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Eifel Tourismus GmbH und Zukunftsinitiative Eifel – Akzeptanz für Klimaschutz wecken

Prüm/Vogelsang IP – Eine Fachkonferenz zum Thema gelingender Kommunikation von Klimaschutz brachte auf Einladung der Eifel Tourismus GmbH (ET) und Zukunftsinitiative Eifel rund fünfzig VertreterInnen aus Verwaltung, Tourismus, Wirtschaftsförderung und Naturschutz zusammen. Sie informierten sich über erfolgreiche Strategien, um Unternehmen und BürgerInnen für Klimaschutzmaßnahmen zu begeistern.

Auf kommunaler Ebene stehen vielfältige Maßnahmen an, um den Klimaschutz konkret voranzubringen. Entscheidend für den Erfolg ist die Akzeptanz der Bevölkerung und der Unternehmen. Aktuelle Debatten zeigen: Diese Unterstützung ist nicht selbstverständlich, sondern sie basiert auf guter Kommunikation, damit die notwendigen Veränderungsprozesse stattfinden können. Wie eine solche Kommunikation gelingen kann, war Thema einer Fachkonferenz mit Teilnehmenden aus allen Teilregionen der Eifel, die Landrat Markus Ramers als Gastgeber auf Vogelsang IP begrüßte.

Andreas Kruppert, Präsident der Zukunftsinitiative Eifel, unterstrich, dass die Eifel in Sachen Klimaschutz Großes bewegen kann. „Klimaschutz ist Standortvorteil UND Wettbewerbsvorteil. Darum gilt es, nicht abzuwarten, sondern jetzt aktiv zu werden!“ Dabei betonte er die Rolle des gemeinschaftlichen und tatkräftigen Handelns –Werte, die die Eifel ausmachen.

Doch wie gelingt es, die Bevölkerung mit ins Boot zu holen und sie auch beim Klimaschutz zu Botschafterinnen und Botschaftern der Eifeler Werte zu machen? Dies wurde

In Kleingruppen wurden anhand konkreter Beispiele Möglichkeiten zur Kommunikation erörtert. Dort ging es um die Bereiche erneuerbare Energien, Verkehr, Gewässerschutz und die Planung von Veranstaltungen zur Sensibilisierung der Bevölkerung.

Die Impulse für den Austausch in den Gruppen kamen durch kurze Vorträge von drei ExpertInnen für Klimakommunikation: Dr. Götz Braun (gemeinnützige Kommunalberatungs-Genossenschaft für nachhaltige Entwicklung KlimaKom; Garching bei München), Dr. Johanna Kranz (RLP Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen; Mainz) und Dr. Marcus Andreas (Prozessbegleitung für Nachhaltigkeit; Berlin). Die Moderation übernahm Dr. Sebastian Elbe (wissenschaftliche Politikberatung Sprintconsult; Darmstadt), der bereits langjährig mit den besonderen Verhältnissen im ländlichen Raum und in der Eifel vertraut ist.

Das Thema Nachhaltigkeit ist eines der Schwerpunktthemen, denen sich die Eifel Tourismus GmbH im Auftrag der Zukunftsinitiative Eifel widmet. Mit Fachtagungen und Fachkonferenzen hierzu bringt sie Akteure aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zusammen.

Ziel ist es, das Wissen über Projekte in der Region zu bündeln und die Macher miteinander zu vernetzen.

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Sicher mobil sein – Landesweiter Aktionstag in NRW zu Verkehrssicherheit

Region/Düsseldorf – Am heutigen Dienstag, 26. September 2023, findet ein landesweiter Aktionstag zu Verkehrssicherheit statt. Nordrhein-Westfalen beteiligt sich damit an der bundesweiten Kampagne „sicher.mobil.leben – Rücksicht im Blick“. Die lokalen Kreispolizeibehörden werden mit verschiedenen Aktionen für Vorsicht und Rücksicht im Straßenverkehr werben. Rund 90 Präventionsmaßnahmen und über 380 Kontrollstellen im Stadtverkehr sind geplant. Etwa 1.400 Kräfte der Polizei Nordrhein-Westfalen werden dabei im Einsatz sein.

