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Infoabend zum Bahnhofsvorplatz in Kall am Donnerstag, 17. September 2020

Kall, 14.09.2020 – Wie wird der Bahnhofsvorplatz in Kall aussehen, wenn die Gesamtarbeiten abgeschlossen sind? Darüber informiert das Quartiersmanagement am Donnerstag, 17. September, 18.30 Uhr, in einer Informationsveranstaltung, der Ort wird noch bekannt gegeben. Über den Termin unterrichtete Bürgermeister Hermann-Josef Esser die Mitglieder des Gemeinderates in der jüngsten Sitzung.

Dort stand das Thema Bahnhofsvorplatz auch auf der Tagesordnung. Mehrheitlich wurde von den Fraktionen die gelungene Öffentlichkeitsarbeit der Verwaltung gelobt, es war sogar von einem „Musterbeispiel für Bürgerbeteiligung und Bürgerinformation“ die Rede.

Ein Überblick über die Maßnahmen, die auf der Bahnhofstraße geplant sind. Zu erkennen ist, dass die Bahnhofstraße einen Allee-Charakter erhalten soll. Grafik: Raumplan/pp/Agentur ProfiPress

Das Projekt war 2016 den Bürgern nicht nur vorgestellt worden. Sie konnten aktiv in zwei Bürgerwerkstätten an den Plänen mitwirken. Unter allen vorgestellten möglichen Projekten hatte sich eine überwältigende Mehrheit der Teilnehmer für die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes und der Bahnhofstraße zum Start des Integrierten Handlungskonzepts ausgesprochen, noch vor der Realisierung eines Urftauenparks.

An den Platz wurden damals besondere Anforderungen gestellt, weshalb eine Komplettbegrünung, etwa mit Rasen, nicht möglich ist. Bereits in der ersten Bürgerwerkstatt im Juli 2016 wurde klar, dass der Bahnhofsvorplatz das „Willkommens-Tor“ von Kall werden sollte. Der Wunsch der rund 80 Bürger, die an dem Termin teilgenommen hatten: Die Aufenthaltsqualität auf dem Bahnhofsvorplatz sollte verbessert werden, etwa durch eine ebenerdige, barrierefreie Gastronomie in einem der beiden Geschäftshäuser, die den Platz flankieren sollen.

Pläne seit vier Jahren bekannt

Nur zweieinhalb Monate später wurde das Projekt „Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes“ in einer weiteren Bürgerwerkstatt, zu der 50 Kaller kamen, konkretisiert. Die Planer um Professor Rolf Westerheide und Uli Wildschütz aus Aachen hatten schon damals von einer großen, ebenerdigen Fläche vor dem Bahnhof gesprochen, von der eine hohe Treppe zum Gebäude führen solle.

Der Platz sollte, so die Vorstellung der Planer und Bürger, zum Dreh- und Angelpunkt für Kall werden und dem Wochenmarkt, einem eventuellen Weihnachtsmarkt und sonstigen Festen und Veranstaltungen eine mögliche Heimat bieten. In der Mitte der Treppe befindet sich eine Bühne, die laut Planer auch für Konzerte genutzt werden könne. Unter der Bühne ist ein Stück Römerkanal sichtbar, in der Mitte des Platzes entsteht eine Wasserfontäne, die etwa einen halben Meter hoch sprudelt. Das Wasser wird dann durch eine flache Spur in den Römerkanal geleitet, wo es abfließt. Im Winter und während Veranstaltungen kann das Wasserspiel abgestellt werden.

Zwingend notwendig, so hieß es damals, sei aber auch die Umgestaltung der Bahnhofstraße selbst. Diese soll Allee-Charakter erhalten. Bahnhofsvorplatz und Straße gehen optisch eine Symbiose ein, die Baumreihen in dem Bereich sollen ein U ergeben mit der Öffnung hin zum Bahnhof. Deutlich mehr Grün wird es stattdessen vor dem Rathaus geben, wo ebenfalls eine Umgestaltung ansteht.

Die Kritik, die vor allem in den sozialen Medien zuletzt laut geworden war, teilte die Politik nicht. Maßnahmen sollten erst bewertet werden, wenn sie abgeschlossen seien, so der Tenor. Dennoch gab es Vorschläge und Anregungen. So hatte die Verwaltung vorgeschlagen, den Platz außerhalb von Veranstaltungen mit mobiler Begrünung attraktiver zu gestalten. Außerdem solle darüber nachgedacht werden, wie man den Platz flankieren könne, solange es die beiden gewünschten Geschäftshäuser nicht gibt.

