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Ein „Defi“ für Krekel – Lebensretter-App informiert im Notfall geschulte Ersthelfer

Kall-Krekel – Bis zu 180 Menschen erleiden im Kreis Euskirchen jedes Jahr einen plötzlichen Herz-Kreislaufstillstand – und wann immer das geschieht, zählt jede Minute. Daher kann es lebensrettend sein, wenn im Notfall möglichst viele Menschen, auch ungeübte, bereit sind, Erste Hilfe zu leisten. Unterstützen kann Laien dabei ein sogenannter „Defibrillator“, der Ersthelfer/innen mit konkreten Anweisungen durch die Hilfeleistung führt.

„Es ist wichtig, dass wir unser Netzwerk an Defis auch in den Außenorten weiter ausbauen, damit möglichst viele Menschen im Notfall optimal versorgt werden können“, sagt der Allgemeine Vertreter Markus Auel bei der Installation eines AED-Gerätes am Krekeler Kindergarten. Ortsvorsteher Hans-Dieter Schäfer ergänzt: „Dazu müssen die Leute wissen, wo die Defis hängen – deshalb sind wir heute hier.“

Installiert wurde der vom Rotary Club Euskirchen-Burgfey gespendete Defi in Krekel von Michael Gissinger vom Verein „Lebensretter im Kreis Euskirchen“. Der Verein setzt sich für eine flächendeckende Versorgung mit den lebensrettenden Geräten im Kreis Euskirchen ein: „Damit wäre sichergestellt, dass bei entsprechender Dichte an Ersthelferinnen und Ersthelfern nach durchschnittlich drei Minuten ein solches Gerät einsatzbereit am Einsatzort zur Verfügung steht.“

Daher sind auch die Schulungen, die jeweils an den Defi-Standorten angeboten werden, von großer Bedeutung. Michael Gissinger: „Mit der Laienhelferschulung sind auch die Voraussetzungen erfüllt, sich für die „corehelper“-App registrieren zu lassen.“ Über diese App werden Ersthelfer alarmiert, wenn es in der Nähe einen Notfall gibt. So kann im besten Fall Erste Hilfe geleistet werden, bis der Notarzt eintrifft. Die nächsten Schulungen finden statt in Sistig und Krekel, die genauen Termine werden noch bekannt gegeben. „Die Schulungen sind offen für alle“, betont Ortsvorsteher Schäfer, „es wird einen Aushang am Kindergärten und in den Infokästen im Dorf geben.“

Markus Auel berichtet, dass die Gemeinde weitere elf AED-Geräte bestellt hat. Während unter anderem die Ortschaften mit Feuerwehrgerätehäusern bereits mit den mobilen Lebensrettern ausgestattet wurden, sollen nun weitere Dörfer folgen. Im Hauptort Kall gibt es neben dem Defi am Feuerwehrgerätehaus ein AED-Gerät am Rathaus und eins am Berufskolleg Eifel.

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Besondere Ehre für Ella Schmitt aus Trittenheim beim Weltjugendtag in Lissabon

Trittenheim/Trier/Lissabon – Eine besondere Ehre gab es dabei für Ella Schmitt aus Trittenheim. Sie durfte die deutsche Fahne tragen. Papst Franziskus von Hunderttausenden jungen Gläubigen begrüßt. Zum ersten Weltjugendtag nach der Corona-Pandemie sind Hunderttausende junge Menschen aus aller Welt nach Lissabon gekommen, um gemeinsam mit über 860 Bischöfen und Papst Franziskus gemeinsam das größte Glaubensfest junger Katholiken zu feiern.  

Papst Franziskus grüßt die Menschen. Foto: © KNA

„Ihr seid für Gott keine Nummer, ihr seid ein Gesicht, ein Herz. Wir sind von ihm beim Namen gerufen, weil wir geliebt sind“, sagte Papst Franziskus den Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei der Eröffnungszeremonie am 3. August. Jeder und jede sei in Gottes Augen einzigartig, von einer Schönheit, wie man sie bloß erahnen könne. Gott liebe jeden Menschen – „nicht so, wie wir gerne sein würden, sondern genauso, wie wir sind”, fuhr das Kirchenoberhaupt fort. Er warnte vor der trügerischen Selbstdarstellung in der virtuellen Welt. Unternehmen erweckten den Eindruck, an die Menschen zu glauben, um ihre Nutzbarkeit dann für ihre Marktanalysen zu gebrauchen. Vieles, was Glück verspreche, entpuppe sich als Ersatz für echte, lebendige Erfahrungen. Die Kirche sei nicht die Gemeinschaft der besten, sondern die der “Gerufenen”. „Wir sind alle Sünder, mit unseren Problemen und Grenzen. Aber wir sind alle Brüder und Schwestern des gleichen Vaters, ob alt, jung, ungerecht oder gerecht – das sagt Jesus ganz deutlich”, so der Papst. Er beendete seine Rede mit einer Einladung: „Gott breitet immer seine Arme aus, die Tür ist nie verschlossen, sondern er bittet jeden Menschen herein. Was sagen wir, wenn jemand fragt, für wen noch Platz in der Kirche ist? Wir rufen: Für alle, alle alle!” 

