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Kreis Euskirchen erhält Auszeichnung für Nachhaltigkeits-Engagement

Euskirchen, 17.03.2021 – Landrat Markus Ramers fordert „ressortübergreifendes Denken“. Nachhaltigkeit ist das große Zukunftsthema. Der Kreis Euskirchen ist als „Global nachhaltige Kommune“ ausgezeichnet worden. „Nach Erarbeitung der Nachhaltigkeitsstrategie und dem politischen Beschluss, der noch aussteht, geht es jetzt an die Umsetzung, ergänzt um weitere Themenfelder. Das Thema Nachhaltigkeit soll als fester Bestandteil im Kreis verankert und gelebt werden“, sagte Landrat Markus Ramers.

Als eine von 15 Modellkommunen (13 Städte und Gemeinden und zwei Kreise) hat der Kreis Euskirchen im Rahmen des Projekts „Global Nachhaltige Kommune in NRW“ in einem breiten Beteiligungsprozess eine integrierte Nachhaltigkeitsstrategie erarbeitet, die ökologische, soziale und ökonomische Ziele verbindet. Mit der Strategie unterstützt der Kreis die Umsetzung der internationalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und der weiterentwickelten Nachhaltigkeitsstrategie des Landes NRW.

Feierliche Abschlussveranstaltung fand digital statt

Jetzt haben die Ausrichter und Kommunen den erfolgreichen Abschluss der zweiten Laufzeit des Projekts „Global Nachhaltige Kommune in NRW“ mit einer digitalen Veranstaltung gefeiert. In einem Grußwort verdeutlichte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet den Stellenwert des Projekts: „Global Nachhaltige Kommunen leisten einen wichtigen Beitrag zu einer Stadtentwicklungspolitik der Zukunft – sie sind internationale Vorbilder für viele andere.” Auch NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser lobte ausdrücklich den Einsatz der Kommunen.

Während des Veranstaltungstages erhielt der Kreis Euskirchen die Auszeichnung als „Global nachhaltige Kommune“, die die erfolgreiche Teilnahme am Projekt bestätigt. In einem Kurzstatement stellte Landrat Markus Ramers die besonderen Herausforderungen wie z.B. das heterogene Bild des Kreises in Bezug auf Landschaft sowie Bevölkerungs- und Siedlungsentwicklung, aber auch die bevorstehenden Auswirkungen des Kohleausstiegs dar. Eine weitere Herausforderung war laut Ramers die Corona-Pandemie: „Die Pandemie hat uns alle vor ungeahnte Herausforderungen gestellt. Auch Auswirkungen auf das Projekt GNK.NRW blieben nicht aus. Dank der Flexibilität und des hohen Engagements der LAG 21 konnte die Nachhaltigkeitsstrategie zusammen mit vielen beteiligten Akteuren im gesetzten Zeitrahmen fertig gestellt werden. Es macht mich stolz, dass wir Teil dieses tollen Projektes sein durften“

Impulse rund um Nachhaltige Entwicklung

Neben vielen spannenden Keynotes namhafter Nachhaltigkeitsakteure diskutierte Landrat Markus Ramers auf dem Podium zum Thema „Global Nachhaltige Kommune – Chef*innensache“ mit Ministerin Ursula Heinen-Esser, der Bonner Oberbürgermeisterin Katja Dörner und dem Dormagener Bürgermeister Erik Lierenfeld. Der Landrat erläuterte in diesem Zusammenhang: „Wir können nicht mehr starr in Fachbereichen denken – das wird dem Nachhaltigkeitsgedanken nicht gerecht. Alle Abteilungen sind betroffen, das ressortübergreifenden Denken muss gestärkt werden.“

Nachhaltigkeitsstrategie des Kreises

Gemeinsam mit Verwaltung, Politik, Kommunen und Akteuren aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft wurden im Rahmen des Projektes Leitlinien, strategische und operative Ziele sowie insgesamt 119 Maßnahmen erarbeitet. Für die Umsetzung der Maßnahmen sind die beteiligten Akteure verantwortlich. Aus dem Prozess sind viele neue Kooperationen zum Thema „Nachhaltigkeit“ entstanden, parallel wurden bestehende gefestigt.

Eine Besonderheit im Prozess des Kreises war die Bürgerbeteiligung, die im Sommer 2020 digital durchgeführt wurde. Die vielen Anregungen und Ideen aus der Bevölkerung sind z.T. bereits in die Nachhaltigkeitsstrategie eingeflossen. Andere werden im weiteren Prozess Berücksichtigung finden.

