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Engagement mit Sonderführung in Jülich gewürdigt

Jülich – „Herbstlichter“ begeisterten Ehrenamtskarteninhabende aus ganz NRW – In Kooperation mit dem Brückenkopf-Park Jülich hat die Stadt Jülich für Inhabende der Ehrenamtskarte ein besonderes Highlight anlässlich der „Herbstlichter“ angeboten. Eine Sonderführung mit insgesamt 24 ehrenamtlich Tätigen startete am vergangenen Wochenende mit einem kleinen Imbiss im Bistro „Lindenrondell“, anschließend folgte die Gruppe Hans-Josef Bülles zu einer persönlichen Führung durch den Brückenkopf-Park Jülich.

Die Teilnehmenden kamen aus ganz Nordrhein-Westfalen und wurden aus insgesamt etwa 300 Bewerbungen ausgelost. Sie erfreuten sich an atemberaubenden Effekten, die den ganzen Park mit der Festungsanlage zu einem wahren Kunstwerk machten. Lichtobjekte wurden an ausgewählten Punkten im Park aufgestellt und bestehende Objekte illuminiert.

Die Teilnehmenden, die in ihren Heimatorten beispielsweise Fußballtrainer, aufklärend in Beratungsstellen, in Hilfsorganisationen oder im Rettungswesen tätig sind, zeigten sich begeistert und freuten sich nicht nur über eine atemberaubende Atmosphäre in Stadtgarten, Südbastion, Zoo und auf den Wegen durch Wälder und Gärten, sondern auch über viel Sehenswertes und auch kurzweilige Anekdoten und zahlreiche Informationen von Hans-Josef Bülles über den Jülicher Freizeitpark.

Der Brückenkopf-Park Jülich ist nur einer der Kooperationspartner der Ehrenamtskarte NRW. Mit dem Museum Zitadelle Jülich, Kultur im Bahnhof e.V. und dem städtischen Kulturbüro hat Jülich bereits wichtige Akzeptanzpartner für die Ehrenamtskarte gefunden. Bis heute haben über 350 Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler die Ehrenamtskarte NRW in Jülich beantragt und erhalten. Sie wohnen in Jülich oder üben ihr Engagement innerhalb Jülichs aus. Inhaberinnen und Inhaber können nicht nur in Jülich, sondern landesweit Vergünstigungen bei Kooperationspartnern wahrnehmen.

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Mechernich startet „Hochwasserportal“

Mechernich – Von Anfang November bis Mitte Dezember: Beobachtungen und Anregungen von Menschen aus flutbetroffenen Gebieten benötigt – Ziel: „Effektive und praxisnahe Hochwasserschutzlösungen gewährleisten“ – Die Mechernicher Stadtverwaltung hat ein neues Portal für Bürgerinnen und Bürger aus von der Flutkatastrophe 2021 betroffenen Gebieten eingerichtet. Hier könnten sie von Freitag, 3. November, bis Freitag, 15. Dezember, Beobachtungen von Hochwasserereignissen und Anregungen für das zu entwickelnde kommunale Hochwasserschutzkonzept mitteilen.

„In Kooperation mit der Bochumer »Okeanos Smart Data Solutions GmbH«, die uns auf technischer und fachlicher Ebene bei der Umsetzung der Maßnahmen unterstützt, wurde dazu eine interaktive Webkarte erstellt, die die Orientierung erleichtern soll“, erklärt dazu Andreas König von der Stadtverwaltung.

Die „Austauschplattform“ solle dazu beitragen, ein „detailliertes Bild von den realen Auswirkungen und Bedürfnissen der Betroffenen“ zu erhalten. „Die persönlichen Berichte, Bilder und Anregungen werden dabei als wichtige Informationsquelle für die Weiterentwicklung der Hochwasserschutzkonzepte betrachtet“, so König.

Einbindung von „zentraler Bedeutung“

Ziel sei es, fundierte Schutzmaßnahmen zu entwickeln – „sowohl technisch als auch in Bezug auf die Anforderungen der Menschen im Einzugsgebiet der Stadt.“ Die Einbindung dieser Gemeinschaft in die Planungs- und Umsetzungsphase sei von zentraler Bedeutung, um „effektive und praxisnahe Hochwasserschutzlösungen gewährleisten“ zu können.

Das „Hochwasserportal“ kann man unter https://mechernich.hochwasser-schutz.eu oder über einen QR-Code erreichen. Die Ergebnisse würden laut König auch in die „interkommunale Hochwasserschutzkooperation Erft“ www.hws-kooperation.erftverband.de) einfließen.

Für die Bürgerinnen und Bürger, die nicht über einen Internetzugang verfügen, biete die Stadt persönliche Gespräch im Mechernicher Rathaus an. König bittet hierfür um telefonische Terminabsprache unter (0 24 43) 49 41 10. „Gerne können Sie Ihre Feststellungen und Vorschläge auch schriftlich an das Rathaus senden“, so König.

