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37.800 Euro: Neuer Minibagger für den Betriebshof der Stadt Mayen

Mayen, 21.09.2020 – In diesen Tagen übergab Herr Oberbürgermeister Wolfgang Treis den neu angeschafften Minibagger an den Leiter vom Betriebshof Wolfgang Saur (links) und den Vorarbeiter im Bereich Tiefbau Herrn Ralf Romahn (rechts). Das 1,9 Tonnen schwere Arbeitsgerät ist neben verschiedenen Löffeln auch mit einem hydraulisch angetriebenen Meißel und einem Erdbohrer ausgestattet. Zukünftig werden noch Anbaugeräte für die Grünpflege ergänzt, sodass der Bagger von dem Betriebshof in vielfältiger Weise eingesetzt werden kann. Die Anschaffungskosten belaufen sich auf rund 37.800 €.

„Es freut mich sehr, dass wir den engagierten Mitarbeitern unseres Betriebshofes diese neue Gerätschaft übergeben und so ihren Einsatz unterstützen konnten“, so Treis.

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Wirtschaft

Blumenreiche Neueröffnung bei Dany‘s Florales in Kaisersesch

Kaisersesch, 21.09.2020 – In den vergangenen sechs Jahren hat sich die Düngenheimerin ihren persönlichen Traum erfüllt und bietet in ihrem liebevoll gestalteten Ladengeschäft individuelle Blumenarrangements für festliche Anlässe und Trauerfloristik an. Darüber hinaus finden Kunden neben Schnitt- und Topfblumen eine große Auswahl an Dekorationsartikeln. Mit dem Umzug in die neuen, großzügigen Geschäftsräume hat Daniela Schäfer den nächsten Schritt gewagt und ihr Angebot erweitert.

Die neuen, geschmackvoll eingerichteten Geschäftsräume sind verkehrsgünstig gelegen und eignen sich hervorragend, um die Angebotsvielfalt großzügig zu präsentieren. Die eingerichtete Sitzecke bietet Rückzugsmöglichkeiten für die gerne angenommenen Beratungsgespräche.

Bürgermeister Albert Jung, Stadtbürgermeister Gerhard Weber und Wirtschaftsförderer Mario Leidens wünschen Daniela Schäfer einen guten Start und viel Erfolg.

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Wachstum

So soll das neue Vitelliusbad in Wittlich aussehen

Wittlich, 21.09.2020 –  Jetzt steht es fest, der Stadtrat hat eine angepasste Entwurfsplanung für den Neubau des Hallenbades und den Umbau des Freibades beschlossen. Gegenüber dem ursprünglichen Entwurf sollen nun im Freibadbereich ein Sportbecken mit vier 50-Meter-Bahnen, ein Mehrzweckbecken mit Breitrutsche und Massagedüsen sowie ein Erlebnisbecken mit Bodensprudelplatte, Wasserpilz und Strömungskanal zum Baden einladen.

Foto: Krieger Architekten

Damit auch Eltern mit kleineren Kindern ihr Vergnügen haben, wird auch ein Kinderplanschbecken mit Spraypark angelegt. Ausgehend von 122 Nutzungstagen stehen dann im Freibad insgesamt 937 Quadratmeter Wasserfläche zur Verfügung.

Foto: Krieger Architekten.

Das Hallenbad ist künftig ganzjährig geöffnet. Eine Sportbecken mit fünf 25-Meter-Bahnen und einer Sprunganlage, ein Lehrschwimmbecken mit Hubboden und ein weiterer Eltern-Kind-Bereich mit Wasserspielen zur Wassergewöhnung sowie eine Röhrenrutsche können in Zukunft an ca. 350 Tagen im Jahr genutzt werden. Insgesamt stehen dort 472 Quadratmeter Wasserfläche zur Verfügung.

Damit ein Besuch im Vitelliusbad bei jeder Wetterlage planbar und attraktiv wird, soll das ursprünglich geplante und zunächst wieder verworfene Cabriodach nun doch wieder gebaut werden. Gerade in den Übergangszeiten von Frühjahr und Herbst gestaltet das Cabriodach einen Hallenbadbesuch erheblich attraktiver durch die verlängert „Open-Air-Saison“. In der Sommersaison kann es bei weniger gutem Wetter geschlossen werden und der Schwimmbetrieb auch beispielsweise bei Gewitter weiterlaufen. Mit dieser für die Region einzigartigen Attraktion erhofft man sich auch steigende Besucherzahlen, da so fortan ein ganzjähriger, witterungsunabhängiger Schwimmbadbesuch möglich sein wird.