INFO-KASTEN

Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von ENGAGEMENT GLOBAL setzt das Projekt GNK NRW in Kooperation mit der LAG 21 NRW e.V. im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen um. Weitere Infos:

https://skew.engagement-global.de/global-nachhaltige-kommune-in-nrw.html

https://lag21.de/portal-nachhaltigkeit/kommunen

 Ansprechpartner für den Kreis Euskirchen sind Lisa Rodermann (Tel: 02251 151312, lisa.rodermann@kreis-euskirchen.de) und Heike Schmitz (Tel: 02251 15182, heike.schmitz@kreis-euskirchen.de).

 

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Wirtschaft

Volksbank RheinAhrEifel belegt Platz 3 bei der Studie „Exzellente Kundenberatung“ von Focus Money

Region Rhein-Ahr-Eifel-Mosel/Koblenz, 17.03.2021 – Die Volksbank RheinAhrEifel gehört deutschlandweit zu den Genossenschaftsbanken mit der besten Kundenberatung.

Starkes Ergebnis für die Volksbank RheinAhrEifel eG: Mit ihrer Kundenberatung gehört sie zu den besten Genossenschaftsbanken in ganz Deutschland. Das ist das Ergebnis der Studie „Exzellente Kundenberatung“ von Focus Money und Deutschland Test, die durch das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung durchgeführt wurde. Die Volksbank RheinAhrEifel erreichte den 3. Platz. „Das ist ein hervorragendes Ergebnis, über das wir uns sehr freuen. Wir sind die Bank der Menschen in der Region. Wir übernehmen Verantwortung auch in Krisenzeiten und sind für unsere Mitglieder und Kunden da. Genau dieses Engagement zeigen die positiven Bewertungen unserer Kunden. Besonders freut uns, dass sie sich auf unsere gesamte Bank beziehen und nicht nur auf einzelne Bereiche oder Standorte“, erklärt Walter Müller, Vorstandsmitglied der Volksbank RheinAhrEifel.

Basis der Studie sind Erwähnungen und Bewertungen von Kunden im Internet – darunter Nachrichten-Seiten, Blogs und Social Media-Kanäle. Die Aussagen wurden den Kategorien Service, Kundenberatung, Vertrauen und Kundenzufriedenheit zugeordnet und jeweils als positiv, negativ oder neutral eingestuft. Die Volksbank RheinAhrEifel konnte hier in allen Kategorien sehr gute Ergebnisse erzielen. Sie erreichte die Gesamtpunktzahl 90,6 von 100 möglichen Punkten und somit den dritten Platz.

438 Millionen Online-Quellen als Basis

Insgesamt wurden für die Studie 22.000 Unternehmen und Marken in 438 Millionen deutschen Online-Quellen analysiert. Ausgezeichnet hat das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung letztlich 800 Unternehmen bzw. Marken. Dazu gehören 33 Volksbanken und Raiffeisenbanken.

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IHK Aachen bietet kostenfreie Webinare zu Corona-Tests in Unternehmen an

Aachen, 17.03.2021 – Nach den aktuellen Beschlüssen der Bund-Länder-Konferenz zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und der Selbstverpflichtung der Wirtschaft zu Corona-Tests stehen die Unternehmen in der Region vor neuen Herausforderungen. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen bietet deshalb in den kommenden Tagen kostenfreie Webinare an, in denen erklärt wird, wie Betriebe Corona-Tests realisieren können.

Das Webinar „Corona-Tests in Unternehmen – Was geht rechtlich, was nicht?“ beantwortet angesichts der teilweise noch unklaren Rechtslage Fragen zu freiwilligen Selbsttests und arbeitgeberseitig angeordneten Schnelltests. Die Online-Veranstaltung wird am Freitag, 26. März, von 14 bis 15 Uhr angeboten.

Im Webinar „Covid-19-Selbsttests im Unternehmen organisieren und durchführen“ erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über die derzeitigen Rahmenbedingungen sowie Tipps zur Organisation und praktischen Umsetzung von Selbsttests. Freie Plätze für die einstündige Online-Veranstaltung gibt es unter anderem am Montag, 22. März, um 16 Uhr, am Dienstag, 23. März, um 10 und 14 Uhr, am Mittwoch, 24. März, um 12 und 15 Uhr sowie am Mittwoch, 31. März, um 9 und 14 Uhr.

