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Drei Schüler der Domsingschule Aachen erhalten Auszeichnung beim Wettbewerb „Jugend forscht“

Aachen, 22.03.2021 – Drei Grundschüler der Domsingschule in Aachen haben am Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht“ teilgenommen und wurden für ihr Forschung zur Offenlegung der Aachener Bäche mit dem 3. Preis im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften und mit dem Sonderpreis für Umwelt ausgezeichnet.

„Jugend forscht“ zeichnet mehrmals pro Jahr Schüler*innen und Jugendliche im Bereich Naturwissenschaften und Technik aus. Ziel ist es, Jugendliche ab der 4. Klasse durch ein selbst ausgesuchtes Forschungsprojekt für die MINT-Fächer zu begeistern.

Ursprung der Projektidee

„Im Sommer ist die Luftfeuchtigkeit in der direkten Umgebung eines Baches höher und die Temperaturen kühler.“ Dieser Aussage wollten Philipp Dautzenberg, Matthias Hansen und Janis Juchelka auf den Grund gehen. Doch nur die Freilegung der Aachener Bäche zu erforschen war ihnen nicht genug. Die drei Viertklässler wollten außerdem noch herausfinden, ob die Offenlegung einen Einfluss auf die Umwelt oder die Energiegewinnung haben könnte und ob eine Mehrfachnutzung beispielsweise als Wasserspielplatz oder Handwaschbecken denkbar wäre.

Aachen besitzt zwar keinen großen Fluss wie zum Beispiel Köln den Rhein, dafür fließen durch die alte Kaiserstadt aber viele Bäche – in der Innenstadt überwiegend unterirdisch durch Kanäle. Historisch gesehen, waren die kleinen fließende Gewässer immer Teil der Stadt: zunächst für die Thermalbäder in der Römerzeit und später für die Tuchfabrikanten.

Erhebung erster Messwerte

Die ersten Forschungsergebnisse sammelten die Schüler am Johannisbach, ein Teilstück des Baches wurde nämlich schon freigelegt. Entlang des Annuntiaten- und Augustinerbachs ergaben die Testmessungen der engagierten Nachwuchswissenschaftler, dass Luft und Boden tatsächlich kühler sind als anderswo in der Innenstadt. Mithilfe von Messgeräten für Boden-, Wasser-, und Lufttemperatur konnten genaue Werte ermittelt werden, die dann in einer ausgeklügelten Tabelle miteinander verglichen werden konnten.

Vielversprechende Ergebnisse

Das Schüler-Trio trotzte auch einigen Hindernissen. So werden die städtischen Brunnen und offengelegten Bachläufe in der kalten Jahreszeit von November bis März traditionell ausgeschaltet und in den „Winterschlaf“ versetzt, was den Untersuchungszeitraum einschränkte. Und auch die Corona-Pandemie samt Lockdown und Einschränkungen schreckte die jungen Forscher letztlich nicht ab. Sie konnten alternative Trockenmessungen als zunächst geplant durchführen und so beinahe alle Forschungsfragen beantworten. Außerdem konnten zwei Videogespräche  mit dem Experten Dr. Gunnar Ketzler vom geografischen Institut der RWTH Aachen sowie mit Antje Wiese und Thomas Roob vom Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur der Stadt Aachen geführt werden, die für den Forschungsverlauf sehr hilfreich waren.

Die drei Jungs konnten feststellen, dass der Johannisbach für eine teilweise kühlere Umgebung sorgt und sich somit positiv auf die Umwelt auswirkt. Außerdem hat ein offengelegter Bach eine positive Wirkung auf die Grünanlagen der Stadt sowie auf die heimischen Vögel- und Insektenarten. Die „Händewasch-Funktion“ wird es jedoch nicht geben, da das Wasser durch das Schmutzwasser vom Händewaschen verunreinigt würde.

Die Stadt Aachen verfolgt das Ziel, die beliebten Bäche – wo möglich – langfristig wieder sichtbar und erlebbar zu machen. Hierzu ist eine umfangreiche Machbarkeitsstudie erstellt worden. Am Lindenplatz ist bereits ein Wasserspielplatz geplant. Wo und in welchem Umfang weitere Bach-Passagen offengelegt werden können, wird aktuell untersucht. Hierfür müssen nämlich viele Faktoren vor Ort berücksichtigt werden. Nicht zuletzt kostet so eine Bachoffenlegung auch Geld.

