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24h Nürburgring starten mit Monster Energy durch

Nürburg – Monster Energy ist neuer Partner der 24h Nürburgring – Der vielfältige Energydrink beschert den Fans am Nürburgring jede Menge Action – Partnerschaft mit hoher Präsenz nicht nur an der Rennstrecke. Monster Energy ist ab 2024 Partner der ADAC RAVENOL 24h Nürburgring und plant ein äußerst vielfältiges und intensives Engagement rund um den Nordschleifen-Klassiker.

Das actiongeladene Geschehen am Nürburgring ergänzt der Energydrink im Rahmen des bis inklusive 2026 laufenden Vertrags mit einer umfassenden Präsenz, die auch viele Fan-Attraktionen beinhaltet. Neben visuellen Elementen wie der Bandenwerbung und Beflaggung im Fahrerlager dürfen sich die Besucher auf spektakuläre Bike-Action und vieles mehr freuen. Die Partnerschaft ist auch schon im Vorfeld der 24h bundesweit sichtbar, denn über ein Gewinnspiel im Handel rund um die Einführung des neuen Monster Energy Green Zero gibt es 400 Tickets und zusätzliche VIP-Pakete zu gewinnen.

Kein Zweifel: Monster Energy hat eine Leidenschaft für actiongeladene Events. Nur logisch, dass der Energydrink ab 2024 auch die 24h Nürburgring unterstützt. Die Besucher vor Ort treffen Monster Energy zum Beispiel am ring°boulevard, wo eine Monster Stage mit Meet&Greet-Area, Gaming Zone und weiteren Angeboten eingerichtet wird. Im Fahrerlager wird am Wochenende eine Monster-Aktionsfläche im Bereich um das RAVENOL-Riesenrad eingerichtet, auf der immer wieder die Fred Crosset Circus Trial Show zu sehen ist. Die Wahnsinnsaction mit Freestyle-Trial und -Motocross auf BMX- und Trial-Bikes wird ergänzt durch eine nicht minder spektakuläre Drag Racer Show. Die FMX- und Trial-Artists sind am Samstag außerdem in der Phase der Startaufstellung vor den vollbesetzten Tribünen an der Grand-Prix-Strecke zu bestaunen und verkürzen die Zeit bis zum heißersehnten Start der 24h.

Wer den Weg zum Paddock nicht schafft, den besucht Monster Energy an der Nordschleife: Fest eingeplant ist nämlich auch eine Tour mit Monster Ambassadors und Monster Girls rund um die faszinierendste Rennstrecke der Welt. „Langstreckenrennen bringen einige der leidenschaftlichsten und engagiertesten Fans im Motorsport hervor, und die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring bilden den Gipfel dieser Form von Motorsport“, sagt Jimmy Goodrich, Senior Vice President Marketing EMEA bei Monster Energy. „Wir freuen uns darauf, gemeinsam unvergessliche Erlebnisse für Fans und Teilnehmer zu schaffen und zählen die Tage, bis wir dieses großartige Rennsport-Festival feiern können.“

Für die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring ist die Partnerschaft ein echter Gewinn. „Wir freuen uns, einen Partner zu gewinnen, der sich intensiv und vielfältig engagiert“, sagt Matthias Wurm, Managing Director der SPORTTOTAL LIVE GMBH, dem Vermarktungs- und Medialisierungspartner der 24h Nürburgring. „Monster Energy hilft uns auch mit tollen fan-nahen Aktionen dabei, ein attraktives und actionreiches Event auf die Beine zu stellen.“

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Neues digitales Karriereportal unter karriere.bistum-aachen.de

Aachen – 40.000 Mitarbeitende bei Bistum Aachen und Caritas – Über 100 verschiedene Berufsfelder von Technik bis Soziales. – „Das hätt’ ich nie von dir gedacht – Kirche kann mich…weiterbringen. Arbeiten beim Bistum ist bunter als man denkt.“ Farbenfroh, humorvoll und überraschend: So präsentiert sich das Bistum Aachen jetzt als Arbeitgeber auf seinem neuen digitalen Karriereportal: karriere.bistum-aachen.de

„Das hätt’ ich nie von dir gedacht“, diese erstaunte Reaktion kennt auch Nadine Braun, Veranstaltungskauffrau im Bistum Aachen, die im vergangenen Jahr bei der Heiligtumsfahrt alle Fäden in der Hand hielt. „Viele Bekannte und Freunde sind durchaus überrascht, wenn sie hören, dass ich für die Kirche arbeite“, sagt die 27-Jährige. Viele wissen überhaupt nicht, wie vielfältig die Jobmöglichkeiten in der Kirche sind: Zusammen mit der Caritas zählt das Bistum mit 40.000 Mitarbeitenden zu den größten Arbeitgebern der Region.

Über 100 verschiedene Berufsfelder von Technik bis Soziales zeigen die Vielfalt an Möglichkeiten im Bistum: von Pastoralreferentinnen, über Architekten, Geisteswissenschaftlerinnen bis hin zu IT-Anwendungsbetreuern.

