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Neue Quarantäneregeln für Rückkehrende und Einreisende aus ausländischen Risikogebieten ab 09.11.2020

Region/Mainz, 07.11.2020 – Am 9. November 2020 tritt in Rheinland-Pfalz die 1. Änderungsverordnung zur Zwölften Corona-Bekämpfungsverordnung (12. CoBeLVO) des Landes in Kraft.

Diese Änderungsverordnung regelt die Quarantäne von Personen, die aus ausländischen Risikogebieten einreisen oder von dort nach Rheinland-Pfalz zurückgehen. Sie basiert auf der Musterquarantäne-Verordnung, die Bund und Länder erarbeitet haben, um ein möglichst einheitliches Vorgehen bei diesem Thema sicherzustellen.

Folgende wesentliche Neuerungen sind in der Änderungsverordnung für Rheinland-Pfalz enthalten:

Die Quarantänedauer verkürzt sich von 14 auf 10 Tage. Betroffene Personen sind wie bisher verpflichtet, unverzüglich nach Einreise das für sie zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren. Hierfür wird eine neue digitale Einreiseanmeldung durch den Bund zur Verfügung gestellt. Eine sofortige Befreiung von der Quarantänepflicht durch Vorlage eines negativen Testergebnisses bei Einreise wird nicht mehr generell möglich sein. Die Quarantänedauer kann jedoch mit der Vorlage eines negativen Testergebnisses verkürzt werden. Dabei darf der Test grundsätzlich frühestens am fünften Tag nach der Einreise durchgeführt werden.

Für die Verpflichtung zur Quarantäne sind zudem verschiedene Ausnahmen festgelegt worden. So sind beispielsweise Personen von der Quarantänepflicht ausgenommen, die sich auf der Durchreise befinden, die sich weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder aus einem Risikogebiet für bis zu 24 Stunden in das Bundesgebiet einreisen. Weitere Ausnahmen sind beispielsweise unter bestimmten Voraussetzungen auch für besondere Personengruppen wie etwa sogenannte Grenzpendler oder Grenzgänger vorgesehen.

Die Verpflichtung zur Quarantäne besteht außerdem nicht für bestimmte weitere Personengruppen, wenn diese ein negatives Testergebnis vorlegen können. Dies betrifft beispielsweise Personen, die zum Besuch von Verwandten ersten oder zweiten Grades oder aufgrund einer dringenden medizinischen Behandlung einreisen, Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Richterinnen und Richter oder beispielsweise Parlamentarierinnen und Parlamentarier und Polizeivollzugskräfte. Mit besonderer Berücksichtigung der wirtschaftlichen Belange sind mit Vorlage eines Negativtests auch Personen von der Pflicht zur Quarantäne befreit, die sich für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar unter anderem beruflich veranlasst in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder nach Rheinland-Pfalz einreisen.

Neben diesen Neuerungen werden zur Umsetzung der Coronavirus-Testverordnung des Bundes in Rheinland-Pfalz zurzeit örtliche Testzentren etabliert, die überwiegend unter der Regie von Krankenhäusern betrieben werden. In diesen vom Land beauftragten Testzentren werden anlassbezogen asymptomatische Patienten getestet. Durch diese Unterstützung werden die Gesundheitsämter weitreichend entlastet. Die letztlich rund 20 örtlichen Testzentren reihen sich dabei in das bereits bestehende Netz an Testmöglichkeiten ein, das sich flächendeckend über Rheinland-Pfalz legt.

Anspruch auf eine Testung in einem örtlichen Testzentrum haben nach der Coronavirus-Testverordnung des Bundes Einreisende aus ausländischen Risikogebieten, Kontaktpersonen einer mit dem Coronavirus infizierten Person, Personen, die von Ausbrüchen in unter anderem Krankenhäusern, Pflegeheimen, Kitas, Schulen oder Pflegeeinrichtungen betroffen sind sowie Personen in Gesundheitseinrichtungen und ähnlichen Unternehmen. Diese Testmöglichkeit steht nur nach Bestätigung des Anspruches durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst, den niedergelassenen Arzt oder die entsprechende Einrichtung beziehungsweise das entsprechende Unternehmen offen.