Mit überwältigender Mehrheit hat sich der Stadtrat für die nun vorgelegte Entwurfsplanung als Grundlage für die Zuschussbeantragung und Genehmigungsplanung ausgesprochen. Auch die zunächst skeptischen Ratsmitglieder der FDP und aus Teilen der CDU-Stadtratsfraktion schlossen sich dem nun vorgelegten Kompromiss an. Lediglich der Vertreter der AfD und ein Mitglied der CDU-Stadtratsfraktion stimmten gegen den Planentwurf. Der Vertreter der Linken enthielt sich bei der Abstimmung. Nun ist die Verwaltung gefordert, die erforderlichen Zuschussanträge fristgerecht auf den Weg zu bringen, damit die Bewilligungsbehörden bis Jahresende über die Zuschussbewilligungen entscheiden können.

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Ehrennadel des Landes für Muhiddin Boga aus Wittlich und Peter Eltges aus Dreis

Wittlich, 21.09.2020 – Über Jahrzehnte waren sie ehrenamtlich aktiv. Nun ehrte Ministerpräsidentin Malu Dreyer zwei Bürger des Landkreises Bernkastel-Wittlich mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz. Landrat Gregor Eibes überreichte die Auszeichnungen in einer Feierstunde im Wittlicher Kreishaus an Muhiddin Boga aus Wittlich und Peter Eltges aus Dreis. Beide wurden von Katrin Bornmüller aus Wittlich für diese Ehrung vorgeschlagen.

Landrat Eibes würdigte die Leistungen der beiden Geehrten im Einzelnen und dankte ihnen für ihren unermüdlichen Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger. „Was sie in vielen Jahren ehrenamtlich geleistet haben, verdient unsere Anerkennung und Hochachtung”, lobte der Landrat die Geehrten.

Muhiddin Boga aus Wittlich kam als junger Mann als Flüchtling nach Deutschland und integrierte sich schnell. Anfangs engagierte er sich in der Freiwilligen Feuerwehr. Für das Schicksal seiner ezidischen Mitbürger – vor allem in der Türkei, Syrien und Kurdistan Irak – engagierte er sich besonders. Für die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fuhr er bereits zehn Mal teilweise als Mitfahrer in Sattelschleppern voller Hilfsgüter in diese Länder. Fünf Reisen in Flüchtlingslager unternahm er gemeinsam mit Katrin Bornmüller.

Er spendet viel für die Opfer des Islamischen Staats (IS). Peter Eltges aus Dreis unterstützt die Arbeit des IGFM bereits seit 20 Jahren, als er noch Hausmeister im Krankenhaus war. Er lieferte alle brauchbaren Gegenstände wie auch Krankenbetten, die das Krankenhaus austauschte. Bereits vor der Pensionierung war er auch in der Ladetruppe, hilft aber viel an anderen Tagen, besonders beim Einsammeln großer Gegenstände wie beispielsweise Kranken- und Pflegebetten.

Den Glückwünschen des Landrats schlossen sich Bürgermeister Joachim Rodenkirch für die Stadt Wittlich, der Beigeordnete Helmut Boschan für die Verbandsgemeinde Wittlich-Land, der Ortsbürgermeister Christoph Thieltges aus Dreis und Katrin Bornmüller aus Wittlich gerne an.

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Überwachung des ruhenden Verkehrs in Jülich und den Stadtteilen

Jülich, 21.09.2020 – Der ruhende Verkehr wird seit einigen Jahren nicht nur tagsüber, sondern auch frühmorgens, spätabends und am Wochenende kontrolliert. Dabei wird nicht nur in Jülich selber, sondern auch in den Stadtteilen eine Kontrolle durch die Überwachungskräfte des Ordnungsamtes durchgeführt. So wird z.B. das Parken in der Fußgängerzone unter Berücksichtigung der Be- und Entladezeiten ebenso überprüft wie das Parken auf den Gehwegen oder in engen Straßen.

