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Kindergarten-Fachberaterinnen für Dahlem, Kall, Nettersheim und Zülpich wurden durch Corona ausgebremst

Kall, 15.03.2021 – Als vor anderthalb Jahren Sabrina Kiel und Laura Lorse als Fachberaterinnen für Kindergärten in Trägerschaft der Gemeinden Dahlem, Kall, Nettersheim und der Stadt Zülpich ihre interkommunale Arbeit aufnahmen, hatten die beiden große Pläne. „Wir hatten uns ein halbes Jahr eingearbeitet – und dann kam Corona“, berichtet Sabrina Kiel nun.

Die Arbeit der beiden Ansprechpartnerinnen für die Kitas in der Trägerschaft der vier Kommunen basiert üblicherweise auf persönlichen Besuchen und Beratungsgesprächen und musste sich nun größtenteils auf Telefon- oder E-Mail-Kontakt beschränken. Ein Ziel hatten sie bis zum ersten Lockdown aber erreicht: Sie hatten alle 22 Kindergärten besucht, meist sogar gemeinsam, obwohl sie sich die Kommunen aufgeteilt haben: Sabrina Kiel ist für die elf Kitas in Nettersheim und Zülpich zuständig und Laura Lorse für die elf Einrichtungen in Dahlem und Kall. Vor Ort konnten sie auch ihren bereits Ende 2019 entwickelten Konzeptionsleitfaden vorstellen.

Doch auch wenn Termine vor Ort in den Einrichtungen seitdem seltener wurden, hatten die beiden Fachberaterinnen genug zu tun. Direkt im ersten Lockdown wurden zahlreiche Ideen und Hilfestellungen entwickelt, unter anderem zur Raumgestaltung und Raumnutzung sowie zur Einbindung der Eltern. Denn plötzlich waren Lösungen gefragt, etwa wie die Räume in der Notbetreuung genutzt oder wie die Kinder unter Einhaltung strenger Hygieneregeln betreut werden können. Auch die Elternarbeit, also die gezielte Einbindung der Eltern in den Kindergartenalltag, sollte nach wie vor erfolgen. „Wir haben viel Qualitätsmanagement betrieben, geschaut, wie die Einrichtungen mit unserem Leitfaden zurechtkommen und Fortbildungsmaßnahmen angeboten.

Während der Lockdowns haben sich Kiel und Lorse auch der Sorgen und Nöte der Kitas angenommen. „Einige Mitarbeiter hatten Angst, dem Virus ausgeliefert zu sein“, berichtet Sabrina Kiel. Die Fachberaterinnen gaben zudem Tipps, wie die Fachempfehlungen der Landesregierung umzusetzen sind. „Das war natürlich viel Theorie“, sagt Lorse, „und in jeder Einrichtung auch ganz individuell umzusetzen.“ Aber man habe auch viel durch die Betreuung auf Distanz gelernt. „Die Mitarbeiter sind sehr kreativ geworden, um den Kontakt zu den Kindern und Eltern zu halten“, erklärt Lorse. Neben dem herkömmlichen Telefon- und E-Mail-Verkehr gab es gewisse Highlights, etwa Online-Yoga oder Materialpakete per Post. „Manche dieser Kommunikationswege sollen auch nach dem Lockdown fortgeführt werden, etwa E-Mail-Verteiler.“

Kinderschutz als ein Schwerpunktthema

Die beiden Fachberaterinnen widmen sich derzeit auch verstärkt dem Thema Kinderschutz. Kiel und Lorse sind zertifizierte Kinderschutzfachkräfte und geben ihr Wissen nun delegierend an die Kindergärten weiter. „Es geht darum, dass in den Einrichtungen mögliche Kindeswohlgefährdungen wahrgenommen werden, aber auch um die gesetzliche Thematik“, erklärt Sabrina Kiel. Kinderschutz muss heute in einer Kindergartenkonzeption verankert sein. „Man geht davon aus, dass jedes zehnte Kind eine Missbrauchserfahrung hat, sei es psychisch, physisch oder sexuell. Das macht statistisch dann zwei Kinder pro Gruppe“, beschreibt es die Fachberaterin.