Einige der örtlichen Testzentren haben ihren Betrieb bereits aufgenommen. So ist beispielsweise schon ein Testzentrum in Ludwigshafen aktiv, das unter der Regie des Klinikums Ludwigshafen betrieben wird und mit der bestehenden Infektionsambulanz verbunden wurde. Weitere Testzentren werden in den kommenden Tagen und Wochen den Betrieb aufnehmen.

Die bisherigen vier Teststationen des Landes haben indes ihre Arbeit eingestellt. Dort wurden im gesamten Zeitraum vom 5. August bis 1. November 2020 insgesamt 49.018 Reiserückkehrer und Einreisende auf Corona getestet. Der Anteil der positiven Befunde aller Testergebnisse lag dabei bei weniger als einem Prozent.

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34 Neuinfektionen im Kreis Ahrweiler – Kindertagesstätte in Sinzig geschlossen

Ahrweiler, 07.11.2020 – Im Kreis Ahrweiler gibt es einen sechsten Todesfall im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, ist eine 77-jährige Bewohnerin einer Senioreneinrichtung in Bad Neuenahr-Ahrweiler an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Die Infektion steht im Zusammenhang mit dem Nachweis von insgesamt 16 positiven Covid-19-Fällen in der Einrichtung. Zwischenzeitlich sind somit insgesamt drei infizierte Seniorinnen und Senioren der Einrichtung verstorben. „Unser tiefes Mitgefühl gilt der Familie der Verstorbenen“, erklärt Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

In Sinzig ist die Kindertagesstätte „Moritz“ bis auf Weiteres geschlossen. Hintergrund sind die nachgewiesenen Infektionen einer Mitarbeiterin und eines Kindes mit dem Coronavirus. Die Kontaktpersonen aus der Einrichtung (MitarbeiterInnen und Kinder) werden derzeit ermittelt und getestet. Erst nach Abschluss der Kontaktpersonenermittlung und bei Vorliegen aller Abstrichergebnisse kann entschieden werden, inwieweit und wann der Betrieb in der Einrichtung wieder aufgenommen wird. Gegenüber den engen Kontaktpersonen wurde eine Quarantäne angeordnet. Die Eltern sind informiert. Diese Regelung und die Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen wurde in enger und einvernehmlicher Abstimmung mit Bürgermeister Andreas Geron, der Stadt Sinzig als Träger der Einrichtung und dem Gesundheitsamt gemeinsam getroffen. Darüber hinaus werden derzeit mögliche weitere Kontaktpersonen aus dem privaten Umfeld der positiv getesteten Personen ermittelt und Abstriche entnommen. Auch diese befinden sich in angeordneter Quarantäne.

Heute gibt es 34 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Kreis: je vier in der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und in der Stadt Remagen, acht in der Stadt Sinzig, drei in der Verbandsgemeinde Adenau, vier in der Verbandsgemeinde Altenahr, zwei in der Verbandsgemeinde Bad Breisig, sechs in der Verbandsgemeinde Brohltal und drei in der Gemeinde Grafschaft.

Die Anzahl der aktiven Corona-Fälle im Kreis Ahrweiler liegt damit derzeit bei 343. 1018 Personen befinden sich derzeit in Quarantäne.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis Ahrweiler liegt bei 125 Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche an. Damit befindet sich der Kreis weiterhin in der „Alarmstufe“ rot des Warn- und Aktionsplans des Landes Rheinland-Pfalz.

