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Karnevalisten rufen zur Blutspende auf – Dienstag, 2. Februar im Forum Zülpich

Zülpich, 27.01.2021 – Selbst in einer stark von Corona gebeutelten Session denken die römerstädtischen Karnevalsgesellschaften an andere. „Kommt zur Karnevalistenblutspende!“, rufen sie gemeinsam mit dem Roten Kreuz im Kreis Euskirchen auf. Sie findet statt am Dienstag, 2. Februar, von 15.30 bis 20 Uhr, im Forum Zülpich in der Blayer Straße 20.

Damit beweisen Zölleche Öllege, Blaue Funken, Prinzengarde und Hovener Jungkarnevalisten großes Herz, obwohl für sie die Session schon zu Ende war, bevor sie überhaupt angefangen hatte. Züge, Sitzungen, geselliges Beisammensein in größerer Runde. Alles musste ersatzlos gestrichen werden.

„Landauf, landab gab es seit Beginn der Corona-Pandemie deutlich weniger Blutspenden. Für Operationen, Verletzte oder krebskranke Patienten werden dringender denn je Blutkonserven benötigt“, so Lothar Henrich, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Zülpich.

Ausfallenlassen, war also für die Zülpicher keine Option. Allerdings wurde die Aktion für 2021 umgetauft: von „Prinzenblutspende“ zur „Karnevalistenblutspende“ – weil eben auch kein Prinz inthronisiert worden war.

Auch der Ablauf wird anders sein und die Blutspende unter strengen Hygieneregeln stehen. „Im eigens aufgebauten Zelt vor dem Forum werden Personalien aufgenommen. Wo sonst die Essensausgabe war, findet stattdessen das Ausfüllen des Fragebogens statt. Nach der Blutspende führt der Weg die Gäste direkt aus dem Forum heraus. Das sonst so beliebte kalt-warme Büffet entfällt – jedoch nicht ersatzlos: „Jeder Spender erhält ein leckeres Lunchpaket“, so Henrich.

Ohne Begleitperson

„Wichtig zu erwähnen ist auch, dass wegen der Corona-Bestimmungen Begleitpersonen nicht erlaubt sind“, erklärt DRK-Bereichsleiter Patrick Dost, der dazu rät, vorab einen Termin zu vereinbaren: „Das gab es auch vor Corona schon, ist aber jetzt natürlich noch sinnvoller.“ So können Hauptstoßzeiten entzerrt und Wartezeiten vermieden werden.

Wer einen Termin buchen möchte, kann das unter dem Stichwort „Zülpich“ auf www.blutspendedienst-west.de/blutspendetermine.

Die Prinzenblutspende hat gute alte Tradition in Zülpich, sie findet bereits zum 14. Mal in Folge statt. Im Durchschnitt folgen rund 300 Menschen dem Aufruf, so Henrich, der hofft, dass wieder viele Menschen zur Blutspende ins Forum kommen und die Spitzenwerte vielleicht noch getoppt werden können.

Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren, der sich gesund fühlt. Bei der ersten Blutspende sollte man nicht älter als 67 Jahre alt sein. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen knapp zwei Monate liegen. Fragen zur Blutspende beantwortet auch die kostenfreie Hotline unter Telefon 0800-1194911.

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Onleihe Rheinland-Pfalz präsentiert Gewinner der Verlosung aus ganz Rheinland-Pfalz

Region/Koblenz, 27.01.2021 – Die Nutzerzahlen für die Onleihe Rheinland-Pfalz kennen nur einen Weg: Nach oben. Allein 2020 nutzten rund 32 000 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer (Plus 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr) das Angebot und liehen insgesamt über 1,6 Millionen (Plus 23 Prozent) Medien aus. Grund genug, mit den Nutzerinnen und Nutzern mit einem online Jubiläums-Quiz das 10jährige Bestehen zu feiern. Jetzt wurden die Gewinnerinnen und Gewinner gezogen.

Unter den über 2800 Quizteilnehmerinnen und Teilnehmer waren 1700 Nutzerinnen und Nutzer, die alle drei Quizfragen zur Onleihe Rheinland-Pfalz richtig beantwortet hatten. Wer hier dabei war, nahm an der Verlosung teil.

