Kategorien
News

Bürgerdienst Lepper e. V. unterstützt die Jugend im Reit- und Fahrverein Daun mit einer großzügigen Spende für ein neues Voltigierpferd

Daun, 19.09.2020 – Als Vertreterin des Bürgerdienst Lepper e. V. konnte Stephanie Adams dem Reit- und Fahrverein Daun eine großzügige Spende überreichen. Anlass war der Ankauf eines neuen Voltigierpferdes, das der Verein dringend benötigte, um die wachsende Anzahl der pferdeinteressierten Kinder und Jugendlichen zu bewältigen.

Mit der fünfjährigen Rappstute „Gin“ haben die Voltigierer nun ein Pferd zur Verfügung, das nach seiner weiteren Ausbildung besonders im Breitensportbereich eingesetzt werden kann. Mit ihrer moderaten Größe und dem gelassenen Temperament scheint die Stute wie geschaffen für den Dauner Nachwuchs. Dass ein solches Pferd nicht einfach zu finden ist und darüber hinaus auch seinen Preis hat, ist in der Branche bekannt.

Deshalb hätte der RuFV Daun ohne die großzügige Spende des Bürgerdienst Lepper e. V. große Schwierigkeiten mit der Finanzierung gehabt. Deshalb gilt dem Bürgerdienst Lepper e. V. ein großes Dankeschön!

Kategorien
Fortschritt Wachstum

Rund 500.000 EUR Fördermittel für die Menschen an der Mosel

Region/Mosel, 18.09.2020 – Staatssekretär Andy Becht übergibt Bewilligungsbescheid für das Projekt „Auf- und Ausbau der Markenfamilie Faszination Mosel“ und informiert sich über die Arbeit der LAG Mosel

Das Ergebnis des 2016 beantragten und 2019 abgeschlossenen LEADER-Vorhabens „Symbiose Alt und Neu“ der Familie Kühner-Adams kann sich sehen lassen. Foto: © Simone Röhr

Faszination Mosel pur: Bei hochsommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein überreichte Staatssekretär Andy Becht, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz, am 15. September 2020 den Vorsitzenden der LAG Mosel und Regionalinitiative Mosel den Förderbescheid für das LEADER-Vorhaben „Auf- und Ausbau der Markenfamilie Faszination Mosel“ in der Vinothek der Familie Kühner-Adams in Mehring-Lörsch. Das Vorhaben wird in Kooperation mit den LAGn Moselfranken und „Land zum Leben Merzig-Wadern“ (Saarland) umgesetzt.

Über den Besuch von Staatssekretär Becht an der Mosel freuen sich die Gäste und Betreiber der Vinothek in Mehring-Lörsch. Foto: © Mario Boiselle-Hempel

Andy Becht betonte in seiner Ansprache die Bedeutung und den „Geist“ der LEADER-Förderung als Landschaftspolitik und als Zeichen „bester Europapolitik“. Als bekennender LEADER-Fan machte er deutlich, dass durch das konkrete Förderprojekt die Akteure und Menschen entlang des Flusses zusammengeführt werden, um gemeinsam an dem Ziel zu arbeiten, die Moselregion weiter voranzubringen, besser zu vermarkten – sowohl touristisch als auch hinsichtlich regional erzeugter Produkte.

„Unsere Regionen, unsere ländlichen Räume bringen hervorragende Produkte hervor und sind attraktive Ausflugs- und Reiseziele. Mit der Entwicklung der Markenfamilie Mosel wird es noch leichter, die Vorzüge der Moselregion auf den Punkt zu bringen und zu kommunizieren“, sagte Becht bei der Übergabe des Förderbescheids in Höhe von rund 501.000 Euro für das LAG-Kooperationsvorhaben.

Rolf Haxel, stellvertretender Vorsitzender der LAG Mosel, und Landrat Gregor Eibes, Vorsitzender der Regionalinitiative „Faszination Mosel“, dankten dem Staatssekretär, den Mitarbeitern des Ministeriums und der ADD Trier sowie allen Beteiligten für die Unterstützung und Bereitstellung der Fördermittel durch EU, Bund und Land.

