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Startschuss für das I. Semester 2021 bei der VHS Mayen

Mayen, 20.03.2021 – In diesen Tagen konnte Oberbürgermeister Dirk Meid den neuen Arbeitsplan der VHS Mayen für das I. Semester 2021 entgegennehmen.

„Die Mitarbeiter der Volkshochschule Mayen haben auch für das kommende Semester wieder ein vielfältiges Programm erstellen können.“, lobte Oberbürgermeister Meid und führt weiter aus: „Wir hoffen sehr, dass auch alle Angebote wie geplant durchgeführt werden können. Im vergangen Jahr hat uns Corona leider an vielen Stellen hier einen Strich durch die Rechnung gemacht.“

Unter dem Motto „Wissen und mehr“ werden eine Reihe von attraktiven Kursen aus den Bereichen Sprachen, Gesellschaft, Gesundheit und künstlerisches Gestalten angeboten

Auch Angebote zur Weiterbildung und zur Freizeitgestaltung einiger Kooperationspartner der VHS, wie zum Beispiel dem SKM Mayen, finden hier ihren Platz.

Im Bereich Sport und Entspannung konnte die VHS neue Dozenten gewinnen und im Bereich Seniorenbildung bietet die VHS Mayen auch Altbewährtes. So wird beispielsweise wieder Englisch für Senioren angeboten. Wenn gleich für die VHS-Kurse ein Hygienekonzept vorliegt, können Änderungen am Programm derzeit leider jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Wer jetzt neugierig wurde, kann das VHS-Semesterverzeichnis ab sofort erhalten. Es liegt kostenlos in der Geschäftsstelle der VHS, Rathaus Rosengasse, Mayen sowie in vielen Geschäften, Arztpraxen und Versicherungen  in der Innenstadt von Mayen bereit.

Auch kann unter www.mayen.de/vhs Einsicht in das aktuelle Programm genommen werden.

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2000 Euro von Helfen für Hilfsgruppe Eifel

Mechernich/Kall/Hürth, 20.03.2021 – Weil der Sitzungs-Karneval in diesem Jahr Corona-bedingt gekippt wurde, organisierte der Mechernicher Eventmanager Claus Helfen am Fastnachtswochenende zugunsten der Hilfsgruppe Eifel eine virtuelle Sitzung mit bekannten Kölner Kräften.

Sie war ab Karnevalssonntagabend als kostenloses Streaming im Internet zu sehen. Während der Sitzung, die in der Festhalle der Roten Funken in Hürth-Gleuel aufgezeichnet worden war, hatte Helfen um Spenden für die Hilfsgruppe Eifel mit Gründungssitz Kall und Stammtisch in Mechernich gebeten.

Mitte März konnte der Vorsitzende der Hilfsgruppe, Willi Greuel aus Lückerath, nun in Mechernich von Claus Helfen einen Spendenscheck über 2000 Euro entgegennehmen. Viele hundert User schauten sich im Internet die fast vierstündige Sitzung an, in der sich Karnevals-Spitzenkräfte wie zum Beispiel Jupp Mendt (Der kölsche Schutzmann), der Redner Martin Schopps, der Bauchredner Peter Kerscher mit seiner frechen Kuh Dolly, das Kölner Sänger-Urgestein King Size Dick und die Erfolgsband „De Boore“ für die Hilfsgruppe ins Zeug legten. Auch die sieben Tanzpaare aus dem Stadtgebiet Hürth wirkten mit, als Schirmherr fungierte Bürgermeister Dirk Breuer.

Am Ende kamen Spendengelder von insgesamt 1621,44 Euro zusammen. Diesen Betrag stockte Claus Helfen aus eigener Tasche auf. Die 2000 Euro übergab er nun in Mechernich am Bergmannsbrunnen auf dem Mechernicher Marktplatz an Willi Greuel. „Eine tolle Aktion“ bedankte sich Willi Greuel bei Claus Helfen, der in der Vergangenheit auch die Karnevalsvereine in der Stadt Zülpich unterstützt hat.

