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Wirtschaft

TV-Star und Koch Sebastian Lege kürt HwK-Ausbildungs-Meisterin zur „Dessert-Königin Deutschlands“

Region/Koblenz – Pünktlich zu den Weihnachtsfeiertagen ist nun auch diese Frage beantwortet: Das beste Dessert Deutschlands macht eine Koblenzer Konditormeisterin! Das haben fünfzig Testesser im Rahmen der TV-Sendung „Lege kommt auf den Geschmack“ entschieden.

TV-Koch und Moderator Sebastian Lege ist bekannt für kernig-klare Worte und eine unverwechselbare Lache, Experimente, Analysen und Optimierungen im Umgang mit Lebensmitteln: „Sie sind meine Berufung“, sagt der gelernte Koch, der seit vielen Jahren auch im Fernsehen einen festen Platz hat. Für den Sender VOX wurde nun aufgegriffen, wer hierzulande das beste Dessert zubereitet. Mit dabei: Rowena Redwanz, 27-jährige Mitarbeiterin der Handwerkskammer (HwK) Koblenz. Die Konditor- und seit zwei Wochen auch Bäckermeisterin, ist eine Ausnahmeerscheinung. 2022 wurde sie im Wettbewerb Deutschlands beste Konditorin, reicht ihr Fachwissen seitdem als Ausbilderin und Dozentin an Lehrlinge wie auch angehende Meister weiter. 2023 meldete sich dann das Lege-Team und wollte wissen, ob sie sich vor laufender Kamera auf einen Wettbewerb zum besten Dessert einließe. Die Konkurrenz: ebenfalls Experten, darunter Sebastian Lege selbst. Der besucht dafür auch das Koblenzer „Zentrum für Ernährung und Gesundheit“ der HwK – und ist ziemlich beeindruckt von der Einrichtung wie auch seiner Konkurrentin Rowena: „Wenn Du es nicht draufhast, wer dann?“ Die Koblenzerin soll diese Erwartungen letztendlich erfüllen, denn beim großen Finale im Kölner Studio werden 50 Testesser die anonymisierten Desserts auf Geschmack, Aussehen und Komposition bewerten. „Die wussten nicht, wer hinter den leckeren Arbeiten steht und haben dann unabhängig voneinander Punkte vergeben.“ Das eindeutige Votum: zur Dessert-Königin Deutschlands wurde Rowena Redwanz gekürt!

„Das macht mich natürlich stolz und ich habe mich auch sehr darüber gefreut“, bekennt die HwK-Mitarbeiterin. Die auch feststellt, „dass man mit anderen Augen gesehen wird.“ Denn schon der Titel als Nummer eins der deutschen Konditoren 2022 hat ihr viel Respekt eingebracht. „Viele Meisterschüler sind älter als ich und das ist natürlich schon eine komische Situation, wenn ich als recht junge Dozentin sie unter meine Fittiche nehme.“ Auch der neue Titel wird positive Spuren hinterlassen „und ich teile mein Wissen gern mit den Teilnehmern der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung oder der Meistervorbereitungskurse.“

Auch Sebastian Lege schließt seine Sendung mit zwei klaren Botschaften pro Handwerk: „Rowena gönne ich den Sieg, weil sie eine Symbolfigur ist für das deutsche Handwerk ist.“ An die jüngeren Zuschauer, die noch über Berufspläne nachdenken, richtet er einen leidenschaftlichen Appell: „Lernt was im Handwerk, bitte!“ Die würde dann im Kammerbezirk Koblenz auch zu Rowena und das Team der HwK-Ausbilder führen.

