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BBS Wittlich verabschiedet Fachlehrer Herbert Brausch

Wittlich, 16.02.2021 – Ende Januar wurde in der KfZ-Werkstatt der Berufsbildenden Schule in Wittlich der Fachlehrer Herbert Brausch nach 22 Jahren Dienst an der Schule corona-bedingt im kleinen Kreis verabschiedet. Im Jahre 1999 hat Herbert Brausch seinen Dienst an der BBS für Technologie und Umwelt in Wittlich angetreten. Seitdem ist der Fachlehrer, der als KfZ-Mechatronikermeister v.a. im KfZ- und Metallbereich eingesetzt war, aus dem Kollegium nicht mehr wegzudenken. In all den Jahren wurde er mit seiner ruhigen, ausgeglichenen Art von der Schulleitung sowie dem Kollegium sehr geschätzt – und natürlich nicht zuletzt aufgrund seines Engagements im Personalrat geachtet.

„Du hast stets einen kühlen Kopf bewahrt und auch in schwierigen Diskussionen immer das Ziel im Blick behalten.“, bedankt sich der Personalratsvorsitzende Herr Stephan Lequen für die gute Zusammenarbeit. Mit viel Geduld, Ruhe und der notwendigen Gelassenheit den Schüler*innen gegenüber war Herr Brausch ein sehr beliebter Lehrer, der vorzugsweise als Klassenlehrer im Berufsvorbereitungsjahr und in der Berufsfachschule eingesetzt war. „Du hast über all die Jahre hinweg ein unglaubliches Gespür für deine Schüler*innen gehabt und bist stets offen und geduldig mit ihnen umgegangen.

Es hat kaum jemand geschafft, dich aus der Fassung zu bringen. Und egal was war, du hast immer das Positive in deinen Schüler*innen gesehen. Das ist schon bewundernswert.“, fasst Frau Birgit Plein, die Gleichstellungsbeauftrage der BBS Wittlich, Herrn Brauschs Umgang mit den Schüler*innen zusammen. Auch Schulleiter Herr Gregor M. Jahn und die Abteilungsleiterin der Vollzeitklassen Frau Sabine Weber schätzen Herrn Brausch sehr. „Es fällt uns sehr schwer, Sie heute zu verabschieden.

Wir bedanken uns für die vielen Jahre in guter Zusammenarbeit an unserer Schule, auch stellvertretend für unsere Schüler*innen! “Herr Brausch hat in den vielen Jahren an der berufsbildenden Schule für Technologie und Umwelt nicht nur Schüler*innen geprägt und das Schulleben produktiv mitgestaltet. Er ist auch als guter Ratgeber und Teamplayer im Kollegium bekannt und wird die Schule hoffentlich noch häufig als Gast besuchen. Wir bedanken uns für die tolle, jahrelange Zusammenarbeit und wünschen alles Gute im wohlverdienten Ruhestand!

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Sperrung Katzveyer Bahnübergang

Mechernich-Katzvey, 16.02.2021 – Der Bahnübergang Katzvey wird von Freitag, 19. Februar, sechs Uhr, bis Dienstag, 23. Februar, sechs Uhr, für den Verkehr wie auch für Fußgänger gesperrt. Grund sind umfangreiche Instandsetzungsarbeiten.

Entsprechende Umleitungsstrecken werden über Mechernich und Kommern ausgeschildert. Sollte in dieser Zeit wieder Schulunterricht stattfinden, wird der Schulbusverkehr entsprechend umgeleitet und gegebenenfalls eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.

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Klimaschutz in Mayen startet 2021 durch

Mayen, 16.02.2021 – Auch im Jahr 2021 möchte die Stadt Mayen mit gutem Beispiel vorangehen und den eigenen CO2 Ausstoß weiter senken. Der Umweltausschuss hat daher in seiner ersten Sitzung des Jahres der Umsetzung zahlreicher Klimaschutzprojekte im Jahr 2021 zugestimmt.

