Kategorien
News

Gemeinde-Schwestern plus unterstützen Senioren bei der Impfterminierung im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler, 19.01.2021 – Viele ältere Menschen über 80 Jahre möchten sich gegen das Coronavirus impfen lassen, wissen aber nicht, wie sie einen Termin bekommen können. Die Telefonhotline des Landes ist häufig überlastet und zum Teil nicht erreichbar. Eine Online-Anmeldung scheitert für viele Menschen an der fehlenden Internetanbindung oder sie kennen sich mit den digitalen Medien nicht aus.

Bei solchen Problemen wollen die vier Gemeindeschwestern plus im Kreis helfen: In einer gemeinsamen Initiative mit dem Kreis als Projektträger sowie dem Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e. V., dem DRK Kreisverband Ahrweiler e. V. und dem Zweckverband Sozialstation Adenau-Altenahr als Anstellungsträger bieten sie hochbetagten Menschen über 80 Jahre, die noch keinen Pflegegrad und keine sonstige Unterstützung haben, ihre Hilfe an. Landrat Dr. Jürgen Pföhler begrüßt diese Initiative ausdrücklich: „Wir müssen jetzt die älteren Menschen unterstützen und dürfen sie nicht alleine lassen. Durch das gute Miteinander in unserem Kreis wird es uns gelingen, auch diese schwierige Zeit zu meistern.“

Die Gemeindeschwestern plus kümmern sich online um einen Impftermin und helfen auch sonst bei Fragen zum Ablauf des Verfahrens. Ein Hausbesuch ist aufgrund der bestehenden Kontaktbeschränkungen zurzeit leider nicht möglich. Betroffene sollten sich telefonisch an die für ihren Ort zuständige Gemeindeschwester plus wenden:

Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und Gemeinde Grafschaft
Ingrid Neubusch, Telefon: 02641/759-860

Verbandsgemeinde Brohltal und Verbandsgemeinde Bad Breisig

Sabine Kröll, Telefon: 02636/975-899

Stadt Sinzig und Stadt Remagen
Gerlinde Brenk, Telefon: 0178/1196-334

Verbandsgemeinde Adenau und Verbandsgemeinde Altenahr
Petra Jeandrée, Telefon: 02691/305-615

Das Projekt Gemeindeschwester plus wird vom Landesministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, den gesetzlichen Krankenkassen und dem Kreis Ahrweiler gefördert. Weitere Informationen unter www.kreis-ahrweiler.de > Bürgerservice > Soziales > Gemeindeschwester plus.

Kategorien
News

Neue Kindergarten-Gruppen: Personal für vier neue Gruppen gesucht

Mechernich, 19.01.2021 – Seit bald 29 Jahren führt die Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Auftrag der Stadtverwaltung Mechernich 17 Kindergärten im ganzen Stadtgebiet. „Und zwar zu unserer vollsten Zufriedenheit“, so Stadtdezernent Ralf Claßen bei einem Ortstermin im Familienzentrum im Sande.

Dort stellten er, der für die Kindergärten zuständige Fachbereichsleiter Holger Schmitz, AWO-Fachgruppenleiterin Elke Baum und Familienzentrums-Chefin Elisabeth Schwister die weitere Ausdehnung der Mechernicher Kindergartenlandschaft vor.

Dazu gehören neben 17 von der AWO geführten Einrichtungen auch ein kirchlicher (Kommern), ein Kindergarten der Caritas-Lebenswelten (Mechernich) und drei Kindergärten freier Träger (Waldorf, Kreiskrankenhaus, Waldkindergarten). In den 17 von der Arbeiterwohlfahrt geleiteten Einrichtungen werden aktuell 820 Kinder betreut.

„Es ist ein neuer Kindergartenstandort in Firmenich geplant und insgesamt bis Anfang 2023 13 neue Gruppen“, erklärte der städtische Fachbereichsleiter Holger Schmitz der Presse: „Sieben zusätzliche Gruppen durch Anbauten in Kommern-Süd, Antweiler und Roggendorf oder Umbauten in Mechernich-City, Weyer und Glehn sowie die neue sechsgruppige Einrichtung in Firmenich.“

Auch für den Neubau in Firmenich ist ein Übergangs-Provisorium in Containern vorgesehen, wie auch bei der jetzt anstehenden Erweiterung um je zwei Gruppen in Kommern-Süd und im Familienzentrum »Im Sande«“, so Schmitz.