Wer an der Informationsveranstaltung teilnehmen möchte, muss sich wegen der Corona-Bestimmungen bis Freitag, 11. September, anmelden. Dies erfolgt entweder über eine E-Mail an Herrn Tobias Feld tfeld@kall.de oder per Telefon (02441/888-0). Die Örtlichkeit, deren Größe sich nach den Anmeldezahlen richtet, wird ab Montag, 14. September, auf der Homepage der Gemeinde und in anderen Medien bekannt gegeben.

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Erste digitale Ausbildungsmesse im Kreis Ahrweiler – Kreiswirtschafts-förderung bringt Schüler und Unternehmen zusammen

Ahrweiler, 14.09.2020 – Wie finden Ausbildungsbetriebe und junge Leute, die einen Ausbildungsplatz suchen, in diesen Tagen zueinander? Wie können sie sich über Inhalte und Anforderungen austauschen? Wo können die künftigen Azubis ihre Fragen loswerden? Die erste digitale Ausbildungsmesse im Kreis Ahrweiler gibt Antworten. Sie wird gemeinsam von der Kreiswirtschaftsförderung, der Online-Plattform FindMe! und dem Arbeitskreis SchuleWirtschaft Ahrweiler in der Woche vom 5. bis 9. Oktober ausgerichtet.

„Die Ausbildung junger Menschen und ihre berufliche Zukunft ist und bleibt eine tragende Säule der heimischen Wirtschaft“, betont Landrat Dr. Jürgen Pföhler. „Ich freue mich, mit der ersten digitalen Berufs- und Ausbildungsmesse im Kreis Ahrweiler den Schülerinnen und Schülern sowie den Unternehmen eine Möglichkeit anbieten zu können, in Kontakt zu kommen.“

Tino Hackenbruch, Leiter der Kreiswirtschaftsförderung, ergänzt: „Wegen der Corona-Pandemie kann der Ausbildungstag im Kreis Ahrweiler nicht wie gewohnt als Präsenzveranstaltung stattfinden. Aus diesem Grund haben wir mit der Ausbildungsmesse erstmalig ein digitales Angebot für unsere Unternehmen geschaffen, die sich virtuell und standortunabhängig bei den Schülerinnen und Schülern vorstellen können.“

Die Unternehmen registrieren sich im Vorfeld über eine Webplattform und wählen ein Zeitfenster aus. Sie können sich mit den jungen Leuten unterhalten, aber auch mit Live-Präsentationen die Nachwuchskräfte für sich begeistern. Für alle Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen im Kreis ist die Teilnahme kostenfrei, Unternehmen zahlen einmalig 75 Euro. Das Start-up FindMe! aus Koblenz stellt über seine Plattform den Erstkontakt zwischen Firmen und Interessenten her. Die gesamte Kommunikation läuft für die Schülerinnen und Schüler während der Ausbildungsmesse bequem auf dem Smartphone.

Anmeldungen von Unternehmen sind ab sofort möglich unter messen@findme-app.com. Weitere Informationen: findme-app.com.

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„Mäusebande“ hat sich gut in Jakobwüllesheim eingelebt

Jakobwüllesheim, 14.09.2020 –  Einen Monat nach der Eröffnung der Kreismäuse-Kindertagesstätte „Mäusebande“ in Jakobwüllesheim hielten die 15 Kinder und das Team von Einrichtungsleiterin Josefa Schleich Besuch von Landrat Wolfgang Spelthahn und Joachim Kunth, Bürgermeister der Gemeinde Vettweiß. „Ja, wir haben uns alle schon gut eingelebt“, berichtete sie den Gästen, zu denen auch Elke Ricken-Melchert, Vorstand des Kindergartenträgers Kreismäuse AöR, und Peter Kaptain, Geschäftsführer der Gesellschaft für Infrastrukturvermögen mbH des Kreises (GIS), zählten. Die GIS hatte die Containeranlage an der verkehrsarmen Stichstraße Hahnenfeld erweitert. „Die Kinder werden bei uns ganz behutsam an das Zusammenleben in der Gruppe gewöhnt. Wir wollen es ihnen hier so gemütlich wie möglich machen“, erzählte die Leiterin beim Gang durch die Räume.

