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Zahl der Apotheken sinkt auf 18.753

Region/Mainz/Berlin, 06.02.2021 – Die Zahl der Apotheken in Deutschland ist zum Jahresende 2020 um 322 auf 18.753 gesunken. Ende 2019 waren es noch 19.075. Damit liegt der Rückgang nun schon im dritten Jahr in Folge bei mehr als 300 Apotheken. Noch stärker als die Zahl der Apotheken ist 2020 die Zahl der selbständigen Apothekerinnen und Apotheker gesunken, die als freie Heilberufler einen Apothekenbetrieb mit bis zu drei Filialen unterhalten dürfen: Ihre Zahl ist um 363 auf 14.110 gefallen. In Rheinland-Pfalz haben im Jahre 2020 28 Apotheken geschlossen. Dem standen 3 Neueröffnungen gegenüber. Damit ist in Rheinland-Pfalz der Bestand um 25 Apotheken auf 939 zum Jahresende 2020 zurückgegangen.

Das zeigen Erhebungen der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, die auf den Meldungen der Landesapothekerkammern in allen 16 Bundesländern beruhen. Die Apothekendichte in Deutschland liegt bei 23 Apotheken pro 100.000 Einwohnern und damit deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 32 Apotheken auf 100 000 Einwohner.

„Seit Beginn der Corona-Pandemie verstehen die Menschen besser denn je, wie wichtig eine verlässliche, flächendeckende Arzneimittelversorgung ist“, sagt ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening: „Unser System hat sich als sehr krisenfest erwiesen. Aber die bundesweite Versorgungssicherheit ist kein Selbstläufer, denn seit mehr als einem Jahrzehnt geht die Zahl der Apotheken zurück. Wir müssen die Entwicklung dringend stabilisieren. Das im Herbst verabschiedete Vor-Ort-Apothekenstärkungsgesetz ist dafür ein erster Schritt: Es schafft neue Möglichkeiten für die Apotheken, sich für mehr Versorgungssicherheit einzubringen, und eine gute fachliche Perspektive, insbesondere auch für den apothekerlichen Nachwuchs.

Diese Möglichkeiten müssen in den kommenden Monaten und Jahren mit Leben gefüllt werden. Gerade junge Apothekerinnen und Apotheker müssen von der Gesellschaft das Signal bekommen, dass sie überall im Land gebraucht und als kompetente Arzneimittelexperten geschätzt werden.“

Overwiening weiter: „In den nächsten Monaten werden wir konkret vor allem zwei Projekte mit aller Kraft voranbringen, die die Patientenversorgung und zugleich die Zukunftsaussichten der Apotheken verbessern können: die reibungslose Einführung des E-Rezepts als Teil der digitalen Transformation im Gesundheitswesen – und die Verankerung neuer pharmazeutischer Dienstleistungen als Antwort auf Defizite in der Versorgung der Gesetzlichen Krankenversicherung.“

Weitere Informationen unter www.abda.de

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Wirtschafts-Förderung berät am 10. Februar wieder online

Düren, 06.02.2021 – Der nächste Online-Sprechtag der Wirtschaftsförderung des Kreises Düren findet am Mittwoch, 10. Februar, statt. Wegen der Corona-Pandemie werden die Gespräche ausschließlich online über Webex geführt. In den vorab vereinbarten 45-minütigen Terminen können konkrete Fragen mit den Gründungs- und Betriebsberatern der Industrie- und Handelskammer Aachen und der Wirtschaftsförderung des Kreises Düren besprochen werden.

Egal, ob man sich allgemein über ein Existenzgründungsvorhaben informieren möchten, ob ein etabliertes Unternehmen über Neuinvestitionen, Unternehmensnachfolgeregelung oder einen möglichen Rechtsformwechsel nachdenkt oder ob Corona-bedingte unternehmerische Probleme angesprochen werden sollen, die erfahrenen Fachberaterinnen Sabrina Hauck, Elke Mehl und Birgit Müller-Langohr – alle auch für das Startercenter NRW tätig – stehen mit ihrem Praxiswissen gerne zur Verfügung.

Anmeldungen nimmt Elke Mehl vom Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung unter der Rufnummer 02421/22-1061-211 oder E-Mail an e.mehl@kreis-dueren.de an.

