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Wasserstoff erleben – Kreis Düren veranstaltet zum dritten Mal die große Zukunftsmesse

Düren/Jülich – Sie findet am Freitag und Samstag, 18. und 19. August, statt. Der Eintritt ist frei. „Wir wollen die Bedeutung von Wasserstoff noch mehr herausstellen und die Menschen auf dem Weg zur Modellregion mitnehmen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Deshalb wird es erneut eine große Messe im Brückenkopf-Park in Jülich geben.

 Aussteller aus den Bereichen Wasserstofferzeugung, -anwendung und -transport werden ebenso vertreten sein wie Forschungseinrichtungen. Neben dem Fachpublikum bietet die Messe auch Bürgerinnen und Bürgern viele anschauliche Infos zur Zukunftstechnologie Wasserstoff. Mit der Messe will der Kreis Düren alltägliche Anwendungsmöglichkeiten, Vorzüge und aktuelle Forschungsstände unkompliziert vermitteln und Interessierten näherbringen. Präsentiert werden unter anderem Busse, Autos, LKW und auch Fahrräder, die mit Wasserstoff betrieben werden.

Die Messe ist am Freitag, 18. August, von 11 bis 17 Uhr, am Samstag, 19. August, von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Der Zugang ist am beste über die „Kirmesbrücke“ über Ellbachstraße/Aachener Landstraße zu erreichen. Alle Infos unter www.kreis-dueren.de/wasserstoffmesse

Einen Tag vorher ehrt der Kreis Düren wieder Menschen, die sich besonders beim Thema Wasserstoff engagieren. Zum zweiten Mal wird nämlich der Wasserstoff-Preis „Hygo“ in drei Kategorien an junge Forschende, etablierte Einrichtungen und innovative Start-Ups vergeben. Die exklusive Preisverleihung findet ebenfalls in der Kulturmuschel in Jülich statt.

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Praktikum für fünf Medizin-Studierende in den Landkreisen Bernkastel-Wittlich und Vulkaneifel

Daun – Erfolgreicher Austausch und gemeinsames Netzwerken aller Beteiligten – Die Herausforderungen in der medizinischen Versorgung, insbesondere in ländlichen Regionen, sind längst nicht mehr von der Hand zu weisen. Eine alternde Gesellschaft mit steigendem Versorgungsbedarf bei gleichzeitigem Fachkräftemangel wird die Situation zukünftig weiter verschärfen.

Da sich die medizinische Versorgung nicht an Kreisgrenzen orientiert, arbeiten die Landkreise Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell und Vulkaneifel im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit „Gesundheit mitEINANDER Zukunft“ gemeinsam an nachhaltigen Lösungsansätzen. Im Fokus steht neben den Themen Nachwuchsgewinnung und -förderung sowie Vernetzung der Akteure in der medizinischen Versorgung auch die Herausstellung von Standortvorteilen der Großregion Eifel – Mosel – Hunsrück. So findet aktuell beispielsweise die Gruppenfamulatur 2023 statt: Die Praxis-Famulatur ist ein dreißigtägiges Praktikum, in dem Medizinstudierende praktische Erfahrungen in einer Haus- oder Facharztpraxis sammeln können. Häufig wird die Famulatur aus Kostengründen heimat- oder universitätsnah absolviert. In der Gruppe ist der fachliche wie soziale Austausch gegeben, gemeinsam mit Gleichgesinnten kann die Umgebung erkundet werden und die Vorteile des Landlebens werden erlebbar. Nach bereits zwei erfolgreichen Gruppenfamulaturen im Landkreis Bernkastel-Wittlich (Mosel und Hunsrück) in den vergangenen beiden Jahren, führt der Landkreis Bernkastel-Wittlich die Gruppenfamulatur in diesem Jahr gemeinsam mit dem Landkreis Vulkaneifel durch.