Die Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schulalter werden von vier Fachkräften und einer Auszubildenden betreut. Josefa Schleich formulierte ihr gemeinsames Ziel so: „Wir wollen die Kinder eines Tages selbstbewusst in Schule entlassen.“ Landrat Wolfgang Spelthahn, Verwaltungsratsvorsitzender der Kreismäuse AöR, und Bürgermeister Joachim Kunth waren gleichermaßen davon überzeugt, dass die „Mäusebande“ in der Kreismäuse-Kita viel fürs Leben lernt. Geplant ist, dass die Kita im kommenden Jahr in die ehemalige Schule in Vettweiß umziehen wird. Diese wird zurzeit zu einer dreigruppigen Kita umgebaut.

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Elfte Jugendfeuerwehr im Stadtgebiet Mechernich: Endlich die erste Übung

Mechernich-Weiler am Berge, 14.09.2020 – Die Jugendfeuerwehr im Stadtgebiet Mechernich, ohnehin die mitgliederstärkste im gesamten Kreisgebiet, wird noch größer. Die Löschgruppe Weiler am Berge hat die insgesamt elfte Jugendfeuerwehrgruppe gegründet. Vom Start weg haben sich ihr 13 Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren, darunter drei Mädchen, angeschlossen. Ein weiteres Mädchen, das noch keine zehn Jahre alt ist, kommt im Januar dazu.

Offizieller Start war am 1. März – doch dann kam Corona und der sofortige Stillstand jeglicher Aktivitäten. „Wir haben alle Termine der Jugendfeuerwehren abgesagt“, erklärt Stadtjugendfeuerwehrwart Ingo Esser. Doch Ende August konnten die 13 Jungen und Mädchen mit Jugendwart Sascha Leisch und den Betreuern Christoph Tillenburg und Christian Kneuttinger endlich ihre erste Übung abhalten.

Zuerst gab es ein wenig Theorie, wie Christoph Tillenburg berichtete. Den Nachwuchskräften wurde die Unfallverhütungsvorschrift Feuerwehren vorgestellt, damit sie wissen, wofür die Feuerwehr da ist und wie man sich verhält. Dann ging es an die Praxis.

Immer wieder sei es vorgekommen, dass Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr beitreten wollten. Zuletzt waren es vor rund drei Jahren vier Kinder im Dorf, die mitmachen wollten. Weil sich eine eigene Gruppe zu dem Zeitpunkt noch nicht lohnte, schlossen sich die vier Kinder der Jugendfeuerwehr in Wachendorf an. Doch das Interesse wuchs, weshalb die Löschgruppe Weiler zur Gründungsversammlung am 1. März einlud.

Löschgruppenführer Gerd Dederichs stand von Anfang an hinter der Idee. Auch ihm war es daran gelegen, die Jugend mehr einzubinden. „Als Löschgruppenführer kann ich aber nicht alles machen, weshalb ich froh bin, mit Sascha Leisch einen Jugendfeuerwehrwart gefunden zu haben“, sagte Dederichs.

Mittlerweile waren auch die äußeren Umstände gegeben. Das Gerätehaus war bereits im vergangenen Jahr wegen der Anschaffung des neuen Fahrzeugs vergrößert worden. Der ehemalige Mannschaftsraum steht nun der Jugendfeuerwehr zur Verfügung, sodass auch Christoph Tillenburg zugibt: „Früher hatten wir nur ein Tragkraftspritzenfahrzeug, jetzt mit dem Löschgruppenfahrzeug macht die Arbeit deutlich mehr Spaß.“ Lediglich bei Ausflügen muss auf Privatautos zurückgegriffen werden – es sei denn, eine andere Löschgruppe stellt ein Mannschaftstransportfahrzeug zur Verfügung.

In Zukunft trifft sich die Jugendfeuerwehr zweimal pro Monat an einem Donnerstag zur Übung. Einmal im Monat findet außerdem eine Zugübung statt – die derzeit wegen der Corona-Pandemie aber ausgesetzt ist. In Kürze soll darüber hinaus ein Essen mit der Jugendfeuerwehr aus Wachendorf stattfinden, als Dank dafür, dass sie bisher für die Kinder und Jugendlichen aus Weiler am Berge eine Heimat waren.