Dabei handelt es sich überwiegend um bereits im Klimaschutzkonzept erarbeitete Maßnahmen. Ergänzt wurden diese um weitere Projekte welche Klimaschutzmanager Helge Lippert mit der Politik und Verwaltung erarbeitet hat.

Konkret sollen in den Grundschulen St. Veit und Clemens die gesamte Beleuchtung auf moderne und energiesparende LED Technik umgerüstet werden.

Die Infrastruktur für Radfahrer soll durch überdachte Fahrradständer und Ladeschränke für E-Bike Akkus verbessert werden.

Außerdem möchte die Stadt den Ausbau der Photovoltaik auf kommunalen Liegenschaften vorantereiben. Dafür soll als erstes das Dach des Neubaus der Grundschule Hinter Burg mit einer PV-Anlage versehen werden.

Nachdem im vergangenen Jahr am Kunstrasenplatz bereits eine Solarthermieanlage, gekoppelt mit einem Gasbrennwertgerät, die Wärmeerzeugung für das Sportheim übernommen hat, wird in diesem Jahr die alte Flutlichtanlage durch eine moderne LED Flutlichtbeleuchtung ersetzt. Diese soll bei erheblich geringerem Stromverbrauch eine deutlich bessere Ausleuchtung des Spielfeldes erreichen und dadurch die Trainingsbedingungen verbessern. Für das nächste Jahr steht eine Umrüstung der Flutlichtbeleuchtung des Sportplatzes in Alzheim auf dem Programm. Hier kann die Stadt dann von den am Kunstrasenplatz gemachten Erfahrungen profitieren.

Auch in den kommenden Jahren plant die Stadt, durch weitere Maßnahmen den kommunalen CO2 Ausstoß weiter zu senken und damit einhergehend ebenfalls die kommunalen Energiekosten zu senken. Außerdem ist es Ziel der Stadt, die Bürger durch eine weitere Stärkung der Fahrradinfrastruktur und die Errichtung von öffentlichen Ladesäulen auf dem Weg zu einer klimafreundlicheren Mobilität zu unterstützen.

Ansprechpartner: Helge Lippert
Stadtverwaltung Mayen
Klimaschutzmanager
Rathaus Rosengasse
Zimmer 414
Tel: 02651 88-1503
Mail: Helge.Lippert@Mayen.de

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Wirtschaft

Das Unternehmen X-Wood aus Ostbelgien zieht mit seiner Produktionsstätte nach Kall um

Kall, 16.02.2021 – Es tut sich was im Gewerbegebiet 3 in Kall. Die Grundstücke sind so zahlreich veräußert, dass die Gemeinde und die Politik schon über eine Erweiterung diskutieren. Die ersten Gebäude sind fertig oder befinden sich in Bau.

Eines der Unternehmen, das demnächst in Kall ansässig ist und das laut dem Kaller Wirtschaftsförderer Tobias Heinen die größte Fläche im Gewerbegebiet erhalten hat, ist die X-Wood Concept GmbH aus dem ostbelgischen Büllingen. CEO (Geschäftsführer) Michael Schumacher wird mit der kompletten Produktion nach Kall ziehen und dort mittelfristig zehn neue Arbeitsplätze schaffen. Die ersten vier Arbeitsverträge wurden bereits unterzeichnet. Ab 1. Juni wird die Betriebsstätte dort ihre Tätigkeit unter dem Namen X-Cam GmbH aufnehmen.

Kalls Wirtschaftsförderer Tobias Heinen und X-Wood-CEO Michael Schumacher in der Produktionshalle, die noch recht leer ist. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Schumacher nennt zwei wichtige Gründe für den Umzug: Zum einen kommen 90 Prozent der Kunden aus Deutschland. Und der wichtigste Zulieferer von X-Wood sitzt gefühlt nur eine lange Dachlatte entfernt im Gewerbegebiet 2: das Unternehmen Hilger Holz. „Neben den kurzen Wegen ist auch die CO2-Einsparung wichtig“, erklärt der CEO. Überhaupt setzt sich X-Wood für die Umwelt ein. Für jeden Kubikmeter verarbeiteten Holzes werden in Borneo drei neue Bäume gepflanzt. „Wir von der Gemeinde begrüßen dieses nachhaltige Bauen natürlich sehr“, sagt Tobias Heinen.