Dennoch scheint sich auch die Freilegung einzelner Abschnitte bereits zu lohnen, das haben auch die Untersuchungen der jungen Forscher ergeben. Die Schüler der Domsingschule wollen auf jeden Fall weiter an dem Projekt forschen und auch künftig Messungen vornehmen. Das Ziel des Wettbewerbs, die Kinder für wissenschaftliche Fächer zu begeistern, scheint in diesem Fall definitiv erreicht zu sein.

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Blitzumfage der IHK Trier: Viele Unternehmen in der Region planen Corona-Selbsttests

Region/Trier, 22.03.2021 – Ein Siebtel der regionalen Unternehmen bietet seinen Mitarbeitern bereits regelmäßig Tests auf Corona-Infektionen an, ein weiteres Viertel plant, dies bereits in in Kürze zu tun. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Blitzumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier, an der sich 150 Unternehmen aller Branchen beteiligt haben.

„Das sind zum jetzigen Zeitpunkt sehr ermutigende Zahlen, denn systematische Testungen auf betrieblicher Ebene werden wegen mangelnder Verfügbarkeit geeigneter Tests für viele Firmen erst nach und nach möglich. Zudem sind etliche Unternehmen geschlossen oder die Mitarbeiter arbeiten im Homeoffice, so dass dort keine Corona-Tests durchgeführt werden können“ sagt IHK-Chefvolkswirt Matthias Schmitt.

Die Umfrage zeigt weitere Hindernisse auf dem Weg zu mehr Tests in Unternehmen auf: 42 Prozent der nicht-testenden Firmen berichten von fehlenden Informationen zum richtigen Umgang mit Tests im Betrieb, ein Viertel hat noch kein passendes Schulungsangebot für die betriebsinterne Durchführung von Schnelltests gefunden und ein Achtel beklagt, dass Test-Anbieter noch nicht liefern könnten. Dort, wo bereits getestet wird, wünscht sich ein Drittel der Befragten hierfür finanzielle Unterstützung.

Unterstützung finden Unternehmen auch bei der IHK Trier. Sie geht in verschiedenen kostenfreien Webinaren auf die rechtlichen Hürden sowie die Organisation und Durchführung von Schnelltests in Unternehmen ein. Das nächste freie Webinar zu den dazugehörigen rechtlichen Fragen beginnt am Donnerstag, 25. März 2021, um 17:15 Uhr. Bis Mitte April sind zahlreiche weitere Termine verfügbar. Gebucht werden können sie über weiterbildung.ihk-trier.de, Suchwort „Corona“.

Die Webinare erklären unter anderem, welche Schnelltests es gibt und wo diese bezogen werden können, was Betriebe bei der Anwendung und Dokumentation beachten und welche rechtlichen Dinge sie beachten müssen. So zum Beispiel, ob Unternehmen verpflichtet sind, Selbsttests anzubieten und was beispielsweise gilt, wenn Beschäftigte die Schnelltests verweigern.

Alle weiteren Informationen und Aktuelles zur Teststrategie veröffentlicht die IHK Trier auf ihrer Internetseite www.ihk-trier.de/coronavirus

Ansprechpartnerin für Unternehmen zum Thema ist Martina Zink, Telefon: (06 51) 97 77-6 04, E-Mail: zink@trier.ihk.de

Fragen zur Umfrage beantwortet Matthias Schmitt, Telefon: (06 51) 97 77-9 01, E-Mail: schmitt@trier.ihk.de

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Neuaufnahmen trotz Pandemie bei der Freiwilligen Feuerwehr Wittlich

Wittlich, 22.03.2021 – Bürgermeister Joachim Rodenkirch verpflichtete Anfang März 15 neue Feuerwehrleute. Die Neuaufnahmen wurden in der großen Fahrzeughalle der Feuerwache des Standorts 1 in Wittlich unter Einhaltung der Hygienevorschriften vorgenommen. Dieser ganz besondere Abend stellte sich dabei als Abend der Superlative heraus. Wehrleiter Christian Vollmer begrüßte die Neulinge und die wenigen Gäste. Neben den aufzunehmenden Anwärtern, waren neben dem Bürgermeister auch Doris Schmitt und Jan Mußweiler von der Stadtverwaltung sowie die Wehrleitung und die Einheitsführer der einzelnen Standorte eingeladen.