Interessierte können sich unter www.aachen.ihk.de/corona-tests kostenfrei anmelden. Dort finden sie auch eine Übersicht über alle noch freien Termine.

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Tourismus

Tourismus, Gastgewerbe & Einzelhandel: Jetzt Abstimmung zu „Deutschlands schönstem Wanderweg“ unterstützen

Daun, 17.03.2021 – Mit dem „VulkaMaar-Pfad“ nimmt das GesundLand Vulkaneifel auch dieses Jahr wieder am Wettbewerb des renommierten Wandermagazins für „Deutschlands schönster Wanderweg“ Teil. Der Zwischenstand ist vielversprechend: Der Weg liegt momentan auf Platz 1 im Wettbewerb.

„Dieses Zwischenergebnis wollen wir unbedingt halten, denn die Wahl geht ja noch bis Ende Juni“, erklärt Vera Merten, Geschäftsführerin bei GesundLand Vulkaneifel. „Hier sind wir auf Unterstützung von allen Seiten angewiesen, um möglichst viele Stimmen zu sammeln.“ Vor allem die Betriebe in Manderscheid, Daun, Ulmen und Bad Bertrich seien gefragt, um die Einheimischen zu erreichen. „Spätestens, wenn das Reisen wieder losgeht, können uns auch die Hotels und Restaurants tatkräftig unterstützen“, meint Merten. „Wenn alle dazu beitragen, kann der schönste Wanderweg Deutschlands 2021 im GesundLand Vulkaneifel liegen und den Tourismus in der Region ordentlich ankurbeln.“

Plakate und Abstimmungskarten zur Publikumswahl sind vor Ort bei den Tourist Informationen in Daun, Manderscheid und Bad Bertrich sowie beim Tourismusamt Ulmen erhältlich. Bei Bedarf von größeren Mengen bitte um Anmeldung bei Valerie Schneider über schneider@gesundland-vulkaneifel.de oder per Telefon: 06592 951 371.

Der VulkaMaar-Pfad ist eine mittelschwere Zweitages-Rundtour mit Start in Manderscheid über Bettenfeld und Meerfeld. Auch in der Kategorie Tagestouren ist ein Eifeler Weg nominiert: Der Felsenweg 6 – Teufelsschlucht der Ferienregion Südeifel. Für beide Wege kann auch online abgestimmt werden unter www.wandermagazin.de/wahlstudio.

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Verbesserungen für angeschlossene Gaststättenbetriebe bei November- und Dezemberhilfe erzielt

Region Eifel/Berlin, 17.03.2021 – Für Unternehmen mit angeschlossener Gaststätte wird der Zugang zu den außerordentlichen Wirtschaftshilfen für den Monat November und Dezember verbessert und vereinfacht. Künftig ist der Gaststättenanteil unabhängig von den Umsätzen des restlichen Unternehmens antragsberechtigt. Hierauf hat sich die Bundesregierung in Abstimmung mit dem Freistaat Bayern verständigt. Dies betrifft etwa Brauereigaststätten, Vinotheken von Weingütern und Straußwirtschaften.

Ministerpräsident Söder: „Das ist ein wichtiger Erfolg für die bayerischen Brauereigaststätten! Gemeinsam mit dem Bund haben wir diese Lösung auf den Weg gebracht. Dafür Dank an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier! Die Brauereigaststätten stehen für unser Lebensgefühl und prägen Bayerns Kulturlandschaft! Der jetzt erleichterte Zugang zur November- und Dezemberhilfe wird ihnen helfen, die schwere Belastung durch die Corona-Pandemie zu lindern.“

Bundeswirtschaftsminister Altmaier: „Wir haben uns in der Bundesregierung darauf verständigt, die November- und Dezemberhilfe weiter zu verbessern und zu vereinfachen. Künftig sind Brauereigaststätten, Vinotheken von Weingütern und Straußwirtschaften antragsberechtigt. Das ist ein wichtiges Signal, da viele Brauereigaststätten oder Vinotheken weiter stark unter den aktuellen Corona-Beschränkungen leiden.“

Gaststätten, die an ein Unternehmen, wie beispielsweise an eine Brauerei angeschlossen sind, werden bei der Antragsberechtigung für die November- und Dezemberhilfe so behandelt, als handele es sich um eigenständige Unternehmen. Der Gaststättenteil ist unabhängig vom restlichen Unternehmen und damit ebenso wie andere Gaststätten antragsberechtigt. Diese erweiterte Antragsberechtigung greift für die November- und Dezemberhilfe und wird entsprechend angepasst.