Eibes erläuterte das Netzwerk in der Regionalinitiative: Die neue Markenfamilie zielt auf die Säulen Tourismus, Weinbau, Kultur, Natur und Landschaft, Regionale Produkte und Weltkulturerbe ab. Im gemeinsamen Verbund der drei LAG Mosel, Moselfranken und Saarland sollen mit den Fördergeldern in den nächsten drei Jahren unter anderem eine Homepage, Imagebroschüre plus Film, ein Flyer, Roadshows, Netzwerktreffen, Exkursionen sowie Veranstaltungen zu verschiedenen Jahresthemen umgesetzt werden.

Rolf Haxel dankte in seiner Begrüßung allen Projektträgern: „Ohne sie gäbe es keine LEADER-Förderung! Ohne sie wäre unsere Region ein entscheidendes Stück ärmer! Sie sind es, die durch neue Ideen und großes Engagement unsere Region voranbringen! Es ist für mich immer beeindruckend, welche Ideen es in der Region gibt und wie mutig auch Menschen in die Region investieren. Nebenbei bemerkt ist es natürlich auch nicht immer ein geringer Aufwand an Bürokratie, so eine LEADER-Förderung zu beantragen.“ Er betonte, dass die LAG Mosel seit Anfang der 90er Jahre ein Teil der europaweiten LEADER-Idee sei. „Die Zusammenarbeit über Verwaltungsgrenzen und auch über Ländergrenzen hinweg sind für uns in vielerlei Hinsicht gewinnbringend!“, so Haxel.

Der Ort für den Besuch des Staatssekretärs war nicht zufällig gewählt:

Christa Kühner-Adams und Hans-Josef Adams, Inhaber der „Vinothek am Flusskilometer 174“ profitieren von der LEADER-Förderung und sind überzeugt von der „Faszination Mosel“. Foto: © Simone Röhr

Die Gastgeber-Familie Kühner-Adams stellten ihr LEADER-gefördertes Projekt „Symbiose Alt und Neu“ vor. Mit diesem Vorhaben erweiterte das Winzerehepaar das bestehende Altgebäude um die neue „Vinothek am Flusskilometer 174“. Das historische Winzerhaus wurde zu einer Ferienwohnung für vier Personen mit einer Weinlounge umgebaut und ein historischer Weinberg wurde angelegt. Hierfür wurde eine LEADER-Zuwendung in Höhe von 108.300 EUR bewilligt. Das LEADER-Vorhaben dient einerseits dem Erhalt des einmaligen Steillagenweinbaus in der Moselregion, der Vermarktung regionaler Lebensmittel und schafft ein mit der Region verbundenes touristisches wie gastronomisches Angebot entlang von Wander- und Radwegen. Gleichzeitig wird Bausubstanz erhalten; ein Leerstand wurde umgenutzt. Das Haus liegt gut erreichbar am Ortseingang von Mehring/Ortsteil Lörsch, angrenzend an die Moselweinstraße, den Moselwanderweg und Moselradweg inmitten der wunderschönen Moselkulturlandschaft.

Im Anschluss an die Ansprachen und Übergabe des Förderbescheids konnten sich die Teilnehmer in gemütlicher Runde bei Getränken und einem Imbiss mit regionalen Produkten austauschen. Es bestand auch Gelegenheit, die historische Rebsorte „Gelber Kleinberger“ aus dem Weinberg der Familie Kühner-Adams zu verkosten.

Allgemeine Informationen zu LEADER-Regionen

LEADER ist ein methodischer Ansatz der Regionalentwicklung, der es Menschen vor Ort ermöglicht, regionale Prozesse mitzugestalten. So kann das Potential einer Region besser für deren Entwicklung genutzt werden. Begleitet wird LEADER von sogenannten Lokalen Aktionsgruppen (LAGs).