Was unterscheidet einen Job von einem Beruf? Und was macht am Ende eine erfüllende Tätigkeit aus? „Wir sind der Überzeugung, es sind Werte. Der Wert der eigenen Arbeit, der Wert für die Gesellschaft und der Wert für die eigene Persönlichkeit. Und selbstverständlich die Wertschätzung dieser Arbeit“, sagt Generalvikar Pfarrer Thorsten Aymanns.

Bunt und vielfältig ist das Arbeiten beim Bistum Aachen und immer auch sinnstiftend. Das soll auch das neue Karriereportal zeigen, das Katharina Siegers, Fachbereichsleiterin Personalmarketing im Bischöflichen Generalvikariat, mit ihrem Team entwickelt hat. Es zeigt: Das Bistum Aachen ist ein attraktiver Arbeitgeber mit vielen Benefits, Weiterbildungsmöglichkeiten und einem breiten Spektrum an Leistungen. Als Testimonials standen Nadine Braun und viele andere Mitarbeitende aus dem Bistum selbst vor der Kamera. So bekommen Interessierte sowie Bewerberinnen und Bewerber einen lebendigen und auch ganz authentischen Eindruck – in Bildern und Videos.
„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die besten Vertreterinnen und Vertreter unserer christlichen Botschaft. Und das ist wertvoll“, ist Generalvikar Thorsten Aymanns sicher.
Welche interessanten Stellen es beim Bistum Aachen gibt: karriere.bistum-aachen.de oder auch auf dem Instagram Kanal: karriere_im_bistum_aachen/

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Bezahlbares und klimagerechtes Wohnen in Wittlich

Wittlich – Förderbescheid an Wierse & Altmeyer Projekt GmbH – ISB-Darlehen in Höhe von rund 0,9 Millionen Euro und Tilgungszuschüsse von rund 0,4 Millionen Euro. Das Land Rheinland-Pfalz fördert den Neubau von fünf bezahlbaren und klimagerechten Mietwohnungen in Wittlich: Die Wierse & Altmeyer Projekt GmbH erhält hierfür Darlehen der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) in Höhe von rund 0,9 Millionen Euro und Tilgungszuschüsse in Höhe von rund 0,4 Millionen Euro. Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen und ISB-Vorstandsmitglied Sandra Baumbach überreichten im Beisein des Kreisbeigeordneten Robert Wies und der Ersten Beigeordneten Elfriede Meurer den Förderbescheid an Frank Altmeyer, Gesellschafter der Wierse & Altmeyer Projekt GmbH.

Insgesamt entstehen im Rahmen des Neubauvorhabens „Im Kirchgarten“ in Wittlich sieben Wohnungen. Die Belegungs- und Mietbindungen der fünf geförderten Wohnungen betragen für Haushalte mit geringem Einkommen 25 Jahre ab Bezugsfertigkeit. Es soll Effizienzhausstandard 55 EE erreicht werden.

„Die Nachfrage nach den Förderprogrammen des Landes ist stark angestiegen. Wir bieten landesseitig gute Konditionen, um bezahlbaren und klimagerechten Wohnraum zu schaffen. Auch in diesem Programmjahr haben wir unsere Mittel nochmals erhöht und stellen gemeinsam mit dem Bund ein Fördervolumen von rund 600 Millionen Euro zur Verfügung, damit wir in Rheinland-Pfalz mehr sozialen Wohnraum schaffen können“, so Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen.

„Für uns als Wierse & Altmeyer Projekt GmbH hat die ISB mit ihrem Förderprogramm des Landes Rheinland-Pfalz einen bedeutenden Teil bei der Realisation von bezahlbarem und umweltfreundlichem Wohnraum in Wittlich geleistet. Diese Unterstützung ermöglicht es uns, Mietwohnungen zu realisieren, die nicht nur den Ansprüchen an bezahlbarem Wohnraum genügen, sondern auch den Effizienzhausstandard 55 EE erfüllen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam einen nachhaltigen Beitrag zur Wohnraumsituation in Wittlich umsetzen zu dürfen“, fasste der Gesellschafter der Wierse & Altmeyer Projekt GmbH, Frank Altmeyer, zusammen.

„Der Klimawandel stellt eine der größten Herausforderungen unserer Zeit dar. Als Landkreis tragen wir mit eine Verantwortung für unsere natürlichen Ressourcen und die Lebensqualität künftiger Generationen. Deshalb freuen wir uns sehr, dass hier in Wittlich-Wengerohr mit der Förderung des Neubaus von fünf Wohnungen nicht nur bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird sondern auch klimagerechter. Dafür danke ich allen Beteiligten auch im Namen von Landrat Gregor Eibes“, so der Kreisbeigeordnete des Landkreises Bernkastel-Wittlich Robert Wies im Rahmen der symbolischen Bescheidübergabe.