Wie die Einrichtungen selbst, hoffen auch die beiden Fachberaterinnen, dass der Lockdown möglichst bald ein Ende hat. „Wir freuen uns auf Normalität und Alltag, insbesondere auf die persönlichen Kontakte zu Kindern, Mitarbeitern und Eltern“, sagt Laura Lorse. Die beiden vermuten, dass einige Kitas nach der langen Pause eventuell als Team wieder zusammenwachsen müssen. „Da stehen wir als Ansprechpartner mit Teambuilding-Maßnahmen zur Verfügung“, verspricht Sabrina Kiel.

Und dann soll auch endlich das stattfinden, was ebenfalls als einer der Themenschwerpunkte ihrer Arbeit vorgesehen war: die interkommunale Zusammenarbeit der vier Kommunen. „Arbeitskreise mit 25 Leuten konnten in letzter Zeit einfach nicht stattfinden“, erklärt Sabrina Kiel.

Rückblickend ziehen die beiden Fachberaterinnen ein durchaus positives Fazit ihrer nun anderthalbjährigen Tätigkeit. „Wir haben trotz Lockdown viel geschafft“, meint Laura Lorse und Sabrina Kiel ergänzt: „Es lief nur eben anders als gedacht, hier war Kreativität gefragt.“

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1000 zusätzliche Impfdosen für über 80-Jährige in StädteRegion Aachen – Jetzt Termin vereinbaren oder umbuchen

StädteRegion Aachen, 15.03.2021 – Diese Woche werden zusätzliche Impfdosen für Menschen erwartet, die älter als 80 Jahre sind. Deshalb werden auf dem Terminbuchungsportal der Kassenärztlichen Vereinigung zusätzliche Termine angeboten. Terminbuchungen sind sowohl online (www.116117.de) als auch telefonisch (0800/116 117-01) möglich. Wer seinen Impftermin vorziehen möchte, sollte ebenfalls die 0800/116117-01 anrufen und einen früheren Termin buchen!

Für Anrufer aus dem benachbarten Ausland wurde eine eigene Telefonnummer eingerichtet (+49 203/7140 9090).

Bei der jeweiligen Buchung bekommt man automatisch einen Termin für die Zweitimpfung im Abstand von drei Wochen. Eine Terminvereinbarung für diese Gruppe ist weder bei Stadt oder StädteRegion Aachen noch im Impfzentrum möglich! Die Altersgruppe der über 70-jährigen Menschen kann aktuell noch keine Termine buchen. Sobald dies möglich ist, werden die Krisenstäbe darüber informieren.

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Erster digitaler Skatecontest der Mobilen Jugendarbeit Eschweiler

Eschweiler, 15.03.2021 – Seit vielen Jahren organisiert die Mobile Jugendarbeit des Jugendamtes der Stadt Eschweiler regelmäßig einen Skatecontest auf dem Skatepark an der Indestraße. Der geplante Contest im September 2020 musste leider abgesagt werden, da derartige Veranstaltungen aufgrund der Coronaschutzverordnung des Landes NRW nicht möglich waren.

Die Nutzerinnen und Nutzer des Skateparks haben bei den Mitarbeitern der Mobilen Jugendarbeit mehrfach den Wunsch nach einem Skatecontest geäußert. Da aktuell eine derartige Veranstaltung in Präsenz nicht stattfinden kann, hat die Mobile Jugendarbeit, gemeinsam mit den jugendlichen Nutzerinnen und Nutzern der Skateanlage, einen digitalen Skatecontest für den gesamten April geplant.

Der digitale Skatecontest startet am 01. April 2021 ab 08:00 Uhr und endet am 30. April 2021 um 14:00 Uhr.

Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren können folgendermaßen am digitalen Contest teilnehmen:
Die Skaterin oder der Skater filmt sich selbst bzw. lässt sich filmen und beginnt die Videoaufzeichnung, indem sie oder er den Namen und das Alter in die Kamera sagt. Anschließend zeigt die Teilnehmerin oder der Teilnehmer den sogenannten „Best Trick“ auf dem Skatepark Eschweiler. Per WhatsApp wird das fertige Video an die Mitarbeiterin der Mobilen Jugendarbeit, Frau Sevil Uzungelis, unter 0159 045 46 074 gesandt.

Bei der Bewertung werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in zwei Altersgruppen eingeteilt. Die erste Gruppe besteht aus Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 15 Jahren und die zweite Gruppe besteht aus Jugendlichen ab 16 Jahren.

