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DRK-Bildungszentrum auf dem Mendiger Flugplatz bildet pro Jahr 9.000 Schulungs-Teilnehmer aus

Mendig – Willkommensgeschenk für das DRK Bildungszentrum – Im neuen DRK Bildungszentrum auf dem Mendiger Flugplatz werden Notfallsanitäter und Rettungsassistenten ausgebildet. Darüber hinaus werden an diesem Standort unter anderem weitere Bildungsangebote – beispielsweise Erste Hilfe-Kurse und Fortbildungen – offeriert und koordiniert. Frank Minwegen, Leiter Bildungswesen im DRK Mayen-Koblenz, beziffert mit Stolz die Zahl der Schulungsteilnehmer pro Jahr auf etwa 9.000,

Das DRK Bildungszentrum soll aber neben den modern ausgestatteten Schulungsräumen auch Rückzugsräume für die Auszubildenden bieten. Ein solcher ist das Atrium, das in den Pausen oder aber bei Feiern entsprechenden Platz bietet. Um den Lichthof noch etwas attraktiver zu gestalten, haben Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, und Sebastian Busch, Bürgermeister VG Pellenz, als Willkommensgeschenk jetzt eine sogenannte „Sonnenliege“ übergeben. „Wir sind froh, dass das DRK Bildungszentrum auf dem Flugplatz angesiedelt wurde und unter anderem für das nördliche Rheinland-Pfalz die Ausbildung zum Notfallsanitäter anbietet. Es wertet den erfolgreichen Gewerbepark auf und steht für die Vielfalt des Angebotes auf dem Flugplatz“, so Jörg Lempertz.

Die Ausbildung zum Notfallsanitäter dauert drei Jahre. Sie ist deutschlandweit durch das Notfallsanitäter-Gesetz geregelt ist. Sie beinhaltet neben der schulischen Ausbildung, die am Standort Mendig stattfindet, auch eine praktische im Rettungsdienst und in verschiedenen Abteilungen eines Krankenhauses. Das Ausbildungsangebot richtet sich an alle, die an einer beruflichen Tätigkeit im Rettungsdienst Interesse haben, oder Personen, die sich in ihrer jetzigen beruflichen Tätigkeit im Rettungsdienst vom Rettungssanitäter zum Notfallsanitäter ausbilden lassen möchten.

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Partyfestival „Loco Beach“ steigt am Nürburgring

Nürburgring – Mit „Loco Beach“ feiert Deutschlands verrücktes Partyfestival im kommenden Jahr am Nürburgring seine Premiere. Vom 22. bis zum 25. August bietet das Event gleich vier Tage lang Live-Acts und DJs unterschiedlicher Genres in der Müllenbachschleife des Nürburgrings. Darüber hinaus wartet Camping im Loco-Village und ein exklusiver Fun & Activitypark auf die Besucher. Das neuartige Festival ist das dritte Open-Air im kommenden Jahr am Nürburgring. Neben Loco Beach unterstreichen 2024 auch das legendäre Rock am Ring sowie das Festival beim Truck-Grand-Prix die Rolle des Rings als vielseitige Event- und Festivallocation. Tickets für das Festival-Wochenende gibt es ab 99 €.

Die musikalische Ausrichtung beim Loco Beach Festival durchbricht die Grenzen der Genres. Maßgeblich für die Planungen der Veranstalter waren die Playlists der Festivalgänger, die eben nicht auf eine Musikrichtung begrenzt sind. Die Headliner sind noch streng geheim, dennoch gewährt Loco Beach mit einigen Künstlern schon einmal den ersten Einblick ins Line-Up.

Erste Künstler bereits bekannt
Mit Luca-Dante Spadafora & Niklas Dee kommen die Lieferanten des Sommerhits 2023 zum Ring. Ihr „Mädchen auf dem Pferd“ durfte in keiner Playlist fehlen. Ebenfalls mit dabei ist Deutschlands Partykönigin Nummer 1 Mia Julia und viele weitere Künstler. So geben sich unter anderem Alexander Marcus, Pietro Lombardi oder Die Atzen am Ring die Ehre.