LEADER ist die Abkürzung des französischen „Liaison entre actions de développement de l’économie rurale“ und wird übersetzt mit „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums“. LEADER ist ein methodischer Ansatz der Regionalentwicklung, der es lokalen Akteuren ermöglicht, regionale Prozesse mitzugestalten. So kann das Potential einer Region besser genutzt werden und erheblich zur Entwicklung der Region beitragen. Zentral in LEADER sind die sogenannten Lokalen Aktionsgruppen (LAGs).

Mit LEADER werden seit 1991 modellhaft innovative Aktionen im ländlichen Raum gefördert. Der LEADER-Ansatz steht als eigener Schwerpunkt im Entwicklungsprogramm EULLE (Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung) für eine verstärkte Mobilisierung endogener Potentiale in ländlichen Regionen, für eine Verbesserung der regionalen Kooperation, für die Stärkung der Beteiligung der für die Entwicklung einer Region bedeutsamen Akteure und für die Entwicklung und Verbreitung innovativer Handlungsansätze. Dahinter steht die Erkenntnis, dass die ländlichen Regionen durch Identifizierung ihrer individuellen Stärken und Schwächen am besten ihre Entwicklungschancen erkennen und daraus resultierende Strategien zur Mobilisierung des abgeschätzten Potentials entwickeln können.

Kategorien
News Wirtschaft

Die IT-HAUS GmbH bestätigt Spitzenplatz unter Deutschlands IT-Systemhäusern.

Föhren, 18.09.2020 – Die Kunden haben entschieden: Zum 11. Mal auf dem Siegerpodest bei der Wahl zu den Besten Systemhäusern. Erstmalig fand der von den Branchendiensten ChannelPartner und COMPUTERWOCHE durchgeführte Systemhaus-Kongress online statt. Statt der gewohnten zweitägigen Präsenzveranstaltung ging es in diesem Jahr in einem Zeitraum von drei Wochen mit verschiedenen Webcasts um das Leitthema „Mit Kunden The New Normal gestalten“. Die Abschlussveranstaltung am 15.09.2020 schloss mit der offiziellen Auszeichnung der Besten Systemhäuser Deutschlands ab.

Im Rahmen der Systemhausstudie wurden 2.027 Unternehmen und Anwender befragt und gaben ihre Beurteilung zu ihren IT-Dienstleistern und zu insgesamt 4.731 IT-Projekten aus den vergangenen Monaten. In der Umsatzgruppe 50-250 Millionen Euro wurde die IT-HAUS GmbH mit einem sehr guten 3. Platz zum Besten Systemhaus ausgezeichnet. Mit einer Gesamtnote von 1,26

liegt IT-HAUS damit nur hundertstel Punkte vom Erst- (1,22) und Zweitplatzierten (1,24) entfernt.

In den Rankings der einzelnen Projektkategorien kann sich IT-HAUS ebenfalls sehen lassen. Die Bewertung nach Schulnoten-System war durchgängig besser als 1,4. In den Bereichen Drucklösungen (Note: 1,09) und Software-Infrastruktur (Note: 1,06) stellte sich das Systemhaus sogar an die erste Rangstelle. Und besonders hervorzuheben ist die hohe Empfehlungsrate:

97,79 % der Befragten würden IT-HAUS weiterempfehlen

„Durch die diesjährige Auszeichnung konnten wir die Kontinuität in unseren Projekten und unseren Qualitätsanspruch unserer Serviceleistungen erneut unter Beweis stellen – und dass trotz dieser außergewöhnlichen Situation in den letzten Monaten. Gemeinsam mit unseren Hersteller-Partnern haben wir alles daran gesetzt Unternehmen mit einem sicheren und stabilen Homeoffice-Arbeitsplatz auszustatten.“ resümiert Stefan Sicken, Shareholder Managing Director IT-HAUS GmbH. „Wir sind stolz auf die Auszeichnung dieser unabhängigen Befragung.“

Kategorien
News

Dienstjubiläen bei der Stadtverwaltung Wittlich

Wittlich, 18.09.2020 – Bürgermeister Joachim Rodenkirch gratulierte vergangene Woche in einer kleinen Feierstunde Waltraud Schmidt, Simone Philipps und Nicole Faustmann zum 25-jährigen Dienstjubiläum. Er sprach ihnen Dank und Anerkennung für die der Allgemeinheit geleisteten treuen Dienste aus.