Kinder aus Weiler am Berge und aus Holzheim, die ebenfalls Interesse an der Jugendfeuerwehr haben, werden gebeten, sich bei Löschgruppenführer Gerd Dederichs sowie bei Jugendwart Sascha Leisch zu melden.

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Dauner Unternehmen TechniSat spendet 10.000 Gesichtsschutz-Masken für die HSD

Daun/Düsseldorf, 11.09.2020 – Die Klausuren Phase ist weitgehend beendet. Doch ab dem Herbst wird der Lehrbetrieb wieder beginnen und durch zumindest vereinzelte Präsenzlehrveranstaltungen heißt das auch, dass wieder mehr Personen auf dem Gelände sein werden, die sich und ihre Mitstudierenden natürlich entsprechend schützen müssen: In den Gebäuden der Hochschule besteht Maskenpflicht.

Um die Studierenden und Beschäftigten ausreichend mit Masken auszustatten, hat die Geschäftsführung der TechniSat Digital GmbH aus Daun der Hochschule Anfang September 10.000 mehrlagige Community-Masken mit HSD-Logoaufdruck gespendet.

Die Masken stammen aus der eigenen TechniSat-Produktion und wurden in Schöneck im sächsischen Vogtland gefertigt. Bei der Produktion der Masken setzt TechniSat auch beim Grundstoff auf Qualität „Made in Germany“ und bezieht das wertvolle Meltblown-Vlies von der TechniSat Schwesterfirma TechniForm aus der Eifel. TechniSat ist einer der führenden deutschen Hersteller von Produkten der Unterhaltungselektronik und durch den Geschäftsführer, Peter Lepper, sowie dessen Ehefrau Doris G. Lepper, Gründerin der LEPPER Stiftung, der Hochschule Düsseldorf bereits seit langem eng verbunden. Hierzu gehören etwa das finanzielle Engagement für das geplante Zentrum für Digitalisierung und Digitalität oder die Teilnahme am Deutschland-Stipendienprogramm.

So ist auch die Präsidentin der HSD, Prof. Dr. Edeltraud Vomberg, begeistert über die weiterhin gute Fortsetzung der Kooperationen: „Über das Angebot, uns 10.000 Masken zu spenden, habe ich mich sehr gefreut und bedanke mich ganz herzlich bei der Geschäftsführung der TechniSat Digital GmbH“. „Mit unserer Spende möchten wir zur reibungslosen und sicheren Wiederaufnahme des Lehrbetriebs beitragen. Denn dieser kann nur gewährleistet sein, wenn Studierende und Lehrkräfte einfacheren Zugang zu hochqualitativen Masken haben“, so Stefan Kön, Geschäftsführer TechniSat Digital GmbH.

Spätestens zu Beginn des Wintersemesters werden die Masken an die Studierenden weitergegeben. Einige Studierende, die auch während der Semesterferien im Studierenden Support Center arbeiten, konnten sie vorab schon testen und zeigten sich sehr zufrieden mit Qualität und Tragekomfort.

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Teppichhändler-Trick aufgeflogen: Aufmerksamer Neu-Azubi der Kreissparkasse Mayen verhindert Betrug an Kundin

Mayen/Andernach/Region, 11.09.2020 – Ein kleiner Krimi spielte sich vergangene Woche in der Kreissparkasse Mayen im BeratungsCenter Andernach-Johannesplatz ab. Aufmerksame Sparkassenmitarbeiter vereitelten einen Betrug, dessen Schadenssumme sich auf 15.000 Euro belaufen hätte.

Eine ältere Dame hatte zunächst ca. 6.500 Euro von ihrem Konto abgehoben. Wenige Tage später bat sie am Schalter der Filiale am Johannesplatz in Andernach um eine weitere Auszahlung von 15.000 Euro. Das kam dem Sparkassen-Auszubildenden Mustafa Mustafa eigenartig vor. Er fragte nach, warum sie eine weitere hohe Summe Geld abheben wolle. Daraufhin erwiderte diese, dass sie einem Teppichhändler helfen müsse, der einen größeren Bestand an Teppichen in einem Container lagerte, an den er aber nicht rankommen würde, da er diese beim Zoll auslösen müsse. Als Pfand habe man ihr 15 Goldbarren überlassen.