Camping-Angebot im Loco Village
Auch Camping ist beim viertägigen Partyfestival fester Bestandteil des Angebots. Der „Loco Village“ getaufte Bereich verfolgt dabei ebenfalls ein vielseitiges Konzept. Schon das Look & Feel des Geländes soll zum gesamten Flair des Festivals passen und darüber hinaus einen exklusiven Fun & Activitypark für die Übernachtungsgäste bieten – ein echter Spielplatz für Erwachsene mit Ninja-Warrior-Parcours, Wellenreitsimulator und Open-Air-Lasertag Anlage.

Nürburgring-Geschäftsführer freut sich auf die Premiere
Die Veranstalter versprechen, dass es „bunt, schrill und laut wird – und Loco Beach der ,verrückteste Ort der Welt‘ „. Dass die Entscheidung des Festivals auf den Nürburgring als Location fiel, freut auch Nürburgring-Geschäftsführer Ingo Böder: „Die Premiere eines Events zu begleiten ist natürlich immer eine tolle Sache und es ist vor allem ein besonderes gegenseitiges Vertrauen. Wir sind absolut überzeugt von dem neuen Konzept. Wir freuen uns auf die gemeinsame, erfolgreiche Umsetzung und viele glückliche Besucher.“

Tickets im Vorverkauf zum Early Flamingo Preis gibt es ab 99 € unter:
www.locobeach.de

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Top-Events

„Mit Spitzenkräften des Karnevals“ – Start in Mechernich

Mechernich – „Em Gardestüffje“: Kartenvorverkauf für die Damensitzung der „Prinzengarde Mechernich“ ab Mittwoch, 1. November – Programm mit den „Höhnern“, „Paveier“, „Funky Marys“ und mehr.

„Wir präsentieren unseren Besucherinnen und Besuchern wieder ein Programm mit Spitzenkräften des rheinischen Karnevals!“, freut sich Heinz Kranz von der Prinzengarde Mechernich (PGM). Und damit hat er nicht Unrecht, denn erstmals ist bei der PGM-Damensitzung 2024 am Samstag, 3. Februar, in der Sporthalle in der Mechernicher Bruchgasse beispielsweise die legendäre Band „Höhner“ mit von der Partie. Beginn ist um 14 Uhr, Einlass bereits ab 11.30 Uhr.

Auch die Band Paveier“, die “Funky Marys“, „Fiasko“ und die „Big Maggas“ gestalten die Sitzung mit. Einen Angriff auf die Lachmuskeln starteten „Achnes Kasulke“ und „Lieselotte Lotterlappen“, etwas fürs Auge würden ein Tanzcorps aus der Region und die Fauth Dance Company „Gentlemen“ bieten. Den Abschluss der Sitzung bestreitet traditionsgemäß die „PGM-Big Band“.

Der entsprechende Kartenvorverkauf startet am Mittwoch, 1. November, um 11.11 Uhr in der Gaststätte „Em Gardestüffje“ (Rathergasse 24) in Mechernich. „Diese ist dann ab 6 Uhr geöffnet, ab 7.30 Uhr kann gefrühstückt werden. Wir bitten Sie aber darum, vorzubestellen“, so Kranz. Eine Karte koste zwischen 35 und 38 Euro.

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Wirtschaft

70 Jahre Salon Lamberty in Salmtal – Drei Generationen – eine Leidenschaft – Das Friseurhandwerk

Salmtal – Der Friseursalon Lamberty in Salmtal feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung im Jahr 1953 hat der Salon eine beeindruckende Geschichte von Stil, Qualität und Engagement für die Friseurkunst geschrieben. Heute freut sich das Unternehmen, den 36. Auszubildenden in seinen Reihen begrüßen zu dürfen, während die Inhaberin, Michaela Thiesen, ihre langjährige Leidenschaft für das Friseurhandwerk fortsetzt.

