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Eifel Karneval Digital – Livestream am Karnevalssamstag, 13. Februar 2021 ab 20:11 Uhr

Region Eifel, 12.02.2021 – Auftreten werden regionale Künstler wie Reiner Roos, Elmar Malburg, Anke Brausch, Jürgen & Horst, Tanzmariechen Laura aus Berndorf und die Band „Bademeister“. Aus Köln live dazugeschaltet ist Björn Heuser. der Livestream kann am Karnevalssamstag, 13. Februar 2021 ab 20:11 Uhr, über YouTube und der Homepage eingeschaltet werden.

Alleine über 14 bekannte Bands und Künstler aus dem kölschen Karneval haben bereits ihre Grußbotschaften für die Jecken in der Eifel zugesendet. Seit Weiberdonnerstag werden täglich die Best-Of-Beiträge der teilnehmenden Vereine aus den Vorjahren gezeigt. Alle Videos können über das Internet abgerufen werden unter www.eifel-karneval-digital.de. Besondere Idee: Auch den regionalen Altenheimen werden die Videos zur Verfügung gestellt, sodass auch die älteren Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit erhalten, die Videos abzurufen.

Auftreten werden regionale Künstler wie Reiner Roos, Elmar Malburg, Anke Brausch, Jürgen & Horst, Tanzmariechen Laura aus Berndorf und die Band „Bademeister“. Aus Köln live dazugeschaltet ist Björn Heuser. Grafik: Peter Doeppes/ Eifel Karneval Digital

Die Projektgruppe bedankt sich herzlich bei den Unterstützern des Projektes: Kreissparkasse Vulkaneifel, Volksbank RheinAhrEifel eG, Vulkaneifel Apotheken OHG, Geflügelhof Janshen, HS Ulmen, Löhr Automobile Daun, Schmitz Haustechnik, Bürgerstiftung LK Vulkaneifel, Johann Energie Darscheid, Provinzial Versicherung – Häb, Hayer & Leyendecker, BNP Sounds Jonas&Niklas Butzen, Eifel-Zeitung Daun.

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Zauberschlüssel für die gesamte Region Eifel – Die Junior Uni Daun

Daun, 12.02.2021 – Am Mittwoch, den 03.02.2021,besuchte Prof. Dr. h.c. Ziegler, Gründer und Initiator der sehr erfolgreichen Junior Uni Wuppertal, die LEPPER Stiftung in Daun. Von Seiten der LEPPER Stiftung nahmen Doris G. Lepper (Stifterin und Vorstandsvorsitzende), Peter Lepper (Vorsitzender des Kuratoriums), Tyrone Winbush (stellvertretender Vorstandsvorsitzender), Dr. Heinz-Josef Weis (stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums) und Irene Roth (Mitglied des Kuratoriums) am Gespräch teil.

Großartiges Bildungskonzept für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Großes Lob für das Vorhaben gibt es von Prof. Dr. h.c. Ernst-Andreas Ziegler, dem Gründer und Mit-Geschäftsführer der Wuppertaler Junior Uni, die Vorbild der von Doris G. und Peter Lepper und ihrer LEPPER Stiftung geplanten Junior Uni Daun ist. Er sagte: „Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass die Junior Uni Daun ein Zauberschlüssel für die positive Entwicklung der gesamten Region ist. Sie wird eine Sogwirkung erzeugen, von der auch andere Bildungseinrichtungen und erst recht die Wirtschaft profitieren werden. Sie wird Start-up-Gründer anziehen und viele junge Menschen davon überzeugen, dass sie ihre persönliche Zukunft nicht woanders, sondern in der Heimat planen können.