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Westnetz-Azubis aktiv für Umwelt und Natur

Plaidt – Gemeinsame Reinigungsaktion entlang des Flusses „Nette“ – Müll sammeln, Bäume pflanzen, Insektenhotels bauen: Die Auszubildenden des Verteilnetzbetreibers Westnetz haben in den vergangenen Tagen zahlreiche Aktionen gestartet, die Umwelt und Natur zugutekommen. Die Aktionen sind eingebettet in den Umwelttag, den E.ON konzernweit initiiert hat; als Teil der Westenergie-Gruppe gehört auch Westnetz zum E.ON-Konzern. Der Umwelttag wird künftig jährlich organisiert, um die aktive Teilnahme der Auszubildenden am Umweltschutz zu fördern und ihnen Werte wie Verantwortungs- und Umweltbewusstsein zu vermitteln.

Am Standort Rauschermühle bei Westnetz in Plaidt haben über 50 Auszubildende den Fluss „Nette“ in mehreren Abschnitten von Plaidt über die Ortschaften Polch, Weißenthurm, Trimbs und Schloss Bürresheim bis hin zum Bernardshof in Mayen gereinigt. Die Aktion begann am frühen Morgen, als die Auszubildenden sich in mehreren Gruppen an unterschiedlichen Flussabschnitten der Nette versammelten. Mit Handschuhen, Müllsäcken und anderen notwendigen Reinigungswerkzeugen ausgerüstet, machten sie sich an die Arbeit, um den Fluss von achtlos weggeworfenem Müll und anderen Verschmutzungen zu befreien. Die Reinigungsaktion dauerte bis zum Mittag und endete mit einem gemeinsamen Abschlussgrillen im Aus- und Weiterbildungszentrum Rauschermühle in Plaidt.

Jan Bruhn, Leiter des Aus- und Weiterbildungszentrums Rauschermühle in Plaidt, freute sich über das Engagement der Nachwuchskräfte: „Der Umwelttag ist eine großartige Gelegenheit für unsere Auszubildenden, sich aktiv für den Umweltschutz einzusetzen und gleichzeitig ihr Umweltbewusstsein zu stärken. Als Unternehmen tragen wir eine Verantwortung für die Umwelt und setzen uns dafür ein, eine sichere, nachhaltige und klimaschonende Energieversorgung zu gewährleisten. Unsere Auszubildenden sind die Zukunft unseres Unternehmens, und diese Aktion zeigt, dass sie diese Verantwortung ernst nehmen.“

Peter Wilkes, Ortsbürgermeister von Plaidt, lobte das Engagement der jungen Auszubildenden ausdrücklich und betonte die Bedeutung solcher Initiativen für die lokale Umwelt: „Diese Aktion zeigt, wie wichtig es ist, dass wir alle unseren Teil zum Schutz unserer Umwelt beitragen. Wir hoffen, dass diese Maßnahme nicht nur die Auszubildenden bei Westnetz, sondern auch die Gemeinschaft dazu ermutigt, verantwortungsbewusste Entscheidungen im Einklang mit der Natur zu treffen.“

Die Aktion wurde mit der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz sowie der Arbeitsgemeinschaft Nette (ARGE Nette) abgestimmt. Unterstützung erhielten die Auszubildenden ebenfalls von der Zentraldeponie in Ochtendung für die Entsorgung des gesammelten Abfalls sowie vom Bauhof der Stadt Mayen.

Westnetz bleibt seinem Engagement für Umweltschutz und Nachhaltigkeit treu und wird auch in Zukunft Initiativen fördern, die das Umweltbewusstsein stärken und positive Auswirkungen auf die Gemeinschaft und die Umwelt haben.

 

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Politik

Neue Mechernicher Parteichefin Ute Wagener kritisiert Bundes-SPD

Mechernich – Neue Mechernicher Parteichefin sieht sich als Übergangsvorsitzende, bis wieder jüngere Leute am Start sind – Noch keine Bürgermeisterbewerber/innen in Sicht: „Müssen 2024 in die Puschen kommen“ – „Die einstimmige Wahl zur Vorsitzenden mit gleichzeitiger Ehrung für 25jährige Mitgliedschaft bewegen mich doch mehr, als ich erwartet hätte“, sagte Ute Wagener, die neue Ortsvereinsvorsitzende der Mechernicher Sozialdemokraten, am Donnerstagabend am Ende einer harmonischen Jahreshauptversammlung im Restaurant Zagreb.

Ihr Vorgänger Dustin Gemünd hatte wegen starker beruflicher Anspannung nicht wieder kandidiert. Stellvertretende Vorsitzende wurden Silke Kratz und Dr. Peter Schweikert-Wehner. Um die Finanzen kümmert sich auch weiterhin die bewährte Doris Kramp, Schriftführer wurde Reiner Wagener, Bildungsbeauftragter Fabian Lohmann.

Robert Ohlerth für 40 Jahre geehrt

Zu Beisitzern bestimmte die Versammlung den bisherigen Ortsvereinsvorsitzenden Dustin und seinen Bruder Kevin Gemünd, den Regionalpolitiker und früheren Vize-Landrat Hans Schmitz, Ex-Parteichef Egbert Kramp, Fraktionschef Bertram Wassong, „Omas gegen Rechts“-Aktivistin Sabine Henze, Thomas Tampier, Horst Sielaff, Kerstin Tampier und Christian Lutter. Revisoren sind Kirsten Weber, Guido Maassen und Elena Wagener.