„Die Übergabe des Förderbescheides in Wittlich für bezahlbares, klimagerechtes Bauen ist ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltiger Stadtentwicklung gerade auch unter der Berücksichtigung der städtebaulichen Ziele der Innenverdichtung. Dieses Vorhaben berücksichtigt nicht nur die drängende Wohnungsknappheit in Wittlich, sondern setzt auch positive Zeichen für umweltbewusstes Bauen. Die Förderung unterstützt nicht nur die Schaffung von Wohnraum, sondern trägt auch zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks bei. Es ist zu hoffen, dass weitere solcher Maßnahmen folgen, um den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in Wittlich zu decken und gleichzeitig die Umweltbelastung zu minimieren“, sagte die Erste Beigeordnete Elfriede Meurer.

Als Förderbank des Landes finanziert und begleitet die ISB soziale Wohnungsbauprojekte: „Es freut uns sehr, dass wir dieses Projekt fördern können und dadurch bezahlbares und klimagerechtes Wohnen in Wittlich ermöglichen“, sagte ISB-Vorstandsmitglied Sandra Baumbach. Durch die Förderung sei es möglich, die Wohnungen für 5,70 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche für Haushalte mit geringem Einkommen zu vermieten.

 

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Tollitäten-Empfang im Euskirchener Kreishaus

Euskirchen/Mechernich – Ganz viele Premieren, ein Fassanstich mit einem Leichtverletzten und ein Heimspiel für die Vussemer Regentin Tamara Empt – so lässt sich der Tollitätenempfang im Euskirchener Kreishaus in aller Kürze zusammenfassen. Warum Heimspiel? Tamara Empt ist Kreis-Mitarbeiterin und in seinem Bericht schreibt Redakteur Tom Steinicke: „Bis zum Mittag saß Tamara Empt noch am Schreibtisch im Kreishaus. Dann folgte der Rollentausch: Haare machen, Ornat an – zack: Alaaf.“

Gemeinsam mit ihren Schwestern Elena und Jana bildet sie in dieser Session das Vussemer Dreigestirn. „Ich bin schon ein bisschen nervös“, wird Tamara Empt im Bericht zitiert, der in Kölnischer Rundschau und Kölner Stadt-Anzeiger erschienen ist. Demnach gab es für die beiden nicht im Kreishaus arbeitenden Schwestern noch eine kurze Führung, bevor Ballons aufgehängt, Luftschlangen verteilt und das eigene Ornat gerichtet wurde.

Im Zeitungsbericht ist zu lesen: „Als es ruut-wießes Licht von Prinz Tamara gab, konnte es losgehen. Und wie: 35 Karnevalsgesellschaften waren dem Alaaf, Helau, Juh-Jah und Wau-Wau von Landrat Markus Ramers ins Kreishaus gefolgt. Närrische Oberhäupter gab es ebenfalls natürlich reichlich. 25 Tollitäten, 14 Dreigestirne, fünf Prinzen, drei Prinzessinnen und drei Prinzenpaare gaben sich beim jecken Stelldichein die Klinke in die Hand.“

Jecker Nachwuchs am Start

Auch der jecke Nachwuchs habe nicht gefehlt, schreibt Redakteur Tom Steinicke: Drei Kinderprinzen, zwei Prinzessinnen und drei Prinzenpaare seien ebenfalls zum Tollitätenempfang ins Kreishaus gekommen. Mit Leni Reuter und Ole Linnow kommen die jüngsten Regenten dieser Session aus Kirchheim. „Beide sind acht Jahre alt, und Leni machte den ersten Schritt und fragte Ole, ob er denn Lust habe, ihr Prinz zu sein. Und wie sich das für einen jungen Gentleman gehört, sagte er direkt zu. Gemeinsam regieren sie nun die Kirchheimer Jecke“, heißt es in den Zeitungsberichten der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft. Für alle Regenten gab es wieder einen Orden, den die Mitarbeiter der Nordeifelwerkstätten hergestellt haben.

Zudem berichtet der Journalist Tom Steinicke über zahlreiche Premieren: Für die jungen Tollitäten habe es eine eigens gestaltete Trinkflasche gegeben, die auch nach der Session noch genutzt werden kann. Die jecke Tamara sei nicht die einzige Tollität aus dem jecken Beamtenbunker. Prinz Nico I., der den rheinischen Adelsnachnamen Schmitz trägt, ist Disponent in der Leitstelle des Kreises. Mit Jungfrau Nicola (Nicolai Zernikow) und Bauer Sebastian (Jakobs) bildet er das Dreigestirn der KG Biebbesse aus Höfen bei Monschau. Es sei das erste Mal gewesen, dass Tollitäten, die nicht aus dem Kreis kommen, im Kreishaus Karneval feierten.

Eine weitere Premiere im Kreishaus: Die Speisen wurden in Schüsseln und Bechern von Papstar serviert. Das Kaller Unternehmen hat ein nachhaltiges System entwickelt, bei dem das gebrauchte Geschirr eingesammelt, sortiert und später recycelt wird.