Diese Erfahrung haben wir in Wuppertal und im Bergischen Land mit der Junior Uni erlebt. Es gab früher Spitzenkräfte, die eine Stelle im Bergischen Land annahmen, jedoch mit ihren Familien in Düsseldorf oder Köln lebten – weil sie dort für ihre Kinder bessere Bildungschancen sahen. Inzwischen ist das anders. Sie wohnen wegen der Junior Uni und der Bergischen Universität dort, wo sie arbeiten. Von ganz besonderer Bedeutung ist für mich, dass die künftige Junior Uni in Daun gleichrangig mit einer neuen Fachhochschule entsteht. Sie wird dann ebenso viele Kinder und Jugendliche mit Forschen, Experimentieren und Lernen ohne Druck begeistern wie zahlenmäßig ebenso viele Volljährige, die sich für ein duales Studium entscheiden.

Diese Kombination ist großartig. Wir in Wuppertal werden dabei gern und engagiert mit Rat und Tat helfen. Und zwar auch ein wenig aus Eigennutz. Wir hoffen nämlich von einer engen Kooperation mit der Junior Uni Daun auch selbst zu profitieren. Wir denken an Synergieeffekte, oder – ganz einfach formuliert – gegenseitige Unterstützung bei der Planung von Lehr- und Lernangeboten. Und auch, wenn das zurzeit noch utopisch klingt: Was in Daun in dem nächsten Jahr entsteht, kann europaweit Modell sein für eine mutige Regionalentwicklung. Ein solches Projekt aus eigener Kraft auf die Beine zu stellen, müsste jeden, der die Eifel liebt, stolz machen.“

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Grüner Wasserstoff: Kreis Düren gelingt der Durchbruch

Düren, 12.02.2021 – Der Durchbruch ist gelungen. Der Kreis Düren wird als erster Kreis landesweit klimaneutralen, grünen Wasserstoff produzieren. „Damit machen wir einen weiteren großen Schritt auf dem Weg zur großen Wasserstoff-Region“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Die Produktion von grünem Wasserstoff (H2) erfolgt am Brainergy-Park, einem innovativen Gewerbegebiet auf Jülicher Stadtgebiet (beteiligt sind neben Jülich noch die Kommunen Niederzier und Titz). Die Energie, die zur H2-Herstellung notwendig ist, wird in einem großen Solarpark produziert. Die aus rund 18 000 Modulen bestehende Anlage wird eine der größten in ganz NRW sein und vom Euskirchener Unternehmen F&S Solar errichtet. Die Anlage, mit der der Wasserstoff dann hergestellt wird, soll von der Siemens AG gebaut werden. Aus Berlin erreichte den Kreis die erfreuliche Botschaft, dass das Projekt für eine Förderung ausgewählt wurde. „Wir freuen uns sehr, renommierte Partner mit an Bord zu haben“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, „das zeigt, wie sehr unsere Wasserstoff-Offensive auch außerhalb des Kreises Düren wahrgenommen wird.“

Neben F&S Solar sowie der Siemens AG zeigen auch RWE und weitere Unternehmen ernsthaftes Interesse, sich zu beteiligen, darunter der weltweit größte privat geführte Industriegasespezialist Messer.

Der Kreis Düren wird den klimaneutralen, grünen Wasserstoff für seine eigenen Bedarfe nutzen, aber auch zur weiteren Verwendung, zum Beispiel für die Industrie, anbieten. Der Kreis stellt derzeit den Öffentlichen Personen-Nahverkehr auf Elektromobilität um. Die Anschaffung von fünf Wasserstoffbussen ist ausgeschrieben, zudem wird der Kreis sobald es geht zunächst vier H2-Züge einsetzen. In absehbarer Zeit wird die erste Wasserstofftankstelle im Gewerbegebiet im Großen Tal in Düren entstehen, vier weitere sind konkret geplant.

Zur Realisation des Kreis Dürener Projektes „Grüner Wasserstoff“ wird eine Betreibergesellschaft gegründet. Im kommenden Jahr wird die H2-Produktion anlaufen. „Damit kommen wir unserem Ziel, im Kreis Düren bis 2035 klimaneutral zu sein, ein erhebliches Stück weiter“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. Pläne, grünen Wasserstoff zu produzieren, hatte der Kreis Düren schon im vergangenen Spätsommer am Brainergy Park vor zahlreichen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung vorgestellt. „Nun zeigt sich, dass unsere Vision schnell Wirklichkeit wird“, unterstrich der Landrat.