Die Antragstellung für die November- und Dezemberhilfe ist bis zum 30.04.2021 möglich.

Mit der November- und Dezemberhilfe können Unternehmen Zuschüsse in Höhe von bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus dem Vorjahreszeitraum erhalten.

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RVK-Bus rollt für das Eifeler Bündnis gegen Rechtsextremimus, Rassismus und Gewalt

Euskirchen, 17.03.2021 – Nicht nur die Wirtschaft leidet unter der Corona-Pandemie, gemeinnützige Vereine/Projekte sind gleichermaßen betroffen: Lockdowns, Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln zwingen Vereine, ihre Arbeit drastisch zu reduzieren oder ganz einzustellen. Die sinkende Wahrnehmung ist ein großes Problem für die Vereine und ihre Anliegen. Um Unterstützung für die Vereine in der Region zu leisten, rief die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) den internen Wettbewerb „Bring Deinen Verein ins Rollen!“ aus. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren aufgerufen, gemeinnützige und sinnvolle Projekte bzw. Vereine aus ihrer Heimat – unserem Verkehrsgebiet – zu nominieren. Zu gewinnen gab es „rollende Werbeflächen“ auf einem Bus für ihre Vereinsbotschaft.

Für ein halbes Jahr wird ein Busbanner auf die Botschaft des Eifeler Bündnisses in der Region aufmerksam machen. Foto: RVK / Diana Jerchel

Im Kreis Euskirchen folgte diesem Aufruf die RVK-Mitarbeiterin Camilla Fassbender; sie schickte ihren Verein ins Rennen und gewann prompt. Der Gewinner-Verein – das Eifeler Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt – vertritt das Ziel, „sich durch alle Bevölkerungsschichten und über die Grenzen von Herkunft, Kultur und Religion hinweg für ein demokratisches, tolerantes und friedliches Miteinander einzusetzen und gemeinsam gegen Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Diskriminierung in der Region vorzugehen“, erläutert Detlef Fassbender, Sprecher des Bündnisses, und fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr, unsere Vereinsbotschaft über diese Aktion auf die Straßen der Region bringen zu können und hoffen auf viele Bürgerinnen und Bürger, die bei uns mitmachen und Flagge bekennen möchten.“

Dr. Marcel Frank, Geschäftsführer der RVK, führt hierzu aus: „Frau Fassbenders Vorschlag hat uns aus der Seele gesprochen. Wir haben Menschen unterschiedlichster Herkunft, Hautfarbe und Religion in unseren Reihen, die jeden Tag für uns und alle Bürgerinnen und Bürger im Einsatz sind. Daher teilen wir die Botschaft des Eifeler Bündnis und positionieren uns deutlich gegen Ausgrenzung und Hass und für Gemeinschaft und Zusammenhalt!“

Auch Landrat Markus Ramers zeigt sich freudig über die Aktion: „Angesichts der aktuellen Situation, die von Corona-bedingten Sorgen und Ängsten geprägt ist, erachten wir Zusammenhalt und Wir-Gefühl gegenüber Allen als besonders wichtig. Dass unser kommunales Verkehrsunternehmen diese Botschaft in die Region trägt, kann ich nur unterstützen und mich für Idee und Umsetzung bedanken!“

Die Botschaft des Eifeler Bündnisses wird ab sofort für ein halbes Jahr einen emissionsarmen Bio-Erdgasbus der RVK zieren.

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Stadt Mechernich unterstützt die Gutscheinaktion des Vereins Mechernich Aktiv

Mechernich, 17.03.2021 – Margret Eich, Vorsitzende des Vereins Mechernich Aktiv, und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick sind die ersten, die Mechernich-Gutscheine in der neuen Verkaufsstelle im Bürgerbüro im Rathaus erworben haben. Die Gutscheine im Wert von je 30 Euro können sie nun in den bislang 18 teilnehmenden Geschäften einlösen – sofern diese während der Corona-Pandemie geöffnet haben.