Am 1. August hatte der 37. Weltjugendtag mit einem Gottesdienst mit dem portugiesischen Kardinalpatriarch Manuel Clemente im Park Eduardo VII., einer der großen Event-Stätten des Weltjugendtags, offiziell begonnen. Während die Freude der mit Fahnen und Gesängen aus allen Straßen strömenden Gruppen junger Menschen aus allen Nationen bereits für den ein oder anderen Gänsehaut-Moment unter der deutschen Pilgergruppe sorgte, wurde die Begrüßung von Papst Franziskus am 3. August mit noch größerer Spannung erwartet. Für eine 20-Jährige aus dem Bistum Trier war aber noch ein wenig mehr Aufregung angesagt als für den Rest der deutschen Pilger: Ella Schmitt aus Trittenheim durfte während der Zeremonie Deutschland repräsentieren. Die junge Frau mit den langen braunen Locken kennt sich zwar als gewählte Weinkönigin ihres Heimatortes Trittenheim an der Mosel aus mit öffentlichen Auftritten, doch der Fahnen-Lauf vor Hunderttausenden von Zuschauern habe „nochmal eine ganz andere Dimension“, gab sie zu. Und ohne präzise Planung geht es bei einem Event dieser Größenordnung sowieso nicht: So musste sie bereits am Vortag über sechs Stunden Zeit für die Generalprobe freihalten und am Tag selbst bereits um 14 Uhr an Ort und Stelle sein, obwohl die Begrüßungszeremonie erst um 17.45 begann. „Es war ein fast irrealer Moment, als mir bewusst wurde, dass ich jetzt wirklich mein Land vertrete für so viele Menschen”, berichtete Ella Schmitt nach der Zeremonie. Über zwei Stunden in der prallen Sonne bei rund 30 Grad mussten die Fahnenträger und -trägerinnen auf dem Feld ausharren und dem teils starken Wind trotzen. „Aber das war es wert – von dem Erlebnis werde ich noch lange erzählen”, freut sich Schmitt, die den Papst aus wenigen Metern Entfernung selbst erleben durfte. 

Ella Schmitt hatte sich nach dem Abitur am Wirtschaftsgymnasium Trier für einen Bundesfreiwilligendienst in der Abteilung Jugend des Bistums Trier entschieden. Eine ihrer Aufgaben umfasst, die Auftritte der katholischen Jugend im Bistum in den sozialen Medien zu gestalten. So ist sie auf der Reise nach Portugal auch für die Weltjugendtags-Kanäle der Jugend des Bistums Trier auf den sozialen Medien zuständig. So postet sie eifrig auf Instagram Bilder, Reels und Stories und hilft zusätzlich in der Organisation der Pilgerreise zum Weltjugendtag mit. Der Fahnen-Auftrag sei jetzt aber noch das i-Tüpfelchen gewesen. „Ich habe mich recht spontan dafür entschieden, als wir angefragt wurden. Das war wirklich eine Ehre für mich.”  

Vom 1. bis 6. August 2023 findet in Lissabon der 37. Weltjugendtag statt. Er steht unter dem Leitwort „Maria stand auf und machte sich eilig auf den Weg“ (Lk 1,39). Mehr als 350.000 junge Menschen, darunter rund 8.300 aus Deutschland, werden bei diesem Großereignis gemeinsam feiern, beten, ihren Glauben bezeugen und vertiefen sowie Portugal und seine Kirche kennenlernen.

 

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Nachwuchskräfte verstärken das Team der KSK Mayen

Mayen/Region – Ausbildung zum Bankkaufmann/-frau mit Herzblut bestanden – Acht ehemalige Auszubildende der Kreissparkasse Mayen (KSK) haben kürzlich ihre Ausbildung zum Bankkaufmann/-frau sowie zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzdienstleistungen erfolgreich abgeschlossen. „In den zurückliegenden drei Jahren und in Verbindung mit ihrer Abschlussprüfung haben Fabian Möhlig , Celine Pischke, Avo Aroyan, Emely Mekle, Anna Murawka, Karolina Ruf, Vanessa Schmidt und Sebastian Klöppel unter Beweis gestellt, dass sie fit für die Berufspraxis in der KSK Mayen sind“, freut sich Ausbildungsleiterin Stephanie Casper-Stieler.

Im Rahmen eines kleinen Sektempfangs gratulierten die beiden Ausbildungsleiterinnen Sabine Weitzel und Stephanie Casper-Stieler auch im Namen des Vorstandes gemeinsam mit dem Leiter des Bereichs Personalmanagement Karl-Heinz Nigbur den „frisch gebackenen“ Bankkaufleuten zu ihrer bestandenen Abschlussprüfung.