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„Jecke Tön“ im Lockdown die am Sonntag, 14. Februar, ab 17 Uhr im Internet gestreamt wird

Mechernich, 12.02.2021 – Der Mechernicher Eventmanager Claus Helfen unterstützt die Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämiekranke Kinder und organisiert eine virtuelle Karnevalssitzung mit bekannten Künstlern, die am Sonntag, 14. Februar, ab 17 Uhr im Internet gestreamt wird – „De Boore“, King Size Dick, Bauchredner Peter Kerscher, Redner Martin Schopps und „Ne kölsche Schutzmann“ Jupp Mendt am Start – Vor der Aufzeichnung in Hürth Corona-Test-Pflicht für alle Akteure.


Im Programm des närrischen Sitzung „für ze Huus“ wirkt auch die Band „De Boore“ für die Hilfsgruppe Eifel mit. Foto: Bandfoto/pp/Agentur ProfiPress

Bei dem Mechernicher Unternehmer und Eventmanager Claus Helfen ist der Familienname Programm. Denn helfen will der frühere Eigentümer des Edeka-Marktes in Zülpich, der dort zahlreiche Organisationen wie Lebenshilfe HPZ und Rotes Kreuz gefördert hat, diesmal Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämiekranke Kinder.

Für Karnevalssamstag hat er die Aufzeichnung eines närrischen Streams „Fastelovend zo Huus“ mit bekannten Karnevalisten aus der Domstadt Köln und Umgebung organisiert, der am Karnevalssonntag per Internet zu empfangen ist.

„Der Stream ist zwar kostenlos, wird aber mit einem Spendenaufruf zugunsten der Hilfsgruppe Eifel unterlegt“, kündigte Helfen dem unter anderem für die Agentur ProfiPress tätigen Redakteur Reiner Züll an.

Ursprünglich hatte Helfen den Stream im Zülpicher Forum aufzeichnen wollen, bekam dafür aber keine Genehmigung. Freunde vermittelten eine andere Location im benachbarten Rhein-Erft-Kreis, die Festhalle Hürth-Gleuel.

Im Programm der Aufzeichnung am Karnevalssamstag, 13. Februar, sind unter anderem Auftritte vorgesehen von Jupp Menth („Der kölsche Schutzmann“), Jörg Paul (JP) Weber, dem Büttenredner Martin Schopps, dem „kölsche Jung“ Stefan Dahm, dem Bauchredner Peter Kerscher, dem Kölsch-Urgestein King Size Dick und der Band „De Boore“.

Typisierung für junge Mutter

Moderiert wird die virtuelle Sitzung von Heinz-Gert „Bärchen“ Sester, einer, so Claus Helfen, „durch und durch karnevalistischen Seele“. Wie die Hilfsgruppe Eifel, so ist auch Sester ein engagierter Kämpfer gegen Leukämie und großer Unterstützer der Deutschen Knochenmark-Spenderdatei (DKMS). Wenige Tage vor Weihnachten 2016 organisierte er in Liblar eine große Typisierungsaktion für eine an Leukämie erkrankte junge Mutter aus dem Rhein-Erft-Kreis.

Dem närrischen Stream am Karnevalssonntag vorangestellt wird ein Intro über die Arbeit der Hilfsgruppe Eifel, auch die Spendenkonten werden eingeblendet, berichtet Reiner Züll. „Ich freue mich nicht nur, weil wir etwas Kreatives und Unterhaltsames auf die Beine stellen“, so Helfen, „wir spielen auch ohne Kommerz-Hintergedanken Geld für herzergreifende Schicksale von Kindern und ihren Familien ein…“

Es gebe aktuell viele Schicksale und Nöte aufgrund von Corona – auch bei sozial-karitativen Organisationen wie der Hilfsgruppe Eifel, sagte Claus Helfen. An dieser Stelle bringen wir nun den Link zur Sendung.