Der aktuelle Verlauf der Corona-Pandemie stellt sich in den einzelnen Städten, Gemeinden und Verbandsgemeinden im Kreis wie folgt dar:

Verbandsgemeinde Adenau: 124 Infektionen, davon 45 genesen
Verbandsgemeinde Altenahr: 65 Infektionen, davon 48 genesen, 1 Person verstorben
Verbandsgemeinde Bad Breisig: 65 Infektionen, davon 31 genesen
Verbandsgemeinde Brohltal: 57 Infektionen, davon 31 genesen
Gemeinde Grafschaft: 77 Infektionen, davon 59 genesen
Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler: 192 Infektionen, davon 111 genesen, 4 Personen verstorben
Stadt Remagen: 96 Infektionen, davon 50 genesen
Stadt Sinzig: 101 Infektionen, davon 53 genesen, 1 Person verstorben

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Bombenfund Euskirchen „In den Erftauen“ – Entschärfung erfolgreich abgeschlossen

Euskirchen, 07.11.2020 – Am gestrigen Freitag, 06.11.2020, ist bei Erdarbeiten in den Erftauen in Euskirchen eine amerikanische 10-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Mit der Entschärfung konnte gegen 20 Uhr begonnen werden. Vorher mussten zur Evakuierung der im Radius von 500 m liegenden Wohnungen ungewöhnlich viele Personenbeförderungen durchgeführt werden, die viel Zeit in Anspruch nahmen. Insgesamt waren 1.700 Personen von der Evakuierung betroffen.

Um 20.25 Uhr konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst die Entschärfung erfolgreich abschließen. Bürgermeister Sacha Reichelt, der die Maßnahmen im städtischen Krisenstab begleitete, dankte allen Einsatzkräften. „Alle Kräfte von Ordnungsamt, Technischen Diensten, THW, Feuerwehr, Malteser Hilfsdienst, DRK und Polizei haben tolle Arbeit geleistet und wie gewohnt Hand in Hand zusammengearbeitet. Dass die Evakuierung länger als gedacht dauern würde, war im Vorfeld nicht absehbar.“

Die Absperrmaßnahmen wurden aufgehoben, die Bewohner des betroffenen Bereiches können in ihre Wohnungen zurückkehren.

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Eifeler Karnevalisten feiern „Karneval digital“

Vulkaneifel, 06.11.2020 – Der 11.11. und damit der Beginn der Karnevalszeit stehen unmittelbar bevor. Auch in der aktuell besonderen Zeiten lieben die Eifeler Jecken den Karneval und wollen den Frohsinn weiterleben und weitertragen. „Aus diesem Wunsch heraus haben sich 17 Karnevalsvereine aus dem Landkreis Vulkaneifel zusammengeschlossen und werden in den nächsten Wochen das Karnevalsgeschehen feiern“, wie Pressesprecher Fabian Mohr bei der digitalen Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag erläuterte. Dieses Jahr wird dies jedoch auf eine bis dato ungewöhnliche Art und Weise der Fall sein. Wo sonst der Karneval überwiegend in kleineren und größeren Menschenmengen gefeiert wurde, verlagert sich für die Session 2020/2021 ein Großteil der geplanten Aktivitäten ins Internet.

Unter dem Motto „Die Eifel feiert Karneval digital, denn zusammen sind wir eins“, bahnt sich ein ganz neues Format an. Ob Zwiegespräche, Sketche oder Tänze. Bestückt mit den letztjährigen „Best-Of“-Beiträgen von den Kappensitzungen der jeweils teilnehmenden Karnevalsvereine, wird eine neue, originelle Karnevalssendung in der Vulkaneifel aufgelegt. Mit Tanja Leclaire-Dederichs (Dreis-Bück), Thomas Stolz (Strohn) und Udo Nöllen (Oberstadtfeld) wird ein bunt gemischtes, dreiköpfiges Moderatoren-Team die Zuschauer bei den einzelnen Sendungen begleiten. Als „Aufnahmestudio“ fungiert während dieser Zeit eine altehrwürdige und mit dem Karneval verbundene Kneipe. Moderator Thomas Stolz zur Aktion: „Mit Karneval verbindet man Frohsinn und Heiterkeit, lachen und vor allen Dingen Spaß. Gerade in der jetzigen angespannten und ernsten Lage, in der vieles zum Erliegen kommt, war und ist es uns umso wichtiger, diesen Spaß und Frohsinn, wenn auch diesmal digital, allen Karnevalisten entgegenzubringen.“