Der Salon wurde im Jahr 1953 von Josef Lamberty gegründet und in zweiter Generation von dessen Tochter Lilo Mergen jahrzehntelang weitergeführt. Seit 2010 ist die dritte Generation mit Friseurmeisterin Michaela Thiesen mit am Ruder. Sie leitet heute das Unternehmen als Inhaberin an der Spitze und setzt die Erfolgsgeschichte fort. Das gelingt ihr vor allem durch ihre Kreativität, durch ihr herzliches Engagement und ihre Fröhlichkeit. Dies spüren ihre Mitarbeiterinnen und ihre Kundinnen und Kunden gleichermaßen.

Michaela Thiesen hat nicht nur das Erbe des Salons Lamberty bewahrt, sondern auch maßgeblich dazu beigetragen, die Friseurbranche in der Region zu fördern. Als stellvertretende Obermeisterin ihrer Friseur-Innung Bernkastel-Wittlich setzt sie sich aktiv für die Weiterentwicklung der Friseurkunst ein. Als Mitglied des Modefachteams der Innung ist sie zudem maßgeblich am Erfolg der jährlichen „Hair & Style Night“ in Hetzerath beteiligt. Ihre Leidenschaft und ihr Engagement sind Antriebskräfte für den Erfolg des eigenen Salons aber auch der Fachinnung und somit des Friseurhandwerks der gesamten Region. „Das ist mir so in die Wiege gelegt worden“, erzählt Michaela Thiesen mit einem Schmunzeln. „Meine Mutter war über 25 Jahre im Prüfungsausschuss der Friseur-Innung und ebenso aktiv im Modefachteam.“

Der Salon bildet aktuell seinen 36. Azubi aus. „Die Förderung junger Talente in der Branche ist uns wichtig wie eh und je. Dafür setzen wir uns auch heute ein, denn wir brauchen beherzten Nachwuchs im Friseurhandwerk“, betont Michaela Thiesen. „Mit unserem engagierten Team, welches regelmäßige geschult wird und so die neuesten Trends anbieten kann, erleben unsere Kundinnen und Kunden erstklassige Friseurdienstleistungen. Und das in einer herzlichen, freundlichen Atmosphäre.“

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Wartungsarbeiten – Die Eifelschau optimiert die User Experience

Region/Weiler – In der Zeit vom 04. Oktober mittags bis voraussichtlich 12. Oktober 2023 vormittags führt die Eifelschau Wartungsarbeiten und Optimierungen an den IT-Systemen durch. In diesem Zeitraum können daher keine aktuellen Beiträge veröffentlicht werden.

Ab dem 12. Oktober 2023 mittags bieten wir unseren Leserinnen und Lesern sowie unseren Werbepartnern wieder das bestmögliche Erlebnis. Wir bitten um  Ihr Verständnis.

Ihr Eifelschau-Team

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Kunst & Kultur

Auftakt zu einem herbstlichen Kulturprogramm im Bergbaumuseum

Mechernich – Alles außer unterirdisch – Vernissage zur Kunstausstellung „Art Symphonie“ bildete den Auftakt zu einem herbstlichen Kulturprogramm im Bergbaumuseum – 17 Aussteller präsentieren ihre Werke – Eine Krimilesung mit Autor Ralf Kramp am Samstag, 7.Oktober, sowie ein Herbst-Kultur-Fest am Sonntag, 8. Oktober, runden das abwechslungsreiche Programm ab.

Die Figur hat etwas Militärisches. Oder ist es ein Forscher, der sich auf eine Expedition begibt? Auf jeden Fall entführt die Grafik den Betrachter in eine fremde Welt. Es ist ein Werk von Heiner Kirch, mit dem die Besucher des Bergbaumuseums in die Ausstellung „Art Symphonie“ hineingezogen werden. Insgesamt 17 Künstlerinnen und Künstler stellen aktuell dort aus. Die Ausstellung gehört zur Reihe „Einheimische Künstler Mechernich“ und ist damit die 44. Ausstellung dieses Formates.

