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Stadt Meckenheim warnt: Vorsicht vor Betrugsmasche an der eigenen Haustüre

Meckenheim, 26.01.2021 – Bürgermeister, Kreishandwerksmeister und Meckenheimer Verbund warnen vor vermeintlichen Energieberatern. Aktuell werden in Meckenheim Hauseigentümer wieder an den Haustüren von dubiosen Anbietern belästigt. Diese geben vor, im Auftrag der „Meckenheimer Handwerkervereinigung“ kostenlose Energieberatungen durchzuführen. Mitunter behaupten sie auch, im Auftrag der Stadt Meckenheim, der Kreishandwerkerschaft bzw. einer Innung oder des Meckenheimer Verbundes unterwegs zu sein. Erfahrungsgemäß verschaffen sie sich mit diesem Lockangebot und dem Anschein, von einer vertrauenswürdigen Institution autorisiert zu sein, Zutritt zu den Häusern.

Ein beliebtes Mittel ist dabei, mit Hilfe bunter und plakativer, aber vollkommen nichtssagender Thermographiefotos des Gebäudes Leckagen oder Mängel an der Gebäudehülle oder sonstige Schäden „analysieren“ zu wollen. Oder es wird mit Hinweis auf „zufällig entdeckte Schäden am Dach“ die schnelle Reparatur verkauft, für Probleme, die es gar nicht gibt, aber in der Gewissheit, dass kaum ein Eigentümer auf das Dach klettert, um den vermeintlichen Schaden zu überprüfen. Durch geschulte und manipulative Verkaufsmethoden werden dann den arglosen Hausbesitzern überflüssige und überteuerte Reparatur-, Erneuerungs- oder Sanierungsmaßnahmen verkauft.

Dazu Bürgermeister Holger Jung: „Leider sind immer wieder solche schwarzen Schafe unterwegs. Wir warnen unsere Bürger eindringlich davor, fremden Menschen, die unangekündigt an der Haustüre klingeln, blindlings zu vertrauen. Lassen Sie sich nicht überrumpeln. Vielmehr muntern wir dazu auf, die fremde Person und ihr unerwartetes Anliegen skeptisch zu hinterfragen, ernsthaft zu prüfen und dem vermeintlichen Energieberater mit einem gesunden Maß an Misstrauen entgegenzutreten.“

„Achtung: Das ist eine Betrugsmasche! Diese ‚Klinkenputzer‘ sind weder von Meckenheimer Handwerksfirmen oder irgendeiner Handwerksinstitution und auch nicht vom Meckenheimer Verbund beauftragt“, so Willi Wittges-Stoelben, Vorsitzender des Meckenheimer Verbundes.

„Lassen Sie diese Leute nicht in Ihr Haus“, warnt Kreishandwerksmeister Thomas Radermacher, selbst Meckenheimer Handwerksunternehmer. „Ich kenne viele Fälle, in denen diese Masche funktioniert hat und Hauseigentümer sinnlose, am Ende stümperhaft ausgeführte Maßnahmen beauftragt haben und auf den teuren Schäden sitzen geblieben sind.“

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„Bliv jesond!“: Aachener Medizintechnik-Unternehmen stiftet Schutzmasken für Kindertages-Einrichtungen und Tageseltern

StädteRegion Aachen, 26.01.2021 – Mit dem guten Wunsch „Bliv jesond!“ haben Christoph Ptock und Alexander Kopp, Geschäftsführer des Aachener Medizintechnik-Unternehmens Meotec, knapp 14.000 medizinische Schutzmasken „made in Aachen“ an Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier und Sebastian Heyn, den Leiter des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der StädteRegion Aachen übergeben. Die Masken kommen in den 46 Kindertageseinrichtungen und in den 30 Tagespflegestellen im Jugendamtsbereich der StädteRegion zum Einsatz, also in Baesweiler, Monschau, Roetgen und Simmerath. Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier bedankte sich herzlich für diese Geste der Solidarität: „Eine der guten Seiten der Corona-Pandemie ist zu sehen, wie viele Menschen sich für andere einsetzen! Das hilft dabei, zusammenzuhalten und durchzuhalten.“