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Neues Bündnis in Mechernich: SPD mit Die Linke

Mechernich, 06.02.2021 – Parteiübergreifende Zusammenarbeit ist ein Novum in der Mechernicher Politiklandschaft. „Die Abstimmung war einstimmig“, berichtet SPD-Fraktionsvorsitzender Bertram „Beppo“ Wassong und meint damit die Zustimmung seiner Genossen, eine Fraktionsgemeinschaft mit Daniel Decker, die Linke, einzugehen. Der ist mindestens genauso glücklich über seinen Anschluss: „Das passt sehr gut mit uns“, konstatiert der Ratsherr der Linken, der bisher, seit der Kommunalwahl im September 2020, alleiniger Vertreter seiner Partei im Mechernicher Rat und in deren Ausschüssen war.

Die parteiübergreifende Zusammenarbeit zwischen SPD und Linke ist ein Novum in der Mechernicher Politiklandschaft. „Wohl gab es schon mal zu Peter Schüllers Zeiten ab 1989 eine Kooperation der SPD mit der UWV. Beide waren damals aber eigenständige Fraktionen geblieben“, berichtet Wassong.

Um das vereinte Vorgehen schriftlich zu besiegeln, wurde eine Vereinbarung unterschrieben. Decker wird damit zum gleichberechtigten Fraktions-Mitglied. Gemeinsam zählt das neue Bündnis acht Sitze im Stadtrat – der am Dienstag, 23. Februar das erste Mal mit der Fraktionsgemeinschaft und das dritte Mal überhaupt in der Legislaturperiode tagen wird. Die CDU bleibt mit 16 Sitzen stärkste Fraktion, die UWV und Grünen haben je fünf Sitze, die FDP und AfD je zwei.

Vorbehalte gegenüber „Linken“

Der 40-jährige IT-Kaufmann Daniel Decker aus Katzvey war bis dato auf sich allein gestellt. Über den neuen Partner an seiner Seite ist er froh: „Die SPD-Fraktion ist breit aufgestellt“, lobt er, ist sich aber bewusst, dass er „der kleinere Partner“ ist. Natürlich habe man sich gegenseitig beschnuppert und geprüft, ob es tatsächlich passen würde. Decker dazu: „Es gibt doch den ein oder anderen, der dann Vorbehalte hat, weil man von den Linken ist.“ Er führt die „Hufeisen-Theorie ins Feld, nach der die AfD und Die Linke rechts und links außen verankert sind.  Skeptikern entgegnet Decker aber: „Ich bin kein Links-Extremist. Ich zähle mich eher zu den Real-Politikern innerhalb der Linken.“

Schon in der Probephase, die man sich nach der Kommunalwahl im September 2020 und großer Fraktionsrunde auferlegt hatte, habe man sich wohlgefühlt und für gut befunden. Über die politische Ausrichtung sei man sich schnell einig gewesen, schließlich deckte sich schon das Wahlprogramm, wie Wassong feststellte: „Das sah so aus, als ob man voneinander abgeschrieben hat. Wir haben die gleichen Kernaussagen.“

Decker gefällt, dass die SPD eine „sehr lebhafte Diskussionskultur“ pflegt. Er verspricht sich davon einen konstruktiven Austausch, den er als „essentiell“ für eine „qualitativ hochwertige Ratsarbeit“ betrachtet.  Konsens und Kompromisse gehörten ohne Zweifel dazu. „Ich sehe den großen Vorteil, dass man als Gemeinschaft im Rat stärker auftreten kann“, so Decker.

Gemeinsam Impulse setzen

Jedenfalls will man das Heimatstädtchen weiter voranbringen und Impulse setzen: „Wir wollen uns massiv dafür einsetzen, dass bezahlbarer und altersgerechter Wohnraum geschaffen wird. Das liegt uns am Herzen“, so Wassong. Decker geht sogar noch einen Schritt weiter und schlägt vor: „Eine kommunale Wohnungsbau-Gesellschaft in Händen der Stadt zu gründen.“ Das habe den Vorteil, dass man als Kommune größeren Einfluss auf die Mietpreise hat und sozial-schwachen Menschen günstigen Wohnraum anbieten kann. Verstärkt auch im Zentrum Mechernichs.