Auch für Tanja Leclaire-Dederichs war direkt klar, die Aktion zu unterstützen: „Karneval ist in meiner DNA, diese Zeit ist einfach wunderbar, daher unterstütze ich gerne diese Online-Narrenscharr.“ Ab dem 11.11. können die Videobeiträge unter www.eifel-karneval-digital.de abgerufen werden. Dort kann sich ebenfalls für einen Newsletter angemeldet werden, über diesen eine Info versendet wird, wenn neue Beiträge veröffentlicht werden. Als Zielgruppe des neuen Formates sieht Udo Nöllen in erster Linie die heimischen Karnevalisten in der Eifel, „denn das Bestreben der ortsansässigen Karnevalsvereine war immer der Karneval für die Mitmenschen im engeren Umfeld“, so Nöllen.

Die teilnehmenden Vereine:

Dauner Narrenzunft; Oberstadtfelder Ijeln; Wallenborner Knallköpp; NCV Neroth; Üdersdorfer Aarleyspatzen; Neastodtfelder Dreesklickerten 1994, Niederstadtfeld; MCV Mehren 1952; Breckemamäncha, Deudesfeld; Beuelspatzen, Kirchweiler; Karnevalsverein Strohna Hohna, Strohn; KG Mau Mau 1952 e.V., Neuenkirchen; AH Germania Brück-Dreis; KV Moareulen, Gillenfeld; Narrenzunft „Blau-Weiss“ Uersfeld; KVK Karnevalsverein Kelberg 1974; Hillesheimer Karnevalsverein 1951; Karnevalsverein „Bunnes Alaaf“, Berndorf.

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Vielfalt und Literatur von Weltrang – Am 2. März 2021 startet das 15. Eifel-Literatur-Festival

Prüm, 06.11.2020 – Die Frage, ob es ein 15. Eifel-Literatur-Festival geben wird, war von Hoffen und Bangen begleitet. Schon die für 2020 angekündigte Spezialausgabe mit nur einer Lesung von Thriller-Star Sebastian Fitzek musste aufgrund der Covid-19 Pandemie entfallen. Die Krise gewährt keine Planungssicherheit.

Doch Literaturfreundinnen und -freunde in der Eifel können sich freuen: Dr. Josef Zierden, der mit dem Kulturpreis der Dr. Hanns-Simon-Stiftung ausgezeichnete Initiator des Eifel-Literatur-Festivals, hat sich der Herausforderung gestellt und für 2021 eine hochkarätige Festivalausgabe organisiert. Unter Berücksichtigung der aktuellen Umstände geht sie als Kompaktformat mit zehn Lesungen in großen Veranstaltungsräumen in Wittlich, Bitburg, Gerolstein und Prüm sowie mit reduzierten Ticketkontingenten an den Start. Schirmherr ist der rheinland-pfälzische Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf.

Inhaltlich bietet die 15. Auflage des Eifel-Literatur-Festivals wieder Vielfalt und Klasse.

Es treten Erzählerinnen und Erzähler von Weltrang auf, allen voran die polnische Literaturnobelpreisträgerin des Jahres 2019, Olga Tokarczuk, die aus ihrem ausgezeichneten Werk „Die Jakobsbücher“ lesen wird. Daniel Kehlmann ist dabei, mit seinem Roman „Tyll“ über den Dreißigjährigen Krieg, außerdem Bestsellerautor Ingo Schulze mit seinem hochaktuellen Werk über deutsche Befindlichkeit „Die rechtschaffenen Mörder“.

Zu Gast sind ferner Romanciers, die Menschen und Zeitgeist hierzulande so unterhaltsam wie niveauvoll porträtieren: Dörte Hansen mit „Mittagsstunde“, Joachim Meyerhoff mit „Hamster im hinteren Stromgebiet“ und die junge Leipziger Neuentdeckung Daniela Krien mit „Die Liebe im Ernstfall“.

Das Genre Thriller vertritt Sebastian Fitzek. Seine zunächst für April und dann September 2020 geplante Lesung geht nun am 9. April im Eventum Wittlich über die Bühne. Zu erwarten ist eine spannende Show zu seinem neuen Titel „Der Heimweg“.