Pandemiebedingt waren zu diesem besonderen Anlass weniger Gäste anwesend, als jemals zuvor. Wehrleiter Vollmer betonte, dass dies nicht die Wichtigkeit der offiziellen Aufnahme in die Feuerwehr wiederspiegele. Mit der Neuaufnahme werde nicht nur Rechtssicherheit geschaffen, sondern auch eine Verbindung zwischen der Stadt und den Anwärtern geschlossen. Bürgermeister Rodenkirch stellte die Bedeutung des Anlasses, trotz der anhaltenden Pandemie, als besonders wichtig heraus. Er freute sich so viele Aufnahmen vornehmen zu können. Der Bürgermeister lobte die Feuerwehrleute für die gute Umsetzung der Hygieneregeln während der Pandemie. „Nur so kann sichergestellt werden, dass die Feuerwehr auch dauerhaft einsatzbereit bleibt“, betonte Rodenkirch. Im Anschluss an die Grußworte nahm der Bürgermeister die Neuaufnahme und Verpflichtung der 15 Anwärter vor.

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Solidarität trägt gelb

Bad Münstereifel, 22.03.2021 – Am 11.03.2021 überreichten der stellvertretende Bundesvorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes Jürgen Görlich, seines Zeichens Oberstabsfeldwebel (a.D.) und Stabsfeldwebel André Korb, Vorsitzender der Standortkameradschaft Euskirchen, Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian die gelbe Schleife der Solidarität.

Die gelbe Schleife oder auch „Yellow Ribbon“ genannt, steht in verschiedensten Ländern für Solidarität mit den Soldatinnen und Soldaten. Ursprünglich stammt sie aus den USA, wo ein Pastor den Kirchturm angeblich in ein gelbes Tuch hüllte, um die heimkehrenden Soldatinnen und Soldaten zu empfangen. Es ist ein grenzübergreifendes sowie politisch unabhängiges Zeichen, welches nicht nur die Verbundenheit mit den für uns alle in den vielschichtigen Aufgabenbereichen einstehenden Beschäftigten der Bundeswehr darstellt, sondern auch die Hoffnung nach baldiger Rückkehr von Familienmitgliedern, Freunden, Nachbarn, Bekannten und Mitmenschen symbolisiert. Besonders in der Corona-Pandemie unterstützen die Soldatinnen und Soldaten die Pflegeheime und Testzentren der Region, um weiterhin einen reibungslosen Ablauf garantieren zu können. „Wenn wir helfen können, dann tun wir das. Die Soldatinnen und Soldaten freuen sich sehr helfen zu können“, sagte Jürgen Görlich.

Auch Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian war angetan von so viel Mitmenschlichkeit. „Ich habe größte Hochachtung vor der Leistung der Soldatinnen und Soldaten und schätze deren Einsatzbereitschaft in der Corona-Pandemie“, unterstreicht sie.

Bauhofleiter Peter Lanzerath wird die Schleifen an den Ortseinfahrten – von Nöthen, Euskirchen und Eicherscheid kommend – anbringen lassen.

Solidarität bedeutet ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu etablieren und füreinander einzutreten. Genau dies möchte die Stadt Bad Münstereifel mit der Anbringung der gelben Schleifen vermitteln. Zwar ist Bad Münstereifel keine Garnisonsstadt, jedoch wohnen hier zurzeit ca. 130 Soldatinnen und Soldaten mit ihren Familien.

Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian war sichtlich erfreut diesen Familien ein Zeichen der Verbundenheit setzen zu können.