Simone Philipps ist als Erzieherin und Waltraud Schmidt als Hauswirtschafterin  in der Kindertagesstätte Jahnplatz tätig. Nicole Faustmann ist als Erzieherin in der Kindertagesstätte Lüxem beschäftigt.

Kategorien
Wirtschaft

Grünes Licht für neues Gewerbegebiet in Daun

Daun, 18.09.2020 –  Dass einmal aus dem durch Wildwuchse dominierten Hang vor dem Dauner Bahnhof, unmittelbar an der Bundesstraße 257 gelegen, ein Gewerbegebiet entstehen kann, hatten selbst die Verantwortlichen in den Behörden bezweifelt. Jetzt ist es soweit!

Fakt ist, man muss einen langen Atem haben, seine Ziele verständlich definieren und Pläne auf den Tisch legen, die überzeugen. Genau das hat der aus Daun stammende Unternehmer und Investor Christoph Slabik schon mehrmals in seiner Heimatstadt bewiesen und praktiziert. Durch seine Investitionen wurde das ehemalige Extra-Baumarkt Gelände zu einem echten Verbrauchermarkt-Zentrum mit Lebensmittelmarkt, Bau- und Handwerkerbedarf und gegenüberliegenden Drogeriediscounter erfolgreich umgewandelt.

Das Konzept für ein neues Gewerbegebiet am Hang vor dem Dauner Bahnhof hat sich Christoph Slabik von einem Profi-Stadtplaner ausarbeiten lassen und dem Dauner Stadtrat in diversen Bauausschusssitzungen plausibel darlegen können. Auf dem 1,15 Hektar großen Gelände soll ein gewerblicher Gebäudekomplex entstehen, mit einer 107 Meter langen Front, die dem Gesamtbild einen architektonischen Touch verleihen wird. Vier unterschiedliche Gewerbeeinheiten bietet das Gebäude Platz.

Geplant ist in dem Gebäudekomplex die Ansiedlung einer Waschstraße und ein Reifenservice im Erdgeschoss. Im Obergeschoss soll ein Fitness-Center und ein Physiotherapiezentrum einziehen.   Die Zu- und Abfahrt wird etwa mittig zum Gelände ebenerdig dem Niveau der angrenzenden Bundesstraße B257 geplant. Eine von beiden Seiten nutzbare Abbiegespur ist auf der stark befahrenen Bundesstraße vorgesehen. Die vorhandene Bus-Haltestelle wird in den Einmündungsbereich eingebunden.

Nicht zulässig ist dort die Ansiedlung von Vergnügungsstätten jeglicher Art und Wohnungen für Bereitschaftspersonen, die dem Gewerbebetrieb zugeordnet werden. Das war dem Investor und gleichermaßen den Genehmigungsbehörden wichtig. Der Dauner Stadtrat hat der Einleitung des Bebauungsplanänderungsverfahren einstimmig zugestimmt. Wann genau Baubeginn sein wird, kann aus heutiger Sicht noch nicht genau gesagt werden. Zur Erschließung des neuen Gewerbegebietes hat die Stadt noch die Aufgabe, eine neue Stützmauer errichten zu lassen. Die Kosten in Höhe von 100.000,- Euro werden zu gut 80% vom Land übernommen und der Bauauftrag ist bereits vergeben.