„Wir freuen uns, dass wir sechs der ehemaligen Auszubildenden mit Bestehen ihrer Abschlussprüfung ins Angestelltenverhältnis übernehmen können, um so auch unser Team an motivierten Kolleginnen und Kollegen nachhaltig zu verstärken. Die sechs „neuen“ Bankkaufleute unterstützen ab sofort die Teams in unseren BeratungsCentern in der Kundenberatung, im Service und in den internen Bereichen,“ erklärt Ausbilderin Sabine Weitzel.

Den sechs „neuen“ Kolleginnen und Kollegen im KSK-Team stehen nun auf ihrem weiteren Werdegang vielfältige Möglichkeiten offen, sich in den Berufsfeldern Bankkaufmann/-frau weiterzubilden und sich auf verschiedene Fachbereiche zu spezialisieren.

Die erzielten guten Ergebnisse sind eine Bestätigung für ein umfassendes Ausbildungskonzept mit Zukunft: Die praktische Ausbildung für Bankkaufleute erfolgt in den Beratungscentern im gesamten Geschäftsgebiet der Kreissparkasse Mayen zwischen Mayen und Andernach. Zusätzlich durchlaufen die Auszubildenden die Kompetenzcenter der Vermögens-, Firmenkunden- und Immobilienberatung, erhalten Einblicke in den Bereich „Medialer Vertrieb“ und unterstützen das Team im KundenServiceCenter. Theoretisches Wissen wird im Berufsschulunterricht, in innerbetrieblichen Seminaren und durch Fachvorträge von erfahrenen Sparkassenleuten vermittelt. Abgerundet wird die Ausbildung durch verschiedene Seminare der Verbundpartner (LBS, Deka und Provinzial) sowie zahlreiche Verkaufsschulungen durch die hauseigene Trainerin und Ausbildungsleiterin Sabine Weitzel. „Hieraus ergibt sich eine gute Mischung aus Theorie und Praxis, welche die jungen Leute vom Beginn der Ausbildung an bis zum Abschluss optimal auf den Berufsalltag vorbereitet“, erklärt Ausbilderin Stephanie Casper-Stieler.

Interessenten an einer Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. zur Bankkauffrau oder zum Kaufmann/ zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzdienstleistungen sowie am Dualen Studium zum Bachelor of Arts können sich unter  www.kskmayen.de/stellen bewerben.

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„DFB-Punktespiel“ – Start der Vereinsaktion zur EURO 2024

Region/Hennef – Der Deutsche Fußball-Bund, die 21 Landesverbände und die DFB EURO GmbH haben eine bundesweite Vereinsaktion zur UEFA EURO 2024 gestartet. Die Verbände werden die mehr als 24.000 Amateurklubs in Deutschland mit hilfreichen Angeboten in der Vereinsentwicklung unterstützen. Bis zum 31. Juli 2024 können pro umgesetzter Maßnahme Punkte gesammelt werden. Es warten attraktive Prämien – bis hin zu einem Event-Tag mit der deutschen Nationalmannschaft am DFB-Campus oder einem Kurztrainingslager im Team Basecamp von adidas in Herzogenaurach.

Die Europameisterschaft 2024 im eigenen Land steht vor der Tür. Das DFB-Punktespiel sorgt dafür, dass der Amateurfußball schon heute gewinnt. Engagierte Vereine machen sich durch die Umsetzung vielfältiger Maßnahmen fit für die EURO, tun damit etwas für die eigene Vereinsentwicklung und erspielen sich gleichzeitig Punkte. Schon kleinere Aktivitäten wie beispielsweise die Bewerbung eines Schiri-Lehrgangs durch einen Aushang am Vereinsheim oder der Besuch eines DFB-Mobils lassen den Zählerstand steigen. Je größer die Maßnahme – wie zum Beispiel die Einführung eines neuen Fußballangebots im Verein oder die Kooperation mit einer Schule/Kita – desto mehr Punkte warten auf die Vereine.

Mit zunehmender Punktzahl steigen die Vereine im Level auf. Wer den Bronze-, Silber- oder sogar Gold-Status im DFB-Punktespiel erreicht, gewinnt Garantiepreise wie beispielsweise ein Trainingspaket (Mini-Tore, Bälle und Leibchen) oder ein Technikpaket (Laptop, Lautsprecher und Mikrofon). In jedem Level warten zusätzliche Verlosungspreise wie zum Beispiel ein Treffen mit der Nationalmannschaft der Männer und Frauen am DFB-Campus.

