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Bad Münstereifeler Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian: Ein süßer Gruß aus dem Rathaus

Bad Münstereifel, 18.02.2021 – Die Karnevalsession 20 / 21 wurde dieses Jahr leiser gefeiert als sonst, dennoch ließ es sich Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian nicht nehmen einen kleinen Karnevalsgruß über die Sozialen Medien zu senden. Besonders die Karnevalsvereine erleben momentan die wohl ruhigste Session ihrer Vereinsgeschichte. In der Hoffnung, dass die kommende Session 21 / 22 Feierlichkeiten wieder zulässt, wollte sie den Karnevalsvereinen die Wartezeit bis dahin etwas verkürzen.

Hierfür wurde ein süßer Gruß aus dem Rathaus an die Karnevalsvereine versendet, die sich alle herzlichst dafür bedankten.

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Wirtschaft

Kundin der Kreissparkasse Mayen ist beim PS-Sparen erfolgreich

Mayen, 18.02.2021 – Nagelneuer Mini One geht nach Mertloch. Lydia Gärtner aus Mertloch staunte nicht schlecht, als sie von ihrer KSK-Kundenberaterin kürzlich die freudige Botschaft übermittelt bekam, sie habe mit einem ihrer Lose beim PS-Sparen der Sparkassen ein nagelneues Auto gewonnen. „Ein Gewinn, denn wir eher selten übergeben dürfen“, freute sich KSK-Kundenberaterin Alexandra Ring gemeinsam mit der Gewinnerin und deren Ehemann Hans Gärtner bei der offiziellen Gewinnübergabe vor dem BeratungsCenter in der St.-Veit-Str. in Mayen.

Gemeinsam mit KSK-Filialleiter Klaus Wermes gratulierte Alexandra Ring der glücklichen Gewinnerin zu ihrem Gewinn und übergab offiziell den Schlüssel zum neuen Fahrzeug.

„Beim PS-Sparen kann man bereits mit der Investition kleiner Beträge regelmäßig sparen und zusätzlich mit etwas Glück gewinnen“, erklärt Kundenberaterin Alexandra Ring den Gedanken des PS-Sparens. „Denn schon mit fünf Euro im Monat ist man dabei – vier Euro davon werden gespart und mit einem Euro nimmt man an der PS-Lotterie mit der Chance auf tolle Gewinne teil“, ergänzt KSK-Filialleiter Klaus Wermes.

Neben dem Spargedanken steht beim PS-Sparen aber auch der soziale Aspekt im Vordergrund, denn von jedem Los werden auch 25 Cent zur Förderung sozialer und gemeinnützige Projekte der Region eingesetzt, die regelmäßig in Form von Spenden ausgeschüttet werden.

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Ovaler Tisch beschließt konzertiertes Vorgehen zur Stärkung der dualen Ausbildung im Ausbildungsjahr 2021/22

Region/Mainz, 18.02.2021 – „Die Corona-Pandemie belastet alle Bereiche des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens. Auch der Ausbildungsmarkt bleibt von den Folgen der Pandemie nicht verschont“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Rahmen der Sitzung des Ovalen Tisches. Der Ausbildungsmarkt in Rheinland-Pfalz sei jedoch besser durch das erste Corona-Jahr gekommen als im Bundesdurchschnitt. Während die Zahl der eingetragenen Ausbildungsverhältnisse bundesweit um 11 Prozent gesunken ist, liege der Wert für Rheinland-Pfalz bei nur 8,2 Prozent. Die Ministerpräsidentin hob die Leistungen des Ovalen Tisches in den vergangenen Jahren hervor. Es sei gelungen, mit allen Partnern eine Reihe von Initiativen zu starten, um den Ausbildungsmarkt in Rheinland-Pfalz voranzubringen. „Ich freue mich sehr, dass wir heute ein konzertiertes Vorgehen aller Partner zur Stärkung der dualen Ausbildung im Ausbildungsjahr 2021/22 beschließen können“, so die Ministerpräsidentin.