Gerade das Parken auf Gehwegen, die nicht dafür freigegeben wurden, hat sich in Jülich immer mehr eingebürgert. Ohne Rücksicht darauf, ob Fußgänger, Senioren mit Rollatoren oder auch Rollstuhlfahrer noch am PKW (oder auch LKW) vorbeikommen, werden die Gehwege zugestellt. Mal geschieht das für wenige Minuten, mal bleibt der Wagen auch länger dort stehen. Das ist nicht nur ein Ärgernis für die eigentlichen Nutzer der Gehwege.

Durch das Parken der PKW´s wird der Untergrund der Gehwege, die nicht für diese Belastungen ausgelegt sind, zerstört und führt zu teilweise massiven Schäden. Ein sichtbarer Schaden ist das Anheben der Gehwegplatten, die zu Stolperfallen für die Fußgänger und regelmäßig durch den städtischen Bauhof repariert werden.

Das Parken in engen Straßenstellen ist nach § 12 StVO untersagt. Foto: Stadt Jülich

Aber auch wenn das Fahrzeug am Straßenrand geparkt wurde, ist auf folgendes zu achten:

Das Parken in engen Straßenstellen ist nach § 12 StVO untersagt. Es muss eine Fahrbahnrestbreite von mindestens 3 m verbleiben. Nur dann ist es z.B. den Einsatzkräften der Feuerwehr möglich, die Straße zügig zu passieren.

Eine rücksichts- und gedankenlos zugeparkte Straße kostet den Rettungsdiensten wertvolle Zeit.

Und: Es trifft nicht immer nur den Nachbarn. Irgendwann kann man selber der Hilfesuchende sein, der vielleicht überlebt hätte, wenn die Einsatzkräfte nicht nur durch falsch geparkte PKW´s aufgehalten und eine Minute früher am Einsatzort eingetroffen wären.

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Fortschritt

Es gibt eine neue Geopfad-Route! Panoramaweg Eppelsberg – Geopfad-Route N

Niederzissen, 21.09.2020 – Auf den sechs bereits bestehenden Geo-Pfad-Routen, erwarten Wanderer geologisch-spannende wie kulturhistorisch interessante Denkmäler und Naturschönheiten. Durch dichte Wälder und auf schmalen Pfaden, vorbei an bewaldeten Vulkanhügeln mit spektakulären Aussichten, werden die Geopfade von Informations-Tafeln gesäumt, die Hintergrundwissen zum Vulkanismus bieten.

Der „Panoramaweg Eppelsberg“ als nunmehr siebte Geo-Pfad-Route steht dem in nichts nach. Der insgesamt 13 km lange Rundweg startet in Nickenich an der römischen Grabanlage. Das römische Rundgrab  (Tumulus) und das Nischengrabmal zeigen, wie die heimische keltische Bevölkerung, trotz der römischen Besiedlung, teilweise ihre Kultur aufrechterhalten hat. Der Weg führt anschließend direkt in den Wald und nach einer Weile an der ersten geologisch interessanten Stellen vorbei, der „Schwarzen Wand“. Die „Schwarze Wand“ zeigt die gesamte Palette der einst während der Eruption ausgeworfenen Tephra, die Gesamtheit der vulkanischen Lockermassen. Nach etwa 1 km folgt direkt eines der Highlights des Wanderweges – der Einblick in die Abbaubaugrube „Eppelsberg“. Dort ist einerseits der Aufbau eines typischen Schlackenkegelvulkans zu sehen, wie auch der moderne Abbau von Vulkangestein zu beobachten. Durch den modernen Gesteinsabbau entstand ein einzigartiges Fenster in die geologische Vergangenheit der Region. Weiter führt der Weg an einer alten Bimsabbaugrube vorbei, die renaturiert wurde und nun als „Krufter Waldsee“ zum Baden einlädt. Einen sagenhaften Ausblick auf den Waldsee sowie in die Landschaft der Pellenz hat man vom dem Aussichtspunkt „Teufelskanzel“. Nach dem anspruchsvollen Anstieg, laden zwei Bänke zu einer kleinen Rast und zum Genießen des Weitblicks ein. Nun geht es weiter den „Krufter Ofen“ hinab und anschließend ein Stück den Höhenrundweg entlang, der sagenhafte Panoramasichten auf den Laacher See bietet. Der Weg führt vorbei an einem alten Tuffsteinbruch, in dem der „Rote Laacher Tuff“ abgebaute wurde. Dieser gehörte zum Kloster und wurde seit dem 11. Jh. bis in die 1920er Jahre mit Unterbrechungen betrieben. Der Rote Laacher Tuff wurde in der Abtei, aber auch in anderen Bereichen des Klosters verbaut. Außerhalb Maria Laachs findet man ihn beim Längsschiff des Bonner Münsters. Der Höhenweg führt direkt zur Schutzhütte „Ahrefeld-Hütte“, wo eine Waldliege und eine tolle Balancier-Schlange aus Holz zu einer weiteren Rast einladen. Von dort aus geht es nur noch bergab zurück nach Nickenich.