https://youtu.be/Ku3wzr-xcSw

Auch Helfen (Hilfe geben) ist in Corona-Zeiten nicht so einfach wie sonst, musste Claus Helfen feststellen. Das Ordnungsamt der Stadt Zülpich genehmigte die Aufzeichnung des Karnevals-Streams im Forum mit Verweis auf die Corona-Schutzverordnung nicht. Der Stream sei eine „Veranstaltung“ – und Veranstaltungen seien im Lockdown gecancelt…

„Ich finde das schade, zumal es genügend Beispiele im Kölner Raum gibt, wo es möglich war und ist, sowas zu machen“, bedauert Claus Helfen. Doch Aufgeben war für den Eventmanager keine Option: Er begab sich auf die Suche nach einer anderen Lokalität.  „Wir brauchen nur eine Bühne und ein Dach überm Kopf“, so der Veranstaltungsexperte.

Künstler, Video-, Licht- und Tontechnik, die Moderation, Abstandsregeln, Maskenvorschrift, Hygienekonzept, und eine geordnete Coronatest-Durchführung seien geregelt. Zudem seien während der Aufzeichnung ohnehin nur wenige Personen gleichzeitig am Set.

In der Stadt Hürth und in Person des dort amtierenden Bürgermeisters Dirk Breuer fand Helfen schließlich Unterstützung und in Gleuel eine von den „Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel“ bewirtschaftete Festhalle. Bei der Beantragung der Genehmigung leisteten die rot-weißen Funken, zu denen Claus Helfen schon seit 20 Jahren eine Freundschaft pflegt, wertvolle Hilfe.

Zülpich war nicht einverstanden

Weitere Unterstützung bei der Aufzeichnung des Streamings erfährt Helfen durch die Tanzpaare der Gesellschaften Große Knappsacker, Hürther Husaren Corps 2012, EKG Efferen, Große Gleueler und der Prinzengarden Rot-Weiß Hürth und Blau-Weiß Gleuel.

Besonders erfreut ist Claus Helfen darüber, dass Bürgermeister Dirk Breuer die Schirmherrschaft über die Benefizaktion übernommen hat. „Ich bin Ihnen von Herzen dankbar, dass Sie das Streaming als Stadt und Bürgermeister unterstützen. Seien Sie gewiss, dass wir alles unternehmen werden, um durch einen vor- und umsichtigen Ablauf   Corona keine Chance zu geben, sondern der guten Sache“, hat sich Helfen beim Hürther Bürgermeister und beim Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises bedankt.

Das Hygienekonzept schreibt unter anderem vor, dass alle Beteiligten sich vor Betreten der Halle einem Corona-Testverfahren unterziehen müssen. Der kostenlose Stream „Fastelovend zo Huus“ am Karnevalssonntag, 14. Februar, ist zu empfangen ab 17 Uhr und zwar unter den Internet-Adressen www.helfen-event-management.de  oder facebook.com/helfeneventmanagement.

Willi Greuel, Vorsitzender der Hilfsgruppe Eifel aus Mechernich-Lückerath, ist begeistert von der Idee und des Engagements des Mechernicher Karnevalisten und Unternehmers Claus Helfen. Es sei allerdings schade, dass die Aufzeichnung des Streams nach der Absage der Stadt Zülpich nun außerhalb des Kreises stattfinden müsse.

Er sei dem Bürgermeister der Stadt Hürth und dem Gesundheitssamt des Rhein-Erft-Kreises ausgesprochen dankbar, dass sie der Benefiz-Aktion zugestimmt hätten.

www.helfen-event-management.de

www.hilfsgruppe-eifel.de

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Wirtschaft

Neubesetzung innerhalb der Raiffeisen Rhein-Ahr-Eifel Geschäftsführung in Euskirchen