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Landkreis Mayen-Koblenz muss Allgemein- Verfügung erlassen

Region/Mayen-Koblenz, 20.03.2021 – Nachdem die 7-Tages-Inzidenzwerte sowohl in Rheinland-Pfalz als nunmehr auch in Mayen-Koblenz drei Tage in Folge über der Marke 50 liegen, muss der Landkreis nach den Vorgaben der Corona-Bekämpfungsverordnung eine Allgemeinverfügung mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen erlassen.

„Wir haben uns inhaltlich eng an der rheinland-pfälzischen Musterallgemeinverfügung zu orientieren. Aktuell laufen Abstimmungen zwischen Landkreis und Land. Nach jetzigem Stand werden wir unsere Verfügung am Montag veröffentlichen und die Regelungen wären demnach nicht vor Dienstag, den 23. März gültig“, erklärt Landrat Dr. Alexander Saftig.

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Bitburger Landrat Joachim Streit führt erste FREIE WÄHLER-Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz

Bitburg/Koblenz/Mainz, 20.03.2021 – Auf ihrer konstituierenden Sitzung am 19.3.2021 hat die sechsköpfige FREIE WÄHLER Landtagsfraktion nunmehr ihren Spitzenkandidaten Joachim Streit einstimmig zum Vorsitzenden der ersten FREIE WÄHLER-Landtagsfraktion gewählt.

Ihm zur Seite steht als Parlamentarischer Geschäftsführer zukünftig der FREIE WÄHLER-Landesvorsitzende Stephan Wefelscheid. Neben dem Bitburger Landrat Joachim Streit war der Koblenzer Rechtsanwalt einer der Konstrukteure des historischen Wahlerfolgs der Partei FREIE WÄHLER am 14. März 2021.
Als stellvertretende Vorsitzende wählten FREIE WÄHLER die 25jährige Lisa-Marie Jeckel aus dem Wahlkreis Diez/Nassau und den Pfälzer Helge Schwab (Wahlkreis Kusel).

Joachim Streit: „Dies ist der Beginn einer neuen Zeitrechnung in Rheinland-Pfalz. Mit der Fraktion FREIE WÄHLER gewinnen die vielen Freien Wählergruppen im Land zum ersten Mal einen parlamentarischen Arm. Die Fraktion freut sich auf die Arbeit im Landtag.“ Stephan Wefelscheid, Landesvorsitzender FW und PGF: „Mit großem Respekt werden wir den in uns gesetzten Wählerauftrag im Landtag umsetzen!“

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Tourismus

DEHOGA begrüßt „wichtiges Signal in angespannter Lage!“ Präsident Haumann: „Und Ostern müssen die Hotels folgen!“

Region Eifel/Bad Kreuznach, 20.03.2021 – Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Rheinland-Pfalz begrüßt die Entscheidung der Landesregierung, dass ab Montag, 22.03.2021 die Außengastronomie in Rheinland-Pfalz wieder geöffnet werden darf! DEHOGA-Präsident Gereon Haumann sieht darin einen wichtigen Beitrag, das Infektionsgeschehen in Deutschland zu senken.
Die Ministerpräsidentin habe Wort gehalten; dies sei für die gebeutelte Branche ein wichtiges Signal. Der DEHOGA erwarte dies nun auch für die Zusage der Ministerpräsidentin, Hotels und Restaurants an Ostern eine Öffnungsperspektive zu geben. Diese müsse am Montag realisiert werden.

Der DEHOGA Rheinland-Pfalz hatte bereits am Vormittag darauf hingewiesen, dass aus Sicht der Wissenschaft die Ansteckungsgefahr im Freien gegen Null tendiert. Außen kann allenfalls eine 1:1 Ansteckung durch „Tröpfchen-Infektion“ erfolgen. Prof. Kekule: „Im Freien hätte sich das Virus niemals zu einer Pandemie entwickeln können!“ Aus Sicht der Experten ist es virologisch sinnvoll, die Außengastronomie mit festen Sitzplätzen, Abstand und DEHOGA RLP Präsident Gereon HaumanHygiene sowie Kontakterfassung zu öffnen.