Bis zum Start der ersten Runde im DFB-Pokal können sich Amateurvereine bereits auf https://punktespiel.dfb.de einen Überblick über die Maßnahmen und Preise verschaffen. Auf die ersten 1.000 Amateurklubs, die sich ab dem 10. August 2023 offiziell registrieren, wartet schon der erste Sonderpreis: ein Paket mit fünf Nationalmannschaftstrikots.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagt: „Wir erleben Woche für Woche auf unseren Fußballplätzen – im Profi- und im Amateurbereich, bei Frauen und bei Männern – die Begeisterung und die Leidenschaft für den Fußball. Für viele Menschen im Land und auch für mich ganz persönlich gilt der Satz: Fußballzeit war und ist die beste Zeit. Vor allem natürlich, wenn man Gastgeber eines großen Turniers ist. Wir freuen uns auf die Heim-EM im kommenden Jahr. Und wir wollen, dass sie für unsere Amateurvereine zu einem echten Gewinn wird. Deshalb lohnt sich die Teilnahme am DFB-Punktespiel.“

Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident für Spielbetrieb und Fußballentwicklung, sagt: „Unsere Amateurvereine leisten herausragende Arbeit. Die EURO 2024 bietet für sie eine Chance zur Weiterentwicklung. Das DFB-Punktespiel soll sie zusätzlich motivieren, gemeinsam mit ihrem Landesverband die Herausforderungen im Verein durch zielgerichtete Maßnahmen anzugehen. Bei der Gewinnung von Spielerinnen und Spielern, bei der Qualifizierung von Trainerinnen und Trainern und auch dem Werben für neue Schiris soll das Punktespiel Engagement unterstützen. Wir möchten die Vereine für ihr engagiertes Arbeiten mit tollen Preisen belohnen.“

DFB-Nationalmannschaftsdirektor Rudi Völler sagt: „Fast alle Nationalspieler haben das fußballerische Einmaleins in Amateurvereinen gelernt. Das besondere Engagement der Ehrenamtlichen legt die Basis für den sportlichen Erfolg unserer Nationalmannschaft. Das DFB-Punktespiel ist ein Dankeschön für diesen unersetzbaren Beitrag aus dem Amateurfußball. Deshalb bringen wir uns als Nationalmannschaft sehr gerne bei den Prämien ein. Wir freuen uns auf euch!“

Christos Katzidis, Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein, sagt: „Wir wollen im Rahmen der EURO 2024 neben ehrenamtlichem Engagement auch den Amateur- und Jugendfußball in den Mittelpunkt rücken. Wichtig ist uns dabei, die Rahmenbedingungen und die Infrastruktur in den Amateurvereinen zu unterstützen. Genau da setzt das DFB-Punktespiel an. Durch das Sammeln von Punkten können FVM-Vereine viele attraktive Preise gewinnen: Von praktischen Sachgewinnen, wie Bälle, Leibchen und Tore, die Vereine bei Trainings und im Spiel einsetzen können, bis hin zu einzigartigen Momenten für Ehrenamtliche. Wir hoffen, dass sich möglichst viele Vereine an diesem tollen Punktespiel beteiligen.“

So funktioniert das DFB-Punktespiel: Vereinsverantwortliche registrieren ihren Amateurverein auf https://punktespiel.dfb.de. Wichtig: Hierfür ist aus steuerrechtlichen Gründen für die Gewinnpreisvergabe ein Gemeinnützigkeitsnachweis erforderlich. Auf der Webseite zum „DFB-Punktespiel“ finden sich insgesamt 18 Maßnahmen aus vier Kategorien (Spieler*innen, Trainer*innen, Schiedsrichter*innen und Vereinsleben), für deren Umsetzung jeweils 10, 25 oder 50 Punkte gesammelt werden können. In der Online-Übersicht ist für Vereine einsehbar, welchen Punktestand sie erreicht haben und welche Maßnahmen sie noch umsetzen können, um weitere Punkte zu erhalten. Wichtiger Hinweis: Es ist nicht erforderlich, alle 18 Maßnahmen umzusetzen, um das Gold-Level zu erreichen.

Bereits umgesetzte Maßnahmen können die Amateurklubs auch rückwirkend bis zum 1. Juli 2023 geltend machen. Gesammelt werden können die Punkte bis zum 31. Juli 2024. Abhängig vom erreichten Level (Gold, Silber, Bronze) gewinnen die Vereine verschiedene Garantiepreise. In Verlosungen haben sie die zusätzliche Chance auf attraktive Hauptpreise. Das DFB-Punktespiel läuft bis 31. Juli 2024.

Alle Informationen finden sich auf https://punktespiel.dfb.de

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Wirtschaft

Regionalmarke EIFEL bei Kelterei Marc Conrad – EIFEL-Qualität ist unsere Natur!

Welschbillig/Prüm – Entwicklungsschritte für Qualität, Sortiment und Vertrieb –  Seit 7 Jahren ist die Kelterei Marc Conrad aus Welschbillig nun bereits zertifizierter EIFEL Produzent. Gerade in diesen Jahren hat sich das Thema „Regionalvermarktung“ sowie das Verbraucherverhalten sehr verändert.