Gibt es abschließend noch einen Tipp an die „Hobby-Konditoren“, die zu den Weihnachtsfeiertagen selbst das „Dessert-Königreich“ erobern wollen? „Das perfekte Dessert sollte aus mehreren Komponenten bestehen: etwas Cremiges sollte dabei sein, etwas Fruchtiges und auch etwas Crunchiges, damit jeder Gaumen angesprochen wird.“

 

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News

1,4 Millionen Besucher in Aachen – Weihnachtsmarkt-Beschicker* innen spenden 8.925 Euro an die Aachener Tafel

Aachen – Nach der 50. Saison des Aachener Weihnachtsmarktes neigt sich die Zeit des Budenzaubers dem Ende zu: Wie in jedem Jahr haben Beschicker*innen des Marktes an ihren Ständen für wohltätige Zwecke gesammelt. Durch diese Spende geben die Beschicker*innen des Aachener Weihnachtsmarktes der Stadt Aachen seit rund 30 Jahren etwas zurück. Dieses Jahr soll das Geld der Aachner Tafel zugutekommen.

„Der Weihnachtsmarkt ist eine besondere Zeit für Aachen. Ich sehe immer wieder gerne wie viele Menschen den Markt auch aus den Niederlanden und Belgien besuchen“, schwärmt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. Dieses Jahr verzeichnet der Markt geschätzt 1,4 Millionen Besucher*innen, die die 122 geschmückten Buden bestaunten. „In diesem Jahr waren die Umsätze erfreulich und wir sind glücklich, dass insgesamt auf dem Weihnachtsmarkt alles sicher und gut gelaufen ist“, freut sich Peter Loosen, Vorsitzender des Schaustellerverbandes. 90 Beschicker*innen des Aachener Weihnachtsmarktes beteiligten sich an der Aktion. Loosen sammelte die Spenden gemeinsam mit Martin Luhn, Beschicker und Aufsichtsratsmitglied des Märkte- und Aktionskreises City e.V., kurz MAC, ein.

Wohltätige Kund*innen

Dieses Jahr steuerten die Beschicker*innen 6.925 Euro bei und übertrafen so die Summe im letzten Jahr noch um weitere 120 Euro. „In Gesprächen mit den Beschicker*innen sagten mir viele: Uns fehlt es an nichts. Wir arbeiten gerne auf diesem wunderschönen Weihnachtsmarkt und freuen uns, von diesem Geld immer lokale Initiativen zu unterstützen“, erzählt Martin Luhn, von seiner Spendensammlung. Ganz besonders hat ihn gefreut, dass nicht nur die Beschicker*innen spendeten, sondern überraschenderweise dieses Mal auch einige Kund*innen zum eigenen Portemonnaie griffen: „Manchmal konnten die Beschicker*innen am Stand gar nicht so schnell ihren Geldbeuteln holen, wie unsere Kund*innen mir schon ihre Spenden entgegenhielten. Das war wirklich toll“, ist Luhn den Kund*innen dankbar. Der MAC, vertreten durch Manfred Piana und Till Schüler, stockte die Summe auf: „Wir wollten noch 2000 Euro dazu geben, damit es eine runde Sache ist.“ erklärt Schüler. So kommt für die Tafel eine Spende von 8.925 Euro zusammen. Besonders Familien stehen im Mittelpunkt der Spendenaktion.

„Das Geld ist bei der Tafel gut angelegt. Sie können die Aachener Familien mit verschiedenen Aktionen gut unterstützen. Besonders Weihnachten ist ein Fest, an dem wir es uns gut gehen lassen. Das sollten wir auch mit anderen teilen“, sagt die Oberbürgermeisterin bei der Scheckübergabe im Aachener Rathaus. Die Schecks und das Geld werden in den nächsten Tagen an die Aachener Tafel weitergeleitet.

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Tourismus

Der Ahrtal-Guide ist erschienen und gibt Gästen Infos und Inspiration

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Pünktlich zum Jahreswechsel ist druckfrisch der Ahrtal-Guide 2024 erschienen. Der Katalog gibt einen Überblick über alles, was das Ahrtal zu bieten hat:  Ob Wanderwege oder Weinbau, Gästeführungen oder Gruppenangebote, Freizeitaktivitäten oder Veranstaltungs-Highlights. Daneben präsentieren sich Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Gastronomiebetriebe.