Präsident Haumann: „Nun können die Menschen endlich wieder in unseren Betrieben die rheinland-pfälzische Gastfreundschaft genießen. Und das ohne Ansteckungsgefahr; die Gäste waren und sind in den DEHOGA Betrieben sicher! Dies gilt im Biergarten, auf der Terrasse und auch in Restaurants und Hotels.“

Es gibt kein einziges signifikantes Infektionsgeschehen im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe. Deshalb ist es dringend notwendig, die Menschen endlich wieder in die öffentlichen Wohnzimmer der Gastgeber-Betriebe zu lassen, anstatt sie noch länger einzusperren. Die letzten Monate haben doch gezeigt, dass dicht gedrängt am Küchentisch, in kaum gelüfteten Partyräumen und auf dem Ausziehsofa viel gefährlicher sind und die Infektionszahlen nach oben getrieben haben.

„Die Politik muss endlich die richtigen Entscheidungen treffen und sinnvolle Anreize setzen, um das Infektionsgeschehen zu senken.  Wir erleben jetzt seit Monaten, dass der Schuss nach hinten los geht, wenn man die Bevölkerung einsperrt und sich Menschen deshalb heimlich in privaten Räumen treffen!“, so DEHOGA Präsident Gereon Haumann.

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Coca-Cola Werk bleibt auch 2021 Abfüller des Bad Neuenahrer Heilwassers

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 20.03.2021 – Zum sechsten Mal in Folge ließ die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH am 19. März ihr Bad Neuenahrer Heilwasser im Coca-Cola Werk in der Kreisstadt abfüllen. Mehrere zehntausend Flaschen des natürlichen Heilmittels liefen in der Landskroner Straße vom Band.

Natürlichkeit, Regionalität, Gesundheit und nachhaltige Verpackungen bestimmen zunehmend das Konsumverhalten. „Wir sind sehr froh, mit unserem traditionsreichen Heilwasser auch heute noch den Nerv der Zeit – und zwar mehr denn je – anzusprechen“, sagt Jan Ritter, Geschäftsführer der Marketing GmbH freudig. „Auch wenn das Corona-Jahr 2020 mangels Hotels, Gastronomie und Gästen einen Einschnitt in die steigende Nachfrage nach dem Bad Neuenahrer Heilwasser vor Ort verursacht hat, sind wir zuversichtlich, an die Erfolgszahlen aus 2018 und 2019 anschließen und sogar noch mehr Einwohner und Gäste von unserem Naturprodukt überzeugen zu können“, fügt Dania Münch, Referentin Gesundheitswirtschaft und Heilwasser bei der Marketing GmbH, hinzu. „Außerdem freuen wir uns auch sehr darüber, dass Coca-Cola trotz neuer Vertriebsstrategie für Apollinaris zugesagt hat, uns auch dieses Jahr bei der Abfüllung zu unterstützen“, ergänzt Jan Ritter abschließend.

Julian Weiske, als Betriebsleiter verantwortlich für das Coca-Cola Werk in Bad Neuenahr, ergänzt: „Wir füllen neben Apollinaris auch Markengetränke wie Coca-Cola, Fanta und Sprite ab. Das tun wir für unsere Region und sind somit auch ein wichtiger lokaler Abfüller. Wir freuen uns als solcher auch in diesem Jahr als Partner der städtischen Marketing GmbH zu fungieren.“

Heilwässer sind amtlich zugelassene Arzneimittel. Sie wirken sanft, natürlich und tragen zum täglichen Wohlbefinden bei. Mit ihrem hohen Gehalt an lebenswichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen sind sie wirksames Naturheilmittel. Die therapeutische Wirkung des Bad Neuenahrer Heilwassers ist dem hohen Gehalt an Natur-Kohlensäure zu verdanken. In Kombination mit der warmen Temperatur von 34 Grad Celsius löst sie besonders viele Mineralstoffe und Spurenelemente aus den tiefen Gesteinsschichten, vor allem Natrium, Hydrogencarbonat, Magnesium und Kieselsäure.