Hausherr Markus Ramers verteilte derweil mit seinem Allgemeinen Vertreter Achim Blindert Orden. „Dabei benötigte der Verwaltungschef sichtlich Hilfe“, schreibt Redakteur Tom Steinicke. Er habe dabei als Jeckes Böhnchen aus Blankenheim auf der Bühne gestanden. Abschließend heißt es im Zeitungsbericht: „Ob das schicke, aber sperrige Kostüm der Grund war, dass der Fassanstich ein wenig in die Hose ging – oder besser auf den Finger von Leitstellendisponent Achim Nießen, der das Fass festhielt –, bleibt ein Geheimnis.“

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Öcher Senior*innen-Karneval – Dank an alle Unterstützer

Aachen – Die beiden von der Leitstelle „Älter werden in Aachen“ in Zusammenarbeit mit der Oecher Penn organisierten Senior*innen-Karnevalssitzungen fanden in diesem Jahr zum 55. Mal im Eurogress statt. Die beiden Sitzungen haben den älteren Aachener Bürger*innen und den aktiven Karnevalisten wieder viel Freude bereitet. Und die wie immer unentgeltlich auftretenden Karnevalisten schafften es, die „Hütte zum Beben zu bringen“.

Die Gesangsgruppen Hubert Aretz, „Et Ruestäzzje”, „Oecher Troubadore“, die „Oecher Stadtmusikanten“, Hans Montag und „Schnütz“ sorgten für den musikalischen Rahmen. Nach dem Einmarsch der Stadtgarde „Oecher Penn“ marschierten die „PTSV Kinderschowtanzgruppe“, der „Blue Royal Gardetanzkorps e.V.“ die Yellow Cats sowie die Yellow Tigers der KG Hooreter Frönnde ein. Die Büttenredner Alfred Wings als „Der Lange“, Geschwister in der Bütt“ und „Labbes on Drickes“ sorgten für ausgelassene Stimmung. Den Abschluss beider Sitzungen bildete der Auftritt seiner Tollität Prinz Thomas IV., mit seinem Gefolge und der Prinzengarde den Saal zum Toben brachte.

Die Gestaltung und Moderation beider Sitzungen lag wie in den vergangenen Jahren in den bewährten Händen der Stadtgarde Oecher Penn von 1857 e.V. Während die erste Sitzung unter Leitung des Kommandanten Georg Cosler stattfand, führte in der zweiten Sitzung Vizekommandant Peter Müller souverän durch den Abend. Unser Dank geht an die beiden Sitzungsleiter ebenso wie an die gesamte Stadtgarde, die mit allen Gardisten und Marktweibern einmarschierte.

Für einen reibungslosen Ablauf und Sicherheit vor und hinter der Bühne sorgten die Sanitätsdienste des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes und der Johanniter Unfallhilfe ebenso wie die Feuerwehr Aachen. Aber auch etliche Mitglieder des Senior*innenrats der Stadt Aachen unterstützten an beiden Tagen im Eurogress und trugen zum guten Gelingen der Sitzungen bei. An diese freiwilligen Helfer*innen ebenfalls ein ganz großes Dankeschön.

Ein großer Dank geht auch an die zahlreichen Sponsoren der Veranstaltungen:

Die Carolus Thermen Bad Aachen, Edeka Schäfer, Caritasverband für die Regionen Aachen-Stadt und Aachen-Land e.V., die AWO Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Aachen-Stadt e.V. und NetAachen .Weiterhin die STAWAG, die Sparkasse, die APAG, Firma Nesseler Grünzig Bau GmbH, Firma Philippen – Tiefbau GmbH sowie Haus Hörn.

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Wirtschaft

VR Bank RheinAhrEifel eG verleiht den Herbert-Rütten-Preis 2024 für die beste Abschlussprüfung

Mayen – Der Gewinner des Herbert-Rütten-Preises 2024 der VR Bank RheinAhrEifel eG heißt Florian Schwab-Gerl. Der 21-Jährige aus dem Regionalmarkt NeuwiedLinz gewann den Preis für die beste Abschlussprüfung im Rahmen seiner Ausbildung zum Bankkaufmann bei der VR Bank.

Der Preis wurde durch den erst vor wenigen Wochen verstorbenen Namensgeber Herbert Rütten – ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Bad Neuenahr-Ahrweiler und ihrer Rechtsnachfolger – initiiert. Er war Zeit seines Lebens eng mit der VR Bank und ihren Vorgängerinstituten verbunden. Herr Rütten stiftete ab dem Jahr 2004 jährlich einen mit 1.000 Euro dotierten Preis für die oder den besten Auszubildenden des jeweiligen Abschlussjahrgangs. Sein Wunsch war es, den jungen Menschen einen zusätzlichen Anreiz für gute Leistungen zu bieten, um den qualifizierten Nachwuchs aus den eigenen Reihen in der Bank dauerhaft zu sichern.

Die feierliche Übergabe durch Matthias Herfurth, Vorstandsmitglied der VR Bank, fand am Freitag, den 2. Februar in der Filiale in Mayen statt. „Ich gratuliere Ihnen sehr herzlich zum Gewinn des Herbert-Rütten-Preises. In Ihrer Ausbildung haben Sie gelernt, persönlicher Begleiter unserer Mitglieder und Kunden zu sein. Jetzt haben Sie die Chance, das Gelernte umzusetzen und die Kunden von unserer genossenschaftlichen Beratungsphilosophie zu begeistern. In diesem Sinne wünschen meine Vorstandskollegen und ich Ihnen einen guten Start in Ihr Berufsleben“, formulierte Matthias Herfurth in seiner Ansprache.