„Auch während der Corona-Pandemie benötigen Unternehmen Nachwuchs- und Fachkräfte und junge Menschen suchen nach einer beruflichen Perspektive. Die Entwicklung des Ausbildungsmarktes ist in diesem Jahr allerdings schwer abzuschätzen. Ausgehend von den Erfahrungen der letzten Monate haben sich die Partner des Ovalen Tisches auf eine Reihe von Ansatzpunkten verständigt, die in Abhängigkeit des Infektionsgeschehens sowie der Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt bei Bedarf kurzfristig herangezogen werden können. Mit dieser vorausschauenden Vorgehensweise wollen wir sowohl Ausbildungsbetriebe als auch ausbildungsinteressierte Jugendliche unterstützen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Dietmar Muscheid, Bezirksvorsitzender DGB Rheinland-Pfalz/Saarland ergänzte: „Die Corona-Pandemie hat dem Ausbildungsmarkt kräftig zugesetzt, der Rückgang an neuabgeschlossenen Ausbildungsverträgen beträgt mehr als acht Prozent. Diese Entwicklung fällt in eine Zeit, in der die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe über die vergangenen Jahre ohnehin kontinuierlich abgenommen hat. Die Herausforderungen der ökologischen und digitalen Transformation werden wir aber nur mit gut ausgebildeten Fachkräften meistern können. Von der Ausbildung profitieren also am Ende alle Betriebe – ob sie selbst ausbilden oder nicht. Deshalb braucht es jetzt auch eine gemeinsame Kraftanstrengung aller Betriebe, um die Ausbildung zu stärken.“

Der Präsident der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LVU), Dr. Gerhard F. Braun, sagte dazu: „Es bleibt unsere gemeinsame Aufgabe, die berufliche mit der akademischen Bildung gleichzustellen. Dafür braucht es eine verstärkte Werbung für die entsprechenden Berufsbilder, eine gute Wirtschaftslage für die Unternehmen und eine zielgerichtete Berufsberatung. Praktika spielen hierbei eine wichtige Rolle. Durch die Pandemie ist aber vielen jungen Menschen der Einblick in die Arbeitswelt verwehrt geblieben. Diese verpassten Möglichkeiten wollen wir gemeinsam durch passgenaue Lösungen ausgleichen. Corona darf nicht zum Chancenkiller einer ganzen Generation werden. Die Unternehmen brauchen weiterhin gut ausgebildete Fachkräfte.“

Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt führte aus: „Die Ausbildung ist und bleibt elementar für die Zukunft der jungen Menschen sowie für die Wirtschaftskraft der Betriebe. Die Stärkung der Ausbildung auf allen Ebenen ist deshalb ein zentrales Anliegen der Landesregierung. Zur Stärkung des Ausbildungsgeschehens setzen wir die Coaches für betriebliche Ausbildung im Handwerk und Hotel- und Gaststättenbereich auf hohem Niveau fort.“ 24 Coaches seien landesweit aktiv und haben im vergangenen Jahr 1.559 Jugendliche in Ausbildung gebracht. „Sie sind ein wichtiges Projekt, um junge Menschen und Betriebe für eine passende Ausbildung zusammen zu bringen“, so Schmitt. Erfreulich sei auch, dass die Betriebe im Land weiter eine hohe Ausbildungsbereitschaft zeigten. Viele Jugendliche zögerten derzeit aufgrund der unsicheren Lage auf dem Arbeitsmarkt, sich für eine Ausbildung zu entscheiden. Schmitt wies darauf hin, dass der Fachkräftebedarf in vielen Branchen trotz Pandemiefolgen hoch sei, und motivierte junge Menschen, sich für eine Ausbildung zu entscheiden. Schmitt wies zudem darauf hin, dass auch das Landeszuschussprogramm für Betriebe, die Auszubildende aus Insolvenzbetrieben übernehmen, fortgesetzt wird. Es sei eine wichtige Säule zur Ausbildungssicherung gerade in der derzeitigen Situation.

Peter Adrian, Präsident der IHK Trier ergänzte: „Die Corona-Pandemie hat die Ausbildung und auch die Berufsorientierung stark beeinflusst. Durch den Einsatz neuer, digitaler Formate konnte zwar ein noch stärkerer Einbruch der Ausbildungszahlen verhindert werden. Nun müssen wir aber gemeinsam weiter alles daransetzen, die Unternehmen in Rheinland-Pfalz bei der Besetzung von freien Ausbildungsplätzen zu unterstützen. Ansonsten droht die Corona-Krise nahtlos in eine Fachkräfte-Krise überzugehen.“

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Transportieren künftig Drohnen Gewebeproben zum Labor?