Um Medizinstudierenden die ärztliche Tätigkeit auf dem Land näher zu bringen, kommen die beiden Landkreise gemeinsam für die größten Kostentreiber Unterkunft und Mobilität auf und bringen die Studierenden in Arztpraxen unter. In diesem Jahr absolvieren fünf Medizinstudentinnen der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Georg-August-Universität Göttingen im Zeitraum vom 12. Juli bis 11. August 2023 ihre Famulatur in der Region. Untergebracht sind sie gemeinsam in einer Ferienwohnung in Daun. Zudem steht ihnen ein Auto zur Verfügung, um auch in der Freizeit die Region erkunden zu können. Zwei der Studentinnen famulieren in den Dauner Hausarztpraxen Pitzen und Schnieder, eine in der gynäkologischen Praxis Junglas in Daun. Zwei Studentinnen absolvieren die Famulatur in Wittlicher Arztpraxen, der Kinderarztpraxis Florian und der Hausarztpraxis Süß.

Ein gemeinsames Abendessen zwischen den Famulantinnen, den teilnehmenden Arztpraxen, einem Medizinstipendiaten des Landkreises Vulkaneifel sowie der Landrätin des Landkreises Vulkaneifel Julia Gieseking und der Gesundheitsmanagerin des Landkreises Vulkaneifel Nora Meyer konnte zum Austausch und Netzwerken genutzt werden.

Leider nicht am Abendessen teilnehmen konnten Gregor Eibes (Landrat Landkreis Bernkastel-Wittlich), Dr. Thomas Süß, Dr. Carsten Schnieder (vertreten durch seine Frau Dr. Ina Schnieder), Maike Hutsch (Medizinstipendiatin) sowie Susan Menges und Stephan von St. Vith (Projektverantwortliche der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich).

Ein besonderer Dank der Landkreise gilt den teilnehmenden Praxen für das Engagement in der Nachwuchsförderung!

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MdB Mechthild Heil (CDU) auf Stippvisite im Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die Herausforderungen sind größer denn je – Bei einer Stippvisite im Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr sprach Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil (CDU) mit Klinikleitung und Marienhaus-Geschäftsführung über Finanzen, Fachkräftemangel sowie anhaltende Nachwehen der Flutkatastrophe.

Krankenhäuser in Deutschland stehen aktuell vor erheblichen Herausforderungen. Die wirtschaftliche Situation ist prekär, qualifizierte Fachkräfte zunehmend schwer zu finden, eine durchdachte Reform mehr als überfällig. „Die Lage ist sehr angespannt,“ warnt Sebastian Spottke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Marienhaus-Gruppe, im Gespräch mit Mechthild Heil MdB. Die CDU-Politikerin war vergangene Woche zu Gast im Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr, um sich mit Klinikleitung und Träger-Geschäftsführung auszutauschen.

Spottke nutzte den offenen Dialog, um seine Sorge über eine sich weiter verschärfende und auf Dauer nicht tragbare wirtschaftliche Schieflage im Gesundheitswesen zu äußern. „Wir gehen davon aus, dass immer mehr Krankenhäuser dem steigenden Druck nicht standhalten und letztendlich Insolvenz anmelden werden“, sagt er deutlich. „Wenn wir hier nicht mit vereinten Kräften gegensteuern, wird es in den kommenden Jahren zu erheblichen Versorgungslücken kommen, besonders im ländlichen Raum.“ Zur Einordnung: Im Jahr 2022 mussten rund 65 Prozent der Kliniken in Rheinland-Pfalz Defizite verzeichnen.

„Für das Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr besteht kein offensichtliches Risiko“, betont Thorsten Kopp, Kaufmännischer Direktor des Klinikums. Dennoch seien die Belastungen enorm. Neben explodierenden Kosten mache dem Haus vor allem der Fachkräftemangel zu schaffen. Die Situation habe sich nach der Flut im Sommer 2021 noch einmal verschärft: „Zum einen sind zahlreiche Menschen, die hier ihre Existenz verloren haben, nach der Katastrophe nicht wieder ins Ahrtal zurückgekehrt. Zum anderen hält die immer noch eingeschränkte Infrastruktur Menschen davon ab, hier einen neuen Lebensmittelpunkt aufzubauen“. Auch an anderer Stelle seien Nachwehen der Flut noch immer spürbar. Ein konkretes Beispiel liefert Dr. Thomas Lepping, Ärztlicher Direktor des Klinikums: „In der Region fehlen nach wie vor unzählige Kurzzeitpflegeplätze. Dies macht es unserem Sozialdienst zum Teil unmöglich, eine adäquate Anschlussversorgung für pflegebedürftige Patientinnen und Patienten zu finden.“

