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Kooperation von Gemeinde Kall, Kreis Euskirchen und Caritas: „Engagiert für Vielfalt“

Kall, 13.10.2020 – Als Arzt ist Dr. Till Klein einiges gewohnt. „Als Notarzt habe ich gelernt, bei schweren Unfällen mit vielen Verletzten die Patienten maximal 30 Sekunden zu untersuchen und dann in Kategorien einzuteilen.“ Grün für Menschen mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen, Rot für Menschen mit schweren Verletzungen, die akute Hilfe benötigen, und Schwarz für Tote oder Menschen, denen nicht mehr zu helfen ist.

Gebannt hörten die Zuschauer im Haus der Begegnung in Kall den Ausführungen des Aachener Mediziners Till Klein zu, der von seiner Arbeit bei Seawatch erzählte. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Doch Flüchtlinge, die im Mittelmeer gekentert sind, seien quasi alle Kategorie Rot. Die Regeln werden außer Kraft gesetzt. Stattdessen gelte: „Wer wild um sich schlägt, kann nicht schwimmen, dem ist quasi nicht mehr zu helfen. Wer sich ganz ruhig bewegt, kann schwimmen, der ist Grün. Und wer gar nichts mehr macht, der ist tot.“ Geborgen werden die Verstorbenen nicht. „Dafür haben wir auf unseren Booten keine Möglichkeit“, beschreibt es der Mediziner. Die Flucht endet als anonyme Seebestattung. Offiziell sind seit 2014 mehr als 20.000 Menschen bei der Überfahrt auf dem Mittelmeer gestorben oder werden noch vermisst. Fast 29.000 Flüchtlinge wurden immerhin gerettet.

Es sind harte Entscheidungen, mit denen Till Klein in seinem Urlaub konfrontiert wird. Denn er ist „Arzt und nebenberuflich Arzt“. Während andere Menschen zum Wandern in die Berge oder zum Baden an den Strand reisen, verbringt der 32-jährige Mediziner aus Aachen seine Freizeit auf einem Schiff der Hilfsorganisation Seawatch und rettet Flüchtlinge auf dem Mittelmeer.

Engagiert für Vielfalt

Über diese ehrenamtliche Arbeit berichtete er nun im Haus der Begegnung in Kall. Eingeladen hatten neben der Integrationsbeauftragten Gemeinde Kall, Alice Gempfer, das Kommunale Integrationszentrum (KoBiz) des Kreises Euskirchen sowie der Caritasverband für die Region Eifel. Die Veranstaltung fand statt im Rahmen der Reihe „Engagiert für Vielfalt“ von KoBiz und Caritas. Seit zwei Jahren ist Till Klein für Seawatch im Einsatz. „Ich bin der Meinung, dass es mir gut geht, und bin deshalb ehrenamtlich tätig“, erklärt er den Grund. Und er ist der Meinung: Jeder kann ein wenig dafür tun, um diese Welt zu einem besseren Ort zu machen. „Mitmachen, spenden, weitersagen – keiner von uns kann sagen: Das geht nicht“, so Klein.

Einfach ist das Ehrenamt in der Hilfsorganisation nicht, das wird mit jedem Wort deutlich. Viele der Zuhörer wirken getroffen von Kleins Worten. Wenn er berichtet, dass die älteren Seawatch-Boote ein bis zwei Tage brauchen, bis sie vom Ausgangsort, momentan Griechenland, in die Einsatzzone im Mittelmeer gelangt sind – und damit zu spät kommen zur Rettung. „Das ist, wie mit einem Hollandrad die gesamte afrikanische Küste abzufahren“, zieht er einen Vergleich. Oder wenn er erzählt, wie Flüchtlinge, sobald sie die Seawatch-Boote sehen, ins Wasser springen, um gerettet zu werden – und sich damit in Lebensgefahr begeben.