„Wir freuen uns sehr, dass wir den Ahrtal-Guide rund drei Monate früher als im Jahr 2023 präsentieren können. Dank des großen Interesses von Kooperationspartnern, Veranstaltern und Gastgebern, die wesentlichen Input für die Inhalte liefern, konnten wir den Katalog wie geplant im Dezember fertigstellen“, erklärt Natalie Peil, Projektverantwortliche beim Ahrtal-Tourismus. Tourismus-Referentin Meike Carll ergänzt: „Der Ahrtal-Guide spiegelt auch den voranschreitenden Wiederaufbau im Tourismus wider, denn es sind mehr touristische Angebote, mehr Gastgeber, mehr Veranstaltungen und somit mehr Infos enthalten, die unseren Gästen Inspirationen für einen Aufenthalt im Ahrtal geben.“ War der Katalog 2023 noch 84 Seiten stark, ist die neue Ausgabe 2024 auf 106 Seiten angewachsen.

Der Ahrtal-Guide liegt ab sofort in den Tourist-Informationen Bad Neuenahr, Ahrweiler, Sinzig und Altenahr aus, ist online einsehbar oder kann kostenfrei bestellt werden. Infos gibt es unter ahrtal.de/service/gaesteinformationen. Einen Überblick über alle Angebote und geöffneten Betriebe finden Gäste auch online unter ahrtal.de/fuer-dich-da

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Wirtschaft

Die Welt zu Gast bei der HwK – Ausland setzt auf die Expertise der Koblenzer Handwerkskammer

Region/Koblenz – Zusammenarbeit ohne Grenzen – Die Handwerkskammer (HwK) Koblenz empfängt regelmäßig internationale Delegationen, die auf das Know-how der Kammer vertrauen. „Wir freuen uns über das starke Interesse aus dem Ausland. Das spricht für die Güte des Handwerks in Rheinland-Pfalz und natürlich auch für die Arbeit und das Ansehen unserer Kammer.

Das Handwerk gemeinsam stark zu machen, das sehen wir als zentrale Aufgabe bei unserem internationalen Engagement. So ist es ein zukunftsweisendes Anliegen, das Ausbildungsniveau und die Qualitätsstandards im Handwerk auf hohem Level anzugleichen“, erklärt HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich. Zentrale Themen der Konsultationen, zu denen hochrangige Vertreter aus Politik und Bildungseinrichtungen ihrer Heimatländer nach Koblenz reisen, sind vor allem das duale Ausbildungssystem und die Organisationsstruktur des Handwerks in Deutschland.

Auch in den vergangenen Wochen besuchten vor diesem Hintergrund zahlreiche internationale Delegationen die HwK Koblenz. So interessierte sich der sechsköpfige Ausschuss einer Behörde für berufliche Qualifikationen in der Türkei unter anderem für die Zertifizierung der Handwerkskammer als Bildungseinrichtung. Vertreter von Ministerien und Leiter von Bildungsbehörden aus den Ländern Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan und Kirgisistan besuchten nicht nur die Kammer und ihre Ausbildungsstätten. Die HwK nahm die Gäste mit auf Tour in Unternehmen, so in die Werkstätten des Ausbildungsbetriebes Globus Handelshof St. Wendel GmbH in Zell (Mosel), zur Hochschule Koblenz für einen Austausch über duale Studiengänge im Handwerk und zur Carl Benz Schule Koblenz, der Berufsbildenden Schule Technik.

Beim Besuch von Kammervertretern aus der französischen Region Bourgogne-Franche-Comté wurde die Zusammenarbeit zu Themen wie Fachkräftesicherung, Digitalisierung und nachhaltige Entwicklung im Handwerk bekräftigt. Derweil interessierte sich eine Delegation aus Kasachstan, bestehend aus Vertretern von Berufsbildungsbehörden und Schulen sowie aus Fachkräften, besonders für das Thema der beruflichen Weiterbildung. Ganze 26 Teilnehmer umfasste die Gruppe von Unternehmerinnen im Handwerk aus Albanien, Kosovo, Mazedonien, Montenegro, Serbien und der Ukraine, die sich im Rahmen eines Kongresses bei der HwK eingehend über die Rolle und Perspektiven des Unternehmertums im Handwerk informierten.