Mustafa, der selbst vor gerade einmal vier Jahren mit seiner Familie von Syrien nach Deutschland geflüchtet ist und seine Ausbildung erst am 1. August begonnen hat, erkundigte sich daraufhin, ob die Kundin die Personen kennen würde, denen sie eine solch hohe Summe überlassen wolle. Als dies verneint wurde, zog er seine Kollegen, Serviceberaterin Marion Heuft und Kundenberater Michelangelo Murgia, hinzu. Sofort wurde die Polizei informiert, um den Sachverhalt zu klären.

Der Dame wurde kein Geld ausgezahlt. Vielmehr fuhr Murgia die Kundin nach Hause. Es war zu vermuten, dass die Betrüger schon auf dem Weg waren, um ihre vermeintliche Beute abzuholen. Daher wartete er geduldig gemeinsam mit der Kundin auf das Eintreffen der Polizei.

Kaum zuhause, riefen die Täter wieder an und fragten, ob das Geld vorläge. Die Kundin bejahte das. Offenbar hatten die Betrüger aber schon Lunte gerochen und sind nie erschienen. Wie sich herausstellte, waren zudem die hinterlegten Goldbarren gefälscht.

„Immer mal wieder kommt es vor, dass skrupellose Trickbetrüger die Gutgläubigkeit älterer Menschen ausnutzen. Wir sind stolz, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier aufmerksam waren und mit beherztem Handeln erneut eine Kundin vor großem Schaden bewahrt haben“, so Herbert Hürter, Filialleiter des BeratungsCenters Andernach-Johannesplatz.

Die Kreissparkasse Mayen weist ausdrücklich darauf hin, bei Anrufen vermeintlicher Enkel oder anderer Personen, die plötzlich nach hohen Geldsummen fragen, immer skeptisch zu sein und im Zweifel direkt die Polizei zu verständigen.

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Fortschritt

Belgische Familie seit 20 Jahren zu Gast im Hotel HANSA in Mendig

Mendig, 11.09.2020 – Treue Gäste der Sagenhaften Vulkanregion Laacher See werden geehrt. Ende Juli verbringt die Familie Van As aus Belgien zum zehnten Mal ihren Urlaub in der herrlichen Vulkanregion rund um den Laacher See – wenn das kein Grund zur Gratulation ist! Seit rund 20 Jahren zählen die Belgier zu den treuen Gästen des Hotel HANSA in Mendig, die es immer wieder gerne in die sagenhafte Vulkanregion Laacher See zieht – eine tolle Bestätigung für die touristische Arbeit!

Die Verbundenheit begann 1998, das Jahr, in dem das Hotel HANSA als eines der ersten von vier Hotels im Landkreis Mayen-Koblenz mit 3 Sterne Komfort ausgezeichnet wurde. Mit den Jahren ist die Zahl der Familienmitglieder gewachsen, denn bereits nach dem ersten Besuch brachte die Familie ihre Tochter Mieke und deren Freund mit. Mittlerweile sind die beiden verheiratet und Töchterchen Aïsha erblickte das Licht der Welt. Ende Juli diesen Jahres feiert Sie nun Ihre Volljährigkeit. Somit schauen die Familien nun in bereits dritter Generation auf zahlreiche Sommerurlaube in der schönen Vulkanregion zurück und der nächste Aufenthalt ist bereits in Planung.

Die enorme Erholungsqualität und die tolle Natur, die die Vulkanregion zu bieten hat, schätzt die belgische Familie am meisten. Auch der herzliche Service und die willkommene Gastfreundschaft in der Region, wie auch insbesondere der Familie Rüber, veranlasste die Gäste immer wieder zu einem erneuten Besuch. Die Urlauber genießen gerne Ausflüge in die Region, die zentrale Lage des Hotel HANSA bietet hierzu eine ausgezeichnete Ausgangsposition.

„Treue Gäste sind eine hervorragende Bestätigung der touristischen Arbeit in der Vulkanregion Laacher See! Die Zufriedenheit der Gäste liegen dem Team der Tourist-Informationen, dem Tourismusverband Vulkanregion Laacher See wie auch den Gastgebern am Herzen. Gastfreundschaft und Servicequalität werden hier gelebt“, freut sich der Vorsitzende des Tourismusverbands Laacher See, Johannes Bell. „Begeisterte Gäste sind die beste Werbung für die Vulkanregion Laacher See, sie kommen gerne wieder in die Region und tragen dies auch an den Bekannten- und Freundeskreis weiter. „Empfehlungsmarketing“ und Stammgästemeinungen haben daher in der heute oftmals schnelllebigen Zeit eine wertvolle Bedeutung“, sind sich auch Julia Schweitzer und Heike Werf, Mitarbeiterinnen im Zweckverband Vulkanregion Laacher See, sicher. Sie bedankten sich bei der Familie für die langjährige Treue und speziell bei Familie Rüber für die gute Betreuung der beständigen Gäste.