Bis zu 400 Flüchtlinge werden von den Schleppern auf ein Boot, das den Namen kaum verdient, gepfercht. Viele dieser Schiffe schaffen es gerade einmal an den Rand der 24-Meilen-Zone, ab der das internationale Seerecht gilt. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

„Die Boote werden immer schlechter“

Bis zu 400 Flüchtlinge befinden sich in mehreren Ebenen auf manchen Booten, die diese Bezeichnung nicht verdienen. Losgeschickt in der Dämmerung in Tripolis von Schleppern, die behaupten, das europäische Festland sei nach einer bis eineinhalb Stunden erreicht. „Die Boote werden immer schlechter“, erklärt. Früher fanden viele Einsätze mitten auf dem Mittelmeer statt. Die Zone hat sich nun immer mehr in Richtung libysches Festland verschroben. Manche Boote erreichen noch nicht mal mehr die 24-Meilen-Grenze, ab der internationales Seerecht gilt.

Wer gerettet wird, ist nicht nur oft traumatisiert, sondern auch schwer verletzt. Viele Flüchtlinge werden an Füßen und Beinen schwer verätzt durch eine Mischung aus Treibstoff, Fäkalien, Dreck und Salzwasser. „Diese Menschen benötigen eigentlich intensivmedizinische Betreuung“, meint Klein. Die ist an Bord aber nicht vorhanden. Hinzu kommen Verletzungen durch Nägel, die aus den Brettern stehen, mit denen die Boote verstärkt werden.

Und auch von schwersten Misshandlungen berichteten Flüchtlinge, so Klein, der auch die Folgen von Folter mit Bilddokumenten belegt. Kinder werden in Libyen verschleppt. Das Land, einst wohlständig, ist seit Jahren im Bürgerkrieg, Menschenrechte werden mit Füßen getreten. Frauen werden vergewaltigt, verkauft und zur Prostitution gezwungen, Männer gefangengenommen und gefoltert, bis ein Lösegeld bezahlt wird.

So unglaublich das klingt: Till Klein versucht, diese Fälle aus professioneller Sicht zu sehen. Er gibt zu: Würde er sich jedes Schicksal zu Herzen nehmen, könne er das nicht aushalten. „Aber dann rettet man 20 Menschen die ihre 20 individuellen Geschichten erzählen – das macht mich natürlich schon betroffen.“

Kritik übt er an der Europäischen Union. 2012 war die EU noch für ihren Einsatz für Frieden, Versöhnung, Demokratie und Menschenrechte mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. „Das darf man nicht falsch verstehen: Ich bin stolz, Europäer zu sein. Aber ich befürchte, die Idee des starken Europas ist gescheitert.“

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Landrat Pföhler: „Kontrollnetz bei Formel 1 war vorbildlich“

Ahrweiler, 13.10.2020 – Der Infektionsschutz bei der Formel 1 hatte „oberste Priorität“, hebt Landrat Dr. Jürgen Pföhler hervor. Die Ordnungsbehörden und das Gesundheitsamt haben die Einhaltung des von der Nürburgring 1927 GmbH & Co.KG zusammen mit dem Hygieneinstitut der Universität Bonn entwickelten Hygienekonzeptes sowie die strengen Auflagen des Genehmigungsbescheids der Kreisverwaltung intensiv kontrolliert. Der Dachverband des internationalen Motorsports (FIA) hat zusätzlich eigene Kontrollen durchgeführt. Außerdem waren 400 Ordner des Nürburgrings an der und rund um die Grand-Prix-Strecke im Einsatz. „Dieses engmaschige Kontrollnetz war vorbildlich“, betont Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Der Ausschluss von Zuschauern aus Risikogebieten erfolgte aufgrund des Online-Ticketing-Systems lückenlos. Insgesamt wurden fast 3400 Tickets aus in- und ausländischen Risikogebieten gesperrt. 1600 Tickets davon wurden aufgrund des Nachweises eines negativen Corona-PCR-Tests freigegeben. Im Ergebnis wurden also knapp 1800 Tickets storniert. „Das System der online-basierten, personalisierten und sitzplatzgenauen Ticketvergabe ist unter Infektionsschutzgesichtspunkten beeindruckend“, sagt Dr. Stefan Voss, Leiter des Gesundheitsamts. Darüber hinaus wurden die Rennteams durch die Firma Eurofins im Auftrag der FIA umfassend getestet.

Die Formel 1 wurde in Corona-Zeiten mit etwa 13.500 Zuschauern auf den Tribünen erfolgreich durchgeführt. Deshalb hofft Landrat Dr. Jürgen Pföhler, dass der Nürburgring im harten internationalen Wettbewerb der Rennstrecken auch im kommenden Jahr den Zuschlag für die Austragung der Formel 1 erhält.