NRW Innenminister Herbert Reul mahnt: „Wir sind ständig unterwegs: zur Arbeit, zur Schule oder in den Urlaub. Mobil sein ist Teil unseres Lebens. Für das Miteinander im Straßenverkehr gelten dieselben Regeln wie im gesellschaftlichen Miteinander: Vertrauen und Respekt füreinander, Umsicht und Rücksicht miteinander. Das hält Gefahren klein, verhindert Unfälle und sorgt am Ende des Tages dafür, dass wir alle sicher wieder zuhause ankommen.“

Die Maßnahmen richten sich an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer: ob mit Rad oder Pedelec, PKW, LKW oder Motorrad, ob zu Fuß oder mit Elektrokleinstfahrzeugen. Bei den Schwerpunktkontrollen geht es um Geschwindigkeit, Vorfahrt/Vorrang, Abbiegen sowie Seitenabstand zu Radfahrenden. Dieses Jahr wird die Aktion vom Allgemeinen Deutschen Automobil-Club e.V. (ADAC Deutschland), dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und der Deutschen Verkehrswacht (DVW) unterstützt. Die länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion beginnt am 26. September 2023 um 6.00 Uhr und endet am 27. September 2023 um 6.00 Uhr.

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Fluthilfe-Medaillen für über 1000 Einsatzkräfte des Landkreises Bernkastel-Wittlich

Wittlich – Im Juli 2021 hat ein Unwetter von bisher nie da gewesenem Ausmaß Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, insbesondere das Ahrtal und die Region mit der Kreisstadt Wittlich und der Verbandsgemeinde Wittlich-Land heimgesucht. Leider waren in Nordrhein-Westfalen und im Ahrtal viele Tote zu beklagen. Darüber hinaus entstanden Schäden an privaten Häusern und an der öffentlichen Infrastruktur in Milliardenhöhe. Wie wichtig das Engagement und die Hilfe der Freiwilligen Feuerwehren, der Rettungs- und Hilfsorganisationen ist, hat sich während der Flutkatastrophe am 14./15. Juli 2021 und in der Zeit danach eindringlich gezeigt.

Als Ausdruck des Dankes für ihr wertvolles Wirken anlässlich der Flutkatstrophe wurden nun in der Moseltalhalle in Piesport die von der Landesregierung gestiftete „Fluthilfemedaille 2021“ an über 1.000 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich verliehen. Neben zahlreichen Feuerwehrleuten erhielten Angehörige von Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Katastrophenschutz und der Rettungshundestaffel Medaillen.

An der Veranstaltung nahmen unter anderem die Bürgermeister, Brand- und Katastrophenschutzinspekteure, Wehrleiter des Landkreises sowie Vertreter der Kommunalpolitik und des Landesfeuerwehrverbandes teil. Moderiert durch Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Jörg Teusch erhielten die Einsatzkräfte von Innenminister Michael Ebling und Landrat Gregor Eibes die Fluthilfemedaille und eine Urkunde. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom Blechbläserquintett des Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz.

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Mayener Summer Beats lockten in die Innenstadt

Mayen – Immer samstags, immer kostenlos, immer in der Innenstadt – das Konzept der Wirtschaftsförderung Mayen, auf diese Weise viele Besucher in die Innenstadt zu locken, ging voll auf. Von Juli bis September lud die Stadt an insgesamt neun Samstagen zu Live-Musik auf dem Marktplatz, in der Marktstraße und der Brückenstraße ein.

Klassik, Pop oder Schlager – es war für jeden Musikgeschmack etwas Passendes dabei und so kamen viele Besucher, um durch die Innenstadt zu bummeln, etwas zu trinken und natürlich, um Live-Musik zu hören.

Oberbürgermeister Dirk Meid und Christina Wolff von der Wirtschaftsförderung der Stadt Mayen zeigen sich rundum zufrieden mit der Resonanz: „Wir wollten mit dieser Maßnahme die Innenstadt beleben und als Treffpunkt für Jung und Alt etablieren. Dass uns das gelungen ist, freut uns natürlich enorm.“ Die Einzelhändler besonders in der Brückenstraße trugen durch ihr Engagement dazu bei, dass sich die Zuschauer besonders wohl fühlten. Die aufgebauten Sitzgelegenheiten wurden von vielen gerne in Anspruch genommen und luden zum Verweilen ein.