Einsetzen will sich die neue Fraktionsgemeinschaft aber auch dafür, dass die Ausweisung von Neubaugebieten sehr behutsam stattfindet. „Und noch stärker als bisher ökologische Aspekte mit berücksichtigt werden müssen“, so Wassong weiter. Außerdem stehe das Thema „Verkehrspolitik“ ganz oben auf der Agenda. Voranbringen will man zum Beispiel den Anschluss an das S-Bahn-Netz nach Köln mit Elektrifizierung der Eifelstrecke und sowie bessere Parkmöglichkeiten an Bahnhöfen schaffen. Wassong: „Was nützt uns der schönste Bahnhof, wenn man dort nicht parken kann?“

Für ihn gehört der parallele Ausbau des Radwegenetzes zwingend zur Entwicklung Mechernichs dazu: „Optimal wäre doch, wenn die Leute mit dem E-Bike zum Zug kommen und erst gar nicht mit dem Auto.“ Schritt für Schritt wollen die Fraktionspartner noch andere Kernthemen angehen. „Aber nicht alles auf einmal. Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden“, so der 64-jährige SPD-Fraktionschef und Vermögensberater aus Gehn schmunzelnd.

Gültigkeit soll das Bündnis mindestens noch für die Dauer der Legislaturperiode besitzen, demnach bis 2025. Ins Rollen gebracht wurde die Entwicklung letztlich von außen. „Wir sind im Prinzip von anderen angesprochen worden: Warum macht ihr nicht eine Fraktionsgemeinschaft?“, so Wassong. Der daraufhin pragmatisch handelte: „Da hab ich ihn mal angerufen.“

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Einmotoriges Flugzeug im Eifelkreis Bitburg-Prüm abgestürzt

Sefferweis/Staffelstein/Bitburg, 05.02.2021 – Um 12.50 h erhielt die Polizei Trier heute am 05.02.2021 den Hinweis der Rettungsleitstelle, dass in der Nähe der Ortschaft Sefferweich im Landkreis Bitburg-Prüm ein einmotoriges Flugzeug abgestürzt sei.

Die unmittelbar entsandte Streife der Polizei Bitburg fand das Wrack des abgestürzten Flugzeugs auf freiem Gelände zwischen den Ortschaften Sefferweich und Staffelstein.

Das Trümmerfeld erstreckt sich über mehrere 100 Meter. Zur Herkunft der Maschine und zur Ursache des Absturzes ist zurzeit noch nichts bekannt. Der alleine im Flugzeug befindliche Pilot konnte nur noch tot geborgen werden. Seine Identität ist noch nicht verifiziert. Die Ermittlungen dauern an. Der Absturzort ist weiträumig abgesperrt, Ermittler der Kriminalpolizei und des Bundesamtes für Flugsicherung ermitteln die Absturzursache.

Von dem Wrack geht keine Gefahr für die Bevölkerung aus. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Unglücksbereich weiträumig zu umfahren.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bitburg (06561/96850) in Verbindung zu setzen.

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Deutscher Bundeswehrverband überreicht Symbol der Verbundenheit an Landrat Markus Ramers

Euskirchen, 05.02.2021 – Gelbe Schleife der Solidarität überreicht. Ihr Dienst ist weder einfach noch ungefährlich. Egal ob im Auslandseinsatz oder in der Heimat: Die Soldaten und Soldatinnen sowie die Zivilisten der Bundeswehr haben keinen einfachen Job. „Umso mehr ist hier unsere Solidarität gefordert“, betont Landrat Markus Ramers. Mit Blick auf die große Unterstützung, die die Bundeswehr im Zuge der Pandemiebekämpfung aktuell im Kreis Euskirchen leistet, sagte er: „Wir wissen, was wir an der Bundeswehr haben!“

Und so freute er sich auch über ein ganz besonderes Geschenk, das ihm Oberstabsfeldwebel a.D. Jürgen Görlich jetzt überreichte: die „Gelbe Schleife der Solidarität“. Görlich ist stellvertretender Bundesvorsitzender des Deutschen Bundeswehrverbandes, und gemeinsam mit Brigadegeneral Peter Webert, dem Standortältesten von Euskirchen, war er kürzlich im Kreishaus zu Gast. Die „Gelbe Schleife“ gelte in Deutschland seit einigen Jahren als Inbegriff der Solidarität und politisch unabhängiges Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen in der Bundeswehr, so Görlich. Ramers dankte und versprach, dass die Schleife einen für alle sichtbaren Platz im Kreishaus erhalten werde.