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Die 35 Container sind da – Übergangslösung auf Zeit am Dietrich-Bonhoeffer-Haus

Mechernich, 22.03.2021  – Der Schwerlastkran hebt die 35 bis zu vier Tonnen schweren Container einen nach dem anderen auf ihren Weg durch die Lüfte und lässt sie nach der Schwebephase auf ihren eigens dafür vorbereiteten Platz nieder. Die Arbeiten für die Kita, die übergangsweise auf dem Gelände des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses in Mechernich-Nord eine Heimat finden soll, schreiten zügig voran.

Dr. Michael Stöhr, Pfarrer der evangelischen Gemeinde Roggendorf, hält das Ereignis und die Arbeiten mit einer Zeitraffer- und Handykamera für die Nachwelt fest. Das Gelände hat die evangelische Kirche der Stadt übergangsweise zur Verfügung gestellt.

In den modernen Containern sollen ab Mai vier Kita-Gruppen untergebracht werden – voraussichtlich bis zum 1. August 2022. Dann werden die 80 bis 85 Kinder in ihre eigentlichen Kitas umziehen. Bis dahin sollen die Erweiterungen, An- oder Umbauten an den AWO-Einrichtungen in Kommern-Süd und in Mechernich, Emil-Kreuser-Straße, bezugsfertig sein. Bis Anfang 2023 sind im Mechernicher Stadtgebiet insgesamt 11 neue Gruppen vorgesehen.

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Digitale Ausstattung der Grundschulen in der Verbandsgemeinde Kaisersesch

Kaisersesch, 22.03.2021 – Die umfassende Digitalisierung der Grundschulen in der Verbandsgemeinde Kaisersesch ist ein Stückchen näher gerückt. Anfang Januar sind 281 iPads für die Schüler*innen in der Verwaltung angekommen. Nach der Konfiguration und dem Einbinden in eine zentrale Management-Software steht nunmehr der Ausgabe an die Schulen nichts mehr im Weg.

Die fortschreitende Digitalisierung aller Lebensbereiche stellt eine zentrale strukturelle Herausforderung für die Bildung junger Menschen dar. Die technische Grundausstattung der Schulen ist hierbei Ausgangspunkt und Voraussetzung allen digitalen Lehrens und Lernens. Um die Schüler*innen und die Lehrkräfte auf diese Veränderung vorzubereiten, beteiligten sich die vier Grundschulen in der Verbandsgemeinde Kaisersesch und der Schulzweckverband Grundschule Landkern an dem Förderprojekt Medienkompetenz macht Schule (MmS). Hier erhielt jede Grundschule eine Förderung von 7.500 Euro. Zeitgleich wurden auch Anträge für das Förderprogramm DigitalPakt Schule gestellt, das vom Bund und den Ländern 2019 aufgelegt wurde. Primär soll durch das Förderprogramm DigitalPakt Schule die Netzwerk-Infrastruktur (LAN und WLAN) in den Schulen verbessert werden. Erst nachdem diese Anforderungen erfüllt wurden, dürfen maximal 25.000 Euro pro Schule für mobile Endgeräte (Laptops, iPads) verwendet werden.

Da die Grundschulen in der Trägerschaft der Verbandsgemeinde aber schon vor der Auflage des Förderprogramms DigitalPakt Schule über eine gute Netzwerkverkabelung in den Unterrichtsräumen verfügten, wurde Anfang 2020 damit begonnen, die WLAN-Infrastruktur in den Schulen zu verbessern. Nachdem die Beschaffung der Router im März 2020 abgeschlossen war, wurde die Schulschließung der Corona-Pandemie im April 2020 dazu genutzt, die WLAN-Router in den Klassen zu konfigurieren und aufzuhängen. Um Kosten einzusparen, wurden diese Arbeiten selbstständig durch die Verwaltung ausgeführt.

