurde ein Simulationsmodell entwickelt. „Im Zentrum des Projekts stand die Validierung dieses Modells auf Basis eines DEKRA Crashtests“, erklärt Andreas Schäuble, Biomechaniker in der DEKRA Unfallforschung. „Dabei fuhr ein E-Scooter gegen eine Bordsteinkante – ein häufiges Unfallszenario in der Realität. Nicht umsonst machen Alleinunfälle ohne Unfallgegner in der Statistik mehr als ein Drittel aller E-Scooter-Unfälle aus.“

Mit der Simulation wurden mehr als 160 einzelne Unfallszenarien untersucht, die sich unter anderem in der Ausgangsgeschwindigkeit, im Anprallwinkel an die Bordsteinkante und in der Größe der Person auf dem E-Scooter unterschieden. Ziel war es, mehr über die Aufprallkinematik zu erfahren – also darüber, was bei und nach einem Aufprall mit dem menschlichen Körper passiert. „Davon ausgehend lässt sich dann die Verletzungswahrscheinlichkeit beziffern“, erklärt der DEKRA Experte.

Erstes Ergebnis der Forschung: Bei Stürzen wie in den untersuchten Szenarien ist der Kopf besonders gefährdet – in nahezu allen Fällen kam es zum Aufprall des Kopfs auf dem Boden mit der Gefahr von Gehirnerschütterungen. 90 Prozent der Fälle zeigten das Risiko schwerer bis schwerster Kopfverletzungen. Dabei lagen die Anprallgeschwindigkeiten im Bereich der Prüfvorgaben von Fahrradhelmen. „Das spricht zunächst einmal dafür, dass ein gängiger Fahrradhelm in den allermeisten untersuchten Szenarien einen wirksamen Schutz für den Kopf bieten und die Verletzungen entweder verhindern oder abmildern könnte“, so Andreas Schäuble.

An dieser Stelle setzen die weiteren Forschungen jetzt an. Die drei beteiligten Institutionen haben eine Reihe weiterer Crashtests durchgeführt, um den Schutzeffekt von Fahrradhelmen zu untersuchen. Die Auswertungen dauern aktuell an und sollen noch in diesem Jahr veröffentlicht werden.

Die aktuelle Forschungsarbeit ist online als „Open-Access“-Artikel hier zu finden: https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=4499244

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Bei Hochwald in Obergartzem kommt der Geruch unter die Haube

Mechernich-Obergartzem – Hochwald-Kläranlage wird nachgerüstet – Hin und wieder gelangt ein Schwall unangenehmer Gerüche in die Nase. Dafür, dass man inmitten einer Kläranlage steht, hält sich das aber im Rahmen. Die Witterung ist sonnig-bewölkt und der Wind weht mäßig. Also ist an diesem Tag wohl eher nicht mit Beschwerden aus den umliegenden Orten zu rechnen. Aber es gibt sie. „Wir haben ein großes Interesse an einer guten Nachbarschaft, deshalb haben wir uns entschlossen, weiter in die Verbesserung der Kläranlage zu investieren“, sagt Rolf Löber bei einem Rundgang über das Gelände im Obergartzemer Hochwald-Werk.

Rolf Löber ist Projektleiter, seit 2019 arbeitet der Ingenieur am Aufbau des Werks mit und betreut aktuell auch die Optimierungen an der Kläranlage. Nach anfänglichen Schwierigkeiten läuft die Kläranlage jetzt stabil und das geklärte Wasser wird in den Bleibach eingeleitet. Die für eine Übergangszeit notwendigen Abwassertransporte in umliegende Kläranlagen sind seit Mai nicht mehr notwendig.

Trotz eines stabil laufenden Kläranlagenprozess wird weiter nachgebessert und optimiert.

Erste Station auf dem Rundgang sind zwei Schächte in der Freifläche, die mit Gittern überdeckt sind. In dem einen kommt das zu reinigende Wasser aus insgesamt drei Leitungen an, wird dann durch einen ersten Feststofffilter geleitet und gelangt sodann in den nächsten Schacht – je nachdem, welche Produktionen laufen, sind das bis zu 100 Kubikmeter pro Stunde.

Reines Prozesswasser

„Das ist reines Prozesswasser aus dem Werksbetrieb“, betont Rolf Löber. Was bedeutet, dass dort nur Wasser ankommt, das bei der Herstellung der verschiedenen Milchprodukte anfällt oder bei der Reinigung der Lkw-Tanks, in denen zuvor Milch transportiert wurde. Alle anderen Abwässer – etwa aus den Sanitäranlagen – laufen klassisch in den Kanal und zur kommunalen Kläranlage.