Weiter Infos zu den Geopfad-Routen erhalten Sie unter www.vulkanregion-laacher-see.de/wandern/geopfade oder bei den Tourist-Informationen der Vulkanregion Laacher See in Maria Laach oder Niederzissen (02636-19433 / info@vulkanregion-laacher-see.de).

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Fortschritt

Erfolgreiche Rezertifizierung des Traumpfädchens Eifeltraum

Mayen, 21.09.2020 – Nach aktueller Prüfung hat das Deutsche Wanderinstitut e.V. den Eifeltraum für weitere drei Jahre als „Premium-Spazierwanderweg“ ausgezeichnet.

Als sogenannter Premium-Spazierwanderweg wurde der Eifeltraum im Mayener Stadtteil Kürrenberg erneut nach den Kriterien des Deutschen Wanderinstituts zertifiziert und zeichnet sich somit durch landschaftliche Schönheit, Abwechslung und Erlebniswerte aus.

Auch eine einwandfreie Beschilderung ist Grundvoraussetzung eines Traumpfädchens. Diese wird dank regelmäßiger Begehung und Pflege durch die Wegepaten, Eheleute Pung, gewährleistet.

Auch Herr Oberbürgermeister Treis freut sich über die erneute Auszeichnung des Traumpfädchens und bedankt sich für die tolle Arbeit der Wegepaten: „Wir sind stolz, dass unsere Stadt weiterhin einen Spazierwanderweg von ausgesprochen hoher Qualität anbieten kann.“

Der 5,3 km lange Rundweg startet und endet am Parkplatz Rhododendron in Kürrenberg an der B258.

Durch angenehme breite Wege und dank der wenigen Höhemeter, ist der Weg ideal für Familien mit Kindern.

Der Weg führt durch Feld- und Wiesenabschnitte, sowie den vielfältigen Stadtwald bei Kürrenberg. Hierbei kann man entspannt das idyllische Landschaftsbild der Eifel genießen, die frische Luft des Waldes einatmen und vor allem das stimmungsvolle Nitzbachtal bestaunen.

Außerdem laden die Bleiberghütte und die Reininghütte zum Verweilen ein und runden somit ein harmonisches Wandererlebnis ab.

 

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Wachstum

Naturschutzgebiet „Michelberg“ bei Ochtendung bietet vielen bedrohten Arten Zuflucht

Ochtendung, 21.09.2020 – Der Landkreis Mayen-Koblenz weiß bereits seit Langem um das Vorkommen seiner einzigartigen Flora und Fauna. Mit der Gründung der Stiftung für Natur und Umwelt wurden vor mehr als zehn Jahren die Weichen gestellt, um diesen Artenreichtum langfristig zu bewahren. Die Stiftung betreut in fast allen Regionen von Mayen-Koblenz aktuell rund 140 Hektar an Flächen. Sie schafft und erhält Lebensräume und macht den Landkreis damit zu einem Zufluchtsort für bedrohte oder gefährdete Tier- und Pflanzenarten. „Wir haben im Landkreis zahlreiche Naturschutzgebiete – da dürfen und wollen wir in unseren Bemühungen nicht nachlassen. So wie andere wichtige Themen unserer Zeit in aller Munde sind, so muss auch der Naturschutz stets im Fokus unserer Gesellschaft und der Politik sein und bleiben“, betont der Erste Kreisbeigeordnete und Vorsitzende der Stiftung für Natur und Umwelt Burkhard Nauroth, der sich regelmäßig persönlich ein Bild von den Entwicklungen der Naturschutzgebiete im Landkreis macht – so jüngst wieder am Michelberg bei Ochtendung.