Hauptgrundlage für die Förderung ist die Erstellung eines Medienkonzeptes durch die Grundschulen. Mitte Juli 2020 waren alle Medienkonzepte, Folgekostenberechnungen und Anträge erstellt, so dass der erste Entwurf des Dachantrags versendet werden konnte. Nach kleinen Nachbesserungen im Dachantrag erfolgte Mitte November 2020 die Zusage für die Förderung. Neben der Verbesserung der Netzwerk-Infrastruktur und der Anschaffung von IPads werden in den nächsten Monaten auch noch interaktive Tafeln für die Grundschulen angeschafft. Somit werden bis Ende des Jahres für die in der Trägerschaft der Verbandsgemeinde stehenden Grundschulen ca. 195.000 Euro und beim Schulzweckverband Grundschule Landkern ca. 53.000 Euro an Mitteln über das Förderprogramm abgerufen. Der Eigenanteil der Träger beläuft sich auf 10 % der Fördersumme.

Im Juli 2020 wurden aufgrund der Corona-Pandemie vom Bund weitere Mittel im Rahmen des DigitalPaktes Schule für die Sofortausstattung der Schulen zur Verfügung gestellt. Die Zuwendungen wurden als Projektförderung in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen gewährt und dienten der Beschaffung digitaler Endgeräte, welche bei Schulschließungen an die Schüler*innen verliehen werden. Die Verbandsgemeinde Kaisersesch erhielt 13.870 Euro und der Schulzweckverband Grundschule Landkern 4.273 Euro. Hiervon wurden im vergangenen Jahr insgesamt 41 Laptops angeschafft und an die Schulen verteilt.

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COVID-19-Schutzimpfungen: „Verdacht auf Nebenwirkungen melden – „SafeVac“-App nutzen!“

Region/Berlin, 22.03.2021 – Vor dem Hintergrund der Wiederaufnahme der Corona-Impfungen mit dem Vakzin von AstraZeneca ruft die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Claudia Schmidtke, geimpfte Personen dazu auf, Verdachtsfälle von Nebenwirkungen im Zusammenhang mit allen COVID-19-Impfstoffen zu melden und wirbt dafür, die „SafeVac“-App des Paul-Ehrlich-Institutes zu nutzen:

„Die Sicherheit und die Wirksamkeit aller zugelassenen Impfstoffe gegen das Coronavirus wurden im Rahmen des europäischen Zulassungsverfahrens anhand wissenschaftlicher Daten streng geprüft. Ich begrüße es sehr, dass die Europäische Arzneimittelbehörde diese Einschätzung für den AstraZeneca- Impfstoff noch einmal bestätigt hat und die Impfungen mit Warnhinweisen auf mögliche sehr seltene Risiken und eine gründliche Aufklärung wiederaufgenommen werden können. Die Diskussionen der vergangenen Tage zeigen jedoch deutlich, wie wichtig es ist, die Verträglichkeit von Impfstoffen auch nach der Zulassung weiter genau zu überwachen und auszuwerten. Wer einen Verdacht auf eine Nebenwirkung nach einer COVID-19-Schutzimpfung hat, sollte diesen daher unbedingt melden. Durch die Nutzung der „SafeVac“-App ist dies digital und schnell möglich.“

Mit der „SafeVac“- Smartphone-App führt das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) eine Beobachtungsstudie zur Verträglichkeit der COVID-19-Impfstoffe durch. Mit Hilfe der App werden die geimpften Personen zu festgelegten Zeitpunkten nach jeder COVID-19-Impfung zu ihrem Gesundheitszustand befragt. Die Befragung ermöglicht es dem PEI nicht nur, die Häufigkeit, Schwere und die Dauer von unerwünschten Reaktionen, sondern auch den Anteil der Geimpften zu ermitteln, die die Impfung gut vertragen haben. Die Teilnahme ist freiwillig und muss bis 48 Stunden nach der ersten oder zweiten Impfung registriert werden. Die „SafeVac“-App ist in den App-Stores und über QR-Codes auf den Aufklärungsbögen für die Impfungen abrufbar.

„Mit der „SafeVac“-App werden Geimpfte durch das PEI digital befragt, wie es ihnen nach einer Impfung gesundheitlich geht. Die „SafeVac“-App-Befragung ermöglicht damit eine bisher beispiellose kontinuierliche wissenschaftliche Kontrolle der Sicherheit und Wirksamkeit der verschiedenen COVID-19-Impfstoffe. Je mehr Menschen teilnehmen, desto präziser und schneller können potentielle Nebenwirkungen erkannt und beurteilt werden. Ich werbe daher dafür, dass möglichst viele geimpfte Personen die App nutzen“, erklärt die Patientenbeauftragte abschließend.