In der Sparte Sachbuch wartet das Festival mit so beliebten wie kompetenten Autoren auf. Peter Wohlleben, Deutschlands wohl bekanntester Förster mit dem Beinamen „Der Baumversteher“, berichtet über „Das geheime Band von Mensch und Natur“. Publikumsmagnet Pater Anselm Grün reflektiert anlässlich der Corona-Krise „Was gutes Leben ist“. Und Meteorologe Sven Plöger, der 2010 als „Bester Wettermoderator Deutschlands“ ausgezeichnet wurde, erklärt mit „Zieht euch warm an, es wird heiß“, den Klimawandel und wie wir damit umgehen können.

DIE TERMINE:

Dienstag, 02. März, Joachim Meyerhoff, Bitburg Stadthalle;

Freitag, 19. März, Peter Wohlleben, Wittlich Cusanus-Gymnasium (Atrium);

Freitag, 26. März, Daniel Kehlmann, Bitburg Stadthalle;

Freitag, 9. April, Sebastian Fitzek, Wittlich Eventum;

Freitag, 16. April, Ingo Schulze, Gerolstein Rondell;

Freitag, 23. April, Dörte Hansen, Prüm Karolingerhalle;

Donnerstag, 29. April, Pater Anselm Grün, Prüm Basilika;

Freitag, 28. Mai, Olga Tokarczuk, Bitburg Haus Beda (Festsaal);

Freitag, 11. Juni, Daniela Krien, Bitburg Haus Beda (Festsaal); Freitag, 25. Juni, Sven Plöger, Gerolstein Rondell.

Alle Veranstaltungen beginnen um 20.00 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr).

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Bombenfund in Euskirchen „In den Erftauen“ – Entschärfung erfolgt gegen 18:00 Uhr

Euskirchen, 06.11.2020 – Am heutigen Freitag, 06.11.2020 ist bei Erdarbeiten in den Erftauen in Euskirchen eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden.

Nach Rücksprache mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst wird der umliegende Bereich des Fundorts der Bombe durch das Ordnungsamt, das THW, die Feuerwehr und die Polizei für eine Entschärfung geräumt. Davon betroffen sind etwa 1.700 Einwohner in einem Radius von circa 500 Metern um den Fundort (siehe anliegende Karte). Die betroffenen Gebäude müssen bis 17:00 Uhr verlassen werden.

Die betroffenen Bewohner werden gebeten, möglichst bei Familie oder Bekannten unterzukommen. Für die Bewohner, die nicht bei Familie oder Bekannten unterkommen können, ist ab 16:00 Uhr eine Sammelstelle im Euskirchener City-Forum eingerichtet, in der sie sich bis zum Ende der Entschärfung aufhalten können. Auf die Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregelungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie wird ausdrücklich hingewiesen.

Die Zugangsstraßen des Evakuierungsbereichs werden ab 17:00 Uhr vollständig gesperrt. hiervon betroffen ist auch die Kölner Straße (L194) zwischen Erlenhof und der Kreuzung „Kruusche Boom“ sowie der Keltenring zwischen „In den Herrenbenden“ und Kölner Straße.

Die Entschärfung der Bombe ist gegen 18:00 Uhr vorgesehen. Über das Ende der Entschärfung wird rechtzeitig informiert. Danach ist für die betroffenen Menschen eine Rückkehr in ihre Wohnungen ab etwa 19:30 Uhr geplant.

Für Betroffene, die beim Verlassen ihres Hauses Hilfe benötigen, ist eine Hotline in der Einsatzzentrale bei der Feuerwehr Euskirchen eingerichtet. Die Telefonnummer lautet: 02251/9438127.

Aktuelle Informationen von Stadt und Polizei sind auf den Social-Media-Kanälen (Facebook und Twitter) der Kreispolizeibehörde Euskirchen zu finden.

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Jetzt geht’s los! Vorverkauf gestartet!