Gast bei der turnusmäßigen Ortsvereins-Jahreshauptversammlung war Ratsherr David Decker („Die Linke“), der in einer Fraktionsgemeinschaft im Stadtrat mit den Sozialdemokraten zusammenarbeitet. In seinem Beisein ehrten der alte und die neue Vorsitzende den früheren Mechernicher stellvertretenden Bürgermeister und aktiven Kallmuther Ortsbürgermeister Robert Ohlerth für 40 Jahre Parteimitgliedschaft.

Für 25jährige Zugehörigkeit bekamen die neue Vorsitzende Ute Wagener, Thomas Tampier und Guido Maassen Urkunden und Anstecknadel. Ihre Insignien als langjährige Inhaber des roten Parteibuchs erhalten nachträglich Jürgen Möllengraf für 50 Jahre, Heike Schühler für 40 und Siegmund Gobien für 30 Jahre. Auf 25 Jahre SPD blicken außer den Genannten auch Elgin Schürholz und Gerd Himmels zurück.

Ute Wagener sagte der Presse, sie habe sich keineswegs in die erste Reihe gedrängt, ihr wäre es viel lieber gewesen, wenn sich wieder ein jüngerer Mensch gefunden hätte, um die Sozialdemokraten am Bleiberg anzuführen. So sei es auch ihr persönlicher Wunsch, dass sie lediglich einen Übergang darstellt, bis sich jüngere Vorstandsleute nominieren lassen: „So drei vier Jahre, dann sollten wieder Jüngere nachrücken!“

„Ampelfrust macht sich breit“

Über eine mögliche Bürgermeisterkandidatin oder einen Kandidaten hat die SPD am Donnerstagabend nicht gesprochen. „Wir haben auch noch keine/n und müssen 2024 dringend in die Puschen kommen“, sagte die neue Vorsitzende dem Mechernicher „Bürgerbrief“.

In ihrem Schlusswort widmete sich Ute Wagener der Zukunft ihrer Partei: „Die SPD hat Vertrauen verloren und auch wir im Ortsverein Mechernich müssen uns damit auseinandersetzen, unsere Positionen überdenken und gegebenenfalls neu ausrichten.“ Die Bundespolitik hat die Ergebnisse der Landtagswahlen in Hessen und Bayern verhagelt: „Ampelfrust macht sich breit!“

Die Forderung an die Bundes-SPD laute: „Trefft die notwendigen Entscheidungen, insbesondere zur Frage der Migration, und setzt diese Entscheidungen konsequent um. Hört auf damit, die Probleme schön zu reden! Die Menschen wollen das nicht mehr hören.“ Gleichzeitig verurteilte Ute Wagener scharf jede Form von Antisemitismus, zuvorderst die Schändung der israelischen Hoheitszeichen vor dem Mechernicher Rathaus: „Hängt die Flagge mit dem Davidstern wieder auf, wir werden nicht weichen.“

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Im „Jahr der Schiris“ – Schiri-Ausbildung auch in der BayArena

Region/Hennef – Acht Neulingslehrgänge im FVM – Im Jahr der Schiris bündeln der Deutsche Fußball-Bund und die DFL Deutsche Fußball Liga ihre Kräfte. Rund um ein bundesweites Anmeldefenster für interessierte Neulinge setzen DFB, Landesverbände und DFL gemeinsame Aktivitäten zur Neugewinnung von Schiedsrichter*innen um. Die Klubs der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga werden in Zusammenarbeit mit ihren Landesverbänden und Fußballkreisen im Laufe der Saison Schiri-Neulingslehrgänge auf ihrem Stadiongelände anbieten.

Zahlreiche Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga, darunter auch Bayer 04 Leverkusen, haben bereits mit großem Erfolg Neulingslehrgänge für Schiri-Anwärter*innen auf ihrem Vereinsgelände durchgeführt. Nun öffnen noch mehr Klubs aus dem Profifußball ihre Räumlichkeiten für Neulingskurse und beteiligen sich aktiv an der Gewinnung von Schiedsrichter*innen. Auch Bundesligist Bayer 04 Leverkusen bietet zusammen mit dem Fußballkreis Köln im Januar 2024 wieder einen Schiedsrichter-Neulingslehrgang in der BayArena an. Über das Angebot am Profi-Standort hinaus, gibt es auch in den anderen Fußballkreisen des FVM regelmäßig Lehrgänge für angehende Schiedsrichter*innen.

Begleitend ist eine Social-Media-Aktion geplant, in der die Profiklubs ihre Kanäle nutzen wollen, um die Schiris aus dem eigenen Verein vorzustellen und ihnen ein öffentliches Gesicht zu geben. Gleichzeitig sollen Vereine aus dem Amateurbereich motiviert werden, es den Topklubs gleichzutun. Auf diese Weise sollen die rund 54.000 Unparteiischen in Deutschland noch sichtbarer gemacht werden. Gleichzeitig ist es das Ziel, ein Zeichen für mehr Respekt und Wertschätzung gegenüber den Schiris in ganz Deutschland zu setzen.