Christoph Ptock hat selbst zwei kleine Kinder, also bekommt er hautnah mit, dass im Kita-Alltag ein hoher Bedarf an Schutzmasken besteht. „Deswegen haben wir uns als Unternehmer und Eltern dazu entschlossen, den Kitas kostenlos lokal produzierte und qualitativ hochwertige MNS-Masken zur Verfügung zu stellen.“ Im Kontakt mit den Kindern tragen die Beschäftigten aus pädagogischen Gründen keine Masken. Aber wenn Erwachsene in der Kita miteinander in Kontakt kommen, schützen sie sich natürlich gegenseitig. Jugendamtsleiter Sebastian Heyn freut sich über das zusätzliche Kontingent von 300 bis 500 Masken pro Kita: „Das ist eine willkommene Unterstützung für uns!“

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Wirtschaft

Konjunkturelle Erholung in Rheinland-Pfalz stockt

Region/Trier, 26.01.2021 – Die Konjunktur in Rheinland-Pfalz steht zum Jahreswechsel 2020/21 weiterhin unter dem starken Eindruck der Corona-Pandemie. So erreicht der IHK Konjunkturklima-Indikator, der die Beurteilung der aktuellen und zukünftigen Geschäftslage in einem Wert darstellt, 99 Punkte. Nach dem Konjunktureinbruch im Frühsommer 2020 (77 Punkte) und der Erholung im Herbst 2020 (99 Punkte) stagniert der IHK-Konjunkturklima-Indikator und verharrt nahe der neutralen Grenze von 100 Punkten, der Schwelle zwischen positiver und negativer Gesamtstimmung. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage der rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) hervor, die sich auf Antworten von 1.322 Unternehmen mit rund 213.000 Beschäftigten stützt.

„Im Herbst 2020 gab es Anzeichen konjunktureller Erholung, der Konjunkturklima-Indikator sprang von 77 auf 99 Punkte. Der jetzige Seitwärtstrend ist angesichts der seit Herbst deutlich angespannteren Corona-Lage dennoch ein gutes Signal, deutet aber auch auf einen noch langen, schweren Weg zurück zum Wachstumspfad hin“, sagt Arne Rössel, Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz und Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz. „Während aktuell insbesondere die Industrie wieder anzieht, sind Lage und Erwartungen in behördlich geschlossenen Branchen wie Handel, Gastronomie oder Messewirtschaft verheerend. Hieran haben auch die fehlenden Öffnungsperspektiven und schleppend ausgezahlten Wirtschaftshilfen ihren Anteil“, erläutert Rössel.

Aussichten eher pessimistisch
Die Geschäftslage der rheinland-pfälzischen Wirtschaft bewerten 32 Prozent der Unternehmen als positiv, während 28 Prozent über schlechte Geschäfte klagen. Im Saldo verbleibt die Geschäftslage zu Jahresbeginn auf dem Stand der Vorumfrage im Herbst 2020 bei 4 Prozentpunkten. Das gleiche gilt für die mittelfristigen Geschäftserwartungen. Hier steht der Saldenwert unverändert bei minus 6 Prozentpunkten. Das negative Vorzeichen weist darauf hin, dass die Einschätzung der Unternehmen hinsichtlich der Geschäftsentwicklung in den kommenden zwölf Monaten überwiegend pessimistisch geprägt ist.

Merklich verschlechtert haben sich die Stimmungswerte im Einzelhandel. Laut IHK Konjunkturumfrage ist nicht nur die derzeitige Lage angespannt (Jahresbeginn 2021: Saldo: minus 12 Prozentpunkte). Mit Blick auf die kommenden 12 Monate rechnen 12 Prozent der Unternehmen im Einzelhandel mit einer Verbesserung und 46 Prozent mit einer Verschlechterung der Geschäftstätigkeit. Der IHK-Konjunkturklima-Indikator für den Einzelhandel fällt damit von 95 Punkten im Herbst 2020 auf aktuell 77 Punkte. Noch schlechter ist die Lage bei den personenbezogenen Dienstleistern, dort sind Geschäftslage (Saldenwert: minus 47 Prozentpunkte) und Geschäftserwartungen sprichwörtlich im Keller (Saldenwert: minus 23 Prozentpunkte). Dementsprechend schwach fällt mit 64 Punkten (Vorumfrage 70) der Konjunktur-Indikator für diesen Bereich aus.