Heil bedankt sich für die transparenten Einblicke und verspricht, sich auf politischer Ebene für eine Verbesserung der Lage einzusetzen: „Ein offener Dialog zwischen Politik und medizinischen Einrichtungen ist für mich von entscheidender Bedeutung, um mit langfristigen Lösungen eine nachhaltige und flächendeckende gesundheitliche Versorgung zu gewährleisten.“

Das Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler besteht aus dem Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr sowie der Brohltal Klinik St. Josef, einer Fachklinik für geriatrische Rehabilitation, in Burgbrohl. Es gehört zur Marienhaus-Gruppe, einem der größten christlichen Träger sozialer Einrichtungen in Deutschland. Die Gruppe betreibt u.a. 15 Kliniken an 16 Standorten, 4 medizinische Versorgungszentren, 18 Einrichtungen für Menschen im Alter, 2 Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen an 3 Standorten, 13 stationäre und ambulante Hospize sowie 9 Bildungseinrichtungen.

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Wahrzeichen des Mayener Marktplatzes wird wieder in Takt gebracht

Mayen – Der große Marktbrunnen ist aus der Mayener Stadtansicht nicht mehr wegzudenken. Der bereits 1983 errichtete Brunnen ist nach 40 Jahren jedoch in die Jahre gekommen und verliert seit längerer Zeit Wasser. Deshalb wurde er zuletzt abgestellt, um den Verlusten auf den Grund zu gehen.

Der Wasserverlust belief sich täglich auf rund 2 m³ und mehr, das waren täglich mehr als 2.000 Liter. Vor allem war unklar, welchen Weg das Wasser nahm, sodass diverse Untersuchungen durchgeführt werden mussten. Durch Kamerabefahrungen der verschiedenen Wasserabläufe wurde klar, dass das Wasser von den oberen Becken über undichte Stellen in das Becken unter dem Brunnen läuft und von dort über die Überläufe kontrolliert in den Abwasserkanal abfließt. Damit ist zumindest sichergestellt, dass es keine Ausspülungen unterhalb des Marktplatzes gab.

In den nächsten Schritten sollen nun die oberen Becken abgedichtet und mit einer neuen Schicht Steinplatten ausgemauert werden. Weiterhin sollen die Wasserzu- und Abläufe durch Druckproben auf nicht sichtbare, undichte Stellen, wie beispielsweise Haarrisse, überprüft werden. Im gleichen Zuge steht eine Erneuerung der Armaturen, Motoren sowie der Elektroinstallation auf dem Plan.

Die Arbeiten zum Abdichten des Brunnens erfolgen voraussichtlich im Herbst. Im Anschluss daran muss ein dreiwöchiger Test erfolgen, um zu prüfen, ob weiterhin Wasser verloren geht. Sollte kein Wasser mehr entweichen, können die Steinplatten eingesetzt werden.

Für alle Arbeiten am Brunnen ist es erforderlich, diesen einzuzäunen. Ziel ist, dass das Wahrzeichen des Marktplatzes im kommenden Frühjahr wieder sprudelt.

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Hochmodernes Arbeiten nach der Flut – Grünenthal setzt Zeichen mit runderneuertem Kupferhof in Stolberg

Stolberg – Nach aufwendiger Sanierung kehrt die deutsche Vertriebseinheit von Grünenthal zurück in den historischen Gründungssitz des Unternehmens in der Steinfeldstraße. Die Neugestaltung verwandelte das von der Flutkatastrophe 2021 stark beschädigte Gebäude in einen hochmodernen Arbeitsort. Rund 50 Mitarbeitende profitieren von einem neuen Bürokonzept mit offenen Arbeitsräumen und Angeboten zur Förderung des körperlichen und geistigen Wohlbefindens.