Aachen, 18.02.2021 – Die Stadt Aachen, das Institut für Flugsystemdynamik der RWTH Aachen, die flyXdrive GmbH und die Droniq GmbH kooperieren im europäischen Innovationsprojekt SAFIR-med – „Safe and Flexible Integration of Advanced U-Space Service for Medical Air Mobility“. Das aktuell gestartete Projekt ist in der Urban Air Mobility Initiative der MAHHL-Städte (Maastricht, Aachen, Hasselt, Heerlen und Lüttich) angesiedelt. Ziel ist, unbemannte Flugsysteme (UAVs) zum Transport medizinischer Güter zwischen Krankenhäusern in der Euregio Maas-Rhein einzusetzen und so das System der Gesundheitsversorgung zu unterstützen.

Transport von eiligen Gütern

Unbemannte Flugsysteme entwickeln sich zu einer vielversprechenden Lösung für den schnellen und zuverlässigen Transport von medizinischen Gütern. Im Vergleich zu bodengebundenen Transportmöglichkeiten, punkten sie mit einer höheren Effizienz. Verspätungen aufgrund von Staus oder Umleitungen scheiden hier aus. Medizinische Güter wie Blutkonserven und Gewebeproben, bei denen der Transport mitunter sehr zeitkritisch ist, lassen sich via Drohne daher schneller und mit einer höheren Pünktlichkeit liefern.

Notfallversorgung über Ländergrenzen

Im Rahmen des Innovationsprojekts SAFIR-med sollen nun die Voraussetzungen erforscht werden, unter denen eine schnelle, sichere und effiziente Notfallversorgung auch über Ländergrenzen zur lebensrettenden Routine werden kann. Daher untersuchen RWTH und flyXdrive, wie unbemannte Luftfahrzeuge auch in schwierigen Wetterbedingungen bei Tag und Nacht vollständig automatisiert über größere Entfernungen sicher und zuverlässig fliegen können. In Zusammenarbeit mit den Luftfahrtbehörden aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien werden die Flugsysteme und deren Flugrouten so angepasst, dass alle europäischen und nationalen Vorgaben bezüglich Sicherheit, Privatsphäre und Umweltschutz erfüllt werden.

Alle Flüge in der MAHHL-Region werden dabei – teilweise mit Unterstützung von den Partnern aus Belgien und den Niederlanden – kontinuierlich von der Frankfurter Droniq GmbH überwacht. Möglich macht das die Nutzung des Droniq UTM, eines Verkehrsmanagementsystems für Drohnen, das den Piloten am Boden mit einem kombinierten Luftlagebild aus bemannten und unbemannten Luftfahrzeugen versorgt. Bei der Durchführung der Demonstration ist so sichergestellt, dass es zu keiner Gefährdung von Flugzeugen oder Hubschraubern durch die unbemannten Flugsysteme kommt. Außerhalb von Deutschland wird ein entsprechender Ablauf mit weiteren Projektpartnern aus den Niederlanden und Belgien über Ländergrenzen hinaus sichergestellt.

Bürgerlabor OecherLab

Die Stadt Aachen wird die Projektinhalte im neu eröffnenden Bürgerlabor OecherLab vorstellen. In Veranstaltungen sollen unter anderem die Potenziale diskutiert, aber auch Themen wie der Schutz der Privatsphäre, die sich aus dem Flugbetrieb ergeben, beleuchtet werden. Als Koordinatorin der UAM-MAHHL-Initiative kümmert sich die Stadt Aachen auch um den erforderlichen Austausch zwischen den für die Demonstration ausgewählten Krankenhäusern, nämlich der Uniklinik RWTH Aachen, dem Medical Center Zuyderland in Heerlen und dem Maastricht University Medical Center.

SAFIR-med bringt die euregionale Urban Air Mobility Initiative weiter voran

SAFIR-med fügt sich in die von der Stadt Aachen koordinierten Aktivitäten zur Urban Air Mobility Initiative der MAHHL-Städte ein, in der Anwendungen unbemannter Flugsysteme bis hin zu Lufttaxis für die Bürger*innen der Euregio Maas-Rhein konzipiert und demonstriert werden. Der medizinische Anwendungsfall steht dabei seit Beginn im Fokus. Erfolgreich wurden bereits Projekte zum grenzüberschreitenden Such- und Rettungsflug (GrenzFlug) sowie zum AED-Transport in Notfällen (RescueCopter) durchgeführt.