Industrie als Hoffnungsschimmer
Als treibende Kraft präsentiert sich die rheinland-pfälzische Industrie. Hier hellt sich das Geschäftsklima um 5 Punkte auf 110 Punkte weiter auf. Insbesondere die Vorleistungsgüter-Industrie (112 Punkte, Herbst 2020: 99 Punkte) und die Investitionsgüter-Industrie (105 Punkte, Herbst 2020: 95 Punkte) gewinnen an Fahrt. Die Stimmung in der Baubranche zeigt sich mit 114 Punkten weiterhin widerstandsfähig (Herbst 2020: 110 Punkte).

Die gute Stimmungslage lässt sich dabei auf gestiegene Auftragseingänge aus dem In- und Ausland und eine erhöhte Kapazitätsauslastung zurückführen. Hinsichtlich des Auslandsgeschäfts bildet sich bei der Industrie auf schwachem Niveau eine bessere Erwartungshaltung ab. Hier liegt der Saldo aus positiven und negativen Meldungen bei minus einen Prozentpunkt (Herbst 2020: minus 16 Prozentpunkte). Insbesondere die chemische und pharmazeutische Industrie, aber auch die Metall- und Elektro-Industrie, das Holzgewerbe sowie die Glas- und Keramikbranche rechnen mit zunehmenden Ausfuhren in den kommenden zwölf Monaten.

„Getragen von Nachholeffekten, einem veränderten privaten Konsumverhalten und einer Erholung des Exports nimmt die Industrie neuen Schwung auf“, erklärt Rössel. „Zudem erwirtschaftet die Industrie in Rheinland-Pfalz ein Viertel der Gesamtwertschöpfung und beschäftigt mehr als ein Fünftel aller Beschäftigten. Die guten Stimmungswerte in der Industrie prägen damit die konjunkturelle Lage.“

Investitionsbereitschaft nimmt zu
Als Folge der insgesamt robusten Stimmungslage verbessert sich auch die Investitionsneigung deutlich (Jahresbeginn 2020: minus 5 Prozentpunkte, Herbst 2020: minus 14 Prozentpunkte). Bei den Investitionsgüter-Produzenten steigt die Investitionsbereitschaft sogar um 34 Prozentpunkte auf minus 5 Prozentpunkte zum Jahresbeginn (Herbst 2020: minus 39 Prozentpunkte). „Diese Teilbranche läuft der konjunkturellen Entwicklung tendenziell voraus“, sagt Rössel. „Wachstumssignale in dieser Branche wirken gewöhnlich stützend auf die weitere konjunkturelle Entwicklung. Aufgrund der Unberechenbarkeit der aktuellen Ereignisse ist die Aussagekraft dieser Wachstumsindikatoren allerdings begrenzt.“ Auch bei den Dienstleistern verbessern sich die Investitionsperspektiven, verharren mit einem Saldenwert von minus 8 Prozentpunkten allerdings noch im negativen Bereich (Herbst 2020: minus 22 Prozentpunkte).

Im Branchendurchschnitt befürchten 20 Prozent der Betriebe die Mitarbeiterzahl in den kommenden Monaten reduzieren zu müssen. 16 Prozent benötigt hingegen zusätzliches Personal (Jahresbeginn 2021: minus 4 Prozentpunkte, Herbst 2020: minus 9 Prozentpunkte). Auch hier ziehen die Vorleistungsgüter- und Investitionsgüter-Produzenten voran.

Welchen Risiken die rheinland-pfälzischen Unternehmen derzeit ausgesetzt sind, ist klar: Über alle Branchen hinweg stellt die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie die größte Sorge dar (76 Prozent). Den Inlandsabsatz benennen an zweiter Stelle 47 Prozent der Unternehmen als Risiko. Vor allem der Handel sorgt sich im Branchenvergleich um das künftige Nachfrageverhalten (53 Prozent). Der Fachkräftemangel bleibt auch mit 39 Prozent der Stimmen stets unter den Top-Risiken – trotz der Corona-Krise.