Bewertet werden die Tricks der Jugendlichen am 30. April 2021 von einer fachkundigen Jury, bestehend aus drei erfahrenen Skatern aus der Region.

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Wirtschaft

270.000 Euro für die Firma Clemens GmbH & Co. KG in Wittlich – Künstliche Intelligenz im Rebschnitt

Wittlich/Mainz, 15.03.2021 – Das Land Rheinland-Pfalz fördert das Innovationsvorhaben der in Wittlich ansässigen Firma Clemens GmbH & Co. KG zur Entwicklung eines vollautomatisierten Vorschneiders für den Rebschnitt im Weinberg mit rund 270.000 Euro.

Das hat Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing mitgeteilt. „Wir unterstützen das Maschinenbauunternehmen Clemens GmbH & Co. KG beim Ausbau seiner Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten im Bereich Künstliche Intelligenz“, sagte der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing anlässlich der Unterzeichnung des Förderbescheides in Höhe von 270.000 Euro an die Firma Clemens GmbH & Co. KG. „Künstliche Intelligenz hilft uns auf smarte Weise Probleme zu erkennen, zu bewältigen und die dazugehörigen Lösungen weiterzuentwickeln“, sagte Wissing. „Mit ihrem Projekt leisten die Maschinenbauer aus Wittlich einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung der Landwirtschaft.

Smart Farming ist die Zukunft, Rheinland-Pfalz setzt hier Maßstäbe.“ Im Rahmen des bewilligten Vorhabens soll der Rebschnitt zur Weinbergspflege optimiert werden. Hierfür wird ein innovatives Assistenzsystem basierend auf der Schlüsseltechnologie Künstliche Intelligenz für traktorgeführte Anbauvorschneider entwickelt. Dadurch wird ein automatisches Öffnen des Vorschneiders insbesondere für die Weinbau – sowie Obstbranche angefertigt. Vorteilhaft ist nicht nur die Erhöhung der Bearbeitungsgeschwindigkeit, sondern auch die derzeit angewandten Praktiken zur Pflege von Rebstöcken prozesssicher und störungsfrei zu gestalten.

Schließlich garantiert das Vorhaben eine effizientere und umweltschonende Bewirtschaftung der Weinberge. Seit über 69 Jahren ist die Firma Clemens GmbH & Co. KG in der Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen tätig. Der Schwerpunkt ihrer Fertigung liegt in der Unkrautbeseitigung zwischen Reben, Bäumen oder Reihenkulturen. Das familiengeführte Unternehmen beschäftigt derzeit 220 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, wozu 37 Auszubildende gehören. „Wir sind froh und dankbar für die Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz, das vorbildlich uns und vielen mittelständischen Firmen damit hilft, in der Entwicklung neuer Produkte und Techniken Spitze in der Welt zu sein“ so Bernhard Clemens, Geschäftsführer der Clemens GmbH & Co. KG.

Als Förderbank des Landes setzt die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) das Programm um. „Neue innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen sind für den zukünftigen Erfolg unverzichtbar. Wir tragen gerne dazu bei, die erheblichen Risiken von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu mindern und so den Mittelstand zu unterstützen“, erklärte ISB-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Link. Die Fördermittel stammen aus dem Technologieförderungsprogramm InnoTop des Wirtschaftsministeriums, das durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mitfinanziert wird.

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Wirtschaft

Zukunftsträchtiges Projekt – Öffentliche Tankstelle für Elektroautos sowie Pkws mit Wasserstoff- oder Biomethan-Antrieb

Mechernich, 15.03.2021 – In Mechernich entsteht ein Aus- und Weiterbildungszentrum für klimaneutrale und digitale Mobilität der Regionalverkehr Köln (RVK). „Mit diesem Projekt sollen klimaneutralen Antriebsformen nochmal zusätzlich in der Region verstärkt werden.“ Dirk Schulz, als Fachbereichsleiter bei der RVK zuständig für Infrastrukturprojekte, stellte das zukunftsträchtige Projekt im Mechernicher Planungsausschuss am Dienstagabend vor.