Unter www.das-heilwasser.de gibt es alle Informationen zum Bad Neuenahrer Heilwasser und den Verkaufsstellen. Auch stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH unter 02641/9171 0 für Auskünfte zum Bad Neuenahrer Heilwasser zur Verfügung.

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Trotz Corona wird weitergebohrt – Eifeler Brunnenhilfe Mechernich zieht am 21. März Bilanz

Mechernich, 20.03.2021 – Eifeler Brunnenhilfe Mechernich gräbt auch im 21. Jahr ihres Bestehens und trotz Corona weiter in Indien nach Trink- und Brauchwasser für die Ärmsten – Bilanz wird am Misereorsonntag, 21. März, ab 10.45 Uhr in St. Johannes Baptist gezogen.

„Es geht alles etwas langsamer, aber es geht voran“, konstatiert Dr. Franz Richter von der Eifeler Brunnenhilfe Mechernich (E.B.I.), die seit 1999 im besonders von Dürren betroffenen indischen Bundestaat Karnataka Trinkwasserbrunnen bohren und wassergewinnende Maßnahmen realisieren lässt.

Über die Aktivitäten im vergangenen Jahre legt die Brunnenhilfe traditionsgemäß am Misereor-Sonntag Rechenschaft ab – dieses Jahr am Sonntag, 21. März, dem fünften Fastensonntag, und zwar im Sonntagshochamt um 10.45 Uhr in St. Johannes Baptist in Mechernich.

Nach der Heiligen Messe werden fair gehandelte Drittweltprodukte verkauft – das sonst obligatorische indische Familienessen im Johanneshaus fällt pandemiebedingt schon im zweiten Jahr aus. Allerdings bieten die indischen Familien von Mechernich landestypische Snacks zum Mitnehmen gegen eine kleine Spende an.

Das Spendenaufkommen für E.B.I., so Dr. Franz Richter, sei trotz der Corona-Pandemie ungebrochen, so dass die Mechernicher Initiative auch im eigentlich für ein Jubiläum vorgesehenen Jahr 2020 vor Ort in Indien weiterhelfen konnte. Die von Mechernich geförderten Brunnen werden vorzugsweise in der Nähe von Schulen und damit in den Dorfzentren errichtet, da besonders Kinder durch unsauberes Wasser gesundheitlich gefährdet sind.

Eigenverantwortung der Dörfer

Die Dorfgemeinschaften müssen den jeweiligen Brunnen zu einem Drittel selbst finanzieren. „Das gewährleistet in hohem Maße die Übernahme der Eigenverantwortung beim Unterhalt der Trinkwassergewinnungsanlagen“, so Richter. Das Projekt „E.B.I.“ sei in ein einheimisches überregionales Wiederaufforstungsprogramm integriert.

Dessen übergeordnetes Ziel sei es, Raubbau am Grundwasservorrat zu vermeiden. Die regelmäßige Buchprüfung der einzelnen Projekte durch international renommierte Prüfungsstellen gewährleiste, dass keinerlei Spendengelder verloren gingen. Dr. Richter: „Es wird größten Wert daraufgelegt, dass sowohl hier, als auch in Indien keinerlei Verwaltungskosten das Projekt belasten. Die Ergebnisse der Buchprüfungen werden regelmäßig offengelegt. Das heißt: jeder Cent kommt an!“

Ein zuletzt 2019 abgeschlossenes Projekt im indischen Bundesstaat Jharkhand ging 2020 in seine Konsolidierungsphase, berichtet die Eifeler Brunnenhilfe: „Unter ständiger Anleitung durch die indische Partnerorganisation werden die Pflege und die Instandhaltung der Anlagen in die Eigenverantwortung der Bevölkerung der Dörfer übergeben.“

Bereits vom Anfang des Projektes an war schon ein nicht unbeträchtlicher Teil der Arbeiten von den Bauern selbst geleistet worden. Richter: „So erkannten sie den hohen Wert der Maßnahmen für sie selbst.“ Die Wasserversorgung erlaube jetzt mehrere statt nur einer Ernte.