Die erste Station offenbart dann aber auch schon das Problem der werkseigenen Anlage. Wenn dort Gerüche auftreten, können sie ungehindert in die Luft steigen. „Daher werden wir diese Bereiche künftig mit Hauben versehen“, erklärt der Hochwald-Projektleiter. Die Luft darunter werde anschließend abgesaugt und durch Biofilter gereinigt. „Die Geruchsemissionen sollten dann zu 99,9 Prozent beseitigt sein“, sagt Rolf Löber.

Im Vorfeld hatten er und seine Kollegen bereits zahlreiche Untersuchungen durchgeführt und versucht, über ganz unterschiedliche Stellschrauben im Reinigungsprozess Gerüche zu vermeiden. „Wir konnten allerdings keine Rückschlüsse darauf ziehen, wann genau und unter welchen Produktions- oder auch Witterungsbedingungen die Geruchsemissionen verstärkt auftraten“, so der Ingenieur. Daher kamen schließlich Geruchsdetektoren zum Einsatz, mit denen genau analysiert werden konnte, an welcher Stelle gehandelt werden muss.

Handlungsbedarf besteht demnach nicht nur an den beiden Schächten, sondern auch bei zwei Behältern, die im weiteren Klärbetrieb zum Einsatz kommen. „Auch diese beiden werden mit Abdeckungen versehen“, erklärt Rolf Löber. Bei dem einen ist das recht aufwendig. Der Misch- und Ausgleichsbehälter ist bei einem Durchmesser von 21 Metern immerhin neun Meter hoch. „Um dort die Abdeckung installieren zu können, müssen wir zunächst statische Ertüchtigungen bauen lassen“, erläutert der Molkereiingenieur.

Zum Jahresende fertig

Inzwischen sind zu allen Maßnahmen bereits Angebote entsprechender Fachfirmen eingeholt worden. Der Zeitplan der Molkerei sieht vor, dass noch im dritten Quartal alle Aufträge erteilt werden können. Die Fertigstellungen für die Abdeckungen, die Rohrleitungen und die Biofilter sind für das vierte Quartal avisiert, so dass die unangenehmen Gerüche bis zum Jahresende unter der Haube sein sollten – um spätestens dann in den umliegenden Orten nicht mehr wahrnehmbar zu sein.

Das sind auch für Thomas Hambach gute Nachrichten. Denn bei Mechernichs Erstem Beigeordneten sind immer wieder Beschwerden aus der Bevölkerung eingegangen. Die Stadt war daher immer wieder im Austausch mit der Werksleitung „Ich weiß, dass die Verantwortlichen bei Hochwald diese Beschwerden sehr ernst nehmen. Die jetzt anstehenden Investitionen in die Optimierung der Kläranlage zeigen das noch einmal sehr eindrücklich“, sagt Thomas Hambach, der zudem die insgesamt sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Unternehmen betont.

Dort ist man auf jeden Fall sehr interessiert an einer guten Nachbarschaft mit den umliegenden Anwohnerinnen und Anwohnern. Für die gibt es auch über die Telefonnummer 06504 125 129 oder die Mail-Adresse k.lorenz@hochwald.de die Möglichkeit, sich direkt an Hochwald mit ihren Anliegen rund um das Werk in Obergartzem zu wenden.

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In der Krise Köpfe kennen – Beeindruckende Ausstellung in Wittlich

Wittlich – Katastrophenschutzbesprechung mit beeindruckender Leistungsschau – Auf Einladung von Landrat Gregor Eibes und Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) Jörg Teusch fand im Katastrophenschutzzentrum des Landkreises eine große Katastrophenschutzbesprechung statt. Neben den Führungskräften der Feuerwehren und Hilfsorganisationen konnten Landrat Eibes und BKI Teusch auch eine Vielzahl von Vertretern der Kommunalverwaltungen, der Polizei, des Justizvollzugs, der Bundeswehr, des Rettungsdienstes, der Energieversorgung, der Straßen- und Autobahnverwaltung, der Forstverwaltung und weiterer Dienststellen begrüßen. Die jährliche Katastrophenschutzbesprechung ist Wissens- und Informationsplattform für alle an der Gefahrenabwehr beteiligten Dienststellen. Dabei steht das Kennenlernen von Ansprechpartnern und Aufgaben im Vordergrund, um in Einsatzsituationen gezielt zusammenarbeiten zu können.

Mit dem Katastrophenschutzzentrum auf dem ehemaligen Hela-Gelände in Wittlich ist ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt als Interimslösung für die Katastrophenabwehr des Landkreises entstanden. Neben diversen Stabsräumlichkeiten zur Führung in Katastrophenlagen ist dabei auch ein überregionales Zentrum für Aus- und Fortbildung und eine Heimstätte für verschiedene Katastrophenschutzeinheiten und Institutionen entstanden. Das Katastrophenschutzzentrum wird mittlerweile nahezu täglich für verschiedenste Veranstaltungen und Übungen genutzt. Landrat Eibes zeigte sich erfreut über diese Entwicklung und betonte zugleich, dass die Planungen für den notwendigen Neubau des Katastrophenschutzzentrums mit ganzer Kraft vorangetrieben werden.