Kategorien
Wirtschaft

30 Jahre Boutique Nanu in Wittlich

Wittlich, 18.09.2020 – Am Freitag, 4. September gratulierte Bürgermeister Joachim Rodenkirch gemeinsam mit der Beigeordneten der Stadt Wittlich Elfriede Marmann, Ingrid Schmitt zum 30-Jährigen Jubiläum ihrer Boutique Nanu am Platz an der Lieser.
Seit 30 Jahren berät Ingrid Schmitt in der Boutique Nanu fachkundig, kompetent und typgerecht und ist auch am verkaufsoffenen Sonntag für die Kunden da.

Kategorien
Wirtschaft

1 Million Patienten erhalten täglich Medikamente aus dem Kommissionier-automaten von BD Rowa

Kelberg, 18.09.2020 – Immer mehr der knapp 19.000 Vor-Ort-Apotheken in Deutschland setzen auf einen Kommissionierautomaten als Unterstützung im Back-Office. Die zuverlässigen Helfer im Hintergrund lagern und verwalten die Medikamente automatisch und befördern sie direkt zum HV-Tisch in der Apotheke. So können Apotheker mehr Beratungszeit beim Kunden verbringen. Mittlerweile kommen insgesamt über eine Million Patienten in Deutschland täglich mit Kommissionierautomaten in der Apotheke in Kontakt. In den meisten Fällen ist dies ein Kommissionierautomat von BD Rowa™, die diesen Monat ihre 4.000ste Anlage in Deutschland installieren. Die Kommissionierautomaten von BD Rowa blicken auf eine fast 25-jährige Tradition zurück. Immer noch wird jeder Automat in Kelberg, Eifel entwickelt und gefertigt. „Wir legen sehr viel Wert auf Qualität und Zuverlässigkeit.

Diese erzielen wir nur durch kompetente und leidenschaftliche Mitarbeiter, denn die Kommissionierautomaten werden überwiegend in Handarbeit gefertigt“, erläutert Björn Schleheuser, Vertriebsdirektor Zentraleuropa bei BD Rowa. „Auch unsere Zulieferer stammen zu großen Teilen aus der Region. Für uns ist das wichtig, um einerseits die gewünschte Qualität und auch Lieferfähigkeit sicherzustellen. Zum anderen liegen uns kurze Wege und Nachhaltigkeit sehr am Herzen. “In den Genuss der Beratung in einer Apotheke mit Kommissionierautomaten kommen Patienten in Städten und ländlichen Regionen gleichermaßen. Insgesamt befinden sich 25 Prozent der BD Rowa Kunden in den 40 größten Städten Deutschlands. „Spitzenreiter sind hier natürlich die Metropolregionen wie Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt. Aber auch kleinere Städte wie Bonn, Freiburg oder Lübeck verfügen über einen vergleichsweise hohen Anteil an Kommissionierautomaten“, schildert Björn Schleheuser.

Der Kommissionierautomat wird damit immer mehr zum Standard in der Apotheke. „Wir haben unseren ersten Automaten in Deutschland installiert und uns erst einmal auf den deutschen Markt fokussiert. Daher sind die deutschen Apotheken in dieser Hinsicht Pioniere“, erläutert Björn Schleheuser. Mittlerweile stehen 4.000 der über 10.000 installierten Anlagen in Deutschland. Die weiteren 6.000 verteilen sich auf 53 Länder in der ganzen Welt. „Alle Apotheken schwärmen dabei von einem wesentlichen Vorteil: Zeit. Zeit für die Beratung der Kunden, Zeit neue Geschäftsbereiche oder Beratungsangebote aufzubauen. Zeit für die Personalentwicklung und das Qualitätsmanagement. Und auch ganz wesentlich: mehr Zeit für sich und die Familie. “Insgesamt zeigt die Erfahrung aus 4.000 installierten Anlagen, dass Apotheken mit einem Kommissionierautomaten und vollautomatischer Einlagerung 86 Tage Zeit im Jahr im Vergleich zur Arbeit mit Schüben sparen und ihre Arbeitszeit sowie die ihres Personals in der qualifizierten Beratung einsetzen können.