Durch die Selbstvermarktung landwirtschaftlicher Produkte fließe der Gewinn den Dörfern direkt zu. Richter: „Die auch in Indien wütende Pandemie trifft die Bevölkerung weniger hart, wenn sie sich zu einem großen Teil selbst versorgen kann.“

Viehzucht und Medizinprodukte

Im Norden von Jharkhand sei Anfang November 2020 durch die Andheri-Hilfe ein neues Projekt in Angriff genommen worden. Und zwar zunächst durch die Gründung eines Dorfkomitees zur Unterrichtung der Bevölkerung. Das Projekt soll – wie das vorige – etwa 10.000 Menschen mit Trink- und Brauchwasser versorgen. Es handelt sich überwiegend um Ureinwohner („Adivasi“) in 19 Dörfern und zwar in einer „extrem armen Gegend“, so Dr. Franz Richter: „Der Boden ist degeneriert und von starker Erosion betroffen!“

Regen falle unregelmäßig und in abnehmender Menge, die Ernteerträge gingen zurück, die Ernährungs- und Einkommenssituation der Bevölkerung sei schlecht. Die Eifeler Brunnenhilfe (E.B.I.) will in Jharkhand Wasserspeicher anlegen und den Grundwasserspiegel heben sowie die Bodenerosion der obersten Bodenschichten durch Anlage von Terrassen mit talseitigen Dämmen verhindern.

Die Mechernicher wollen den Adivasi auch dabei helfen, sich weitere Einkommensquellen durch Viehzucht und Gartenbau zu erschließen und

Waldprodukte zu nutzen – wie „Mahua“, einen tropischen Baum, dessen Blüten, ölreiche Früchte und die Rinde zur Herstellung von Medizin verwendet werden können.

Am genannten Sonntag, 21. März, findet in St. Johannes Baptist in Mechernich um 10.45 Uhr eine Heilige Messe zum Thema der diesjährigen Fastenaktion von Misereor „Es Geht! Anders.“ statt.

Gestaltet wird dieser Gottesdienst von der Eifeler Brunnenhilfe

Während des Gottesdienstes soll ein Rückblick auf das im vergangenen Jahr Erreichte gegeben und das neue Projekt vorgestellt werden.

Dr. Franz Richter: „Leider konnten wir 2020 das 20-jährige Bestehen von E.B.I. nicht gebührend begehen. Daher gibt es auf der Stellwand in der Kirche Informationen über die jetzt 21jährige Tätigkeit der Brunnenhilfe.

Auch die Fakten zum neuen Vorhaben in Nord-Jharkhand sind dort zu finden.“

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Helfer für St. Georgsritt gesucht

Mechernich-Kallmuth, 20.03.2021 – Der St. Georgsritt am 1. Mai hat in Kallmuth eine lange Tradition. Reiter, Besucher von nah und fern erfreuen sich Jahr für Jahr an der beliebten Pferdeprozession und dem Brauchtum. Doch von ganz allein stemmt sich so ein Höhepunkt des Jahres nicht.

Die GdG St. Barbara teilt deshalb in ihrem Newsletter mit, dass der „Sachausschuss St. Georgsritt“ Frauen und Männer sucht, die den jährlich stattfindenden St. Georgsritt mit planen und unterstützen möchten.

Ebenfalls werden Mitstreiter und Helfer gesucht, die am Veranstaltungstag oder davor und danach helfen und eine der vielen anfallenden Aufgaben übernehmen.

Wer sich, wie auch immer, engagieren möchte, soll sich bitte im Mechernicher Pfarrbüro der GdG St. Barbara telefonisch unter 02443/8640 melden.