Als weiteren Baustein in der Katastrophenvorsorge informierte Teusch über das Notfallstellenkonzept des Landkreises. Das Konzept ergänzt die Selbsthilfe der Bevölkerung, welche ein tragendes Element in der bundesdeutschen Gefahrenvorsorge darstellt. Beim Ausfall von Infrastruktureinrichtungen, insbesondere Strom und Energie, werden in den Ortsgemeinden sogenannte Katastrophenschutzleuchttürme und Wärmeinseln in den Gemeindehäusern etc. eingerichtet, um die Bevölkerung temporär zu versorgen und zu unterstützen. Ein besonderes Augenmerk des Landkreises liegt auf der Situation von Menschen die zu Hause versorgt oder gepflegt werden. Für diese Bevölkerungsgruppen sind besondere Evakuierungsräumlichkeiten mit medizinischem Schwerpunkt erforderlich, welche unter anderem von den Sanitäts- und Betreuungsmodulen des Katastrophenschutzes betrieben werden. Für die Einrichtung von drei Evakuierungsräumen in der BBS-Halle Wittlich, der Moseltalhalle Piesport und der Baldenauhalle Morbach hat der Kreistag kürzlich ein Investitionsprogramm von rund 500.000 Euro beschlossen. Die Räumlichkeiten werden durch den Landkreis unter anderem mit externen Stromeinspeisungen, großen Stromerzeugern, mobilen Heizungen, Kraftstoffvorräten, Feldbetten, Möbeln und medizinischem Equipment ausgestattet und als Evakuierungsraum geplant.

Im Außengelände fand zeitgleich eine beeindruckende Ausstellung neuer Fahrzeuge, Einsatzmittel und Einheiten statt. So konnte das neue Mehrzweckboot und die Drohneneinheit der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues, die Drohneneinheit der Führungsgruppe Technische Einsatzleitung, die Wasserwacht der Deutschen Roten Kreuzes, ein beim Malteser Hilfsdienst stationiertes Führungsfahrzeug der Medical Task Force sowie neue Ansätze zur Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung präsentiert werden. Die Führungsgruppe Technische Einsatzleitung präsentierte ihre Fahrzeuge, Ausrüstungen und die Stabsarbeit im Katastrophenschutzzentrum.

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GRÜNE Stadtratsfraktion Bad Neuenahr-Ahrweiler vorerst gegen Parkhaus City Ost

Bad Neuenahr-Ahrweiler – In der Stadtratssitzung am 17. Juli stand die Auftragsvergabe für das Parkhaus City Ost zur Beschlussfassung an. Von Bündnis 90/Die Grünen wurden erneut Bedenken zur Wirtschaftlichkeit des geplanten Parkhauses vorgetragen und die finanziellen Risiken aufgezeigt, die sich durch dieses ausschließlich fremdfinanzierte Projekt ergeben.

Mit Gesamtinvestitionskosten von mehr als 7 Mio. € ergibt sich eine zusätzlichen Verschuldung von rund 250 € pro Bürger und Bürgerin, geht man von 28.000 Einwohnenden aus. Das mag sich angesichts der gewaltigen Kosten für den Wiederaufbau gering anhören, engt aber deutlich den finanziellen Spielraum der Stadt für weitere Infrastrukturmaßnahmen ein. Neben den Zuwendungen aus dem Wiederaufbaufond erfordert fast jedes Wiederaufbauprojekt zusätzliche eigene Mittel, die in der Regel auch fremd zu finanzieren sind.

In jedem Stadium der Planung, vom Grundsatzbeschluss, zum Beispiel ein Parkhaus zu bauen bis zur Entscheidung, an welches Unternehmen der Bauauftrag vergeben wird, müssen Daten in der Wirtschaftlichkeitsberechnung angepasst und überprüft werden. Ob dann am Ende die Maßnahme noch rentabel erscheint und die Auftragsvergabe erfolgen kann, hängt somit maßgeblich von der vollumfänglich zu ermittelnden Datenlage ab. Insbesondere gilt dies für die zu erwartende Zinslast und die Betriebskosten. Für die letzte Stadtratssitzung vor der Sommerpause wurden die Zahlen von Oktober 2022 einfach in der Beschlussvorlage übernommen, so auch die angenommenen Zinsaufwendungen. Es haben sich jedoch gerade am Kapitalmarkt in der letzten Zeit kräftige Zinserhöhungen ergeben. Wer ein Häusle baut, hat vor der Auftragserteilung eine feste, langfristige Kreditzusage in der Hand. Das sollte auch für den Bau eines Parkhauses in unserer Stadt gelten.