Übergangsweise zu den An- und Ausbaumaßnahmen in Mechernich und Kommern-Süd wird zum 1. April ein komplett neuer viergruppiger Kindergarten in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße in der Nähe von Friedhof und evangelischem Gemeindezentrum aufgemacht.

Umzug in anderthalb bis zwei Jahren

Dort sollen die künftigen beiden neuen Gruppen für Kommern-Süd und die beiden neuen Gruppen für das Familienzentrum „Im Sande“ in Mechernich-City vorübergehend aufgenommen werden. Und zwar bis zum Umzug in anderthalb bis zwei Jahren.

„Dazu brauchen wir jetzt schon 20 neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Erzieher/innen, Hauswirtschafter/innen, Reinigungskräfte und Alltagshelfer“, so Elke Baum, die für die Mechernicher Kitas zuständige AWO-Fachgruppenleiterin der Zentrale der Arbeiterwohlfahrt Euskirchen/Rhein-Erft in Bergheim.

Insgesamt betreut die AWO 51 Kindergärten, für die Geschäftsbereichsleiterin Anna Schlößer verantwortlich ist. Geschäftsführer der AWO Rhein Erft & Euskirchen ist Andreas Houska.

Allein in den Mechernicher Einrichtungen beschäftigt die AWO rund 266 Frauen und Männer, vielfach in Teilzeit. „Es werden Individualpakete geschnürt“, so Elke Baum, „beispielsweise zu zehn, 25 oder auch 19,5 Wochenstunden. Umgekehrt können auch die Eltern für ihre Kinder individuelle Betreuungszeiten buchen, etwa 25, 35 oder auch 45 Wochenstunden“.

„Auch Logopäden, Motopäden, beziehungsweise Ergotherapeuten werden gebraucht“, so Familienzentrumsleiterin Elisabeth Schwister. Umgezogen wird nach Abschluss der Bauarbeiten in anderthalb bis zwei Jahren, so Holger Schmitz von der Stadtverwaltung Mechernich. „Und zwar gemeinsam mit allen Kindern und Beschäftigten in das Familienzentrum Mechernich und in den von Anna Riether geleiteten Kindergarten Kommern-Süd“, so Elisabeth Schwister.

20 neue Leute und praxisorientierte Ausbildung

In einem Pressegespräch mit dem Mechernicher „Bürgerbrief“ gaben sie und Fachgruppenleiterin Elke Baum auch Auskunft über die Sozialstruktur in Mechernicher Kindergärten. Erst einmal seien alle 17 AWO-Kindergärten am Bleiberg integrativ, nähmen also Kinder mit und ohne Handicap auf. Krippenkinder werden seit sieben Jahren betreut, Gruppen mit unter Dreijährigen existieren seit ungefähr acht Jahren.

Die Kindergärten Satzvey, Mechernich-Nord, Glehn und Kommern-Süd würden vorwiegend von Kindern aus dörflich-bürgerlichem Einzugsbereich besucht, wohingegen die Verhältnisse in den Kindergärten Mechernich City („Im Sande“), Strempt und Roggendorf von der Sozialstruktur sehr gemischt, aber für die qualifizierten Leute der AWO nicht weniger anspruchsvoll seien.

Viele Kindergärten hätten sich auf bestimmte Themen spezialisiert, so Elke Baum, die AWO biete in Mechernich außerdem eine Reihe Wahlgruppen und Draußen-Projekte an. Es gibt Bewegungskindergärten wie in Antweiler und Satzvey, in denen besonders viel Wert auf körperliche Betätigung und Motorik gelegt wird. Antweiler und Glehn sind als „Nationalpark“-Kitas zertifiziert“.

In „Sprachkitas“ wird die Sprachentwicklung der Kinder besonders gefördert, im „Plus-Kindergarten“ – dem Familienzentrum „Im Sande“ – wird besonders viel Unterstützungsarbeit nicht nur fürs Kind, sondern für die ganze Familie geleistet. Es gibt Kindergärten, die als „Haus der kleinen Forscher“ spielerisch mit der Naturwissenschaft vertraut machen und solche, in denen „tiergestützte Pädagogik“ betrieben wird.

Hunde und geliehene Hühner

So ist im Familienzentrum „Im Sande“ regelmäßig der Golden-Retriever-Rüde „Sunny“ zu Besuch bei den Kindern, in Satzvey kommt Hündin „Bailey“ zum Streicheln und Miteinander-Umgehen. Der AWO-Kindergarten in Firmenich hält Hühner, und zwar Leihhühner aus dem Programm „Rent-a-Huhn“.