Kategorien
News

Der Landkreis Vulkaneifel feiert das Ehrenamt in Gerolstein

Gerolstein, 18.09.2020 – „Der Landesweite Ehrenamtstag liegt mir am Herzen. Ich will allen Danke sagen, die sich das ganze Jahr über für das Gemeinwohl engagieren. In der Coronapandemie hat sich das besonders gezeigt. Deshalb war es mir auch ganz besonders wichtig, dass wir das Ehrenamt auch in diesem Jahr feiern können“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei den virtuellen Feierlichkeiten zum landesweiten Ehrenamtstag in Gerolstein.

Da der 17. Landesweite Ehrenamtstag in diesem Jahr nicht als buntes Fest mit vielen persönlichen Begegnungen stattfinden konnte, wurde eine „hybride“ Form –eine Mischung aus virtuellem Erleben im Internet und einem Live-Programm in Gerolstein entwickelt. 25 Aussteller aus den Bereichen Umwelt und Naturschutz, Brand- und Katastrophenschutz, Sport, Touristik, Gesundheitsvorsorge, Flüchtlingshilfe sowie kulturelle, soziale und kirchliche Einrichtungen nahmen das Angebot wahr, sich auf dem virtuellen „Marktplatz Ehrenamt“ zu präsentieren. Das virtuelle Veranstaltungsgelände war dabei den Gegebenheiten in Gerolstein nachempfunden. Statt der sonst üblichen Standbesuche chattete die Ministerpräsidentin in diesem Jahr live mit den teilnehmenden Ehrenamtlichen per Video.

Einführung der Ehrenamtskarte

Im Rahmen des Ehrenamtstages wurde die landesweite Ehrenamtskarte im gesamten Landkreis Vulkaneifel eingeführt und die ersten Ehrenamtskarten auf der Bühne ausgegeben. Regina Stuck aus Wiesbaum erhielt eine Ehrenamtskarte für ihr tatkräftiges Engagement im Theaterverein Wiesbaum, u.a. auch als Leiterin des Jugendtheaters. Helmut Giesen aus Daun und Winfried Emmerichs aus Kaisersesch erhielten sogar die Jubiläumskarte des Landes Rheinland-Pfalz, die beide für eine über 25-jährige ehrenamtliche Tätigkeit auszeichnete. Giesen engagiert sich dabei bereits jahrelang im Seniorenbeirat, insbesondere im Vorstand und als Schiedsrichter im Handball. Emmerichs ist seit 30 Jahre im Vorstand des Eifelvereins, Ortsgruppe Kelberg aktiv und über mit Herz und Seele sein Engagement als Wander- und Wegewart aus. Der Landkreis Vulkaneifel ist damit der 6. Landkreis, in dem sich alle Kommunen an der Ehrenamtskarte beteiligen. Landesweit geben bislang 136 Städte, Verbandsgemeinden und verbandsfreie Kommunen die Ehrenamtskarte aus.

Abgerundet wurde der Landesweite Ehrenamtstag am Abend mit der SWR-Sendung „Ehrensache“, die live aus dem SWR-Studio in Mainz ausgestrahlt wurde.

Kategorien
Wachstum

Glasfaserausbau in Altendorf und Ersdorf

Meckenheim, 18.09.2020 – Nach Ende der Vermarktungsphase steigt das Unternehmen bn:t Blatzheim Networks Telecom GmbH nun in Altendorf und Ersdorf in die konkrete Planung zum Ausbau des Gigabit-Netzes ein. Zahlreiche Haushalte haben Interesse an einem Gigabit-Anschluss von bn:t bekundet. Die erforderliche Mindestteilnehmerquote von 40 % wurde dennoch nicht ganz erreicht. Trotzdem möchte bn:t, in Absprache mit der Stadt Meckenheim, Teilgebiete der beiden Ortschaften mit schnellem Netz versorgen.