Euskirchen, 12.02.2021 – Innerhalb der Geschäftsführung hat Dr. Alois Splonskowski (66) seine Verantwortung im Februar an Thomas Monreal (42) übertragen. Dr. Splonskowski wurde Ende Januar coronabedingt im kleinsten Kreis in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Seit 2000 hat er die Entwicklung der Raiffeisen Rhein-Ahr-Eifel als Mitglied der Geschäftsführung zur heutigen Größe mit vorangetrieben. Sein hoher Arbeitseinsatz bezog sich nicht nur auf unser Unternehmen, sondern auch auf die Weiterentwicklung der Raiffeisen-Organisation einschließlich der Hauptgenossenschaft RWZ und Beratung von Genossenschaften im Ausland. Stets hat er das Ziel verfolgt, eine gute Unternehmens-Grundlage für die nachfolgende Generation insbesondere auf der regionalen Primärebene herzustellen. In den vergangenen 34 Jahren hat er als Führungskraft die Entwicklung der rheinischen Warengenossenschaften durch Analyse, Zielbildformulierung und Zielerreichung geprägt.

Mit einem erfolgreichen Jahresabschluss 2020 beendet er nun seinen aktiven Dienst. Die Gesellschafter, der Fachrat, die Geschäftsführung und die Belegschaft bedanken sich für sein vorbildliches Engagement für die Raiffeisen Rhein-Ahr-Eifel und die genossenschaftliche Gruppe.

Das Unternehmen wird nun geführt durch Kurt Gentges (59), der seit 13 Jahren mit Dr. Splonskowski gemeinsam das Unternehmen steuert und Thomas Monreal, der langjährige Erfahrungen zuletzt als Vorstandsvorsitzender einer Winzergenossenschaft in die neue Führungsrolle einbringt. Kurt Gentges verantwortet schwerpunktmäßig die Geschäftsbereiche Agrarhandel, Labordienstleistungen, Reifenhandel u. KFZ-Dienstleistungen sowie die Verwaltung. Thomas Monreal die Bereiche Energiehandel und Tankstellen, Baustoffe/Baumarkt und Raiffeisen-Märkte, Logistik und Qualitätsmanagement.

Gemeinsam wollen die beiden Geschäftsführer weiterhin ihren Beitrag zur Stärkung des regionalen Raums von der Voreifel bis zur Südeifel liefern. Mit zielführenden Investitionen wird das Raiffeisenunternehmen für seine Mitglieder und Kunden ein wettbewerbsfähiger Partner sein und gleichzeitig ein wichtiger und attraktiver Arbeitgeber in der Region.

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Matthias Bollig in den Ruhestand verabschiedet

Wittlich, 12.02.2021 – Im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedete vergangene Woche Bürgermeister Joachim Rodenkirch Matthias Bollig zum 31. Januar 2021 aus den Diensten der Stadtwerke Wittlich.

Matthias Bollig war seit 1992 bei den Stadtwerken Wittlich als Wasserinstallateur eingesetzt. Bürgermeister Joachim Rodenkirch bedankte sich für seine langjährige Tätigkeit und wünschte ihm für seinen wohlverdienten Ruhestand alles Gute. Diesen Wünschen schlossen sich der Werkleiter Lothar Schaefer und der Personalratsvorsitzende Percy Wagner an.

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Existenzgründer – /innen aufgepasst! Initiative „Gründen auf dem Land“ stellt Programm für 2021 vor – vieles findet online statt!

Daun, 12.02.2021 – Die Landkreise Vulkaneifel, Bernkastel-Wittlich und Cochem-Zell organisieren auch 2021 wieder ein umfangreiches Veranstaltungsangebot für Existenzgründer/innen. Existenzgründer/innen in der Region können im Jahr 2021 aus insgesamt 12 Einzelveranstaltungen wählen, bei denen ihnen (vorerst digital) Informationen und Beratung rund um die berufliche Selbstständigkeit vermittelt werden.