Die Familienzentren Mechernich, Roggendorf und Firmenich bieten darüber hinaus Hausaufgabenbetreuung, Beratung und Hilfe bei fast allen Bedürfnissen und in allen Lebenslagen, auch für Geschwisterkinder und die ganze Familie. Die AWO hat verschiedene Fachberatungen für Kolleginnen zu bestimmten Themen wie Marte Meo, Sprache, Inklusion und Krisenintervention. Elke Baum: „Wir bieten auch Supervision an.“

Interessant sind die neuen Jobangebote der Arbeiterwohlfahrt übrigens auch für Berufseinsteiger/innen. In der Praxisorientierten Ausbildung (PIA) bei der AWO gehen die angehenden Erzieher/innen drei Tage pro Woche zur Schule, zwei Tage sind sie im Kindergarten tätig. Elke Baum: „Es gibt ein Azubi-Gehalt vom ersten Tag an, die Absolventen/innen werden nach drei Jahren auch übernommen und zwar auf unbefristeten Stellen!“

Kategorien
Wachstum

Landesregierung in NRW legt zwei neue Förderprogramme für Medienkunst und digitale Kultur auf

Region/Düsseldorf, 19.01.2021 – Bewerbung ab sofort möglich: 940.000 Euro für Kooperationsprojekte im Bereich Medienkunst – Ministerin Pfeiffer-Poensgen: Medienkunst in Nordrhein-Westfalen finanziell und inhaltlich stärken. Nordrhein-Westfalen ist seit den Pioniertagen der Videokunst eine wichtige Wirkungsstätte für Medienkünstlerinnen und Medienkünstler. Mit der Einrichtung von zwei neuen Programmen im Rahmen der Stärkungsinitiative Kultur schafft die Landesregierung im Bereich der Medienkunst und digitalen Kultur nun zusätzliche Fördermöglichkeiten: Über die Programmlinien „Medienkunstfonds“ und „Medienkunstfellows“ stehen für den Zeitraum 2021-2023 insgesamt 940.000 Euro für Kooperationsprojekte und Stipendien zur Verfügung.

„Ziel der neuen Förderprogramme ist es, die über viele Jahre hinweg gewachsene Landschaft der Medienkunst in Nordrhein-Westfalen zu stärken und die Weiterentwicklung innovativer Ansätze zu unterstützen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Vernetzung von nordrhein-westfälischen Initiativen mit überregionalen und internationalen Akteuren im Bereich der Medienkunst“, sagt Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Die neuen Förderprogramme umfassen zwei Kernbereiche:

Der „Medienkunstfonds – Fonds zur Förderung neuer kooperativer Prozesse“ setzt sich zum Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Institutionen und freien Initiativen aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen zu unterstützen, die sich in einem neu entwickelten Projektvorhaben mit dem zeitgenössischen technologischen Wandel auseinandersetzen. Unterstützt werden künstlerische und künstlerisch-forschende Kooperationsprojekte mit einem Gesamtvolumen von 700.000 Euro für den Zeitraum 2021–2023.

Die „Medienkunstfellows – Fellowships für Kunst, Technologie und Gesellschaft“ basieren jeweils auf einer von einer Institution oder freien Initiative in Nordrhein-Westfalen ausgesprochenen Einladung an Künstlerinnen und Künstler, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Aktivistinnen und Aktivisten, Publizistinnen und Publizisten oder Kuratorinnen und Kuratoren, um für eine bestimmte Zeit in Nordrhein-Westfalen zu leben, Impulse einzubringen und ergebnisoffen zu forschen. Die Fellowships werden mit einem Gesamtvolumen von 240.000 Euro für den Zeitraum 2021–2023 gefördert.

Medienkunst thematisiert, erforscht und übersetzt den medialen und technologischen Wandel und seine Konsequenzen für die Gesellschaft. Das Spektrum ist dabei vielfältig und reicht von der bildenden Kunst, über Film, Musik und Performance bis hin zu neueren medialen Formen wie der virtuellen Realität und Immersion. International bedeutende Protagonisten und Protagonistinnen wie Nam June Paik, Marcel Odenbach, Agnes Meyer-Brandis, Rosemarie Trockel und Mischa Kuball wirken oder haben in Nordrhein-Westfalen gewirkt und in der Medienkunst für wegweisende Impulse gesorgt. Unter anderem mit der Kunsthochschule für Medien in Köln sowie dem Hartware MedienKunstVerein in Dortmund verfügt Nordrhein-Westfalen zudem über renommierte Institutionen in diesem Bereich.