Bei der Gutscheinaktion ziehen Stadt und Mechernich Aktiv (MA) an einem Strang: (v.l.) Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, MA-Vorsitzende Margret Eich, Fachbereichsleiterin Bürgerservice Silvia Jambor, Kämmerer und Dezernent Ralf Claßen sowie MA-Geschäftsführerin Petra Himmrich. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Der Lockdown stellt momentan die größte Hürde dar – nicht nur für die Geschäftsleute an sich, sondern auch für den Erwerb der Gutscheine. Lediglich zwei teilnehmende Geschäfte haben derzeit geöffnet, aber das auch nur eingeschränkt: Bücher Schwinning und das Lädchen in der Gleispassage.

Weil aber mit dem Erwerb von Gutscheinen die Geschäfte in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit unterstützt werden können, sprang die Stadt Mechernich unkompliziert ein. Silvia Jambor, Fachbereichsleiterin für den Bürgerservice, freute sich, dass Gutscheine auch im Bürgerbüro gekauft werden können – und das montags bis freitags während der Rathausöffnungszeiten. „Wir wollen den Einzelhandel so gut es geht unterstützen“, erklärt es Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick.

„Der Vorteil der Gutscheine: Das Geld bleibt in Mechernich“, sagt Petra Himmrich, Geschäftsführerin von Mechernich Aktiv. Online gibt es die Gutscheine, die im September eingeführt wurden, unter www.mechernich-gutschein.de zwar auch – aber dann fallen für die Händler bei der Entwertung der Gutscheine höhere Gebühren an, etwa für die Kreditinstitute und Bezahldienste. „Der stationäre Kauf hat also Vorteile“, sagt Himmrich.

Gutes tun für Mitarbeiter

Gutscheine gibt es im Wert von 10, 15, 20 und 50 Euro – und für den „krummen“ Betrag von 44 Euro. „Damit können Geschäftsleute ihren Mitarbeitern etwas Gutes tun, weil die Gutscheinsumme unter dem monatlichen Steuerfreibetrag liegt“, weiß der städtische Kämmerer und Dezernent Ralf Claßen.

Gutscheine werden von den Händlern mit einer Handy-App oder am PC durch Scannen des Gutschein-Codes entwertet. Das Geld der gekauften Gutscheine wird auf einem Treuhandkonto verwahrt. Abgewickelt wird das Gutschein-System im Auftrag von Mechernich Aktiv von einer Firma aus Coesfeld.

Wer jetzt einen Gutschein erwirbt muss keine Angst haben, dass er ihn wegen des Lockdowns nicht einlösen kann. Für drei Jahre sind die Gutscheine gültig. Außerdem muss die Summe nicht auf einen Schlag ausgegeben werden, mit jedem Kauf wird der Teilbetrag vom Gutschein abgezogen. Er wird also tatsächlich genutzt, bis er komplett leer ist.

Eine Grundvoraussetzung für Geschäftsleute an der Teilnahme der Gutscheinaktion ist die Mitgliedschaft im Verein Mechernich Aktiv. Das trifft momentan auf 64 Unternehmen zu. 18 von ihnen machen bei der Aktion bereits mit, andere sind laut Margret Eich „in der Pipeline“. Die Kosten für die Einrichtung des Gutscheinportals, die Werbekosten sowie die monatliche Serviceleistung der Firma übernimmt Mechernich Aktiv.

Margret Eich hat außerdem verraten, was sie mit ihrem Gutschein machen wird: „Den schenkt die Prinzengarde Mechernich Christa Klinkhammer zum 70. Geburtstag.“ Denn auch als Geschenk ist der Mechernich-Gutschein eine ganz tolle Sache.

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Für mehr Sicherheit und Sauberkeit in Stolberg: Ordnungsamt wird personell aufgestockt

Stolberg, 17.03.2021 – Das Ordnungsamt der Kupferstadt Stolberg bekommt mehr Personal. Insgesamt werden 6 zusätzliche Stellen geschaffen, 5 davon im Außendienst. Diesem Vorhaben hat die Politik bereits zugestimmt. Ziel ist, vor allem in den Abendstunden und am Wochenende mehr Präsenz zu zeigen und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.

Zwar hat die Kriminalstatistik gezeigt, dass Stolberg eine vergleichsweise sichere Stadt ist und die Kriminalität hier im Gegensatz zu den meisten anderen Kommunen in der StädteRegion rückläufig ist. Trotzdem gibt es auch in Stolberg Brennpunkte, an denen Ordnungsamt und Polizei noch mehr Präsenz zeigen wollen und werden.