Acht Neulingslehrgänge im FVM

Die beiden Aktionen richten im Jahr der Schiris den Fokus auf ein bundesweites Anmeldefenster, das die Landesverbände gemeinsam mit den Fußballkreisen erstmals ermöglichen. Ab sofort können sich Interessierte über anstehende Lehrgangstermine im FVM-Gebiet informieren und für einen Kurs in der Nähe anmelden – auch über das Angebot bei Bayer 04 Leverkusen hinaus.

Noch in diesem Jahr findet im November ein zentraler Neulingslehrgang in der Sportschule Hennef und im Dezember eine Qualifizierung im Fußballkreis Berg statt. Zudem sind für Anfang 2024 neben dem Angebot im Kreis Köln auch Lehrgänge in den Fußballkreisen Bonn, Sieg, Euskirchen, Rhein-Erft sowie ein gemeinsames Angebot der Fußballkreise Aachen/Düren/Heinsberg geplant.

Die Anmeldung für alle offenen Schiedsrichter-Lehrgänge am Mittelrhein erfolgt online über den FVM-Veranstaltungskalender: https://www.dfbnet.org/coach/FVM?sec=018NON1EOO000000VV0AG80NVTO32TTI

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„Meilenstein“ für den Wasserstoff-Kreis Düren

Düren – Wasserstoff mit (fast) allen Sinnen hautnah erleben: Das geht ab sofort im Forum „Seen und Entdecken“ in Düren, wo Landrat Wolfgang Spelthahn am gestrigen Mittwoch 25. Oktober gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Wasserstoff-Region das neue Wasserstoffinformationszentrum eröffnet hat.

Mit der neuen interaktiven Dauerausstellung nimmt der Kreis Düren die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch die Welt des Wasserstoffs (H2). Verständlich, abwechslungsreich und vor allem aus lokaler Sicht wird dieses für den Kreis Düren wichtige Zukunftsthema erklärt. „Die Entwicklungen, die der Kreis Düren im Rahmen der Wasserstoff-Offensive vorantreibt, sind hier anschaulich zu erleben. Das manchmal abstrakte Thema kann mit Spaß entdeckt werden“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Mit der professionell gestalteten Ausstellung sollten die Menschen einerseits informiert werden. Gleichzeitig solle sich auch das Bewusstsein und die Akzeptanz für die Wasserstofftechnologie steigern, so der Landrat. „Wir stellen die zahlreichen Chancen dar, sparen aber auch mögliche Risiken nicht aus.“

Woher kommt Wasserstoff? Wie wird er genutzt? Welche Rolle spielt er für den Kreis Düren? Wie und wo wird H2 in Zukunft im Kreis Düren hergestellt und wo kommt er zum Einsatz? Diese und weitere Fragen werden auf rund 100 Quadratmetern und in vier großen Stationen ausführlich und kurzweilig beantwortet. Sie spannen den Bogen von der Entstehung des H2 bis zur Anwendung. „Wasserstoff wird die Energiewelt bestimmen. Wir brauchen gute Ideen und Konzepte und müssen weiter in die Umsetzung kommen“, sagte Dr. Stefan Küppers, Technikvorstand der die Ausstellung unterstützenden Westenergie. Im Kreis Düren sei schon viel geschehen, betonte er. Das neue H2-Infozentrum bezeichnete der Technikvorstand als Meilenstein in der Wasserstoffentwicklung des Kreises Düren.

Nachdem Nora Arnold aus Planungs- und Architektensicht weitere Details zur Ausstellung erläuterte, zeigten sich die rund 60 geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Forschung beim Rundgang begeistert über die Themenvielfalt und die klare Übersicht inklusive der Vorhaben: In absehbarer Zeit wird der Kreis Düren eigenen, grünen Wasserstoff am Brainergy Park in Jülich mit Hilfe von grünem Strom produzieren. Mit dem umweltfreundlichen H2 werden dann sowohl die bereits fahrenden Busse betankt als auch die Wasserstoffzüge, die ebenfalls im Kreis Düren im Einsatz sein werden. Die erste Wasserstofftankstelle für Autos und Busse ist bereits in Düren „Im Großen Tal“ in Betrieb.

Die Ausstellung richtet sich an Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren. Vor allem Schulklassen können hier über dieses kleine, aber starke Element abseits des Unterrichts in der Schule viel lernen. Elemente können bewegt, verschoben und ausprobiert werden – Wasserstoff (fast) zum Anfassen. Digitale sowie auditive Elemente ergänzen die Wasserstoff-Ausstellung. Das eigens gestaltete Maskottchen „Hazwo“ führt die jüngeren Besucher altersgerecht durch die Informationswelt, erklärt die Zusammenhänge kindgerecht und begleitet sie durch die Ausstellung.