„Dass wir erstmals hier im Bergbaumuseum ausstellen, geht auf eine Idee von Gabi Schumacher zurück“, erzählt Künstlerin Michaela Rübenach, die die Ausstellung gemeinsam mit ihren Kolleginnen Donata Reinard und Petra Hansen organisiert hat. Gabi Schumacher ist bei der Stadt Mechernich für Kultur und Tourismus zuständig und brachte das Museum ins Spiel, als um die Planung der Ausstellung ging. Bei Museumsmacher Günter Nießen liefen die Organisatorinnen offene Türen ein, so dass in den kommenden Tagen reichlich Kultur Einzug hält in die Erinnerungsstätte der Mechernicher Bergleute.

Auf sich wirken lassen

Die Vernissage am letzten Septemberwochenende, die musikalisch umrahmt wurde vom Duo „Schohnzeit“, bildete den Auftakt dazu. „Es ist schön, dass sie hier ausstellen, und so auch eine Verbindung zur Geschichte und Tradition unserer vom Bergbau geprägten Stadt herstellen“, betonte Dr. Hans-Peter Schick. Der Mechernicher Bürgermeister animierte die Besucherinnen und Besucher dazu, die unterschiedlichen Kunstwerke auf sich wirken zu lassen. „Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“, zitierte Dr. Hans-Peter Schick den berühmten Maler Pablo Picasso. Daher sei man gut beraten, die Kunstwerke mehrere Minuten auf sich wirken zu lassen, das Drumherum auszublenden und sich darauf einzulassen, was die Kunst mit einem macht und welche Assoziationen sie in einem weckt.

Gelegenheit dazu gibt es in der Ausstellung zahlreich. Das fand auch Vizelandrat Leo Wolter, der der Veranstaltung alles Gute und viel Erfolg wünschte. „Diese Ausstellung lebt von der Vielfalt der Kunst und von den vielen guten Ideen“, so Wolter.

Angefangen bei der futuristischen Grafik von Heiner Kirch können Besucher schließlich eintauchen in das Zauberland von Christine Schirrmacher. Mit beeindruckenden Pflanzenwelten von Majon Wallis geht die Entdeckungsreise weiter. Ela Rübenach zeigt Werke aus diversen Materialien kombiniert mit Epoxidharz, so wie sie aktuell auch in der Galerie im Rathaus zu sehen sind.

Keramik und tänzerische Kunst

Abstrakt kommen die Werke „Metamorphose“ und „Feuerader“ von Petra Hansen daher, aber es gibt auch das klassische Landschaftsgemälde zu sehen. Beate Krupp hat unterdessen ihre vielseitigen Keramiken mit in die Ausstellung gebracht, die umrahmt werden, von schwereloser und tänzerischer Kunst von Donata Reinhard.

Mit Iris Hilgers ist auch eine Fotografie-Künstlerin vertreten und wer den Rundgang durch die Ausstellung im Uhrzeigersinn vollzieht, wird bei der Kunst von Gerhard H. Lenz enden. Er hat einerseits einen Bergwerksstollen in Szene gesetzt, andererseits präsentiert er mit „a Dieu“ ein sehr persönliches Bild, das den Abschied von seiner verstorbenen Frau zum Thema macht. Ein sehr emotionaler Schlusspunkt für eine in ihrer Vielfalt sehr eindrückliche Kunstausstellung.

Den zweiten kulturellen Höhepunkt bildet am Samstag, 7. Oktober, das Wiedersehen mit Ralf Kramp. Dann entführt der Krimiautor seine Zuhörer ein weiteres Mal in die humorvollen und dennoch schaurig-spannenden Kriminalgeschichten rund um die Eifel. Eintrittskarten werden kleine Kunstanhänger sein. Die können im Vorverkauf für 15 Euro, sowie an der Abendkasse für 17 Euro erworben werden. Eine Bestellung ist per Mail unter kunst.im.gat@web.de oder telefonisch unter der Nummer 01 71/60 36 34 5 möglich.

Segensfeier und Musik

Zum Abschluss laden die Organisatoren der Kulturreihe „Kunst im GAT“ und die Gastgeber des Bergbaumuseums am Sonntag, 8. Oktober, zu einem Herbst-Kultur-Fest ein. Zwischen 11 Uhr und 16 Uhr erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm zwischen musikalischen und gestalterischen Beiträgen.