Damit die Suche nach dem richtigen Berater für Gründer/innen nicht zum Hindernislauf wird, findet auch in diesem Jahr mehrmals ein GründungsBeratungsParcours in der Region statt. Im Rahmen dieser Beratungstage besteht für die Existenzgründer/innen die Möglichkeit, ein individuelles Feedback zu ihrem Gründungsvorhaben einzuholen. Dabei stehen jeweils verschiedene Experten, wie bspw. die Existenzgründungsberater/innen der Wirtschaftsförderung und Wirtschaftskammern, Rechtsanwälte, Steuerberater/innen, Unternehmensberater/innen oder auch Marketingexperten/innen zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenfrei – aber sicherlich nicht umsonst.

Bei den zwei ThemenTreffs stehen Expertenvorträge im Mittelpunkt. Hier können sich Existenzgründer/innen und Jungunternehmer/innen im Laufe des Jahres Informationen zu gründungs- und unternehmensrelevanten Fragen einholen.

Längst zu einem festen Bestandteil des Veranstaltungsprogramms der Initiative „Gründen auf dem Land“ sind die IHK-Infoabende geworden. Bei dieser Veranstaltung werden –  in Kooperation mit den Industrie- und Handelskammern Koblenz und Trier – die wesentlichen Schritte auf dem Weg in die Selbstständigkeit erläutert – von der Entwicklung eines Businessplans bis hin zum Unternehmensstart.

Seit zwei Jahren finden im Rahmen von „Gründen auf dem Land“ auch regelmäßig Crowdfunding-Workshops statt. In 2021 sind es zwei an der Zahl – via Webkonferenz. Für die Realisierung eines Projektes oder einer Gründung braucht es oftmals eine Anschubfinanzierung. Die ist aber nicht immer so einfach zu erhalten. Mit Crowdfunding hat sich in den letzten Jahren eine innovative Methode entwickelt, mit der eine Finanzierung zu realisieren ist. Die Finanzierung durch eine große Zahl von Geldgebern, die „Crowd“, bietet aber mehr als den rein monetären Vorteil. Vielmehr kann eine Crowdfunding-Kampagne als Test genutzt werden, ob man die Zielgruppe von seiner Gründungsidee überzeugen kann. Außerdem stellt eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne auch immer ein positives Marketingwerkzeug dar, um ein Projekt bekannt zu machen.

Die Veranstaltungen werden mit freundlicher Unterstützung der Sparkassen sowie der Volks- und Raiffeisenbanken in den Landkreisen Vulkaneifel, Bernkastel-Wittlich und Cochem-Zell durchgeführt.

Die erste Veranstaltung 2021 im Rahmen von „Gründen auf dem Land“ ist der GründungsBeratungsParcours in Form einer Beratungswoche vom 15. bis 19.03.2021. Auch diese Veranstaltung wird digital via Webkonferenz stattfinden. Nähere Informationen dazu sowie die weiteren Termine finden Sie auf der Homepage unter www.gruenderland-vulkaneifel.de .

Kontakt:

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel mbH,  Christina Kirst, Tel.: 06592/933-200,  christina.kirst@wfg-vulkaneifel.de

Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich,  Matthias Denis, Tel.: 06571/14-2494, E-Mail: matthias.denis@bernkastel-wittlich.de

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Karnevalistischer Wortgottesdienst mit Überraschungen ab Sonntag, 14. Februar, 11.11 Uhr online abrufbar

Mechernich, 12.02.2021 – Die Corona-Kontaktbeschränkungen bringen die Welt zum Erliegen. Auch das Familienprogramm der GdG St. Barbara Mechernich fällt aufgrund der Bestimmungen zum größten Teil aus, darunter beispielsweise der Jugendgottesdienst in Nöthen am 13. Februar, die Firmung am Wochenende danach oder der Rädermarkt Mitte März.

Doch an Karneval hat sich das GdG-Team um Pfarrer Erik Pühringer und den Familienmesskreis Mechernich etwas Besonderes ausgedacht. Unter dem Motto „Froh zu sein bedarf es wenig“ kann ab Sonntag, 14. Februar, 11.11 Uhr, auf dem YouTube-Kanal „Mechernicher Krippenspiel“ ein Karnevalsgottesdienst online abgerufen werden.