Bürgermeister Patrick Haas und Sven Poschen vom Ordnungsamt erklären, dass die bisherigen 8 Außendienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter nicht ausreichen, um vor allem die Abendstunden und das Wochenende regelmäßig abzudecken. „Unser Ordnungsamt macht einen hervorragenden Job. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind trotz der dünnen Personaldecke häufig abends unterwegs, bis jetzt aber auf freiwilliger Überstundenbasis. Wir werden das Ordnungsamt nun stärken und so noch effektiver in der Bekämpfung von Ordnungswidrigkeiten sein.“

Dazu zählt selbstverständlich auch die stärkere Bekämpfung von wildem Müll. „Unser Stadtgebiet ist so groß. Wir können nicht so viele Menschen einstellen, dass verhindert werden kann, dass es keinen wilden Müll gibt. Wir können aber Präsenz zeigen und so vorbeugen“, erklärt der Bürgermeister.

Weiter verstärken möchte die Stadt darüber hinaus – wie in den letzten Wochen bereits geschehen – die Kooperation mit der Polizei, insbesondere in den Brennpunktgebieten.

Für die personelle Aufstockung ist im Haushaltsjahr 2021 ein Betrag von 130.133 vorgesehen, also sechs Stellen ab dem 1. Juni. Im Haushaltsjahr 2022 sind 227.547 Euro vorgesehen.

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HDG-Schule Wachtberg: Unterricht auf Distanz läuft richtig gut

Wachtberg-Berkum, 17.03.2021Große Befragung von Schüler*innen bringt sehr gute Ergebnisse. Natürlich war das zurückliegende „Corona-Jahr“ für Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen auch an der Wachtberger Hans-Dietrich-Genscher-Schule (HDG-Schule) keine einfache Zeit. Im Unterricht auf Distanz ist es schwierig, den üblichen persönlichen Kontakt untereinander zu pflegen, alle mussten sich an völlig neue Unterrichtsformen gewöhnen, alle mussten dafür sorgen, dass die technische Ausstattung einen digitalen Unterricht überhaupt zulässt, und schließlich mussten die  nötigen Kompetenzen auf Seiten der Schüler*innen und Lehrer*innen erst einmal entwickelt werden.

Schon vor Corona mit digitalem Ausbau begonnen

Wenn man auf das zurückliegende Jahr in der Wachtberger Hauptschule blickt, kann man nur sagen: Der Unterricht auf Distanz läuft ganz erstaunlich gut.

Der Grund dafür liegt darin, dass die Hans-Dietrich-Genscher-Schule schon lange vor Corona damit begonnen hat,  Schüler*innen, Lehrer*innen und die technische Ausstattung konsequent digital voran zu bringen. Schon Ende 2019 waren für alle Schüler*innen office 365-Accounts eingerichtet worden, und als dann Corona den Präsenzunterricht unmöglich machte, hatten einige computeraffine Lehrer*innen sehr schnell Tutorials erstellt, mit denen die Schüler*innen und Lehrer*innen den Umgang mit Teams erlernen konnten. Außerdem wurde in Zusammenarbeit mit einem lokalen Computerhändler ein Konzept entwickelt, mit dem Schüler*innen preiswert hochwertige Laptops erwerben oder ausleihen konnten. Und so können längst alle Schüler*innen souverän mit den tollen Möglichkeiten, die Teams bietet, umgehen, und sie werden konsequent in fast allen Fächern beschult, natürlich auf Distanz.

Parallel zur Nutzung von Teams wurde in der Schule ein System etabliert, auf dem die Schüler*innen sensible Daten wie Lebensläufe auf dem Schulserver speichern können und welches über eine Nextcloud den sicheren Zugriff von jedem Ort aus ermöglicht. So wird die Hans-Dietrich-Genscher-Schule auch ihrem Auftrag der Medienerziehung zum verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Daten gerecht.

Kurze Präsenzzeiten wurden clever genutzt

In den wenigen Monaten, in denen in 2020 zwischen den Lockdowns Präsenzunterricht möglich war,  hat der für die Medienentwicklung der Schule zuständige Lehrer, Christian Zimbelmann, gemeinsam mit einem Team von Kolleg*innen dafür gesorgt, dass die gesamte Schule im Umgang mit Teams weiter vorangebracht wird, und so kann man nun feststellen, dass von der fünften  bis zur zehnten Klasse alle Schüler*innen intensiv und erfolgreich beschult werden können.