Einen weiten Weg zum Koblenzer Handwerk zurückgelegt hatte eine Delegation mit Leitern von Berufsbildungsbehörden und Schulen aus Madagaskar. Auf Einladung des Auswärtigen Amtes organisierte das Goethe-Institut eine Informationsreise zur dualen Ausbildung in Deutschland. Der einzige Stopp außerhalb von Berlin: Koblenz. Bei einem von der HwK organisierten Betriebsbesuch im Ausbildungsbetrieb Globus in Zell (Mosel) erhielt die Delegation praxisbezogene Einblicke in den Ausbildungsalltag von Handwerksberufen. Ebenso interessiert zeigten sich die internationalen Gäste zu den Ausführungen der Kursleiter in den HwK-Ausbildungsstätten. Dort nahmen sie auch die Gelegenheit wahr, sich mit angehenden Gesellen und Meistern verschiedener Gewerke über das duale Berufsbildungssystem in Deutschland auszutauschen.

Auch das kosovarische Wirtschaftsministerium, das derzeit an einer Aktualisierung des dort seit 2004 bestehenden Handwerksgesetzes arbeitet, stützt sich auf die Fachkompetenz der HwK Koblenz. Nach intensivem Beratungsaustausch im Vorfeld durfte die Kammer jüngst den Vizeminister und Vertreter des Ministeriums für Industrie, Unternehmertum und Handel Kosovo persönlich begrüßen. In Koblenz ließ sich die Delegation insbesondere zur Klassifizierung von Berufen, zur Rolle und Aufgaben der Handwerkskammer und zur Finanzierung beraten. Ergänzt wurde der Informationsaustausch durch einen Vortrag zu den Gesetzgebungsverfahren in Deutschland von Dr. Martin Hummrich, Leiter der Abteilung Mittelstand und Innovation im Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz.

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Wechsel an der Spitze des Themenbereichs Ehrenamt im Fußballverband Rheinland

Region/Koblenz – Der bisherige Landesehrenamtsbeauftragte Jörg Ehlen widmet sich auf beruflicher Ebene einer neuen Tätigkeit in Westfalen, sein Nachfolger ist Patrik Klos aus Singhofen. Der 45-Jährige wurde bereits Ende Oktober durch das Präsidium des FVR berufen und wird durch seinen Vorgänger bei der Einarbeitung unterstützt. Ehlen hatte die Aufgabe neun Jahre lang wahrgenommen und wurde unter anderem mit der silbernen Ehrennadel des FVR und der DFB-Ehrenamtsurkunde ausgezeichnet.

„Ich befinde mich im Übergang zu einer beruflichen Veränderung und übernehme das Amt des Justitiars und Leiters der Rechtsabteilung beim Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen“, erläutert Ehlen. „An die vielen tollen Begegnungen mit engagierten ehrenamtlichen Mitarbeitern unserer Vereine denke ich gerne zurück. Es entstanden enge Kontakte zu den Kolleginnen und Kollegen anderer Landesverbände, die auch weiter gepflegt werden. Darüber hinaus waren gerade die Einführung der Vereinsehrungen vor Ort und die U30-Netzwerktreffen meiner Ansicht nach Meilensteine, die der DFB-Aktion Ehrenamt Aufmerksamkeit auch bei anderen Zielgruppen gebracht haben.“

Seinem Nachfolger wünscht er alles Gute und viel Freude bei der Tätigkeit – und ist sich sicher, dass sein bisheriges Amt weiterhin in guten Händen ist: „Patrik kommt aus der Vereinsarbeit, er weiß, wie die Basis tickt, und er hat einen sehr guten Draht zu jungen Leuten“, sagt Ehlen. „Er wird dieses Amt sehr gut ausfüllen und neue Akzente setzen. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass er seinen eigenen Weg geht.“