Eine wichtige Aufgabe der Regionalmarke EIFEL ist es, ein eifelweites Qualitätsmanagementsystem (QMS) aufzubauen, mit dem höchstmögliche Wertschöpfung für die Eifel und in der Eifel erzeugt wird, mit dem Ursprung/ Herkunft aus der Eifel garantiert werden, mit dem Lieferberechtigungen an den Handel für kleinere und mittlere Erzeuger sichergestellt werden und mit dem Eifeler Betriebe organisatorisch und qualitativ zukunftsfest gemacht werden können.

Zeit, sich gemeinsam auch mal mit Marc Conrad zu unterhalten. Der Inhaber der Kelterei ist ein echter Fachmann. Er kennt alle Details hinsichtlich Streuobst-Qualitäten, Gärprozessen, Abfülltechnik ( sie kann 3.000 Flaschen pro Stunde füllen! ), Logistik, Vertrieb und Verbraucherwünschen. Gemeinsam haben wir uns über eine modernere QMS-Systematik beraten, über eine attraktivere EIFEL-Sortimentspalette und auch über gemeinsame und zukünftige Kunden in LEH und GFGH.

An der modernen Obst-Annahme-Stelle können 50 Tonnen pro Tag angeliefert werden…STARK! Wir sind guter Dinge…wir gehen es an.

www.kelterei-conrad.de

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1,4 Millionen Euro teure Verbindungsstraße in Zülpich offiziell für den Verkehr freigegeben

Zülpich – Erhebliche Entlastung für den innerstädtischen Verkehr – Verbindungsstraße zwischen Zülpicher Gewerbegebiet „An der Römerallee“ und L162 bei Nemmenich wurde nun offiziell für den Verkehr freigegeben. Die rund 600 Meter lange Verbindungsstraße wurde vom Ingenieurbüro Dr. Jochims & Burtscheidt aus Düren geplant und vom Tiefbauunternehmen Blandfort aus Linnich realisiert. Die Straße verfügt am Rand über einen parallel verlaufenden Fahrradweg, der in den nächsten Tagen noch um Trennsteine komplettiert wird. Aktuell fehlt auch noch die Straßenbeschilderung und die bei passender Witterung eingeplante Randbepflanzung mit Bäumen und Sträuchern.

Die Kosten für die Maßnahme werden sich insgesamt auf rund 1,4 Millionen Euro belaufen, zu denen in den kommenden Wochen dann auch eine 60-prozentige Landesförderung nach der „Förderrichtlinie kommunaler Straßenbau“ erwartet wird. Ebenfalls mit finanzieller Unterstützung des Landes soll voraussichtlich im kommenden Jahr dann auch noch ein Kreisverkehrsplatz auf der L162 ergänzt werden. Hier erfolgen zurzeit die Abstimmungen mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW. Auch dieser Bauabschnitt ist Gegenstand des bereits erwähnten städtischen Förderantrags, der sich mithin auf ein Gesamtinvestitionsvolumen von knapp 2,3 Millionen Euro beläuft.

Um dem Anspruch nach einem leistungsfähigen und reibungslosen Verkehrsfluss gerecht zu werden, hat die Stadt Zülpich parallel – und ausschließlich mit städtischen Eigenmitteln – für die Straße „Am Meilenstein“ auch den Endausbau im Abschnitt zwischen dem Kreisverkehr auf Höhe der Firmen Arcomet und Strick und dem Abzweig zur Industriestraße im Bereich der Firma Takasago realisiert. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 650.000 Euro.

Mit dem Durchschneiden des symbolischen Bandes gaben Bürgermeister Ulf Hürtgen, der Beigeordnete Ottmar Voigt, Joachim Franzen (Geschäftsbereichsleiter Tiefbau) sowie Marvin Strick (Strukturausschussvorsitzender), Hendrik Weinberg (Blandfort Bau) und Heinz Kochs (Ingenieurbüro Dr. Jochims & Burtscheidt) die Straße nun im Beisein von Vertretern aus Politik und Verwaltung offiziell für den Verkehr frei.

Bürgermeister Ulf Hürtgen: „Wir haben sehr lange für diese Straße kämpfen müssen. Umso mehr freue ich mich, dass sie nun endlich fertiggestellt ist und wir somit den innerstädtischen Verkehr erheblich entlasten können.“

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Grüner Landtags-Abgeordneter Josef Winkler zu Besuch im Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Gesundheitsthemen im Fokus – Eine zukunftsfähige Infrastruktur bezieht sich nicht nur auf Verkehr und Einkaufsmöglichkeiten, sondern auch auf die Teilhabe aller an einer guten Gesundheitsvorsorge und -versorgung. Die Kreisstadt ist Sitz vieler kreisweit agierender Einrichtungen und Institutionen. Josef Winkler, GRÜNER Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des Gesundheitsausschusses, war an zwei Tagen Anfang August zu Gast in der Kreisstadt, um den Fokus auf diese Themen zu legen.