Gesamtfoto der Innendienst-Mitarbeitenden von Grünenthal Deutschland mit. Foto: Grünenthal

Zwei Jahre nach der verheerenden Flutkatastrophe ist die deutsche Vertriebseinheit des Pharmaunternehmens Grünenthal zurück in ihre angestammte Wirkungsstätte gezogen. Die lang ersehnte Rückkehr in den historischen Kupferhof in der Stolberger Steinfeldstraße markiert das Ende intensiver Renovierungsarbeiten, die das im Juli 2021 schwer beschädigte Gebäude in einen hochmodernen Arbeitsplatz verwandelt haben.

Die Sanierung war ein echtes Mammutprojekt, wie ein Blick auf die Zahlen verdeutlicht: In den gut zwei Jahren nach der Flut wurden rund 250 Tonnen Bauschutt entsorgt. Es wurden ca. 20.000 Meter Strom- und 6.000 Meter Datenkabel verlegt sowie 500 m³ Beton und 50 Tonnen Baustahl eingebaut. Mitarbeitende von 53 verschiedenen Firmen arbeiteten von Juli 2021 bis zur Fertigstellung insgesamt rund 150.000 Arbeitsstunden.

Bei der Neugestaltung der Räumlichkeiten legte das Unternehmen großen Wert auf die Förderung des Wohlbefindens und der Kreativität der Mitarbeitenden. Das neue Bürokonzept setzt ganz auf offene Arbeitsbereiche mit der Möglichkeit der Begegnung und des spontanen abteilungsübergreifenden Austauschs zwischen den Mitarbeitenden. Die modernen Arbeitsplätze mit höhenverstellbaren Schreibtischen und ergonomischen Bürostühlen können tageweise individuell gebucht werden. Ein neuer Fitnessbereich sowie ein Power-Napping-Raum laden zum Ausgleich und zur Regeneration ein und sollen zur Förderung der physischen und mentalen Gesundheit beitragen. Ein neu geschaffener ‚Gaming-Bereich‘ zur Förderung des Teamgeistes und der Kommunikation unter den Beschäftigten sowie ein Eltern-Kind-Raum runden das attraktive Angebot für die Mitarbeitenden ab. Durch die gelungene Integration von zeitgemäßen Arbeitsräumen in das historische Gemäuer des im ausgehenden 17. Jahrhundert erbauten Kupferhofs, verknüpft die Neugestaltung somit auf harmonische Weise die Wertschätzung für traditionelle Architektur mit einer zukunftsorientierten Arbeitswelt.

„Mit dem völlig neu gestalteten Kupferhof möchten wir gleich in zweierlei Hinsicht ein Zeichen setzen“, sagt Grünenthals Deutschlandchef Robert Sunjic. „Zum einen stärkt die neue, hochmoderne Arbeitsstätte unser Profil als attraktiver Arbeitgeber, der seinen Mitarbeitenden optimale Arbeitsbedingungen auf der Höhe der Zeit bieten will. Zum anderen möchten wir den Wiedereinzug aber auch als klares Bekenntnis zum Standort Stolberg verstanden wissen, wo unser Unternehmen 1946 gegründet wurde. Wir hoffen, dass der neu gestaltete Kupferhof ein Aushängeschild für unser Unternehmen und für den Arbeitsstandort Stolberg sein wird.“

„Grünenthal gehört zu Stolberg und Stolberg zu Grünenthal. Genau wie wir als Stadtverwaltung hat Grünenthal als Stolberger Traditionsunternehmen die massiven Zerstörungen ihrer Gebäude als Chance begriffen und im Kupferhof Grünenthal modernste Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten geschaffen“, freut sich der Bürgermeister der Stadt Stolberg, Patrick Haas. „Natürlich freue ich mich auch sehr über das damit verbundene, klare Bekenntnis zum Standort Stolberg.“

Im Jahr 2013 war die Belegschaft der deutschen Vertriebseinheit vom langjährigen Standort in Aachen-Oberforstbach zurück in den Kupferhof nach Stolberg gezogen. Seit der Flutkatastrophe 2021 waren die Beschäftigen vorübergehend auf dem Campus des Grünenthal-Headquarters in Aachen-Eilendorf untergebracht. Rund 50 Innendienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter nehmen nun im neu gestalteten Kupferhof wieder ihre Arbeit am Standort Stolberg auf.