Koordiniert werden die beiden neuen Förderprogramme des Landes vom medienwerk.nrw, das als Schnittstelle zwischen Kulturinstitutionen, Initiativen und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft fungiert. Projektvorhaben können ab sofort unter medienwerk.nrw eingereicht werden. Frist ist der 15. April 2021 (Medienkunstfellows) beziehungsweise der 19. April 2021 (Medienkunstfonds). Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.mkw.nrw/kultur/sparten/medienkunst-nrw

Kategorien
Wirtschaft

Vollversammlung der IHK Aachen stellt Weichen für 2021

Aachen, 19.01.2021 – Innenstadtentwicklung, Strukturwandel, wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie: Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen wird auch 2021 zahlreiche Themen in Angriff nehmen. Das hat die Vollversammlung der IHK Aachen während ihrer ersten Online-Sitzung im neuen Jahr beschlossen. „Die Corona-Pandemie hat zunächst viele drängende Aufgaben überschattet und zusätzliche geschaffen. Doch das wird uns nicht ausbremsen. Wir werden die aktuellen Herausforderungen noch energischer angehen, um unsere Region fit für die Zukunft zu machen“, blickt IHK-Präsidentin Gisela Kohl-Vogel nach vorne. „Wie unterstützen wir von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmer noch gezielter? Wie lösen wir als Vertreter der Wirtschaft den eingeleiteten Strukturwandel? Wie erhöhen wir die Attraktivität unserer Innenstädte? Auf diese und viele weitere wichtige Fragen werden wir Antworten geben.“

Eine attraktive Innenstadt ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis einer transparenten, kreativen und weitsichtigen Zusammenarbeit regionaler Akteure. Das ist die Kernaussage eines siebenseitigen Positionspapiers, das die Vollversammlung der IHK Aachen einstimmig beschlossen hat. Es enthält zwölf Empfehlungen für eine erfolgreiche Stadtentwicklung und basiert auf Impulsen von Hans Hoorn. Der ehemalige stellvertretende Direktor des Stadtentwicklungsamtes von Maastricht schlägt unter anderem vor, alle zehn Jahre die Stärken und Schwächen einer Stadt zu analysieren, um negative Tendenzen wie etwa Leerstände zu erkennen und frühzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Noch akuter geworden ist das Thema Innenstadtentwicklung durch die Corona-Pandemie, unter der zahlreiche Händler derzeit genauso leiden wie Gaststättenbetreiber, Hoteliers oder Dienstleister von Freizeitangeboten. Deshalb hat die IHK Aachen Oliver Lorz zur Sitzung der Vollversammlung eingeladen. Der Professor für internationale Wirtschaftsbeziehungen an der RWTH Aachen informierte das Gremium über die gesamtwirtschaftlichen Folgen der Pandemie. Seine Analyse: Die zahlreichen Sofortmaßnahmen der Politik haben größere Verwerfungen am Arbeitsmarkt bislang verhindert. Viele davon seien allerdings nur kurzfristig sinnvoll. Entscheidend für die weitere konjunkturelle Entwicklung sei jetzt ein schneller Impferfolg.

Sieben Unternehmer verstärken ab sofort ihr Engagement in der IHK Aachen. Die Vollversammlung hat folgende Personen in den Handelsausschuss berufen:

– Ralf Beyers, Beyers Immobilien GmbH, Heinsberg
– Dr. Karel Koster, „Stereo“ – Holland Gebäck GmbH & Co. KG, Heinsberg
– Franz Theissen jun., Theissen Bauzentrale KG, Wegberg
– Maike Nachtwey, Hirsch-Apotheke Maike Nachtwey e.K., Aachen
– Klaas Wolters, Weyers-Kaatzer GmbH & Co. KG, Aachen

In den Verkehrsausschuss wurden gewählt:
– Dr. Denis Krechting, Metropolitan Cities MC GmbH, Aachen
– Kai Denis Kreisköther, Velocity Mobility GmbH und DroidDrive GmbH, Aachen

Gisela Kohl-Vogel freut sich auf die künftige Zusammenarbeit mit den sieben neuen Ausschussmitgliedern und betont mit Blick auf die anstehenden Wahlen zur Vollversammlung im November dieses Jahres: „In den kommenden Jahren stehen grundlegende Weichenstellungen an. Wer seine Zukunft proaktiv mitgestalten möchte, hat jetzt die Gelegenheit dazu, indem er für die Wahl zur Vollversammlung der IHK Aachen kandidiert. Dazu ermuntere ich jeden.“ Die Vollversammlung ist das zentrale Gremium der IHK Aachen. Es setzt sich aus derzeit 67 ehrenamtlich tätigen Unternehmern aus den Regionen Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg zusammen und wird durch alle 78.000 Mitglieder der IHK Aachen gewählt. Interessierte können sich bei IHK-Geschäftsführer Christian Laudenberg unter 0241 4460262 oder via E-Mail an Christian.Laudenberg@aachen.ihk.de informieren und für die Wahl aufstellen lassen.