Schnelle Finanzhilfen sind dringend erforderlich
Laut Umfrage berichtet jedes vierte Unternehmen in Rheinland-Pfalz über einen Eigenkapital-Rückgang. Fast jedes fünfte Unternehmen klagt über Liquiditätsengpässe, und 11 Prozent der Betriebe sieht sich mit zunehmenden Forderungsausfällen konfrontiert. Jedes 25. Unternehmen berichtet sogar über eine drohende Insolvenz. „Unsere Unternehmen sind dringend auf die Hilfen von Bund und Ländern angewiesen. Dazu zählt, dass die versprochenen Finanzhilfen einfach und schnell ausgezahlt werden. Aber auch strategische Planungsmöglichkeiten, selbst bei der aktuell unabsehbaren Pandemie-Entwicklung, sind überlebenswichtig“, mahnt Rössel. „Weiterhin halten die rheinland-pfälzischen IHKs an den Forderungen nach einem Belastungs- und Bürokratiemoratorium bis mindestens Ende 2021 fest.“

Weitere Fragen beantwortet: IHK Trier, Matthias Schmitt, Telefon: (06 51) 97 77-9 01, E-Mail: schmitt@trier.ihk.de

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Energieversorgung Mittelrhein unterstützt Karnevalsvereine in der Corona-Zeit – Jetzt bewerben

Region/Koblenz, 26.01.2021 – Die beliebte Palettenparty geht in die nächste Runde – Jetzt bewerben. Die evm-Palettenparty feiert fünfjähriges Bestehen: Nach vier erfolgreichen Wettbewerben will die Energieversorgung Mittelrhein (evm) die Karnevalsvereine und -gruppen in der Region auch in diesen schweren Zeiten unterstützen. „Obwohl die Session 2021 nicht wie gewohnt stattfindet, haben sich viele Vereine kreative Alternativen überlegt, wie sie den Karneval trotzdem feiern können. Dieses Engagement möchten wir unterstützen“, erklärt Marcelo Peerenboom, Pressesprecher der evm. In diesem Jahr verlost das Energie-und Dienstleistungsunternehmen nicht wie gewohnt elf Paletten mit Wurfmaterial, sondern je 555 Euro an insgesamt elf Vereine.

Das Mitmachen ist ganz einfach: Um die 555 Euro zu gewinnen, müssen die Karnevalsgruppen ein Foto mit kurzer Beschreibung ihrer Idee einreichen, wie sie in diesem Jahr den Karneval zu den Menschen bringen. Das Foto muss bis Dienstag, 16. Februar 2021, per E-Mail an palettenparty@evm.de gesendet werden. Es wird in diesem Jahr keine offene Abstimmung geben. Eine evm-Jury wird alle Fotos und Ideen bewerten und so die elf Gewinner küren. Weitere Informationen finden interessierte unter www.evm.de/palettenparty.

„Der große Erfolg der evm-Palettenparty in den vergangenen drei Jahren spricht für. Wir möchten auch in Corona-Zeiten diesen besonderen Brauch ein wenig aufrechterhalten und die jahrelange Arbeit der Karnevalsvereine weiterhin unterstützen“, so Marcelo Peerenboom.

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Vier Berufskollegs im Kreis Düren laden zur telefonischen Beratung und Anmeldung ein

Düren, 26.01.2021 –  Corona-bedingt können die vier Berufskollegs des Kreises Düren ihre Tage der offenen Tür in diesem Jahr nicht in der bewährten Form anbieten. Um Interessenten über ihre zahlreichen Bildungsangebote zu informieren und zu beraten, gehen sie nun neue Wege.

Das Berufskolleg für Technik bietet an den Samstagen, 30. Januar und 6. Februar, jeweils von 9 bis 13 Uhr eine telefonische Beratung an. Falls es die Infektionslage zulässt, können Einzelberatung und Anmeldung am 6. Februar auch im Schulgebäude stattfinden. Weitere Informationen gibt es unter www.bkt-dueren.de.

Das Berufskolleg Kaufmännische Schulen lädt am Donnerstag, 28. Januar, um 18 Uhr zu einer Online-Podiumsdiskussion ein. Nach vorheriger Anmeldung bietet das Berufskolleg dann an den Samstagen, 30. Januar und 6. Februar, jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr Termine für eine telefonische Beratung an. Sollte es die Infektionslage es zulassen, können Beratung und Anmeldung am 6. Februar auch im Schulgebäude stattfinden. Weitere Infos gibt es unter www.bksd.de.