Über Grünenthal

Grünenthal ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Behandlung von Schmerzen und verwandten Erkrankungen. Als forschendes Pharmaunternehmen verfügen wir über eine langjährige Erfahrung in innovativer Schmerztherapie und der Entwicklung modernster Technologien für Patienten weltweit. Mit Innovationen wollen wir das Leben von Patienten verbessern. Wir setzen uns mit aller Kraft für unsere Vision von einer Welt ohne Schmerzen ein.
Grünenthal hat seine Konzernzentrale in Aachen und ist mit Gesellschaften in 28 Ländern in Europa, Lateinamerika und den Vereinigten Staaten vertreten. Unsere Produkte sind in ca. 100 Ländern erhältlich. Im Jahr 2022 beschäftigte Grünenthal rund 4.400 Mitarbeitende und erzielte einen Umsatz von 1,7 Milliarden Euro.
Weitere Informationen finden Sie unter www.grunenthal.de

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Besuch aus der Partnerstadt – Gruppe aus Halifax fünf Tage lang zu Gast in Aachen

Aachen – Halifax und Aachen: Seit 1979 besteht die offizielle Partnerschaft. Die Freundschaft der beiden Städte begann aber schon 1949, als 34 junge Menschen aus Halifax in Aachen beim Aufbau des Heims „Jugendwohl“ halfen. Anno 2023 besuchten zehn Halifaxer*innen die Stadt Aachen. Gemeinsam mit ihren deutschen Gastgeber*innen vom Partnerschaftsverein Aachen-Halifax rund um die Vorsitzenden Brigitte Großimlinghaus wurden sie jetzt im Weißen Saal des Aachener Rathauses empfangen. Bürgermeisterin Hilde Scheidt begrüßte die englischen Gäste mit den Worten: „Gerade in Zeiten wie diesen, nach Corona und dem Brexit, ist unsere Freundschaft besonders wichtig für uns.“

Beim letzten Besuch der Aachener*innen im Jahr 2019 war Dot Foster Bürgermeisterin von Halifax. Durch ihre positiven Erfahrungen mit der Initiative wurde sie damals selbst Mitglied im englischen Partnerschaftsverein „Halifax-Aachen Society“. Im Namen der Halifaxer*innen bedankte sie sich für die Gastfreundschaft und sagte: „Wir freuen uns sehr, hier zu sein. Und gleichzeitig würden wir uns freuen, wenn wir nächstes Jahr möglichst viele Aachener*innen in Halifax begrüßen könnten.“

Die englisch-deutsche Gruppe hatte in den Tagen ihres Aufenthalts in Aachen viel erlebt: Nach einem Besuch im Freizeitpark Mondo Verde in Landgraaf erkundeten sie die Monschauer Innenstadt, bevor es in Aachen den Dom und die Domschatzkammer zu bewundern gab. Vor ihrer Abreise traf sich die Gruppe zu einem gemeinsamen Abendessen am Salvatorberg. Tricia Atkinson, Secretary der Halifax Aachen Society, nimmt die lange Reise immer gerne auf sich: „Wir kommen sehr gerne hier her. Viele Freundschaften sind hier entstanden und bestehen schon seit vielen Jahrzehnten.“

Weitere Informationen zur Partnerschaft unter https://www.aachen-halifax.eu

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EIFEL Produzent Hof Steinrausch – bio – regional – nachhaltig

Prüm/Wascheid – Eine optimale Kombination für den Verbraucher: regionale Produkte aus ökologischem Anbau – das bietet der EIFEL Produzent Hof Steinrausch aus Wascheid bei Prüm. Das Team der Regionalmarke EIFEL war bei der Biokontrolle dabei und gibt einen Einblick in die Kriterien, die an den EIFEL Bio-Produzenten gestellt werden.