Rund 28 Hektar groß ist das Naturschutzgebiet Michelberg. Von besonderer Bedeutung ist der nur 3,7 Hektar große und offene Südhang. Jörg Hilgers, der für die Stiftung tätige Biologe, ist von dieser Fläche begeistert: „Auf einer Fläche, die gerade einmal so groß ist wie fünf Fußballfelder, tummeln sich viele Arten: Mehr als 200 Pflanzenarten, 40 Schmetterlingsarten und fast 20 Heuschreckenarten sind hier vertreten, darunter auch bundes- und landesweit sehr seltene und akut vom Aussterben bedrohte Vertreter. Es ist ein El Dorado!“ Von dem außergewöhnlichen Insektenreichtum profitieren besonders Reptilien- und Vogelarten. So besitzt unter anderem die seltene und gefährdete Zauneidechse eine reiche Population am Michelberg. Damit dies auch so bleibt, müssen die steilen Flächen am Südhang einmal im Jahr gemäht werden. „Dass die Stiftung sich um die Pflege kümmert, ist wichtig, denn viele Pflanzen wie beispielsweise das Sonnenröschen brauchen magere Verhältnisse. Und geht es der Pflanze gut, geht es auch dem Sonnenröschen-Bläuling gut – einem Falter, der seine Eier dort ablegt“, erläutert Hilgers.

Nicht minder bemerkenswert, sagt der Biologe, ist die Artenvielfalt auf dem benachbarten Gelände der Zentraldeponie des Abfallzweckverbandes Rhein-Mosel-Eifel (AZV). Dort haben sich Lebensräume für Tiere ergeben, die es sonst nicht geben würde, sagt er. AZV-Geschäftsführer Frank Diederichs kann dem nur zustimmen: „Natürlich müssen wir uns hier auf unser Kerngeschäft konzentrieren, aber die Umwelt wird keineswegs vergessen.“ Dazu trage auch ein regelmäßiges Monitoring mit Blick auf den Tierartenreichtum auf der Deponie bei. Aus Sicht des Ersten Kreisbeigeordneten ist es dem AZV in beispielhafter Art und Weise gelungen, eine Symbiose aus Ökonomie und Ökologie herbeizuführen. „Hier gehen alle sehr verantwortungsvoll mit den ihnen anvertrauten Aufgaben um“, betont Burkhard Nauroth auch in seiner Rolle als AZV-Verbandsvorsteher.

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Dank für Dienst in Mechernich

Mechernich, 21.09.2020 – Seinen Abschiedsbesuch beim Mechernicher Bürgermeister stattete gestern Oberstleutnant Lars Rauhut, der scheidende Kommandeur des Bundeswehrdepots West und Standortälteste der militärischen Einrichtungen in Mechernich, dem frisch wiedergewählten Dr. Hans-Peter Schick ab.

Gleichzeitig stellte Rauhut dem Verwaltungschef und seinem Stellvertreter Thomas Hambach – selbst Oberleutnant der Reserve – seinen Nachfolger als Depotleiter und Standortältester, Oberstleutnant Dirk Hagenbach, vor. Die Delegation der in Mechernich stationierten Streitkräfte wurde durch den Standortfeldwebel, Stabsfeldwebel Rainer Paulsen, komplettiert.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick dankte Lars Rauhut für die sehr gute Zusammenarbeit und seinen Dienst in Mechernich: „Sie in Person, aber auch die Bundeswehr insgesamt, haben dieser Stadt über Jahrzehnte gutgetan. Viele Offiziere und Unteroffiziere sind hiergeblieben und haben Wurzeln geschlagen.“

Familien aus allen Gegenden

So seien Familien aus allen Ecken dieser Republik am Bleiberg sesshaft geworden und hätten in Vereinen und Organisationen Verantwortung übernommen, so Dr. Schick. Das habe der Bevölkerung sehr gutgetan, weil sie so bunter und durchmischter geworden sei und auch die Wertschätzung von Menschen aus anderen Landschaften für Eifel und Börde als angenehm erfahren hätten.