Das Berufskolleg Jülich bietet seine Beratungstage an den Samstagen, 30. Januar und 6. Februar, an. Sollte die Corona-Pandemie es zulassen, findet die Beratung am 6. Februar vor Ort statt, ansonsten ebenfalls telefonisch. Weitere Informationen: www.berufskolleg-juelich.de.

Das Berufskolleg Nelly-Pütz-Berufskolleg lädt an den Samstagen, 30. Januar und 6. Februar, zu telefonischen Beratungs- und Anmeldetagen ein. Termine können auf der Homepage www.nelly-puetz-bk.de gebucht werden. Bei Bedarf werden nach dem 6. Februar weitere Beratungstermine vergeben.

Je nach individueller schulischer und beruflicher Ausgangslage können Interessenten an den vier Berufskollegs des Kreises Düren berufliche und schulische Qualifikationen und Abschlüsse erlangen. Der Erwerb aller allgemeinbildenden Abschlüsse der Sekundarstufe II ist möglich. Darüber hinaus können Abschlüsse der Sekundarstufe I nachgeholt werden.

Zudem bieten die vier Berufskollegs für fast alle beruflichen Entwicklungswege eine Perspektive, denn sie kooperieren mit 1600 nationalen und internationalen Betrieben. Sie ermöglichen in den Bereichen Ernährung und Gesundheit, Gestaltung und Kreatives, Soziales und Pädagogik, Sport und Medizin, Technik, Wirtschaft, Recht und Verwaltung den Erwerb von weiterführenden Abschlüssen. Berufliche Ausbildung bietet dank der Praxisnähe einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. Denn der stete Kontakt mit der Berufswelt garantiert eine Sicherheit in der eigenen Orientierung und den Zugewinn an Kompetenz.

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Neue Website mit modernem Design & erweiterten Funktionen der Stadt Mayen ist online

Mayen, 26.01.2021 – Unter www.mayen.de präsentiert sich die städtische Internetseite im neuen Design sowie mit einer verbesserten Menüführung und neuen Funktionen. Bei der Neugestaltung des virtuellen Auftritts wurde ein besonderes Augenmerk auf die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer gelegt. So passt sich die Darstellung beispielsweise automatisch den zahlreichen Endgeräten an – egal ob Smartphone, Tablet oder Desktop-PC.

Auch neue technische Funktionen wurden integriert. Zum Beispiel haben Nutzer über die Suchfunktion nun einen direkten Zugriff auf die Inhalte der Bürgerinformations-Plattform rlpDirekt. Die bereits bekannten und gern genutzten Online-Dienste der Stadt wurden ebenfalls vollumfänglich integriert und benutzerfreundlicher gestaltet. Diese können unter www.mayen.de/online-leistungen aufgerufen werden.

Unter den Menüpunkten „Rathaus & Bürgerservice“, „Arbeiten & Leben“ und „Kultur & Tourismus“ finden sowohl Bürgerinnen und Bürger, aber auch Touristen alle wichtigen Infos rund um die Stadt Mayen.

Kurze informative Texte sowie anschauliche und aktuelle Bilder kennzeichnen die einzelnen Unterseiten der Homepage.

Im Zuge des Website-Relaunches wurden selbstverständlich auch die Inhalte überarbeitet und auf den aktuellsten Stand gebracht. Darüber hinaus wurde die Seite entsprechend der rechtlichen Vorgaben konzipiert. Egal ob eGovernment, Datenschutz oder Barrierefreiheit – das neue System bietet hier deutlich mehr Möglichkeiten.

„Gerade in Zeiten der Digitalisierung ist eine anwenderfreundliche und attraktive Homepage unabdingbar, denn schließlich ist sie für unsere Bürgerinnen und Bürger eine wichtige Plattform“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.  „Und auch den touristischen Aspekt darf man nicht außer Acht lassen. Nur eine moderne Präsentation, bei der man alle gesuchten Informationen schnell findet, macht Lust auf einen Besuch der Stadt.“

Die Überarbeitung der Homepage war eine Aufgabe, mit der sich die Mitarbeiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit über längere Zeit befasst haben. Doch die Arbeit ist auch jetzt nicht vorbei. Nun, wo die neue Homepage online ist, gilt es sie zu pflegen, technischen Möglichkeiten weiter zu optimieren und die Inhalte stets aktuell zu halten.