SAFIR-med

Projektpartner sind: Stadt Aachen, Institut für Flugsystemdynamik der RWTH Aachen, flyXdrive, Droniq, Future Needs Management Consulting, Skeyes, Unifly, AgentFly Technologies, Hellenic U-Space Institute, SkeyDrone, NSX, INVOLI, MAVlab der TU Delft, HyFly, SABCA und EHang. Das Konsortium wird von dem belgischen Unternehmen ‚Helicus‘ koordiniert. Das Projekt wird Rahmen von ‚Horizont 2020‘, dem Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union unter dem Fördervertrag Nr. 101017701 im Förderaufruf „SESAR-VLD2-03-2020: U-space capabilities and services to enable Urban Air Mobility“ finanziert.

Weitere Informationen und Neuigkeiten zum Projekt gibt es im Internet unter www.safir-med.eu .

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Tourismus

Der Zincoli-Kamin in Stolberg-Münsterbusch soll als Landmarke und Leuchtturmprojekt entwickelt werden

Stolberg, 18.02.2021 – Die Kupferstadt Stolberg plant, den weithin sichtbaren Zincoli-Kamin in Münsterbusch als Zeugnis der Vergangenheit und als einen Ort der Identifikation mit der Industriegeschichte der Stadt zu erhalten und zu inszenieren. Zudem soll der den Kamin umgebende Freiraum auf dem Zincoli-Gelände als Gewerbegebiet entwickelt und attraktiv gestaltet werden.

Deswegen hat die Stadt Ende letzten Jahres ein Planungswettbewerb europaweit ausgelobt, betreut vom Büro ISR aus Düsseldorf. Zehn Teams aus Architekten, Freiraumplanern und Künstlern haben sich an dem Wettbewerb beteiligt und ihre Entwurfsideen für den Kamin und den umgebenden Freiraum eingereicht. Das mit renommierten Fachplanern der verschiedenen Disziplinen und Fachleuten der Verwaltung besetzte Preisgericht hat am 27.01.2021 getagt und einen Sieger ermittelt:

Der erste Preis geht an das Studio MRA (Architekt Manuel Rausch) aus Ostfildern mit Stefan Link aus Leinfelden-Echterdingen und Jochen Damian Fischer. Das Studio MRA hat mit einer künstlerisch und gestalterisch überzeugenden Idee gewonnen. Der Entwurf des Studios MRA sieht vor, in einer Achse des Kamins Grünflächen mit hoher Aufenthaltsqualität einzurichten. Von der Mauerstraße bis zum Zinkhütter Hof können sich die Menschen sich in attraktiven Flächen, die zum Verweilen einladen, bewegen. Der Kamin soll in jede Himmelsrichtung jeweils mit einem Fenster versehen werden, die nachts weithin sichtbar beleuchtet werden. Auch der Kamininnenraum wird betretbar und durch ein interessantes Beleuchtungskonzept erlebbar sein. Insgesamt entsteht so in unmittelbarer Nähe des Dienstleistungszentrums eine attraktive Fläche für innovative Unternehmen, die sich in diesem Bereich in einem produktiven Arbeitsumfeld ansiedeln können.

Wie geht es jetzt weiter? Nachdem die Entscheidung durch die politischen Gremien gelaufen ist, beginnen die Planungen zum Bau und zur Vermarktung der Grundstücke. Die Kupferstadt Stolberg geht davon aus, dass sie Anfang nächsten Jahres Planungsrecht hat und mit der Vermarktung beginnen kann. Voraussichtlich in 2023 können die Unternehmen, die ein Grundstück erworben haben, mit dem Bau beginnen. Darüber hinaus wird die Stadt entsprechende Fördermittel aus dem Programm „Heimat-Zeugnis“ des Landes NRW für die Inszenierung des Kamins beantragen.

Eine Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten soll vor Ort in den Räumlichkeiten des Zinkhütter Hofes stattfinden, sobald die aktuelle Corona-Lage Veranstaltungen dieser Art wieder zulässt.