Mit dem Bau des Parkhauses wird in einem erheblichen Umfang zusätzlicher Parkraum geschaffen. In der Kalkulation wird angenommen, dass 80 Prozent, also 200 Parkplätze, zusätzlich vermarktet werden können. Dazu müssen auch an Wochenenden, Feiertagen und zu Ferienzeiten Tagestickets oder Tickets für insgesamt 7 Stunden pro Stellplatz gekauft werden. Diese Prognose gilt für die nächsten 30 Jahre. Doch in welche Richtung wird sich der Verkehr entwickeln? Für den Moses-Parkplatz ergibt sich außerdem eine Besonderheit: Die Geschossparkplätze stehen in Konkurrenz zu den 122 verbliebenen ebenerdigen Stellplätzen. Im Allgemeinen werden diese als erstes besetzt, bevor in Parkhäuser und Tiefgaragen gefahren wird. Der Weg zur Innenstadt ist von dort aus zudem kürzer.

Für die GRÜNE Stadtratsfraktion sind in der vorgelegten Kalkulation Einnahmen und langfristig zu leistende Ausgaben nicht schlüssig berechnet beziehungsweise dargelegt. Die vorgelegten Unterlagen überzeugen nicht von einer Rentabilität in den nächsten Jahrzehnten. Dem Beschluss der Auftragsvergabe zum Bau des Parkhauses haben sie daher nicht zugestimmt.

Die GRÜNE Stadtratsfraktion ist darüber hinaus davon überzeugt, dass nur eine grundsätzliche Mobilitätsveränderung mit mehr Fußgänger- und Radverkehr unsere Stadt attraktiver und lebenswerter macht“, so die GRÜNE Stadtratsfraktion.

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Willkommen im Stadtbetrieb Aachen – Marlon Knops begrüßt dreizehn neue Auszubildende

Aachen – Ein spannender erster Arbeitstag – Dreizehn junge Erwachsene beginnen ihre Ausbildung beim Aachener Stadtbetrieb. Marlon Knops, Ressortleiter für Zentrale Dienste und Recht des Stadtbetriebs, begrüßte die Neuen gemeinsam mit Vertreter*innen der einzelnen Abteilungen persönlich in der Nadelfabrik am Reichsweg: „Wir heißen Sie alle herzlich willkommen. Ich freue mich sehr, dass unser Team heute um dreizehn neue Kolleg*innen reicher wird. Ab heute werden Sie nicht mehr durch die Stadt gehen können, ohne auf andere Kolleg*innen zu stoßen. Das zeigt, wie wichtig und präsent unsere Arbeit für die Stadt Aachen und ihre Bürger*innen ist.“

Die Ausbildungsbereiche des Stadtbetriebs sind vielfältig. Neben Tiefbaufacharbeiter, Straßenwärter, Garten- und Landschaftsbau, KFZ-Mechatronik können sich Interessierte auch auf den Friedhöfen oder in der Gärtnerei ausbilden lassen. Zudem wird ein duales Studium im Bereich Bauingenieurwesen mit dem Schwerpunkt „Straßenbau“ angeboten. Knops betonte: „Wir brauchen Sie als Fachkräfte, um mit Ihnen gemeinsam Aachen zu gestalten.“

Kein Schreibtischjob

Die Hauptmotivation für viele der Auszubildenden ist die handwerkliche Arbeit, oft auch an der frischen Luft. Cameron Tuk freut sich auf seine Ausbildung in der Stadtgärtnerei: „Ich habe schon als Kind im Garten geholfen und pflege heute auch gerne meinen eigenen Pflanzen.“ Kira Sauer hat studiert, bevor sie sich entschied, die erste Auszubildende Mechatronikerin im Bereich Werkstatt zu sein: „Ich freue mich auf die praktische Arbeit und darauf, als Frau die Werkstatt ein wenig aufzumischen“, schmunzelt sie.

Schon am ersten Tag gab es viel kennenzulernen und zu sehen. Die Azubis lernten zum Beispiel Details zum Aufbau der Stadtverwaltung und des Stadtbetriebs kennen. Neben einer Sicherheitsunterweisung und einer Führung über das Betriebsgelände stand auch noch das Einkleiden an, bevor die Auszubildenden in ihren neuen Berufsalltag starten konnten.