Der 1. Platz, ein Apple iPad, ging an einen Nutzer des Medienzentrums Bruchmühlbach-Miesau. Ein Samsung-Tablet (2. Platz) beziehungsweise einen eBook-Reader (3. Platz) erhielten zwei Nutzerinnen der Öffentlichen Bücherei Anna Seghers in Mainz. Über Bluetooth-Kopfhörer durfte sich je eine Quizteilnehmerin der Stadtbibliothek Montabaur (4. Platz), der Stadtbücherei Trier (5. Platz), der Stadtbücherei Ramstein-Miesenbach (6. Platz) und der Stadtbücherei Simmern (7. Platz) freuen. Drei Bluetooth-Lautsprecher wurden an Kundinnen und Kunden der Stadtbibliothek Bad Kreuznach (8. Platz), der Stadtbücherei Neuwied (9. Platz) und an den Verbund der kirchlichen öffentlichen Büchereien in Remagen (10. Platz) vergeben.

Mit eBooks, Zeitschriften und Zeitungen, eLearning-Kursen sowie Hörbüchern halten die mehr als 80 Bibliotheken der Onleihe Rheinland-Pfalz für die Kundinnen und Kunden eine große Auswahl an eMedien zur digitalen Ausleihe bereit. Vor zehn Jahren war die Onleihe in Rheinland-Pfalz mit nur acht Bibliotheken gestartet. Heute beteiligen sich 85 Bibliotheken aus dem ganzen Land bei der Onleihe. Das attraktive Verbund-Angebot umfasst mittlerweile
120 000 Medien und damit 24 Prozent mehr als noch 2019 und wächst stetig – und mit ihm die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer. Die Onleihe Rheinland-Pfalz wird vom Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz (LBZ) koordiniert und vom Land Rheinland-Pfalz gefördert. Mit einem Bibliotheksausweis einer der teilnehmenden Bibliotheken ist die Nutzung der Onleihe kostenfrei. Neu ist ab 2021, das mit einem gültigen Onleihe-Ausweis 2021 auch die Lese-Lern-App eKidz (www.ekidz.eu) kostenfrei genutzt werden kann.

Weitere Infos: www.onleihe-rlp.de

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Expertenbeirat unterstützt Mayen-Koblenz auf dem Weg zum smarten Landkreis

Region/Mayen-Koblenz, 27.01.2021 – Als eine von 32 Kommunen bundesweit wurde der Landkreis Mayen-Koblenz in das Förderprogramm „Smart Cities – made in Germany“ des Bundesinnenministeriums aufgenommen und wird damit die Digitalisierung in der Region maßgeblich vorantreiben. Unterstützung auf diesem Weg erhält der Landkreis von einem Expertenbeirat, der auf strategischer Ebene beraten soll und nun das erste Mal online getagt hat.

„Wir möchten uns mit allen Facetten der Digitalisierung auseinandersetzen, deshalb ist es sinnvoll, wenn wir uns diesen Herausforderungen mit entsprechender Expertise stellen, um diesen Veränderungsprozess proaktiv mitgestalten zu können“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig.

Der Beirat setzt sich aus zwölf bundesweiten Experten zu Fragen der Kreis- beziehungsweise Regionalentwicklung, Technologie, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammen und soll den Landkreis im Rahmen der Strategie- und Umsetzungsphase beraten. Teil des Gremiums sind Vertreter der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz, der Technischen Universität Kaiserslautern, der Hochschule Koblenz, der Zukunftsinstitut GmbH, von Zenner International, der Pro-Press Verlagsgesellschaft, der Dr. Hans-Riegel-Stiftung, der Kaczorowski-Beratung, vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, der empirica ag sowie des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering.

Bei dem ersten virtuellen Treffen des Smart-Cities-Expertenbeirates standen die gegenseitige Vorstellung der einzelnen Mitglieder, die Vorstellung des Landkreises Mayen-Koblenz sowie die Antragsinhalte und der Austausch über das weitere Vorgehen im Vordergrund. Aus diesem Treffen heraus gab es bereits ein erstes positives Feedback zu den Antragsinhalten, Projektideen und -inhalten des Landkreises sowie Ergänzungen zur strategischen Organisation. Auch die Evaluierung möglicher Erfolgsfaktoren und -hemmnisse wurde thematisiert.

Im Landkreis freut man sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Gremium: „Die Experten werden uns wichtige Impulse geben und Zusammenhänge sowie Perspektiven aufzeigen. Sie sind für uns ein wichtiger Partner für die Erarbeitung und Umsetzung des Projektes und werden maßgeblich zur fachlichen sowie wissenschaftlichen Begleitung unserer Digitalisierungsstrategie beitragen“, betont Landrat Dr. Alexander Saftig.