Geöffnet ist die eintrittsfreie Ausstellung analog zu den Öffnungszeiten des Forums „Seen und Entdecken“. Es ist montags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr und freitags von 10 bis 13 Uhr sowie nach Vereinbarung offen und befindet sich in der Moltkestraße 39 in Düren im Bismarck-Quartier. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Politik

„Für die Würde unserer Städte“ – Auch die Stadt Mayen gehört dazu

Mayen/Berlin – Bundeskanzler bekräftigt Zusage an finanzschwache Kommunen – Das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ – wo auch die Stadt Mayen Mitglied ist – hat Olaf Scholz in Berlin einen Brief übergeben. Darin wird beschrieben, wie überlastet die Kommunen sind und welche Sorgen ihnen die Entwicklung der Haushalte bereitet. Der Bundeskanzler erklärte, er wolle die Altschuldenlösung, die im Koalitionsvertrag steht, nach wie vor. Bund und Land hatten vereinbart, die Altschulden der Kommunen je zur Hälfte zu übernehmen. Einzelne Länder wie Rheinland-Pfalz haben das bereits beschlossen. Nun wartet man darauf, dass auch der Bund seine Zusage einhält, die zweite Hälfte abzulösen.

Die Delegation kam aus verschiedenen Bundesländern und forderte in dem Brief an Scholz eine faire Finanzverteilung in Deutschland und eine Altschuldenlösung. „Meine Unterstützung habt ihr“, sagte Scholz mit Blick auf den Anteil des Bundes an der Altschuldenregelung.

Viele verschiedene Ursachen sind für die schlechte Haushaltslage in den finanzschwachen Kommunen verantwortlich und man brauche „endlich eine Lösung“, heißt es im Brief des Aktionsbündnisses.

Das Bündnis nennt acht Themen, in denen es besonders auf handlungsfähige Kommunen ankommt, aber insbesondere die Finanzschwachen die ihnen auferlegten Aufgaben kaum stemmen können. Darunter fallen beispielsweise die Kommunale Wärmeplanung, die Klimaneutralität, die Aufnahme Geflüchteter, etc.

Bei der Kommunalkonferenz der SPD-Bundestagsfraktion, bei der die Delegation ihren Brief überreichte, machte der Bundeskanzler Altschulden zu einem Schwerpunkt seiner Rede. „Wir müssen Gerechtigkeit herstellen“, sagte er und verdeutlichte, dass die Lösung nicht allen Kommunen zugutekommen könne, sondern denen helfen müsse, die die meisten Schulden haben. Dies begründete er mit Blick auf die Ursachen der Altlasten, die sich auf mehr als 30 Milliarden Euro bundesweit belaufen: In den betroffenen Kommunen sei durch den Strukturwandel weggebrochen, was einst für Wohlstand gesorgt hatte. Und selbst wenn in einzelnen Fällen in den Sechzigern ein Oberbürgermeister nicht gut mit Geld umgegangen sei, könnten die, die heute regieren, nichts dafür, sagte Olaf Scholz.

Hintergrund-Informationen

Im Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ haben sich 66 Kommunen aus sieben Bundesländern zusammengeschlossen, in denen rund 8,6 Millionen Menschen leben. Auch die Stadt Mayen gehört dazu.

Kontakt für Fragen steht Ihnen Christian Herrendorf, Kommunikationsberater des Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte unter Telefon: 0179 5181078 und per E-Mail: christian.herrendorf@fuerdiewuerde.de zur Verfügung.

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Wachtberg punktet mit guter Integrationsarbeit

Wachtberg – Zusammenwirken von Verwaltung und Ehrenamt mit Integrationspreis des Rhein-Sieg-Kreises ausgezeichnet – Viele, Mitarbeitende der Gemeindeverwaltung und ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger, sind in Wachtberg engagiert, wenn es darum geht, den hier lebenden geflüchteten Menschen das Einleben in unsere Gesellschaft zu erleichtern. Und das auf sehr unterschiedlichen Ebenen und in vielfältigen Bereichen.

Dass sich in Wachtberg diese Zusammenarbeit seit Beginn der Flüchtlingskrise 2015 bewährt hat und weiterhin gelebt wird, hat der Rhein-Sieg-Kreis nun mit der Verleihung des Integrationspreises gewürdigt. „Ankommen im Rhein-Sieg-Kreis – Unterstützung neu Zugewanderter und Geflüchteter“ – das war das Motto des diesjährigen Integrationspreises im Rhein-Sieg-Kreis. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur Interkulturellen Woche wurden die Preise feierlich von der stellvertretenden Landrätin Notburga Kunert verliehen. „Die Preisträgerinnen und Preisträger sind Vorbilder, die uns zeigen, wie man Vorurteile überwinden, Verständnis aufbauen und die Bande zwischen den Kulturen stärken kann.“, sagte Kunert. Bewerben konnten sich neben Vereinen, Wohlfahrtsverbänden, Schulen und Kindertageseinrichtungen auch Migrantenorganisationen sowie weitere Institutionen und Initiativen der Zivilgesellschaft. Voraussetzung war, dass die eingereichten Projekte bereits laufen, langfristig sowie nachhaltig angelegt sind und im Rhein-Sieg-Kreis umgesetzt werden. Platz 3 des diesjährigen Integrationspreises ging an die Integrationsarbeit in der Gemeinde Wachtberg für deren enge Zusammenarbeit von Gemeindeverwaltung und verschiedenen Ehrenamtlichen. Projekte wie der „SamstagsTreff“, der „UkraineTreff“ oder auch verschiedene Ferienprogramme seien entstanden, so die Juroren in ihrer Begründung.