Jürgen Nett, Vorstandsvorsitzender der MY-Gemeinschaft und Ayla Rozera, Vorsitzende der Brückengemeinschaft ziehen ebenfalls ein durchweg positives Fazit: „Die Mayener Summer Beats waren eine tolle Veranstaltungsreihe. Auch wenn das Wetter nicht immer sommerlich war, hat das der Stimmung nicht geschadet. Wir haben großartige Künstler erlebt und die Leute hatten großen Spaß beim Zuhören und Mittanzen. Wir freuen uns schon auf eine Neuauflage im kommenden Jahr.“

Die wird es garantiert geben. Auch im kommenden Sommer können sich die Besucher der Mayener Innenstadt auf viele Samstagvormittage voller Musik freuen. Schon beim Mayener Weihnachtszauber erwartet die Besucher der Innenstadt ein weiteres Highlight: der bekannte Jazz-Posaunist Joe Wulf wird am 16. Dezember auf dem Weihnachtsmarkt auftreten.

Möglich gemacht wurde diese Veranstaltungsreihe durch das Bundesförderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Über eine öffentliche Ausschreibung wurde die Firma Dimepro – Recording & More von Ralf Dietz mit der Durchführung der Summer Beats beauftragt. Diese umfasste unter anderem die Programmauswahl, das Künstlerbooking, die Planung und den Auf- und Abbau der gesamten Logistik.

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Ahrwein-Prinzessin hat Finaleinzug bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin knapp verpasst

Bad Neuenahr-Ahrweiler – „Merle Kurth hat das Ahrtal hervorragend präsentiert“ – Es war am Ende eine knappe Entscheidung der 70-köpfigen Jury beim Vorentscheid zur Wahl der Deutschen Weinkönigin am vergangenen Samstag: Die Kandidatinnen aus zwölf deutschen Weinbaugebieten hatten sich durchweg top vorbereitet präsentiert, doch nur fünf von ihnen konnten ins Finale einziehen.  Ahrweinprinzessin Merle Kurth hat den Einzug ins Finale zwar nicht geschafft, doch die mitgereisten Jury-Mitglieder aus dem Ahrtal sowie Familie und Freunde fanden nach ihrem Auftritt ausschließlich Lob für die 23-Jährige.

Unter anderem musste sie die Frage beantworten, welchem Aspekt der Nachhaltigkeit im Weinbau neben dem Ökologischen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte und über welche Sinne und Organe der Mensch Weingenuss wahrnimmt. Aufgabe in englischer Sprache war, einem ausländischen Touristen zu erläutern, dass Rosé keine Mischung aus Weißwein und Rotwein ist.

„Merle Kurth hat sich mit umfangreichem Wein-Fachwissen, exzellenten Englisch-Kenntnissen und einer lockeren und charmanten Art hervorragend präsentiert“, sagte Carolin Groß, Referentin beim Ahrwein e.V. Damit sei sie ihrer Aufgabe, das Weinbaugebiet Ahr als Botschafterin kompetent zu vertreten, vollends nachgekommen. „In diesem Jahr waren alle zwölf Kandidatinnen besonders stark und daher entschieden feinste Nuancen darüber, wer ins Finale einziehen durfte“, resümierte Groß.

Für Merle Kurth ging es zurück ins Ahrtal, wo jedoch schon wieder der nächste Termin auf sie wartete: Zusammen mit Ahrweinkönigin Katja Hermann nahm sie am Sonntag bei sonnigem Spätsommerwetter und bester Laune am Winzerfestzug in Dernau teil. „Mit meiner Leistung beim Vorentscheid bin ich zufrieden und habe ganz viel positives Feedback erhalten. Es war für mich eine tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Allen fünf Finalistinnen wünsche viel Erfolg“, so die Ahrweinprinzessin. Die Wahl der Deutschen Weinkönigin wird am Samstag, 29. September, um 20.15 Uhr live im SWR-Fernsehen gezeigt.