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Kruses Kreuz für die Communio

Mechernich, 27.01.2021 – Der Floisdorfer Künstler Franz Kruse hat das Original der Kreuzesdarstellung, die das Titelbild des Meditationsführers „Worte der Hoffnung“ im renommierten Würzburger Echter Verlag ziert, am Donnerstag bei der Communio in Christo in Mechernich an Pater Rudolf Ammann ISCH übergeben.

Der bei der Communio in Christo lebende und wirkende Schönstatt-Pater, früherer Leiter des Patris-Verlages in Vallendar bei Koblenz, betreut die Edition „Communio“ bei Echter als Schriftleiter.  Zuletzt war in der Reihe ein Buch von Papst Franziskus erschienen, „Briefe in Bedrängnis – Trost in Zeiten der Not“, so der Titel. Franziskus hatte es noch als Kardinal Jorge Mario Bergoglio herausgegeben.

Es entwickelt sich zurzeit – wie ein Buch ebenfalls aus der Communio-Edition über Franziskus („Der Reformer“) der Theologen Dr. Andreas Batlogg und Prof. Dr. Dr. Paul R. Zulehner – zum „Bestseller“ unter religiösen Büchern im deutschsprachigen Raum. Im März soll als nächstes das „Glaubenserfahrungsbuch »Worte der Hoffnung«“ mit zwölf Meditationen von Mutter Maria Therese erscheinen, der Gründerin des Ordo Communionis in Christo in Mechernich.

Zwölf Meditationen

Herausgeber ist der Mechernicher Autor und Diakon Manfred Lang, der die zwölf Meditationen Mutter Marie Thereses einleitet und kommentiert, um die Gottesbegegnungen und Gotteserfahrungen der mit außerordentlichem Charisma begabten Autorin für Leser und „Mitpilger ins eigene Ich und zu Gott“ verstehbarer und erfahrbar zu machen.

Manfred Lang hat dazu auch ein Interview mit einem der weltweit wenigen Experten für christliche Mystik und Spiritualität, Professor Dr. Stanislaw Urbanski (Warschau), geführt und außerdem ein Kapitel aus der von ihm und seinem Journalistenkollegen Hermann Multhaupt verfassten Hagiographie „Weit über alle Grenzen“ über Mutter Marie Therese in das neue Buch „Worte der Hoffnung“ eingebracht.

Im Zentrum der Meditationen Mutter Marie Thereses stehen das Kreuz und Leiden, aber auch die Überwindung des Leids, Erlösung und Auferstehung. „All das bringt auch Ihr Bild zum Ausdruck“, sagte Pater Rudolf Ammann bei der Überreichung im Konferenzraum der Communio in Christo in Mechernich.

„Das Bild ist interpretationsfähig“, erklärte Autor Manfred Lang. „Man kann es von allen Seiten betrachten und sieht es jedes Mal anders und neu. Jeder kann dazu seinen Standpunkt einnehmen“, bestätigte Franz Kruse. Wer mag, kann im violett-dräuenden Hintergrund das Dunkel der Einsamkeit, den Untergang und das Leid erkennen.

Erste Schemen des Ostermorgens

Mit etwas Phantasie kann man das Gewand Christi, Veronikas Schweißtuch, die Striemen der Geißelung oder Blutstropfen der Dornenkrönung erkennen. Aber auch den Schimmer der Hoffnung und die hellen Schatten des erst in Bälde aufgehenden Ostermorgens.

„Es ist toll, dass Ihr Bild aufs Buchcover kommt“, lobte Pater Rudolf Ammann. Motiv und Stimmung von Kruses Kreuzesdarstellung passten „wunderbar zum Inhalt“. „Genial“ habe es Generalsuperior Karl-Heinz Haus genannt, der das Bild ursprünglich selbst hatte entgegen nehmen wollen, aber dann aus gesundheitlichen Gründen verhindert war.

Wenn es die Umstände erlauben, soll das Kreuzesbild Kruses zu einem späteren Zeitpunkt einmal im Mittelpunkt eines Gottesdienstes bei der Communio in Christo stehen. Pater Ammann, der Herausgeber und der Echter Verlag planen außerdem eine Buchvorstellung – wahrscheinlich im April -, an der auch Franz Kruse mitwirken soll.