Jan Schatton, Fachbereichsleiter Bürgerdienste, nahm den Preis sichtlich stolz entgegen und bedankte sich im Namen von Bürgermeister Jörg Schmidt für diese Würdigung. Er dankte auch dem hauptamtlichen Team innerhalb der Gemeindeverwaltung und den vielen ehrenamtlich engagierten Wachtbergerinnen und Wachtbergern: „Diese zwei Säulen treten täglich als Team an, um im Rahmen einer Vielzahl von Projekten und regelmäßigen Treffs mit ganz viel Herzblut und persönlichem Engagement Flüchtlinge und Zugewanderte in unsere Gemeinde und in unsere Gesellschaft zu integrieren und ihnen ein gleichberechtigtes Miteinander zu ermöglichen.“

Wachtbergs Integrationsarbeit – ein kleiner Überblick

Hand in Hand arbeiten in Wachtberg die Gemeindeverwaltung und das Ehrenamt, hier ist vor allem auch der Ökumenische Arbeitskreis zu nennen, im Bereich der Flüchtlings- und Integrationsarbeit. Gemeinsam konnten so sehr viele Projekte umgesetzt und Herausforderungen gemeistert werden. Jeder Einzelne trägt dazu seinen Teil bei, so gelingt das große Ganze. (mm)

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Wirtschaft

IHK Aachen Konjunkturumfrage – Stimmung in der Wirtschaft kippt

Aachen – Die aktuelle Lage der Wirtschaft in der Städteregion Aachen und in den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg ist noch überwiegend positiv, die Unternehmerinnen und Unternehmer blicken jedoch äußerst pessimistisch in die Zukunft. Das sind die Ergebnisse der jüngsten Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen, an der sich rund 330 Unternehmen mit mehr als 29.000 Beschäftigten beteiligt haben. „Die Wirtschaft steht damit vor einem Wendepunkt – oder hat ihn sogar schon überschritten“, bewertet Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen, das aktuelle Konjunkturklima in der Region.

Ein Drittel der befragten Betriebe ist mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden, bei knapp jedem vierten haben sich die Geschäfte verschlechtert. „Die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine, die weiterhin hohen Energiekosten sowie die starke Inflation führen zu einer deutlichen Kaufzurückhaltung und einem Nachfragerückgang, was wiederum die Planungssicherheit der Unternehmen belastet“, erklärt Bayer. In der Industrie haben inzwischen bereits 15 Prozent aller Betriebe Kurzarbeit angemeldet, weitere 5 Prozent rechnen damit kurzfristig.

Die gegenwärtigen Herausforderungen wirken sich auch auf die Ertragslage aus, die sich bei der überwiegenden Zahl der Befragten verschlechtert hat. Infolgedessen haben sich die Erwartungen der Unternehmerinnen und Unternehmer deutlich eingetrübt. Rund ein Drittel rechnet mit schlechteren Geschäften in den kommenden Monaten, kaum jeder Fünfte geht von einer Verbesserung aus. Auch beim Export erwartet die Mehrzahl der Befragten einen Rückgang der Geschäfte.

Trotz aller Sorgen bleiben die Investitionspläne noch weitgehend stabil. Gleiches gilt für die Beschäftigungsabsichten. Aufgrund des unverminderten Arbeits- und Fachkräftemangels bemühen sich die Unternehmerinnen und Unternehmer, das Personal trotz der schwierigen konjunkturellen Lage zu halten. Gleichzeitig gibt die Hälfte aller Antwortenden an, dass sie offene Stellen gegenwärtig nicht besetzen können.

Sorge vor einem Einbruch der Inlandsnachfrage wächst

Als größtes Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung sehen sechs von zehn Unternehmerinnen und Unternehmern inzwischen einen Rückgang der Inlandsnachfrage, geringfügig weniger befürchten, dass der Arbeits- und Fachkräftemangel die Konjunktur ausbremst. Steigende Energie- und Rohstoffpreise werden von 56 Prozent der Befragten als Herausforderung genannt – deutlich weniger als zum Jahresbeginn, da waren es noch 78 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit hat sich kaum verändert. Die Quote in der Region Aachen liegt aktuell bei 6,6 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte niedriger als bei der zurückliegenden Befragung. Auf Landesebene (7,2 Prozent) sowie auf Bundesebene (5,7 Prozent) liegt die Quote auf demselben Niveau wie im Frühjahr.