Der nordwestliche Stadtteil Münsterbusch ist seit dem frühen 19. Jahrhundert industriell geprägt und hat sich erst später zum Wohnstandort entwickelt. Hier befindet sich das sogenannte Zincoli-Gelände. Auf den heute brachliegenden Flächen wurde früher Zink verarbeitet und Messing hergestellt, heute verweist nur noch der mit ca. 80 Metern Höhe imposante Schornstein, der der Ableitung giftiger Rauchgase diente, auf die frühere Nutzung des Geländes.

Direkt angrenzend befindet sich der seit 1996 als Museum genutzte Zinkhütter Hof, ein architektonisches Ensemble aus der Zeit der Industrialisierung. Die Gebäude der ehemaligen Glashütte sind umfassend und hochwertig zum „Museum für Industrie-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte“ umgestaltet worden.

Der ZINCOLI-Kamin ist einer der letzten seiner Art in Stolberg und symbolisiert weithin sichtbar als Identifikationspunkt die Geschichte dieses Ortes, das industrielle Erbe und damit auch die Geschichte der Menschen vor Ort. Bereits heute ist er ein (über-) regionaler „Leuchtturm“, der nun als Heimatzeugnis in angemessener Form seine historische Bedeutung an weitere Generationen vermitteln soll.

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Knotenpunkt für den Klimaschutz – AWB Ahrweiler startet mit KlimaHub neues Umwelt-Projekt

Ahrweiler, 18.02.2021 – Mit dem Projekt KlimaHub startet der Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises (AWB) eine weitere Aktion zum Klimaschutz im Kreis und erweitert damit das bereits umfangreiche Lernangebot der Umweltlernschule+ (ULS). Das Projekt soll durch Öffentlichkeitsarbeit zu mehr Nachhaltigkeit durch Abfallvermeidung, Recycling und Kreislaufwirtschaft anregen und zum Netzwerken einladen. Die Webseite des KlimaHub ist seit Mitte Februar unter www.klimahub.de erreichbar.

Der KlimaHub dient als Knotenpunkt, an dem sich Akteure aus allen Bereichen zu einem bestimmten Thema virtuell, aber auch real begegnen und austauschen können. Die Umweltlernschule+ des AWB in Niederzissen bietet dazu die besten Chancen, als „Hub“, also Basis, zu dienen – sowohl durch die baulichen Gegebenheiten als auch durch ihre bisherige thematische Verknüpfung in den Bereichen Abfall, erneuerbare Energien und Holzwirtschaft. Sie ist die zentrale Begegnungsstätte zur Fortbildung und Vernetzung des AWB. Daneben bleiben die Angebote der ULS mit ihrem Fokus auf Kinder im Kindergarten bis zu Jugendlichen der Oberstufe weiterhin bestehen.

„Klima ist eines der wichtigsten umwelt- und gesellschaftspolitischen Themen“, so Sascha Hurtenbach, Werkleiter des AWB, und Landrat Dr. Jürgen Pföhler. „Hierzu gehört insbesondere auch eine ressourcensparende Abfallvermeidung. Deshalb wollen wir die Bürgerinnen und Bürger sensibilisieren, aufklären und zum Mitmachen motivieren. Dazu soll der KlimaHub des AWB ab sofort beitragen.“

Wer sich zum Beispiel den Veränderungen des Klimas stellen möchte, der kann ganz neu die #klimafit-Kurse der Kreis-Volkshochschule Ahrweiler besuchen. Sie sind das erste KlimaHub-Projekt und starten am 23. März. Pandemiebedingt findet der Kurs zunächst noch virtuell statt. Sobald wie möglich soll er aber in Präsenz vor Ort in der Umweltlernschule durchgeführt werden. Hier treffen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Gleichgesinnte, mit denen sie wiederum weitere Initiativen starten können.

Weitere Informationen gibt es online auf www.klimahub.de und telefonisch beim Abfallwirtschaftsbetrieb unter 02641/975-222 oder unter -444.