Ausbildung mit Bestnoten

Die Chancen für eine Übernahme nach der Ausbildung stehen gut, entsprechendes Engagement der Auszubildenden und gute Leistungen vorausgesetzt. Astrid Pehl, Leiterin des Geschäftsbereiches Personal, Betriebsorganisation und IT, hat da keine Bedenken: „Wir haben engagierte Ausbilder*innen, die die Inhalte mit viel Praxisbezug vermitteln. Die Ausbildungsabschlüsse liegen bei uns häufig notentechnisch im oberen Drittel, zum Teil mit Landesbesten. Die Förderung hört auch nach der Ausbildung nicht auf: Dann bieten wir zahlreiche Fort- und Weiterbildungsangebote für unsere Mitarbeitenden an. Wir versuchen unser Angebot durch weitere Techniker*innen- und Meister*innen Fortbildungen zu erweitern.“

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NRW Ministerin Ina Scharrenbach bringt rund 203 Millionen Euro nach Schleiden

Schleiden – Kommunaler Wiederaufbauplan der Stadt Schleiden umfasst 452 Maßnahmen – Ministerin Ina Scharrenbrach überreichte Bürgermeister Ingo Pfennings den Bewilligungsbescheid im Schleidener Rathaus. Nach der verheerenden Flutkatastrophe im Juli 2021, hat die Verwaltung einen umfangreichen Wiederaufbauplan erstellt, der unmittelbar nach dem einstimmigen Beschluss des Stadtrates am 23. Februar 2023 seitens der Verwaltung bei der Bezirksregierung Köln eingereicht wurde.

Ministerin Ina Scharrenbach informierte sich beim Teamleiter Tiefbau, Rolf Jöbges über die Schäden der Brücke Am Markt in Schleiden. Foto: © Stadt Schleiden / Kerstin Wielspütz

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, war heute zu Gast im Schleidener Rathaus und überreichte Bürgermeister Ingo Pfennings im Beisein von Landtagsabgeordneten Dr. Ralf Nolten und Vertretern aus Verwaltung, Stadtrat, Feuerwehr und weiteren Hilfsorganisationen den Bewilligungsbescheid. „Erster Beigeordneter Marcel Wolter, der den Kommunalen Wiederaufbau verantwortet, hat mit dem interdisziplinären Projektteam sehr viel Zeit und Arbeit in den Wiederaufbauplan gesteckt“, so Bürgermeister Ingo Pfennings. „Umso mehr freue ich mich, dass dieser nun bewilligt wurde und sich die intensive Arbeit des Projektteams gelohnt hat – ein großes Kompliment und mein herzlicher Dank an alle Beteiligten!“

„Die Hochwasserkatastrophe 2021 hat die Stadt Schleiden besonders hart getroffen: Von allen betroffenen Städten und Gemeinden ist hier die Schadensbetroffenheit pro Einwohner am höchsten. Umso mehr freue ich mich, dass wir jetzt einen großen Schritt in Sachen Wiederaufbau machen. Mit dem Wiederaufbauplan und dem damit verbundenen Finanzrahmen von 202.929.019 Euro aus dem Wiederaufbaufonds des Landes Nordrhein-Westfalen sind die Weichen für den weiteren Wiederaufbau der öffentlichen Infrastruktur in der Stadt Schleiden gestellt. Über 44 Millionen Euro sind allein für den Wiederaufbau von Schulen, Kindergärten, Sporthallen und Sportplätzen vorgesehen, über 14,8 Millionen Euro werden für den Neubau des Bauhofs und der Feuerwache sowie 6 Millionen Euro für den Neubau einer Brücke über die Olef bereitgestellt. Gemeinsam packen wir an und bauen wieder auf“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der Wiederaufbauplan umfasst insgesamt 452 Einzelmaßnahmen, um die Schäden an den massiv beschädigten und komplett zerstörten kommunalen Infrastrukturbereichen in der Tallage von Oberhausen bis nach Gemünd zu beheben. Die ersten Prioritäten bei den Wiederaufbaumaßnahmen ergaben sich dabei von selbst. Es galt beispielsweise Folgeschäden zu minieren, die Verkehrssicherheit herzustellen, den Schulbetrieb aufrechtzuerhalten und die Kita-Betreuung zu gewährleisten.

Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt, Waldemar Brost, schätzt, dass der Wiederaufbau die Verwaltung voraussichtlich die nächsten zehn Jahre begleiten wird: „Die Stadt Schleiden steht hier vor einer Mammutaufgabe, mit vielen eng miteinander verzahnten Bauprojekten, vor allem im Tiefbau.“

Zehn Jahre klängen natürlich sehr lang, jedoch müsse der gesamte Wiederaufbau neben den klassischen Verwaltungsaufgaben gestemmt werden, ergänzt der Bürgermeister. „Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Schleiden ausdrücklich für deren unermüdliche Arbeit. Trotz der Mehrbelastung durch Brandserie, Coronapandemie, Hochwasserkatastrophe und Fluchtbewegung sind die Kolleginnen und Kollegen immer noch motiviert und stets bemüht zu helfen“, so Pfennings. Sein Dank gelte außerdem allen politischen Akteuren, die die große finanzielle Unterstützung für die Kommunen und die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung gestellt hätten. „Die Bürgerinnen und Bürger und die Kommunen wurden nicht im Stich gelassen, im Gegenteil. Egal ob das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, der koordinierten Hilfe der Hilfsorganisationen, THW, Bundeswehr, Polizei und Feuerwehr, die Unterstützung durch andere Kommunen und übergeordnete Verwaltungen oder die finanzielle Unterstützung durch die vielen Spenderinnen und Spender sowie der Länder und des Bundes – ich bin stolz darauf in einem Land zu leben, das in der Not so zusammensteht!“, schließt der Bürgermeister.