Verdachtsfälle von Nebenwirkungen sollten grundsätzlich sowohl der behandelnden Ärztin bzw. dem Arzt als auch dem PEI  gemeldet werden. Personen, die nicht an der Befragung mittels „SafeVac“-App teilnehmen möchten, können auch über das Online-Meldesystem www.nebenwirkungen.bund.de Impfnebenwirkungen melden. Dies ist über ein Meldeformular für die betroffene Person selbst oder auch im Namen eines Angehörigen möglich.

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Transparenz via neue Infoboxen

Kommern-Süd/Katzvey, 22.03.2021 – Auf welchen Kommunikationswegen erreiche ich „meine“ Bürger? Darüber hat sich Ortsbürgermeisterin Nathalie Konias Gedanken gemacht und extra Infoboxen entworfen, um alle Bürger in Kommern-Süd und Katzvey zu informieren. Sie positionierte sie neben den Altglascontainern am Becherhoferweg in Kommern-Süd als auch in Katzvey, Im Driesch, also in unmittelbarer Nähe zum Spiel- und Begegnungsplatz.

„Zudem werde ich sowohl an der Infotafel in Alt-Katzvey neben der Bushaltestelle und auch bei mir zu Hause in einem Kasten am Gartentörchen, die jeweils aktuellen Flyer aushängen“, berichtet sie.

Die Bürgerinnen und Bürger zu informieren, das funktioniere in der heutigen Zeit gut via Internet. Die sozialen Medien, allen voran Facebook und Instagram eigneten sich ebenfalls, um kurze oder auch längere Texte zu transportieren. Mails seien heute schon fast alltäglich. Aber, sagt Konias: „Als neue Ortsbürgermeisterin habe ich nicht von allen Bürger:innen ‚meiner‘ Orte eine Mailadresse und andersherum hat nicht jeder von ihnen einen Account bei Facebook.“

So verteilte sie die ersten Informationen noch zu Fuß in jeden Briefkasten – wie etwa eine kurze Vorstellung als neue Ortsbürgermeisterin mit ihren Kontaktdaten und auch eine Einladung für das Müllsammeln Ende Februar. „Was aufgrund der Topographie mehrere Stunden dauerte“, beschreibt sie den riesigen Aufwand.

Nebenbei informieren

Daher kam sie auf die Idee, auf Altbewährtes zurückzugreifen. Ihr Mann fertigte nach ihren Entwürfen spezielle Infoboxen an, in denen sie zwei DinA4 Seiten mit Informationen hinterlegen kann. „So können sich alle, wann immer sie vorbeikommen, informieren“, freut sie sich: „Ich hoffe so, mit den Bürger:innen in gutem Kontakt bleiben zu können, den Stand der jeweiligen Anregungen aus der Bürgerschaft zu dokumentieren und auch weitere wichtige Informationen zu Aktionen rund um die beiden Orte oder auch besondere Schießwarnungen für den Standortübungsplatz Schavener Heide mitteilen zu können.“ Und zwar barrierefrei, jederzeit Corona-konform und absolut transparent. Eine Erlaubnis vom Ordnungsamt und Team Grünflächenamt der Stadt habe sie im Vorfeld natürlich für Ihr Vorhaben eingeholt.

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Tuberkulose in Deutschland – Gibt es sie noch? Anmeldung zum Online-Vortrag bis zum 22. März

Region/Mayen-Koblenz, 20.03.2021 – Chefarzt des Kemperhofs informiert am 24. März in einem Online-Vortrag. Tuberkulose scheint für viele Menschen eine Krankheit zu sein, die es nur in altertümlichen Geschichten gibt und eine mögliche Infektion somit gar nicht realistisch scheint. Dabei erkranken weltweit jährlich noch immer fast 9 Millionen Menschen an einer Tuberkulose und etwa 1,4 Millionen Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen dieser Krankheit. Aber wie ist die Situation aktuell hier in Deutschland? Über Gefahren, Diagnostik und Therapie der ansteckenden Lungenkrankheit informiert Dr. Ansgar Rieke, Chefarzt für Innere Medizin – Nephrologie, Infektiologie im Kemperhof im Rahmen eine Online-Vortrages am Mittwoch, 24. März, zwischen 17 und 18 Uhr.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Sie können sich ganz einfach bis zum 22. März anmelden. Hierfür schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Für die Teilnahme benötigen Sie ein internetfähiges Endgerät (PC, Laptop, Tablet, Handy). Über alles weitere informieren wie Sie dann rechtzeitig vor der Veranstaltung per Mail.