„Wir sind für Anregungen und Hinweise offen und freuen uns auf Rückmeldungen“, so Jasmin Alter, Teamleiterin Stadtmarketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Tourismus. Der Website-Besucher kann diese direkt per Kontaktformular auf der Homepage oder per E-Mail an pressestelle@mayen.de übermitteln.

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Stadt Meckenheim rüstet Schulen mit mobilen Endgeräten aus

Meckenheim, 26.01.2021 – Bürgermeister Holger Jung übergibt Lieferung an Konrad-Adenauer-Gymnasium und Theodor-Heuss- Realschule. Homeschooling gewinnt in Corona-Zeiten an Bedeutung. Die Stadt Meckenheim weiß um die wachsenden Ansprüche hinsichtlich der Ausstattung und kommt ihrer Aufgabe als Schulträger verantwortungsvoll nach. Mehr als 500 Tablet-PCs, 280 für Lernende und 222 für Lehrende, wurden geordert. Die ersten Geräte sind nun eingetroffen und wurden sogleich durch Bürgermeister Holger Jung an Dirk Bahrouz, Leiter des Konrad-Adenauer-Gymnasiums, und Ewald Auel, kommissarischer Leiter der Theodor-Heuss-Realschule, übergeben.

„Endlich ist es soweit“, freute sich Bürgermeister Holger Jung und ergänzte, dass „wir uns schon früh darum bemüht hatten.“ In Corona-Zeiten sei die Nachfrage jedoch stark angewachsen, wodurch sich Lieferengpässe ergeben hätten. Aus der Produkt-Entscheidung resultiert ein gravierender Vorteil: Die sichere und flexible Administration der iPads ist gewährleistet. Durch eine Nachbestellung soll deren Gesamtzahl letztlich auf rund 300 mobile Endgeräte für die Schüler anwachsen.

Die Finanzierung der Tablets erfolgt größtenteils über Landesmittel. Die 112.000 Euro für die Lehrer-Geräte fallen unter die Förderung von dienstlichen Endgeräten für Lehrkräfte an Schulen in Nordrhein-Westfalen. Die rund 132.000 Euro für die Schüler-Tablets werden zu 90 Prozent von der Förderung von digitalen Sofortausstattungen (Zusatzvereinbarung zur Verwaltungsvereinbarung DigitalPakt Schule 2019 bis 2024 – Sofortausstattungsprogramm) getragen. Die restlichen Kosten übernimmt die Stadt Meckenheim.

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Bätzing-Lichtenthäler: Bereits über 66 Mio. Euro an anspruchs-berechtigte Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz ausgezahlt

Region/Mainz, 26.01.2021 – Das Ausgleichszahlungsverfahren für Krankenhäuser aufgrund von Sonder­belastungen durch das Coronavirus wird nach dem in der vergangenen Woche vorgelegten Verordnungsentwurf des Bundes angepasst und zumindest bis zum 28. Februar 2021 verlängert werden. Rheinland-Pfalz hatte sich immer wieder auf der Bundesebene dafür eingesetzt.

„Ich begrüße sehr, dass das Bundesgesundheitsministerium angesichts der anhaltenden hohen Infektionszahlen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und der damit einhergehend hohen Zahl stationär behandlungsbedürftiger Patientinnen und Patienten die Möglichkeit für Krankenhäuser, Ausgleichszahlungen zu erhalten, um einen Monat verlängert“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Auch, wenn die Umsetzung dieses neuen Verfahrens zu Beginn schwer administrierbar schien und eine Reihe von Auslegungsfragen nach sich gezogen hat, so konnten noch vor Weihnachten die ersten anspruchsberechtigten Krankenhäuser bestimmt werden.“

In Rheinland-Pfalz sind für den Zeitraum ab 18. November 2020 auf Basis der Datenmeldungen der anspruchsberechtigten Krankenhäuser bislang bereits über 66 Mio. Euro als Abschlagszahlungen ausgezahlt worden. Auch dies zeige, wie dringend notwendig die Weitergeltung eines Ausgleichszahlungsverfahrens sei, so die Ministerin. Die Ausgleichszahlungen dienen der Sicherung wirtschaftlichen Stabilität, Leistungs­fähigkeit und Liquidität der Krankenhäuser, um die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.