Auch die übrigen 12 Auszubildenden, die ihre zweieinhalbjährige Ausbildung bei der VR Bank begonnen hatten, konnten sich über eine erfolgreiche Abschlussprüfung freuen. Neben Florian Schwab-Gerl sind Constantin Caspers und Leonie Zimmermann aus dem Regionalmarkt NeuwiedLinz sowie Reneè Brix, Noah Clemens und Have Memaj aus dem Regionalmarkt KoblenzMittelrheinMosel frischgebackene Bankkaufleute. Nele Müllers absolvierte Ihre Ausbildung erfolgreich als Immobilienkauffrau. Patricia Hass, Alicia Laubenthal, Julia Rössel und Lara Supan aus dem Regionalmarkt MayenMaifeldPellenz legten im Januar ihre Prüfung als Bankkaufleute ab. Aus dem Regionalmarkt AhrBrohltal konnte Matteo Roma und aus dem Regionalmarkt Eifel konnte Erik Behrens die Ausbildung ebenfalls mit Erfolg abschließen.

Herfurth freute sich darüber, dass 12 der Auszubildenden sich dazu entschieden haben, ihren Berufsweg bei der VR Bank RheinAhrEifel eG fortzusetzen: „Wir arbeiten täglich daran, für unsere Mitarbeitenden ein attraktiver Arbeitgeber zu sein und freuen uns deshalb besonders, dass wir viele von Ihnen auch über Ihre Ausbildung hinaus als Mitarbeitende gewinnen konnten und somit die enge Bindung zu unserem Haus unter Beweis stellen.“

Die Ausbildung zur Bankkauffrau/zum Bankkaufmann bei der VR Bank RheinAhrEifel gliedert sich in den theoretischen Unterricht in der Berufsschule und die Praxisausbildung im Service, in der Beratung sowie in den internen Fachabteilungen der Bank. Darüber hinaus gibt es Workshops mit den genossenschaftlichen Verbundpartnern. Aktuell beschäftigt die VR Bank insgesamt 49 Auszubildende. Nach der Ausbildung haben sie die Möglichkeit, sich über verschiedene Studiengänge weiterzubilden – unter anderem zum Bankfachwirt/in oder Bankbetriebswirt/in.  

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Kunst & Kultur

Ein Bär verjagt den Winter – Veilchendienstag wird in Kommern uraltes Winterbrauchtum gepflegt

Mechernich-Kommern – Der „Äerzebär“ geht auch am Karnevalsdienstag 2024 ab 14 Uhr in Kommern um. Dieses Jahr soll Stephan Taubert die in Erbsenstroh gewickelte Traditionsfigur darstellen, mit deren Hilfe nach alter Überzeugung die Wintergeister ausgetrieben werden. „Bärenführer ist einmal mehr Roland Conrads“, schreibt Thomas Metzen, der Presseoffizier der KG „Greesberger“, an die Mechernicher Agentur „ProfiPress“.

Eingekleidet wird gewohnt bei Peter Hein auf dem Wingert. Danach startet der Umzug mit einem gemischtem Musikverein aus Kommerner, Eickser und Mechernicher Spielmannsleuten sowie dem Dreigestirn (Jungfrau Bärbel alias Thomas Bank, Prinz Jan I. Jaeck und Bauer Marc Schoeller) zuerst ins Rothenfeld, dann ins Einkaufs- und Gewerbegebiet,  zum Stollen, die Kölner Straße hoch zum Krug, die Gielsgasse entlang und weiter „Auf dem Acker“ und die Hüllenstraße.

„Ruhe vor der Fastenzeit“

Schließlich soll Stephan Taubert aus seinem Strohmantel befreit und das Erbsenlaub am Bleibach verbrannt werden. Der Erlös der Sammlung an Türen und auf den Straßen wird dann zum Kehraus am Veilchendienstag im Restaurant „Stolllen“ „verprasst“, wie Thomas Metzen in seiner Mitteilung betont: „Damit sollte der Winter ausgetrieben sein und wir können die Fastenzeit bis Ostern in Ruhe beginnen.“

Winteraustreibungsrituale in der Eifel und im übrigen Bundesgebiet sind nicht gerade selten: Umzüge mit Erbsenstroh- und Strohbären sind ebenso aus dem elsässischen Buschwiller, dem schlesischen Pawlowice, dem baden-württembergischen Kiebingen, dem hessischen Hutzdorf, aus Kirchheim bei Euskirchen, aus Ruschberg (Rheinland-Pfalz) und Sachsen-Anhalt bekannt.

Auch der „Äerzebär“ von Kommern (Stadt Mechernich) ist berühmt, der Jahr für Jahr durch Mühlengasse und Kölner Straße getrieben wird. Regelmäßig heften sich Fotoreporter und Fernsehkamerateams auf die Fersen des Strohbären der Karnevalsgesellschaft „Greesberger“. Mit dem nicht eben typischen „Karnevalsumzug“ wird am Blei- und Greesberg der Winter vertrieben.