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Anmeldetermine zu den weiterführenden städtischen Schulen für das Schuljahr 2021/22 in Alsdorf

Alsdorf, 27.01.2021 – Die Anmeldetermine für die weiterführenden städtischen Schulen gibt die Stadt Alsdorf für das Schuljahr 2021/2022 bekannt. Allgemein gilt als Anmeldezeitraum die Zeit von Mittwoch, 17. Februar, bis Freitag, 12. März. Für die Marien-Realschule und die Realschule im Johannes Rau Kultur- und Bildungszentrum (KuBiZ) gilt ein vorgezogenes Anmeldeverfahren. So sind in der Marienrealschule an der Pestalozzistraße 39 Anmeldungen vom 30. Januar bis zum 5. Februar möglich, und zwar am Samstag, 30. Januar, von 9 bis 13 Uhr; von Montag bis Freitag, 1. bis 5. Februar, von 9 bis 12 Uhr sowie zusätzlich am Montag, 1. Februar, von 16 bis 19 Uhr und am Mittwoch, 3. Februar, von 17 bis 19 Uhr. Telefonisch ist die Marienrealschule unter 02404/955011 erreichbar. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, vorab online über die Internetseite der Schule Termine unter www.marienschule-alsdorf.de zu reservieren.

Für die Realschule im KuBiZ, Konrad-Adenauer-Allee 3, gelten folgende Zeiten: Samstag, 30. Januar, von 9 bis 13 Uhr; Montag bis Freitag, 1. bis 5. Februar, von 9 bis 12 Uhr sowie zusätzlich am Dienstag, 2. Februar, von 18 bis 21 Uhr und Donnerstag, 4. Februar, von 15 bis 17 Uhr. Telefonische Terminabsprache unter 02404/5999740 sowie online unter www.realschule-alsdorf.de.

Im Dalton-Gymnasium der Stadt Alsdorf im KuBiZ, Konrad-Adenauer-Allee 1, sind Anmeldungen möglich von Mittwoch, 24. Februar bis Freitag, 26. Februar, jeweils von 14 bis 18 Uhr, sowie am Samstag, 27. Februar, von 10 bis 12 Uhr. Eltern werden gebeten, vorab einen Termin über die Homepage der Schule unter www.daltongymnasium-alsdorf.de zu reservieren.

Für die Gustav-Heinemann-Gesamtschule, Am Klött 1, können Anmeldetermine für den Zeitraum vom 17. Februar bis zum 12. März vereinbart werden. Termine sind online unter anmeldung@ghg-alsdorf.de erhältlich. Anmeldungen zur Jahrgangsstufe 11 werden parallel zu den Anmeldeterminen zur Klasse 5 und darüber hinaus zu den üblichen Sekretariatsöffnungszeiten bis zum Beginn der Sommerferien angenommen.

Zu allen Terminen wird darum gebeten, das Familienstammbuch oder die Geburtsurkunde, das letzte Halbjahreszeugnis, die Grundschulempfehlung, den Anmeldeschein und einen Masernimpfnachweis mitzubringen. Aufgrund der derzeitigen Corona-Situation sind die Hinweise zum Anmeldeverfahren auf den Homepages der Schulen unbedingt zu beachten. (apa)

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Online-Vortrag Dienstag, 2. Februar in Düren: Eltern zwischen Kleinkind und Handy

Düren, 27.01.2021 –  Die Bindung zwischen Eltern und ihren Kindern im Zeitalter der digitalen Kommunikation ist das Thema eines Online-Vortrags, zu dem das Amt für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren des Kreises Düren am Dienstag, 2. Februar, zwischen 19 und 21 Uhr einlädt. Referentin Birgit Geske ist Diplom-Psychologin und systemische Familientherapeutin im Psychologischen Beratungszentrum der Evangelischen Gemeinde zu Düren.

Die Referentin nimmt die ersten Lebensjahre von Kindern in den Blick, in denen sie jene Bindung zu ihren Eltern aufbauen, die für ihre weitere Entwicklung wichtig ist. Im Zeitalter der digitalen Kommunikation falle es Eltern jedoch schwerer, sich stets auf die Bedürfnisse ihrer Kinder zu konzentrieren, sagt Birgit Geske. In ihrem Vortrag gibt sie nach einer Einführung in die Bindungstheorie praktische Tipps und Anregungen, wie Eltern trotz digitaler Medien eine gute Bindung zu ihrem Kind aufbauen können.