 

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Hornissen-Schwarm attackiert Sportler beim 47. Lauf „Rund um den Laacher See mit dem 18. PSD Bank-Cup“

Laacher See – Am dritten Sonntag im September lud die LG Laacher See zur beliebten Lauf- u. Walkingveranstaltung auf das Parkplatzgelände am Kloster Maria Laach ein. Bei sommerlichen Temperaturen erreichten über 900 Aktive das Ziel bei den verschiedenen Wettbewerben von 200 m Bambini bis 10 km Laufen und Walking.

Die Bambinis durften als Erstes ihr Können beim 200 Meter Lauf beweisen. Angefeuert von Eltern, Großeltern und den anderen Zuschauern liefen fast 60 Kinder mit strahlenden Gesichtern über die Ziellinie. Eine große Beteiligung gab es auch bei den weitern Kinder- und Jugendläufen. Insgesamt beteiligten sich über die 500 m und die 1000 Meter Strecken 169 junge Athleten. Alle erhielten nach dem Zieleinlauf eine Medaille.

Zuvor bekamen sie bei der Startnummernausgabe eine kleine Überraschung. Für die Erwachsenen gab es eine gefüllte Startertasche, inklusive einer Flasche Radler alkoholfrei von der Vulkan Brauerei Mendig.

Um ein möglichst behinderungsfreies Laufen zu ermöglichen,  lässt die LG Laacher See Männer und Frauen beim Hauptlauf getrennt starten. „Ein Teil der Strecke führt über die Straße und an manchen Stellen ist der Weg sehr schmal“, erklärt der Vorsitzende Klaus Jahnz. So fiel der Startschuss für die Männer 20 Minuten vor dem Frauenstart. Ca. bei km 3 wurden die Männer von einem Hornissenschwarm so attackiert, dass einige abbrechen mussten. Ein Sportler musste im Krankenhaus behandelt werden. Für die Frauen musste die Streckenführung spontan geändert werden, so dass sich die Wettkampdistanz auf 8,7 km verkürzte

Sieger beim Hauptlauf und damit Gewinner des 18.  PSD Bank-Cups war Jonas Humke (32:33 Min.) vom TSV Bayer 04 Leverkusen und bei den Frauen lief als erste Franziska Rennecke (30:49 Min.) vom Team beVegt.de über die Ziellinie. Die beiden gehören schon zu den Stammgästen bei der LG Laacher See und haben schon mehrfach den Hauptlauf gewonnen. Insgesamt starteten bei diesen beiden Läufen 370 Aktive, 100 mehr als im vergangenen Jahr „

Die Siegerehrung der Mannschaftswertung „Vulkanregion Laacher See“ nahm Detlef Leersch vor.  Geehrt wurden die  drei schnellsten Frauen und Männerteams  So ging der Wanderpokal an die schnellsten Männer des DJK Lauftreffs Andernach, gefolgt von der LG Klottengasse und dem Team flott e.V. Das Team beVegt.de mit Franziska und Petra Rennecke, sowie Anika Adams verwies die Titelverteidigerinnen der Selbstläufer Altenahr auf den zweiten Platz. Dritte wurden die Läuferinnen vom TUS Kaisersesch.

138 Walker und Nordic Walker absolvierten die Wettbewerbe über fünf km und zehn km.

Bei der großen Verlosung  gab es wieder wertvolle Preise zu gewinnen. Gleich drei Wochenenden mit einem Fahrzeug Opel oder Peugeot vom Autohaus Nett KG in Mayen und viele weitere Preise wurden verlost. Der Hauptpreis – eine Woche Winterurlaub in Meransen/Südtirol (Panorama Hotel Huberhof) – gewann Sabine Schenke vom TuS Ahrweiler.

„Zu nennen sind auch  monte mare, AOK, EVM, Intersport Krumholz, Fleischerei Adams, MC Donalds, Lotto Stiftung, Sebamed, Seehotel Maria Laach, Tönissteiner; Klostergut Maria Laach, Klosterverwaltung Maria Laach, Vulkanregion Laacher See, Dr Schlags Apotheken, Welters Reisen,  Westenergie und insbesondere die PSD Bank Koblenz eG als Titelsponsor. Ohne die zahlreichen Unterstützer könnten wir unseren Gästen eine solche Veranstaltung nicht präsentieren“, resümiert der 2. Vorsitzende Daniel Bölts.