Für Görlich war die Übergabe an den Landrat nur der Anfang des Unternehmens „Gelbe Schleife im Kreis Euskirchen“. Er verfolgt das Ziel, an alle elf Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Kreises eine Gelbe Schleife mit dem jeweiligen Stadtwappen zu übergeben. Dazu seien alle Stadt- und Gemeindeoberhäupter angeschrieben worden.

„Die Bundeswehr ist mit ihren beiden Standorten in Euskirchen und Mechernich eine feste Größe im Kreis“, so Ramers, „ein wichtiger Arbeitgeber und damit ein erheblicher Wirtschaftsfaktor. Und wie schnell und effizient die Bundeswehr uns gerade in der Bekämpfung der Corona-Pandemie unterstützt, ist einfach nur klasse“, so der Landrat abschließend.

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Prinzenblutspende ohne Prinz

Zülpich, 05.02.2021 – Eigentlich wäre für Karnevalisten jetzt die Hochzeit. Die Wochenenden wären von Sitzungen bestimmt. Der Straßenkarneval stünde in den Startlöchern. Doch die Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Einschränkungen treffen die Jecken im Lande hart. Keine Sitzungen, keine Auftritte, keine Kamellen, kein Frohsinn. Und Bützen mit FFP2-Maske und anderthalb Metern Abstand ist eben auch nicht das, was es sein soll.

Doch eine Sache ließen sich die Jecken in Zülpich nicht nehmen: die alljährliche Prinzenblutspende. Die fand mangels karnevalistischer Aktivitäten diesmal zwar ohne Tollität statt, weil Zülpich eben in dieser ausgefallenen Session keine hat. Aber dennoch kamen viele Funktionäre und Mitglieder der Karnevalsvereine aus Zülpich und den umliegenden Dörfern am Dienstag, 2. Februar, ins Zülpicher Forum, um Blut zu spenden. Gut erkennbar waren diese jecken Spender meist an den Schiffchen, die sie auf dem Kopf trugen. Für zwei Mitglieder des Bürvenicher Karnevalsvereins waren es sogar echt „jecke“ Spenden: Martina Hopfinger ließ sich zum elften Mal, Kassiererin Sabine Breuer zum 22. Mal einen halben Liter Blut entnehmen.

Denn während die Narren, auch wenn es schwerfällt, mit Sicherheit ein Jahr ohne Karneval überleben werden, sind die Blutkonserven für viele Menschen überlebenswichtig. „Das Gesundheitssystem kann nicht funktionieren, wenn keine Blutkonserven zur Verfügung stehen, deshalb ist es wichtig, dass weiterhin Blut gespendet wird – dieser selbstlose Einsatz dient der ganzen Gesellschaft“, heißt es vonseiten des Blutspendedienstes West, der gemeinsam mit dem Zülpicher DRK-Ortsverein die Blutspende durchführte.

Dem Aufruf der Karnevalisten und des Roten Kreuzes zur Prinzenblutspende waren 298 Menschen gefolgt, die sich von den Mitarbeitern des Blutspendedienstes über den Nachmittag und den frühen Abend verteilt „anzapfen“ ließen. Für 17 Blutspender war es eine Premiere. „Das ist ein sehr gutes Ergebnis“, sagte ein hocherfreuter Thomas Heinen, Gemeinschaftsleiter des DRK-Ortsvereins Zülpich. Auf die Zülpicher Jecken ist eben Verlass.

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Top-Events

Fastnacht mal anders

Wittlich, 05.02.2021 – Durch die Corona-Pandemie kann leider in diesem Jahr keine Fastnacht gefeiert werden. Leider darf die Stadt Wittlich keine Rathauserstürmung und damit auch kein Bonbonwerfen für die Kinder durchführen. Ein Fastnachtsumzug findet ebenfalls nicht statt.