„Auch dieses Mal sind fast alle Beiträge von zu Hause für zu Hause“, sagt Pfarrsekretärin Agnes Peters. Neben einem Wortgottesdienst, der nicht nur auf das Thema Karneval, sondern auch auf den Valentinstag eingeht, wird es einige Überraschungsbeiträge geben, beispielsweise von Diakon Manfred Lang oder Karnevalisten. „Sie alle wollen versuchen, den Zuschauern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern“, so Agnes Peters.

Darüber hinaus liegen an Weiberdonnerstag, Karnevalssamstag, Tulpensonntag und Rosenmontag in der Pfarrkirche sowie am Karnevalssamstag und Tulpensonntag in der alten Kirche Kleinigkeiten zum Mitnehmen für Kinder und Erwachsene bereit.

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Gemeinsam im Kampf gegen das Virus

Region/Mainz, 12.02.2021 – „Die Corona-Pandemie können wir nur alle gemeinsam lösen. Es war mir deshalb besonders wichtig, mich heute mit den Verantwortlichen vor Ort auszutauschen und auch im Namen der Landesregierung „Danke“ für den unermüdlichen Einsatz zu sagen. Insbesondere beim Schutz der Alten- und Pflegeheime arbeiten wir eng zusammen und unterstützen mit der Aktion „Helfende Hände“ zusammen mit der Bundeswehr und Hilfsorganisationen. Alleine 460 Soldatinnen und Soldaten sind hier im Einsatz. Zusammen mit 200 Hilfsorganisations-Teams schützen wir die besonders verwundbaren Menschen in Rheinland-Pfalz nachhaltig und effektiv.

Gemeinsam haben wir insbesondere beim Thema Impfen in den vergangenen Wochen Herausragendes geleistet. Wir liegen deutschlandweit an der Spitze mit Erst- und Zweitimpfungen. Aktuell haben fast 150.000 Menschen in Rheinland-Pfalz ihre Erstimpfung erhalten und etwa 75.000 Menschen haben auch ihre Zweitimpfung bekommen. Ich danke allen Beteiligten für diesen tollen Erfolg und das große Engagement.  So ermöglichen wir alle zusammen den größtmöglichen Schutz der Bürger und Bürgerinnen in Rheinland-Pfalz“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Rahmen einer Videokonferenz mit dem Vorstand des Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern von Städten und Verbandsgemeinden.

„Es ist wichtig, dass wir miteinander im Dialog stehen. Das Virus werden wir nur bezwingen können, wenn alle zusammenarbeiten. Jetzt gilt es, konkrete Lösungen für die Probleme vor Ort zu finden. Dies betrifft Fragen zur Verbesserung der Situation in den Alten- und Pflegeheimen genauso wie eine Perspektive für alle, in welchen Stufen und unter welchen Bedingungen Lockerungen erfolgen können. Auch war es uns wichtig, auf die Situation der Erzieherinnen und Erzieher hinzuweisen, aber auch auf die schwierige Situation zur Durchführung der Wahl“, so Bürgermeister Aloysius Söhngen, Vorsitzender des Gemeinde- und Städtebundes.

„Die langen Wochen des Lockdowns zehren an der Kraft und den Nerven von uns allen und an der Substanz vieler Unternehmen und Kommunen. Aber ich appelliere an alle Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen: Bitte halten Sie sich an die Regeln, treffen Sie möglichst niemanden und passen Sie auf sich auf. So können wir in den nächsten Wochen an einer sicheren Öffnungsperspektive arbeiten“, so die Ministerpräsidentin abschließend.

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Stadtbetrieb pflanzt 430 neue Bäume in Aachen

Aachen, 12.02.2021 – Klonk, klonk, klonk. Stefan Mensch klopft mit der Pfahlramme auf Holz-Pfähle und es ertönen laute Geräusche. Was normalerweise vielleicht verwundert, stößt hier auf große Akzeptanz: „Jeder, der vorbeikommt, lobt uns – wir kriegen ausschließlich positive Rückmeldungen“, sagt Bernd Boja. Der Vorarbeiter der Baumkolonne des Stadtbetriebs ist gerade dabei, mit seinen Kollegen drei Bäume am Kreisverkehr an der Hermann-Löns-Allee einzusetzen. „Danach gehen wir die Allee hoch bis zur Lütticher Straße“, sagt Boja.