Nur am Rande sei erwähnt, dass die HDG seit ein paar Jahren einen hervorragend ausgestatteten Robotik-Bereich aufgebaut hat. Die Zukunft ist in der HDG angekommen und die Schüler*innen haben Spaß daran.

Die Schülerbefragung zeigte: Die HDG kann digital

Eine Schülerbefragung im Februar 2021 konnte dann auch sehr differenziert bestätigen, wie gut der Umgang mit digitalen Medien im Schulalltag tatsächlich funktioniert. Von den ca. 315 Schüler*innen der HDG haben 218 daran teilgenommen, und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

So sagen fast 80 % der Schüler*innen, dass sie auf den Umgang mit Teams gut vorbereitet wurden und ebenso viele sagen, dass sie zuhause ohne weitere Hilfe mit dem Unterricht auf Distanz gut zurechtkommen. 90 % sagen, dass sie gute Unterstützung vom Lehrer bekommen, wenn es irgendwo hakt, und offensichtlich gehört das wilde Ausdrucken von Arbeits- und Infoblättern der Vergangenheit an, denn fast 70 % der Schüler*innen sagen, dass sie zuhause kaum Blätter ausdrucken müssen, denn selbst die Hausaufgaben können digital erledigt werden.
Die vollständigen Ergebnisse der Schüler*innen und Lehrer*innen-Befragung findet man auf der Homepage der Hans-Dietrich-Genscher-Schule: www.hdg-schule.de. (Hans-Dietrich-Genscher-Schule/Christian Zimbelmann)

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20 Schnelltestzentren im Kreis Euskirchen

Euskirchen, 17.03.2021 – Das Netz der Schnelltestzentren im Kreis Euskirchen wächst: Nachdem Ende vergangener Woche die erste Einrichtung an den Start gegangen ist, sind mittlerweile bereits 20 Schnelltestzentren über den gesamten Kreis Euskirchen verteilt. Dies hat Manfred Poth, der Allgemeine Vertreter von Landrat Markus Ramers, heute bekanntgegeben.

„Wir haben nun Testzentren in zehn von elf Kommunen“, so Poth, der zugleich betont, dass die Einrichtungen grundsätzlich allen offenstehen. „Die Testzentren sind nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger der jeweiligen Stadt oder Gemeinde, sondern können grundsätzlich von allen genutzt werden.“

Die Corona-Schnelltests sind in der jüngsten Bund-Länder-Konferenz vereinbart worden. Danach hat jeder das Recht auf einen kostenlosen Test pro Woche. Die Kosten übernimmt der Bund, für die Bürgerinnen und Bürger sind die Tests kostenlos. Wichtig ist: Die Corona-Schnelltests sind nur für symptomfreie Menschen! Wer krank ist und entsprechende Symptome hat, muss nach wie vor einen Arzt konsultieren.

Das Ergebnis des Schnelltests steht nach etwa 15 Minuten fest. Bei einem positiven Ergebnis erfolgt eine Weitergabe des Testergebnisses an das Gesundheitsamt, das einen PCR-Test veranlasst. Selbstverständlich muss sich der Getestete sofort in Quarantäne zu begeben. Ein negatives Testergebnis von einem anerkannten Testzentrum hat „Zertifikatseigenschaft“ und wird im Rahmen der Vorschriften der Corona-Schutzverordnung anerkannt. Hingegen haben die in Supermärkten angebotenen Selbsttests keinen amtlichen Charakter und dienen ausschließlich der privaten Orientierung.

Weitere Schnelltestzentren werden folgen. Interessierte Arztpraxen müssen ihre Absicht, ein Testzentrum zu betreiben, nur dem Kreis-Gesundheitsamt mitteilen. Apotheken und alle sonstigen Institutionen brauchen eine Genehmigung des Amtes, die – bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen – sehr kurzfristig erteilt wird. Die Anträge sollten im Idealfall bis zum 19. März vorliegen, da im Anschluss weitere Genehmigungen nur noch bei Bedarf erteilt werden.

Eine Übersicht über die Testzentren, deren Öffnungszeiten und Anmeldemodalitäten befindet sich auf der Homepage des Kreises unter https://corona.kreis-euskirchen.de. Diese Liste wird laufend aktualisiert und erweitert.