Eigentlich war sogar eine direkte Nachbarschaft geplant. Michael Schumacher, der im Übrigen nichts mit der Kaller Bauzentrale Schumacher zu tun hat, hatte sogar schon das Grundstück an der Heinkelstrasse gekauft und mit den ersten Arbeiten begonnen. Doch Hilger Holz wuchs trotz des Neubaus weiter über seine neuen Grenzen hinaus und benötigte die Nachbarfläche.

Die Gemeinde Kall konnte weiterhelfen und bot X-Wood ein Grundstück im Gewerbegebiet 3 an. „Wie hier eine Lösung gefunden wurde, war vorbildlich. Das hätte kaum eine Gemeinde so geschafft“, ist Michael Schumacher hocherfreut und ergänzt: „Wir haben nun in einer tollen Gemeinde ein tolles Grundstück.“

4800 Quadratmeter Hallenfläche

Auf dem steht schon die 4800 Quadratmeter große Halle, die zwar noch leer ist, sich aber bald füllen wird, unter anderem mit einer CNC-gesteuerten Abbundanlage, mit der per Computer Holz zugeschnitten wird. Die Schnelligkeit ist kein Wunder, denn Hallenbau ist genau das Metier, in dem X-Wood tätig ist. Sie erstellen aus Holz Konstruktionen für die Hallenproduktion. Man könnte es grob mit der Vorgehensweise eines schwedischen Möbelunternehmens vergleichen – nur eben x-mal größer. „Unsere Produkte kann man definitiv nicht zu Hause alleine zusammenbauen“, so Michael Schumacher lachend.

Aber das Prinzip passt: Bei X-Wood wird der Hallenbau so gut es geht vorbereitet, die einzelnen Produkte werden direkt zur Baustelle geliefert, auf der dann möglichst wenig Arbeitsschritte für den Bau einer Halle nötig sind. „Selbst die passenden Schrauben sind nach den einzelnen Montageschritten abgepackt dabei“, berichtet Schumacher.

Für X-Cam strebt Michael Schumacher außerdem Kooperationen mit hiesigen Zimmereien an. „Die sind wegen begrenzter Flächen oft eingeschränkt und müssen Aufträge ablehnen. Da wollen wir helfen und im Gegenzug kleine Arbeiten abgeben“, beschreibt es Michael Schumacher.

X-Wood wurde 2015 gegründet. „Ich hatte schon immer Interesse am Ingenieurbau und da ist Holz der ideale Werkstoff“, erklärt der X-Wood-CEO. Hilger Holz, damals noch mit Hauptsitz in Schleiden-Broich, wurde nicht nur zum wichtigsten Zulieferer, sondern war beim Bau in Kall für zwei Jahre die größte Hallenkonstruktion, die X-Wood gebaut hat.

Über die Entwicklung im Gewerbegebiet 3 zeigt sich Wirtschaftsförderer Heinen sehr erfreut: „Wir bekommen fast täglich Anfragen nach Gewerbeflächen.“ Trotz der Corona-Pandemie laufe das Gewerbegebiet zügig voll. „Wie unschwer zu erkennen ist, befinden sich zahlreiche Unternehmen bereits im Bau, zahlreiche weitere werden in Kürze beginnen“, so Heinen. Eine Erweiterung, wie die Gemeinde es anstrebt, sei definitiv notwendig.

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Mehr als 25.000 Schülerinnen und Schüler erhalten Lizenzen für die Schulmediathek Educ‘ARTE

Region/Düsseldorf, 15.02.2021 – Die Staatskanzlei teilt mit: Der Bevollmächtigte der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit, Ministerpräsident Armin Laschet, und ARTE Education starten am 15. Februar 2021 eine Kooperation: Damit erhalten rund 25.000 Schülerinnen und Schüler an 26 Schulen in ganz Deutschland Zugang zu Educ’ARTE, der Schulmediathek des europäischen Kultursenders ARTE. Die Lizenzen erlauben es Lernenden und Lehrenden, in den kommenden zwei Jahren auf über 1200 Sendungen für alle Fächer und Klassenstufen zuzugreifen.