22 Kilo auf dem Buckel

Der „Äerzebär“ verkörpert einen Winterdämonen, schrieb der Kommerner Journalist Paul Düster: „Rund 22 Kilogramm ist das Gewicht des Kostüms, solange es trocken bleibt. Regnet es auf der Tour durch den Ort, kann daraus leicht das Doppelte werden.“ Gut zwei bis drei Stunden kann der Weg mit Musikzug und Gefolge durch den Ort dauern. Dann wird der Äerzbär von seinem Kostüm befreit und das Erbsenstroh nach uraltem Brauch verbrannt.

Auch im Dörfchen Frohngau ganz in der Nähe hat sich das früher in der Eifel weit verbreitete Winteraustreibungsritual bis auf den heutigen Tag erhalten. Allerdings geht dort der „Erbsenbär“, so die wörtliche Übersetzung ins Hochdeutsche, schon ab Rosenmontag. Und das Brauchtum ruht auch nicht in den Händen erwachsener Karnevalisten, sondern die Kinder organisieren den traditionellen „Heischegang“ durchs Dorf. Unterstützt werden sie dabei lediglich von den Eltern der Ältesten.

„Die Tradition existiert hier seit mindestens 150 Jahren“, berichtete Frank Diefenbach der Mechernicher Agentur „ProfiPress“. Nach alter Überlieferung werden die mit Erbsenstroh umwickelten Tanzbären stets von den größten Jungs dargestellt. Das entsprach früher den Volksschul-Entlass-Jahrgängen des achten Schuljahrs. Sie verkörpern den Winter.

Ihre jahreszeitlichen Gegenspielerinnen sind die Frühlingsköniginnen. Es sind jeweils die Mädchen aus der ersten Klasse. Rosenmontag treffen sich die „Pänz“ um 7:30 Uhr zum Wickeln der beiden „Äerzebären“ in der Scheune von Johann Müller, Hausname „a Knips“. Frank Diefenbach berichtet: „In der Scheune von Johann Müller wird der Äerzebär schon seit über 30 Jahren gewickelt. Johann Müller verstarb 2010. Die jetzige Eigentümerin pflegt die Tradition aber auf eigenen Wunsch weiter.

Das zum Umwickeln erforderliche Erbsenstroh wird in Frohngau jeweils im Sommer/Herbst des vorherigen Jahres durch die beiden Ältesten oder deren Eltern gesammelt und über den Winter getrocknet. Zum Schluss werden die Erbsenbären noch mit schweren Kuhketten umwickelt, an denen die Bärenführer sie durchs Dorf leiten.

„Muuzen“ und Waffeln

Auf von den Ältesten festgelegten Routen ziehen die Gruppen dann vier bis fünf Stunden lang von Haus zu Haus, um bestimmte traditionelle Lebensmittel wie Mehl, Eier, Butter, Backpulver, Zucker und Salz für eine gemeinsame gute Mahlzeit zu sammeln.

Auch die Lieder, die die unterschiedlich motivierten Gruppen bei ihrem „Heischegang“ (heischen = altes Wort für erbitten, sammeln) singen, unterscheiden sich. Die Jungen singen „Lernt Zufriedenheit von mir“, die Mädchen „Mein Vater, der im Himmel wohnt“.

Die gesammelten Lebensmittel werden zum Pfarrhaus gebracht. Das Pfarrhaus heißt an beiden Tagen „Kauchhuus“ (Kochhaus), weil die „Pänz“ dort von den Eltern der Ältesten bekocht werden. Es gibt jeweils Frühstück, traditionelles Mittagessen, nachmittags „Muuzen“ (Krapfen) und Waffeln sowie Abendessen.

Am Veilchendiensttag wird nicht mehr zum „Kötten“ (Betteln) durchs Dorf gezogen, dann organisieren die Ältesten, in der Eifel häufig auch „Öveschte“ (Oberste) genannt, Gemeinschaftsspiele wie zum Beispiel eine Schnitzeljagd durch den Ort, bei der allerlei Wissenswertes über Frohngau oder einzelne Gebäude abgefragt wird. Der letzte Tag endet mit einem gemeinsamen Abendessen.

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Tourismus

Fast 350 Jahre altes Kleinod im Herzen von Bell zertifiziert

Mendig/Bell – 5-Sterne Ferienhaus mit historischem Charme – Über dem Urlaub in „RawertsRefugium“ in Bell leuchten jetzt „5 Sterne“. Dass, das der Fall ist, ist Andrea und Uli Rawert zu verdanken, die das denkmalgeschützte Haus, das 1686 erbaut wurde und damit das älteste Haus der Gemeinde Bell ist, binnen 2 ½ Jahren mit viel Eigenleistung und Herzblut kernsaniert haben. Der Lohn des großen Einsatzes wurde jetzt vom Deutschen Tourismusverband (DTV) mit „5 Sternen“ honoriert.