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Wirtschaft

TechniSat versorgt den Einzelhandel in Daun kostenlos mit eigenproduzierten FFP2-Masken

Daun, 20.03.2021 – Um die reibungslose Öffnung des Einzelhandels zu unterstützen, hat sich TechniSat kurzerhand dazu entschieden, die Geschäfte in Daun mit eigenproduzierten FFP2-Masken zu versorgen. Bereits am 09. und 10. März haben sich Mitarbeiter des Unternehmens auf den Weg gemacht, das Geschenk den Einzelhändlern persönlich zu überreichen, damit die FFP2-Masken direkt zur Verfügung stehen und getragen werden können.

v. l. n. r. Andreas Meyer (2. von links), Inhaber von Optik & Akustik Meyer, und sein Team freuen sich über das überraschende Geschenk von TechniSat. Foto: Peter Doeppes

TechniSat hat insgesamt rund 75 Einzelhändler mit jeweils 20 bis 60 Masken ausgestattet – je nach Mitarbeiterzahl und Ladengröße. Die Freude über das Geschenk war riesig.

v. l. n. r. Herr Lehnen, Inhaber des Sporthaus Leder Lehnen, nimmt das Geschenk von Julia Pitzen, Duale Studentin bei TechniSat Digital GmbH, an. Foto: Peter Doeppes

Denn die Geschäfte sind auf die Masken angewiesen, unabhängig davon, ob sie normal geöffnet sind oder ob lediglich Termin-Shopping erlaubt ist. Für das sichere Einkaufen müssen Masken immer getragen werden.

Sicherer mit FFP2-Masken „Made in Germany“

TechniSat ist als Hersteller von Unterhaltungselektronik bekannt. Jedoch hat das Unternehmen aus Daun in der Vergangenheit mehrmals bewiesen, dass es sehr flexibel ist und schnell auf Veränderungen des Marktgeschehens reagieren kann. So produziert TechniSat seit Mitte 2020 Masken „Made in Germany“, die aus dem sächsischen Schöneck und Staßfurt bei Magdeburg kommen.

Bei der Produktion vertraut TechniSat auch beim Vlies auf die Qualität der heimischen Herstellung. Hier setzt das Unternehmen auf das Meltblown-Vlies von TechniForm, einem Schwesterunternehmen aus Nerdlen/Eifel. Bei den Masken für den Einzelhandel in Daun handelt es sich um CE zertifizierte FFP2-Masken. Damit möchte TechniSat zum Schutz der Einzelhändler und ihrer Mitarbeiter beitragen.

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„Bildungsbrücken“ der DRK-Integrations-Agentur enden nach drei Jahren

Euskirchen, 20.03.2021 – „Sie sehen einen sehr glücklichen Geschäftsführer, der sehr stolz ist auf das, was entwickelt wurde, und auf seine Mitarbeiter.“ Was Rolf Klöcker vom Rotkreuz-Kreisverband Euskirchen so ins Schwärmen brachte war das Ergebnis des Bildungsbrücken-Projekts, das zum Jahresende 2020 ausgelaufen ist. Von 2018 an seien nicht nur Familien, sondern auch Kindergärten, Grundschulen und Offene Ganztagsschulen im Kreisgebiet unter anderem durch mehrsprachige Verständnishilfen gestärkt worden.

Für Projektleiter Boris Brandhoff, Leiter der DRK-Integrationsagentur, war das Bildungsbrückenprojekt der „ideale Start in eine neue Aufgabe“. Das Land NRW hatte seinerzeit Mittel aus dem Programm „Komm-an NRW“ in Aussicht gestellt. Brandhoff, gerade frisch im Amt, vernetzte sich eiligst mit Kolleg*innen wie dem für die Kindergärten zuständigen Ralf Krutwig und der DRK-Familienbildung um Heike Iven und erarbeitete einen interkulturellen Beitrag.

Mit seiner Kollegin Sabine Heines begleitete er fortan das Bildungsbrückenprojekt. Beim Auftakt in der Rotkreuz-Akademie in Vogelsang wurde es der Öffentlichkeit vorgestellt. „Mir war es wichtig, dass wir Sabine, deren vorheriges Projekt beendet war, im Team halten konnten“, sagt Boris Brandhoff.