Nach den Wettbewerben wurden die Gäste wieder mit selbstgemachten Kuchen und leckerer Erbsensuppe, belegten Brötchen und Getränken zu familienfreundlichen Preisen verwöhnt.

Alle Ergebnisse und das persönliche Video vom Zieleinlauf:

https://www.laacher-see-lauf.de/ergebnisse/

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Positive Bilanz zum Projekt „Region Aachen rettet“

Euskirchen/Düren – Im Rahmen des Projektes „Region Aachen rettet“ hat der Kreis Düren vor zwei Jahren eine Ersthelfer-App für Smartphones eingerichtet. Auf der diesjährigen Pressekonferenz wurde eine positive Bilanz gezogen.

Diese fand am vergangenen Freitag, 22. September, in Euskirchen statt. Nach einer Podiumsdiskussion wurden unter anderem Ersthelferinnen und Ersthelfer aus verschiedenen Kreisen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit ausgezeichnet. An dem Projekt „Region Aachen rettet“ sind – neben dem Kreis Düren – die Stadt sowie StädteRegion Aachen, der Kreis Euskirchen und Kreis Heinsberg beteiligt. Mittlerweile haben sich schon über 1000 Ersthelfende bei der App registriert.

Peter Kaptain, Allgemeiner Vertreter von Landrat Wolfgang Spelthahn, hat Tibor Stingl für sein großes Engagement als Ersthelfer ausgezeichnet. Foto: Kreis Euskirchen

Hintergrund ist eine vor zwei Jahren vom Kreis Düren, im Rahmen des Projektes „Region Aachen rettet“, eingeführte Ersthelfer-App für Smartphones. Bei einem Herzkreislaufstillstand wird über die Leitstelle des Kreises Düren mithilfe dieser App ein qualifizierter sowie ehrenamtlicher Ersthelfer, der sich zufällig in der Nähe des Ereignisses aufhält, alarmiert und zum Einsatzort gelenkt. So können lebensrettende Maßnahmen – noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes – durchgeführt werden. „Nur wenn alle Glieder der Rettungskette ineinandergreifen, haben die Patientinnen und Patienten eine gute Überlebenschance. Die Kette beginnt bei der Leitstelle, geht über den Ersthelfenden und Rettungsdienst bis in die Klinik. Dafür gibt es schon einige Erfolgsbeispiele“, sagte Peter Kaptain, Allgemeiner Vertreter von Landrat Wolfgang Spelthahn. Er ehre unter anderem Tibor Stingl für seine 14 Einsätze als Ersthelfer. Tibor Stingl ist in der Ausbildung zum Notfallsanitäter und unterstützt das Projekt „Region Aachen rettet“ von Beginn an mit großem Engagement. Des Weiteren zeichnete Peter Kaptain Frauke und Maik Falter für ihr Engagement als Familie aus. Frauke Falter ist Krankenschwester in einer Dialysepraxis und Maik Falter ist Klassenlehrer am Notfallbildungszentrum Eifel-Rur (NOBiZ). Beide setzen die Erstversorgung, unter besonderer Berücksichtigung der Kinderversorgung, als Familie um.

Das Projekt „Region Aachen rettet“ wird im Kreis Düren von Dr. Detlef Struck (Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Kreis Düren ) und Susanne Helten-Hensch (Projektkoordinatorin) betreut. Weitere Informationen zu „Region Aachen rettet“ gibt es online unter www.regionaachenrettet.de. Zudem können Fragen unter ersthelfer@kreis-dueren.de gestellt werden.

 

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Tourismus

Archäologietour – Nordeifel-Tourismus bietet geführte Bustouren an – Anmeldung bis zum 27. September

Mechernich-Vollem/Euskirchen – Eifeler Gastfreundschaft erleben – Sie ist an die 2000 Jahre alt, wurde gebaut um Wasser zu überbrücken und Wasser zu transportieren. Doch das Hochwasser im Juli 2021 war zu viel für sie. Die römische Aquäduktbrücke bei Vollem wurde durch die Wassermassen dermaßen beschädigt, dass sie aufwendig saniert werden musste.