Kategorien
News

Kreis Düren: 1. Impfung in den Seniorenheimen abgeschlossen Landrat Wolfgang Spelthahn: „Wir kommen zügig voran“

Düren, 19.01.2021 – Die Bewohner und das Personal aller 56 Senioren- und Pflegeeinrichtungen im Kreis Düren sind seit Donnerstag vergangener Woche geimpft . Seit gestern geht es weiter mit dem Krankenhauspersonal. „Wir kommen sehr zügig voran“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn in seiner Video-Botschaft vom Freitag.

Alle Impfdosen, die dem Kreis Düren zugeteilt worden sind, wurden unverzüglich geimpft. „Wir achten sehr darauf, dass alles sofort aufgebraucht werden kann“, betonte der Landrat. Gleichwohl könne nur der Impfstoff eingesetzt werden, der auch dem Kreis Düren zur Verfügung gestellt wird. Ab dem 1. Februar wird das Impfzentrum des Kreises Düren öffnen, um dann die über 80-jährigen Menschen und das Personal der ambulanten Pflegedienste und das Rettungspersonal zu impfen. Eine Terminvereinbarung für die mehr als 80-Jährigen ist ab dem 25. Januar möglich. Landrat Wolfgang Spelthahn und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann werden per Brief über die genauen Modalitäten informieren.

In seiner Video-Botschaft appellierte der Landrat erneut, sich strikt an die derzeitigen Corona-Regeln zu halten. Nur so könne es gelingen, die immer noch zu hohen Zahlen zu senken, und die weitere Verbreitung des Virus einzudämmen.

Kategorien
News

Das Rote Kreuz in Zülpich und der Unternehmer Claus Helfen mit gemeinsamer Aktion

Zülpich, 19.01.2021 – Als der Rotkreuz-Ortsverein Zülpich und der Unternehmer Claus Helfen im Jahr 2019 erstmals Preise für Blutspender in der Römerstadt überreichten, passierte das noch vor viel närrischem Volk. Im Rahmen der Zülpicher Sessionseröffnung vor dem Münstertor wurden damals drei Blutspender mit Einkaufsgutscheinen beschenkt.

Doch seit März 2020, seit dem Beginn der Corona-Pandemie, ist alles etwas anders. Erstmals in seiner Geschichte wird dieses Jahr der üblicherweise im Februar stattfindende Neujahrsempfang des Zülpicher Ortsvereins gestrichen, was Ortsvereinschef Lothar Henrich zutiefst bedauert. „Der Empfang ist ein Aushängeschild für das gesamte Rote Kreuz im Kreis Euskirchen geworden“, findet er.

Immerhin die Preisverleihung für die Blutspender 2020 fand jetzt, nach einer Verschiebung aus dem Herbst, statt – ohne Zuschauer, dafür mit Mund-Nasen-Schutz, Abstand und bei kühlen Temperaturen an der frischen Luft in der geöffneten Fahrzeughalle auf dem Zülpicher DRK-Gelände. Das Zeichen, das das Rote Kreuz damit setzen will, ist klar: Die Blutspenden gehen schließlich auch weiter, etwa am 2. Februar im Forum, und sind zwingend notwendig. „Die Termine bleiben bestehen und können reibungslos durchgeführt werden. Allerdings mussten wir wegen Corona besondere Vorkehrungen treffen. Aber wichtige Operationen finden natürlich weiterhin statt und das Blut wird benötigt“, erklärt Zülpichs Rotkreuz-Gemeinschaftsleiter Thomas Heinen.

Claus Helfen, der den Edeka in Zülpich aufgegeben hat, will das DRK auch weiterhin unterstützen. „Ich stehe weiter treu zum Roten Kreuz, denn es ist gut, dass es Blutkonserven gibt“, sagt er. Mit seinem Unternehmen HEM – Helfen Event Management „kann ich eventuell das DRK noch mehr unterstützen als bisher“, so Helfen weiter. Er plädiert dafür, die Blutspenden wahrzunehmen, schließlich „produziert man diesen Treibstoff nach“.