Um den Kindern und Jugendlichen (bis 12 Jahre) aus Wittlich und den Wittlicher Stadtteilen trotzdem die Fastnachtszeit zu versüßen, hat sich das Kulturamt überlegt: Wir tauschen Süßigkeiten gegen ein Fastnachtsfoto. Fotografiert Euch im Karnevalsoutfit, sendet das Foto bis spätestens 7. Februar 2021 per Mail an
ursula.koch@kulturamt.wittlich.de.

Bitte eine Einverständniserklärung der Eltern beifügen, dass das Foto in den Medien veröffentlicht werden darf, für die Benachrichtigung wird außerdem noch der Name und eine Kontaktadresse oder eine Telefonnummer benötigt. Im Gegenzug bekommt jeder Teilnehmer eine Tüte mit Süßigkeiten. Für Fragen steht das Kulturamt der Stadt Wittlich, Ursula Koch, Telefon 6571-146620 zur Verfügung.

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Tourismus

DEHOGA 4-Stufenplan zur Wiedereröffnung und reduzierter Mehrwertsteuersatz für alle Leistungen des Gastgewerbes

Region/Bad Kreuznach, 05.02.2021 – In einem gemeinsamen Beschluss hat  der DEHOGA Rheinland-Pfalz mit den DEHOGA Landesverbänden Bayern und Hessen einen 4-Stufenplan zur Wiedereröffnung des Gastgewerbes  vorgelegt. Die konkreten Vorschläge sollen in der nächsten Bund-Länder-Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Länderchefs eingebracht werden. Das DEHOGA 4-Stufenmodell bildet ein Szenario, dass dem Gastgewerbe eine dringend notwendige Öffnungsperspektive gibt, ohne dabei den erfolgreichen Kampf gegen das Coronavirus zu gefährden.

„Das Gastgewerbe hat bereits nach dem ersten Lockdown die jeweils geltenden Schutz- und Hygienekonzepte erfolgreich umgesetzt. Es gab in der Gastronomie und Hotellerie keine signifikanten Infektionsgeschehen. Durch jüngste Investitionen in modernste Lüftungstechniken, digitale Kontakt-erfassung und Zutrittssteuerung wird die Sicherheit weiter erhöht. Die Gäste waren und sind in unseren DEHOGA-Betrieben jederzeit sicher. Das gilt auch zukünftig!“, so der rheinland-pfälzische DEHOGA Präsident Gereon Haumann. Der DEHOGA hat sich seit Beginn der Pandemie bei der branchenspezifischen Konkretisierung und Kommunikation der AHA+L-Regeln aktiv eingebracht und bietet das auch weiterhin an.

„Nun müssen rasch klare Kriterien definiert werden, die eine verant-wortungsvolle und dauerhafte Wiedereröffnung der Betriebe planbar und nachvollziehbar machen, sobald das Infektionsgeschehen dies zulässt. Dabei müssen nachhaltige Perspektiven für alle Betriebstypen des Gastgewerbes geschaffen werden. Solange einzelne Betriebstypen geschlossen bleiben müssen, sind diese angemessen zu entschädigen“, so der eindringliche Konsens der DEHOGA Präsidenten an die Politik. Die Planung soll sich künftig an den landesweiten Zahlen des Infektionsgeschehen orientieren und somit eine allgemeinverbindliche Orientierung für das Wirtschafts- und Gesellschaftsleben in Deutschland, unter Einhaltung aller bisherigen  und aktuellen Schutzkonzepte und Hygieneregeln, schaffen.

Deshalb fordern die DEHOGA Landesverbände Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz:

  1. Stufenplan für die Wiedereröffnung der Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe

Stufe 1: Wenn eine 7-Tage-Inzidenz von 75 und kleiner über eine Woche lang erreicht wird, dann: Öffnung der Beherbergung und Außengastronomie

Stufe 2: Wenn eine 7 Tage-Inzidenz von 50 und kleiner über eine Woche lang erreicht wird, dann: Öffnung der Speisen-Gastronomie und Möglichkeit für Tagungen und Veranstaltung ausschließlich in gastgewerblichen Betrieben

Stufe 3:Wenn eine 7-Tage-Inzidenz von 35 und kleiner über eine Woche lang erreicht wird, dann: Öffnung der Getränke-Gastronomie.
Zusätzlich sind Buffets und Abholbereiche wieder zulässig.