Geschäftslage und Erwartungen der Befragten im Detail

In der Industrie berichtet eine kleine Mehrzahl der Unternehmerinnen und Unternehmer von einer guten Geschäftslage, die negativen Bewertungen sind seit der zurückliegenden Befragung jedoch weiter gestiegen. Jeder Vierte ist mit der Lage nicht zufrieden, jeder Dritte meldet noch gute Geschäfte. Bei der überwiegenden Zahl der Betriebe sind die Umsätze in den vergangenen Monaten gesunken. Die Auslastung der Produktionskapazitäten ging um 2 Prozentpunkte auf 80 Prozent zurück und liegt damit unter dem langjährigen Durchschnitt von 81,0 Prozent.

Bei den Dienstleistern hat sich die Lage seit dem Frühjahr leicht verschlechtert, bleibt aber noch deutlich im positiven Bereich. 42 Prozent der Befragten geben an, dass sie mit ihren Geschäften zufrieden sind, 19 Prozent sind es nicht. Bei 44 Prozent sind die Umsätze in den zurückliegenden Monaten gestiegen, bei jedem Dritten gesunken.

Der Handel leidet weiterhin unter der hohen Inflation und der Kaufzurückhaltung der Kunden. Nur jeder sechste Befragte ist mit der aktuellen Lage zufrieden, 29 Prozent berichten von einer negativen Lage. Das sind die niedrigsten Werte seit 20 Jahren. Im Großhandel hat sich die Geschäftslage deutlich verschlechtert: Nur noch 8 Prozent sind mit den aktuellen Geschäften zufrieden, vier von zehn Befragten sind unzufrieden. Im Einzelhandel bewerten die Unternehmerinnen und Unternehmer ihre Lage weiterhin nahezu ausgewogen. Jeder Vierte berichtet von guten Geschäften, annähernd jeder Fünfte von schlechten.

Die Befragten im Baugewerbe bewerten die aktuelle Geschäftslage weiterhin positiv. 42 Prozent sind zufrieden, bei nur 4 Prozent haben sich die Geschäfte verschlechtert. Jeder zehnte Betrieb meldet darüber hinaus eine gestiegene Bauproduktion in den vergangenen Monaten, bei jedem vierten Unternehmen ist sie zurückgegangen. Die Auslastung der Maschinen und Geräte hat wieder leicht zugelegt.

Der Exportumsatz in der Industrie hat sich in den zurückliegenden Monaten rückläufig entwickelt. 27 Prozent der Befragten berichten von Umsatzwachstum, bei 37 Prozent ist der Umsatz gesunken. Die Auftragseingänge aus dem Ausland haben sich ebenfalls rückläufig entwickelt. 22 Prozent der Betriebe melden eine steigende, 38 Prozent eine sinkende Exportnachfrage. Dementsprechend erwarten die Betriebe in den kommenden Monaten mehrheitlich auch keinen Anstieg des Exports. Nur rund ein Sechstel rechnet mit mehr Nachfrage aus dem Ausland, jeder Vierte mit einem Rückgang.

Die Ertragslage hat sich bei den Unternehmen in den zurückliegenden Monaten ebenfalls verschlechtert. Bei vier von zehn Betrieben sind die Erträge zurückgegangen, jeder fünfte gibt an, dass sie gestiegen sind.

Obwohl sich insbesondere die Erwartungen der Unternehmen für die kommenden Monate deutlich verschlechtert haben, bleiben die Investitionsabsichten nahezu unverändert – wenngleich auf niedrigem Niveau. 24 Prozent der Befragten wollen in den kommenden Monaten mehr investieren, 22 Prozent wollen ihre Investitionsausgaben senken.

Wegen der überwiegend schlechten Stimmungslage rechnen die Unternehmerinnen und Unternehmer in den kommenden Monaten nicht mit einem Anstieg der Mitarbeiterzahlen – von einem Personalabbau gehen sie jedoch auch nicht aus. 22 Prozent der Befragten erwarten, dass die Zahl der Mitarbeitenden steigen wird, ebenso viele rechnen hingegen mit weniger Beschäftigten. Die Hälfte Betriebe gibt an, dass offene Stellen derzeit für einen längeren Zeitpunkt nicht besetzt werden können. Das gilt vor allem für das Gastgewerbe (64 Prozent), den Handel (58 Prozent) und das Baugewerbe (57 Prozent). Im Schnitt sind bei diesen Unternehmen derzeit sechs Positionen unbesetzt.

Gesucht werden vor allem Arbeitskräfte mit einer dualen Ausbildung. Sie sind bei 60 Prozent aller Betriebe gefragt, im Handel sind es sogar 69 Prozent. Aber auch Fachwirte, Meister und Menschen mit vergleichbaren Weiterbildungsabschlüssen werden von 49 Prozent der Unternehmerinnen und Unternehmer und damit überdurchschnittlich oft gesucht – im Baugewerbe sogar von zwei Dritteln der Befragten.

Bei der aktuellen Konjunkturumfrage hat die IHK Aachen mit den Vereinigten Industrieverbänden von Düren, Jülich, Euskirchen und Umgebung e. V. (VIV) kooperiert und Unternehmerinnen und Unternehmer gemeinsam befragt. Der Konjunkturbericht ist auf der Internetseite der IHK Aachen unter www.ihk.de/aachen zu finden.