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Digitale DOKUmentation des Jungen Kulturfestivals Rampenfieber im Kreis Euskirchen

Euskirchen, 13.10.2020 – Der Pilot des „Jungen Kulturfestivals Rampenfieber“ sollte 2019/2020 Kinder und Jugendliche aus der StädteRegion Aachen und aus den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg zusammenführen und so Austausch auf künstlerisch-kulturell Ebene in der gesamten Region Aachen ermöglichen. Unter dem Motto „Homestories – Heimat, Sehnsucht, Individualität…“ sollte die erste Festivalreihe die Lebensräume und -wirklichkeiten der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen abbilden.

Aufgrund der Corona-Pandemie musste das Pilotprojekt ab März 2020 angepasst werden und die verschiedensten Festivalbeiträge aus den vier Sparten Bildende Kunst, Musik, Tanz und Theater/Literatur wurden digital aufbereitet. Die ursprünglich nur als Informationsplattform vorgesehene Website des Projekts www.rampenfieber.eu wurde zur Präsentationsplattform. Viele Beiträge konnten so in neuer Form umgesetzt werden und die Website wurde zu einem spannenden Zeitzeugnis der Lebenswelt der Kinder und Jugendlich in Zeiten von Corona.

In der im Kreis Euskirchen ansässigen Sparte „Bildende Kunst“ wurde zusätzlich ein 60-seitiger Dokumentationskatalog, welcher die Ergebnisse der acht teilnehmenden Gruppen aus der gesamten Region Aachen darstellt, entwickelt.

Weitere Informationen und die DOKUmentation erhalten Interessenten beim Kommunalen Bildungs- und Integrationszentrum des Kreises Euskirchen, Hendrik Kemper-Vodegel unter Tel.: 02251/15-1332, hendrik.vodegel@kreis-euskirchen.de

 

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EIFEL Arbeitgeber R+R Pflegedienst berichtet über Land-WG Glaadt

Jünkerath, 13.10.2020 – Vor kurzem fand ein reger Austausch zwischen Philipp Rinas, Geschäftsstellenleiter von PROMEDICA PLUS Bitburg-Gerolstein und Geschäftsführer von R+R Pflegedienst Obere Kyll GmbH und den Herren des Bundestages statt. Philipp Rinas erklärte den Abgeordneten die von ihm angebotenen Alternativen zum Alters- bzw. Pflegeheim: R+R Pflegedienst (ambulanter Pflegedienst und Betreuer zweier Intensiv-Pflege-Gemeinschaften), Promedica Plus Bitburg-Gerolstein und der neuen, in Deutschland einzigarten Land-WG Glaadt.

Die Herren zeigten Respekt vor den Arbeiten in der Pflege und ebenso ein offenes Ohr für die Nöte und Sorgen in diesem Bereich. So kam auch das neue Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz (GKV-IPReG) zur Sprache, dessen Ziel Erwin Rüddel nochmals verdeutlichen konnte „Intensiv-Pflegebedürftige sollen besser versorgt, Fehlanreize in der Intensivpflege beseitigt und die Selbstbestimmung der Betroffenen gestärkt werden. Außerdem soll der Zugang zur medizinischen Rehabilitation verbessert werden.“ Das dies in der Praxis oft an Genehmigungen der Krankenkasse scheitere, berührte ihn sehr. Er denke darüber nach, dass es künftig evtl. eine Regelung geben müsse, wobei die Rechte der Patienten besser und klarer definiert werden müssen. Zum Beispiel durch eine Aufklärung der Krankenkassen an die Patienten, dass diese das Recht auf eine kostenlose, unabhängige Patientenberatung (UPD) haben. So werden schwerwiegende Entscheidungen und Genehmigungen nicht durch einen einfachen Sachbearbeiter getroffen.