Für die Aktion 2020 übergab er insgesamt elf Edeka-Gutscheine im Wert von je 100 Euro, die unter den 178 Teilnehmern verlost wurden. Jeweils fünf Gutscheine erhielten Albert Hees und Karin Opgenorth. Hees steht mittlerweile bei 132 Blutspenden. 1972 ging er, als damals 18-jähriger Wehrdienstleistender, zum ersten Mal zur Blutspende. „Ich war dienstlich dann immer dabei. 2003 bin ich nach Zülpich gezogen und hier gegangen. Das mache ich immer noch, auch wenn ich mittlerweile in Sievernich wohne. Der 2. Februar ist schon gebongt.“

Einschneidendes Erlebnis

Karin Opgenorth aus Zülpich hat fast 100 Blutspenden weniger, wurde aber auch schon 36-mal angezapft. „Ich hatte 2007 ein einschneidendes Erlebnis. Als ich im Krankenhaus lag, brauchte meine Bettnachbarin zwei Blutspenden, hat aber nur eine bekommen können.“ Da war ihr klar, dass sie auch Blut spenden möchte, um anderen Menschen zu helfen.

Der elfte Gutschein ging an Nina Esser aus Bürvenich. Sie war 2020 zum ersten (und auch zum zweiten) Mal zur Blutspende. Freunde und Familie haben sie dazu gebracht, mitzugehen. Weitere Spenden sollen dieses Jahr folgen.

Thomas Heinen überreichte den drei Gewinnern außerdem noch jeweils eine Rotkreuzdose. In dieser Dose, die normalerweise gekauft werden muss, werden Informationen zu Allergien, Medikamenteneinnahme und Anamnese gesteckt. Die Dose kommt in den Kühlschrank, ein Aufkleber, dass dort die Dose steht, soll von außen am Kühlschrank befestigt werden. „So weiß der Rettungsdienst direkt, dass er Informationen zum Patienten findet, denn es zählt im Notfall jede Sekunde“, erklärt Thomas Heinen.

Lother Henrich bedankte sich bei den Blutspendern, den „Lebensrettern Nummer eins“. Der rote Lebenssaft sei noch nicht künstlich reproduzierbar, weshalb man auf Blutspenden angewiesen sei. Außerdem dankte Henrich Claus Helfen für die Unterstützung des Roten Kreuzes durch das Gewinnspiel. „Diese Aktion motiviert die Menschen dazu, zur Spende zu gehen“, ist sich Henrich sicher.

In Zülpich haben 2020 1145 Personen, darunter 76 Erstspender, trotz der Corona-Pandemie die insgesamt sechs Blutspenden aufgesucht. „Ein siebter Spendentermin in Füssenich fiel coronabedingt aus“, sagte Thomas Heinen. Die Gesamtzahl der Spender ist rückläufig. 2019 waren 1304 Menschen in Zülpich zur Blutspende gegangen, darunter 185 Erstspender.

Kategorien
News

UNTERNEHMER Schule Andernach-Mendig-Pellenz muss pausieren

Plaidt, 19.01.2021 – Der für Januar 2021 geplante Start zur nächsten Runde der UNTERNEHMERSchule muss aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen bis auf Weiteres verschoben werde. Die UNTERNEHMERSchule richtet sich an regional tätige Unternehmen, Unternehmensnachfolger und Gründer aus dem klein- und mittelständischen Bereich, die in branchenübergreifenden Gruppen von maximal zehn Teilnehmern ihr Fachwissen auffrischen und erweitern möchten. Ziele der Schulungsreihe sind die Stärkung der Führungsfähigkeit sowie die Zukunftssicherung der teilnehmenden Unternehmen.

Der Kurs ist in drei Module – Führungs-, Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit – aufgeteilt. Dabei können sowohl das gesamte Schulungspaket als auch einzelne Schulungstage gebucht werden. Im Rahmen des zehntägigen Kursus (ein Samstag im Monat) werden Themen wie Stärkung der Führungsfähigkeit, Zukunftssicherung, Verbesserung von Zahlungsfähigkeit und Kreditwürdigkeit u.v.m. besprochen. Neben der Theorie ist der intensive Dialog zwischen den Teilnehmern ein weiterer wichtiger Bestandteil des Kurses. Das branchenübergreifende Netzwerken bietet die Chance zum Erfahrungs- und Ideenaustausch.