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Kreissparkasse Bitburg-Prüm und FC Bitburg 1919 e.V. besiegeln neue Partnerschaft

Bitburg – Starke Partnerschaft für ein starkes Team – Füreinander. Miteinander. Unter diesem Motto fördert die Kreissparkasse Bitburg-Prüm die Sportvereine in unserer Region. Ab der kommenden Saison wird die Sparkasse den neuen Oberligisten FC Bitburg 1919 e.V. als Sponsoring-Partner unterstützen. Das Kreditinstitut baut damit sein Engagement im Sportbereich der Region weiter aus.

Was man über ein finanzielles Engagement hinaus von der Zusammenarbeit erwarten darf, skizzierten der Vorstand der Sparkasse, Rainer Nickels und Mark Kaffenberger, am vergangenen Mittwoch gemeinsam mit dem Vereinsvorstand des FC Bitburg im Stadion Ost, dem „Wohnzimmer“ des Vereins. Die Sparkasse wird für die kommenden drei Jahre Sponsoring-Partner des FC Bitburg. „Wir freuen uns über den Ausbau unserer bereits bestehenden Partnerschaft. Wir wollen den FC Bitburg bei den neuen Herausforderungen der Oberliga-Saison tatkräftig unterstützen“,  so Rainer Nickels, Vorsitzender des Vorstandes. Die umfassenden Vorgaben und Regeln, welche der Verein nach dem Aufstieg in die Oberliga zu bewältigen hat, sind ohne Unterstützung durch starke Partner nicht zu schaffen. „Daher werden wir neben der finanziellen Unterstützung auch mit einem starken und motivierten Team aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dem Verein bei einigen Heimspielen unter die Arme greifen. Sei es beim Bierzapfen, beim Kassieren oder als Ordner am Spielfeldrand. Wir helfen gerne!“ so Nickels. Bereits beim ersten Heimspiel gegen Eintracht Trier am 2. August 2023 geht das Sparkassen-Team an den Start.

Mark Kaffenberger, Mitglied des Vorstandes, ergänzt: „darüber hinaus haben wir dem FC Bitburg neue Geräte und Technik für Mobiles Bezahlen und Kartenzahlung zur Verfügung gestellt, was die Bezahlvorgänge am Eintritt und an den Verpflegungsständen sowohl für die Helfer als auch für die Fans deutlich erleichtern wird.“

Walter Neuerburg, 1. Vorsitzender des FC Bitburg 1919 e.V. freut sich über die Partnerschaft mit der Kreissparkasse Bitburg-Prüm:  „Die Sparkasse als verlässlichen Partner an unserer Seite zu wissen erfüllt mich mit Stolz.“ Geschäftsführer und Sohn Andreas Neuerburg ergänzt: „mit dieser umfassenden Partnerschaft gehört die Sparkasse zu den Top-Sponsoren unseres Vereins. Wir sind glücklich über die Zusammenarbeit“.

Die Kreissparkasse Bitburg-Prüm fördert und unterstützt über den Bereich Sport hinaus mit großem Engagement Projekte in Kunst, Kultur, Sozialem, Heimatpflege, Umwelt, Jugend  und Wirtschaft  und ist Partner von unzähligen regionalen Vereinen und Institutionen.

 

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1 Million Euro mehr für die Generalsanierung der Genovevaburg in Mayen

Mayen – Freudige Nachricht aus Mainz – Neben dem bereits vorliegenden Förderbescheid des Bundes in Höhe von 6,75 Mio. Euro überbrachte nunmehr auch der Innenminister des Landes Rheinland-Pfalz, Michael Ebling, dem Oberbürgermeister der Stadt Mayen, Dirk Meid, persönlich die freudige Nachricht, die Großbaumaßnahme „Generalsanierung Genovevaburg“ mit Mittel aus dem Investitionsstock in Höhe von rd. 3,0 Mio. Euro fördern zu können. Das bedeutet eine weitergehende Förderung in Höhe von 1,0 Mio. Euro gegenüber dem ursprünglich avisierten Landeszuschuss. Oberbürgermeister Meid dankt den Zuschussgebern Bund und Land und ist froh nunmehr mit Gesamtfördermitteln in Höhe von 9,75 Mio. Euro bei Gesamtkosten in Höhe von 13,5 Mio. Euro kalkulieren zu dürfen. Ein besonderer Dank von Herrn Oberbürgermeister Meid geht an alle Beteiligten von Bund, Land, ADD, den politischen Vertretern und der Verwaltung, die an dem umfangreichen formellen Verfahrensablauf beteiligt waren.