„Der Brückenbogen war eingestürzt, alles war mit rötlichem Schlamm überzogen, die Fugen waren ausgeschwemmt, die Betonrinne an einigen Stellen abgelöst“, nennt Thomas Sieverding die gravierendsten Schäden an dem römischen Bauwerk. Sie alle sind inzwischen behoben. Denn der Steinrestaurator hat gemeinsam mit einem Kollegen innerhalb von vier Wochen ganze Arbeit geleistet.

„Jetzt ist alles wieder so hergerichtet, wie vor der Flut“, sagt Sieverding. Wie genau er das gemacht hat, erfahren die Besucher der Archäologietour Nordeifel, die am Sonntag, 1. Oktober, von 10 bis 18 Uhr dazu einlädt, an sechs Stationen durch die Jahrtausende zu reisen.

Von Menschen geprägte Eifel

Die Aquäduktbrücke in Vollem gehört dazu. Dort präsentierten Dr. Petra Tutlies, Leiterin der Außenstelle Nideggen des LVR-Amts für Bodendenkmalpflege im Rheinland, Landrat Markus Ramers und Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick das Programm der inzwischen 16. Auflage dieser Reise in die Vergangenheit.

„Die Eifel ist nicht nur Naturlandschaft, sondern vor allem eine von Menschen geprägte Naturlandschaft“, betonte Dr. Hans-Peter Schick. Überall im Mechernicher Stadtgebiet gebe es Belege für sehr frühe Ansiedlungen des Menschen – seien es die Katzensteine in Katzvey, die Kakushöhle oder die vielen römischen Siedlungsbelege. „Daher freue ich mich sehr, dass die Archäologietour auch Station hier bei uns in Vollem macht“, so der Mechernich Bürgermeister.

Zudem sind fünf weitere Bodendenkmäler Bestandteil der Tour. „Sie alle zeigen, wie vielfältig die Spuren sind, die die Menschen hier in der Region in den vergangenen Jahrhunderten und Jahrtausenden hinterlassen haben“, sagte Landrat Markus Ramers, der auch darauf hinwies, dass gehörlose Menschen eingeladen sind, an einer Busexkursion in Begleitung einer Gebärdensprachdolmetscherin teilzunehmen.

Schätze der Nordeifel

Denn neben dem individuellen Besuch der Archäologietour-Stationen – mit dem öffentlichen Nahverkehr, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem PKW – besteht die Möglichkeit, gegen eine Gebühr von 22,50 Euro, an einer begleiteten Busexkursion zu allen sechs Stationen teilzunehmen. Treffpunkt dafür ist um 9.15 Uhr am Bahnhof in Mechernich. Eine Anmeldung ist bis zum 27. September unter www.nordeifel-tourismus.de oder unter der Telefonnummer 02441 99457-0 möglich.

„Ihnen allen werden wir sechs historische Schätze in der Nordeifel präsentieren“, sagt Petra Tutlies, die das komplette Programm im Schnelldurchlauf präsentierte. So können an der unverputzten Pfarrkirche St. Margareta in Frohngau Korallen, Schwämme, Panzerfische und zahlreiche andere Fossilien bestaunt werden. Kinder können dort an einem Fossiliensuchspiel teilnehmen oder Fossilien schleifen.

Die altsteinzeitliche Landnutzung im Umfeld des Kalvarienbergs bei Alendorf ist eine weitere Station der Tour. Kinder können dort mit Speerschleudern und Bogenschießen so „jagen“ wie in der Steinzeit.

Im Forst Schmidtheim wiederrum verbirgt sich ein 2,7 Kilometer langer Straßendamm aus römischer Zeit. Er ist ein besonders gut erhaltener Abschnitt der Agrippastraße, die von Köln nach Trier führte. Für Kinder dürfte die Fotowand mit römischem Reisewagen interessant sein.