Einen guten Einblick in den (Wieder-)Aufbau von Strukturen zu erhalten und Ansprechpartner für Anliegen auf Landesebene zu sein war Ziel seiner Vor-Ort-Termine. Beim mit 1360 Menschen mitgliederstärksten Verein des Kreises, dem Hospizverein Rhein-Ahr wurde im Gespräch mit der Vorsitzenden Ulrike Dobrowolny das Netzwerk Hospizarbeit thematisiert. In der Ehrenwall’schen Klinik, Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie, berichteten Chefärztin Dr. Andrea Scharping und ihre Kolleginnen über den aktuellen Stand und die weiteren Planungen zu Akutkrankenhaus, Tagesklinik, aufsuchender Behandlung, Ambulanz und dem nach der Flut entstandenen Traumahilfszentrum. Auch der Fortschritt beim Aufbau der Gebäude an der Ahr, Hochwasserschutz und der höhere Grundwasserspiegel wurde angesprochen.

Beim Quartierstreff ‚Waschbar‘ war die Zusammenarbeit zweier Wohlfahrtsverbände plus Pfarrei das Besondere. Die Container mit Waschmaschinen und Trocknern und einem kleinen Café stehen seit Ende 2022 direkt neben der Rosenkranzkirche. „Das auch in anderen Städten erfolgreiche Projekt über 2024 hinaus zu etablieren ist unser Ziel“, so Anke Sattler (Malteser) mit ihrer Kollegin Julia Hoffmann (Caritas) vom Leitungsteam. Mit Ingrid Neubusch, Gemeindeschwester plus für Kreisstadt und Grafschaft, sprach der Landtagsabgeordnete über die Organisation von Nachbarschaftshilfen, regelmäßigen Treffs, Unterstützung am Smartphone und ihr Team von Ehrenamtlichen. „Themen der älteren Generation wie Mobilität, Gesunderhaltung und bezahlbarer altersgerechter Wohnraum sollten auch im Seniorenbeirat der Stadt und von dort aus im Stadtrat mitgedacht werden“, wünscht sich die Gemeindeschwester. Im Kreis gibt es für die Integration älterer Menschen vier Gemeindeschwestern plus, hälftig finanziert von Kreis und Land.

 

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Im Dachstuhl von Dom und Rathaus – Feuerwehr-Nachwuchs erlebt besonderen Ausbildungstag in Aachens Wahrzeichen

Aachen – Sie prägen die Stadt wie kaum etwas anderes: Dom und Rathaus stehen für Aachen. Vielmehr: Sie sind Aachen. Seit vielen hundert Jahren setzen sich unzählige Menschen für die beiden Wahrzeichen ein, pflegen sie, besuchen sie, spenden für sie – und schützen sie. Doch was wäre zu tun, wenn ein Brand in einem der historischen Gemäuer ausbricht? Mit dieser Frage haben sich am Mittwoch (2. August) 14 Brandmeisteranwärter*innen (elf von der Feuerwehr Aachen, drei von den Feuerwehren aus Düren und Bonn) beschäftigt.

Notre-Dame im Kopf

Im Rahmen ihrer Ausbildung erkundeten sie einen Tag lang das Aachener Münster und anschließend das gotische Rathaus. Wo befindet sich die Brandmeldeanlage? Welche Besonderheiten erwarten Feuerwehrleute insbesondere in den imposanten Dachstühlen der beiden Gebäude? Wie sehen die Zugänge aus, um in die oberen Geschosse zu kommen? An welchen Stellen können Einsatzkräfte im Falle eines Brandes Schläuche anschließen? Diese und viele weitere Aspekte standen beim Ausbildungstag vor Ort auf dem Programm. „Seit vielen Jahrzehnten ist die Aachener Feuerwehr sehr dafür sensibilisiert, dass solche außergewöhnlichen Gebäude wie der Dom und das Rathaus bestmöglich geschützt werden müssen. Der fürchterliche Brand der Pariser Kathedrale Notre-Dame hat das Thema auch einer großen Öffentlichkeit gezeigt, was passieren kann. Daher ist es gerade für uns als Brandschutzexperten wichtig, unsere Nachwuchskräfte früh an dieses Thema heranzuführen und sie auch für solch einen potenziellen Ernstfall bestmöglich vorzubereiten“, berichtet Sebastian Ganser, Ausbilder an der Aachener Feuerwehrschule.

Für den Brandmeisteranwärter und gebürtigen Stolberger Justin Bücke, der wie alle anderen im April 2023 seine Ausbildung bei der Feuerwehr Aachen begonnen hat, bedeutet die Exkursion in die normalerweise nicht zugänglichen Bereiche von Dom und Rathaus ein besonderes Erlebnis. Hoch oberhalb der Chorhalle und mit Blick hinunter auf den Münsterplatz sagt er: „Hier auf dem Dach des Doms stehen zu können, ist für uns eine einmalige Gelegenheit. So können wir im Rahmen unserer Ausbildung den Dom und die Stadt aus einer Perspektive sehen, die man im Alltag nicht erhält.“ Und genau diese Erfahrung eines Perspektivwechsels kann im Ernstfall hilfreich sein. Einsatzkräfte, die die Enge der Altstadt genauestens kennen, die die verwinkelten Aufgänge und Treppen in den Domdachstuhl einmal beschritten haben, können im Falle eines Notfalls auf genau diese Erfahrungen zurückgreifen.