Im Dezember erfolgte auf Drängen von Rheinland-Pfalz und anderer Länder eine erste Anpassung des Verfahrens. Auf Initiative von Rheinland-Pfalz kam es zudem zu einer rechtlichen Klarstellung durch das Bundesgesundheitsministerium, welche zur Folge hat, dass für die Ermittlung der Höhe der Ausgleichszahlungen nicht nur einzelne Krankenhausstandorte, sondern alle Standorte eines Krankenhauses zu berück­sichtigen sind. Der auf Bundesebene aktuell vorliegende Verordnungsentwurf zur Verlängerung der Ausgleichszahlungen eröffnet zudem die Möglichkeit, weitere Krankenhäuser auch ohne Zuordnung zu einer Notfallstufe zu bestimmen, wenn diese bestimmten Fachabteilungen vorhalten.

Aus Sicht von Rheinland-Pfalz müssen die Entwicklungen der Infektionszahlen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und die Belegungssituation sowie die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser kontinuierlich eng beobachtet und bewertet werden, um das Ausgleichszahlungsverfahren durch weitere, notwendige Anpassungen zu optimieren und möglicherweise auch weiter zu verlängern. „Es ist unbedingt erforderlich, die wirtschaftliche Stabilität und Leistungsfähigkeit sowie die Liquidität der Krankenhäuser zur Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung insgesamt zu sichern“, betonte Bätzing-Lichtenthäler.

Hintergrund:

Im Rahmen des Ausgleichszahlungsverfahrens 1.0 für Krankenhäuser, das vom 16. März bis 30. September 2020 galt, hat Rheinland-Pfalz bislang rund 464 Mio. Euro zur Auszahlung an die Krankenhäuser veranlasst.

Im neuen Ausgleichszahlungsverfahren 2.0 ab dem 18. November 2020 (bis zunächst 31. Januar 2021) erhalten nur noch die seitens der Krankenhausplanungsbehörden der Länder entsprechend den bundesgesetzlichen Regelungen bestimmten und damit anspruchsberechtigten Krankenhäuser Ausgleichszahlungen. Die auf Basis der RKI-Daten und aktuellen Inzidenzwerten in den Landkreisen und kreisfreien Städten laufend zu aktualisierende Liste der Bestimmungen ist auf der Internetseite des MSAGD veröffentlicht.

Der aktuelle Verordnungsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums sieht u.a. eine Verlängerung des Ausgleichszahlungsverfahren bis zum 28. Februar 2021 vor. Dieser sieht vor, dass auch weitere Krankenhäuser – auch ohne Zuordnung zu einer Notfallstufe bestimmt werden, wenn diese eine Spezialisierung in der Behandlung von Lungenerkrankungen oder Herzerkrankungen und der Behandlung langzeitbeatmeter Patientinnen und Patienten aufwiesen, sofern sie für die Sicherstellung der stationären Versorgung von COVID-19-Patientinnen und -Patienten erforderlich sind.

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Mehr als 4500 Personen geimpft – Zweitimpfungen im Impfzentrum starten am 28. Januar

Ahrweiler, 26.01.2021 – Die Corona-Schutzimpfungen im Kreis Ahrweiler verlaufen weiterhin sehr erfolgreich. Nur knapp drei Wochen nach Beginn der Impfungen sind bis heute insgesamt über 4500 Menschen der priorisierten Personengruppen geimpft worden. Dies entspricht rund 3,5 Prozent der Gesamtbevölkerung des Kreises.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler: „Damit liegen wir im Kreis Ahrweiler deutlich über dem Durchschnitt von Bund (1,8 Prozent) und Land (2,9 Prozent).“ Auch Impfzentrumskoordinator Fabian Schneider und sein Stellvertreter, Daniel Blumenberg, ziehen eine positive Bilanz der ersten Impfwochen im Kreis: „Der Start der Impfungen ist gut verlaufen. Sowohl bei den mobilen Impfteams des Landes  als auch im Impfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf haben sich alle organisatorischen Abläufe eingespielt. Wir sind gut gerüstet, wenn der Impfstoff nicht mehr unser limitierender Faktor sein wird.“