Los geht es mit einer Segensfeier mit Diakon Manfred Lang, die umrahmt wird vom Klavierspiel von Lino Rübenach. Anschließend werden die Gäste beim gemeinsamen Frühschoppen mit Bier und Würstchen oder wahlweise auch Kaffee und Kuchen versorgt. Am Nachmittag sorgen zunächst die Musikerinnen und Musiker der Gitarrenschule unter der Leitung von Fedor Volkov für Unterhaltung. Ab 14 Uhr rundet das Trio Jojo Joisten (Gesang), Peter Rosue (Gitarre) und Günter Macherey (Piano) das musikalische Programm ab.

Die Besucher können sich bei den Führungen an diesem Tag auf Kunstsuche im Stollen begeben. Auch die Aktion „werde Teil der Ausstellung“ lädt dazu ein, die Ausstellung „Art Symphonie“ mit vom Nachwuchs selbst bemalten Fahnen zu bereichern.

Ziel der Kulturveranstaltungen sei es, die Kunst auch in anderen Bereichen Mechernichs einfließen zu lassen und sie dadurch noch mehr Menschen zugänglich zu machen, betont Künstlerin Ela Rübenbach.

 

 

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Der Kids-Bus kommt nach Prüm – Indoor-Spielplatz auf vier Rädern zum Mantelsonntag

Prüm – Traditionell beteiligt sich die Evangelisch freie Gemeinde (EfG) Prüm am Programm zum Mantelsonntag. In diesem Jahr erwartet besonders die Kinder ein ganz besonderes Highlight: Der Kids-Bus kommt!

Der Kids-Bus ist ein großer Doppeldecker-Bus voll mit Action und Unterhaltung für jeden Geschmack. Gut ausgestattet mit spannenden Spielen wie Airhockey, Magnet Fußball, Vier gewinnt oder Tic-Tac-Toe Match. In der Bastelecke, beim Erbauen von Legowelten oder beim Durchstöbern der Verkleidungskiste ist der Kreativität kein Limit gesetzt. Im Bus gibt es jede Menge Möglichkeiten und gute Laune, bei jedem Wetter.

Der Kids-Bus ist ein Projekt vom Hoffnungswerk e.V. aus Bornheim, welcher überwiegend im Ahrtal unterwegs war und ist. Die Idee hinter dem Kids-Bus: Familien, die während der Flutkatastrophe 2021 alles verloren hatten, ihren Kindern einen Ort für eine Geburtstagsfeier bieten zu können. Seitdem ist der Bus ständig auf Tour und macht jetzt am 15. Oktober Halt in Prüm am Hahnplatz vor der Volksbank. Den Kontakt zum Hoffnungswerk e. V. hat die EfG Prüm während ihrer Hilfseinsätze im Ahrtal knüpfen können. „Hoffnungswerk e. V. hat so viele kreative Ideen, um Menschen und insbesondere Kindern zu helfen, das ist einfach begeisternd“, erzählt Markus Hupperts von der EfG.

Des weiteren informiert die EfG am Mantelsonntag über die Hilfsaktion Weihnachten im Schuhkarton, an der sie sich seit Jahrzehnten beteiligt. Angeboten werden Waffeln und Nachos, deren Erlös an die Hilfsorganisation fließt. Ebenso wird Kinderschminken geboten.

Ein Fotokalender für das  neue Jahr wird verteilt und der EfG-Stand wird ein Ort der Begegnung und des Gespräches sein. „Wir laden herzlich ein, unseren Stand und den Kids-Bus zu besuchen“, freut sich Hupperts zusammen mit allen Gemeindemitgliedern.

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Die Städte-Partnerschaft Aachen-Walheim-Montebourg feierte ihr 60 + 3-jähriges Jubiläum

Aachen – Am vergangenen Wochenende fand ein großer Festakt anlässlich des 60 + 3-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Aachen-Walheim-Montebourg statt. Unter den Gästen im Krönungssaal des Aachener Rathauses befand sich neben Vertreter*innen des Stadtrats, der Hochschulen und Konsulate sowie zahlreicher Aachener Bürger*innen auch eine große Delegation aus Montebourg unter Leitung von Bürgermeister Jean Pierre Mauquest und der Präsidentin des Comité de Jumelage Montebourg-Walheim-Aachen Isabelle Thomas. Ursprünglich sollte bereits im Jahr 2020 das 60-jährige Bestehen der Partnerschaft gefeiert werden, was durch die Corona-Pandemie jedoch nicht realisiert werden konnte.