Oberbürgermeister Dirk Meid teilte die freudige Nachricht zunächst den Vorsitzenden der Ratsfraktionen mit. Die Verwaltung hatte in zahlreichen Telefonaten, Gesprächen und umfangreichem Schriftverkehr mit Bundes- und Landesfördermittelgeber sowie der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) alle Fragen beantworten können, die in Zusammenhang mit diesem Großprojekt entstanden waren. Der Förderbescheid soll in den nächsten Tagen bei der Stadtverwaltung eingehen.

Als Fazit bleibe festzuhalten, das nur gemeinsam ein Projekt dieser Größenordnung gestemmt und vorangetrieben werden kann. Der zukünftigen Projektumsetzung wünscht Oberbürgermeister Meid gutes Gelingen und sieht den Ergebnissen mit Freude entgegen.

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Erneuter Bombenfund in der Euskirchener Kernstadt – Entschärfung erfolgt heute gegen 15:00 Uhr

Euskirchen – Am heutigen Montag, 24.07.2023 ist auf einem Grundstück an der Alfred-Nobel-Straße eine 500 kg schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden.

Nach Rücksprache mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst wird ab 13:00 Uhr der umliegende Bereich des Fundorts des Blindgängers durch das Ordnungsamt der Kreisstadt Euskirchen, die Feuerwehr, den technischen Dienst und die Polizei für eine Entschärfung geräumt. Davon betroffen ist ein Radius von rund 500 Metern um den Fundort. Den Anordnungen der eingesetzten Kräfte ist Folge zu leisten.

Auf den Bahnlinien Richtung Köln und Kall/Jünkerath wird es für die Dauer der Entschärfung zu Einschränkungen kommen.

Die Buslinien 874/875/876 und 866 werden bis 13:05 Uhr abfahren. Nach der Entschärfung wird der reguläre Fahrbetrieb wieder aufgenommen.

Von der Evakuierungsmaßnahme sind einige Industriebetrieb sowie 416 Personen betroffen.

Für die Bewohner/*innen des betroffenen Evakuierungsbereichs, die nicht bei Familien oder Freunden unterkommen können, ist ab 13:00 Uhr eine Sammelstelle im Emil-Fischer-Gymnasium, Emil-Fischer-Straße 23-27, 53879 Euskirchen, eingerichtet, in der sie sich bis zum Ende der Maßnahme aufhalten können.

Die Zugangsstraßen des Evakuierungsbereichs werden ab 13:00 Uhr vollständig gesperrt. Die Entschärfung der Bombe ist gegen 15:00 Uhr vorgesehen.

Für Betroffene, die beim Verlassen ihres Hauses Hilfe benötigen, ist eine Hotline eingerichtet. Die Telefonnummer lautet: 02251/14227.

Aktuelle Informationen von Stadt und Polizei sind auf den Social-Media-Kanälen (Facebook und Instagram) der Stadt Euskirchen zu finden.

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Wirtschaft

Westconnect erschließt Stadt Wittlich mit Glasfaser

Wittlich – Stadt Wittlich und Westconnect unterzeichnen Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau – Vermarktung von kostenfreien Glasfaseranschlüssen startet zum 1. August 2023. Gute Nachrichten für die Einwohner*innen aus Wittlich: Die Stadt Wittlich und die Westconnect GmbH haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die vorsieht, alle rund 10.000 Wohneinheiten und rund 1.100 Geschäftseinheiten innerhalb der Stadt Wittlich an das Glasfasernetz anzuschließen.

Westconnect baut danach ab dem Frühjahr 2024 über eine geplante Bauzeit von drei Jahren in der Stadt Wittlich an ca. 11.100 Wohn- und Geschäftseinheiten ein Glasfasernetz für die entsprechenden Haushalte und Unternehmen. Im Einzelnen betrifft dies die Kernstadt inklusive aller Stadtteile Wengerohr, Neuerburg, Lüxem, Dorf und Bombogen. Über die Glasfaseranschlüsse kann superschnelles Internet mit bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde abgerufen werden.