Prüm, 06.11.2020 – Seit 11 Uhr heißt es nur noch: Festivaltickets 2021 sichern! Denn die Kontingente sind stark begrenzt, auf maximal 25% der normal zulässigen Gästezahlen.

Da wird es eng, wenn man wochenlang zögert und zaudert. Rasch kaufen also – und damit ein Zeichen setzen für Kultur, für „Literatur live“: ab Frühjahr 2021!

Mit Autorinnen und Autoren von Weltrang wie Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk oder Daniel Kehlmann.

Weiterhin mit dabei: Sebastian Fitzek, Anselm Grün, Dörte Hansen, Daniela Krien, Joachim Meyerhoff, Ingo Schulze, Sven Plöger und Peter Wohlleben!

Alle Veranstaltungen und Tickets hier in der Übersicht.

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Machen Sie mit! – Bewerten Sie mit dem StadtRaumMonitor Ihr eigenes Lebensumfeld noch bis Ende November

Eschweiler, 06.11.2020 – Bis Ende November haben Sie noch die Möglichkeit, am „StadtRaumMonitor“ teilzunehmen. Anhand von 14 verschiedenen Lebensbereichen können Sie mit dem beteili-gungsorientierten Instrument Ihr eigenes Lebensumfeld und die Lebensverhält-nisse bewerten.

Unter www.eschweiler.de/stadtraummonitor können Sie über die Online-Version einfach und bequem teilnehmen.
Durch Ihre Teilnahme können Sie einen wichtigen Beitrag zu einem gesund-heitsförderlichen, qualitativ hochwertigen Lebensumfeld, besseren Lebensver-hältnissen und mehr Wohlbefinden für sich selbst und die Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt leisten.

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Wussten Sie schon, dass die SGD Nord die Umweltbildung von Kindern fördert?

Vulkaneifel, 06.11.2020 – Welche Tiere und Pflanzenarten leben in unserer Heimat und weshalb sind sie schützenswert? Wissensvermitt-lung rund um diese Fragen stärkt das Bewusstsein und die Natur-kompetenz insbesondere von Kindern und fördert nachhaltiges und verantwortungsvolles Handeln.

Das Land Rheinland-Pfalz setzt auf Umweltbildung und finanziert diese auch durch die Unterstützung von Naturparks. Jährlich fließen insgesamt rund 800.000 Euro in Projekte in den sieben Naturparks im Gebiet der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord.„Die von der SGD Nord zugewiesenen Landesmittel leisten einen wichtigen Beitrag, dass die Menschen die Natur zu schätzen und schützen wissen und lernen, im Einklang mit ihr zu leben“, so Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der SGD Nord.

Im Rahmen der Umweltbildung werden die Kooperation mit Kitas und Schulen sowie die Arbeit der Naturparkgästeführer gefördert. Außerdem wird der Druck von Prospektmaterial beispielsweise von Infobroschüren, Flyern und Veranstaltungskalendern finanziert. Mit dem Konzept „Umweltbildung von Anfang an“ will man im Natur- und Geopark Vulkaneifel die Naturkompetenz der Bevölkerung schon im Kindesalter stärken, indem Schulungen und Projektarbeit an Schulen und Kitas angeboten werden.

Dieses Verständnis für die Natur und Umwelt der eigenen Region soll dann später zu einem nachhaltigen Handeln befähigen. Hier zählen die Umweltbildung und die Bereitstellung von Informationen zu Natur und Landschaft für Bewohner und Gäste zu den Kernaufgaben. Weitere Informationen unter www.sgdnord.rlp.de

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Schließung der VHS Stolberg wird aufgehoben

Stolberg, 06.11.2020 – Die vorsorgliche Schließung der VHS Stolberg aufgrund eines Coronafalls wurde nun durch die StädteRegion aufgehoben. Die VHS hat alle Hygienemaßnahmen konsequent erfüllt.

Der Unterrichtsbetrieb beginnt wieder ab Montag, 09.11.2020, für die Integrations-und Berufssprachkurse sowie für die Deutschkurse. Alle anderen Präsenzkurse pausieren aufgrund der Vorgaben der Coronaschutzverordnung noch bis 30.11.20.