Klos ist ein engagierter Ehrenamtler in seinem Verein TuS Singhofen (Kreis Rhein-Lahn), seit 1985 als Fußballer, zwischenzeitlich als Jugendtrainer und Spielertrainer der zweiten Mannschaft, aktuell als Jugendleiter und 2. Vorsitzender des Vereins. „Jörg hat neun Jahre lang einen fantastischen Job als Landesehrenamtsbeauftragter gemacht, viele Dinge angestoßen, eigene Ideen eingebracht und ist seinen Gesprächspartnern immer auf Augenhöhe begegnet. Der FVR verliert einen tollen Ehrenamtler und Menschen“, meint Klos. Nun wird er seine Schwerpunkte setzen – und rückt dabei zwei Bereiche in den Fokus: „Die Gewinnung und die Bindung von Ehrenamtlern liegen mir besonders am Herzen“, sagt er. „Die Gewinnung deshalb, da es notwendig ist, in den Vereinen, Kreisen und Verbänden als auch bei den Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern für Nachwuchs in den unterschiedlichsten Funktionen zu sorgen und zudem die Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen. Die Bindung ist insbesondere vor dem Hintergrund wichtig, dass es notwendig ist, den ehrenamtlich Tätigen in den Vereinen, Kreisen und Verbänden den notwendigen Respekt und die verdiene Wertschätzung entgegenzubringen.“

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Wirtschaft

Neuer DHL Paketshop in Grafschaft-Vettelhoven eröffnet

Grafschaft – DHL hat in der vergangenen Woche einen neuen Paketshop beim Unternehmen TN-MATIC GmbH & Co. KG an der Escher Straße 26 in der Ortschaft Vettelhoven in der Gemeinde Grafschaft (bei Bad Neuenahr-Ahrweiler) in Betrieb genommen. Die Öffnungszeiten des Paketshops: Montag bis Freitag: 08:30 Uhr bis 16:00 Uhr.

Damit bauen Deutsche Post und DHL die Zahl ihrer Standorte für die Paketeinlieferung weiter aus. Der neue Paketshop bietet die Annahme von frankierten Päckchen, Paketen und Retouren. Auch werden Brief- und Paketmarken verkauft. Für die Kundinnen und Kunden werden neben den Postfilialen und Packstationen so neue Standorte geschaffen, an denen sie ihre Pakete schnell und problemlos einliefern können. Außerdem können Kundinnen und Kunden dort auch den Service „Postfiliale Direkt“ nutzen und sich Sendungen direkt an den Paketshop senden lassen, um sie später dort abzuholen.

Unter deutschepost.de/standorte werden Kundinnen und Kunden alle Standorte von Postfilialen und DHL Paketshops inklusive Öffnungszeiten anhand einer Karte aufgezeigt. Standorte von Briefkästen und deren Leerungszeiten sowie die Standorte der rund um die Uhr verfügbaren Packstationen und Poststationen sind dort ebenfalls zu ermitteln.

DHL Paket hat derzeit rund 10.400 Paketshops eingerichtet. Deutsche Post und DHL verfügen aktuell über mehr als 36.300 Paketannahmestellen bundesweit und sind für die Verbraucherinnen und Verbraucher überall erreichbar.

Ähnlich wie bei den Partner-Filialen und Verkaufspunkten setzt DHL bei den Paketshops auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Kaufleuten im Einzelhandel und deren Kundenorientierung, verbunden mit entsprechenden Öffnungszeiten des lokalen Handels. In den DHL Paketshops können die Verbraucher Pakete, Päckchen und Retouren einliefern und erhalten damit neben den bereits bestehenden rund 12.900 Postfilialen und mehr als 13.000 Packstationen eine weitere Möglichkeit, um etwa Retourensendungen mit Beleg abzugeben.

Freigemachte Pakete und Päckchen wie auch Retouren können – zur Entlastung von Kundinnen und Kunden sowie Filialen – auch direkt den Paketzustellkräften mitgegeben werden, die Kundinnen und Kunden erhalten eine Quittung mittels eines mobilen Druckers. Dabei entstehen keinerlei weitere Zusatzkosten.