Der Hof Steinrausch wird ausschließlich ökologisch bewirtschaftet und ist einer von 290 Demonstrationsbetrieben Ökologischer Landbau in Deutschland. Um den Status eines geprüften Bio-Betriebs zu erhalten,  wird der Betrieb jährlich nach der EU-Öko-Verordnung sowie den Bioland-Richtlinien geprüft. Neben der Einhaltung dieser Kriterien verpflichtet sich der Hof Steinrausch als EIFEL Produzent für EIFEL Bio-Käse aus Ziegenmilch zudem dazu, die Qualitätskriterien der Regionalmarke EIFEL einzuhalten.

Welche Kriterien umfasst die Biokontrolle?

Die Zertifizierung nach der EU-Öko-Verordnung und den Bioland-Richtlinien ist sehr umfassend. Im Fokus stehen u.a. Themen wie: Kreislaufwirtschaft, artgerechte Tierhaltung, Förderung biologischer Vielfalt und die Bewahrung natürlicher Lebensgrundlagen. Im Rahmen der Biokontrolle wird geprüft, ob alle Anforderungen eingehalten werden. Hierzu findet eine Vor-Ort-Kontrolle durch ein unabhängiges Prüfinstitut statt. Der/die Biokontrolleur/in schaut sich den Hof, die bewirtschafteten Flächen und die Tiere an und prüft Dokumente wie Betriebsaufzeichnungen, Rechnungen, Lieferscheine u.v.m. Am Ende der Kontrolle steht die ausgefüllte Checkliste und, falls keine kritischen Abweichungen vorliegen, die Empfehlung des/der Kontrolleurs/Kontrolleurin, die Zertifizierung zu erneuern.

Welche zusätzlichen Anforderungen stellt die Regionalmarke EIFEL (RME) an den Hof Steinrausch?

Die Zertifizierung nach der EU-Öko-Verordnung und darüber hinaus die Einhaltung der Bioland-Richtlinien bilden die Basis zur Erfüllung der Qualitätskriterien der RME. Weiterhin weist der Hof Steinrausch z.B. nach, dass sich die bewirtschafteten Flächen des Betriebs in der Eifel befinden, dass das Grundfutter für die Ziegen zu 100 % aus der Eifel bzw. sogar vom eigenen Hof stammt und, dass die Ziegenmilch für den EIFEL Bio-Ziegenkäse ausschließlich aus der Eifel bzw. vom eigenen Hof kommt. Der Hof Steinrausch erfüllt somit die Kriterien Regionalität und Transparenz, nachweislich und neutral kontrolliert.

Wie erkenne ich als Verbraucher, dass ein Produkt die genannten Kriterien erfüllt?

Ich erkenne Bio-Produkte am EU-Bio-Logo, ein stilisiertes Blatt aus Sternchen auf grünem Grund. Die Bioland-Produkte tragen zusätzlich das dunkelgrüne Bioland-Logo. Erfüllen die Produkte darüber hinaus die Kriterien der Regionalmarke EIFEL, sind diese mit dem bunten EIFEL-e gekennzeichnet.

Welchen Mehrwert bietet mir als Verbraucher der Kauf und Konsum regionaler Bio-Produkte?

Ich kann mich zu 100 % darauf verlassen, dass die jeweiligen Kriterien bei den Produzenten neutral kontrolliert und somit garantiert eingehalten werden. Mit dem Kauf und Konsum bio-regionaler Produkte fördere ich die Wertschöpfung in meiner Heimat und übernehme Verantwortung für mich und die Region.