„Aus Pietätsgründen wird es bei der nächsten Station kein Kinderprogramm geben“, so Petra Tutlies. Denn direkt bei der Burg Dalbenden in Kall-Urft verbirgt sich ein kleiner Privatfriedhof. Der sogenannte Reidemeisterfriedhof wurde im 17. Jahrhundert angelegt und von den protestantischen Familien aus dem Berufsstand der Reidemeister genutzt. Sie unterhielten Eisenhütten und Hammerwerke in der Eifel und auf den Grabsteinen finden sich bedeutende Namen aus der Eisenindustrie. Noch bis in die 1950er-Jahre wurde auf dem Friedhof bestattet.

Eifeler Gastfreundschaft erleben

Station Nummer fünf ist der historische Ortskern von Olef. Der wird von der Pfarrkirche St. Johann Baptist sowie den Fachwerkbauten des 17. und 18. Jahrhunderts geprägt. Nach einem verheerenden Brand im Jahr 1697 war diese Bebauung entstanden. Die archäologischen Befunde in Olef sind bereits seit 1997 als Bodendenkmal besonders geschützt. Kinder können dort mit Lehm und Ruten als Fachwerkbauer versuchen.

An der Vollemer Aquäduktbrücke können sie derweil an einer Simulation in einer Sandkiste erleben wie sich die Landschaft über die Jahrhunderte verändert. Zudem sorgt der Bürgerverein Eiserfey Dreimühlen Vollem mit Reibekuchen, Kaffee, Kuchen und Softgetränken für Verpflegung. Solche Verpflegungsstände gibt es in unterschiedlichen Variationen an allen Stationen. Für Landrat Markus Ramers ist klar: „So erfahren die Teilnehmer der Archäologietour Nordeifel nicht nur viel Wissenwertes rund um die Bodendenkmäler, sondern sie erleben auch unsere Eifeler Herzlichkeit und Gastfreundschaft.“

Weitere Informationen sind unter www.bodendenkmalpflege.lvr.de und www.nordeifel-tourismus.de zu finden.

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Top-Events

Halloween am 28. und 31. Oktober auf Burg Satzvey

Mechernich-Satzvey/Köln – Herrlich schauriges Gruseln auf mittelalterlicher Wasserburg – Atemberaubende Geisternächte – Bühnenprogramm – Aftershowparty mit DJ – Neu in diesem Jahr: Kindgerechtes Programm ab 14 Uhr – Die idyllisch gelegene Burg Satzvey bei Euskirchen verwandelt sich am 28. und 31. Oktober 2023 in ein äußerst schauriges Gruselkabinett. Zwei Nächte lang treiben Geister und Dämonen ihr gespenstisches Unwesen und machen die Wasserburg zu einem wahren Ort des Schreckens. Bereits am Eingang zur Burganlage bekommt man eine Gänsehaut: Eingehüllt in Schummerlicht und umgeben von unheimlichen Geräuschen begrüßt der düstere Fährmann stumm die Gäste vom Burgweiher aus und lässt den Besuchern einen Schauer über den Rücken laufen.

Aus jeder Ecke des weitläufigen Burggeländes kriechen geisterhafte Wesen und versetzen jeden, der sich nähert, in Angst und Schrecken. Besonderes Grusel-Highlight ist der Parcours des Schreckens im dunklen Burgpark – definitiv nichts für schwache Nerven!

Neu in diesem Jahr ist ein kindgerechtes Programm ab 14 Uhr für Familien, deren Nervenkostüm zarter besaitet ist. Angeboten werden eine spannende Schatzsuche, eine schaurige Grusellesung inklusive Schlossgespenst, ein interaktiver „Elternschreck“ für Groß und Klein, „Süßes oder Saures“ sowie Stopptanzen mit Märchenfiguren im Burghof.

Im Gutshof findet ab 18 Uhr ein einheizendes Bühnenprogramm statt, am 28. Oktober mit der Gothic-Rock-Band Rabengott, am 31. Oktober mit Katerfahrt. Ab 21 Uhr wird im Geistersaal bis zum Morgengrauen weitergetanzt.

Verkleidung ist herzlich willkommen!

Termine:

Samstag, 28.10.2023, ab 14 Uhr

Eintritt: Erwachsene VVK 22 Euro/AK 27 Euro; Jugendliche/Schüler/Studenten VVK 19 Euro/AK 22 Euro; Kinder (vier bis zwölf Jahre) VVK 15 Euro/AK 15 Euro; Kinder unter vier Jahren frei (nur in Begleitung eines Erwachsenen).