Pumpanlage aus dem Jahr 1929

Und ja, sagt Bernd Spykers, ein unvergessliches Erlebnis mit atemberaubenden Aussichten sei es für die Nachwuchskräfte natürlich auch. Daher sei es absolut in Ordnung, wenn auch ein wenig Tourismusprogramm in die Exkursion einfließe. Also zücken viele der Brandmeisteranwärter*innen zwischendurch immer wieder ihre Smartphones, um die Ausblicke auf die Altstadt festzuhalten. Spykers kennt diese Ausblicke seit vielen Jahrzehnten. 1981 ist der Aachener in die Freiwillige Feuerwehr eingetreten, fünf Jahre später begann er seine Laufbahn bei der Berufsfeuerwehr. Zum Dom hat Spykers ein ganz besonderes Verhältnis, war 25 Jahre lang Verbindungsmann zwischen Domkapitel/Bistum und der Feuerwehr Aachen. Seit zwei Jahren genießt er den Ruhestand. Doch für den Ausbildungsblock Dom kommt Spykers gerne zurück. Ganze Generationen an Feuerwehrleuten hat er die Besonderheiten von Deutschlands erstem UNESCO-Weltkulturerbe nahegebracht. So zeigt er auch an diesem Augusttag den 14 Brandmeisteranwärter*innen, in welchem Anbau im Domhof die Pumpanlage steht, die im Notfall die Sprinkleranlage im Dom versorgen würde. „Diese Anlage stammt aus dem Jahr 1929, eine der ersten ihrer Art, die es überhaupt in Deutschland gegeben hat. Und dass hier in Aachen damit der Dom ausgestattet worden ist, ist für die damalige Zeit wirklich einmalig.“ Weiter geht es hinauf in den Westturm, vorbei am Thron Karls des Großen, in den Glockenturm, in luftige Höhen rund um das Oktogon und in den spektakulären Dachstuhl. Dort, mit den vielen Tonnen an Holzbalken, befindet sich die größte Brandlast im gesamten Bau – und das in einer stolzen Höhe von bis zu 76 Metern.

Sebastian Ganser und Bernd Spykers informieren über die detaillierten Einsatzpläne, die es extra für den Dom gibt. Sie weisen auf die Wandhydranten hin, zeigen, wo Löschschläuche an die Pumpanlage angeschlossen werden können. Objektkunde nennen das die Fachleute. „Im Einsatzfall kommt es auf jede Sekunde an, dann muss jeder Handgriff sitzen“, weiß Ganser. Viele Menschen engagieren sich dafür, dass es niemals zu so einem Brandnotfall im Dom kommt. Und das übrigens rund um die Uhr. Denn zu jeder Minute ist eine verantwortliche Person im Münster.

Schwebend über dem Krönungssaal

Szenenwechsel: Nach der spannenden Exkursion im Dom steht das bekannteste Verwaltungsgebäude der Stadt Aachen auf dem Programm. Mit Rathaus-Hausmeister Heinz Spees marschierten die jungen Feuerwehrleute durch den Granusturm direkt hinauf in den imposanten Dachstuhl. „Nun schweben wir über dem Krönungssaal“, sagt Spees und führt die Truppe über schmale Gitterstege, die wenige Meter über den Kuppeln von Aachens berühmtestem Saal, in dem bereits unzählige Staatsgäste aus aller Welt zu Gast waren. Von solchen Erlebnissen weiß der Ur-Öcher Spees zahlreiche Anekdoten zu erzählen. Aber auch wie das Leben Karls in seiner Kaiserpfalz vor 1200 Jahren ausgesehen haben muss, kann Heinz Spees den jungen Feuerwehrleuten bildreich schildern. Ein informatives wie humorvolles Erlebnis!

Das Aachener Rathaus blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Bei mehreren Bränden – zuletzt in Folge von Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg in den Jahren 1943 und 1944 – wurde das Gebäude stark in Mitleidenschaft gezogen. Doch die Aachener Bürgerschaft baute ihr zweitberühmtestes Wahrzeichen wieder auf und kümmert sich bis zum heutigen Tage intensiv darum. „In dieser Geschichte sehen wir auch unsere Verantwortung als Feuerwehr Aachen, das Erbe unserer Stadt bestmöglich zu schützen“, sagt Ausbilder Sebastian Ganser. Am Ende gibt’s von den Brandmeisteranwärter*innen Applaus für den eindrucksvollen und lehrreichen Tag. Und die Bestätigung, eine sehr gute Berufswahl getroffen zu haben – im Schatten Dom und Rathaus.