Die Qualität der Räume und deren Ausstattung wurde von der DTV-Prüferin Julia Schweitzer als „sehr hochwertig und luxuriös“ eingestuft. Unter sorgsamer Wahrung seines historischen Charmes haben die Rawerts ihr Refugium im besten Sinne rundherum auf den neuesten Stand gebracht. Bis zu vier Personen können auf insgesamt 105 Quadratmetern ihren Urlaub verbringen. „RawertsRefugium“ verfügt unter anderem über zwei Schlafzimmer, eine offene, voll ausgestattete Küche, einen großen Wohn- und Esszimmerbereich, in jedem Zimmer einen Fernseher, kostenfreies WLAN sowie ein großes Bad. „Nun haben wir ein kleines Traumhaus-Schmuckstück erschaffen und denken, dass sich unsere Gäste darin wohlfühlen“, sind sich Andrea und Uli Rawert sicher. Eine Einschätzung, die auch der Mendiger VG-Bürgermeister Jörg Lempertz und der Beller Ortsbürgermeister Stefan Zepp uneingeschränkt teilen. „Das Haus ist wunderschön. Man sieht mit wieviel Einsatz und Kreativität ihr das Haus restauriert habt“, lobte Lempertz die Eigentümer, die mit ihrem Angebot die Zahl der „5-Sterne“-Ferienwohnungen und -häuser in der Verbandsgemeinde Mendig weiter gesteigert haben. „Damit sind wir in der Region spitze“, freute sich der VG-Bürgermeister. Dass die Rawerts ein Stück Beller Ortsgeschichte erhalten und aufgewertet hätten bestätigte der Ortsbürgermeister: „Für die Älteren im Ort ist es das Haus von ‚Dünneches Trainche‘“, erinnerte Zepp an die Historie des Hauses in der Kirchstraße, das Ende des 17. Jahrhunderts vermutlich als Nonnenkloster gebaut wurde.

Maria Laach und der Laacher See sowie zahlreiche Wanderwege und Traumpfade sind in unmittelbarer Nähe, auf denen man die Region auf Schusters Rappen erkunden kann. Und neben den vielen möglichen Freiluftaktivitäten in der von Vulkanen geprägten Osteifel, lädt das Häuschen auch zum Entspannen und Erholen ein.

Das Ferienhaus kann über verschiedene Buchungsportale angemietet werden. Weitere Informationen im Internet unter: https://rawertsrefugium.de

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Kreissparkasse Mayen begrüßte Mayener Karnevalisten zum Prinzenempfang

Mayen – KSK-Mitarbeiter, KSK-Kunden schunkelten gemeinsam mit dem Mayener Tollitätenpaar Prinz Peter V. und Prinzessin Martina I. – Einer langjährigen Tradition folgend empfing die Kreissparkasse (KSK) Mayen die Mayener Karnevalisten sowie das amtierende Mayener Tollitätenpaar Prinz Peter V. mit Prinzessin Martina I. sowie seinem Gefolge zum Prinzenempfang im Haupthaus in der St.-Veit-Straße. KSK-Vorstandsmitglied Karl-Josef Esch begrüßte neben den Reprästentanten der Mayener Karnevalsvereine und Vertretern der Mayener Stadtspitze auch zahlreiche KSK-Mitarbeitende sowie Kundinnen und Kunden der Kreissparkasse.

„Wir freuen uns sehr, dass die „Alte Große“, die „Junge Alte Große“, die Ex-Prinzen-Gilde Mayen, die Möhnen sowie alle anderen Mayener Karnevalsvereine – auch aus den Mayener Stadtteilen – unserer Einladung gefolgt sind, um gemeinsam mit uns Karneval zu feiern“, betonte Gastgeber Karl-Josef Esch bei seiner Begrüßung.

KSK-Makler Philipp Schumacher führte als Literat der „Alten Großen“ gekonnt durch das närrische Programm. Gemeinsam mit den stellvertretenden Vorstandsmitgliedern Udo Lohner und Frank Mörsch sowie Vertriebsleiter Stefan Weber wurden traditionell Orden sowie kleine Geschenke überreicht, bevor das aktuelle Prinzenlied angestimmt wurde. Auch die Vertreter der Mayener Stadtspitze, Oberbürgermeister Dirk Meid und Bürgermeister Bernhard Mauel, wurden neben anderen verdienten Freunden des Mayener Karnevals mit dem Orden der Kreissparkasse Mayen dekoriert. Die Mayener Karnevalisten nahmen die Gelegenheit wahr, sich auch bei allen anwesenden KSK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement mit einem Orden zu bedanken.

Als weitere Highlights begeisterte die Kehriger Tanz- und Gesangsgruppe „Elevven“ mit ihrem Auftritt die anwesenden Karnevalisten. Büttenreden von KSK-Personalratsvorsitzender Anne Püsch im Zwiegespräch mit KSK-Beraterin Karolina Ruf als „Oma und Enkelchen“ rundeten den karnevalistischen Empfang ab.