Stufe 4: Wenn eine 7-Tage Inzidenz von 20 und kleiner über eine Woche lang erreicht wird, dann: Öffnung von Bars, Clubs und Diskotheken (ohne Tanzflächen).

Wenn Bars, Clubs und Discotheken geführt werden wie die „Getränke-Gastronomie“, also auch über entsprechende Konzessionen verfügen, dürfen diese Betriebe bereits ab einer Inzidenz von 35 und kleiner öffnen, wenn diese über eine Woche lang erreicht wird.

  1. Dauerhafte Ermäßigung des Umsatzsteuersatzes: reduzierter Mehrwertsteuersatz für alle Leistungen des Gastgewerbes

Um die Ertragskraft des Gastgewerbes nachhaltig zu stärken, bedarf es der dauerhaften Absenkung der Umsatzsteuer für alle Leistungen des Gast-gewerbes auf den reduzierten Mehrwertsteuersatz. Die Befristung 31.12.2022 ist aufzuheben und um Getränke zu ergänzen, da gerade die Getränke-Gastronomie überproportional lange geschlossen war und die höchsten Umsatzverluste verzeichnen musste.

Die Gesundheit und Sicherheit der Gäste, Mitarbeiter und Gastgeber haben für uns weiter oberste Priorität!

Damit die Gesundheitsämter die wichtige Aufgabe der Kontaktverfolgung schnell und sicher erledigen können, sind diese personell und digital so auszustatten, dass die vorhandenen Möglichkeiten der digitalen Kontakt-erfassung im Gastgewerbe auch effizient und ressourcensparend genutzt werden können.

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Top-Events

Dreigestirn mit Prinz Covid-XIX, Bauer Pandemius und Jungfrau Corona – Abstimmen für Corona-konformen „Zoch“

Kommern/Katzvey, 05.02.2021 – Prinz Covid-XIX, Bauer Pandemius und Jungfrau Corona haben im Karnevalswagen der KG Greesberger aus Kommern Platz genommen. Hans Süper, der legendäre rheinische Karnevalsbarde und „Flitsch“-Mandolinen-Zupfer im Colonia-Duett, fährt auch mit im Tross. Als Adjutant begleitet er das Kommerner Dreigestirn 2021. Zwei Clowns-Kollegen fungieren als Wagenengel.

Auch einen Corona-Häcksler hat der Vollblutkarnevalist gebaut und die Covid-19-Viren mit Styropor-Kugeln in Heimarbeit und Großversion gebastelt. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Liebevoll hat Friedel Meuser aus Katzvey die Mini-Version des Karnevals-Zochs gestaltet. Schön in den Farben der Karnevalsgesellschaft, den Kommerner Greesberger: rut und wiess. Die Hauptpersonen haben aber natürlich  nur als täuschend echt aussehende Puppen Platz genommen. Als Zugfahrzeug fungiert ein von den Nachbarn geliehenes, feuerrotes Bobby Car. Die Dreigestirn-Doppelgänger haben die echten Tollitäten der Session 2019/2020 gestiftet: Mary Bürger (Prinz), Jungfrau Nicole Reipen (Jungfrau) und Stefanie Klapper (Bauer).

Gute Chancen

Normalerweise ist der Zoch am Rosenmontag in Kommerns Gassen der Höhepunkt der Session für die Jecken. Da er Corona-bedingt ausfallen muss bewerben sich Meuser und die „Greesberger“ mit der Corona-konformen Variante bei der Aktion „Karnevalswagen för ze Hus“ der Rheinischen Anzeigenblätter. Gute Chancen können er und seine Mitstreiter, allen voran Nicole Reipen, die Vorsitzende der Kommerner Jecken-Gesellschaft, sich ausrechnen.

Denn sie setzen noch einen oben drauf: Die Katzveyer-Kommern-Karnevalisten haben einen zweiten Wagen Marke Eigenbau in petto, mit dem sie Corona nicht nur aufgreifen, sonder ausrotten wollen. Schließlich wird traditionell mit dem Straßenkarneval auch Zeitgenössisches kommentiert und auf die Schippe genommen oder „Missstände“ angeprangert.