Bürgermeister Joachim Rodenkirch zeigte sich hoch erfreut über den weiteren Ausbau des Glasfasernetzes in der Stadt Wittlich: „Wir möchten die Stadt Wittlich weiter zukunftsfähig machen. Das Vorantreiben des Glasfaserausbaus ist dabei ein wichtiger Standortfaktor sowohl für Unternehmen als auch z.B. für das Arbeiten im Homeoffice. Das Angebot von Westconnect bietet uns eine hervorragende Chance, mit einer Glasfaseranbindung die gesamte Stadt Wittlich noch lebenswerter und attraktiver zu machen“, so Bürgermeister Rodenkirch. „Auch beim Thema Nachhaltigkeit können die kupferfreien Leitungen punkten. Denn gemäß einer Studie des Bundesverbands Breitbandkommunikation* verbrauchen reine Glasfasernetze bis zu dreimal weniger Strom als kupferbasierte Telekommunikationsnetze.“

„Die Glasfaseranschlüsse sind so leistungsstark, dass Arbeiten und Lernen zuhause, Videokonferenzen, Smart Home, IP-TV, Online-Gaming, Surfen und Streamen gleichzeitig möglich sind – stabil, zuverlässig und schnell. Eigentümer*innen können dabei von kostenfreien Glasfaseranschlüssen profitieren und sind nicht an die Buchung eines Tarifs gebunden. Außerdem stehen wir für einen freien Wettbewerb und stellen unser Glasfasernetz im Open-Access-Modell auch anderen Unternehmen zur Verfügung“, sagt Marco Felten, Leiter der Region Trier beim Westconnect-Partner Westenergie. „Interessierte Kund*innen können sich jetzt bereits registrieren, um dann als Erste die superschnellen Anschlüsse direkt zu erhalten.“

Die Vermarktung der kostenlosen Glasfaseranschlüsse beginnt am 1. August 2023 und dauert bis zum 31. Oktober 2023. Somit können Anwohnende ab diesem Datum und bis zum Ende der jeweiligen Vermarktungs- und Bauphase die Gebühren für den Glasfaseranschluss bis zu 1.547 Euro sparen. Alle Bürger*innen im Ausbaugebiet der Westconnect haben dann die Möglichkeit, sich über den Verfügbarkeitscheck einen kostenfreien Glasfaseranschluss zu sichern.

Beratung und Information

Am 1. August 2023 lädt Westconnect alle Interessenten zur kostenlosen Infoveranstaltung um 19 Uhr in den Saal Lieser ins Rathaus in die Schloßstraße 11 ein. Weitere Infoabende gibt es im Stadtteil Wengerohr am Dienstag, 26. September 2023, ab 19:30 Uhr im Jugend- und Bürgerhaus Wengerohr sowie im Stadtteil Dorf am Donnerstag, 7. September 2023 um 19:00 Uhr im Vereinshaus Dorf.

Darüber hinaus findet für alle Interessenten eine Bürgerinfoveranstaltung am Montag, den 16.Oktober 2023, um 19:00 Uhr im Bürgerhaus in Neuerburg in der Tannenstraße 1 statt. Bürger*innen aus Bombogen informieren sich am besten bei der Infoveranstaltung im Pfarrheim Bombogen am 29. August 2023 um 19:00 Uhr in der Alberostraße 10.

Zusätzlich werden alle Termine auch auf der projekteigenen Webseite www.eon-highspeed.com/wittlich bekanntgegeben. Eine weitere Beratungsmöglichkeit bietet das E.ON Kundencenter Wittlich in der Karrstraße 1, das Montag bis Donnerstag von 9 bis 17 Uhr sowie am Freitag von 9 bis 14 Uhr geöffnet ist. Alle Bürger*innen können dort eine persönliche Beratung zu allen Internetangeboten erhalten. Zudem werden auch Mitarbeitende von Westconnect und E.ON in den Ausbaugebieten unterwegs sein, um Bürger*innen persönlich über die Angebote vor Ort zu informieren. Das Ausbaugebiet umfasst die noch nicht mit Glasfaser erschlossenen Adressen in der Kernstadt inklusive aller Stadtteile Wengerohr, Neuerburg, Lüxem, Dorf und Bombogen. Unter der Rufnummer 0651 812-21010 vereinbaren Interessierte einen persönlichen Beratungstermin.

Voraussetzung für die Planung und die tatsächliche Bauausführung eines kostenfreien Glasfaseranschlusses: Westconnect benötigt die unterschriebene Grundstückseigentümererklärung (GEE) der jeweiligen Eigentümer*innen. Nur mit dieser Genehmigung kann eine reibungslose und genaue Terminkoordination sowie Abstimmung des konkreten Erschließungsweges garantiert werden, um das Glasfaserkabel auf dem privaten Grundstück im Sinne des Eigentümers zu verlegen und den Glasfaseranschluss zu erstellen. Damit sichern sich Interessierte einen kostenfreien Hausanschluss.Darüber hinaus können sich alle Kunden, die bereits jetzt einen E.ON Highspeed Internetvertrag abschließen, über einen weiteren großen Vorteil freuen. Bei der Bereitstellung des Internetanschlusses verzichtet E.ON Highspeed derzeit auf die später fällige Aktivierungsgebühr von 398 Euro. Auskünfte über Produkte und Services sowie Beratung gibt es online unter www.eon-highspeed.com/wittlich oder über die kostenfreie Telefonnummer 0800-9900066.