Geschäftsleute, die Interesse an einem DHL Paketshop haben, können sich im Internet informieren und bewerben unter deutschepost.de/partner-werden.

 

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Neuer Ärztlicher Direktor für das Krankenhaus Mechernich

Mechernich – Zum 1.1.2024 tritt Dr. med. Ulf Peter Schmidt den Posten des Ärztlichen Direktors am Standort Mechernich an. Er folgt damit auf Dr. med. Peter Wirtz, der sich zum Jahresende in den Ruhestand verabschiedet. Dr. med. Peter Wirtz stieg 1995 als Leitender Abteilungsarzt Kardiologie im Krankenhaus Mechernich ein. Seit 1999 leitete er als Chefarzt die Klinik für Kardiologie – und später auch Rhythmologie – und vertrat in der übergreifenden Funktion des Ärztlichen Direktors seit 2012 die Interessen seiner ärztlichen Kolleginnen und Kollegen.

Diese Funktion geht nun auf Dr. Ulf Peter Schmidt über, der seit 2010 als Chefarzt die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Mechernich leitet. Nach verschiedenen beruflichen Stationen in den Universitätskliniken Essen und Münster, dem Klinikum Herford sowie dem Kantonspital Baden in der Schweiz, zog es ihn 2009 nach Mechernich. Seither ist er in Kommern beheimatet und dem Krankenhaus hier treu verbunden.

Impulsgeber und zentraler Kommunikator in herausfordernden Zeiten

Als kommunikatives Bindeglied zur Geschäftsführung und Pflegedienstleitung behielt Dr. Wirtz stets den allumfassenden Blick für ein gelungenes, lösungsorientiertes Zusammenspiel der verschiedenen Fachdisziplinen. Diese repräsentierte er mitunter auf den jährlichen Klausurtagungen sowie in verschiedenen Kommissionen und Gremiensitzungen. Gleichzeitig setzte er sich dafür ein, das Lehrkrankenhaus der Universität Bonn als attraktive und moderne Ausbildungsstätte für Ärzte und PJler aufzustellen.

Ein Weg, den sein Nachfolger nicht nur fortführen, sondern mit eigenen Impulsen weiter gestalten will. „Aktuell befinden wir uns in politisch bedingt schwierigen Zeiten, die unser Krankenhaus vor einige Herausforderungen stellen.“ Den zunehmenden Personalmangel sieht Dr. Schmidt dabei als einen wesentlichen Arbeitsschwerpunkt. „Wir müssen weiterhin attraktive Angebote schaffen, um ärztliche Nachwuchskräfte zu gewinnen und sie auch langfristig zu halten.“

Den Teamgedanken lebt der erfahrene Chirurg nicht nur im eigenen Fachbereich vor, sondern setzt sich dafür ein, auch interdisziplinär immer einen gemeinsamen Konsens, zu finden. Als Mitglied im KV-Vorstand baut er auf ein gut funktionierendes regionales wie überregionales Netzwerk. „Es ist wichtig, immer im Austausch zu bleiben und auf ein gemeinsames Verständnis hinzuarbeiten. Dafür will ich mich stark machen. Wir sitzen schließlich alle im gleichen Boot“, erklärt Dr. Schmidt.

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Wirtschaft

BITMi-Jahresprognose für 2024 – IT-Mittelstand zeigt sich stabil

Aachen – Großteil der IT-Mittelständler rechnet mit Umsatzwachstum – Verhaltene Prognose für die deutsche IT-Branche – Größte Herausforderung bleibt der Fachkräftemangel, dicht gefolgt von Inflation, Wirtschaftslage sowie der geringen politischen Priorisierung der digitalen Transformation – KI wird auch für 2024 als größter Digital-Trend prognostiziert.