Weitere Informationen zum Hof Steinrausch, zum EIFEL Bio-Käse aus Ziegenmilch, zu den Tieren und zum ökologischen Landbau finden sich auf der Website des Betriebs: http://www.hof-steinrausch.de/

Das Team der Regionalmarke EIFEL ist stolz einen Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau wie den Hof Steinrausch im Netzwerk der EIFEL Produzenten zu haben. Hier wird die Identifikation mit den Werten der Regionalmarke EIFEL – Qualität, Regionalität, Transparenz und Nachhaltigkeit – spürbar, erlebbar und sogar schmeckbar.

 

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Jetzt bewerben für den Innovationspreis Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen 2023

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Neubaur: Ohne Handwerk kein Klimaschutz – Betriebe tragen mit Innovationen und kreativen Lösungen wesentlich zum Klimaschutz und zur Zukunftsfähigkeit unseres Landes bei. Ein starkes, innovatives Handwerk trägt entscheidend zum Klimaschutz und zum Gelingen der Energiewende bei. Mit dem „Innovationspreis Handwerk“, der in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen wird, zeichnet das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium in drei Preiskategorien Unternehmen aus, die technologisch innovative Neuerungen umsetzen, neue Lösungsstrategien entwickeln und Innovationen in den Bereichen Energieeinsparung und Klimaschutz umsetzen. Der mit jeweils 10.000 Euro dotierte Preis wird vergeben an einen herausragenden Betrieb mit weniger als zehn Beschäftigten sowie an ein Unternehmen mit mindestens zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der Sonderpreis für Innovationen im Bereich Energieeinsparung und Klimaschutz wird unabhängig von der Unternehmensgröße vergeben und ist ebenfalls mit 10.000 Euro dotiert.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Klimaschutz ist ohne das Handwerk gar nicht möglich. Handwerksbetriebe tragen mit Innovationen und kreativen Lösungen ganz wesentlich zum Klimaschutz und zu mehr Nachhaltigkeit bei und damit zur Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Damit die Transformation Nordrhein-Westfalens zum klimaneutralen Industrieland gelingt, brauchen wir kluge Lösungen und die besten Fachkräfte. Diese starke Leistung wollen wir auch in diesem Jahr mit dem Innovationspreis Handwerk des Landes auszeichnen.“

WHKT-Präsident Berthold Schröder: „Handwerksbetriebe sind Impulsgeber für innovative Techniken und Lösungen. Das wird im Alltag jedoch oft nicht deutlich genug kommuniziert. Handwerkerinnen und Handwerker haben eine große Nähe zum Kunden und können darum Lösungen liefern, die nahe an der Praxis sind. Oft bringt das nicht nur einen einzelnen Betrieb weiter, sondern auch die ganze Branche oder andere Wirtschaftsbereiche. Der Innovationspreis Handwerk soll diese Innovationskraft würdigen und transparenter machen, damit junge Leute sehen, welche Chancen das Handwerk ihnen bietet.“

Vom 7. August bis zum 8. Oktober können sich Betriebe bewerben, die ein Gewerbe nach der Handwerksordnung ausüben und in die Handwerksrolle einer Kammer in NRW eingetragen sind, technologische Neuerungen einführen und umsetzen oder innovative Verfahren und Lösungsstrategien entwickeln.

Weitere Informationen unter: www.wirtschaft.nrw/innovationspreis-handwerk und www.whkt.de/innovationspreis2023

 

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Landkreis Mayen-Koblenz hat einen neuen Gefahrstoff-Zugführer

Region/Mayen-Koblenz – Der Gefahrstoffzug des Landkreises Mayen-Koblenz ist eine wichtige Säule des Katastrophenschutzes in MYK und ist speziell für die Einsätze mit gefährlichen Stoffen aufgestellt und ausgerüstet worden. Jüngst fand im Rahmen einer Feierstunde am Flugplatz Mendig die Verabschiedung des langjährigen Kreis-Gefahrstoffzugführers Thorsten Machwirth sowie die offizielle Amtseinführung seines Nachfolgers Marcus Steenblock statt. Ebenso wurde Sönke Beck zum kommissarischen stellvertretenden Gefahrstoffzugführer ernannt.