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SARS-CoV-2: Nordrhein-Westfalen ermittelt als erstes Bundesland tatsächliche Verbreitung von Virusmutationen

Region/Düsseldorf, 18.02.2021 – Repräsentative Auswertung von knapp 1.000 positiven SARS-CoV-2 Proben am Universitätsklinikum Münster. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: Die vom Land mit 200.000 Euro geförderte Studie „Molekulare Surveillance von SARS-CoV-2-Varianten in NRW“ am Universitätsklinikum Münster liefert erstmals Ergebnisse zur tatsächlichen Verbreitung von Virusmutationen. Die Gesamtgenomsequenzierung von 933 positiven Patientenproben (Stichtag: 27. Januar 2021) ergab, dass davon rund 9 Prozent auf besorgniserregende Virusvarianten (variants of concern, VOC) zurückzuführen sind. Dabei handelt es sich überwiegend um die Variante B.1.1.7, die sich in Großbritannien rasch verbreitet hat. Die Variante P.1, die sich vor allem in Südamerika verbreitet, ist in Nordrhein-Westfalen bisher nicht gefunden worden.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt: „Nordrhein-Westfalen nimmt damit eine Vorreiterrolle in der molekularen Surveillance ein. Die Studie liefert erstmalig einen repräsentativen Überblick zur Verbreitung von Virusvarianten. Typisch für das Virus: Dort, wo viele Menschen aufeinandertreffen und die Bevölkerungsdichte hoch ist, verbreitet sich das Virus schneller – egal ob Mutation oder die uns bekannte Variante. Wichtig ist aber auch: Sobald auch nur ein Verdacht auf eine Mutation vorliegt, werden die Fälle in den Gesundheitsämtern prioritär bearbeitet.“

Die 933 SARS-CoV-2 positiven Patientenproben verteilen sich weitgehend repräsentativ über die 53 Kreise und wurden unter besonderer Berücksichtigung der Grenzregion zu den Niederlanden gesammelt und anschließend sequenziert. Rund zwei Drittel der Kreise haben die für die Repräsentativität gewünschte Anzahl von Proben (5-6 Proben pro 100.000 Einwohner) erreicht. Die niedrigeren Probenzahlen aus den übrigen Kreisen sind zum Teil durch die geringen Fallzahlen zu erklären. Insgesamt wurde ein Drittel aller am 27. Januar 2021 vorliegenden positiven Proben in Nordrhein-Westfalen der Studie zugeführt.

Davon konnten bisher 874 Proben aus 50 Kreisen sequenziert werden; nur bei wenigen dieser Proben war – bedingt durch eine zu geringe Viruslast – in der Ausgangsprobe kein Ergebnis messbar. Es wurden 60 verschiedene Varianten gefunden, darunter die sogenannte britische SARS-CoV-2 Variante (B.1.1.7) in 73 Proben und die südafrikanische Variante (B.1.351) in fünf Proben. Die Daten zeigen zudem, dass die Virusmutanten eher in den Ballungsräumen auftreten. Ländliche Regionen, auch die Grenzregion zu den Niederlanden, sind weniger betroffen.

„Unsere Daten deuten darauf hin, dass die VOCs weniger über die grenznahen Regionen als vielmehr durch überregionale Mobilität hinein in die Ballungsräume getragen werden“, erklärt Prof. Alexander Mellmann, Direktor des Instituts für Hygiene am Universitätsklinikum Münster und Leiter der Studie. Näheres zu den Ergebnissen ist der Anlage zu entnehmen.

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Tourismus

Den nächsten Urlaub in Deutschland planen: Broschüren und Flyer bei der Stadt Mayen online bestellen oder downloaden

Mayen, 18.02.2021 – Auch wenn die Pandemielage noch keinen Urlaub ermöglicht, für Planungen ist es nie zu früh und Urlaub in Deutschland ist gerade aktuell beliebter denn je. Deswegen bietet auch die Tourist-Information der Stadt Mayen bereits jetzt ihren Informations- und Beratungsservice – natürlich kontaktlos und damit Corona-konform.

Wer Lust hat, in der Region Urlaub bzw. Tagesausflüge zu machen, kann sich bereits heute unter www.mayen.de/Touristinfo kostenlos Flyer und Broschüren bestellen oder herunterzuladen. Dort findet man den Link zur „Prospektbestellung“ und kann sich ganz bequem von Zuhause aus informieren. Entweder man lädt sich die Flyer und Broschüren direkt als PDF-Dateien herunter, oder man bestellt sie bei der Tourist-Information.