Prinz Peter V. und seine Prinzessin Martina I. freuten sich mit ihrem Hofstaat über den herzlichen Empfang und dankten der KSK für ihr langjähriges Engagement für den Mayener Karneval. Auch Uli Walsdorf als Präsident der „Alten Großen“ bedankte sich abschließend für den gelungenen Empfang und den Einsatz der Kreissparkasse für ihren Einsatz.

Bei Sekt und einem kleinen Imbiss sowie Livemusik von KSK-Mitarbeiter Dennis Lohner wurde gemeinsam mit den Kunden und Mitarbeitern ordentlich gefeiert und geschunkelt.

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Hunderte Narren beim 25. Kreisnarrentreffen in Ettringen – Ehren-Kreiswackes für RKK Präsident Hans Mayer

Region/Mayen-Koblenz – Günter Pinetzki aus Ochtendung ist neuer Kreiswackesträger – Über die höchste Auszeichnung für Karnevalisten im Landkreis Mayen-Koblenz freut sich in diesem Jahr Günter Pinetzki aus Ochtendung. Den begehrten Kreiswackes nahm der Vollblutkarnevalist sichtlich gerührt beim 25. Kreisnarrentreffen entgegen. Nur Augenblicke zuvor hatte Landrat Dr. Alexander Saftig das gut gehütete Geheimnis in seiner Laudatio gelüftet.

Da strahlt der Kreiswackes: 700 Karnevalisten aus dem Landkreis kamen in Ettringen zusammen. Foto: Kreisverwaltung/W.Schäfer

700 Karnevalisten aus rund 90 Mayen-Koblenzer Vereinen waren nach Ettringen gekommen und erhielten aus den Händen des Kreischefs sowie des RKK-Präsidenten Hans Mayer den beliebten Orden zum Kreisnarrentreffen des Landkreises. Zudem gelang dem Kreischef an diesem Abend eine zweite Überraschung, indem er den RKK-Präsidenten Hans Mayer mit dem Ehren-Kreiswackes auszeichnete.

Vor und nach der Preisverleihung gab es wie immer ein gut vierstündiges buntes und abwechslungsreiches Show- und Tanzprogramm, bei dem sich die Vereine auf und neben der Bühne präsentierten. Den Auftakt machten der Gastgeber, die Showtanzgruppe Ettringen, sowie die Tanzcorps der Prinzengarde Mayen und die Möhnengarde Bendorf Mülhofen. Außerdem aktiv dabei waren die Mariechen der Großen Ochtendunger Karnevalsgesellschaft, Karins Tanzgruppe aus Mendig, die Löfer Showtanzgruppe Black & White, das Ö-Team der KG Urmitz, die Showtanzgruppe Rheinzauber und die Mennijer Mädche.

Der Kreiswackes für Günter Pinetzki

„Ich darf Ihnen verraten: Der Kreiswackes geht an einen Mann. Es ist ein Mann, der schon seit vielen Jahrzehnten und fast sein ganzes Leben lang dem Karneval eng verbunden ist. Sein Talent war und ist vielseitig. In der Bütt brachte er die Menschen zum Lachen und seine Sangeskünste bekam das närrische Publikum auch oft zu hören“, sagte der Landrat zu Beginn seiner Laudatio und trieb damit die Spannung in die Höhe.

Günter Pinetzki wurde sein karnevalistisches Talent bereits in die Wiege gelegt. Von jungen Jahren an ist er im Karneval aktiv und seit Jahrzehnten für die KG Schafskopf 1903 Ochtendung im Einsatz. Er wird von Jung und Alt bis heute sehr geschätzt und versteht es prima, die Generationen zu verbinden. Besonders liegt Günter Pinetzki – neben dem Karneval – auch sein Garten am Herzen. „Beide Hobbies haben etwas Gemeinsames: Beim Karneval und beim Garten geht es unter anderem auch darum, frühzeitig etwas zu säen, das Wachstum zu unterstützen und später die Früchte der Arbeit zu ernten. Die Saat, die er im Karneval ausgesät hat, hat Früchte getragen. Der Verein steht heute in voller Blüte da und hat keine Nachwuchssorgen“, lobte Landrat Saftig den Träger des Krombiere Jecke Ordens und der goldenen Monokel am Bande.

Eine Führungspersönlichkeit sei er darüber hinaus ohne Frage. Das bewies Günter Pinetzki viele Jahre lang in seiner Position als Präsident. Zudem war er zweimal Karnevalsprinz für seinen Verein, die KG Schafskopf 1903 Ochtendung. Darüber hinaus hat er jahrelang den Karnevalsumzug in seinem Heimatort Ochtendung veranstaltet, der in der ganzen Region bekannt ist.

Mit dem Ehren-Kreiswackes wurde RKK-Präsident Hans Mayer für sein langjähriges Engagement im Karneval und seinen Einsatz für das Kreiswackestreffen sowie die unzähligen Karnevalsvereine im Landkreis geehrt. Zuvor erhielten im Jahr 2010 bereits Landrat a.D. Albert Berg-Winters und RKK Präsident a.D. Peter Schmorleiz, die Väter des Kreisnarrentreffens, den Ehren-Kreiswackes.