Weitere Infos:

Die Feuerwehr Aachen sucht regelmäßig erfahrene Kolleg*innen, Auszubildende und Quereinsteiger*innen. Die Brandmeisteranwärter*innen-Lehrgänge starten jeweils im April und im Oktober. Wenn Sie sportlich sind und anderen Menschen helfen wollen, bringen Sie schon die wichtigsten Voraussetzungen für die Arbeit bei der Feuerwehr und im Rettungsdienst mit. Ein kühler Kopf und Einfühlungsvermögen helfen im Einsatz. Leistungsbereitschaft, mutiges und verantwortungsbewusstes Handeln, psychische Belastbarkeit, sowie der Spaß am Umgang mit modernen technischen Geräten und die Bereitschaft zum Schichtdienst sind weitere wichtige Voraussetzungen. Eine schnelle Auffassungsgabe und Spaß bei der engen Zusammenarbeit im Team runden das Profil ab, um perfekt auf einen Job oder eine Ausbildungsstelle bei der Feuerwehr Aachen zu passen.

Mehr Infos zu den Ausbildungsmöglichkeiten und -voraussetzungen bei der Feuerwehr Aachen findet man unter https://karriere.aachen.de/feuerwehr/.

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Anpfiff für den „Vereinsticket Rheinlandpokal“

Region/Koblenz – Der Fußballverband Rheinland (FVR) freut sich über eine neue Partnerschaft: Das Start-up Total Fansports wird offizieller Titelsponsor des bisherigen Frauen-Rheinlandpokals. Neben dem „Vereinsticket Rheinlandpokal“ präsentiert das Saarburger Unternehmen für mindestens drei Spielzeiten das Finalwochenende der Frauen und Mädchen.

Im Kern zielt die Partnerschaft darauf ab, die Verbandswettbewerbe des FVR aufzuwerten und insbesondere den Frauen- und Mädchenfußball weiterzuentwickeln. Hierzu werden die Ticketing-Lösung sowie das Turniermodul von Vereinsticket – wie bereits in der vergangenen Spielzeit – beim Finalwochenende der Frauen und Mädchen eingesetzt. Zudem werden Highlight-Videos von Spielen aus den Senioren-Rheinlandligen sowie den Pokalwettbewerben angefertigt und in der zu Vereinsticket gehörenden, kostenfreien VT Fansports App bereitgestellt.

„Wir freuen uns, dass Total Fansports nun Partner des Fußballverbands Rheinland und gleichzeitig auch der Vereine im Rheinland ist. Die gemeinsame Aufwertung und der damit verbundene Aufschwung vor allem unserer Damen-Wettbewerbe hat bereits in der vergangenen Saison begonnen und wird nun strukturiert fortgesetzt“, sagt Gregor Eibes, Präsident des Fußballverbands Rheinland.

„Es ist nicht mehr zeitgemäß, vom „Pokal der Frauen“ zu sprechen – bei den Männern betont ja auch niemand das Geschlecht. Daher übernehmen wir gerne den Namen des „Vereinsticket Rheinlandpokals“. Wir finden, das passt ideal, schließlich verstehen wir uns seit jeher als Lösung für alle Vereine“, so Gregor Demmer, Geschäftsführer von Total Fansports.

Der FVR und Total Fansports planen verschiedene Aktionen, um die Partnerschaft mit Leben zu füllen und die Sichtbarkeit der Verbandswettbewerbe, insbesondere in den sozialen Medien, zu erhöhen. Eine große Rolle soll dabei das Elfmeterschießen Festival Trier spielen, das am dritten Dezember-Wochenende in der Messeparkhalle Trier stattfindet. Details dazu werden rechtzeitig bekannt gegeben.

 

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Mayen ist weiterhin „Fairtrade-Stadt“

Mayen – Die Stadt Mayen ist seit nunmehr 12 Jahren eine „Fairtrade-Town“. Kürzlich wurde ihr bestätigt, dass sie weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne erfüllt und den Titel somit weiter tragen darf. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2011 durch TransFair e.V. verliehen. Seitdem baut die Kommune ihr Engagement weiter aus.

Oberbürgermeister Dirk Meid freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Mayen. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Mayen dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

Vor nunmehr 12 Jahren erhielt die Stadt Mayen von dem gemeinnützigen Verein TransFair e.V. erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste. Im Rathaus trinkt man fair gehandelten Kaffee und der Rat hat die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss festgehalten, eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.

Das Engagement in Fairtrade-Towns ist vielfältig: In Mayen ist zum Beispiel vor allem das Faire Frühstück, welches kürzlich erst stattfand, sehr beliebt.

„Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement “, sagt Janine Pitzen, die für das Projekt zuständige Mitarbeiterin im Mayener Rathaus.

Die Fairtrade-Towns Kampagne bietet der Stadt Mayen auch konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nation (Sustainable Development Goals – SDG´s), die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ leistet die Stadt mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag.

Mayen ist eine von über 820 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. Weitere Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne sind unter www.fairtrade-towns.de zu finden.