Rüddel informierte ebenfalls über die Pläne des Bundes, die die Pflege im Allgemeinen beschäftigen. Thema war ebenfalls der bekannte bundesweite Facharztmangel gerade im ländlichen Bereich. Das der R+R Pflegedienst gerade an einer Zusatzversorgung durch Telemedizin arbeite, um den Facharztmangel etwas zu kompensieren überraschte die Abgeordneten, denn auch im Vulkaneifelkreis wird gerade über diesen neuen Weg gesprochen. Eine Zusammenarbeit in diesem Bereich wurde nicht ausgeschlossen. Wichtig ist beiden Parteien im Grunde dasselbe: Patienten müssen bestmöglich versorgt werden!

Vor diesem Hintergrund fanden die drei Besucher gerade die Land-WG, die in Kooperation von Promedica Plus und R+R Pflegedienst Obere Kyll GmbH angeboten wird, ein hervorragendes Beispiel für die High-End-Versorgung rund um die Uhr in den eigenen vier Wänden. Für die durch und durch kundenorientierten Angebote von Rinas fanden Rüddel, Schnieder und Schnieder anerkennende Worte und haben Unterstützung zugesagt für die politische Absicherung und Förderung.

Der Besuch von Rüddel und den beiden Schnieder-Brüdern war für alle Beteiligten ein Gewinn und zeigte, wie wichtig die Zusammenarbeit von Politik und Unternehmen ist.

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„Herr der Zahlen“ feiert Dienstjubiläum – Otmar Coura feiert 40-jähriges

Trier-Land, 13.10.2020 –  Den Mandatsträgern in der Verbandsgemeinde Trier-Land ist Otmar Coura als „Hüter der öffentlichen Haushalte“ ein Begriff. VG-Verwaltungsrat Coura leitet seit 2013 den Fachbereich Finanzen und gilt als ausgemachter Experte im kommunalen Haushaltsrecht.

Seine Laufbahn begann der ausgebildete Groß- und Einzelhandelskaufmann am 1. September 1980 als Regierungs-Assistent Anwärter in der Bundesverwaltung. Berufliche Stationen führten ihn über Wiesbaden und Saarburg zur Verbandsgemeinde Trier-Land, in deren Dienst er 1988 eintrat. Zunächst war Otmar Coura in der Bauverwaltung eingesetzt, nach einem zweijährigen „Intermezzo“ in der Zentralabteilung wechselte er zur Finanzabteilung.

Bürgermeister Holstein gratulierte Otmar Coura jetzt zum 40jährigen Dienstjubiläum und bedankte sich für seinen vorbildlichen Einsatz. „Unser Kämmerer zeichnet sich vor allem durch seine hohe fachliche Kompetenz und seine Führungsqualitäten aus“, so der Verwaltungschef.

Der Gratulation schlossen sich die Kolleg*innen an.

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Stefanie Frank übernimmt die Bereichsleitung „Soziales, Schulen und Sport“

Mayen, 13.10.2020 – Oberbürgermeister Wolfgang Treis, Christoph Buttner für den Bereich Verwaltungssteuerung, Fachbereichsleiter Oliver Tiwi sowie Personalratsvertreter Thomas Mintenig, konnten in diesen Tagen die neue Bereichsleiterin 2.2. „Soziales, Schulen und Sport“ Stefanie Frank bei der Stadtverwaltung Mayen begrüßen.

Nach der erfolgreichen Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Verbandsgemeinde Maifeld in Polch, war Stefanie Frank seit 2011 bei der Verbandsgemeinde Bad Ems zunächst als Sachbearbeiterin im Bereich des Meldeamtes sowie Hilfspolizisten und von 2013 – 2016 im Bereich des Sozialamtes tätig.

Von 2016 – 2019 hat sie an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz das duale Studium abgeschlossen und darf sich nun „Bachelor of Arts“ nennen.

Nach Abschluss des dualen Studiums war Stefanie Frank als Sachbearbeiterin der Bußgeldstelle sowie als Teamleitung der Straßenverkehrsbehörde bei der Verbandsgemeinde Bad Ems beschäftig.

„Ich wurde bei der Stadtverwaltung Mayen sehr herzlich empfangen und freue mich daher umso mehr auf die neue Aufgabe, die mich erwartet“, so Stefanie Frank die im Kreis Mayen-Koblenz lebt.

Oberbürgermeister Wolfgang Treis wünschte der neuen Mitarbeiterin einen guten Start und viel Freude an den kommenden Aufgaben. Christoph Butten für den Bereich Verwaltungssteuerung, Fachbereichsleiter Oliver Tiwi sowie Personalratsvertreter Thomas Mintenig, schlossen sich den guten Wünschen an.