Quasi einen Corona-Häcksler hat der Vollblutkarnevalist ausgeklügelt und die Covid-19-Viren mit Styropor-Kugeln in Heimarbeit und Großversion gebastelt. Dartpfeile dienten als Teilelieferant für die roten Spitzen der Virus-Variante. Ein echter Gartengrün-Schredderer fungiert als Zerkleinerer, um dem Karnevalsschreck und Lockdown- und Leid-Bringer endgültig den Garaus zu machen.

Von schweren Pandemie-Zeiten können die Karnevalisten leider aktuell ein Lied singen. „Frag nicht nach Sonnenschein“, sagt auch der gebeutelte Meuser. Die komplette Karnevalssaison ist restlos baden gegangen, Kamelle dürfen keine geworfen werden und gemeinsames Schunkeln zu kölschen Tön ist auch frühzeitig ad acta gelegt worden. Mit den Doppelgänger-Wagen kann man zumindest ein bisschen in Erinnerung schwelgen.

Bis zum 1. Februar musste Meuser selbst gebauten Karnevalswagen fertig sein. Fotos davon werden online unter www.rheinische-anzeigenblätter.de veröffentlicht. Leser stimmen ab, welche Wagenbauer mit ihrem Zochwagen auf Platz eins landen. Für die schönsten Exemplare gibt es Preise. Unterstützung für die jecke Aktion gibt es auch vom Festkomitee Kölner Karneval.

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Wirtschaft

Stadtverwaltung Mayen macht auf die Aktion der Website freundschaftsdienst.eu aufmerksam

Mayen, 05.02.2021 – Auch die Stadtverwaltung Mayen nimmt an der Aktion der Website freundschaftsdienst.eu teil. Mit dieser Aktion möchte der Einzelhandel ein Statement setzen, der besonders unter der Corona-Krise und den aktuellen Schließungen ohne angemessene Entschädigung leidet und nicht allzu bald auf ein Ende des Lockdowns hoffen darf. Daher wurde am 1. Februar, um 11 Uhr noch einmal mit gesammelter Mitarbeiterkraft auf die Forderungen des Bündnisses www.freundschaftsdienst.eu aufmerksam gemacht. Auch das Modehaus Küster war bei diesen Aktionen mit dabei.

„Es wäre schön, wenn noch weitere Einzelhändler an der Aktion teilnehmen“, erklärt Markus Schmitt – Geschäftsführer des Modehauses Küster und Vertreter der MY Gemeinschaft.

Mit dieser Aktion möchten die Einzelhändler auf sich aufmerksam machen. Die Waren, die aufgrund der geschlossenen Geschäfte, während des Lockdowns noch im Bestand sind und nicht verkauft werden konnten, wurden in Kartons gepackt und in das Schaufenster gestellt. Diese Kartons wurden mit den magentafarbenen Aktions-Plakaten beklebt. Die Ware steht in Kartons symbolisch zum Abholen bereit. Auch die Schaufenster des Geschäfts wurden mit den Motiven plakatiert. Am Aktionstag selbst wurden die Unterstützer aufgerufen, ab 11 Uhr mit den Aktionsplakaten zu posieren und die Fotos in den sozialen Netzwerken mit dem Hastag #wirgehenmitvoran zu verbreiten.

Der Handelt fordert mit dieser Aktion, schnelle Hilfe durch Vorabzahlungen wie beim ersten Lockdown, unbürokratische Antrags- und Genehmigungsprozesse, faire und angemessene Ausgleichszahlungen und ein konkretes Wiedereröffnungsszenario für den Einzelhandel.

Jeder Einzelhändler, jeder Gastronom, jeder Lebensmittelladen, jeder Eventveranstalter, jeder Künstler und Selbstständige, der in Not geraten ist, kann sich unter www.freundschaftsdienst.eu die Plakatmotive herunterladen und sich so an der Aktion beteiligen.

„Ich würde mich über weitere Einzelhändler, die sich an dieser Aktion beteiligen, freuen, denn nur gemeinsam können wir ein Zeichen für unsere Innenstadt setzen“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.