Kulturbevollmächtigter Armin Laschet: „Dass junge Menschen in Deutschland wie in Frankreich die Sprache des Nachbarn beherrschen, ist eine überaus wichtige Grundlage für die Freundschaft zwischen unseren Ländern. ‚Deutschland und Frankreich: Gemeinsam Grenzen überwinden‘ ist das Motto, unter das der französische Bildungsminister Jean-Michael Blanquer und ich die deutsch-französische Zusammenarbeit zu Jahresbeginn gestellt haben. Grenzen überwinden gelingt umso besser, je mehr wir einander verstehen.“

Das nutzerfreundlich gestaltete Angebot ermöglicht es sowohl, die Medien zu streamen oder herunterzuladen als auch sie zu bearbeiten und untereinander und innerhalb des Educ‘ARTE Netzwerks mit über 2000 Bildungseinrichtungen europaweit zu teilen. Durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten besteht mit Educ‘ARTE ein Bildungsangebot, das gerade im Kontext der derzeitigen Herausforderungen durch den digitalen Unterricht während der Corona-Pandemie eine große Unterstützung für Schülerinnen und Schüler wie für Lehrkräfte sein kann.

Die Mehrsprachigkeit der Plattform – die Sendungen werden auf Deutsch, Französisch und Englisch sowie mit Untertiteln angeboten – macht den Einsatz vor allem im Sprachunterricht wertvoll. Alle von ARTE Education für diese Kooperation ausgewählten Schulen in Deutschland bieten Französisch als Schulfach an und können somit durch die kreativen und interaktiven Möglichkeiten der Mediathek das Erlernen des Französischen lebendig gestalten, gerade auch da persönliche Begegnungen über Grenzen hinweg derzeit nicht möglich sind. Damit kann Educ’ARTE ein wertvoller Baustein in der Förderung des Französischunterrichts sein, ein Anliegen, das dem deutsch-französischen Kulturbevollmächtigen besonders wichtig ist.

Zum Hintergrund:

Seit 2018 stellt ARTE Education das kostenpflichtige Bildungsprogramm Educ’ARTE Videos für Schülerinnen und Schüler zur Verfügung – im Frühjahr 2020 zu Beginn der Corona-Pandemie vom 16. März bis 31. Juli sogar kostenlos an allen weiterführenden Schulen Deutschlands und Österreichs. Im laufenden Schuljahr erwarb das Land Sachsen-Anhalt eine Landeslizenz für alle weiterführenden Schulen, zunächst befristet finanziert aus Corona-Mitteln für digitale Bildung. Die Initiative des deutsch-französischen Kulturbevollmächtigen zielt nun darauf ab, das Angebot durch die Finanzierung der Lizenzen für eine deutschlandweite Auswahl von 26 Schulen auch in den übrigen Bundesländern stärker zu verankern. In Frankreich ist die Nutzung bereits weit verbreitet: Mehr als 1000 Schulen haben Zugriff auf das mehrsprachige Angebot.

Seit 2019 hat der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, das Amt des deutsch-französischen Kulturbevollmächtigten inne. Dieses Amt geht auf den Elysée-Vertrag von 1963 zurück und trägt der großen Bedeutung der Bildungs- und Kulturbeziehungen in der Zusammenarbeit der beiden Länder Rechnung. Die Kooperation steht in diesem Jahr unter dem Motto „Deutschland und Frankreich: Gemeinsam Grenzen überwinden!“, französisch: „France et Allemagne: ensemble, dépassons les frontières!“

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Gemeinsamer Aufruf in der Corona-Pandemie: Ministerpräsidentin Malu Dreyer, LVU und DGB: „Es kommt auf jede und jeden an!“

Region/Mainz, 15.02.2021 – „Helfen Sie mit, strengen wir uns gemeinsam an, verhalten wir uns auch in den kommenden Wochen rücksichtsvoll. Dann können wir Schritt für Schritt raus aus dem Lockdown. Es kommt auf jede und jeden an.“ Mit diesem gemeinsamen Aufruf wenden sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LVU) und der Bezirk Rheinland-Pfalz-Saarland des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) an die Menschen in die Rheinland-Pfalz.