Die Teilnahme an dem kostenlosen Vortrag im Rahmen der Reihe „Wir. Gemeinsam. Familie im Gespräch“ ist nur nach Anmeldung möglich. Diese ist per E-Mail an amt51@kreis-dueren.de oder per Telefon (02421/22-1051258 oder 22-1051416) möglich. Nach der Anmeldung erhalten die Interessenten eine Kurzanleitung und die Einwahldaten zum Online-Raum. Die Teilnehmer, die den Vortrag mittels PC, Laptop oder Handy verfolgen können, sind bei der Veranstaltung nicht zu sehen und zu hören. Sie haben jedoch die Möglichkeit, sich über den Chat einzubringen.

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Städtische KiTas in Mayen im Regelbetrieb bei dringenden Fällen

Mayen, 27.01.2021 – Die Kindergärten in Rheinland-Pfalz befinden sich derzeit im Regelbetrieb bei dringenden Fällen. In diesen Einrichtungen sollen möglichst wenige Kontakte stattfinden und deshalb die Kinder, wenn es geht, zu Hause betreut werden. Gleichzeitig bleibt für die Kinder, deren Eltern dies nicht sicherstellen können, die Kita geöffnet. Die betroffenen Eltern wurden bereits per Elternbrief informiert.

Aufgrund der Verlängerung der aktuellen Regelung macht die Stadtverwaltung nochmals darauf aufmerksam, dass Kinder nur in den Fällen, in denen keine Betreuung möglich ist, in die Einrichtung gebracht werden sollten.

Oberbürgermeister Dirk Meid erläutert: „Das schützt nicht nur die eigenen Kindern, sondern natürlich auch unsere Erzieherinnen und minimiert die Gefahr einer angeordneten Kitaschließung aufgrund eines Corona-Falles. Jeder Kontakt, der nicht stattfindet, hilft im Kampf gegen die Pandemie!“

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Corona-Schutzimpfung – Terminvereinbarung für Ehepaare im Kreis Ahrweiler jetzt möglich

Ahrweiler, 27.01.2021 – Das Land hat die Vergabe von Terminen für die Corona-Schutzimpfung angepasst. Zwischenzeitlich ist es über die zentrale Terminvergabestelle des Landes möglich, einen Doppeltermin, beispielsweise für Ehepaare zu beantragen. Voraussetzung ist, dass beide Ehepartner der priorisierten Gruppe für die Corona-Schutzimpfung zugeordnet sind.

Wichtig: Weder vor Ort im Impfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf noch bei der Kreisverwaltung Ahrweiler können Termine vereinbart werden. Die Terminvergaben laufen ausschließlich über die zentrale Terminvergabestelle des Landes Rheinland-Pfalz und in Abhängigkeit der Verfügbarkeit des Impfstoffs unter Hotline 0800/5758100 oder über das Internet www.impftermin.rlp.de.

Außerdem kann jetzt die Stornierung von Impfterminen ebenfalls zentral über die Rufnummer 0800-5758100 oder per Mail an absage@impfdokumentation-rlp.de erfolgen. Das Land bittet in diesem Zusammenhang davon abzusehen, sich wiederholt für einen Termin, beispielsweise durch einen Anruf im Callcenter und eine Registrierung im Online-Formular oder durch mehrmalige Registrierung im Online-Formular, anzumelden. Die Prüfung mehrfach vergebener Termine und deren Stornierung bindet dringend benötigte Personalkapazitäten.

Aufgrund der Vielzahl von Anfragen weist das Land darauf hin, dass Wartezeiten zwischen der Registrierung für einen Termin über das Online-Formular und der tatsächlichen Terminvergabe möglich seien. Sollte bereits eine Bestätigung über eine Registrierung im Terminvergabesystem eingegangen sein, gehe diese, so das Land, nicht verloren.

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Impftermine: Euskirchener Landrat Ramers kritisiert Fehlstart und fordert kurzfristig Verbesserung

Euskirchen, 26.01.2021 – „Das war leider ein Fehlstart“, ärgert sich Landrat Markus Ramers mit Blick auf den Beginn der Impfanmeldungen am Montagmorgen. „Die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung war am Anfang ebenso überlastet wie deren Homepage, die zeitweise nicht aufgerufen werden konnte. Er appelliert an Land und Kassenärztliche Vereinigung (KV), „dass dringend kurzfristig nachgesteuert werden muss.“ Er werde das Thema am heutigen Abend in einer Video-Konferenz des Landkreistages mit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann ansprechen.