Entstehen wird das große Aus- und Weiterbildungszentrum Peterheide auf dem Areal der ehemaligen Fahrzeugstaffel der Bundeswehr, welches die RVK inklusive der noch vorhandenen Gebäude bereits erworben hat. Zu dem Standort gehöre ebenso ein sogenanntes Kompetenzzentrum für Nahverkehr, ein Fahrsicherheitszentrum und Testgelände sowie eine Tankstelle, erklärte Schulz. Insgesamt rund 450 Personen, so schätzte er, werden dort arbeiten, schulen oder geschult werden.

So sieht das von der RVK bereits erworbene, ehemalige Bundeswehrgelände an der Peterheide heute aus. Auf dem Areal soll ein modernes Aus- und Weiterbildungszentrum für klimaneutrale Mobilität entstehen. Luftbild: RVK/Stadt Mechernich/pp/Agentur ProfiPress

„Bei den Tankstellen handelt es sich ausschließlich um Tankstellen für alternative Antriebe“, so der RVK-Fachbereichsleiter. An den Zapfsäulen werden demnach keine konventionellen Verbrennungsmaterialien zum Betanken zur Verfügung gestellt, sondern ausschließlich Wasserstoff, Biomethan und Strom. Da sie eingangs des Geländes positioniert werden sollen, können dort nicht nur ÖPNV-Busse und andere Schwerverkehre, sondern auch private PKWs mit alternativen Antrieben befüllt bzw. aufgeladen werden.

Bis zu 50 Linienbusse

Im Kompetenzzentrum für Nahverkehr sollen bis zu 50 Linienbusse stationiert, gewartet, abgestellt, gewaschen und repariert werden können. Ziel sei es, nicht nur für die RVK-, sondern auch anderen örtlichen und überregionalen Busunternehmen eine zentrale Beratungs- und Anlaufstelle zu schaffen, erklärte Schulz. Ein Labor für technische Entwicklungen im ÖPNV sei ebenfalls eingeplant.

Auf 6.000 Quadratmeter, verteilt auf vier Etagen, sollen Büroräume entstehen, aber vor allem durch Schulungen und Ausbildungseinheiten passende theoretische Kenntnisse vermittelt werden. Zum Beispiel: Wie funktionieren die Fahrzeuge und ihre alternativen Antriebe im Detail? Welche Besonderheiten sind bei Unfällen zu berücksichtigen?

Zusätzlich, für die praktische Wissensvermittlung, wird es ein Fahrsicherheitsgelände mit Dynamik-Schleuder-Matte, Wasserfläche und Kreisbahn geben. Dort stünden allerdings nicht nur Schleuder- und Bremsmanöver im Mittelpunkt, betonte Schulz: „Es geht auch darum, den Busfahrern sparsames Fahren beizubringen oder zu schauen, wie fährt man eine Bushaltestelle an, so dass der barrierefreie Ausbau, der aktuell in Nordrhein-Westfalen stattfindet, auch optimal genutzt werden kann.“ Die Strecke sei eigens deshalb für eine Achslast von mehr als zehn Tonnen ausgewiesen, damit dort auch Trainingseinheiten für Schwerverkehre stattfinden können. Ein weiterer Bereich ist als reines Testgelände etwa für autonomes Fahren vorgesehen. Insgesamt 200 Parkplätze sind innerhalb des Geländes insgesamt eingeplant.

Die ersten Baumaßnahmen sollen schon in 2021 starten. Bis spätestens 2026 will der RVK das gesamte Vorhaben inklusive aller vier Bausteine umgesetzt haben.

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Schulen öffnen trotz hoher Inzidenz weiter – Land lehnt Antrag des Kreises Düren ab

Düren, 15.03.2021 – Das NRW-Schulministerium hat den Antrag des Kreises Düren, die weiterführenden Schulen im Kreisgebiet ab heute bis zu den Osterferien nicht weiter zu öffnen, abgelehnt. Der Kreis Düren bedauert diese Entscheidung. Die Behörde hatte den Antrag am Dienstag vergangener Woche mit der Begründung gestellt, so dazu beizutragen, die hohen Inzidenzwerte im Kreis und besonders in der Stadt Düren einzudämmen.

„Es ist schade, dass das Ministerium unserem Ansinnen nicht gefolgt ist“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Die Vorsichtsmaßnahmen seien im gesamten Kreis von vielen Schülern und Lehrern mitgetragen und befürwortet worden. „Wir haben große Zustimmung und eine breite Akzeptanz erfahren“, betonte der Landrat.