Alle Anwohner, die sich für einen Anschluss von bn:t entschieden hatten, werden aktuell von den Vertriebsmitarbeitern kontaktiert, um Verträge abzuschließen und so den Ausbau weiter voranzutreiben. Nach der aktiven Vertriebsphase und der damit verbundenen Planung werden die Straßenabschnitte, die einen Rohrverband erhalten, von bn:t bekanntgegeben. Straßen ohne oder mit einer nicht ausreichenden Anzahl von Interessenten werden beim Ausbau ausgelassen.

Die für den Ausbau notwendigen Baumaßnahmen sind noch für dieses Jahr von bn:t avisiert. Die Fertigstellung ist für Sommer 2021 geplant.

Dirk Schwindenhammer, Wirtschaftsförderer der Stadt Meckenheim, betont: „Es ist wichtig, dass sich jetzt so viele wie möglich entschließen, mitzumachen. Es könnte ansonsten passieren, dass Teilbereiche der Orte nicht an das schnelle Glasfasernetz angeschlossen werden. Selbst, wenn man derzeit kein schnelleres Internet benötigt, ist die Glasfaserleitung eine Wertsteigerung fürs Gebäude und somit eine Investition in die Zukunft.“

Für Anwohner, die noch unentschlossen sind, bietet bn:t noch zwei weitere Informationsveranstaltungen an:

  • Dienstag, 29. September, und
  • Mittwoch, 30. September

Die Veranstaltung findet jeweils um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle Altendorf/ Ersdorf, Kirchstraße 26, statt.

Die Corona-Regelungen sind beim Besuch der Infoveranstaltungen zwingend einzuhalten. So müssen alle Teilnehmer am Eingang ihre Hände desinfizieren und den Sicherheitsabstand von 1,5 Meter einhalten. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist zu tragen, bis der Besucher seinen Platz in der Halle eingenommen hat. Damit die Besucherzahl von ca. 50 Personen nicht überschritten wird, bittet bn:t um eine Anmeldung.

Interessierte können sich für die Veranstaltungen anmelden, sich informieren und beraten lassen unter der kostenlosen Info-Hotline 0800 228 228 5 (Mo-Fr. 9 Uhr bis 17.30 Uhr), per E-Mail unter glasfaser-meckenheim@bn-t.de oder im bn:t Shop Meckenheim, Neuer Markt 52.

bn:t Vertriebsleiter Nikolaos Pantios: „Es ist noch nicht zu spät, sich für einen Glasfaseranschluss zu entscheiden, aber die Zeit drängt. Solange sich bn:t noch in der Planungsphase befindet, können sich weitere Haushalte bei uns melden. Gerne werden diese dann noch nachträglich in unserer Planung aufgenommen.“

bn:t plant, die gesamte Stadt Meckenheim mit Glasfaser zu erschließen. Hierzu haben der Telekommunikationsanbieter und die Stadt Meckenheim im Januar einen Kooperationsvertrag geschlossen. Schon bald soll daher auch in Merl sowie in Meckenheim selbst die Vermarktung für das Gigabitnetz starten. Interessenten können sich bereits jetzt schon mit bn:t in Verbindung setzen, sich informieren und unverbindlich anmelden.

 

Kategorien
Wirtschaft

Mark Heiter, Vorstands-Vorsitzender der VR-Bank Nordeifel eG in der DLG Eifel Interviewreihe

Schleiden, 18.09.2020 – „Als Region gemeinsam auftreten“ Mark Heiter, Vorstandschef der VR-Bank Nordeifel, wünscht sich den branchenübergreifenden Schulterschluss Eifeler Unternehmen und Beschäftigten. Interviewreihe zur Dienstleistungsgenossenschaft Eifel eG (DLG).

Warum ist für Sie solidarisches Handeln mit Fokus auf die Regionalität so wichtig?