Wimmelbilder und Kindergarten

Neben einem trägerübergreifenden Fortbildungsprogramm für Kindergärten, Grundschulen und Offene Ganztagsschulen zu Themen wie Traumapädagogik, Interkulturelle Kommunikation oder „Sprache, Macht, Diskriminierung“ erstellte das Rote Kreuz mit der Schleidener Künstlerin Maf Räderscheidt ein Wimmelbildbuch und mit dem aus Marokko stammenden Grafiker Ismail Laghbaba einen Kindergartenratgeber. „Damals bin ich mit Ismail durch die Kindergärten gefahren und habe gefragt: Was interessiert euch?“, erinnert sich Sabine Heines.

Und nicht nur das: Es entstanden Verständnishilfen, die sich an Migranten richteten und die dort für Klarheit sorgen sollten, wo es in Kindergärten Hürden gab oder es hakte. Wie funktioniert die Betreuungsregelung? Was ist eine Einverständniserklärung? Was bedeutet eine Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz? All diese Fragen wurde nicht nur in einfachem Deutsch, sondern auch in sieben Fremdsprachen erklärt. „Solche Verständnishilfen sind auch für die Offenen Ganztagsschulen entstanden“, berichtet Boris Brandhoff. Die Antworten befinden sich in einem Ordner, der von Maf Räderscheidt grafisch verziert wurde.

Auch 2019 und im Dezember 2020 entstanden weitere Broschüren. Der Illustrator Jan „Fabrum“ Faber gestaltete einen Ratgeber für Grundschule und Offene Ganztagsschule. Die Broschüren sind bei den Kindern sehr beliebt. „Sie nehmen sie gern in die Hand und entdecken darin Beschreibungen in ihrer Muttersprache. Sie sollen natürlich Deutsch lernen, aber auf keinen Fall dürfen sie ihre Identität verlieren“, meint Sabine Heines, die beim DRK auch Tagesmütter ausbildet.

Steckbriefe statt Außerirdische

Ismail Laghbaba widmet sich in „So bunt ist unsere Klasse“ der Vielfalt in einem Klassenzimmer. In Steckbriefform stellen Kinder sich und ihre Heimat vor. „Das war Ismails Idee. Ursprünglich wollte ich eine Geschichte mit Außerirdischen“, erzählt Sabine Heines lachend. Von dieser Idee bis zum Druck hat es ungefähr neun Monate gedauert, berichtet der Künstler.

„Die Broschüren sind mittlerweile über den Kreis Euskirchen hinaus bekannt. Es gab Anfragen aus Essen, Oberhausen, dem Rhein-Erft-Kreis, dem Kreis Düren, der Städteregion Aachen, dem Kreis Heinsberg und aus Mannheim“, zählt Brandhoff auf. Jede Broschüre hat eine Startauflage von 5000 und ist bis auf das Porto kostenfrei, vom Kindergartenbuch wurde noch eine Auflage von 2500 Exemplaren nachgedruckt. Die Broschüren können in der DRK-Integrationsagentur bezogen werden. Auf der Homepage des DRK-Kreisverbands sind sie außerdem als Flipbook digital zugänglich: www.drk-eu.de/bildungsbruecken-broschueren

Auch wenn das Bildungsbrückenprojekt nun vorbei ist, bleibt es doch in vielen Elementen erhalten. „Das Projekt war auf eine hohe Halbwertszeit angelegt“, formuliert es Boris Brandhoff. Die Verständnishilfen und die Broschüren sind nach wie vor nutzbar – und im Falle von neuen Auflagen recht schnell anpassbar.

Das Wissen aus den insgesamt 17 Fortbildungen und 38 Teambriefings geben die Teilnehmer aus den Kindergärten und Schulen natürlich auch an ihre Kolleg*innen weiter. Und auch innerhalb der Integrationsagentur konnten viele Ansätze in die Projektarbeit übernommen werden. „Wir sind über das Ende nicht traurig, denn es ist etwas sehr Schönes und Hilfreiches dabei herausgekommen“, resümiert Rolf Klöcker.