„Diese Stadt identifiziert sich voll und ganz mit der Bundeswehr“, so Dr. Hans-Peter Schick zu den Oberstleutnanten Rauhut und Hagenbach sowie Stabsfeldwebel Paulsen. Der neue Kommandeur, der nächste Woche von Oberst Stefan Hüller, dem Chef „OLE“ (Ortsfeste Logistische Einrichtungen der Bundeswehr) in sein Amt eingeführt wird, kennt Mechernich. Er hat schon zu Zeiten des Luftwaffenregimentes 8 als Stabszugführer in der Bleibergkaserne gedient.

Bürgermeister und Erster Beigeordneter nutzten den Besuch der Bundeswehrdelegation im Rathaus auch, um Kommune wie Standort betreffende Baumaßnahmen zu erörtern. Dabei wurde auch die millionenschwere Immobilienerneuerung in der Bleibergkaserne und im Depotbereich angesprochen.

In der Kaserne soll unter anderem ein neues Bewirtungs- und Freizeitzentrum entstehen, ein so genanntes „Trio-Gebäude“ mit dreifacher Nutzung als Truppenküche, Casino und Kantine. Dort könnte auch ein auf Vereinsebene wie ehedem die UHG/OHG in der Friedrich-Wilhelm-Straße bewirtschafteter Bereich entstehen.

Stadt baut für andere

Dafür gebe es aber noch keinen Zeitplan, so Lars Rauhut. Klar ist der Bau einer neuen Feuerwache im Depotbereich, die für die tatsächliche Ist-Stärke von 83 Dienstposten geeignet ist. Die derzeitige Wache sei das nicht. Klar komme man dort aufgrund der Tatsache, dass sich die Kameraden aufgrund des Schichtdienstes gar nicht zu Gesicht bekämen.

Bürgermeister und Erster Beigeordneter schilderten den Militärs umgekehrt, wie und warum die Stadt im Rahmen so genannter „Ersatzvornahmen“ Projekte realisiert, die sonst noch Jahre oder ein Jahrzehnt auf sich warten ließen.

Als Beispiele wurde der vierspurige Ausbau der B 266 für den Landesbetrieb Straßen und der barrierefreie Ausbau der Mechernicher Bahnhofs-Gleisanlagen für die Bahn genannt. Allein der Letztere koste rund zehn Millionen Euro, die zum größten Teil vom Land NRW übernommen würden.

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innogy Westenergie fördert ehrenamtliches Engagement: Waldliegen in Drees aufgestellt

Drees, 21.09.2020 – Ehrenamtliche Helfer haben in Drees zwei Waldliegen aufgestellt. Die Waldliegen sind mit der Aussicht auf den Hochkelberg und auf die Hohe Acht ausgerichtet. Bisher war dort keine Möglichkeit zum Verweilen und Ausruhen vorhanden. Mario Retterath, Mitarbeiter bei innogy Westenergie hatte seinen Arbeitgeber erfolgreich um die finanzielle Förderung des Projektes gebeten. Im Rahmen der Initiative „aktiv vor Ort“ erhielt der Projektpate 2.000 Euro für die Anschaffung der Materialien.

Ortsbürgermeister Klaus Brachthäuser ist begeistert: „Ein tolles Projekt zur Verschönerung unseres Dorfes. Es sind zwei gemütliche Plätze zum Verweilen entstanden. Zudem können Besucher auf den Waldliegen die schöne Aussicht in die Eifeler Landschaft genießen. Ohne die finanzielle Unterstützung von innogy Westenergie und den Einsatz zahlreicher Helfer hätte das Projekt in diesem Umfang nicht umgesetzt werden können. Ein großes Dankeschön für dieses Engagement.“

Alle Arbeiten konnten in Eigenleistung und unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen durchgeführt werden.

Bei „aktiv vor Ort“ handelt es sich um eine Initiative von innogy Westenergie, bei der sich Mitarbeiter in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen engagieren. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seinem Heimatort einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro für das Projekt. innogy Westenergie unterstützt so das soziale und ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter.