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Planspiel Börse der Kreissparkasse Vulkaneifel: „ABCundDie6“ vom SMG Gerolstein sind die Sieger

Gerolstein, 15.03.2021 – Vor wenigen Tagen fand am St. Matthias Gymnasium in Gerolstein die Siegerehrung des 38. Planspiel Börse der Kreissparkasse Vulkaneifel statt. Diese wurde pandemiebedingt in einem kleineren Rahmen durchgeführt. Für die Kreissparkasse Vulkaneifel begrüßten KSK-Abteilungsleiter Alois Manstein sowie die Börsenspielleiterin Bianca Thelen, die betreuende Lehrerin Frau Julia Porten sowie die Siegerspielgruppe „ABCundDie6“ (Felix Becker, Richard Gunder, Malte Rust, David Wölwer) vom Sankt Matthias Gymnasium Gerolstein. „Trotz der Pandemie haben wir wieder mit rund 200 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern am Planspiel Börse eine hohe Beteiligungsquote erreicht. Unser Dank gilt den Schulen sowie den Schülerinnen und Schülern für das aktive Mitmachen“, erklärte Alois Manstein.

KSK-Abteilungsleiter Alois Manstein sowie Börsenspielleiterin Bianca Thelen gratulierten allen Siegergruppen und dankten den Lehrerinnen und Lehrern für ihr besonderes Engagement. Das nächste Planspiel Börse startet im September 2021. Weitere Informationen zum Planspiel Börse sind bei der Sparkasse vor Ort oder im Internet unter www. ksk-vulkaneifel.de erhältlich.

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Citymanagement Aachen: Ein Jahr im Einsatz für die Belebung der Innenstadt

Aachen, 15.03.2021 – Wenn Kai Hennes an die Anfänge des Citymanagements denkt, liegt ihm ein leichtes Lächeln auf den Lippen: „Wir hatten zwar keinen leichten Start, weil unsere Mission die Belebung der Innenstadt ist – und das in Zeiten einer Pandemie, wo die Innenstadt eigentlich nicht belebt werden darf. In diesem Spagat haben wir uns dennoch viele Projekte überlegt und diese auch umsetzen können.“

Ein großes Thema: der Leerstand

Kai Hennes und seine Kollegin Daniela Karow-Kluge kümmern sich darum, den Wandel in der Aachener Innenstadt mitzugestalten – und bauen parallel dazu die Struktur des Citymanagements weiter auf.

„Unser oberstes Ziel ist, eine noch zukunftsfähigere Innenstadt voranzubringen – und das gemeinsam mit Bewohner*innen der Innenstadt, Gewerbetreibenden, Hausbesitzer*innen oder auch Akteur*innen aus Wissenschaft, Kreativwirtschaft, Stadtverwaltung und mehr“, erläutert Daniela Karow-Kluge. Im vergangenen Jahr bestand die Aufgabe der beiden darin, Kooperationsprojekte in unterschiedlichen Handlungsfeldern in der Innenstadt voranzutreiben.

Foto: ©Stadt Aachen/Andreas Herrmann, ©Stadt Aachen/Hedda Farber, © Stadt Aachen/Annika Lobergh und ©Noah Kauertz

Ein großes Thema: der Leerstand. Daniela Karow-Kluge: „Die Probleme waren schon vorher da, wurden durch Corona aber natürlich zusätzlich befeuert. Vor diesem Hintergrund haben wir Projekte und Angebote initiiert, über die wir unterschiedliche Akteur*innen zum Mitgestalten der Innenstadt gewinnen konnten.“

Foto: ©Stadt Aachen/Andreas Herrmann, ©Stadt Aachen/Hedda Farber, © Stadt Aachen/Annika Lobergh und ©Noah Kauertz

Ein Beispiel dafür ist das Projekt Citygold: „Mehr als 100 Einzelpersonen und Unternehmen haben sich nach unserem Aufruf gemeldet – mit großer Unternehmungslust wollen sie gestalten, einen Beitrag zur Verbesserung der Innenstadt leisten und natürlich auch selbst sichtbar werden im Stadtbild“, sagt Kai Hennes. Beim Citygold-Projekt ging es darum, leerstehenden Räumen Leben einzuhauchen und Schaufenster als Bühne für Aachener Potenzial und die Macher*innen zu nutzen, zum Beispiel für Aachener Startups, Künstler*innen bis hin zu ehrenamtlichen Projekten.

Kreative und urbane Interventionen als Motor für Stadtentwicklung

Die Schaufenster waren nur der Anfang einer alternativen Bespielung von Leerständen und dem Stadtraum: Ende 2020 kooperierte das Citymanagement mit der Aachener Kreativszene, um die Eröffnung des Pop-up-Stores „Kunst und so“ in der Großkölnstraße zu unterstützen. Über 20 Kulturschaffende präsentierten und verkauften hier ihre Produkte „Made in Aachen“. Parallel dazu initiierte das Citymanagement Streetart-Aktionen an Häuserwänden und tristen Sperrholzfassaden, um die Innenstadt als Schauplatz für Kreativität zu stärken und attraktiver zu machen.

„Auch die Eigentümer*innen erleben durch unsere Aktionen den Wert ihrer Lokale und Immobilien neu. Wichtig für unsere Arbeit war es auch, dass wir hierüber gute Beziehungen zu den Eigentümer*innen aufbauen konnten“, erläutert Hennes.

Foto: ©Stadt Aachen/Andreas Herrmann, ©Stadt Aachen/Hedda Farber, © Stadt Aachen/Annika Lobergh und ©Noah Kauertz

Verwandlung des öffentlichen Raums

Ein Projekt, das ebenfalls vielen Menschen aufgefallen ist, war die Umgestaltung des Theaterplatzes im Rahmen eines Reallabors. Mit temporären Interventionen auf Probe wollte das Citymanagement mit den Bürger*innen Erfahrungen sammeln und die Zukunft des Platzes gemeinsam entwickeln. Statt Autoverkehr gibt es seit dem Frühlingsauftakt 2020 auf der nördlichen Umfahrt nun Hochbeete, Fahrradbügel und Sitzmöglichkeiten, die zum Verweilen einladen. „Von März bis September haben wir rund um den Theaterplatz verschiedene Projekte mit dem Ziel auf die Straße gebracht, mögliche Zukünfte des Theaterplatzes aus unterschiedlichen Perspektiven zu testen“, erläutert Daniela Karow-Kluge. Das Citymanagement verwandelte den Platz zum Beispiel zur Freilichtbühne für Tanzperformances des Aachener Vereins ARTbewegt. In der Woche der Europäischen Mobilität fanden auf dem verkehrsberuhigten Platz Pop-up-Konzerte von Studierenden der Hochschule für Musik und Tanz statt und das Theaterhaus wurde mit einer Lichtinstallation von Kölner Künstlern neu in Szene gesetzt. Die Holzrahmen wurden unter anderem mit Sand gefüllt, so dass Kinder diese als Spielfläche erobern konnten.

All das hat stets in enger Zusammenarbeit mit Aachener Bürger*innen stattgefunden. Das Citymanagement ist stolz auf mehr als 100 Bürger*innensprechstunden, die es pandemiebedingt zwar nicht immer persönlich führen konnte. „Aber wir hoffen, dass wir die Räume in der Planbar, einem Ladenlokal am Theaterplatz 7, bald wieder hierfür öffnen können“, sagt Daniela Karow-Kluge.

Für eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung

Nun geht es weiter damit, neue Projekte auf den Weg zu bringen. Gemeinsam mit der RWTH entwickeln Daniela Karow-Kluge und Kai Hennes zum Beispiel das Projekt Post-Corona-Stadt. Entwickelt werden Ideen und Konzepte für eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung. Eine Initiative zur vergünstigten Anmietung von leerstehenden Lokalen ist ebenso in den Startlöchern. Der Aufruf zu diesem besonderen Angebot, das unter dem Motto „Ladenliebe“ laufen soll, erfolgt noch im Frühjahr dieses Jahres.

„Nach diesem Jahr sehen wir uns ein bisschen als quirlige Vordenker“, resümiert Daniela Karow-Kluge. Und Kai Hennes ergänzt: „Es hat sich gezeigt, dass wir eine Art Innovationswerkstatt sind, die stets zusammen mit anderen kleine Leuchttürme in die Straßen setzt.“

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Mund-Nasenschutz ist für die allermeisten Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer selbstverständlich

Region/Düsseldorf, 15.03.2021 – SPNV in Nordrhein-Westfalen: Hohe Akzeptanz bei Fahrgästen für das Tragen medizinischer Masken. Das ist das Ergebnis der aktuellen Kontroll-Auswertung des Kompetenzcenter Sicherheit NRW (KCS). Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Die Zahlen der Eisenbahnverkehrsunternehmen, der DB Sicherheit und der DB Station&Service an 43 Bahnhöfen belegen: Wurden im Januar noch 929 Maskenverstöße in den Bahnhöfen und auf den Bahnsteigen zur Anzeige gebracht, waren es im Februar nur noch 398. Ein ähnliches Bild ergab sich in den Zügen. Nur in wenigen Fällen führten Maskenverstöße tatsächlich zu einer Anzeige, weil sich die allermeisten Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer an die seit dem 25. Januar geltenden Corona-Regeln halten und medizinische Masken (OP-Masken und Masken der Standards KN95/N95 und FFP2) tragen.

Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Ich freue mich, dass die Fahrgäste achtsam miteinander umgehen, Rücksicht nehmen und die medizinischen Masken tragen. Herzlichen Dank an alle, die in den Zügen, im Bahnhof und an den Bahnsteigen wichtige Arbeit leisten und mit Kontrollen weiterhin für das Tragen der Maske sensibilisieren.“

Auch in Zukunft wird die Maskenpflicht regelmäßig in Bahnhöfen, Bahnsteigen und in Zügen kontrolliert. Dafür hat der Haushalts- und Finanzausschuss zunächst bis Ende Juni 2021 15 Millionen Euro Landesmittel für zusätzliches Personal bei den Eisenbahnverkehrsunternehmen und DB Station&Service bewilligt.

Kontrolle der Maskenpflicht erfolgt im Regelbetrieb

Bereits seit August vergangenen Jahres hat es im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) wiederholt Schwerpunktkontrollen gegeben, bei denen die Einhaltung der Maskenpflicht in überregionalen, regionalen oder lokalen Aktionen überprüft wurde. Im regulären Betrieb werden zudem regelmäßig Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht mit zusätzlichem Kontrollpersonal durchgeführt. Das Verkehrsministerium fördert den Einsatz des zusätzlichen Kontrollpersonals bei den Eisenbahnverkehrsunternehmen zunächst bis Ende Juni 2021.

Wer in Nordrhein-Westfalen keine Maske trägt oder Mund und Nase nicht bedeckt hat, muss seit dem 12. August 2020 mit einem Bußgeld von 150 Euro rechnen. Mit Erweiterung der Corona-Schutzverordnung vom 25. Januar 2021 gilt eine verschärfte Maskenpflicht (OP-Masken und Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2).

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Kultur- und Sozialstiftung der Provinzial Rheinland spendet 5.000 Euro

Mayen/Kehrig, 15.03.2021 – Neuer Mannschaftswagen für die Freiwillige Feuerwehr Kehrig. Über einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 5.000 Euro durfte sich kürzlich die Freiwillige Feuerwehr in Kehrig zur Anschaffung eines neuen Mannschaftswagens freuen.

Die Provinzial Rheinland Versicherung fördert in ihrem Geschäftsgebiet Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Gefahren, insbesondere den Feuerschutz und die Brandsicherheit. Provinzial-Gebietsdirektor Timo Schütz dankte den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kehrig für ihre selbstlose Einsatzbereitschaft zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger und überreichte gemeinsam mit Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen, symbolisch den „großen Scheck“ in Höhe von 5.000,00 Euro für die Anschaffung und den weiteren Ausbau eines neuen Mannschaftsfahrzeugs an den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Kehrig e.V.

„Wir freuen uns, dass unsere Stiftung mit dazu beiträgt, die Ausrüstung der Feuerwehr zu modernisieren“, begründet Timo Schütz das Engagement. „Der Betrag hilft uns, das zwischenzeitlich beschaffte Fahrzeug weiter auszubauen und den Einsatzwert durch sinnvolle Ausrüstung zu ergänzen“, bedankt sich Daniel May, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Kehrig und Vorsitzender des Fördervereins.

Lukas Schneider, stv. Wehrführer und stv. Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Kehrig erklärt, dass es sich bei dem Fahrzeug um einen gebrauchten VW Crafter handelt, der durch eine Fachfirma komplett neu aufgebaut wurde und hierbei die erforderlichen Einbauten für ein Mannschaftstransportfahr-zeug der Feuerwehr, auch MTF genannt, erhielt. Hierzu zählen neben der Blaulichtanlage und dem Funkgerät auch diverse Ladesicherungseinrichtungen im Innenraum und im Heck des Fahrzeugs.

Zukünftig soll das MTF noch um eine Konturmarkierung ergänzt werden, damit es in der Dunkelheit besser zu erkennen ist. Darüber hinaus soll auch ein Beleuchtungssatz für das Fahrzeug beschafft werden, um bei nächtlichen Einsätzen die Einsatzstelle besser ausleuchten zu können.

Die Provinzial Rheinland hat vielerorts bei der Gründung der Freiwilligen Feuerwehren Pate gestanden. Nicht nur aus dieser traditionellen Verbindung heraus, sondern auch zur Verbesserung des Brandschutzes in ihrem Geschäftsgebiet wird auch heute noch ein enges Verhältnis zwischen beiden Partnern gepflegt. Denn angesichts leerer öffentlicher Kassen ist es für die freiwilligen Feuerwehren immer schwieriger, den hohen Ausrüstungsstandard der Wehr zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.

Karl-Josef Esch als Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, persönlich zur Spende zu gratulieren und ergänzt: „Die Arbeit der Stiftung ist für die Region von großer Bedeutung, gerade in heutiger Zeit spielen gemeinsame Projekte eine große Rolle.“

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Ev. Stift St. Martin etabliert Hirntumor-Zentrum

Region/Mayen-Koblenz, 15.03.2021 – Interdisziplinäres Team ermöglicht Patienten individuelle Behandlung. Die Behandlung und Betreuung von Hirntumorpatienten im nördlichen Rheinland-Pfalz kompetent sicherstellen und optimieren: Das ist das Ziel des neu etablierten Hirntumorzentrums im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein am Standort Ev. Stift St. Martin in Koblenz.

Im Vordergrund steht dabei die individuelle und interdisziplinäre Behandlung von Patienten mit einem Hirntumor. Umfassende Diagnostik, Gewebesicherung durch die Operation und die onkologische sowie strahlentherapeutische Weiterbetreuung stehen im Vordergrund,  abgerundet durch sozialtherapeutische und psychoonkologische Mitbetreuung und Nachsorge.

Privatdozentin Dr. Beate Schoch, Chefärztin der Klinik für Neurochirurgie und Leiterin des Hirntumorzentrums. Foto: GK-Mittelrhein

In Deutschland erkranken jährlich mehr als 7000 Menschen neu an einem bösartig primären Hirntumor. „Die Diagnose Hirntumor bedeutet eine dramatische Veränderung im Leben von betroffenen Patienten und ihren Angehörigen. Die Patienten benötigen eine einfühlsame Zuwendung und eine spezialisierte medizinische Betreuung“, weiß Privatdozentin Dr. Beate Schoch, Chefärztin der Klinik für Neurochirurgie und Leiterin des Hirntumorzentrums. „Um Versorgung und Betreuung neuroonkologischer Patienten optimal sicherzustellen, arbeiten wir mit vielen internen sowie externen Kooperationspartnern zusammen und behandeln nach neuesten nationalen und internationalen Leitlinien.“ Neben der operativen Therapie ist die neuroonkologische Betreuung in Zusammenarbeit mit der onkologischen Tagesklinik des Hauses sowie mehreren externen strahlentherapeutischen Einrichtungen und onkologischen Schwerpunktpraxen gewährleistet.

Fachexperten und Spezialisten sind im Netzwerk „Hirntumorzentrum“  interdisziplinär und multiprofessionell verbunden. Dafür findet wöchentlich eine „Neuroonkologische Tumorkonferenz“ statt, in der die verschiedenen Fachdisziplinen zusammenkommen und gemeinsam einen Therapieplan für die einzelnen Patienten abstimmen. „Durch unsere multiprofessionelle interdisziplinäre Fachkompetenz gehören wir zu den 30 Kliniken in Deutschland, in denen am meisten Hirntumoren behandelt werden“, erklärt Dr. Hans-Hermann Görge, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie und Leiter des Hirntumorzentrums. Neben den Ärzten der unterschiedlichen Fachgebiete sind auch Pflegekräfte, Sozialarbeiter und Physiotherapeuten maßgeblich an der Therapie beteiligt.

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News

Rheinland-Pfalz plant diese Woche mehr als 88.000 Corona-Schutzimpfungen

Region/Mainz, 15.03.2021 – Diese Woche sind für Rheinland-Pfalz rund 88.500 Corona-Schutzimpfungen geplant. Davon finden allein in den Impfzentren rund 83.000 Impfungen – 71.000 Erst- und 12.000 Zweitimpfungen – statt. Unter diesen Impfungen befinden sich planmäßig auch rund 20.000 Menschen über 80 Jahre.

„Diese sehr guten Zahlen belegen, dass sich unsere Impfstrategie und unser rollierendes System für die Terminvergabe bewähren. Mit der Öffnung der Termin­registrierungen für die über 70-Jährigen und der Ausweitung des Projektes Impfungen durch Hausärzte von immobilen Patientinnen und Patienten in der vergangenen Woche gehen wir weitere wichtige Schritte bei der Eindämmung des Coronavirus. Ich freue mich, dass wir das Impfangebot stetig erweitern können“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

In der Eingliederungshilfe sind für diese Woche 4.500 Impfungen und 1.000 weitere Impfungen im Rahmen der zweiten Runde in den Einrichtungen der Seniorenpflege geplant.

Mit den für diese Woche geplanten Impfungen wird Rheinland-Pfalz mehr als 547.000 Impfungen insgesamt durchgeführt haben. Mit dann planmäßig rund 390.000 erstgeimpften Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzern läge die Impfquote in der Gesamtbevölkerung bei fast zehn Prozent.

Auch aktuell steht Rheinland-Pfalz mit seinen Impfungen weiterhin in der Spitzengruppe der Bundesländer und liegt mit den Quoten für Erst- und auch für Zweitimpfungen über dem Bundesschnitt. Derzeit konnten insgesamt 459.612 Corona-Schutzimpfungen verabreicht werden, davon 316.025 Erst- und 143.587 Zweitimpfungen (Stand: 11. März). In der besonders vulnerablen Gruppe der über 80-Jährigen haben bereits 36.073 Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeeinrichtungen ihre Erstimpfung erhalten. Hier liegt die Impfquote bei mehr als 80 Prozent. Hinzu kommen 111.016 Erstimpfungen in den Impfzentren.

„Sowohl die bisher durchgeführten, als auch die für diese Woche geplanten Impfungen zeigen, dass es uns in Rheinland-Pfalz weiterhin sehr gut gelingt, den zur Verfügung stehenden Impfstoff schnell zu verimpfen. Dazu tragen auch die gemeinsam mit den Kommunen errichteten und betriebenen Impfzentren in besonderer Weise bei“, betonte Gesundheitsstaatssekretär und Landesimpfkoordinator Dr. Alexander Wilhelm.

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Tourismus

Trotz Corona: Höchste Gäste-Zufriedenheit in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 15.03.2021 – 2020 war bedingt durch die Corona-Pandemie ein besonderes Jahr für den Tourismus. Der Zufriedenheit der Gäste in Bad Neuenahr-Ahrweiler hat dies jedoch keinen Abbruch getan, wie die seit Kurzem vorliegenden Ergebnisse einer Gästeumfrage zeigen. Der von der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH sowie der Stadt beauftragte Vergleichende Gästemonitor wurde von der Marktforschungsagentur Benchmark Services GmbH durchgeführt. An ihm nehmen jedes Jahr Orte aus ganz Deutschland teil. Mit der Note 1,4 bei der Gesamtzufriedenheit erreicht Bad Neuenahr-Ahrweiler im Vergleich einen der höchsten jemals gemessenen Zufriedenheitswerte bei der Marktforschungsagentur. Die Umfrage richtete sich sowohl an Tages- als auch Übernachtungsgäste im Stadtgebiet.

„Erholung/Entspannung“, „in der Natur sein“ und „Abstand zum Alltag gewinnen“ waren die Top drei der genannten Reisemotive.  „Spazierengehen“, „Wandern“, „regionaltypische Speisen und Getränke genießen“ sowie „Flanieren und Bummeln“ standen bei den vor Ort unternommenen Freizeitaktivitäten daher hoch im Kurs. 91 Prozent der Befragten gaben an, mit ihrem Aufenthalt in Bad Neuenahr-Ahrweiler zufrieden bis sehr zufrieden gewesen zu sein. So erhielten die zu bewertenden Angebotsfaktoren wie beispielweise Atmosphäre/Flair, Gastfreundschaft, Unterkunft, Gastronomieangebot, ÖPNV oder Gesundheits- und Wellnessangebot Bestnoten. Einzig das Schlecht-Wetter-Angebot hat mit der Note 2,8 noch Luft nach oben. „Diese Benotung wird womöglich der coronabedingten Schließung von Museen, Thermen, Kinos und weiteren geschuldet sein“, vermutet Dania Münch, projektbetreuende Referentin bei der Marketing GmbH. „Um dies allerdings prüfen zu können, sind wir natürlich froh, wenn wir ein Normaljahr als Vergleichsjahr hinzuziehen können. Das werden wohl hoffentlich die Jahre 2022 und 2023 dann zeigen können“, fügt sie hinzu.

93 Prozent der Befragten gaben außerdem an, in den nächsten drei Jahren sicher bis ganz sicher einen erneuten Aufenthalt in Bad Neuenahr-Ahrweiler zu verbringen. Bereits zwei Drittel der Befragten haben Bad Neuenahr-Ahrweiler dabei schon öfter als drei Mal besucht und kommen immer wieder gerne her. Als Reiseziel weiterempfehlen werden Bad Neuenahr-Ahrweiler 95 Prozent der Befragten.

„Wir sind zufrieden, wenn unsere Gäste es sind! Die überdurchschnittliche Gesamtnote von 1,4 zeigt uns, dass die Gastgeber, Gastronomen, Einzelhändler und viele weitere Akteure vor Ort sowie wir als Tourismusorganisation vieles richtig und vieles gut machen“, merkt Christian Senk, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH, stolz an. „Um die Zahlen der erstmalig durchgeführten Gäste-Umfrage aber zu untermauern und zu bestätigen, sind natürlich weitere Umfragen notwendig. Daher führen wir auch in 2021 wieder eine Gästebefragung durch. Ein kontinuierliches Monitoring wird die touristische Entwicklungsarbeit zielgerichtet voranbringen“, ergänzt er abschließend.

Alle Gastgeber, die die Gäste-Umfrage 2021 bewerben möchten, können die Links und QR-Codes zum Online-Fragebogen in den Tourist-Informationen in Bad Neuenahr und Ahrweiler unter info@ahrtal.de kostenfrei erhalten.

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Online-Ausbildungs-Messe bringt Talente und Arbeitgeber zusammen – Regionale Netzwerke unterstützen

StädteRegion Aachen, 15.03.2021 – Am Dienstag, dem 16. März, findet von 10 bis 18 Uhr die zweite Online-Ausbildungsmesse für die StädteRegion Aachen sowie die Kreise Düren, Heinsberg und Euskirchen auf der Karriere-Plattform „talentine“ statt. Interessierte auf der Suche nach einer passenden Ausbildung, einem Job oder einem Studium finden hier regionale Arbeitgeber und Beratungsangebote. Die Online-Messe bietet ein moderiertes Programm in mehreren parallelen Video-Livestreams. Die Unternehmen stellen sich in Impulsvorträgen, Interviews und Diskussionsrunden vor. Im Anschluss können die Teilnehmer per Videokonferenz Fragen stellen.

Das Besondere an der Online-Messe ist, dass nicht nur regionale Arbeitgeber, sondern auch Berufsberaterinnen und –berater allen Jobinteressierten zur Seite stehen und individuelle Fragen beantworten. Die Teilnahme an der Online-Ausbildungsmesse ist ohne Anmeldung möglich. Auf der Event-Plattform können sich die Besucher die Programm-Livestreams einfach in ihrem Internet-Browser ansehen. Diskussionen, Fragerunden und Gespräche finden per Zoom-Konferenz statt. Weitere Informationen sind unter https://talentine.io/events/ausbildungsmesse-aachen/next zu finden.