Vier Meter hohe Birken

Insgesamt 130 Birken sollen am Ende der Pflanzung an der Allee stehen. In ganz Aachen setzt die Baumkolonne des Stadtbetriebs 430 Linden, Eichen und viele Arten mehr ein. „Wir sind jetzt bei den letzten Bäumen – spätestens Ende nächster Woche wollen wir fertig sein“, erläutert Vorarbeiter Boja. In der Hermann-Löns-Allee stehen ausschließlich etwa vier Meter hohe Birken: „Das war hier schon immer so, und diesen Charakter wollen wir erhalten“, sagt Bernd Boja, der seit etwa 30 Jahren mit der Bepflanzung betraut ist.

Außer an der Hermann-Löns-Allee war die Baumkolonne unter anderem bereits in Brand und Walheim sowie an der Kasinostraße und der Karl-Marx-Allee unterwegs. An der Karl-Marx-Allee wurden sieben Baumhaseln gepflanzt, „da dort die gesamte Straße mit dieser Sorte bepflanzt ist und wir dementsprechend an die Baumart gebunden waren, um die entstandenen Lücken zu füllen“, erläutert Nino Polaczek-Keilhauer aus der Leitung der Baumpflege. An der Erberichshofstraße in Brand (acht Bäume) und der Prämienstraße in Walheim (zehn Bäume) sei nach demselben Prinzip gepflanzt worden.

In der Kasinostraße hat ein Baumwechsel stattgefunden, wie Nino Polaczek-Keilhauer erläutert: „Die zuvor gepflanzten, sich als Straßenbaum aber nicht gut entwickelten Rotdorn-Bäume wurden an den leeren Standorten durch die Sumpf-Eiche ersetzt. Hierbei handelt es sich um einen robusten und säulenförmigen Baum.“

Die Bepflanzung findet in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Umwelt statt: In enger Abstimmung wird entschieden, welche Baumart wohin gepflanzt werden soll. Die Neupflanzungen ersetzen kranke, abgestorbene oder umgestürzte Bäume.

Baumpflanzung: Mehr als nur einsetzen

An der Hermann-Löns-Allee haben die Mitarbeiter des Stadtbetriebs dafür schon einmal den alten Wurzelstumpf entfernt und die Erde ausgetauscht. Stattdessen kommt in die Baumscheiben ein mit Dünger gemischtes Substrat. Außerdem legen die Mitarbeiter Baumschnorchel aus: Die mit verschiedener Körnung gefüllten Jute-Schläuche verbinden den Wurzelraum mit der Erdoberfläche. „Das führt zu einem optimalen Boden-Gas-Austausch“, sagt Bernd Boja. Solche Aspekte müssen er und seine Kollegen immer mitbedenken, denn nur mit dem reinen Einsetzen des Baumes ist die Arbeit noch nicht getan.

Nachdem sie den Baum eingesetzt haben, stellen sie einen Gießrand auf, der zur Baumbewässerung dient und wie ein kleiner Wall um den Baum herum aufgebaut ist. Anschließend muss der Dreibock angebracht werden: Die Baumkolonne schlägt drei Pfähle mit einer Pfahlramme um den Baum herum in die Erde. „Das dient zur Stabilisierung des Wurzelbereichs“, erläutert Vorarbeiter Boja.

Zum Schluss wird für die Baumbindung ein Gurt an die Pfähle angebracht, der diese zusammenhält. Nun ist einer der drei Bäume am Kreisverkehr vor der Hermann-Löns-Allee fertig. Danach heißt es für Bernd Boja und seine Kollegen: Mit dem „Klonk, klonk, klonk“ weiter die Allee hochziehen, bis auch der letzte Baum gepflanzt ist.