Geschäftslage und Erwartung in den Teilregionen

Städteregion Aachen: Stadt Aachen

Die Situation der Unternehmerinnen und Unternehmer in der Stadt Aachen bleibt auf einem hohen Niveau positiv. 45 Prozent berichten von guten Geschäften, 16 Prozent sind unzufrieden. Die Erwartungen haben sich sogar verbessert: 28 Prozent sind optimistisch, 18 Prozent schauen mit Sorgen in die Zukunft.

Übrige Städteregion Aachen

Im ehemaligen Kreis Aachen haben sich die negativen Lagebewertungen erhöht, der Saldo bleibt aber auch dort positiv. 36 Prozent der Befragten sind mit ihrer Lage zufrieden, 18 Prozent melden schlechte Geschäfte. Die Aussichten haben sich hingegen deutlich eingetrübt: Nur noch 14 Prozent der Befragten erwarten eine positive Entwicklung, 35 Prozent rechnen mit schlechteren Geschäften.

Kreis Düren

Im Kreis Düren bewertet eine kleine Mehrzahl der Unternehmerinnen und Unternehmer die aktuelle Lage negativ: 25 Prozent melden gute Geschäfte, bei 28 Prozent sind sie schlecht. Die überwiegende Zahl der Befragten glaubt nicht an eine Verbesserung in den kommenden Monaten: Nur 13 Prozent erwarten bessere Geschäfte, 35 Prozent sind skeptisch.

Kreis Euskirchen

Die Lagebewertung der Betriebe im Kreis Euskirchen hat sich deutlich verschlechtert. Nur 9 Prozent der Befragten gibt an, mit der aktuellen Situation zufrieden zu sein, 43 Prozent sind es nicht. Auch die Aussichten haben sich weiter eingetrübt: Nur noch 14 Prozent der Unternehmerinnen und Unternehmer rechnen mit einer Verbesserung ihrer Geschäfte, 47 Prozent dagegen befürchten, dass sich die Geschäfte negativ entwickeln.

Kreis Heinsberg

Die Situation der Unternehmen im Kreis Heinsberg ist weiterhin positiv. 39 Prozent der Befragten sind zufrieden, 16 Prozent melden schlechte Geschäfte. Die Erwartungen haben sich allerdings deutlich verschlechtert: 14 Prozent der Betriebe gehen von einer positiven Entwicklung in den kommenden Monaten aus, 39 Prozent erwarten eine Verschlechterung.

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Meckenheim sucht die nächste Blütenkönigin – Bewerbungsfrist läuft bis zum 8. Dezember

Meckenheim – Einmal Königin sein! Diesen Traum kann sich eine Meckenheimerin jetzt erfüllen. Denn für die nächste Amtsperiode sucht die Stadt Meckenheim ihre 13. Blütenkönigin. Bewerben können sich alle Frauen ab 18 Jahren, die Freude daran haben, die Apfelstadt auf verschiedenen Veranstaltungen königlich zu vertreten.

Auf die künftige Hoheit wartet ein Jahr voller Höhepunkte und unvergesslicher Momente. Sie steht im Rampenlicht, repräsentiert ihre Heimat und lernt viele spannende und auch prominente Persönlichkeiten kennen. Auf touristischen Messen und Veranstaltungen wirbt sie für einen Besuch in Meckenheim und in der Region. Auf Festen ist sie ein gern gesehener Ehrengast.

Und wenn am 21. April 2024 die ganze Stadt mit vielen Besucherinnen und Besuchern das mittlerweile 14. Meckenheimer Blütenfest feiert, steht die Blütenkönigin den ganzen Tag im strahlenden Mittelpunkt.

Zum Abschluss ihrer Amtszeit trifft sie sogar den Bundeskanzler: Als Meckenheimer Blütenkönigin vertritt sie beim jährlichen „Apfelkabinett“ die Obstanbauregion Meckenheim und überreicht dem Regierungschef und seinen Bundesministerinnen und Bundesministern einen Korb mit köstlichen heimischen Äpfeln.

Wer gerne die 13. Meckenheimer Blütenkönigin werden möchte, sollte so mobil sein, dass auch Termine außerhalb Meckenheims wahrgenommen werden können. Vorkenntnisse zum Thema Obstbau sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Die Bewerberin sollte klären, ob der zeitliche Aufwand für die Amtszeit beruflich und familiär zu vereinbaren ist.

Die Kosten für die Anfertigung des Repräsentationskleides übernimmt die Stadt Meckenheim. Die Blütenkönigin kann das Kleid nach Ablauf ihrer ehrenamtlichen Regentschaft behalten.

Die Teilnahme am Auswahlverfahren zur Meckenheimer Blütenkönigin ist einfach: Unter www.meckenheim.de/bluetenkoenigin können die Kandidatinnen das Bewerbungsformular ausfüllen und mit einem aussagekräftigen Foto an die Stadt Meckenheim, Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus, Sonja Crämer, per E-Mail sonja.craemer@meckenheim.de schicken. Auskünfte dazu gibt es unter Telefon (02225) 917-217.

Die Bewerbungsfrist endet am 8. Dezember.