Die Jahresprognose des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) zeigt: Der Großteil der mittelständischen IT-Wirtschaft hat weiterhin einen positiven Ausblick auf das neue Jahr für das eigene Unternehmen, erwartet aber eine Stagnation oder Verschlechterung der Situation der deutschen Digitalbranche insgesamt. So rechnen über die Hälfte (57 Prozent) der dafür befragten IT-Mittelständler mit einer Umsatzsteigerung.

Ein Drittel erwartet einen gleichbleibenden Umsatz im kommenden Jahr. Gleichzeitig gehen fast 30 Prozent von einer Verschlechterung und nur 40 Prozent von einer Verbesserung der Situation der deutschen IT-Branche aus. Ein Grund für diesen gegenüber dem Vorjahr kritischeren Ausblick ist die weiterhin schwierige Wirtschaftslage, aber auch die geringe Priorität, die die Digitalisierung derzeit in der Politik erfährt.

Beides sehen etwas über die Hälfte (56 Prozent) als größte Herausforderungen für die Digitalwirtschaft. Eine weitere Herausforderung für fast ein Viertel der Befragten sind gesetzliche Regulierungen, die Pflichten und Kosten auferlegen, die besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine große Last darstellen.
„Trotz der Wirtschaftslage steht der IT-Mittelstand auf stabilen Beinen und zeigt sich weiterhin leistungsstark.

Allerdings schlägt sich die ernüchternde Digitalpolitik der Regierung deutlich in seiner Prognose für das kommende Jahr nieder“, kommentiert BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün. „Die IT-KMU, die unsere Digitalwirtschaft prägen, haben das Potenzial, durch Alternativangebote zu Tech-Giganten aus den USA und China unsere digitalen Abhängigkeiten zu reduzieren. Wenn die Digitalisierung in der Politik weiterhin solch geringe Priorität erfährt, droht dieses Potenzial ungenutzt zu bleiben“, erklärt er weiter.

Die größte Herausforderung für den IT-Mittelstand bleibt allerdings der Mangel an IT-Fachkräften, wie 59 Prozent angeben. So haben fast 80 Prozent der Befragten unbesetzte IT-Stellen in ihrem Unternehmen. Der größte Digital-Trend des neuen Jahres wird Künstliche Intelligenz bleiben. Die überwältigende Mehrheit ist davon überzeugt, dass uns deren Anwendung, Einbindung, Weiterentwicklung und Regulierung auch im neuen Jahr beschäftigen wird.

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Top-Themen

Digitale Sirenen in Mayen warnen Bewohner vor Katastrophen

Mayen – Landkreis Mayen-Koblenz baut Katastrophenschutz weiter aus – Die fatalen Überschwemmungen im Juli 2021, von denen das Ahrtal sowie Teile von Mayen-Koblenz betroffen waren, haben deutlich gemacht, wie wichtig ein funktionierendes Frühwarnsystem ist. Aus diesem Grund wird im Landkreis unter anderem der Ausbau des digitalen Sirenennetzes vorangetrieben. Die Stadt Mayen hat ihr Netz als erste Kommune mit zehn neuen Sirenen modernisiert. Gefördert wird die Installation digitaler Sirenen durch den Bund und das Land. Der Kreis reicht die Förderungen an die Kommunen weiter und stockt diese soweit auf, dass die Kommunen einzig einen Betrag von 6.000 Euro pro Sirenenstandort zu tragen haben. Der Förderbescheid für die Stadt Mayen konnte jüngst durch Landrat Dr. Alexander Saftig an den Mayener Oberbürgermeister Dirk Meid übergeben werden.