Dienstag, 31.10.2023, ab 14 Uhr

Eintritt: Erwachsene VVK 25 Euro/AK 27 Euro; Jugendliche/Schüler/Studenten VVK 18 Euro/AK 20 Euro; Kinder (vier bis zwölf Jahre) VVK 11 Euro/AK 12 Euro; Kinder unter vier Jahren frei (nur in Begleitung eines Erwachsenen).

Die Kartenanzahl ist limitiert! Es empfiehlt sich, frühzeitig vor Ort zu sein oder Karten im Vorverkauf unter https://www.rheinruhrticket.de/rrt/ajax.aspx/shop/b7849a1c-ec99-4a38-8186-51c66de2ab3f/Burg_Satzvey.html zu beziehen.

Weitere Informationen unter www.burgsatzvey.de, Impressionsfilm unter http://www.burgsatzvey.de/bilder-videos/galerie/impressionen/halloween.

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Wirtschaft

Kreissparkasse (KSK) Mayen und VR Bank RheinAhrEifel eG sichern gemeinsame Bargeld-Versorgung vor Ort

Mayen/Region – Angebot für Kunden beider Institute bleibt weiterhin kostenfrei – Die Kreissparkasse (KSK) Mayen und die VR Bank RheinAhrEifel eG werden ab Anfang Oktober in Rieden, Miesenheim und Obermendig in ihren SB-Filialen kooperieren.

An allen drei Standorten betreiben die Institute zukünftig gemeinsam Geldautomaten und Selbstbedienungsterminals mit Kontoauszugsdruckern. Während in Rieden und Miesenheim die KSK mit ihren SB-Geräten in die Räume der VR Bank umzieht, wird die VR Bank in Obermendig ihr SB-Angebot in die Räume der KSK-Filiale verlagern.

Beide Institute stellen damit sicher, dass die Bargeldversorgung vor Ort erhalten bleibt. Gleichzeitig tragen sie den erhöhten Sicherheitsanforderungen an Geldautomaten Rechnung.Vertreter beider Häuser, die mit der Kooperation ein klares Zeichen setzen möchten, sind sich einig, eine kundenfreundliche und praktikable Lösung gefunden zu haben.

„Uns ist klar, dass die Infrastruktur für die Menschen vor Ort nach wie vor sehr wichtig ist. Auch wenn der Trend immer mehr zum mobilen Bezahlen geht, bleibt die Bargeldversorgung eine wichtige Aufgabe für uns“, so Alexander Müller, Vertriebsleiter Privatkunden der Kreissparkasse Mayen. „Wir suchen und finden konstruktive Lösungen, um den Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden“, betont auch Stephan Weber, ebenfalls Vertriebsleiter Privatkunden bei der Kreissparkasse Mayen.

„Die VR Bank RheinAhrEifel und die Kreissparkasse Mayen sind an den Standorten Rieden Miesenheim und Obermendig vor Ort für ihre Kunden da. Es ist sinnvoll, an diesen Stellen die Kosten für die Räumlichkeiten, die Automaten und die wichtige Sicherheitstechnik gemeinsam zu schultern“, zeigt sich Oliver Engels, Direktor Regionalmarkt MayenRhein der VR Bank RheinAhrEifel, erfreut über die gefundene Lösung. „Wir zeigen damit unsere regionale Verantwortung und sind bestrebt, die bestmögliche Lösung für unsere Kunden zu finden“, ergänzt Thomas Theisen, Direktor Regionalmarkt AhrBrohltal.

Für die Kunden beider Institute ändert sich nichts, die Nutzung ist weiterhin kostenfrei. Auch Kunden anderer Sparkassen und VR Banken können die Automaten zu den jeweils ausgewiesenen Konditionen nutzen, zumeist sogar gebührenfrei.

Die Standorte der gemeinsam betriebenen SB-Filialen:
Obermendig: Teichwiese 10a, 56743 Mendig
Miesenheim: Dorfplatz 5, 56626 Miesenheim
Rieden: Brohltalstraße 44, 56745 Rieden