Im Moment können sich noch Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe melden, die mitmachen wollen: „Um Nachwuchstalenten ein tolles Erlebnis bieten zu können, freuen wir uns über alle, die das neue digitale Event-Format mit uns gemeinsam mit Leben füllen möchten“, so talentine-Organisator Jörg Pfeiffer. Man hoffe darauf, im ersten Schritt viele regionale Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe und dann auch viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Ausbildungsmesse begeistern zu können. Beim Pilot-Event 2020 besuchten rund 1500 Interessierte die Messe-Plattform.

Unterstützung bekommt der Veranstalter unter anderem von der Arbeitsagentur Aachen-Düren, von der Industrie- und Handelskammer sowie von der Handwerkskammer Aachen, von der Regionalagentur sowie vom Bildungsbüro der StädteRegion Aachen. Mit dabei waren unter anderem auch die zdi-Netzwerke (=Zukunft durch Innovation) von Aachen und dem Kreis Heinsberg sowie der Verein „Regina“. Sie unterstützen nun auch die zweite Ausgabe der „talentine“ am 16. März. Das Gleiche gilt für die Mitgliedsunternehmen aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik und weiteren  mathematisch-naturwissenschaftlichen Branchen.

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Wirtschaft

„Eine Woche – Deine Chance“: Handwerks-Kammer Koblenz bietet Praktika in den Osterferien

Region/Mayen-Koblenz, 15.03.2021 – Jugendliche aus Schule oder Studium können vom 29. März bis 6. April Handwerksberufe „live“ erkunden. Mit dem Projekt „Eine Woche – Deine Chance“ geht die Handwerkskammer (HwK) Koblenz ganz neue Wege bei der Berufserkundung und der Fachkräftegewinnung. Das Angebot richtet sich an Jugendliche, die in den Osterferien über ein Praktikum die berufliche Vielfalt des Handwerks kennenlernen wollen. Ob Schule, Studium oder freiwilliges Jahr – „die Ausgangslage spielt keine Rolle, wichtig ist das Ziel“, macht die HwK neugierig und Lust auf die Aktion, die Corona-konform durchgeführt wird.

Die Idee zu „Eine Woche – Deine Chance“ findet bereits jetzt, im Vorfeld der Aktion, ein starkes Echo. „Innerhalb weniger Tage haben unsere Mitgliedsbetriebe 200 Praktikumsplätze gemeldet“, berichtet HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich. „Die Bereitschaft auszubilden und Praktika anzubieten, ist trotz Corona sehr stark ausgeprägt.“ Die Kammer macht auch darauf aufmerksam, dass negative Corona-Tests Voraussetzung sind für die Teilnahme. „Das Testverfahren und die Masken werden wir organisieren“, geht Hellrich auf die verstärkten Anstrengungen ein.


Ausbildungsbotschafterin Chantal Kilian beim Fotoshooting für die Aktion „Eine Woche – Deine Chance“. Die 23-Jährige ist Zahntechnikerin und möchte ihre guten Erfahrungen als Handwerkerin auch anderen Jugendlichen vermitteln. Foto: HwK Koblenz

Authentisch und aus der Praxis heraus unterstützen auch die beiden Ausbildungsbotschafter Chantal Kilian und Jonas Fuhrmann, beide 23 Jahre alt, die Aktion. Sie sind Sprachrohr der jungen Generation und Werbebotschafter des Handwerks. Eine Anzeigenserie mit ihren Gesichtern soll die junge Zielgruppe ansprechen. „Wir machen das gerne und aus Überzeugung“, bekennt Zahntechnikerin Chantal Kilian am Rande des Fotoshooting zum Anzeigenmotiv. „Ich habe bereits meinen Traumberuf gefunden – und er ist das Beste, was mir passieren konnte! Diese Erfahrungen möchte ich weitergeben.“

Und auch Metallbauermeister Jonas Fuhrmann spricht mit seiner Handwerker-Biografie an und macht Lust, in seine jungen Fußstapfen zu treten. Denn er ist nicht nur Meister, sondern auch Ausbildungsleiter in seinem Betrieb und betreut dort sieben Lehrlinge! Wer sollte sich besser mit den Interessen, Zielen und Berufswünschen der Jugendlichen auskennen, als er?! Fuhrmann selbst hat über ein Schulpraktikum in der HwK Koblenz seinen Traumberuf entdeckt. „Schon da habe ich gemerkt, dass meine Zukunft im Metallbereich liegt. Insofern weiß ich ganz genau, wie wichtig ein Praktikum für die Berufsfindung ist!“.