„Die Bürgerinnen und Bürger im Land leisten ungeheuer viel, um das Corona-Virus einzudämmen. Und wir sehen die Erfolge: Die Zahl der Neuinfektionen verringert sich, bei der Impfquote ist Rheinland-Pfalz bundesweit an der Spitze. Doch damit wir die Gefahr der Mutation eindämmen und die Zahlen der Infektionen weiter zurückdrängen können, ist noch einmal eine gemeinsame Kraftanstrengung nötig. Wenn wir uns alle an die Hygiene- und Kontaktregeln halten, können wir bald weitere Öffnungsschritte wagen“, so die Ministerpräsidentin, die LVU und der DGB.

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Prominente aus ganz Deutschland folgen Dosen-Kunst-mit Stil-Aufruf von Ela Rübenach

Mechernich/Flamershein, 15.02.2021 – Henning Krautmacher von der Kölner Kultband „Höhner“ stellte seine Dose sogar spontan in ihrem Garten fertig. Der Bergdoktor, Hans Sigl, macht mit. Auch die Tatort-Größen Axel Prahl und Klaus J. Behrendt haben schon eine Banderole geschickt. Ebenso der „Wettergott“ Sven Plöger, Thriller-Autor Sebastian Fitzek und die Fußballer vom „1. FC Köln“. Nicht zuletzt haben sich auch Helene Fischer und Horst Lichter als Show- und Kochstars auf dem glänzenden Metall verewigt. Die kreativ gestalteten Kunstwerke stapeln sich bereits. Initiatorin Ela Rübenach ist einfach nur glücklich über so viel Resonanz.

Rock-Legende Udo Lindenberg macht ebenfalls mit bei der Aktion zugunsten der DKMS. Foto: Ela Rübenach/pp/Agentur ProfiPress

Mit einem ungewöhnlichen Aufruf namens „Dosen-Kunst-mit-Stil“ hatte sich 2020 die in Mechernich geborene und aufgewachsene Künstlerin mit einem befreundeten Künstler aus Köln an Prominente in ganz Deutschland gewandt. „Wir möchten kein Geld! Wir wollen Deine Dose!“, schrieb sie in ihrem Brief. Mit ihrer Kunstaktion will sie vor allem die DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) allen in Erinnerung rufen.

Mit guten Wünschen gefüllt

Das Prinzip ist einfach wie hübsch anzuschauen. Mit den von den Prominenten gestalteten und signierten Kunstwerken werden 800-Mililiter-große Konservendosen etikettiert, mit guten Wünschen gefüllt und öffentlich versteigert werden. Mehr als 60 Banderolen sind bereits auf ihren Aufruf hin bei ihr zu Hause eingetrudelt. Auch Lokalmatadore wie Fritz Koenn („der Mark Twain der Eifel“) sowie Volksbarde Heino und seine Frau schickten ihre Werke. Vico Simone und Maurizio Magno, zwei junge Nachwuchsschauspieler aus Satzvey, haben ebenfalls gemalt. Hardy Krüger Junior und seine Frau Alice haben angeboten, mich bei der Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. Außerdem ist sie auf der Suche nach einem englischen Banderolisten, der wohl eher aus Versehen vergessen hatte, seinen Namen anzugeben.