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Neuer Plan fürs „RWZ“-Gelände in Mechernich

Mechernich, 20.03.2021 – „ICE“-Optik ist ad acta gelegt – Neben Nordeifelwerkstätten soll nun auch die Lebenshilfe HPZ einziehen – Wohnungen, Büros und Praxen sind ebenfalls vorgesehen – Außerdem auch Parkhaus, Gewächshaus und Spielplatz.

Die Planungen für die ehemalige Raiffeisen-Waren-Zentrale (RWZ) Mechernich schreiten weiter voran. Den neuen Stand stellte Architekt Hans-Jürgen Mertens aus Bad Neuenahr im Auftrag der Gebrüder Schilles aus Floisdorf jüngst im Planungsausschuss vor.

So könnte das Gelände der ehemaligen Raiffeisen-Waren-Zentrale in Zukunft aussehen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Im Prinzip werde das Areal nun in drei Hauptbereiche gegliedert, darunter ein Parkhaus, ebenso ein zweites Gebäude, wo überwiegend Büros und Praxen wie auch Wohnungsnutzungen angeboten werden, inklusive der dazugehörigen Stellplätze in einer Tiefgarage sowie einen Bereich mit Gewächshaus und Spielplatz. Der Turm solle als optischer Anker weiter bestehen bleiben, so der Architekt.

Allerdings ist die ICE-Form als Eyecatcher und Leuchtturm-Architektur an einem der wichtigen Entrees der Stadt mittlerweile ad acta gelegt worden. Man habe erkannt, dass das Design nicht zum Grundkonzept passe, so Mertens: „Die Gebrüder wollen etwas bauen, was sie sogar überdauert. Also über Jahrzehnte eine Qualität darstellt.“

Nordeifelwerkstätten & Lebenshilfe HPZ

Nach wie vor sollen im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss die Nordeifelwerkstätten eine Heimat finden – mit Behindertenwerkstätten, eigener Kantine, aber auch ein Bistro sowie Konferenz- und Versammlungsräume, die vielfältig genutzt werden können. Die jetzt in den Plan integrierte Gärtnerei soll später genutzt werden, um unter anderem die Menschen mit Handicap in der Landschaftsgestaltung auszubilden.

Sogar ein weiterer Kooperationspartner kam mittlerweile mit ins Boot, denn in das zweite Obergeschoss wird die Lebenshilfe HPZ, mit Hauptsitz in Bürvenich einziehen, und Wohnungen für behinderte Menschen anbieten, wo sie laut Mertens selbstbestimmt wohnen können. „Die Grundrisse sind schon abgestimmt“, sagte er. Im markanten Turm werde Wohnen zur Miete für Jedermann möglich werden.

150 Meter lang

Das Hauptgebäude komme insgesamt auf eine Länge von 150 Meter, Allein 3000 Quadratmeter stünden im Gebäude den Nordeifelwerkstätten und 1500 Quadratmeter der Lebenshilfe zur Verfügung. Das Projekt sei nicht klein, betonte Mertens deshalb auch: „Da muss ich auch den Hut ziehen vor den Bauherren, die die Planung da an der Stelle anpacken.“

Der Backstein des Turms werde als Leitthema für die Architektur des Areals aufgenommen und sich an diversen Stellen des Areals auftauchen. Auch das Parkhaus werde damit verkleidet und optisch aufgewertet werden. Deren große Dachterrasse soll den Bewohnern der Lebenshilfe-Wohnungen Aufenthalte von der Wohnung aus zugänglich sein und einen „sensationellen Ausblick in die Eifel“ bieten.