„Die Corona-Richtlinien hatten zur Folge, dass die Kontakte der Jugendlichen hinein in die Betriebe wie auch auf Berufsorientierungsveranstaltungen abrissen. Das müssen wir nun über neue Wege wieder in Gang setzen“, erklärt Hellrich die Hintergründe von „Eine Woche – Deine Chance“.

Teil der Aktion ist ein Webinar am 17. März, dass sich zwischen 18 und 19 Uhr an Jugendliche wie auch an Eltern richtet. Online wird via Chat die Aktion wie auch weitere Maßnahmen der HwK-Ausbildungsberatung informiert.

Infos: ausbildung@hwk-koblenz.de oder auf der neuen Internetseite www.jazubi.eu

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Wirtschaft

Brexit und Corona als Doppelbelastung für die Exportwirtschaft in Rheinland-Pfalz

Region/Trier, 15.03.2021 – Die jährliche „Goin International“-Umfrage von IHKs in Zusammenarbeit mit ihrer Dachorganisation, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) zeigt: Insbesondere Reiseeinschränkungen, Messeausfall und Brexit-Zollbürokratie hemmen das Auslandsgeschäft der rheinland-pfälzischen Unternehmen. Über 200 Unternehmen haben an der Umfrage vom 22. Januar bis 12. Februar teilgenommen. Viele Betriebe in Rheinland-Pfalz sehen ihre Geschäftslage aufgrund der Corona-Pandemie und des Brexits getrübt.

Dreiviertel der Unternehmerschaft beklagen die Reiseeinschränkungen. Zudem werden weltweit Messen abgesagt. „Dies stellt die Unternehmen vor zahlreiche Schwierigkeiten: der direkte Kundenkontakt fehlt und Neukundenakquise ist kaum möglich. Auch grenzüberschreitende Einsätze, zum Beispiel zur Reparatur einer Maschine, sind nur sehr eingeschränkt oder gar nicht möglich“, erklärt Karina Szwede, Sprecherin International der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz und stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der IHK Koblenz. „Virtuelle Geschäftsreisen bieten in der Krise eine gute Alternative, ersetzen aber nicht die physische Präsenz vor Ort. Daher sind in der Diskussion um eine Impf- und Öffnungsstrategie, Lockerungen in der internationalen Geschäftsreisetätigkeit mitzudenken. Auch der geplante EU-Impfpass bietet eine Möglichkeit zur schnelleren Wiederaufnahme von Geschäftsreisen“, fordert Szwede.

Der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union ist ein weiterer Rückschlag für viele Unternehmen. Ein Drittel der befragten Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage im Vereinigten Königreich als schlecht und viele befürchten im Laufe des Jahres noch eine weitere Verschlechterung. Trotz des Handels- und Kooperationsabkommen zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich wirkt sich der Austritt negativ auf die Geschäftsbeziehungen vieler Betriebe aus: zusätzliche Zollformalitäten, Probleme in der Logistik, zunehmende Rechts- und Planungsunsicherheit sowie eine Zunahme nicht-tarifärer Handelshemmnisse. „Dies führt zu einem weiteren Rückgang der Exporte in das Vereinigte Königreich. Dieser Abwärtstrend hält seit dem Brexit-Referendum im Jahr 2016 an. Dennoch bleibt das Vereinigte Königreich ein bedeutender Partner der rheinland-pfälzischen Wirtschaft“, kommentiert Szwede.

Weitere Fragen beantwortet: IHK Trier, Jan Heidemanns, Telefon: (06 51) 97 77-2 30, E-Mail: heidemanns@trier.ihk.de