Seit Montagmorgen werden Impftermine für die Menschen vergeben, die 80 Jahre und älter sind. Auch im Kreis Euskirchen haben viele versucht, über die Hotline der KV (0800 / 116 117 01) oder online unter www.116117.de einen Termin für das regionale Impfzentrum in Marmagen zu bekommen. Dies hat aber in vielen Fällen nicht funktioniert. „Es war klar, dass der Andrang gerade am Anfang sehr hoch sein wird und dass es vielleicht Startschwierigkeiten geben würde“, so Ramers. „Mich ärgert aber besonders, dass es viele vermeidbare Fehler gegeben hat, etwa Online-Anmeldeformulare, die eine 4-stellige Telefonnummer nicht akzeptierten, oder die Tatsache, dass sich Privatversicherte nicht anmelden konnten.“

Beim Bürgertelefon des Kreises Euskirchen liefen ebenfalls ab 8 Uhr die Leitungen heiß – bis zum frühen Nachmittag waren es annähernd 500 Anrufe. Verzweifelte Seniorinnen und Senioren meldeten sich hier, um ihren Frust und Unmut abzuladen. „Wir sind heute ein regelrechtes Kummertelefon“, sagt DRK-Geschäftsführer Rolf Klöcker, der das Bürgertelefon im Auftrag des Kreises betreibt. Landrat Ramers nutzte den Besuch beim DRK-Zentrum, um selber zum Hörer zu greifen und eine Stunde lang Rede und Antwort zu stehen. „Ich kann den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bürgertelefons nur danken. Sie gehen geduldig und kompetent auf die Fragen und Beschwerden der Bürger ein“, so Ramers. „Aber sie können keine Impftermine vergeben. Das geht einzig und alleine über die Kassenärztliche Vereinigung.“ Der Landrat appelliert trotz des Fehlstarts an die Seniorinnen und Senioren, nicht die Geduld zu verlieren und sich weiter um einen Termin zu bemühen.

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Innenminister Lewentz: Landesweiter Corona-Kontrolltag am 28. Januar

Region/Mainz, 26.01.2021 – Die Corona-Situation in Rheinland-Pfalz ist angesichts eines konstant hohen Niveaus an Neuinfektionen und einer hohen Auslastung der intensivmedizinischen Kapazitäten in den Kliniken weiterhin sehr ernst. Vor diesem Hintergrund werden die aktuellen Einschränkungen zur Bekämpfung der Pandemie bundesweit vorübergehend verlängert und mit der heute, 25. Januar, in Kraft gesetzten ersten Änderung der 15. Corona-Bekämpfungsverordnung nochmals verschärft.

„Ich habe die Polizei und die kommunalen Vollzugsdienste gebeten, die Kontrollmaßnahmen im öffentlichen Raum nochmals zu intensivieren. Gerade angesichts konstant hoher Zahlen an Neuinfektionen sowie Todesfällen muss jeder  Bürger und jede Bürgerin besonders verantwortlich und solidarisch handeln“, mahnte  Innenminister Roger Lewentz.

Daher werden Polizei und kommunaler Vollzugsdienst am Donnerstag, 28. Januar, über die bereits bestehenden täglichen Einsatzmaßnahmen hinausgehend, einen gemeinsamen, landesweiten „Corona-Kontrolltag“ durchführen. Die polizeilichen Kontrollen umfassen hierbei die Überwachung der allgemeinen Corona-Regeln, wie zum Beispiel das Abstandsgebot und die Maskentragepflicht an bestimmten Orten. Auch wird die neue Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske) in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln Bestandteil der Kontrollen sein. Überwacht werden darüber hinaus regionale Vorschriften, wie die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen. Ein weiterer Schwerpunkt der Kontrollmaßnahmen wird auf der Überwachung beliebter Ausflugsziele liegen.

„Insbesondere in Städten und Landkreisen mit hohen Inzidenzwerten werden die Kräfte präsent sein“, kündigt Lewentz an. Hier sind explizit die Städte Ludwigshafen, Frankenthal, Speyer, Worms sowie der Rhein-Pfalz-Kreis zu nennen, wo aktuell nächtliche Ausgangssperren gelten.  „Ich appelliere an die Einsicht der Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz und deren Solidarität. Lassen Sie uns für die Allgemeinheit noch etwas in Verzicht üben. Nur so kommen wir der von uns allen herbeigesehnten schrittweisen Rückkehr zur Normalität näher.“