Als Erinnerung überreichten Familie Rüber und der Tourismusverband den beiden Familien eine Urkunde sowie ein kleines Präsent aus der Vulkanregion Laacher See.

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Die Pflegeschule Daun ist mit 62 Auszubildenden in das neue Schuljahr gestartet

Daun, 11.09.2020 –  Die Pflegeschule Daun ist mit 62 Auszubildenden in die neue Ausbildung zur Pflegefachfrau /zum Pflegefachmann und 24 Auszubildenden in der Altenpflegehilfe in das neue Schuljahr gestartet. Nach einem längeren Entwicklungsprozess wurden die Ausbildungen zur Gesundheits- und Krankenpflege; Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und Altenpflege in einer generalistisch ausgerichteten Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann zusammengeführt.

So lernen die Auszubildenden alle Bereiche der Pflege kennen und arbeiten mit Menschen aller Altersstufen.

35 fachpraktische Ausbildungsbetriebe haben unter dem Motto „Gemeinsam gestalten – erfolgreich ausbilden – Pflege sichern“ mit der Pflegeschule Daun den Ausbildungsverbund Pflege Eifel-Mosel gegründet. Die Ausbildungsarbeit wird eng zwischen allen Ausbildungsbetrieben der ambulanten Pflege in den Sozialstationen, der stationären Langzeitpflege in den Altenheimen und der Akutpflege in den Krankenhäusern Daun und Zell durch die Pflegeschule Daun koordiniert und nach festen Qualitätskriterien mithilfe von Pflegefachkräften mit der Weiterbildung zur/zum Praxisanleiter*in durchgeführt. Wohnortnah können die Auszubildenden ihren fachpraktischen Ausbildungsbetrieb wählen und die Ausbildung starten und werden dennoch im Laufe der Ausbildung alle Sektoren kennenlernen.

Im Pflegeberufegesetz, das seit dem 01.01.2020 in Kraft trat, ist das Tätigkeitsfeld der Pflege erweitert worden. Insbesondere werden die den Pflegefachkräften vorbehaltenden Aufgaben wie z. B. die selbstständige und eigenverantwortliche Erhebung und Feststellung des Pflegebedarfs; die Organisation, Gestaltung und Steuerung des Pflegeprozesses sowie die Analyse, Evaluation, Sicherung und Entwicklung der Qualität der Pflege konkret im Gesetz benannt. Dies bedeutet, dass die Planung und Steuerung des pflegerischen Behandlungs- und Beratungsprozesses als originäre Aufgabe ins Zentrum der Tätigkeit fallen und somit auch zentrale Bedeutung für die Ausbildung haben.

Freie Auswahl auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland und EU-weit haben die zukünftigen Pflegefachfrauen und -männer im gesamten Gesundheitssektor als auch in der Alten- und Behindertenhilfe. Eine Vielzahl an Fort- und Weiterbildungen und Studiengängen machen den späteren Berufsweg flexibel und nach individuellen Wünschen gestaltbar.

Die Ausbildung dauert weiterhin 3 Jahre und die Zugangsvoraussetzung ist der Sekundarabschluss 1 oder (Fach)Abitur oder ein Berufsreifeabschluss mit einer bereits absolvierten Ausbildung.

Wer lieber eine kürzere Ausbildung als Start in den Pflegeberuf wünscht, kann sich für die einjährige Ausbildung zur/zum Altenpflegehelfer*in bewerben. Mindestvoraussetzung ist hier die Berufsreife.

Nähere Informationen und alle Adressen der fachpraktischen Ausbildungsbetriebe im  Ausbildungsverbund Pflege Eifel-Mosel finden Sie unter: https://pflegeschule-daun.de/ info@pflegeschule-daun.de Tel. (06592) 715-2366, Frau Follmann Fax (06592) 715-2508

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„Ein toller Tag für Jülich“ Spatenstich für nächsten Bauabschnitt an der Lindenallee

Jülich, 11.09.2020 –  Beeindruckt zeigte sich Bürgermeister Axel Fuchs beim Start des zweiten Bauabschnittes des Baugebietes Lindenallee – der symbolische Spatenstich wird bereits von reger Bautätigkeit begleitet.