Landrat Dr. Alexander Saftig sieht den Ausbau des digitalen Sirenennetzes als wichtigen Schritt für den Katastrophenschutz im Kreis. „Deutschlandweit hat man Lehren aus den tragischen Ereignissen im Ahrtal gezogen. Dieses folgenschwere Ereignis hat uns verdeutlicht, wie wichtig der Katastrophenschutz und die rechtzeitige Warnung der Bevölkerung ist. Genau diesen Vorteil bringen die digitalen Sirenen mit sich und die Stadt Mayen hat hier eine wichtige Vorreiterrolle übernommen“, betonte Landrat Dr. Alexander Saftig. Oberbürgermeister Dirk Meid schloss sich den Worten des Landrates an und dankte dem Landkreis für die Überbringung des Förderbescheids. „Ich freue mich sehr, über die finanzielle Unterstützung. Mayen hatte als erste Kommune im Landkreis Mayen-Koblenz in digitale Sirenen investiert, als es noch keine Fördermöglichkeiten gab. In der kommunalen Familie war aber von Anfang an klar vereinbart, dass Mayen auch nachträglich partizipieren würde“, erklärte Meid.

Das Besondere an den modernen Sirenen ist, dass sie bei Bedarf nicht nur angemessen laut aufjaulen, sie sind auch digital ansteuer- und für Sprachdurchsagen nutzbar. So können der Bevölkerung sofortige Verhaltensanweisungen gegeben werden, um der Gefahr richtig zu begegnen. Alte analoge Sirenen geben lediglich Heultöne wieder.

Auch alle anderen Kommunen im Landkreis wollen ihr Sirenennetz in den kommenden Jahren modernisieren. Der vollständige Auf- und Umbau des Warnnetzes wird drei bis vier Jahre dauern. Die digitalen Sirenen werden dann ausschließlich zur Warnung der Bevölkerung und nicht mehr zur Alarmierung der Feuerwehr eingesetzt.

 

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Politik

Neue Digitale Wissensdatenbank schafft endlich Transparenz

Region/Berlin – Seit gestern ist das neue und informative Digitalportal für Daten um Sucht und Drogen online. Zentrale Daten, vielfältige Fakten und Informationen rund um Sucht und Drogen werden aktuell und kompakt bereitgestellt. Das hatte der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen Burkhard Blienert am Anfang des Jahres angekündigt und verkündet nun Vollzug: „Wir gehen mit der Zeit und sich ändernden Anforderungen: Papierausgaben sind gut und wichtig, aber online ist schneller, unkomplizierter und für mehr Nutzende zugängig. Die entscheidenden Daten werden nun mit dem neuen Online-Portal zentral gesammelt und so aufbereitet, dass sie vom Laien bis zur Fachkraft jede*r gut nutzbar werden. Wer das neue Datenportal verwendet, kann sicher sein, dass qualitativ hochwertige und – ganz wichtig – aktuelle Informationen abgebildet werden.“

Der Schwerpunkt des Portals liegt auf der interaktiven, grafischen Darstellung von wissenschaftlichen Daten. Nutzer*innen können die Informationen, die sie interessieren, aussuchen und nach verschiedenen Kriterien grafisch zusammenstellen – etwa nach Geschlecht, Alter oder problematischem Konsum und ähnlichem. Angereichert sind die faktenbasierten Seiten mit kurzen und prägnanten Informationstexten zum Hintergrund. Auch das ein oder andere Statement des Drogenbeauftragten bietet eine politische Einordnung für Laien und Fachinteressierte. Zudem sind für das fachinteressierte Publikum wissenschaftliche Quellverweise sowie weiterführende Fakten übersichtlich verlinkt.

Verfügbar sind über das Online-Portal wissenschaftlich fundierte Informationen unter anderem auch zur Verbreitung des Substanzgebrauchs, zu sozialen und gesundheitlichen Folgen sowie zu Prävention, Behandlungsnachfrage und Schadensminderung.

Bisher müssen entsprechende Informationen aus verschiedenen Quellen mühsam und zeitraubend zusammengestellt werden. Viele Informationen sind sind nicht allgemein verständlich dargestellt, so dass das verfügbare Wissen seine Wirkkraft nicht in Gänze entfalten kann. Das Portal wurde gemeinsam mit dem Institut für Therapieforschung (ift) aufgesetzt, mit ihm ist auch die weitere Datenpflege geplant.

Unter diesem Link ist das Datenportal zu finden: https://datenportal.bundesdrogenbeauftragter.de/