Die Partnerschaft zwischen der französischen Kleinstadt Montebourg und der damals noch selbstständigen Gemeinde Walheim wurde im Jahr 1960 begründet. Sie geht auf das persönliche Engagement von Bürgern beider Kommunen zurück, die sich 1959 als Kriegsveteranen in Frankreich trafen. Nach der kommunalen Neugliederung 1972 wurde die Städtefreundschaft von der Stadt Aachen zur Weiterführung an den Stadtbezirk Aachen-Kornelimünster/Walheim übertragen.

Im Mittelpunkt der Städtefreundschaft, die 1966 durch den Austausch von Urkunden besiegelt wurde, stand vor allem der Kinder- und Jugendaustausch.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen betonte während der Feierstunde im Rathaus, dass die Partnerschaft zwischen Walheim und Montebourg zu den ältesten deutsch-französischen Partnerschaften gehöre und gleichzeitig die älteste Städtepartnerschaft Aachens sei: „Die beiden Gemeinden waren 1960 aktive Wegbereiter*innen der deutsch-französischen Aussöhnung. Das war ein mutiger Schritt aller Beteiligten und der Beginn eines bedeutenden Brückenbaus nach den Zweiten Weltkrieg“. Sibylle Keupen dankte beiden Partnerschaftsvereinen für ihr Engagement sowie die beeindruckende Einsatzbereitschaft über die vergangenen Jahrzehnte hinweg und sagte: „Die Herausforderungen der Zukunft können wir nur gemeinsam meistern. Ein weltoffenes Europa ist heute genauso wichtig wie zur Gründerzeit dieser Städtepartnerschaft. In diesem Sinne wünsche ich uns und den kommenden Generationen eine lange und lebendige Freundschaft, die die Menschen immer wieder begeistern kann“.

 

 

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„Talk op Platt“ im ausverkauften PAPSTAR-Präsentations-Raum kam sehr gut an

Kall – Publikum verlangt Fortsetzung beim nächsten von der VR-Bank Nordeifel gesponserten Mundartfestival „Mir kalle Platt“ – Auch nach zwei Stunden „Talk op Platt“ hatte das Publikum vom „Talk op Platt“ mit Manni Lang, Günter Hochgürtel und Stefan Pütz keineswegs genug. „Zugabe-Forderungen“ sind bei einer Frage- und Erzähl-Show zwar eher die Ausnahme, aber bei dieser Runde auf Eifeler Platt kam am Donnerstagabend im Präsentationsraum der Firma PAPSTAR in Kall brillante Laune auf.

Die drei Protagonisten plauderten locker vom Sessel, was sie in Kindheit und Jugend so alles erlebt haben, wie sie wurden, was sie sind, und was es mit dem eigenen Glücklichsein so auf sich hat. „Eifel-Troubadour“ Günter Hochgürtel stimmte mit seinen Liedern in Nordeifeler Mundart auf den lustigen, aber auch nachdenklichen verbalen Schlagabtausch mit drei Liedern aus dem Dorf seiner Kindheit ein.

Das waren die bekannten Titel „En de Kakushöll“ und „Ahle Möllsteen, wenn du vezälle könnts“ und die Neukomposition „Ongem Ühle-Bersch“, drei markante Punkte in und um Vollem, einem kleinen bis winzigen Dorf im Mechernicher Feytal, wo Hochgürtel aufwuchs. „Trenge Steff“, wie der Dorfschmied von Sistig, Stefan Pütz, in seinem Heimatdorf genannt wird, beschrieb die Sehnsucht, die ihn immer wieder in die Heimat seiner Mutter führte, die aus dem Westerwald kam.