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Wirtschaft

2,5 Mio. Euro für „Care and Mobility Innovation“

Euskirchen, 13.10.2020 – Für das Projekt „Care and Mobility Innovation“ hat Christoph Dammermann, Staatssekretär im Wirtschafts – und Digitalministerium, den Zuwendungsbescheid im Gesamtvolumen von rund 2,5 Millionen Euro an Prof. Christiane Vaeßen, Geschäftsführerin der Region Aachen – stellvertretend für das Projektkonsortium – offiziell überreicht. Das ist auch eine gute Nachricht für den Kreis Euskirchen, der ebenfalls Projektpartner ist und wo es bereits erste Initiative in diese Richtung gibt. So haben die Stiftung Evangelisches Alten- und Pflegeheim in Gemünd und die Gemeinschaftspraxis Dr. Franz-Josef Zumbé bereits einen „Letter of Intent“ unterschrieben und erste innovative Schritte in die Wege geleitet. Die lokale „Kick-off-Veranstaltung“ findet am 10. Dezember in der ehemaligen Eifelhöhenklinik in Marmagen statt.

Care and Mobility Innovation erarbeitet in den Leitmärkten digitale Gesundheitswirtschaft und intelligente Mobilität eine Innovationsstrategie für die Zukunft der Region Aachen und entwickelt und fördert gleichzeitig Möglichkeiten der Cross-Innovationen beider Branchen. Im Rahmen von Innovationspartnerschaften realisieren Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Krankenhäuser, Altenheime, Mobilitätsmanager*innen in Kommunen, Verbände und weitere Partner digitale Projekte für die Mobilität und die Gesundheitsversorgung der Zukunft. Dies beinhaltet neben einer schnellen Umsetzung erfolgreicher Praxisanwendungen auch eine gemeinsame Akquisition von Forschungs- und Versorgungsprojekten.

„Schon heute kommen höchst innovative Projekte, Prozesse und Produkte aus der Region Aachen – vom Telenotarzt und e.GO Life bis zum Forschungsflugplatz Aachen-Merzbrück und dem Innovationszentrum für digitale Medizin. Die Fokussierung einer ganzen Region auf ihre wachstumsstarken Branchen, ihre technologischen Kompetenzen und Innovationspotenziale ist besonders im Strukturwandel eine Strategie, die große Erfolge verspricht.“, erläutert Staatssekretär Christoph Dammermann.

„Der Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlerevier und die damit verbundene Förderung für Wertschöpfung und neue Beschäftigung bietet auch die Chance, eine Finanzierung zu finden die es ermöglicht, große Forschungs- oder Versorgungsprojekte, die aus den Innovationspartnerschaften entstehen, zu realisieren. Wir wollen die Innovationen aus Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Region Aachen in der Region zur Anwendung bringen, erklärt Prof. Christiane Vaeßen. Das Motiv des Projektes bringt es auf den Punkt: „Care and Mobility Innovation“: Wie wollen wir in Zukunft leben? Gut versorgt und intelligent mobil am Innovationsstandort Region Aachen.

Neben der Region Aachen, gehören zu den weiteren Projektpartnern die Stadt Aachen als Projektkoordinator für den Leitmarkt Mobilität, die StädteRegion Aachen, die Kreise Düren und Euskirchen, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg, das Universitätsklinikum der RWTH Aachen, der digitalHUB Aachen e.V., die Next e.Go Mobile SE, der Branchenverband Medlife e.V., die Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer – AGIT mbH und die Unternehmensberatung MAT&T GmbH.

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Impulse

Mit dem Mountainbike durch die Vulkanregion Laacher See

Niederzissen, 13.10.2020 – Frei nach dem Motto „die 3 K Tour“ (Kaffee, Kuchen, Klönen) findet in diesem Jahr wieder eine geführte Mountainbike Tour durch die Vulkanregion statt.

Am 18.10.2020 treffen sich die Mountainbiker um 10.00 Uhr am Bahnhof in Niederzissen. Von dort starten die Teilnehmer durch die Vulkanregion Laacher See, die das perfekte Areal für alle MTB Freunde aus der Region bietet.