Die praxiserfahrenen Dozenten kommen aus der Region und stehen den Teilnehmern bei Fragen auch außerhalb der Schulungstage zur Seite.

Die Schulungstage finden verkehrsgünstig gelegen in Andernach, Plaidt oder Mendig statt.

Den Lehrplan 2021 mit einer detaillierten Aufstellung der angebotenen Themen finden Interessierte auf dewr Internetseite der Verbandsgemeinde Pellenz unter: www.pellenz.de/politik-wirtschaft/wirtschaftsfoerderung/unternehmerschule-andernach-pellenz

Die UNTERNEHMERSchule Andernach-Mendig-Pellenz ist eine Kooperation von Andernach.net , dem Netzwerk Integrative Wirtschaftsförderung, NIW-Institut e.V., Bonn sowie den Verbandsgemeinden Mendig und Pellenz

Kategorien
News

Doppeltes Wirtschaftswunder…70 Jahre Gastronomie und Landwirtschaft auf der Wallenthaler Höhe mit Heinz Zöll

Kall-Wallenthaler Höhe, 19.01.2021 – 1941 in Wollseifen geboren, 1946 vertrieben, im Frühjahr 1947 mit fünf Jahren eingeschult, schon als Kind Arbeit in Stall und Feld, 1954 Metzgerlehre, Arbeit als Geselle, Lohnunternehmer, Hausschlachter, eigene Schlachtung und Gastwirtschaft, 1965 Heirat mit Annelore und Aufbau eines Allroundbetriebs mit Land-, Vieh- und Wildwirtschaft, Restaurant und Hotellerie, 1975 erstmals im Leben Urlaub gemacht…

53 Jahre lang brummte es auf der Wallenthaler Höhe in der eifelweit bekannten Postenkutschenstation, Restauration und Schmiede, die bis zum frühen 20. Jahrhundert auch über Mietmöglichkeiten für Vorspannpferde bis zum Scheitelpunkt der Höhe verfügte, die die berühmte Wasserscheide zwischen Rhein und Maas markiert.

Nach einer Vorbesitzerin, der originellen Wirtin Franziska Hufschmied, wird das Gasthaus am Wegekreuz zwischen Wallenthal und Scheven im Volksmund „Ziska“ genannt – die Nachfolger tauften es „Eifeler Alpenhof“ wegen ihrer Liebe zu österreichischer Bauweise und Lebensart.

Die Rede ist von Heinz Zöll (79) seiner 2018 verstorbenen Frau Annelore, geb. Heimbüchel, zwei Kindern des Wirtschaftswunderdeutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. „Die besten Jahre davon waren 1970 bis 1980, mit Abstrichen bis 1990“, sagt Heinz Zöll im Interview. (Von Manfred Lang)

Kategorien
Wirtschaft

Förderung von Neuansiedlungen in der Innenstadt von Euskirchen

Euskirchen, 19.01.2021 – Seit Anfang des neuen Jahres können Einzelhändler, die sich in der Euskirchener Innenstadt niederlassen einen Zuschuss bei der Stadt beantragen. Denn seit dem 1. Januar 2021 gelten die „Richtlinien der Kreisstadt Euskirchen zur Förderung von Einzelhandelsbetrieben in der Innenstadt“. Kern der Richtlinien ist die Gewährung von Zuschüssen für branchenspezifische Existenzgründungen im Bereich der Innenstadt.

Mit diesem Programm sollen Existenzgründungen in der Innenstadt gefördert werden. Die Ansiedlung von Existenzgründern mit innenstadtrelevanten Angeboten bietet Potential, das innerstädtische Angebot zu sichern, den Branchenmix zu erweitern und Leerständen entgegenzuwirken. Die Rahmenbedingungen für Gründer in der Innenstadt sind allerdings zum einen erschwert durch den Strukturwandel im Einzelhandel, der die Entwicklung der Innenstädte massiv beeinflusst, sowie zum anderen aktuell durch die Corona-Krise, die umfangreiche Auswirkungen, u.a. auf die Investitionsbereitschaft von Unternehmen, nach sich ziehen wird. Mit dem Förderprogramm wird ein zusätzlicher Anreiz für die Entscheidung von Gründervorhaben zum Standort Innenstadt geschaffen.

Das Citymanagement hat das „Förderprogramm Einzelhandel“ im vergangenen Jahr erarbeitet als Maßnahme zur Stärkung der Innenstadt, zur Vermeidung von strukturellen Leerständen und zur Erreichung der städtebaulichen Ziele für den Kernbereich der Innenstadt. Es wurde durch den Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften im Juni 2020 beschlossen und ist am 01.01.2021 in Kraft getreten. Für das Jahr 2021 wurden hierfür 10.000 Euro in den Haushalt eingeplant.