Das Schulministerium hat den Antrag des Kreises abgelehnt, da es aus seiner Sicht derzeit keine Hinweise darauf gebe, dass Schulen in den betroffenen Kommunen in besonderem Maß für das Infektionsgeschehen verantwortlich seien. Schulschließungen oder die Einschränkung des Schulbetriebes kämen erst als letztes Mittel in der Pandemiebekämpfung in Frage.

„Wir haben das zu akzeptieren und werden nun versuchen, das Beste daraus zu machen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Nach wie vor sind die Inzidenzwerte hoch, aktuell liegt der Wert für den gesamten Kreis bei 138,3. In der Stadt Düren liegt der Wert aktuell bei rund 240. Aus diesem Grund hatte der Kreis Ende vergangener Woche ergänzende Corona-Regeln nur für bestimmte Gebiete der Stadt Düren erlassen.

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Neue Fledermaus-Quartiere im Broichbachtal rund um den Alsdorfer Weiher

Alsdorf, 15.03.2021 – Arbeitskreis Fledermausschutz betreut die Schlaf- und Brutstätten. Rund um den Alsdorfer Weiher und im weiteren Verlauf des Broichbachtales kommen eine Reihe von Fledermausarten vor, darunter zum Beispiel die Zwerg- und Wasserfledermaus. Da natürliche Schlaf- und Brutstätten für Fledermäuse, z.B. in hohlen Bäumen, zunehmend seltener werden, ist es wichtig, den Tieren geeignete Quartiere anzubieten und so zum Erhalt der Arten vor Ort beizutragen. Mit Mitteln des Landes NRW zur Förderung von Maßnahmen des Naturschutzes wurden jüngst Fledermauskästen in 23 Bäumen in der Nähe des Alsdorfer Weihers angebracht.

Die Planung und Durchführung der Aktion übernahm der Arbeitskreis Fledermausschutz Aachen, Düren, Euskirchen in Zusammenarbeit mit der BUND Kreisgruppe Aachen-Land und dem Amt für Planung und Umwelt der Stadt Alsdorf.

Die weitere Betreuung der Kästen wird fortan durch Ehrenamtler des Arbeitskreises Fledermausschutz sichergestellt, die u.a. regelmäßig kontrollieren, ob die Kästen angenommen werden und welche Arten im Gebiet vorkommen.

Weitere Informationen zum Arbeitskreis finden sich unter www.ak-fledermausschutz.de. Für die Stadt Alsdorf steht Dr. Timo Sachsen vom Amt für Planung und Umwelt gern als Ansprechpartner zur Verfügung. Erreichbar ist er per Email an timo.sachsen@alsdorf.de oder telefonisch unter 02404-50300.

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Jetzt täglich kostenlose Corona-Schnelltests in Daun!

Daun, 15.03.2021 – Ab sofort bietet das Corona-Testzentrum der Vulkaneifel-Apotheke in Daun kostenlose Antigen-Schnelltests an. Dort können Sie sich über das zertifizierte Testverfahren professionell testen lassen. Das Ergebnis erhalten Sie innerhalb 15 Minuten samt offiziellem Testzertifikat.

Praktischer geht’s nicht! Foto: Peter Doeppes

Die Öffnungszeiten sind: Mo. – Fr.: 07:30 – 12:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr Sa. + So.: 08:00 – 13:00 Uhr.

Einen Termin benötigen Sie nicht. Es ist aber ratsam, unter Telefon 0 65 92 / 6 01 oder online über corona@vulkaneifel-apotheken.de einen Termin zu vereinbaren!

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Unterstützen Sie uns! Freiwillige Helfer für Schleidener Schnelltest-Zentrum gesucht!

Schleiden, 15.03.2021 – Die Zweifachturnhalle am Schulzentrum am Mühlenberg in Schleiden wird ab Freitag, dem 19. März 2021 als Schnelltestzentrum in Betrieb gehen. Dazu werden ab sofort ehrenamtliche Helfer*innen gesucht. Jeder, der Interesse daran hat, sich ehrenamtlich bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie zu engagieren, kann sich melden.