„Über die vielen Geschichten könnte ich jetzt schon ein Buch füllen“, so Rübenach und schmunzelt. So verhallte auch eines Nachmittags wohl mehrmals das Telefon ungehört. „Ich war gerade Wäsche am Aufhängen.“ Als sie reinkam, hörte sie zufällig den Anrufbeantworter ab. „Henning Krautmacher bat um sofortigen Rückruf, er hätte bereits mit der Spachtelmasse angefangen und müsste dringend mit der Dose vorbeikommen, um sie fertigzustellen.“ Gesagt, getan: So werkelten sie kurz darauf gemeinsam im Garten von Ela Rübenach in Flamersheim am großen Werk.

„Wie ein Pit Bull“

Nicht jeder ist ein Künstler vor dem Herrn, das ist auch nicht das, was zählt, sondern das Mitmachen und damit ein klares Signal zu setzen für die Typisierung, um letztlich Menschenleben zu retten. So offenbart auch Sven Plöger, Wettergott, nach Durchsicht der Facebook-Seite, auf der erste Kunstwerke präsentiert wurden, seinen „Schock“ per Mail: „Ich kann ganz gut Meteorologie und Naturwissenschaft und auch im sportlichen Bereich und sogar in Sachen Musikalität und Sprache bin ich nicht immer der letzte in der Schlange. Aber meine künstlerische Begabung liegt – von meiner Kunstlehrerin in Schulzeiten durch eine entsprechende Note nachgewiesen – auf einer Skala zwischen 0 und 10 bei minus 5“, gibt er zu. Der Wetterfachmann ließ sich dennoch nicht ausbremsen, und malte, was er wie seine Westentasche kennt: Sonne und Blitze. „Sie haben alles, was zählt! Herz!“, antwortete Rübenach ihm dankbar, weil er trotz der „Handicaps“ mitmachte.

Wie man erahnen kann, hat die Künstlerin, die auch Mit-Organisatorin der „Ausstellung einheimischer Künstler“ im Mechernicher Gymnasium Am Turmhof bzw. am Rathaus ist, alle Hände voll zu tun mit ihrer Aktion zugunsten der Knochenmarkspenderdatei. „Die gesamte Post und Kommunikation läuft über mich“, so Rübenach. Im Juli 2020 verschickte sie ihre ersten Anfragen an bekannte Persönlichkeiten. Seitdem bleibt sie mit vollem Engagement dabei, schreibt immer wieder neue Adressaten an. Lockerlassen ist nicht ihr Ding. Auch ihr Mann stellte schon schmunzelnd fest: „Du bist wie ein Pit Bull!“

„Damit kann Leben gerettet werden“

Aus gutem Grund: Durch die Versteigerung der Kunstdosen will sie Spenden für die DKMS generieren. Gleichzeitig appelliert sie: „Lasst Euch typisieren. Damit können Leben gerettet werden“, betont Rübenach.

Die Dosen sollen vor der geplanten Versteigerung in Ausstellungen der breiten Öffentlichkeit gezeigt werden. „Deshalb sind wir auf der Suche nach einer Galerie, die diese Kunstdosen präsentiert, eventuell auch online“, so Rübenach. Der Versteigerungstermin werde noch mit der DKMS gemeinsam besprochen. Weitere Informationen auf Facebook und Instagramm unter „DKMS Dosen Kunst Mit Stil“.

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Michels Wohlfühlhotel in Schalkenmehren mit dem “HolidayCheck Special Award 2021” ausgezeichnet

Schalkenmehren, 15.02.2021 – Trotz der aktuellen Umstände wird auch in diesem Jahr wieder die Auszeichnung von HolidayCheck für die beliebtesten Hotels Deutschlands verliehen. Aber da 2020 ein unvergleichbares Jahr wahr, bekommt auch der Award dieses Jahr einen anderen Namen: “HolidayCheck Special Award”.
Ein HolidayCheck Special Award geht dieses Jahr ins GesundLand Vulkaneifel: Michels Wohlfühlhotel in Schalkenmehren darf sich freuen, als zweitbeliebtestes Hotel in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet zu werden! Erst vor Kurzem hatte Gastgeberfamilie Drayer in 30 zusätzliche Betten und den Wellnessbereich mehrere Millionen Euiro investiert.