Das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) Innenstadt bildet die konzeptionelle Grundlage zur Entwicklung der Euskirchener Innenstadt. Hierin sind zahlreiche Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen formuliert, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen, um den Standort Innenstadt zu stärken. Die Innenstadt soll demnach u.a. als Einkaufs- und Dienstleistungszentrum gestärkt werden. Das Förderprogramm fügt sich als Maßnahme in die konzeptionelle Weiterentwicklung der Innenstadt ein.

Einzelheiten zu dem Förderprogramm und den Antragsvoraussetzungen sind auf der Internetseite unter www.euskirchen.de/wirtschaft-bauen/wirtschaftsstandort/ zu finden.

Kategorien
Wirtschaft

Wettbewerb Meister.Werk.NRW 2021 startet

Region/Düsseldorf, 18.01.2021 – Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser: Handwerkliche Produktion sichert Arbeitsplätze und stärkt die Nahversorgung im ländlichen Raum. Die Landesregierung will die Ernährungswirtschaft in Nordrhein-Westfalen stärken und startet zum neunten Mal den Wettbewerb Meister.Werk.NRW – Ehrenpreis des Landes NRW. Bis zum 15. Februar 2021 können sich alle Betriebe des Bäckerei-, Fleischerei-, Konditorei- und des Brauhandwerks in Nordrhein-Westfalen bewerben.

Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser: „In Corona-Zeiten gilt es besonders: Das Lebensmittelhandwerk ist eine der tragenden Säulen in Nordrhein-Westfalen. Es stärkt nachhaltig die Wirtschaft und den sozialen und kulturellen Zusammenhalt unseres Landes. Damit bewahrt es die handwerkliche Produktion, sichert Arbeits- und Ausbildungsplätze und trägt maßgeblich zur Nahversorgung vor allem in den ländlichen Regionen bei.“

Ziel der Auszeichnung ist es, die umfassenden Leistungen des Lebensmittelhandwerks bei der Herstellung regionaler Produkte und für die Gesellschaft stärker in der öffentlichen Wahrnehmung zu verankern. Viele Betriebe pflegen die traditionellen Herstellungsweisen und entwickeln daraus Produkte mit einer unverwechselbaren Note. Es ist nicht nur die Qualität ihrer Produkte, die die Preisträgerinnen und Preisträger von Meister.Werk.NRW auszeichnet. Sie machen sich auch durch eine verantwortungsvolle Betriebsführung, eine sorgfältige Auswahl der Rohstoffe und durch ihr regionales Engagement verdient.

Die Bedeutung regionaler Lebensmittel für Verbraucherinnen und Verbraucher aus Nordrhein-Westfalen hat kürzlich eine repräsentative Umfrage im Auftrag des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministeriums bestätigt: Demnach wünschen sich 75 Prozent der Bürgerinnen und Bürger mehr regionale Lebensmittel im Einzelhandel. Für 53 Prozent der Befragten ist der Konsum regionaler Lebensmittel wichtig, für 25 Prozent sogar sehr wichtig. Während der Corona-Pandemie haben 38 Prozent der Befragten verstärkt regionale Produkte gekauft und konsumiert. Es wurden vor allem Obst und Gemüse aus regionalem Anbau gekauft (91 Prozent), dahinter Fleisch (51 Prozent), Backwaren (46 Prozent) und Getränke (22 Prozent).

 Über Meister.Werk.NRW

 Die Auszeichnung Meister.Werk.NRW wird seit 2013 an Lebensmittelhandwerksbetriebe aus Nordrhein-Westfalen verliehen, die sich um besondere Qualität bemühen. Die Kriterien wurden gemeinsam mit den Bäckerei-, den Fleischerei-, den Konditorei- und den Brauereiverbänden erarbeitet. Dazu gehören unter anderem ein selbst hergestelltes Sortiment, regionale Spezialitäten, der Einsatz von Fachkräften und die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen.

Dieses Jahr werden die Preisträgerinnen und Preisträger aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie voraussichtlich am 3. Mai 2021 in einer hybriden Veranstaltung (online und in Präsenz) ausgezeichnet.

Die Bewerbungsunterlagen finden Sie hier: https://www.umwelt.nrw.de/landwirtschaft/ernaehrungswirtschaft/meisterwerknrw-ehrenpreis-des-landes-nrw/