Stadtplan, Flyer zu den Museen, Traumpfade und Traumpfädchen Übersichtskarten und weitere Prospekte stehen zur Auswahl. Auch zu den Sehenswürdigkeiten rund um Mayen gibt es diverse Informationen, um eine Eifel-Tour zu planen.

Auch für Unterkunftsanfragen und Tipps zu Aktivitäten in der Region steht die Tourist-Information per Telefon unter 02651-903004 und per E-Mail an touristinfo@mayenzeit.de zur Verfügung.

Auf der Homepage www.mayen.de findet man in der Rubrik „Kultur und Tourismus“ und danach „Tourist-Info“ ein Formular zur Onlinebestellung von Prospekten.

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Fahrdienst zum Impfen nach Marmagen

Kommern/Gehn/Marmagen, 18.02.2021 – Rolf Jaeck, Ortsbürgermeister von Kommern und Gehn, bietet allen Mitbürgern, welche einen Impftermin in Marmagen haben und für die es problematisch ist, dorthin zu kommen, einen Fahrdienst an.

Wer diesen Service in Anspruch nehmen möchte, kann sich mit ihm in Verbindung setzen: Telefon 02443-6188, Handy-Nr. 0178/7646182 oder E-Mail an rolf-jaeck@web.de.

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Start der Kampagne „Deutschland erkennt Sepsis“ Patienten-Beauftragte übernimmt Schirmherrschaft

Region/Berlin, 18.02.2021 – Mit rund 75.000 Todesfällen pro Jahr ist die Sepsis, allgemein als Blutvergiftung bekannt, die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Trotzdem wird sie oft zu spät erkannt. „Die Symptome einer Sepsis frühzeitig zu erkennen und richtig einzuordnen, ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung. Die Aufklärungskampagne des Aktionsbündnisses Patientensicherheit und seiner Partnerorganisationen halte ich für außerordentlich wichtig, sie kann ganz konkret Leben retten. Daher übernehme ich gern die Schirmherrschaft“, erklärt die Patientenbeauftragte der Bundesregierung Prof. Dr. Claudia Schmidtke anlässlich des Starts der Kampagne.

Bei einer Sepsis kommt es zu einer Überreaktion des Immunsystems auf eine Infektion, ursächlich sind meist Bakterien. Das Immunsystem bekämpft nicht nur die Erreger, sondern schädigt auch den Körper selbst. Innerhalb von Stunden können Kreislaufschock, Multiorganversagen und auch der Tod eintreten. Die Sepsis-Stiftung hat zudem kürzlich darauf hingewiesen, dass auch Patientinnen und Patienten mit einem schweren COVID-19-Krankheitsverlauf häufig von einer Sepsis betroffen sind. Die Symptome einer Sepsis ähneln häufig einem grippalen Infekt, daher wird sie oft nicht sofort erkannt. Patienten klagen beispielsweise über Unwohlsein, Abgeschlagenheit, ein starkes Krankheitsgefühl, Kurzatmigkeit oder Luftnot, Verwirrtheit, Schüttelfrost oder hohes Fieber. Auch junge, eigentlich gesunde Menschen erkranken in nicht unerheblicher Zahl.

„Jeder zweiter Sepsis-Fall tritt außerhalb des Krankenhauses auf. Es ist daher insbesondere vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie notwendig, das Bewusstsein für die Sepsis und ihre Warnzeichen in der Bevölkerung, aber auch beim medizinischen Fachpersonal weiter zu schärfen. Die Aufklärungskampagne kommt daher genau zur richtigen Zeit. Sie macht deutlich, worauf Patientinnen und Patienten achten sollen und dass sie bei Verdacht auf eine Sepsis unverzüglich medizinische Hilfe in Anspruch nehmen müssen“, betont die Patientenbeauftragte.

Die Kampagne „Deutschland erkennt Sepsis“ wurde vom Aktionsbündnis Patientensicherheit gemeinsam mit der Sepsis-Stiftung, dem Sepsisdialog und der Deutschen Sepsis-Hilfe ins Leben gerufen. Ziel ist es, das Wissen über Sepsis und ihre Symptome in der Bevölkerung und bei medizinischem Personal zu verbessern. Weitere Informationen und konkrete Handlungsempfehlungen für Patientinnen und Patienten sowie Angehörige der Gesundheitsberufe stehen hier zur Verfügung: www.deutschland-erkennt-sepsis.de.