Landrat Dr. Alexander Saftig begrüßte die Gäste und dankte Thorsten Machwirth für seine geleistete Arbeit. „Seit 25 Jahren sind Sie Mitglied der Katastrophenschutzeinheit ‚Gefahrstoffzug‘. Ich danke Ihnen für die hervorragende Arbeit der zurückliegenden Jahre. Sie haben mit ihren Aufgaben und Tätigkeiten entscheidend zum Wohl des Gemeinwesens und der Sicherheit unserer Region beigetragen“, betonte der Landrat. Als besondere Anerkennung für seine 25-jährige Tätigkeit im Bereich des Katastrophenschutzes verlieh Dr. Alexander Saftig Thorsten Machwirth das silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen.

Der langjährige Einsatz von Thorsten Machwirth hat den Gefahrstoffzug des Landkreises Mayen-Koblenz maßgeblich vorangetrieben. Sein unermüdlicher Einsatz und seine Fachkenntnisse haben das Team nachhaltig geprägt, weiterentwickelt und die künftige Führungsriege des Gefahrstoffzuges hervorragend auf die kommenden Aufgaben vorbereitet. Somit wird der Gefahrstoffzug des Landkreises Mayen-Koblenz auch unter der neuen Leitung von Marcus Steenblock die Herausforderungen im Katastrophenschutz erfolgreich meistern und sich für die Sicherheit der Bewohner von MYK einsetzen. Die engagierte Arbeit des Teams zeigt einmal mehr, wie wichtig der ehrenamtliche Einsatz im Katastrophenschutz für unsere Gemeinschaft ist.

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Tourismus

Deutschlands „Lieblingssee“ gesucht – Der Laacher See führt vor dem Waldsee Rieden und dem Wiesensee

Niederzissen/Maria Laach – Der Laacher See mit der Benediktinerabtei Maria Laach ist ein beliebtes Ausflugsziel und auch in diesem Jahr wieder klarer Spitzenreiter in der Gunst der Seefans in Rheinland-Pfalz. Auf dem zweiten Platz folgt der Waldsee Rieden, ebenfalls in der Vulkanregion Laacher See gelegen. Dritter ist aktuell der Wiesensee im Westerwald, dahinter folgt das Pulvermaar als Spitzenreiter der geheimnisvollen Eifelmaare.

 „Dein Lieblingssee“ geht in diesem Jahr in die 12. Runde. Das Event elektrisiert alle See-Freunde – Menschen, die am Wasser wohnen, Tourismusförderer, Erlebnisanbieter und Urlauber gleichermaßen. Mit über 100.000 Votingstimmen hat es sich als bedeutender Gradmesser wassertouristischer Beliebtheit etabliert. Seen-Battles, Zwischenergebnisse aus allen Bundesländern, ständige Updates und Aktionen an den Seen mit Voting-Cards sorgen für Spannung bis zur letzten Minute.

Das Ergebnis ist eine ganz aktuelle Landkarte der beliebtesten Seen Deutschlands. Neue Lieblingsplätze und Erfahrungen am See – solche persönlichen „Storys“ dürften in diesem Jahr mehr denn je in das Voting bei „Dein Lieblingssee“ einfließen und zu Überraschungen beim Ranking führen. Abgestimmt werden kann unter https://www.seen.de/lieblingssee/voting.html

Das Voting läuft noch bis zum 31. August.

Mit zu fiebern und mitzumachen bei „Dein Lieblingssee“ bedeutet wie immer viel Spaß und Spannung, aktive Unterstützung für den persönlichen Lieblingssee – und die Möglichkeit, attraktive Preise im Wert von über 5.000 Euro zu gewinnen. Die Abstimmung läuft noch den ganzen August und erfolgt direkt auf der Website des Internetportals Seen.de, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Der Laacher See und Waldsee Rieden freuen sich über jede Stimme –

Infos und abstimmen:

www.seen.de

Seen.de ist ein Projekt der more virtual agency GbR Agentur für Kommunikations- und Technologieberatung aus Bonn.