Die Eifel hat mehr als genug Herausforderungen zu bewältigen. „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele“, das ist der Kerngedanke der genossenschaftlichen Idee – auch in der Dienstleistungsgenossenschaft Eifel eG (DLG Eifel). Die ersten modernen genossenschaftlichen Organisationen entstanden Mitte des 19. Jahrhunderts – auch die VR-Bank Nordeifel eG hat ihren Ursprung bereits 1880. Sie zeigt, dass Genossenschaften nicht überholt sind: Ideen, Aktivitäten und Ziele können wesentlich besser gemeinschaftlich erreicht werden als im Alleingang. Das gilt auch für die DLG Eifel – man ist Teil einer großen Gemeinschaft und bewahrt doch seine Selbstständigkeit.

In der 2016 unter Führung Ihrer VR-Bank Nordeifel eG gegründeten DLG Eifel haben sich bislang 50 Betriebe mit 5000 Mitarbeitern zusammengeschlossen. Haben Sie in Ihrem Bereich bereits Erfahrungen gesammelt?

Die DLG Eifel informiert über aktuelle Themen und hilft auch konkret im Bereich des Gesundheitsmanagements. Allerdings müssen für die Mitglieder auch in anderen Bereichen nutzenbringende Leistungen und Angebote entwickelt werden. Der Schwerpunkt der DLG muss in der koordinierten Zusammenarbeit Eifeler Unternehmen, im Erfahrungsaustausch und in der gemeinsamen Erledigung von Aufgaben liegen. Es ist an der Zeit, unsere gemeinsamen Anliegen zu definieren. Gemeinsam könnten wir stark sein, wenn wir uns darauf besinnen!

 Haben Ihre Mitarbeiter bereits von den Dienstleistungen der DLG Eifel Gebrauch gemacht? Was war Ihr Eindruck?

Einige unserer Mitarbeiter haben Seminare besucht, an Beratercafés und Gesundheitskursen teilgenommen. Jetzt ist es an der Zeit, auch die anderen Aufgabenfelder anzugehen, die wir zusammen anpacken müssen, wenn wir als Wirtschaftsregion überleben und prosperieren wollen…

Haben Sie Ideen, Ratschläge, Tipps, wie wir gemeinsam die Eifel nach vorne bringen?

Ich habe sogar ein Beispiel: Die VR-Bank Nordeifel hat BWL-Prof. Dr. Jutta Rump in Vorbereitung der DLG als Referentin eingeladen – die hat uns gezeigt, wie eine ganze Region im Sauerland branchenübergreifend Fachkräfte (z. B. Techniker und Ingenieure) angeworben hat – nicht frisch von der Uni, sondern in der Familiengründungsphase, da zählen Provinz, gesundes und sicheres Wohnen, Leben und Arbeiten als Vorteil gegenüber der Stadt. Der Schlüssel des Erfolgs lag in dieser Region darin, gemeinschaftlich aufzutreten – für alle Familienanliegen. Auch wir müssen die Attraktivität Eifeler Unternehmen als Arbeitgeber steigern, indem wir das Image der Eifel als vereinte Arbeits- und Wirtschaftsregion, verwurzelt in einer Erholungsregion, auf Vordermann bringen. Es gilt, Fachkräfte für die Eifel zu gewinnen. Die DLG muss Unternehmen zusammenführen und gemeinschaftliche Leistungen und Lösungen koordinieren!

Welche Aufgaben sind in naher Zukunft am relevantesten?

Corona hat uns vor Augen geführt, wie wichtig Digitalisierung für viele Unternehmen werden kann. Ich erwarte von der DLG auf allen fünf Aufgabengebieten, dass man Unternehmen an einen Tisch bringt, damit sie in diesen Bereichen ihre Erfahrungen und ihr Know-How austauschen und sich zu gemeinsamen Konzepten zusammentun. Die vorhandenen Arbeitgeber in unserer Region sind kleinst-, klein- und mittelständische Unternehmen und stehen im Kampf um Nachwuchs-Fachkräfte und qualifizierte Mitarbeiter und das vor immer größeren wirtschaftlichen Herausforderungen. Da braucht es professionelle Beratung und Begleitung, die die DLG gemeinsam für alle Mitglieder organisieren könnte und müsste.