Alle ehrenamtlichen Helfer*innen erhalten eine Aufwandsentschädigung und eine entsprechende Schulung vor Ort, um die Schnelltests ordnungsgemäß durchführen zu können. Zusätzlich werden sie beim Kreis Euskirchen zur vorzeitigen Impfung gegen COVID19 angemeldet.

Alle wichtigen Eckdaten, unter anderem auch die Einsatzzeiten sind auf der Website der Stadt Schleiden unter www.schleiden.de zu finden.

Interessenten können sich auf der Infoseite über ein Kontaktformular bei der Verwaltung melden. Zudem ist eine Kontaktaufnahme per E-Mail an schnelltest@schleiden.de oder ab Montag, dem 15. März 2021 auch telefonisch unter 02445 89-103 ebenfalls möglich.

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Maskenpflicht im Einzelfall aufgehoben: Kreis Düren legt Beschwerde ein

Düren, 15.03.2021 – Das Verwaltungsgericht Aachen hat die seit vorletztem Samstag bestehende Maskenpflicht im erweiterten Kerngebiet der Stadt Düren sowie in Rölsdorf und Birkesdorf in einem Eilverfahren nur für einen einzelnen Bürger vorläufig aufgehoben. Zudem gilt für ihn auch das sogenannte Verweilverbot in Parks und Grünanlagen nicht mehr. Alle anderen Personen müssen in den betreffenden Teilen Dürens weiter eine Maske tragen und dürfen nicht in Parks verweilen, also länger stehen bleiben.

Diese beiden Gebote sind Teil einer sogenannten Allgemeinverfügung (AV), die der Kreis Düren aufgrund der hohen Ansteckungsraten in einigen Teilen Dürens Ende vorletzter Woche erlassen hatte. Teilweise lag und liegt die Inzidenzzahl in diesen Gebieten um die 200 oder darüber hinaus. Die AV sieht unter anderem auch weitere Kontaktbeschränkungen vor.

Ein Bürger war speziell gegen die Maskenpflicht und Verweildauer in Parks und Grünanlagen im Rahmen eines Eilverfahrens vorgegangen. Das Aachener Veraltungsgericht entschied, dass diese beiden Gebote für ihn persönlich aufgehoben werden – für alle anderen Menschen gelten sie allerdings weiter.

Zur Begründung sagte das Gericht, nicht der Kreis, sondern die Stadt Düren sei zuständig. Die Allgemeinverfügung beziehe sich nur auf Teilbereiche der Stadt und damit auf den Zuständigkeitsbereich einer Ordnungsbehörde (in diesem Fall der Stadt Düren). Zudem seien die Regelungen „voraussichtlich rechtswidrig“, begründete das Gericht.

Diese Sicht will der Kreis Düren nun überprüfen lassen und legt deshalb Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster ein. Der Kreis Düren sieht die Zuständigkeit bei sich und leitet diese Einschätzung auch aus Aussagen des Landes mit Blick auf die erlassene Allgemeinverfügung ab. Die AV war mit dem Land nicht nur abgestimmt, sondern vom NRW-Gesundheitsministerium auch abgesegnet worden. In diesem Prozess hatte das Ministerium die Zuständigkeit des Kreises ausdrücklich bestätigt.
Außerdem hält der Kreis Düren die Gründe für die von ihm erlassene AV nach wie vor für stichhaltig. Die Inzidenzwerte sind in Teilen Dürens nach wie vor sehr hoch, ebenso der Anteil der deutlich ansteckenderen britischen Mutante. Deshalb sieht der Kreis die Maßnahmen in der AV als absolut gerechtfertigt und verhältnismäßig an, um eine weitere Verbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Das Aachener Gericht hat in diesem Eilverfahren nur eine vorläufige Regelung getroffen und nicht endgültig über die Rechtmäßigkeit der angefochtenen Maßnahme entschieden. Deshalb hat die Entscheidung zunächst nur Auswirkungen für den Antragsteller und befreit für die Dauer des Klageverfahrens nur ihn davon, eine Maske in dem betreffenden Dürener Stadtgebiet zu tragen. Nur für ihn gilt das Verweilverbot in Parks und Grünanlagen nicht. Die Allgemeinverfügung des Kreises Düren gilt bis auf die beschriebenen Ausnahmen für den Antragsteller für alle anderen Personen im erweiterten Dürener Kerngebiet sowie in Birkesdorf und Rölsdorf weiter.