„Das ist ein toller Tag für Jülich. Die Baugeschwindigkeit ist beeindruckend“, freute sich Axel Fuchs, dass das beauftragte Tiefbauunternehmen Tholen aus Geilenkirchen mit den Arbeiten so zügig voran kommt.

Im Baugebiet Lindenallee II entstehen derzeit 67 Baugrundstücke für Ein- bis Zweifamilienhäuser. Es ist eine zweigeschossige Bebauung mit Satteldach möglich. Die Grundstücke sind in der Regel ca. 400 Quadratmeter groß.

Bis Weihnachten sollen die Grundstücke für die zukünftigen Hausbauer erschlossen und baureif sein. Bis zu 200 Menschen werden dort eine neue Heimat finden. Die Nachfrage ist groß und weitere Gebiete bereits in Planung – ein Zeichen dafür, dass Jülich wie angestrebt in den nächsten Jahren wachsen wird.

Die Vermarktung durch die SEG Jülich wird im Oktober 2020 starten, alle registrierten Bauinteressenten werden bei Vermarktungsstart von der SEG über die Grundstückspreise und den Ablauf des Vergabeverfahrens informiert.

Weite Informationen und Anmeldung in die Interessentenliste unter www.seg-juelich.de.

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Gesamtinvestition von knapp 1,5 Millionen Euro: Kreis Düren ist Vorreiter bei Mobilstationen im NVR-Verbund

Düren, 11.09.2020 – Der Kreis Düren schafft Alternativen zum eigenen Auto: Nach der deutlichen Ausweitung des Busangebotes seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 folgt nun bald die flächendeckende Errichtung von sogenannten Mobilstationen im Nahverkehr. Dazu werden an 52 Haltestellen von Bussen und Bahnen rund 640 Abstellplätze für Fahrräder geschaffen. Zudem werden neun Haltestellen barrierefrei ausgebaut. Der Zweckverband Nahverkehr Rheinland steuert gut 1,3 Millionen zur Gesamtinvestition von knapp 1,5 Millionen Euro bei, so dass der Kreis Düren nur rund 150.000 Euro aufbringen muss.

„Die ganze Region schaut auf den Kreis Düren, weil er diese Stationen erstmals flächendeckend im ländlichen Raum schafft“, wusste NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober Landrat Wolfgang Spelthahn heute (7.9.) im Kreishaus Düren zu berichten. Im November dieses Jahres sollen die Bauarbeiten beginnen, im Oktober 2021 soll das Vorhaben umgesetzt sein.

Gebaut werden 350 überdachte Fahrradabstellplätze an 35 Standorten sowie 66 Freiluftabstellplätze an weiteren zehn Orten. Darüber hinaus werden an den Haltestellen von Schnellbuslinien und der Rurtalbahnstrecke 206 Fahrradboxen an 18 Standorten entstehen. So sollen zum Beispiel an den Bahnhaltepunkten in Langerwehe 30, in Heimach und Merzenich je 20 und in Jülich 16 abschließbare Behälter zur Verfügung stehen. Die innovativen Boxen nach dem Modell des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr können dann online, über eine Kundenhotline oder Terminals gebucht werden. „Die Menschen achten stark auf Mobilität. Dieses Thema trägt viel zu ihrer Zufrieden- oder Unzufriedenheit bei“, unterstrich Landrat Wolfgang Spelthahn die Bedeutung der Großinvestition für den fahrradfreundlichen Kreis Düren, dessen Einwohnerzahl seit Jahren steigt.

Barrierefrei ausgebaut und mit Sitzen und Wetterschutz aufgewertet werden die Haltestellen in Aldenhoven Kirche, Siersdorf Frauenrath, Inden Rathaus, Jülich Mersch, Kreuzau am Torfberg, Schmidt Schule, Niederzier Mitte, Hasselsweiler Bürgerhaus und Rödingen Hohe Straße.

Die Mobilstationen fördern individuelle Mobilitätsketten: etwa mit dem Rad zum Bahnhof, mit dem Zug zum Bestimmungsort, in dem das letzte Stück zu Fuß zurückgelegt wird. Das Konzept der Mobilstationen ist Teil des im Jahr 2016 vom Kreistag Düren beschlossen Nahverkehrsplans.