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Tourismus

Zukünftiger Intendant der Mayener Burgfestspiele unter Vertrag!

Mayen, 15.02.2021 – Es ist besiegelt: Alexander May ist ab dem 01. September 2021 neuer Intendant der Mayener Burgfestspiele! Am vergangenen Mittwoch trafen sich Oberbürgermeister Dirk Meid und der designierte Intendant im Rathaus zur Vertragsunterzeichnung. Der gebürtige Trierer, der mit Ehefrau und zwei kleinen Söhnen in München lebt, beschäftigt sich ab sofort mit den umfangreichen Planungen zu seiner ersten Spielzeit, die er unter dem vielversprechenden Motto „QUERKÖPFE“ präsentieren wird.

Oberbürgermeister Dirk Meid freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Theatermacher, der mit der Region und den Menschen darin bestens vertraut ist und ist überzeugt, dass mit Alexander May die perfekte Wahl für die neue künstlerische Leitung der Mayener Burgfestspiele getroffen wurde. Unter nahezu 70 Bewerbungen für die neu zu besetzende Stelle der Intendanz überzeugte Alexander May mit seinem kreativen und innovativen Konzept.

Das Festspielpublikum kann sich auf einen spannenden Spielplan freuen, der eine Stückauswahl bietet, die mit Sicherheit zu gleich mehreren Theaterbesuchen verführen wird. Neben dem traditionellen Familientheater wird zukünftig auch ein Stück im Angebot sein, das insbesondere Jugendliche zu den Festspielen lockt. Neu wird – unter vielem anderen – auch die Schauspiel-Box sein, die auf kleinstem Raum großes Theater bietet. Musical, Schauspiel, Komödie, Klassiker und ein vielseitiges Extra-Programm sind die perfekten Zutaten für einen Theatersommer, auf den sich das Festspiel-Publikum freuen kann. May für Mayen – passt!

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Moareulen – uhu – Ganz ohne geht es doch wirklich nicht

Gillenfeld, 15.02.2021 – Von Klein bis Groß. Für Überraschungen sind die Gillenfelder Moareulen immer gut. Bei Eifel digital dabei zu sein, war für den KV Moareulen keine Frage. Es gilt die Tradition zu wahren. Und wenn nicht wie in gewohnter Weise, dann auf jeden Fall digital. Ein voller Erfolg! Doch das sollte nicht reichen. Was ist mit den Kids? Der Nachwuchs der Moareulen sollte natürlich nicht leer ausgehen. Nicht lange überlegen mussten Diana Bauer und Anke Thomas als die Frage des Vorstands aufkam. Eigentlich sollten die beiden in diesem Jahr die Leitung der Programmgestaltung des Familienkarnevals übernehmen. Malt, bastelt und fotografiert eure tollsten Karnevalsideen hieß es in einem Aufruf. Als Belohnung für die tollen Kunstwerke gab es eine kleine Überraschung für jeden.

Alle die dem Verein sonst in der Session zur Seite stehen, erhielten ein Überlebenspaket mit närrischen Grüßen. Foto: Dieter Willems

Zu bewundern sind die Werke der kleinen Künstler am Fenster des Florinshof in Gillenfeld. Doch Thomas Schultheis (1. Vorsitzender), bekannt bei seinen Moareulen als echter Vollblutkarnevalist, ließ seine Karnevalsfreunde natürlich nicht leer ausgehen. Alle die dem Verein sonst in der Session zur Seite stehen, erhielten ein Überlebenspaket mit närrischen Grüßen. Thomas Schultheis und der Vorstand des KV Moareulen grüßen alle Gillenfelder Moareulen und alle närrischen Freunde in Nah und Fern mit einem dreifach kräftigen Moareulen uhu. Über eins ist sich der KV Moareulen klar. Das hier war nur ein kurzer Zwischenstopp. Den Karneval lassen wir uns nicht nehmen. Das wissen auch Dieter Nickel und Susanne Rauen, die bereits als Prinzenpaar für die nächste Session in der Warteschleife stehen.