Platt, westerwäldisch, bayerisch

Schon als Zwölfjähriger radelte er die 80 Kilometer unbegleitet und ohne Landkarte, nur markante Punkte im Gedächtnis, die er von Familienausflügen im gecharterten VW-Büschen in Erinnerung hatte. Später ließ er sich auf der anderen Rheinseite auch zum Schlosser und danach gleich weiter zum Technischen Zeichner ausbilden. „Ich war da  in allen Vereinen, außer in der Frauenkongregation…“

Für ein Zusatzstudium zum Maschinentechniker verschlug es „Steff“ zeitweise sogar nach München, sodass er heute nicht nur in Eifeler und Westerwälder Platt, sondern auch auf Bayerisch ordentlich schwadronieren kann. „Ich komme aus der Nähe von Köln“ sage er seit der Münchner Zeit nicht mehr, als er bei einer Fete im Mädchenpensionat gegenüber dem Kolpingheim mit einem Aachener und einem Bayern an einem Tisch zu sitzen kam, denen beide Sistig in der Eifel ein Begriff war.

Das Publikum krümmte sich zuweilen vor Lachen, auch als Günter Hochgürtel mit Wortwitz und Direktheit von ersten Annäherungsversuchen ans andere Geschlecht berichtete. Den Namen seiner ersten Liebschaft, mit der er im Gebüsch hinter der Vollemer Mühle verschwunden sei, habe er im Lied allerdings verfälscht.

Beiden Gesprächspartnern von Mundartkolumnist Manfred Lang („Manni kallt Platt“) gemeinsam war die Ahnung, dass sie eigentlich noch was anderes werden wollten als das, was ihnen beruflich in den Schoß gelegt wurde. Hochgürtel sollte Pastor werden, winkte aber ab, als er vom Zölibat erfuhr, schwenkte um auf Lehramt, wurde aber Redaktionsvolontär bei der „Aachener Volkszeitung“ und schließlich, wie Manni Lang, Tageszeitungsredakteur beim „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Dabei hatte er schon als Abiturient als Berufswunsch „Poet“ angegeben, während „Pötze Steff“ nie was anderes wirklich wollte, als die 1908 von Großvater Stefan Pütz gegründete Schmiede seines Vaters Josef in Sistig weiterzuführen, was ihm nach beruflichen Ausflügen unter anderem ins Betonwerk Milz in Kall und eine Maschinenbaufirma in Euskirchen 1976 auch tatsächlich gelang.

Glück an Amboss und Gitarre

„Von da an war ich glücklich“, berichtete der Talker aus Sistig in der Kaller Veranstaltung des diesjährigen Mundartfestivals „Mir kalle Platt“, das von der VR-Bank Nordeifel („Mit der Eifel verwachsen“), dem Kreis und dem NRW-Kulturministerium gesponsert und von der Nordeifel-Tourismus GmbH (NeT) in Kall veranstaltet wird. Hochgürtel fand seine Erfüllung in der Musik.

Er hat sich sowohl als Komponist und Texter als auch als Interpret einen Namen gemacht, nicht zuletzt als Frontmann der Rockband „Wibbelstetz“ und Mitglied der berüchtigten „Eifel-Gäng“, in der auch Manni Lang und Krimilegende Ralf Kramp mitmischen. Stefan Pütz sattelte auf sein Schmiedehandwerk noch eine kunsthistorische Ausbildung zum „Restaurator im Handwerk“ auf und schmiedet und ersetzt seither nach alten Motiven und Methoden.

Am Schluss sang Günter Hochgürtel „Mir john lang noch net heem“, und Manni Lang rezitierte ein Gedicht von Dr. Jacob W. Flosdorff aus Kall mit dem Titel „Die Klocke fleje no Rom“. Dazu philosophierte der Diakon aus Mechernich mit seinen Zuhörern über die Zeit („Chronos“), die unaufhörlich verrinnt, und die Zeit, die „Kairos“ genannt wird und ihren Wert nicht aus der Dauer, sondern aus der Intensität des Erlebten bezieht. „Wenn Ihr su wollt, e Stöck konservierte Iewigkeet“, so der in Bleibuir geborene Plattperfektionist.