Die Gruppe wird von unserem Vulkanparkführer Rainer Auen begleitet! Sie endet nach ca. 30 km mit viel Zeit für Pausen und Aussicht wieder am Bahnhof in Niederzissen.

Die Teilnahmegebühr von 7,50 € wird von unserem Vulkanparkführer als Spende an die Tour der Hoffnung weitergeleitet. Eine intakte Ausrüstung, der obligatorische Fahrradhelm, ausreichend
Verpflegung und die gefüllte Trinkflasche erhöhen selbstverständlich den Spaß an dieser MTB Tour

Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko.

Anmeldung erforderlich! Tourist Information Vulkanregion Laacher See Telefon: 02636/19433
info@vulkanregion laacher see.de
www.vulkanregion laacher see.de

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Fortschritt

Neu in der Familie der Premium-Spazierwanderwege: Virneburger Burgblicke

Virneburg/Kreis MYK, 13.10.2020 –Virneburger Burgblicke, Herrliches Nitzbachtal. Eine artenreiche Vegetation, schroffe Felsklippen und traumhafte Ausblicke auf die Burgruine Virneburg sind die ständigen Begleiter auf diesem grandiosen Panoramapfad, bis man nach der idyllischen Talaue des wunderschönen Nitzbachtals die Burgruine vollends erobert und den grandiosen Ausblick genießt.

Länge: 3,5 km, Dauer: 1:15 Stunden, Gesamtanstieg: 135 Meter, Schwierigkeit: leicht,
Start: 56729 Virneburg, Gemeindehalle (In der Au 6)Anfahrt: A48 Abfahrt Mayen/Mendig – B258 Richtung Nürburgring bis Virneburg Gemeindehalle (In der Au 6).

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Vorstand des Deutsch-Tschechischen Freundschafts-kreises wanderte nach Welling

Mayen, 13.10.2020 – Es sollte eine Wanderung der Mitglieder werden. Doch wie so vielem, machte das Corona-Virus auch diesem Plan einen Strich durch die Rechnung. Kurzum entschied man sich im Deutsch-Tschechischen Freundschaftskreis Mayen – Uherské Hradiště e. V. daher dazu, den Teilnehmerkreis auf die Vorstandsmitglieder zu beschränken. Unter der Führung von Organisator Michael Münnich machten sich daher sieben Mitglieder des Vorstandes vom Mayener Marktplatz aus zunächst auf den Weg nach Fraukirch. Für kühle Erfrischungspausen war unterwegs immer wieder gesorgt. Am eigentlichen Ziel der Strecke, dem Hotel „Zur Post“ in Welling, wurden die Wanderer mit leckeren Speisen belohnt. Schnell war man sich einig, diese Wanderung im kommenden Jahr – wie es ursprünglich geplant war – für die Mitgliedschaft anzubieten.

Auch andere Projekte und Aktionen des Deutsch-Tschechischen Freundschaftskreises konnten in diesem Jahr coronabedingt leider nicht durchgeführt werden. In den allermeisten Fällen ist jedoch eine Nachholung angedacht, sobald diese möglich sein wird. Der Freundschaft zwischen Mayen und Uherské Hradiště tut die derzeitige Situation allerdings keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil! Die Freunde auf beiden Seiten stehen in regelmäßigem Austausch miteinander. Über die aktuelle Lage in der Partnerstadt sowie das für 2021 unter Corona-Vorbehalt geplante Programm wird der Deutsch-Tschechische Freundschaftskreis unter anderem im Rahmen seiner diesjährigen Mitgliederversammlung informieren, die am 30.10.2020 um 18 Uhr im Glasgebäude auf dem Mayener Forum abgehalten wird. Selbstverständlich ist dort für entsprechende Hygiene- und Schutzmaßnahmen gesorgt. Die Anwesenden erwartet zudem ein kleiner Imbiss. Sollte die Veranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig abgesagt werden müssen, wird der Freundschaftskreis dies über die Tagespresse kommunizieren. Für weitere Informationen zum Deutsch-Tschechischen Freundschaftskreis oder zur Städtepartnerschaft wenden Sie sich per Mail an rdartsch@outlook.de, dennis.falterbaum@hotmail.com oder telefonisch an 0178/2814394.