Im Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf erhielten bislang rund 2000 Personen den Zugang zur Schutzimpfung. Darüber hinaus konnten die mobilen Impfteams bisher mehr als 2500 Bewohner, Bewohnerinnen und Personal in 17 der insgesamt 20 Senioren- und Pflegeeinrichtungen im Kreis mit Corona-Schutzimpfungen versorgen. Dazu waren die vom DRK koordinierten mobilen Impfteams und die Kräfte im Landesimpfzentrum auch an den Wochenenden im Einsatz.

Landrat Dr. Pföhler, Fachbereichsleiterin Siglinde Hornbach-Beckers und Dr. Stefan Voss, Leiter des Gesundheitsamts, sind sich einig: „Die Organisation der Corona-Impfungen ist für alle Beteiligten eine Mammutaufgabe. Dabei muss auf sich immer wieder ändernde Parameter reagiert werden, wie zum Beispiel die Menge  des gelieferten Impfstoffs. Die Impfzentrumskoordinatoren, Apotheker, Ärzte, medizinisches Fachpersonal und Verwaltungskräfte haben in den vergangenen drei Wochen Außerordentliches geleistet. Jede Impfung trägt dazu bei, Leben zu schützen und die Ausbreitung des Virus weiter einzudämmen.“

Die vom Bund angekündigte Produktionsumstellung des Impfstoff-Herstellers Biontech/Pfizer und die damit verbundenen kurzfristigen Lieferengpässe haben auch Auswirkungen auf die Verfügbarkeit des Impfstoffs im Kreis Ahrweiler. Impfzentrumskoordinator Fabian Schneider zeigt sich dennoch zuversichtlich: „Trotz der aktuellen Impfstoffkontingentierung des Landes können in dieser Woche die noch verbleibenden drei Pflege- und Senioreneinrichtungen im Kreis durch mobile Impfteams versorgt werden. Ab dem 28. Januar beginnen wir mit der Zweitimpfung.“

Trotz des Engpasses bei der Impfstofflieferung durch das Land wird der Betrieb der ersten Impfstraße mit vorerst 140 Zweitimpfungen pro Tag unverändert fortgeführt. Die geplante Inbetriebnahme der zweiten Impfstraße verschiebt sich auf voraussichtlich Mitte Februar.

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Sprüche für Herz und Seele – Ausstellung im Foyer des Kreuzauer Rathauses

Kreuzau, 26.01.2021 – In den Herbstferien 2020 „der besonderen Umstände“ wurde in der offenen Kinder- und Jugendeinrichtung St. Urban Winden eine Woche nur für Jugendliche gestaltet.

Intention war es, gemeinsam mit den Mädchen und Jungen innezuhalten, sich zu (kon-) zentrieren, darüber nachzudenken, was sie gerade umtreibt, wohin sie unterwegs sind. Dann sollten diese Gedanken künstlerisch umgesetzt werden.

Mit Worten, Farbe und Gestaltungselementen wurde ausgedrückt, was die Mädchen und Jungen beschäftigt und berührt. Monika Heider als Leiterin der Einrichtung und Lisa Küster als begleitende und beteiligte Kunsttherapeutin unterstützten die Mädchen und Jungen.

Die Aktion wurde über mehrere Tage gestreckt, so das der Faktor Zeit miteinfloss und dadurch der Gestaltung den nötigen Raum zur Entwicklung gab.

Auf dem Weg bzw. im Laufe des Prozesses vom Auswählen der Sprüche über Überlegungen zu gestalterischen Möglichkeiten bis hin zur kreativen Umsetzung waren die Jugendlichen gefordert, ihren eigenen Ausdruck zu finden und ihre Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern.

Entstanden sind individuelle, sehr persönliche und daher völlig verschiedene Kunstwerke. Eine Momentaufnahme – oder vielleicht auch mehr – von dem, was jede/ jeden gerade begleitet, Trost ist, Mut macht, Kraft gibt.