Die Gäste bei „Talk op Platt“ hätten noch gerne weiter zugehört, obwohl es inzwischen fast 22 Uhr war. Man einigte sich aber auf einen Kompromiss: „Beijm nächste Festival schwaade me widde de Muhl!“ Patrick Schmidder, mit Iris Poth Geschäftsführer der NeT Eifel, und Bernd Born, PR-Chef von PAPSTAR, begrüßten und verabschiedeten das begeisterte Publikum nicht nur, sie ließen auch Getränke und Brezeln servieren und verschenkten Tüten mit Recyclinggeschirr des Hauses. Die Regie bei dieser erfolgreichen „Mir kalle Platt“-Veranstaltung führte einmal mehr Nicole Habrich.

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Feierliche Unterzeichnung – Schulpatenschaft im Landkreis Mayen-Koblenz besiegelt

Nachtsheim/Mayen-Koblenz – St. Stephanus – Realschule plus Nachtsheim geht offizielle und nachhaltige Kooperation mit Niesmann + Bischoff GmbH ein.“ – Im Rahmen einer Schulpatenschaft arbeitet die St. Stephanus – Realschule plus Nachtsheim künftig eng mit Niesmann + Bischoff GmbH zusammen, um Ausbildungsreife und Berufsorientierung der Schüler zu fördern und gemeinsam den erwarteten Fachkräftemangel zu bekämpfen.

Den Schülerinnen und Schülern soll so die Möglichkeit gewährt werden, im Unternehmen praktische Erfahrungen zu sammeln und sich frühzeitig Gedanken über die berufliche Zukunft zu machen.
Ausbildungsleiterin Kathrin Jakoby, Schulleiter Ralf Heuft und IHK-Regionalgeschäftsführer Martin Neudecker haben am 29. September die künftige Zusammenarbeit mit einer feierlichen Urkundenübergabe besiegelt. Begleitet wurden sie vom stellvertretenden Schulleiter Michael Walo sowie den Berufskoordinatorinnen Claudia Adams und Heike Haffke, von Schülerinnen und Schülern sowie von Auszubildenden von Niesmann + Bischoff.

Im Rahmen des Gesprächs wurde auch über das besondere Angebot PLuZ (Praxis, Lernen unsere Zukunft) gesprochen, mit dem die Realschule für die Schülerinnen Schüler der 9. Klasse eine Ausbildungsplatzgarantie in Aussicht stellt. Mehr Infos unter: https://realschule-plus-nachtsheim.de/pluz-ausbildungsplatzgarantie.html

Die Schule kann durch die neue Schulpatenschaft ihre Arbeit noch stärker auf die Anforderungen im Berufsleben ausrichten. Die Niesmann + Bischoff GmbH kann sich auf ihre künftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besser einstellen und dazu beitragen, Wissen über komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge zu vermitteln.
Bausteine der Kooperationsvereinbarung sind unter anderem:

Unternehmensvorstellung in der Schule

Bewerbungstrainings

Betriebspraktika

Betriebsbesichtigungen

Runder Tisch zwischen Schule und Betrieb
Betriebe und Schulen aus dem Landkreis Mayen-Koblenz, die Interesse an einer noch engeren Zusammenarbeit haben, können sich gerne an die Regionalgeschäftsstelle, Telefon 0261 106-290, wenden.

Die IHK-Regionalgeschäftsstelle Mayen-Koblenz ist die Anlaufstelle der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz für den Landkreis Mayen-Koblenz und vertritt das Gesamtinteresse der rund 15.000 dort ansässigen Unternehmen gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Ihre Arbeit beruht auf dem Prinzip der unternehmerischen Selbstverwaltung anstelle staatlicher Bürokratie und ist unabhängig von Einzel- oder Brancheninteressen. Die IHK fördert die berufliche Bildung und erfüllt hoheitliche Aufgaben. Sie engagiert sich für die Förderung der gewerblichen Wirtschaft und bietet ihren Mitgliedern ein breit gefächertes Serviceangebot. Mit acht Standorten in der Region ist die IHK Koblenz vor Ort bei den Unternehmen.